DE2364800C3 - Hydraulischer Stoßdämpfer - Google Patents
Hydraulischer StoßdämpferInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Stoßdämpfer gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem bekannten Stoßdämpfer dieser Art (FR-PS 76159) ist die wirksame Hublänge von der
Wegstrecke abhängig, die dem Freikolben zum Zurückweichen in die beispielsweise als Gaskammer
ausgebildete Federeinrichtung des Innenzylinders zur Verfügung steht. Wenn beim Zusammenbau des
Stoßdämpfers der Innenzylinder in den Außenzylinder eingesetzt wird, ergibt sich hierbei jedoch zwangsläufig
bereits schon bis zu einem gewissen Ausmaß eine VolHmenverminderung der Gaskammer, da spätestens
dann, wenn der zweite Kolben des fnnerwylinders mit
dem äußeren offenen Ende des Außenzylinders fluchtet und demgemäß den zwischen dem ersten und dem
zweiten Kolben vorliegenden axialen Ringraum verschlossen hat, die vom ersten Kolben innerhalb des
Außenzylinders verdrängte Hydraulikflüssigkeit nicht mehr aus dem Außenzylinder entweichen Jkann und
somit zwangsläufig den Freikolben vorzeitig la die Gaskammer mit der Folge einer Verringerung deren
Volumens hineindrückt Hierauf ist ein unwirksamer Tothub im Stoßdämpfer zurückzuführen, weshalb es
andererseits wieder erforderlich ist, zur Erzielung des erwünscht großen Arbeitshubes des Stoßdämpfers dem
is Innenzylinder eine ausreichende Gesamtlänge zu verleihen. Dies ist jedoch nicht nur unwirtschaftlich,
sondern führt auch zu einem Stoßdämpfer mit übergroßen Abmessungen.
Stoßdämpfer der gattungsgemäßen Art zur Beseitigung der geschilderten Nachteile derart auszugestalten, daß
die unerwünschte Volumenverminderung in der Gaskammer beim Einsetzen des Innenzylinders in den
Außenzylinder während des Zusammenbaus des Stoßdämpfers erheblich reduziert und dadurch auch der
unwirksame Totbereich der Hubstrecke bedeutend verkleinert wird.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen
hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Da bei dem erfindungsgemäß ausgestalteten Stoßdämpfer der im Innenzylinder vorgesehene, den
Ringraum mit der FlOssigkeitskarnmer verbindende radiale Durchlaß mit der weiterhin vorgesehenen, als
Entlastungsöffnung dienenden Ausnehmung zusammenwirkt, kann hierdurch in vorteilhafter Weise der
unwirksame Totbereich der Hubstrecke des Freikolbens ganz bedeutend verringert werden, so daß sich nicht nur
ein Stoßdämpfer mit kompaktem Aufbau ergibt, sondern dieser auch den erwünscht großen Arbeitshub
für den Freikolben besitzt. Dies beruht darauf, daß der beim Einsetzen des Innenzylinders in den Außenzylinder
anfänglich offene axiale Ringraum zwischen den beiden Kolben des Innenzylinders das Ausfließen des
Hydraulikmediums aus dem Außenzylinder auch noch dann zuläßt, wenn der zweite Kolben mit seiner
vorderen Stirnfläche das äußere offene Ende des Außenzylinders überstrichen hat, da ja bei einem
so solchen Montagezustand das im Außenzylinder befindliche Hydraulikmedium nach wie vor über den radialen
Durchlaß und die Entlastungsöffnung aus dem Außenzylinder herausströmen kann. Erst dann, wenn gegen Ende
des Zusammenbaus die Dichtung des zweiten Kolbens das innere Ende der Entlastungsöffnung überstrichen
hat, ist das gesamte Innere des Außenzylinders gegenüber der Atmosphäre abgedichtet, so daß erst
dann der im Innenzylinder verschiebliche Freikolben in seine Wirkungsstellung verbracht wird und das in der
jedoch ein übergroßer Tothub des Stoßdämpfers ergibt.
