DE23489C - Selbsttätiger Feuermelder - Google Patents

Selbsttätiger Feuermelder

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DE23489C
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DENDAT23489D
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G. RUDAT in Magdeburg, Neue Weg 19
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K9/00Measuring temperature based on movements caused by redistribution of weight, e.g. tilting thermometer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 74: Signalwesen.
Der nachstehend beschriebene Feuermelder hat den Zweck, Brände bereits bei deren Entstehen sofort durch sich selbst zur Anzeige zu bringen und somit grofse Brände möglichst zu verhüten.
Derselbe besteht aus einer runden, 2 cm hohen und ca. 5 cm im Durchmesser haltenden Kapsel a, welche am offenen Ende von einem ι cm breiten Rande b umgeben ist, der zur Befestigung an Zimmerdecken etc. dient.
In der Kapsel α ist, 0,6 cm vom Boden entfernt, eine waagrecht liegende, in den zwei Zapfen c1 und <r2 leicht bewegliche Achse*/ angebracht, auf deren Mitte ein ca. 4,5 cm langes und ι cm breites Glasrohr e ebenfalls im Mittelpunkte befestigt ist. Dasselbe ist bis zur Hälfte mit Palmöl, welches bekanntlich schon bei + 25 bis 280C/ schmilzt, angefüllt und an beiden Enden zugeschmolzen, wodurch das OeI vor dem Verderben geschützt wird. Statt des Oeles könnte event, auch Schmalz oder Talg angewendet werden, je nachdem die gewöhnliehe Temperatur des betreffenden Raumes, in welchem der Feuermelder angebracht ist, leicht oder schwerer schmelzbare Stoffe benöthigt.
Da das Glasrohr nur zur Hälfte mit Palmöl gefüllt, auf der anderen Seite dagegen aber leer ist, so hat die mit OeI gefüllte Seite des Rohres fortwährend das Bestreben nach unten, wird aber durch zwei an der betreffenden Decke befestigte, mit den Drähten eines elektrischen Alarmwerkes in Verbindung stehende Stiftchen f1 und _/2 am Sinken verhindert und mufs das Glasrohr vielmehr in der etwas schrägen Lage, wie es Fig. 2 zeigt, verbleiben.
Ein auf der nicht mit OeI gefüllten Hälfte des Glasrohres angebrachter, 0,5 cm breiter Messingring g stellt, da derselbe an die beiden Stiftchen /' und /2, an denen die Leitungsdrähte befestigt sind, anliegt, die Verbindung zwischen letzteren her, und kann somit der elektrische Strom fortwährend circuliren. Die Seitenwände des Glasrohres sind in der Mitte etwas eingedrückt, um das Rutschen des erstarrten Oeles zu verhindern.
Das betreffende Alarmwerk ist so eingerichtet, dafs dasselbe nicht, wie gebräuchlich, durch die Herstellung des Contactes, sondern durch die Unterbrechung desselben in Bewegung gesetzt wird.
Wird nun die den Feuermelder umgebende Luft durch einen eventuellen Gardinenbrand etc. erwärmt, so schmilzt das im Innern des Glasrohres enthaltene OeI und fliefst, da das Rohr sich in schräger Lage befindet, nach der entgegengesetzten Seite desselben; hierdurch wechselt der Schwerpunkt und der mit dem Messingring g versehene Theil des Glasrohres beginnt nun zu sinken, wodurch die Unterbrechung des Contactes und somit das Arbeiten des Alarm Werkes veranlafst wird.
Um eine öftere, aber leichtere Revision des Apparates zu ermöglichen ,ist der Boden der Kapsel durch eine fest verkittete Glasscheibe ersetzt. .

Claims (1)

  1. P ATENT-An spruch:
    Die Anordnung des durch Zeichnung und Beschreibung dargestellten selbstthätigen Feuermelders, bestehend aus der Kapsel a, der Achse d nebst den Zapfen cx und c2 und dem zur Hälfte mit Palmöl gefüllten sowie mit Messingring g versehenen Glasrohre.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. BERLIN. GEDRUCKt IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT23489D Selbsttätiger Feuermelder Active DE23489C (de)

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