DE2339810B2 - Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial und photoleitfaehiges gemisch - Google Patents
Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial und photoleitfaehiges gemischInfo
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Description
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Die Elektrophotographie wird gewöhnlich durch Aufladen einer auf dem elektrisch leitenden Träger
ausgebildeten Photoleiterschicht in einem elektrischen Feld hoher Feldstärke und anschließendes Belichten
der Schicht durch eine Original-Schablone durchgeführt. Diejenigen Bereiche der Photoleiterschicht,
die belichtet worden sind, werden elektrisch leitend, wodurch die Ladung geerdet wird und abfließt.
Die Bilder werden üblicherweise durch Entwickeln des latenten Bilds erhalten, indem man es
Tonerteilchen ermöglicht, an denjenigen Bereichen der Photoleiterschicht anzuhaften, in welchen die Ladung
zurückbleibt. Nach den USA.-Patentschriften 12 887 und 33 29 590 kann ein Farbbild dadurch
erzielt werden, daß man eine Photoleiterschicht mit einem mosaikartigen photoleitfähigen Film ausbildet,
welcher gegenüber den drei Spektralbereichen von rotem, grünem und blauem Licht empfindlich is!.
Es ist bekannt, daß, wenn die Oberfläche einer unempfindlich gemachten Photoleiterschicht mit einem
sensibilisierenden Farbstoff beschichtet wird, die Schicht selbst photoleitend für das durch den sensibilisierenden
Farbstoff absorbierte Licht wird. Unter Anwendung dieser Eigenschaften können mosaikartige
photoleitfähige Filme durch Aufbringen verschiedenartiger Farbstoffe mittels eines Siebrasters
auf eine unempfindlich gemachte Photoleiterschicht in einer solchen Weise, daß die verschiedenen Farbstoffe
einander nicht überlappen, hergestellt werden, welche gegenüber den verschiedenartigen Bereichen
des Spektrums empfindlich sind. Nach der USA.-Patentschrift 37 48 125 können alternativ mosaikartige
phoioleitfähige Filme, welche gegenüber den verschieden artigen Bereichen des Spektrums empfindlich
sind, durch Aufladen einer unempfindlich gemachten Photoleiterschicht hergestellt werden, indem
man die Schicht durch ein Mosaik-Rastermuster belichtet und das latente Bild mit einem Entwickler
entwickelt, der einen sensibilisierenden Farbstoff enthält.
Wie oben erwähnt, wird in dem elektrophotographischen
Farbverfahren, wo die Photoleiterschicht selbst eine selektive Empfindlichkeit gegenüber einem
Spektra!bereich besitzt, für welchen der Photoleiter eine erhöhte Empfindlichkeit aufweist, die Reproduktion
einer, dicht bei der des Originals liegenden Farbe durch den sensibilisierenden Farbstoff geregelt.
Daher können gerade derartige Farbstoffe, wenn sie eine ausgezeichnete sensibilisierende Wirkung besitzen,
nicht eingesetzt werden, wenn der Spektralbereich, gegenüber dem der Photoleiter empfindlich ist,
zu breit oder enger als gewünscht, oder beeinflußt oder verschoben ist. Insbesondere neigt beim Typ
der Farbstoff-übertragenden Photoleiterschicht (entsprechend dem erwähnten Typ wird ein Farbstoff auf
ein anderes Aufzeichnungsmaterial übertragen, nachdem ein Bild ausgebildet worden ist), enthaltend eine
große Farbstoffmenge, das durch den Farbstoff absorbierte Spektrum dazu, breiter zu werden und
gleichzeitig wird der Spektralbereich, gegenüber dem der Photoleiter empfindlich ist, ebenfalls breiter.
Darüber hinaus gleitet, da die maximale Wellenlänge, für welche der Photoleiter empfindlich ist, sich
gleichfalls verschiebt, der Spektralbereich und es ist im Endergebnis unmöglich, eine Farbe zu reproduzieren,
die der eines Originals nahekommt.
Bei dem aus der deutschen Auslegeschrift 12 99 226 bekannten elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial
mit einer photoleitfähigen Schicht, die einen Photoleiter, einen Sensibilisierungsfarbstoff und einen
Farbstoff enthält, sind die Absorptionsbereiche der Farbstoffe nicht exakt und damit unbefriedigend
begrenzt.
Die aus der deutschen Auslegeschrift 11 40 455
und aus S c h u 11 ζ e , Farbenphotographie und Farbenfilm,
1953, bekannte Ausbildung eines maskierten Farbfilms auf der Oberfläche eines Silberhalogenidfarbfilms
kann nicht auf die Elektrophotographie übertragen werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
für die Farbelektrophotographie zur Erzielung eines Farbbilds zu schaffen, das eine Farbe
aufweist, die der des Originals nahekommt.
Weiter ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial für
die Elektrophotographie zu schaffen, das eine selektive Lichtempfindlichkeit für Spektren spezifischer
Bereiche aufweist, ohne eine Herabsetzung der sensibilisierenden Wirkung des Sensibilisators zu bewirken.
Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, elekirophotographisches Aufzeichnungsmaterial
für die Elektrophotographie zu schaffen, das ine selektive Lichtempfindlichkeit gegenüber Spektren
der drei Grundfarben, nämlich der roten, der •rünen bzw. der blauen Farbe aufweist.
Ferner ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
drei Arten von photoleitfähigen Materialien für die Farbelektr-iphotographie zu schaffen: Dazu zählen
ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, das lediglich für die Spektren von rotem, ein elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial, das für die Spektren von grünem und ein elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial, das für die Spektren von blauem Licht empfindlich ist. Die Aufgabe geht
kas der nachfolgenden Beschreibung, in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen, noch näher hervor.
Diese Aufgabe wird durch ein elektrophotographijches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung mehrfarbiger
Bilder gelöst, das eine mosaikartig unter- so teilte photoleitfähige Schicht mit wenigstens einem
Photoleiter, wenigstens zwei Sensibilisierungsfarbstoffen und wenigstens zwei Farbstoffen enthält und
das dadurch gekennzeichnet ist, daß es passend zu dem in einem zu weiten Spektral bereich sensibilisierenden
Sensibilisierungsfarbstoff einen Farbstoff enthält, der Licht in dem Spektralbereich absorbiert, in
dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert.
Die Aufgabe wird ferner durch ein für Licht eines begrenzten Spektralbereichs empfindliches photoleitfähiges
Gemisch aus einem Photoleiter, einem Sensibilisierungsfarbstoff oder einem Sensibilisierungsfarbstoffgemisch
und einem Farbstoff oder Farbstoffgemisch gelöst, wobei das photoleitfähige Gemisch
dadurch gekennzeichnet ist, daß es passend zu dem in einem zu weiten Spektralbereich sensibilisierenden
Sensibilisierungsfarbstoff einen Farbstoff enthält, der Licht in dem Spektralbereich absorbiert, in dem der
Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert.
Die vorliegende Erfindung sieht also ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial für die
Farbelektrophotographie vor, das eine selektive Empfindlichkeit für Spektren der drei Basislichtarten Rot,
Grün bzw. Blau aufweist, durch Regeln des Spektralbereichs, gegenüber welchem die Photoleiterschicht
auf dem elektrisch leitenden Träger photosensitiv ist. Das bedeutet, daß man gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Sensibilisierungsfarbstoff und einen Farbstoff, der Licht in dem Spektralbereich
absorbiert, in dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert, und der aus der
Gruppe von Farbstoffen und Pigmenten ausgewählt ist, der Photoleiterschicht zusetzt, derart, daß man
ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial für die Farbelektrophotographie unter Verwendung
des Filtereffekts, erhalten durch die lichlfilternde Wirkung des spezifischen Farbstoffs oder Pigments,
schafft.
Der Spektralbereich, für welchen das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden
Erfindung empfindlich ist, wird in Abhängigkeit von der Art des Farbstoffs geregelt, der Licht in dem
Spektralbereich absorbiert, in dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert,
und dementsprechend besitzt das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial Empfindlichkeiten für
spezifische Spektralbereiche. Dies deshalb, weil die Lichtempfindlichkeit des Photoleiters bei etwa der
maximalen Lichtabsorptionswellenlänge des als Farbstoff, der Licht in dem Spektralbereich absorbiert, in
dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert, zugesetzten Farbstoffs oder
Pigments extrem absinkt und bei den Wellenlängen,
die durch den Farbstoff oder das Pigment nicht in einem großen Anteil absorbiert werden, kein Effekt
gegeben ist. D. h., die Farbstoffe und Pigmente zeigen die gleiche Wirkung wie Filter. Es wird in Betracht
gezogen, daß die Filterwirkung der Farbstoffe und Pigmente aus folgendem Grund auftritt. Der in
der Photoleiterschicht enthaltene Sensibilisator absorbiert nämlich das Licht der spezifischen Wellenlänge
und leitet die Energie zu dem Photoleiter, der anschließend hierdurch angeregt wird, eine Leitfähigkeit
zu zeigen. In dem Fall, wo der dem Photoleiter zugesetzte Farbstoff oder das Pigment im wesentlichen
keine sensibilisierende Wirkung aufweist, sondern lediglich das Licht absorbiert, überträgt ein derartiger
Farbstoff oder ein Pigment keine Energie auf den Pbotoleiter. Als Ergebnis wird die Empfindlichkeit
des photoleitfähigen Materials mit Bezug auf das durch den Farbstoff oder das Pigment absorbierte
Licht deutlich abnehmen. Die vorliegende Erfindung wendet einen derartigen Filtereffekt des Farbstoffs
und des Pigments zur Regelung des Spektralbereichs, bis zu welchem das elektrophotographische
Aufzeichnungsmaterial empfindlich ist, und zur Sensibilisierung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials
für die spezifischen Spektralbereiche in geschickter Weise an. Die Menge des durch die
lichtfilternde Substanz absorbierten Lichts ist vorzugsweise die lOfache Menge des durch den Sensibilisator
absorbierten Lichts. Dementsprechend ist der Effekt umso größer, je größer die Menge der
das Licht filternden Substanz ist. Wenn jedoch die Menge zu groß ist, wird der Spektralbereich, in dem
das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial empfindlich ist, unnötig eingeschränkt und außerdem
wird der Photoleiter selbst spröde. Daher ist ein zu großer Zusatz von Farbstoff und Pigment unerwünscht.