ist zwar schon im äußeren offenen Ende dessen
es dient diese zu einem ganz anderen Zweck und wirkt
auch nicht in der erfindungsgemäßen Weise mit einem im Innenzylinder vorgesehenen radialen Durchlaß
derart zusammen, daß beim Zusammenbau des Stoß-
dämpfen» das überschüssige Hydraulikfluid so lange wie
möglich ausgetragen werden kann,
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
F i g, 1(a) im Längsschnitt den Stoßdämpfer nach dem Zusammenbau und
Fig, 1 (c) einen Querschnitt durch den Stoßdämpfer
auf der Höhe der Entlastungsöffnung,
F ϊ g. 2 im Längsschnitt eine zweite Ausführungsform ι ο
des Stoßdämpfers,
Fig.3(a) einen Teil einer dritten Ausführungsform
im Längsschnitt und
Fig.3(b) im Querschnitt gemäß Linie X-X nach
Fig.3(a), is
Fig.4(a) einen Teil einer vierten Ausführungsform
im Längsschnitt und
Fig.4(b) im Querschnitt gemäß Linie Y-Y nach
Fig.4(a).
Wie aus F i g. 1 (a) und 1 (b) ersichtlich, weist der dargestellte Stoßdämpfer einen Innenzylinder 1 auf, der
einen Hohlraum 2 mit gleichförmigem Durchmesser umschließt Das rechte Stirnende des Innenzylinders 1
ist mittels eines Flansches 3 verschlossen. In dem am linken Stirnende des Innenzylinders 1 offenen Ende des
Hohlraumes 2 ist eine Flüssigkeitskammer 4 gebildet, deren Durchmesser größer ist als derjenige des übrigen
Hohlraumes 2 und in deren Wand ein radialer Durchlaß 5 vorgesehen ist
In den Hohlraum 2 des Innenzylinders 1 ist
verschieblich ein Freikolben 6 eingepaßt, der an seinem
Umfang eine Dichtung 7 aufweist und an seiner linken Stirnfläche starr befestigte Vorsprünge 9 trägt. Durch
den Freikolben 6 wird der Hohlraum 2 in die Flüssigkeilskammer 4 und in eine als Federeinrichtung
für den Freikolben 6 dienende Gaskammer 8 unterteilt
Am inneren Ende des Innenzylinders 1 ist ein erster
Kolben 10 starr befestigt, der mit einer mittigen axialen Durchgangsbohrung 11 versehen ist. Wenn in die
Gaskammer β Druckgas eingefüllt wird, wird der Freikolben 6 nach links gedruckt, bis die Vorsprünge 9
am ersten Kolben 10 anliegen. Dementsprechend wird um den Freikolben 6 ein erster Freiraum 12 gemäß
F i g. 1 (b) im Bereich der Flüssigkeitskammer 4 gebildet. Gleichzeitig wird zwischen der Stirnfläche des Freikolbens
6 und der gegenüberliegendet? Stirnfläche des ersten Kolbens 10 ein zweiter Freiraum 13 gebildet.
Der radiale Durchlaß 5 steht über die beiden Freiräume 12,13 mit der mittigen Durchgangsbohrung
11 des ersten Kolbens 10 in Verbindung.
Auf dem Innenzylinder 1 ist ein zweiter Kolben 14 starr befestigt, der zwischen dem Flansch 3 und dem
ersten Kolben 10 im axialen Abstand zu letzterem angeordnet ist Der zweite Kolben 14 weist denselben
Durchmesser wie der erste Kolbon 10 auf und besitzt an seinem Umfang eine Dichtung 15.
