DE236052C - - Google Patents
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- Publication number
- DE236052C DE236052C DENDAT236052D DE236052DA DE236052C DE 236052 C DE236052 C DE 236052C DE NDAT236052 D DENDAT236052 D DE NDAT236052D DE 236052D A DE236052D A DE 236052DA DE 236052 C DE236052 C DE 236052C
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- Germany
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- bag
- paper
- straps
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D33/00—Details of, or accessories for, sacks or bags
- B65D33/06—Handles
- B65D33/12—String handles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236052 KLASSE 33 b. GRUPPE
Papierenes Gefäß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1910 ab. Längste Dauer: 26. Juni 1923.
Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des als Markttasche dienenden papierenen Gefäßes
nach Anspruch 2 des Patentes 215385.
Die in Fig. 7 der Zeichnung dieses Patentes veranschaulichte Grundidee strahlenartig angeordneter
Verstärkungsbänder, an deren Enden irgendwelche Schnür- oder Tragbänder angeschlossen
sind, erfährt gemäß der Erfindung eine Erweiterung in dem Sinne, daß ein aus solchen Verstärkungsbändern zusammengesetztes
Strahlenbündel von dem Papierbeutel getrennt hergestellt und verwendet wird.
Der Vorteil der neuen, verbesserten Anordnung beruht im wesentlichen darauf, daß man
jeden beliebigen Papierbeutel oder Tüte mit dieser Vorrichtung ausrüsten kann, ohne genötigt
zu sein, den Vorteil aus der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung dadurch erkaufen
zu müssen, daß man die ziemlich viel Platz in Anspruch nehmenden Beutel nach Fig. 7 des
Hauptpatentes in verschiedenen Größen vorrätig hält. Das neue Strahlennetz paßt nämlich
in oder um jeden Beutel und jede Tüte, ob klein oder groß, und kann für den Nichtgebrauch
wie ein Fächer zusammengelegt werden, so daß das Ganze nur einen verhältnismäßig dünnen,
geraden Streifen darstellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und seine Gebrauchsweise zeigt die beiliegende
Zeichnung.
Fig. ι veranschaulicht ein mit den neuen Tragbändern c umschnürtes Paket d. Der das
Ganze einhüllende Papierbeutel e ist vorn zur Hälfte weggeschnitten gedacht. Fig. 2 zeigt,
wie die vier durch einen Zapfen f zusammengehaltenen Streifen c zu einem flachen Stabe
zusammengelegt werden können. Endlich läßt Fig. 3 erkennen, in welcher Weise der in Fig. 2
ersichtliche Fächer strahlenartig auseinandergebreitet und am Umfange durch die Schnüre b
zusammengehalten werden kann.
Das Strahlenbündel (Fig. 3) ergreift man im Mittelpunkt χ und legt es in den Papierbeutel e
(Fig. 1) oder in ein Täschchen, in einen Korb oder sonstiges Gefäß hinein, so daß die eigentliehe
Last des Paketes d oder irgendeines anderen Gegenstandes unmittelbar von den Tragbändern
c aufgenommen und mittels der Schnüre b bequem getragen werden kann, während der äußere Beutel e in der Hauptsache
nur noch zur Verdeckung des Inhaltes gebraucht wird.
Selbstverständlich wird man den in Fig. 1 oben offen dargestellten Beutel e an seinem
oberen Rande zusammenfalten. Das bisher übliche Verschnüren von außen, welches umständlich
und zeitraubend war, kann ganz fortfallen.
Mit Hilfe dieser neuen Einrichtung kann man sogar offene Porzellangefäße, Teller oder Gläser
in einem Papierbeutel tragen, ohne befürchten zu müssen, daß der etwa flüssige · Inhalt bei
sorgsamem Tragen verschüttet wird.
Die Streifen c können aus beliebigem Material,
beispielsweise aus billigem Preßspan, oder für besondere Zwecke aus leicht biegsamem Kupferoder
Messingblech hergestellt werden. In letzterem Falle sind sie von entsprechend langer
Gebrauchsdauer, und selbst nach vollständigem Verschleiß behalten sie noch ihren Met al'-wert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Papierenes Gefäß nach Patent 215385, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlenartig angeordneten Verstärkungsbänder (c) gemäß Anspruch 2 von der Papierhülle getrennt und um einen gemeinsamen Zapfen (f) fächerartig spreizbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236052C true DE236052C (de) |
Family
ID=495763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236052D Active DE236052C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236052C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2459865A (en) * | 1946-05-04 | 1949-01-25 | Sarah E Bourne | Shopper's combination carrier and conveyance |
| US3172586A (en) * | 1962-05-07 | 1965-03-09 | Kenneth K C Lu | Collapsible carrier for books |
-
0
- DE DENDAT236052D patent/DE236052C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2459865A (en) * | 1946-05-04 | 1949-01-25 | Sarah E Bourne | Shopper's combination carrier and conveyance |
| US3172586A (en) * | 1962-05-07 | 1965-03-09 | Kenneth K C Lu | Collapsible carrier for books |
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