F i g. 1 ist die Querschnittsansicht eines Aufzeichnungsmediums für Elektrophotographie gemäß der
vorliegenden Erfindung. F i g. 2, 4 und 6 sind Soektrogramme der herkömmlichen Photoleiter für grünes,
rotes und blaues Licht. Fig. 3, 5 und 7 sind Spektrogramme des Photoleiters der vorliegenden Erfindung
und entsprechen F i g. 2, 4 bzw. 6. F i g. zeigt eine grobe Skizze eines optischen Systems für
die Farbreproduktion. F i g. 9, 10 und 11 sind Spektrogramme,
die in dem nachfolgenden Beispiel 10 erhalten wurden. Fig. 12 ist eine Rohskizze des Photoleiters
im Mosaikmuster, wobei 11 ein isolierender Träger, 12 eine Photoleiterschicht und 13 Mosaike
sind, und „C" blau, „M" magentarot und ..Y" gelb bedeutet.
Das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial für die Elektrophotographie gemäß der vorliegenden
Erfindung kann als photoleitende Schicht auf einem Träger 1 über einer leitfähigen Schicht
zur Bildung eines Aufzeichnungsmediums aufgebracht werden, wie dies in F i g. 1 gezeigt wird. In
F i g. 1 kann der Träger 1 ferner auch als elektroleitfähige Schicht 2 dienen, indem man dem Träger
Elektroleitfähigkeit verleiht.
5 6
Als Photoleiter können bekannte anorganische wie beispielsweise Chinolingelb P (C. I. 47 035),
photoleitfähige Materialien, wie beispielsweise Selen, Direct Fast Yellow A (C. I. 25 300), Direct Fast
Zinkoxid, Titanoxid, Cadmiumsulfid usw. eingesetzt Yellow A (C. I. 40 000), Primuline (C. I. 49 000),
werden. Ferner können auch organische Photoleiter, Benzo Orange RS (C. 1. 22 920), Direktorange GG
wie beispielsweise aromatische oder heterocyclische 5 (C. I. 23 375), Direktorange R (C. I. 22 130), Di-Vinylpolymere
verwendet werden, die Poly-N-vinyl- rect Coupling Orange (C. I. 23 370), Sirius Supra
carbazol, Polyvinylanthracen, Poly-9-(p-vinylphe- Orange 3R (C. I. 40 265), Direct Bordeaux B (C. I.
nvD-anthracen, Poly-9-anthroicsäurevinylester ein- 22 150), Kongorot (C. I. 22 120), Direct Violet N
schließen. (c· L 22 570X Sirius SuPra violet BL (C I. 29 125),
Als Sensibilisator bzw. Sensibilisierungsfarbstoff io Benzo Blue BS (C. I. 23 710), Sirius Supra Blue F3R
können die bekannten Sensibilisatoren verwendet (C. I. 27 925), Sirius Blue 6G (C. I. 34 230), Benzo
werden, z. B. Patentblau (C. I. 42 015), Victoriablau Viskose Blue RL (C. I. 23 150), Direktgrün G (C. I.
(C I. 44 045), Nilblau (C. I. 51 180), Methylenblau 30 315); saure Farbstoffe wie beispielsweise Acid
(C I 52 015), Erioglaucine (C. I. 42 045), usw. als Fast Red B (C. I. 14 680), Chromrot BG (C. I.
Sensibilisatoren für Rot, Pyronine B (C. I. 45 010), 15 27 200), Acid Blue B (C. I. 50 315), Cyananthrol R
Phloxine B (C. I. 45 410), Methylenviolett (C. I. (C. I. 62 085), Fast Navy Blue (C. I. 13 390), Acid
50 205), Rhodamine B (C. I. 45 440), Rhodami- Cyanine 5R (C. I. 26 400), Wool Fast Green B
ne 6 G (C. I. 45 160), usw. als Sensibilisatoren für (C. 1. 2044), Acid Orange (C. I. 15 510), Cytonine Y
Grün und 3-Carboxymethyl-5-3-äthyl-2-(3)-benzo- (C. I. 13 090), Sunset Yellow (C. I. 15 985), Acidthiazolylidenrhodamin-Triäthylamin-Salz,
Auramine ao braun G (C. I. 20 170); Beizenfarbstoffe, wie bei-(C. I. 41 000) Setoflavine T (C. I. 49 005), Acridin- spielsweise Chromgelb G (C. I. 14 010), Chromgelb
als Sensibilisatoren für Blau. Es werden zur Er- rot B (C. I. 18 760), Alizarinblau S (C. I. 67 415),
reichung einer Sensibilisierung einer oder mehrere Chromviolett B (C. I. 17 290), Chromgrün F (C. I.
dieser Sensibilisatoren, in Abhängigkeit von den 17 225); Schwefelfarbstoffe, wie beispielsweise
Spektren, zu dem Photoleiter in einer Menge von 25 Schwefelorange (C. I. 53 105), Schwefelblau V (C. I.