Ein mit Hydraulikflüssigkeit gefüllter Außenzylinder 16, dessen eines Stirnende zur Atmosphäre hin offen ist,
nimmt an seiner Innenwand gleitend den ersten Kolben 10 und den zweiten Kolben 14 auf. Von der
verschlossenen Stirnwand 17 des AuBenzylinders 16 ragt axial ein konischer Dosierzapfen 18 weg, der starr
an der Stirnwand 17 befestigt ist und sich derart durch die Durchgangsbohrung 11 des ersten Kolbens 10
erstreckt, daß der freie Ringraum zwischen der Durchgangsbohrung 11 und dem Dosierzapfen 18 als
eine Dämpfung erzeugende Düse dient. Auf diese Weise wirken also die Durchgangsbohrung 11 und der
Dosierzapfen 18 zur Bildung einer Dämpfungseinrichtung zusammen.
In der Innenwand des Außenzylinders 16 ist in der
Nähe dessen nach außen offenen Endes eine als Entlastungsöffnung dienende Ausnehmung 19 in Form
einer sich nach innen erstreckenden Axialnut vorgesehen. Diese erstreckt sich vom offenen Ende des
Außenzylinders 16 axial nach innen bis zu einer Steile, die sich bei voll ausgezogenem Innenzylinder 1 gemäß
F i g. 1 (») nahe der Dichtung 15 des zweiten Kolbens 14 befindet Ein Anschlag 20, der üblicherweise in Form
eines Spaltringes oder Sprengringes zur Anwendung gelangt, begrenzt den Hub des Innenzylinders 1
gegenüber dem Außenzylinder 16. Am Außenzylinder 16 ist in der Nähe seines offenen Endes starr ein Flansch
21 befestigt
Innenzylinder 1, erster Kolben 10 und zweiter Kolben 14 werden folgendermaßen im Außenzylinder 16
montiert: Wie aus Fig. 1 (b) ersichtlich, wird zuerst der
erste Kolben 10 in den Außenzylin^r 16 eingeführt wobei letzterer in vertikaler Stellung gehalten wird. In
den Außenzylinder 16 eingefüllte Hydraulikflüssigkeit fließt dann über die mittige axiale Durchgangsbohrung
11, den zweiten Freiraum 13, den ersten Freiraum 12 und den radialen Durchlaß 5 in einen offenen Ringraum
22, der zwischen der Innenwand des Außenzylinders 16 und der Außenfläche des Innenzylinders 1 gebildet ist
und sodann aus dem Außenzylinder 16 heraus. Da um den ersten Kolben 10 herum keine Dichtung vorgesehen
ist und der erste Kolben 10 den Innenzylinder 1 gegenüber dem Außenzylinder 16 lagert, ist zwischen
diesen Teilen ein kleiner Spielraum gebildet durch den die Hydraulikflüssigkeil jedoch nur in sehr geringer
Menge strömt
Wenn dann der Innenzylinder 1 weiter in den Außenzylinder 16 eingeführt wird und die linke
Stirnfläche des zweiten Kolbens 14 mit dem Außenzylinderstirnende
fluchtet, kann der zuvor offene Ringraum 22 nun als geschlossener Ringraum 23 betrachtet
werden. Wenn der Innenzylinder 1 weiter in den Außenzylinder 16 eingeschoben wird, kommt die
Dichtung 15 des zweiten Kolbens 14 in Eingriff mit der Innenwand des Außenzylinders 16. Da jedoch die als
Entlastungsöffnung dienende Axialnut 19 vorgesehen ist, wird das Ausfließen der Hydraulikflüssigkeit
vorläufig nicht unterbrochen. Wenn die Dichtung 15 dann jedoch das vordere Ende 19* der Axialnut 19
überstrichen hat, ist das Innere des Außenzylinders 16 gegenüber der Atmosphäre abgedichtet Dementsprechend
wird, wenn der Innenzylinder 1 weiter in den Außenzylinder 16 eingeschoben wird, die Hydraulikflüssigkeit
das in der Gaskammer 8 enthaltene Gas in einem dem vorrückenden Hub entsprechenden Ausmaß
komprimieren, wobei sich der Freikolben 6 nach rechts in F i g. 1 (b) verschiebt.
