DE237553C - - Google Patents

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DE237553C
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Germany
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bracket
rings
saddle
support saddle
bolt
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same
    • B68B3/06Adjustable collars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
--Λί-237553-KLASSE 56 a. GRUPPE
Kumt. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Art der gelenkigen Verbindung des Kumttragsattels mit den Kumthälften.
Die Tragsattelkissen sind an einem federnden Bügel befestigt, dessen Schenkel auf den die Kumthälften zusammenhaltenden Spannbolzen aufgeschoben sind.
Die Kumthälften sind an den Spannbolzen mittels Ringen angeschlossen, die die Bügelschenkel umgreifen.
Diese Anordnung ergibt gegenüber den bekannten beweglichen Tragsattelanordnungen den Vorteil, daß bei allen beim Gehen des Tieres auftretenden Kumtbewegungen ein Scheuern des Halses vollkommen vermieden wird und der Tragsattel stets fest auf dem Nacken liegen bleibt.
Ferner schließt sich der Tragsattel unter Einwirkung der Feder jeder Nackenform an und ist der Druck des Tragsattels mittels einer Schraube leicht einstellbar.
Diese Vorteile werden mit den einfachsten
Mitteln erreicht, ohne daß komplizierte und schwer zu ersetzende Teile angewandt werden.
Auch wird das Gewicht des Kumtes nicht wesentlich erhöht.
Fig. ι zeigt das Kumt in Raumansicht,
Fig. 2 den Tragsattel in Verbindung mit den Kumthälften in Vorderansicht und Schnitt, Fig. 3 eine Ansicht des Tragsattels.
Der federnde Bügel 11 ist mit Lochungen versehen, durch die der Schraubbolzen 12, 13, 14 hindurchgesteckt wird.
Auf die Enden des federnden Bügels 11 sind die auf der Innenseite mit Polster 16 versehenen Platten 15 aufgesetzt, welche den Tragsattel für das Kumt bilden. ,.
Der Kumtkörper 10 ist mittels der Ringe 18 an dem Bolzen 12 derart aufgehängt, daß die Ringe 18 auch die Schenkel des Bügels 11 umfassen und die Kumthälften sich demnach an die Außenseiten des Tragsattels anlegen. Die Verbindung zwischen den Kumthälften 10 und den Ringen 18 erfolgt mittels der ösen 19. Eine dieser ösen 19 trägt eine Schnalle 20, 4ä welche ein bequemes öffnen des Kumtes ermöglicht.
In der Mitte des Bügels 11 sind an der Oberseite zwei Knaggen 20' (Fig. 1) vorgesehen, durch welche der Bolzen 21 gezogen ist. Zwisehen diesen Bolzen und den Bügel 11 kann der obere Geschirriemen hindurchgeführt werden (Fig. i, punktiert).
Bei der oben beschriebenen Anordnung können die beim Gehen auftretenden Bewegungen des Kumtes kein Scheuern des Tragsattels hervorrufen. Das Hin- und Herschwingen des Kumtes um eine wagerechte Achse, welche tiefer liegt als der Bolzen 12, verursacht ein Gleiten der Ringe 18 über den Bolzen 12; dabei gleiten die Kumthälften 10 über die Außenseiten des Tragsattels, und bleibt letzterer fest auf dem Nacken liegen. Ebenso lassen die Ringe ein Auf- und Abgehen des Kumtes sowie eine Drehung um eine lotrechte Achse zu, ohne daß hiermit eine Bewegung des Tragsattels verbunden wäre.
Der Bolzen 12 dient zum Tragen des Kumtteiles 10 und zur Einstellung des Abstandes der Tragpolster 16, der Nackenform entspre- 7g
chend, sowie der Federkraft der Bügelschenkel Ii bei anliegenden Tragpolstern 16.

Claims (1)

  1. Patent-An.spruch :
    Kumt, dessen Tragsattel mit den Kumthälften gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Tragkissen (16) tragende federnde Bügel (ii) auf den den oberen Kumtverschluß bildenden Spannbolzen (12) aufgeschoben ist, an den die Kumthälften (10) mittels Ringen (18), die die Bügelschenkel (11) umgreifen, angeschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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