0,003 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile 53 235), Schwefelblau RC (C. I. 53 440), Schwefeides
Photoleiters zugesetzt. braun G (C. I. 53 020); Küpenfarbstoffe, wie bei-Der aus der Gruppe der zur Regelung des Spek- spielsweise Threne Red (C. I. 67 000), Threne Olive
tralbereichs, für welchen der Pl.otoleiter Empfindlich- (C. I. 69 525), Threne Orange RRTS (C. I. 59 705),
keit besitzt, zugesetzten Farbstoffe und Pigmente 30 Threne Marine Blue R (C. I. 70 500); und ölfarbausgewählte
Farbstoff, der Licht in dem Spektral- stoffe, wie beispielsweise Oil Blue G (C. I. 61 525),
bereich absorbiert, in dem der Sensibilisierungsfarb- Oil Brown BB (C. I. 12 020), usw.
stoff in unerwünschter Weise sensibilisiert, muß eine Unter den oben angegebenen Farbstoffen und
wirksame lichtabsorbierende Wirkung von derartiger Pigmenten werden die gelblichen und orangefarbe-Größe
zeigen, daß keine nachteiligen Effekte auf der 35 nen für das Filtern des Lichts mit einer Wellenlänge.
Photoleiterschicht erhalten werden. Es sei jedoch be- die kleiner als die des grünen Lichts ist, eingesetzt,
merkt, daß viele Farbstoffe eine hohe sensibilisieren- Grüne, blaue und violette Farbstoffe werden für das
de Wirkung aufweisen und diese können daher in Filtern von Licht mit einer größeren Wellenlänge als
der vorliegenden Erfindung nicht als Farbstoff ein- grünes Licht eingesetzt. Wenn ein elektrophotogragesetzt
werden, der Licht in dem Spektralbereich ab- 40 phisches Aufzeichnungsmaterial den Sensibilisator
sorbiert, in dem der Sensibilisierungsfarbstoff in un- für grünes Licht und die oben angegebenen zwei Arerwünschter
Weise sensibilisiert. Daher sind die ten des Farbstoffs enthält, der Licht in dem Spek-Farbstoffe
zur Regelung des Spektralbereichs solche, tralbereich absorbiert, in dem der Sensibilisierungsdie
im wesentlichen keine sensibilisierende Wirkung farbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert, kann
auf den Photoleiter zeigen. Beispiele derartiger Pig- 45 es im wesentlichen für grünes Licht empfindlich wermente,
weiche den vorstehenden Anforderungen ge- den.
nügen, sind folgende: Hansagelb G (C. I. 11 680), In dem Falle, wo ein elektrophotographisches Auf-
Benzidingelb GR (C. I. 21 090), Permanentgelb Zeichnungsmaterial einen Sensibilisator für Rot ent-(C.
I. 20 040), Ind. Gelb G (C. I. 70 600), Perma- hält, werden die oben angegebenen roten Farbstoffe
nentrot GG (C. I. 12 075), Pyrazolonorange (C. I. 50 oder Pigmente zugegeben, um das Licht, das eine
21 110), Vulcanorange (C. I. 21 160), Ind. Brill. kleinere Wellenlänge als rotes Lichi besitzt, zu abOrange
GR (C. I. 71 105), Pararot (C. I. 12 070), sorbieren, so daß das elektrophotographische Auf-Permanentrot
FRR (C. I. 12 310), Toluidinrot (C. I. Zeichnungsmaterial lediglich für rotes Licht empfind-12
120), Permanentrot R (C. I. 12 085), Permanent- lieh wird.
karmin FB (C. I, 12 490), Permanentrot F4R (C. I. 55 In ähnlicher Weise werden in dem Falle, wo ein
12 335), Permanent Bordo FRR (C. I. 12 385), Bril- elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial eilanl
Fast Scarlet (C. I. 12 315), Pyrazolonrot B (C. I. nen Sensibilisator für blaues Licht enthält, die oben
21 120), Bordo 5B (C. I. 12 170), Watchungrot (C. I. angeführten orangefarbenen Farbstoffe oder Pigmen-15
865), Litholrot (C. I. 15 630), Lake Red C (C. I. te zugegeben, um das Licht zu absorbieren, das eine
15 585), Brillantkarmin 6B (C. I. 15 850), Rhodami- 60 größere Wellenlänge als blaues Licht aufweist, so
ne 6G Lake (C. I. 45 160). Rhodamine B Lake (C. I. daß das elektrophotographische Aufzeichnungsmate-45
170), Victoria Blue Lake (C. I. 44 045), Phthalo- rial im wesentlichen nur für blaues Licht empfindlich
cyaninblau B (C. I. 74 160). Cu-Phthalocyanin (C. I. wird.