Wenn dann der Innenzylinder 1 in den Außenzylinder 16 bis zu der erwünschten Tiefe eingeschoben ist, wird
der Anschlag 20 am Außenzylinder 16 montiert
Die Verschiebung des Freikolbens 6 führt gegen Ende des Zusammenbaues des Stoßdämpfers zu dem
unerwünschten Tothub, der jedoch, wie im folgenden näher erläutert, durch die als Entla3t'jngsöCfnung
dienende Axialnut 19 auf ein Minimum begrenzt
Es sei angenommen, daß sich die Dichtfunktion der Dichtung 15 an deren Stirnfläche 15' auswirkt, die mit
der Hydraulikflüssigkeit in Berührung steht Bei der Erläuterung des mittels der Axialnut 19 auf ein
Minimum reduzierten unwirksamen Tothubes werden
folgende Definitionen verwendet:
ft: Abstand zwischen der Innenflache 20' des Anschlages
20 und der äußeren Stirnfläche 14' des zweiten Kolben* 14,
h: maximaler Hub, mit dem sich theoretisch der
Freikolben β durch die Gaskammer 8 bewegen kann,
h: maximaler Dämpfungshub des Innenzylinders t.
k- unerwünschter unwirksamer Tothub.
Wenn die vordere Stirnfläche 15' der Dichtung 15 das
vordere Ende 19' der Axialnut 19 passiert hat. bildet sich im Außenzylinder 16 der geschlossene Ringraum 23.
Wenn der Innenzylinder 1 um den Abstand ft weiter eingeschoben wird, bis der Anschlag 20 eingesetzt
werden kann und damit zur Wirkung kommt, kann das Flüssigkeitsvolumen, das durch dieses weitere Einschieben
ausgeflossen ist, durch die Formel xD\2 ft/4
ausgedrückt werden. Andererseits ist ein derartiges Einschieben zum Anbringen des Anschlages 20 erforderlich.
Dementsprechend fließt auch die Hydraulikflüssigkeit in die Flüssigkeitskammer 4, und der Freikolben
6 verschiebt sich derart nach rechts, daß das Volumen der Gaskammer 8 durch einen Hub entsprechend dem
Volumen TtDi1 ft/4, d. h. um den Tothub U. vermindert
wird. Der Tothub U kann dementsprechend durch die
Formel
A= D1*/,/ZV
ausgedrückt werden. Der effektive maximale Hub ΙΊ des
Freikolbens 6 kann durch die Formel
ausgedrückt werden.
Um einen möglichst kleinen Tothub zu bekommen, sollte der Abstand ft möglichst klein gehalten werden.
Das Verhältnis des Innendurchmessers D\ des Außenzylinders 16 zu dem Innendurchmesser Di der Gaskammer
niho
Kolben 14 in den Außenzylinder 16 eingesetzt wird, der
geschlossene Ringraum 23 im Außenzylinder 16 gebildet. Wenn anschließend der zweite Kolben 14
weiter in den Außenzylinder 16 bis zu einer Stellung eingeschoben wird, welche die Anbringung des Anschlages
20 ermöglicht, führt dies notwendigerweise zu einem größeren Hub ft mit dem Ergebnis, daß der
Tothub einen beträchtlichen Wert annimmt Aus diesem Grund muß zur Erzielung des gewünscht großen
Arbeitshubes eine ausreichende Gesamtlänge des Innenzylinders 1 vorgesehen werden, was jedoch nicht
nur unwirtschaftlich ist, sondern auch zu einem Stoßdämpfer mit übergroßen Abmessungen führt. Diese
Nachteile werden bei dem beschriebenen Stoßdämpfer
mittels der als Entlastungsöffnung dienenden Axialnut 19 vermieden, da hierdurch der Abstand ft und damit
auch der Tothub U verringert wird.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist als Entlastungsöffnung anstelle der Axialnut 19 eine
Ringnut 19" vorgesehen, die im gleichen Bereich wie die Axialnut 19 gemäß Fig. 1 (a) und 1 (b) angeordnet ist.
sich jedoch über den gesamten Innenumfang des äußeren offenen Endes des Außenzylinders 16 erstreckt.
