DE237462C - - Google Patents
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- DE237462C DE237462C DENDAT237462D DE237462DA DE237462C DE 237462 C DE237462 C DE 237462C DE NDAT237462 D DENDAT237462 D DE NDAT237462D DE 237462D A DE237462D A DE 237462DA DE 237462 C DE237462 C DE 237462C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/52—Nets affording protection against insects
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schirm, der dazu bestimmt ist, über den Kopf einer
im Bette, auf dem Sofa oder anderswo liegenden Person gestülpt zu werden, um ihn
gegen Stechmücken, Fliegen u. dgl. zu schützen. Das Neue dieses Schirmes besteht
darin, daß er, im Gegensatz zu den gewöhnlichen Regen- und Sonnenschirmen, keinen
eigentlichen Stock besitzt, der durch den vom
ίο geöffneten Schirm überdeckten Raum hindurchragt
und ein flaches Aufliegen des Schirmes mit seinem ganzen Rande verhindert, und daß auch die Schirmstreben genannten
Raum fast gänzlich freilassen, so daß der Schirm den zu schützenden Kopf in keiner
Weise behindert.
Während bei den gewöhnlichen Schirmen der Ring, an dem die Schirmstangen angelenkt
sind, auf dem Schirmstock, und der Ring, an dem die Schirmstreben angelenkt sind, an einer auf dem Stock verschiebbaren
Hülse sitzt, ist beim Erfindungsgegenstand der erstgenannte Ring an einer Hülse und
der letztgenannte an einem Stift befestigt, der bei vollständig geöffnetem Schirm durch
eine Sperrvorrichtung bekannter Art in genannter Hülse festgehalten wird, wobei die
Schirmstreben dicht unter und annähernd parallel zu den Schirmstangen liegen. Der
Schirmbezug wird, dem Zwecke des Schirmes entsprechend, aus einem Gewebe gefertigt,
das einerseits etwas leichter und weniger dicht ist als die Bezüge gewöhnlicher Regen-
und Sonnenschirme, so daß es auch bei dichtem Aufliegen des Schirmes mit seinem ganzen
Rand das Atmen unter dem Schirm nicht erschwert, und das andererseits doch so engmaschig
ist, daß es Mücken u. dgl. nicht hindurchschlüpfen läßt. Um ein möglichst dichtes
Aufliegen des Schirmes zu erzielen und so das Durchschlüpfen von Mücken zwischen
seinem Rande und den unter ihm liegenden Kissen, Decken o. dgl. zu verhindern, erhält
der Schirm nur vier Stangen und Streben, so daß sein Rand bei geöffnetem Schirm quadratische
Form besitzt und außerdem am Rande einen losen Besatz (Volant), der sich auf die
Kissen, Decken usw. flach auflegt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch den ganzen Schirm im geöffneten (und in
strichpunktierten Linien im halbgeöffneten) Zustande, Fig. 2 einen Teil von Fig. 1 in
größerem Maßstabe und Fig. 3 und 4 Einzelteile des Schirmgestelles im Schnitt und in
Seitenansicht.
Die inneren Enden der vier Schirmstängen a und der mit diesen in der Mitte durch Gelenke
b verbundenen vier Streben c sind, wie bei gewöhnlichen Regen- und Sonnenschirmen,
an Ringen d und e angelenkt. Wie schon erwähnt, ist der Ring d an einer Hülse f (Fig. 3)
und der Ring e an einem Stift g (Fig. 4) befestigt. Letzterer greift bei vollständig geöffnetem
Schirm in die Hülse f ein und wird darin durch eine an ihm befestigte und durch
einen Schlitz der Hülse hindurchragende Federklinke h festgehalten. Wie aus Fig. 1 und 2
ersichtlich ist, liegen hierbei die Streben c
dicht unter und annähernd parallel zu den Stangen a, so daß sie den von dem Schirm
überdeckten Raum möglichst freilassen.
Der Schirmbezug i ist wie gewöhnlich an den Stangen α befestigt und in einer auf der
Hülse f sitzenden Zwinge k gefaßt. An seinem Rande ist ein frei herabhängender Besatz
I angebracht. Auf dem äußeren Ende der Hülse f sitzt ein breiter Knopf m, mit
ίο dem der Schirm z. B. auf einen Tisch aufgesetzt
wird, um ihn leicht mit einer Hand durch Niederdrücken des Stiftes g öffnen zu können. Bei kleineren Schirmen, die man
beim Öffnen mit der einen Hand an der Hülse f und zugleich mit der anderen am
Stift g zu erfassen vermag, kann der Knopf m wegfallen und der Stift g länger sein, so daß
letzterer schon beim öffnen des Schirmes in
der Hülse f geführt wird und bei offenem Schirm nach außen durch die Hülse hindurch- 20
ragt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mückenschirm mit der Bauart eines gewöhnlichen Schirmes, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall des üblichen Schirmstockes der Ring (d), an dem die Schirmstangen (a) angelenkt sind, auf einer Hülse (f), und der Ring (e), an dem die Streben (c) angelenkt sind, auf einem Stift (g) sitzt, der bei geöffnetem Schirm durch eine Sperrvorrichtung in der Hülse (f) so festgehalten wird, daß die beiden Ringe (d, e) und somit auch die Stangen und Streben (a, c) möglichst nahe beieinander liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237462C true DE237462C (de) |
Family
ID=497065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237462D Active DE237462C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237462C (de) |
-
0
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