74 160), Fast Sky Blue (C. I. 74 200), Diamond Die rohe Einteilung von rotem, grünem und blau-
Green Lake (C. I. 42 040), Pigmentgrün B (C. I. 65 cm Licht der vorliegenden Erfindung erfolgt durch
10 006), Phthalocyaningrün (C. I. 74 260). die Wellenlängen der Lichtsorten. D. h., das rote
Beispiele der Farbstoffe, welche den obigen An- Licht besitzt eine Wellenlänge von über 600m</; das
fordcrimccn geniigen, sind folgende: Direktfarbstoffe grüne Licht hai eine Wellenlänge von 500 bis
590 m/<; und das blaue Licht besitzt eine Wellenlänge
von kleiner als 500 τημ.
Die Menge von zumindest einem der erwähnten Pigmente und Farbstoffe beträgt vorzugsweise 5 bis
30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Photoleiters. Obwohl die Menge nicht unbedingt auf diesen
Bereich beschränkt sein soll, ist jedoch bei Anwendung von weniger ais 5 Teilen keine ausreichende
Lichtabsorbierbarkeit zu erzielen und es wird bei Anwendung von mehr als 30 Teilen die Photoleiterschicht
nachteilig beeinflußt.
Zusammenfassend betrifft die vorliegende Erfindung ein photoleitfähiges Material bzw. elektrophotographisches
Aufzeichnungsmaterial, enthaltend einen Photoleiter, einen Sensibilisierungsfarbstoff und
eine lichtfilternde Substanz, wie beispielsweise einen Farbstoff oder ein Pigment, die selbst im wesentlichen
keine sensibilisierende Wirkung entfaltet, jedoch fähig ist, Licht einer unerwünschten Wellenlänge zu
absorbieren, wodurch der Spektralbereich, für den ao der Photoleiter empfindlich ist, durch den Filtereffekt
der lichtfilternden Substanz derart geregelt wird, daß der Photoleiter lediglich für Licht eines spezifischen
Spektralbereichs empfindlich gemacht wird.
Die vorliegende Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert, in welchen das
Mischungsverhältnis auf das Gewicht bezogen ist.
Es wurde in einer Kugelmühle eine Mischung der folgenden Verbindungen hergestellt:
Gewichtsteile
Photoleitfähiges Zinkoxid 100
Silicon-Harz 100
Toluol 80
Es wurden 5 Gewichtsteile einer O,2°/oigen Lösung
von Pyronine B (C. I. 45 010) in Methanol tropfenweise zu der Mischung unter Rühren zwecks Adsorption
an den Photoleiter zugegeben. Anschließend wurden weitere 10 Teile Pyronine B zugesetzt und
wiederum eine Mischung in einer Kugelmühle hergestellt.
Die so erhaltene Mischung wurde auf einem, einer Elektroleitfähigkeitsbehandlung unterworfenem
Schichtpapier derart aufgebracht, daß die Filmdicke nach dem Trocknen 10 μ betrug. Nach dem Trocknen
wurde der Film bei 5 kV durch eine Koronar-Entladung aufgeladen und über einem Spektrograph
belichtet. Anschließend wurde der so belichtete Film mit einem flüssigen Toner entwickelt und ein Spektrogramm
erhalten, wie es in F i g. 2 gezeigt wird. Wie aus diesen Diagrammen eindeutig zu ersehen ist, lag
der Wellenlängenbereich, in dem der Photoleiter empfindlich war, zwischen 440 bis 590 τημ. Um einen
Photoleiter herzustellen, der selektiv für grünes Licht für die Farbelektrophotographie empfindlich
ist, ist der empfindliche Bereich von unterhalb 500 m/< nicht notwendig und der genannte Photoleitcr
war für blaues Licht gleichfalls empfindlich.
Zur Beseitigung dieses Mangels wurden zu der Mischung, zu welcher 10 Teile Pyronine B zugesetzt
worden waren, 5 Teile Pyrazolone Orange (C. I. 21 110) zugesetzt, das im Spektrum bei 470 m// ein
Absorptionsmaximum besitzt. Es wurde aus der so erhaltenen Mischung in der gleichen Weise wie oben
ein photoleitfähiges Material hergestellt. Das erhaltene Spcktrogramm wird in F i g. 3 gezeigt. Wie aus
35 diesem Diagramm eindeutig zu ersehen ist, war der Photoleiter lediglich für grünes Licht empfindlich,
nämlich der empfindliche Wellenlängenbereich (nachfolgend als empfindlicher Bereich bezeichnet), für
welchen der Photoleiter empfindlich war, wurde von 440 bis 590 ταμ auf 500 bis 590 ταμ verändert.