Die Ringnut 19", die einen größeren Innendurchmesser als der Außenzylinder 16 aufweist, funktioniert in
derselben Weise wie die Axialnut 19. Durch den rundum vergrößerten Innendurchmesser wird jedoch zusätzlich
noch da* Einsetzen des ringförmigen Anschlages 20
oder eines nicht dargestellten Staubschutzes u.dgl.
erleichtert.
Der Flansch 21 sollte vorzugsweise aus Gründen der Festigkeit und Arbeitsvereinfachung am äußeren
Umfang des Zylinders 16 durch Schweißen befestigt werden. Das Anschweißen führt jedoch zu einer
Deformation der geschweißten Teile aufgrund der dabei auftretenden thermischen Beanspruchung, so daß sich
ein ungünstiger Effekt auf den zweiten Kolben 14 ergibt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 erbringt die
Ringnut 19" jedoch den zusätzlichen wesentlichen Vorteil, daß eine solche thermische Deformation nicht
nachteilig ist, da keine unmittelbare Verbindung der
J«~ Ο««1*>··»ΐ flr · nl
Die Unzulänglichkeiten der bekannten Stoßdämpfer liegen in folgendem begründet:
Da die Dichtung 15 des zweiten Kolbens 14 den Innendruck während der Arbeit des Stoßdämpfers
aufnehmen muß, ist es nicht günstig, die Dichtung 15 am Außenzylinder 16 vorzusehen, insbesondere vom
Standpunkt der Festigkeit her. Dementsprechend wird die Dichtung 15 in. allgemeinen am zweiten Kolben 14
angeordnet Andererseits ist es zur Erzielung eines maximalen Volumens der Gaskammer 8 erforderlich,
daß das Verhältnis des Innendurchmessers des Außenzylinders 16 zum Außendurchmesser des Innenzylinders
1 (Di : D3) möglichst nahe bei 1 liegt Um diese beiden
Erfordernisse zu erfüllen, ist es allgemeine Praxis, die Dichtung 15 an der inneren Stirnfläche des zweiten
Kolbens 14 vorzusehen, wenn der Innendurchmesser des Außenzylinders 16 relativ klein ist Da jedoch der
zweite Kolben 14 als Halterung für den Innenzylinder 1 dient, sollte der zweite Kolben 14 eine nennenswerte
axiale Länge besitzen.
Aus den angegebenen Gründen — insbesondere im Fall eines Stoßdämpfers mit kleinen Abmessungen —
wird bereits schon zu dem Zeitpunkt in dem der zweite Ie gegeben ist.
Bei der dritten Ausführungsform gemäß F i g. 3 (a) und 3(b) ist die Dichtung 15 an dem dem offenen Zylinderende abgewandten inneren Ende des zweiten Kolbens 14 angeordnet, so daß der Abstand zwischen dem rinförmigen Anschlag 20 und der Dichtung 15 größer ist. Es ist dementsprechend möglich, die Axialnut 19 in Kombination mit der einen größeren Innendi'rchmesser aufweisenden Ringnut 19" vorzusehen. Dies bedeutet, daß die Axialnut 19 hauptsächlich als Entlastungsöffnung für die Hydraulikflüssigkeit beim Zusammenbau des Stoßdämpfers dient während die Ringnut 19" außerdem der Vermeidung einer Nachbearbeitung aufgrund einer Deformation infolge thermischer Beanspruchung und dem erleichterten Einsetzen des ringförmigen Anschlages 20 o. dgL dient
Bei der dritten Ausführungsform gemäß F i g. 3 (a) und 3(b) ist die Dichtung 15 an dem dem offenen Zylinderende abgewandten inneren Ende des zweiten Kolbens 14 angeordnet, so daß der Abstand zwischen dem rinförmigen Anschlag 20 und der Dichtung 15 größer ist. Es ist dementsprechend möglich, die Axialnut 19 in Kombination mit der einen größeren Innendi'rchmesser aufweisenden Ringnut 19" vorzusehen. Dies bedeutet, daß die Axialnut 19 hauptsächlich als Entlastungsöffnung für die Hydraulikflüssigkeit beim Zusammenbau des Stoßdämpfers dient während die Ringnut 19" außerdem der Vermeidung einer Nachbearbeitung aufgrund einer Deformation infolge thermischer Beanspruchung und dem erleichterten Einsetzen des ringförmigen Anschlages 20 o. dgL dient
vierten Ausführungsform nach Fig.4(a) und 4(b) sind
die Axialnut 19 und die Ringnut 19" des Außenzylinders 16 durch einen einzigen Arbeitsgang unter Verwendung
einer Presse gefertigt Hier kann zusätzlich das offene Ende des Außenzylinders 16 mittels einer Presse
abgedichtet werden, nachdem der Innenzylinder 1 in den Außenzylinder 16 eingesetzt wurde.
Claims (4)
1. Hydraulischer Stoßdämpfer mit einem Innenzylinder,
der mit einem an seinem inneren Ende befestigten ersten Kolben sowie mit einem im
axialen Abstand hierzu vorgesehenen, durch eine Dichtung gegenüber der Atmosphäre abgedichteten
zweiten Kolben von gleichem Außendurchmesser wie der erste Kolben verschieben in einem einen
gleichförmigen Innendurchmesser aufweisenden Außenzylinder geführt ist, wobei zwischen dem
ersten und dem zweiten Kolben in axialer Richtung ein Ringraum begrenzt ist, einem im Innenzylinder
verschieblichen Freikolben, der mittels einer Federeinrichtung
in Richtung des inneren Endes des Innenzylinders drückbar ist, einer im Innenzylinder
vor dem Freikolben gebildeten Flüssigkeitskammer, die über eine mittige axiale Durchgangsbohrung des
ersten Kolbens mit einem im Außenzylinder enthaltenen Hydraulikfluid in Verbindung steht, und
einem am Außenzylinder befestigten, axial verlaufenden Dosierzapfen, der zur Bildung einer Dämpfungseinrichtung mit der Durchgangsbohrung des
ersten Kolbens zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein im Innenzylinder (1) vorgesehener radialer Durchlaß (5) den Ringraum (22 bzw. 23) mit der Flüssigkeitskammer (4)
verbindet und beim Zusammenbau des Stoßdämpfers zum Austragen des überschüssigen Hydraulikfluids
mit einer ab Entlastungsöffnung dienenden, in der Innenwand des Außenzylinders (16) nahe dessen
äußerem offenen Ende targesehenen Ausnehmung (19,19") zusammenwirkt, \Jie mit ihrem einen Ende
zur Atmosphäre hin mündet un' sich mit ihrem anderen Ende axial nach innen bis zu einer Stelle
erstreckt, die bei voll ausgezogenem Innenzylinder (1) nahe der Dichtung (IS) des zweiten Kolbens (14)
liegt
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19) eine
Axialnut ist.
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19") eine sich
über den gesamten Innenumfang des äußeren offenen Endes des Außenzylinders (16) erstreckende
Ringnut ist.
4. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (19
und 19") als Kombination aus der Ringnut und der Axialnut ausgebildet ist, wobei sich die Axialnut von
der Ringnut aus ins Innere des Außenzylinders (16) erstreckt.
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