DE236238C - - Google Patents

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DE236238C
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filling gas
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Refrigerator Housings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 236238 KLASSE 77h. GRUPPE
BERNHARD v.WYSOCKI in BERENT.
Tragkörper für Luftschiffe mit Doppelhülle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1909 ab.
Doppelwandige Ballonhüllen allein vermögen nur in beschränktem Maße eine Ausgleichung der wechselnden Temperaturdifferenzen zwischen Füllgas und äußerer Luft abzuhalten. Es wäre die von diesen Wänden, eingeschlossene Luft sonst ein ausgezeichneter Wärmeisolator, wenn sie nicht bei den Doppelhüllen mit den großen, freien Zwischenräumen diese gute Eigenschaft ihrer leichten Beweglichkeit wegen einbüßte. Denn sobald z. B. die der äußeren Wand nächstliegende Luftschicht ι (Fig. ι der Zeichnung) eine Erwärmung erfährt, strömt die Luft infolge ihrer Gewichtserleichterung nach oben, und da sie von der nachfolgenden erwärmten Luft verdrängt wird, sodann an der entgegengesetzten Wand 2 zurück und teilt ihren Wärmeüberschuß dadurch mit Leichtigkeit der Innenwand und damit dem Füllgas mit. Haben außerdem die Querwände 3 noch Öffnungen, so wird die isolierende Wirkung noch mehr verringert.
Diesen Nachteilen beugt die vorliegende Erfindung vor.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Ballonhülle,
Fig. 3 einen Längenschnitt nach der Linie A-B.
Die Doppelhülle 4, 5 ist mittels der Zwischenwände 6 in möglichst viele Schichten geteilt, diese Schichten wiederum durch Zwischenwände'7 in Längskanäle, die Längskanäle abermals durch Scheidewände 8 (Fig. 3) in Zellen. Diese sämtlichen Zwischenwände werden aus billigem, leichtem Material, wie es in der einfachsten Ausführung etwa Pergamentpapier darstellt, möglichst gasdicht hergestellt und mittels leichter Stäbe aus Holz u. dgl. versteift und verbunden.
Die Scheidewändeverbindung wird infolge der vorzüglichen Kreuzverbindung erhebliche Zug- und Druckbeanspruchungen aufnehmen können und so zur Versteifung der Tragkörperhülle beitragen.
Durch diese Teilung des Zwischenraumes der Doppelhülle in viele für sich abgeschlossene Zellen wird die Luft an ihrer ausbreitenden Bewegung gehindert. Die außen aufgenommene Wärme kann daher jetzt nicht mehr lediglich durch freie Bewegung der Luft der inneren Hülle direkt und damit dem Füllgas mitgeteilt werden, sondern sie bleibt zunächst in der der äußeren Hülle anliegenden abgeschlossenen Zellenschicht 9 zurück. Von dieser Zellenluft geht die Wärme erst auf die Wand 10 über. Diese Wand nun muß sie vorerst wieder der nächsten Zellenluft 11 mitteilen usf. An dem Material der Wände selbst kann die Wärme sich noch schwerer fortpflanzen, denn die an sich wenig Wärme leitenden Zwischenwände bieten durch den Umweg a-b oder c-d ihr gleichfalls einen großen Widerstand. Es können bei Anwendung der beschriebenen Vorrichtung daher Temperaturdifferenzen zwischen dem Füllgas und der äußeren Luft sehr lange Zeit und bis zu einem hohen Grade bestehen, ohne daß eine Ausgleichung erfolgen kann; dabei hat diese Konstruktion der Hülle den Vorzug großer Leichtigkeit.

Claims (1)

  1. Gleichzeitig schützt die Hülle gegen ein Entweichen oder eine Verschlechterung des Füllgases durch Diffusion. Denn auch hier sind es die Wände abwechselnd mit den eingeschlossenen Lufträumen, welche analog der Wärmeabhaltung . die Diffusion des Füllgases verhindern.
    Paten τ-Anspruch :
    Tragkörper für Luftschiffe mit Doppelhülle, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen der inneren und äußeren Hülle durch gasdichte Scheidewände in möglichst viele, schichtenweise liegende geschlossene Zellen unterteilt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1781443B1 (de) * 1967-10-27 1973-12-13 Hermann Papst Motorgetriebenes, lenkbares luftschiff mit waermeisolierter doppelwandiger prallhuelle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1781443B1 (de) * 1967-10-27 1973-12-13 Hermann Papst Motorgetriebenes, lenkbares luftschiff mit waermeisolierter doppelwandiger prallhuelle

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