Es wurde ein in F i g. 1 gezeigtes Aufzeichnungsmedium hergestellt und bei 6 kV negativ aufgeladen.
Anschließend wurde dieses durch ein Farboriginal, enthaltend ein Netzwerk, mit einem photographischen
Vergrößerer bei F 5,6 mit Licht aus einer 150-W-Wolframlampe aus einer Höhe von 30 cm 3 see lang
belichtet. Danach wurde das belichtete Aufzeichnungsmedium mit einem Umkehrtoner entwickelt
und durch Erhitzen desselben auf 80° C für etwa 3 see lang fixiert, und so ein negatives Toner-Bild
erhalten.
Ein Gelatine-beschichtetes Papier wurde in eine Mischflüssigkeit von 30 Teilen Äthanol und 1 Teil
Dimethylformamid eingetaucht und unmittelbar darauf aus der Flüssigkeit wieder herausgezogen. Das
negative Toner-Bild wurde auf das Papier gedrückt, um einen Übergang von Pyronine B zur Erzielung
eines ausgezeichneten positiven magentaroten Bilds zu bewirken. Das Pyrazoloneorange löste sich nicht
in das Lösungsmittel hinein auf, das für den Übergang angewandt worden war, und das Bild zeigte
eine, gute Lichtabsorptionseigenschaft als magentarote Farbe.
In diesem Beispiel wurde unter Verwendung von Watchung Red ein lichtempfindliches Material, das
blauempfindlich war, hergestellt. Ein photoleitfähiges Material der folgenden Zusammensetzung wurde in
gleicher Weise wie in Beispiel 1 hergestellt:
Gewichtsteile
Photoleitfähiges Zinkoxid 100
Silicon-Harz 100
Erioglaucine (C. I. 42 045) 10
Toluol 80
Dimethylformamid 10
Watchung Red (C. I. 15 865) 12
Es wurde auf diese Weise von einem Aufzeichnungsmedium, hergestellt unter Verwendung des obi
gen photoleitfähigen Materials, ein Spektrogramm er halten, wie es in F i g. 5 gezeigt wird. Ein Spektro
gramm, das ohne Watchung, Red erhalten wurde wird in F i g. 4 gezeigt. Wie aus diesen Diagrammei
eindeutig entnommen werden kann, hat ein Photo leiter ohne Zusatz von Watchung Red einen emp
findlichen Bereich für Licht von 500 bis 680 ταμ wohingegen Zusatz von Watchung Red zu einer Ver
Schiebung des empfindlichen Bereichs auf 600 bi 700 τημ führt.
In diesem Beispiel wird ein photoleitfähiges Mi
terial, das für Gelb empfindlich ist, hergestellt.
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederhol mit der Ausnahme, daß Erioglaucine durch Auram
ne (C. I. 41 000) und Watchung Red durch Phthalc cyaninblau (C. I. 74 160) ersetzt wurde. Das Spei
trogramm in F i g. 6 zeigt den Fall, wo kein PhthaU cyaninblau eingesetzt wurde und das Spektrogrami
von F i g. 7 wiederum den Fall, wo Phthalocyanii blau angewandt wurde. Wie aus dem Vergleich d'n
ίο
ser beiden Diagramme deutlich zu ersehen ist, wurde der empfindliche Bereich von 400 bis 530 τημ zum
Bereich 400 bis 500 m/< verschoben.
Die vorstehenden Komponenten wurden so lange gerührt, bis eine homogene Lösung erhalten wurde.
Zu der erhaltenen Lösung wurden tropfenweise 5 Teile einer l%igen äthanolischen Lösung von
5 Kongorot (C. I. 22 120) zugegeben und wiederum so lange gerührt, bis eine homogene Lösung erhalten
wurde. Mit der erhaltenen Lösung wurde mittels einer Streichvorrichtung eine Aluminiumplatte derart
beschichtet, daß ein Film mit einer Dicke von 5 μ
Die jeweils in den Beispielen 1, 2 und 3 unter Verwendung der für Blau, Magentarot und Gelb empfindlichen,
photoleitfähigen Materialien gemäß der
vorliegenden Erfindung hergestellten Aufzeichnungspapiere wurden getrennt aufgeladen und der Reihe io erhalten wurde. Das erhaltene photoleitfähige Manach und gleichzeitig durch ein Farboriginal belich- terial war in einem Spektralbereich von 600 bis tet, das durch ein einfaches optisches System, um- 700 m/* empfindlich.
vorliegenden Erfindung hergestellten Aufzeichnungspapiere wurden getrennt aufgeladen und der Reihe io erhalten wurde. Das erhaltene photoleitfähige Manach und gleichzeitig durch ein Farboriginal belich- terial war in einem Spektralbereich von 600 bis tet, das durch ein einfaches optisches System, um- 700 m/* empfindlich.
fassend zwei Halbspiegel 4 und 5 und einen Spie- Die in den vorstehenden Beispielen 5 bis 8 hergegel
6, wie es in F i g. 8 gezeigt wird, gleichmäßig in stellten photoleitfähigen Materialien konnten in dem
drei Teile geteilt wird. Die auf diese Weise belichte- 15 herkömmlichen Trockenpulver-Übertragungsverfahten
Papiere wurden gleichzeitig einer Umkehrentwick- ren eingesetzt werden,
lung und einer Fixierung unterworfen und anschließend die Bilder auf ein Umdruckpapier übertragen. Beispiel 9
In diesem Fall wurde ein Lösungsmittel auf das Auf- n; , . . .... . x, . .. . , 7„wm,
zeichnungspapier aufgebracht. Die erhaltenen Färb- *o m£ie t photoleitfah^ge" Matena hen mit den Zusam
bilder waren klar und die Farbwiedergabe ausgezeich- ^H ρ"8'" Sema,ß de" Beispielen 1,2 und 3 we -
net. Da lediglich der Farbstoff auf das Umdruckpa- *e d'e F^mftQ al* »^filternde Substanz enthiel-
pier transferiert wurde und das Pigment nicht ent- t'JZ ? Tr \u r ^rY"^ müse?
halten war, sind diese Aufzeichnungspapiere insbe- ^f"13™1'· Und Gelb-empf.ndhchen Zusammenset-
sondere für eine Farbwiedergabe eines gemischten a5 fU"g m finem Mosaikmuster von emem Intersek-
Farbanteils vorteilhaft tionswmkel von 60° und mit 19,7 Lmien/cm mittels
Es ÄS t dergleichen Weise, wie oben er- RelieM™*s ^rart aufgebracht, daß sich die Zusamwähnt,
Farbbilder aus drei Aufzeichnungspapieren,
die für blaue, magentarote und gelbe Farben emp-
die für blaue, magentarote und gelbe Farben emp-
mensetzungen nicht überlappten. Die Drucke wurden aufgeladen, farbentwickelt, einer Umkehr-Toner-Entwicklung
unterworfen und fixiert. Danach wurde das
eine einmalige Belichtung, eine einmalige Entwicklung und eine einmalige Übertragung und ist daher
sehr leicht und einfach.
findlich waren, jedoch nicht die Farbstoffe der vor- 30 „·'£ S uluc™°"en ,una rixie"· uanaai wwu* u«
liegenden Erfindung enthielten, die im Stande sind, Bll.d a"f em Umdruckmatenal zur Erzielung eines
den Wellenlängenbereich zu regeln, hergestellt. Die gUten Farbbilds_ubertragen. Das Verfahre^ umfaßt
so hergestellten Bilder waren hinsichtlich der Reproduktion der blauen Farbe nicht gut und im Vergleich
mit solchen, die man unter Verwendung der Färb- 35
stoffe als lichtfilternde Substanz erhalten hatte, insgesamt nicht so klar. Beispiel 10
mit solchen, die man unter Verwendung der Färb- 35
stoffe als lichtfilternde Substanz erhalten hatte, insgesamt nicht so klar. Beispiel 10
Beispiel 5 Es wurde eine Mischung hergestellt, welche die
....... ., ., nachfolgenden Komponenten enthielt und im gesam-
Ein photoleitfahiges Matenal wurde gemäß Bei- 40 ten Bereich des weißen Lichts empfindlich war:
spiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß Chinolin- „ · v.
gelb (C. I. 47 035) für Pyrazolonorange eingesetzt " '
wurde. Dieses photoleitfähige Material war in einem
Spektralbereich von 490 bis 590 π\μ empfindlich.
Spektralbereich von 490 bis 590 π\μ empfindlich.
Gewichtsteile
Photoleitfahiges Zinkoxid 100
Silicon-Harz 100
Toluol 40
Zu der Mischung wurden unter Rühren tropfen-
Ein phoioleitfähiges Material wurde in der gleichen weise 5 Teile einer 2<
>/oigen methanolischen Lösung Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnah- VOn BromPhenolblau und 5 Teile einer 2«'eigen Lome,
daß 5 Teile Pyrazolonorange durch Sirius Supra ^ V,?n Dimethylaminobenzyliden-Rhodanin in Me-Orange
(C. I. 40 235) ersetzt wurden. Dieses photo- 5° thylce11osolve zugegeben. Es wurden drei Charger
leitfähige Material war in einem Spektralbereich von w" MlschunS hergestellt, zu welchen 5 Teik
500 bis 590 mit empfindlich. Malachitgrün (C. I. 42 000) und 3 Teile Acid Yellov
23 (C. I. 19 140); 5 Teile Acid Red 80 (C. I. 68 215)
Beispiel 7 bzw. 5 Teile Acid Blue 45 (C. I. 63 010) zugegebei
Es wurde ein photoleitfahiges Material in der glei- 55 w"rden' und es wurde ferner jede dieser drei Mi
chen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Aus- ?"fe" 4 bis 5 h gerührt.
■ - Auf d'ese Weise wurden drei Mischungen erhal
ten, die grün-, rot- und blaugefärbt waren. Es wur war in einem de" '" dcr 8leidien Weise wie in Beispiel 1 unte
Spektralbereich von 495 bis 590 mn empfindlich 6° Vcrwendung dieser drei Mischungen Aufzeichnung?
F papiere hergestellt. In den F i g. 9, 10 und 11 wei
nähme, daß 5 Teile Pyrazolonorange durch 4 Teile Sulphur Orange (C. I. 53 105) ersetzt wurden. Das
erhaltene photoleitfähige Material
Gewichtsteile
Polyvinylcarbazol 100
O,5°/oige äthanolische Lösung von
Kristallviolett (C. I. 42 555) 2
Toluol 1000
den die Spektrogramme dieser Papiere gezeigt.
Diese photoleitfähigen Zubereitungen wurden i der gleichen Weise wie in Beispiel 9^ mittels Rclie
65 drucks im Mosaikmuster der drei Farben zur Hei stellung einer photoempfindlichen Platte aufgedruck
Nach Aufladen der Platte wurde diese durch ei farbbild exponiert und mit einem Toner entwicke
und anschließend fixiert. Ein Polyäthylenterephthalatfilm
mit einer Dicke von 200 //, auf den Gelatine in einer Dicke von 3 μ aufgebracht worden war, wurde
auf die fixierte Mosaikplatte 30 bis 60 see aufgebracht und die Gelatine-Schicht in ausreichendem
Maße mit Dimethylformamid gequollen und anschließend der Film vorsichtig entfernt. Die Farbe des
Mosaiks wurde auf den Bereich übertragen, auf welchem kein Toner klebte und der Teil, auf dem Tonerteilchen
klebten, wurde in Folge des in dem Toner enthaltenen Farbstoffs in bläulichem Schwarz
gefärbt. Es wurde festgestellt, daß dieser Film, aul
welchen die Farbe übertragen worden war, bei durchgehendem Licht ein gutes Farbbild zeigte. In dieserr
Falle wurde, wenn man ein positives Original vor 36 mm Größe auf eine B5-Größe oder darüber vergrößerte
und reproduzierte, festgestellt, daß die Diskontinuität der Mosaike nicht auffällig war und eir
guter Abdruck erzielt wurde. Jedoch war es, da ins gesamt ein etwas dunkler Abdruck vorlag, notwen
ίο dig, eine starke Lichtquelle für die Übertragung zi
verwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung mehrfarbiger Bilder, das S
eine mosaikartig unterteilte photoleitfähige Schicht mit wenigstens einem Photoleiter, wenigstens
zwei Sensibilisierungsfarbstoffen und wenigstens zwei Farbstoffen enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß es passend zu dem "> in einem zu weiten Spektralbereich sensibilisierenden
Sensibilisierungsfarbstoff einen Farbstoff enthält, der Licht in dem Spektralbereich absorbiert,
in dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter Weise sensibilisiert. 1S
?... Für Licht eines begrenzten Spektralbereichs empfindliches photoleitfähiges Gemisch aus einem
Photoleiter, einem Sensibilisierungsfarbstoff oder einem Sensibilisierungsfarbstoffgemisch und
einem Farbstoff oder Farbstoffgemisch, dadurch *° gekennzeichnet, daß es passend zu dem in einem
zu weiten Spektralbereich sensibilisierenden Sensibilisierungsfarbstoff einen Farbstoff enthält, der
Licht in dem Spektralbereich absorbiert, in dem der Sensibilisierungsfarbstoff in unerwünschter *5
Weise sensibilisiert.
3. Aufzeichnungsmaterial oder Gemisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
es als Photoleiter Selen, Zinkoxid, Titandioxid, Cadmiumsulfid, ein aromatisches Vinylpolymerisat
und/oder ein heterocyküsches Vinylpolymerisat enthalt.
4. Aufzeichnungsmaterial oder Gemisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
es 5 bis 30 Gewichtsteile Farbstoff pro 100 Gewichtsteile Photoleiter enthält.
5. Aufzeichnungsmaterial oder Gemisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
es 0,003 bis 10 Gewichisleile Sensibilisierungsfarbstoff je 100 Gewichtsteile Photoleiter enthält.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47078388A JPS4936339A (de) | 1972-08-07 | 1972-08-07 | |
| JP7838872 | 1972-08-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2339810A1 DE2339810A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2339810B2 true DE2339810B2 (de) | 1976-01-15 |
| DE2339810C3 DE2339810C3 (de) | 1976-09-02 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2339810A1 (de) | 1974-02-21 |
| JPS4936339A (de) | 1974-04-04 |
| US3915703A (en) | 1975-10-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |