DE2333880C2 - Brenner für flüssigen Brennstoff - Google Patents
Brenner für flüssigen BrennstoffInfo
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner für flüssigen Brennstoff gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei einem derartigen Brenner, gemäß dem betriebsinternen Stand der Technik, wie er aus der nicht
vorveröffentlichten DE-OS 22 20 538 hervorgeht, werden die von der schwingenden Zerstäubungsfläche
abgestoßenen, zerstäubten Brennstoffteilchen von dem entlang der Umfangsfläche des Horns durch den
Ringspalt zwischen der Zerstäubungsfläche und der inneren Leiteinrichtung zuströmenden Luft mitgerissen
und in die Drallströmungen am Austritt der inneren und äußeren Leiteinrichtung eingetragen, so daß eine gute
und gleichmäßige Durchmischung erfolgt, was Voraussetzung für einer, guten Verbrennungswirkungsgrad ist.
Eine andere wesentliche Voraussetzung für einen guten Verbrennungswirkungsgrad ist jedoch eine möglichst
gute Stabilisierung der Flamme, wozu es auf gewisse Bedingungen für die Anordnung und Bemessung der die
Luft führenden Teile relativ zueinander und zu der Zerstäubungsfläche ankommt.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, bei einem Brenner mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen für einen guten Verbrenriungswirkungsgrad
durch möglichst gute Stabilisierung der Flamme zu sorgen.
Dies wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale erreicht.
Durch die Anordnung der Zerstäubungsfläche in Höhe eines der vorderen Enden der inneren U iteinrichtung
und des mit der äußeren Leiteinrichtung (6) stromab abschließenden Innenrohres oder zwischen
diesen vorderen Enden ist gewährleistet, daß die Flamme einerseits nicht zu weit stromab der Zerstäubungsfläche
beginnt und sich dort stark ausbreitet, so daß sie von den Luftströmungen gestört würde,
andererseits nicht an oder zu nahe an der Zerstäubungsfläche entsteht, was zur Verrußung der Zerstäubungsfläche
und damit ebenfalls zur Erzeugung einer instabilen Flamme führen kann. Bei der erfindungsgemäßen
Anordnung der Zerstäubungsfläche hingegen wird die entstehende Flamme von den Luftströmungen gehalten,
so daß eine stabile Verbrennung erzielt wird.
Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Brenners, die jeweils zur Verbesserung des Wirkungsgrades
durch Stabilisierung der Flamme beitragen, sind Gegenstand jeweils der Ansprüche 2 bis 4.
Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wozu auf die
Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigt
Fig. IA einen Längsschnitt durch einen Brenner mit
Ultraschallzerstäubung,
F i g. 1B die Vorderansicht des Brenners,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht des in F i g. IA dargestellten Brenners,
Fig.3A bis 3C Ansichten zur Erläuterung der Flammenfront in Abhängigkeit von der Relativanordnung
der Zerstäubungsfläche zu den Leiteinrichtungen,
Fig.4A bis 4D Ansichten ?mt Erläuterung der
Flammenfront, welche erhalten wird, wenn die Verhältnisse zwischen drei Luftaustrittsöffnungen verändert
werden.
In F i g. 1 weist ein Außenrohr 2 einen sich kegelstumpfförmig verjüngenden Abschnitt 2a auf, der
an das Ende eines Gehäuses 1 anschließt In dem Außenrohr 2 ist ein kegelstumpfförmiges hohles Horn 5,
das mit seinem hinteren Ende fest an einem Ultraschallschwinger 4 angebracht ist, mittels einer Anzahl von
Trägern 15 gehalten, welche an dem Horn an solchen Stellen 16 befestigt sind, an welchen ein Schwingungsknoten der Schwingung vorhanden ist, mit welcher das
Horn schwingt. Ein Innenrohr 3, welches in dem Außenrohr 2 auslaßseitig angeorndet ist, begrenzt eine
äußere Leiteinrichtung 6 und eine innere Leiteinrichtung 7, welche beide mit einer Anzahl von Leitschaufeln
ausgestattet sind, wie am besten aus F i g. 1B ersichtlich
ist.
Eine Zündkerze 8 erstreckt sich durch das Außenrohr 2 und ist rechtwinklig zu dessen offenem Ende hin
abgebogen, so daß seine Mittenelektrode 11 oberhalb und an der Oberseite des kegelstUfflpfförmigen Horns 5
angeordnet ist. Die Zündkerze 8 ist über ein Kabel 12 mit einem Zündtransformator 13 verbunden. Ein
Oszillator 18 ist über eine Leitung 17 an den Schwinger 4 angekoppelt. Eine die Brennstoffzufuhr steuernde
Einrichtung 10 ist an eine Ölversorgungsleitung 9 angeschlossen, welche an dem Knotenpunkt der
Hornschwingung in das Horn 5 eintritt und mit einem
öldurchlaß 14 in Verbindung steht, der in dem hohlen
Horn 5 entlang dessen Achse susgebildet ist, wie am besten aus F i g, 1A zu ersehen ist.
Der Brennstoff fließt über die Leitung 9 und den Durchlaß 14 zu der Zerstäubungsfläche am Ende des s
Horns und bildet infolge seiner Oberflächenspannung einen dünnen Film auf der Zerstäubungsfläche, Dieser
dünne Brennstoffilm wird mittels der UltrascbaUschwingungen
des Horns 5 zerstäubt Um durch Misqhen der zerstäubten Brennstoffpartikel mit Luft eine stabile
Zündzone und damit eine vollständige Verbrennung sicherzustellen, sind die äußere und innere Leiteinrichtung
6 und 7 vorgesehen, damit eine Umfangsströmung der Luft vorhanden ist Das heißt, die zerstäubten
Brennstoffteilchen werden durch den an der Umfangsfläche des Horns austretenden Luftstrom von der
Zerstäubungsfläche des Horns 5 weggeführt und dann in die Umfangsluftströmung eingetragen, die von der
inneren und der äußeren Leiteinrichtung 6 und 7 erzeugt wird, so daß die zerstäubten Brennstoffpartikel mit der
Luft gemischt werden. Wenn das innenrohr 3 nicht vorgesehen wäre, entstünde eine unvollständige Verbrennung.
Damit eine stabile Verbrennung erhalten werden kann, sind das Horn 5, die Leiteinrichtung 6, 7 das
Innenrohr 3 und die Zerstäubungsfläche des Horns 5 in bestimmter Weise relativ zueinander angeordnet und
bemessen, was im folgenden diskutiert wird.
Wie in F i g. 2 dargestellt, sei Λ/der Abstand zwischen
dem vorderen Ende des Innenrohres 3 und dem vorderen Ende der inneren Leiteinrichtung 7, während
m der Abstand zwischen der Zerstäubungsfläche am
vorderen Ende des Horns 5 und dem vorderen Ende des Innenrohrs 3 sei.
Durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß bei der
Bedingung 0 > m, d. h. wenn das vordere Ende des Horns 5 vor dem vorderen Ende des Innenrohrs 3
angeordnet ist, der Luftstrom, der entlang dem Außenumfang des Horns 5 strömt, weniger Störungen
aufweist, so daß die kinetische Energie, welche auf die zerstäubten Brennstoffpartikel in der Axialrichtung des
hohlen Horns 5 übertragen wird, übermäßig groß wird. Hierdurch befindet sich dann, wie in F i g. 3A dargestellt,
die Stelle, an welcher die Flamme erzeugt wird, in einem verhältnismäßig großen Abstand von der Zerstäubungsfläche
des Horns 5, so daß der Oral·:-Luftstrom auf die Flammenfront auftrifft. Dadurch wird die Flamme
gestört und schwankt schon bei einer verhältnismäßig kleinen Druckänderung in dem Brennraum, so daß die
Verbrennung instabil isi. Ferner wird ein Teil der Flamme aus der Mischzone verschoben, was eine
unvollständige Verbrennung zur Folge hat Wenn der Zug bzw. die Luftströmung zu stark ist, wird die Flamme
ausgeblasen.
Wenn das vordere Ende des Horns 5 hinter den vorderen Enden des Innenrohrs und der inneren
Leiteinrichtung angeordnet ist, d. h. wenn M < m ist, wird der Luftstrom am Umfang des Horns 5 stärker, wie
in F i g. 3C dargestellt ist, und es wird ein Unterdruck in dem an die Zerstäubungsfläche des Horns 5 angrenzenden
Bereich erzeugt, so daß die Flamme zu der Zerstäubungsfläche zurückgezogen wird. Die Flamme
entsteht dann an der Zerstäubungsfläche selbst und ein Teil der Flamme schlägt in die innere Leiteinrichtung
zurück, was ebenfalls eine unvollständige Verbrennung zur Folge hat. Hierdurch schlägt sich Ruß auf der
Zerstäubungsfläche des Horns 5 und den Schaufelblättern der inneren Leiteinrichtung nieder, so daß sie
Überhitzt und oxydiert werden, was seinerseits eine kürzere Lebensdauer zur Folge hat
Wenn hingegen 0 < m < M ist, beginnt die Flammenfront
an einer Stelle, welche in kleinem Anstand von der Zerstäubungsfläche des Horns 5 Hegt, wie in F i g. 3B
dargestellt, so daß die bei den in Fig.3A und 3C dargestellten Anordnungen auftretenden Fehler beseitigt
werden können.
Ein weiterer Einfluß auf die Stabilisierung der Flamme besteht in der Ausbildung einer weitgehend
ungestörten Luftströmung. Die durch das Gehäuse strömende Luft trifft auf das hintere Ende des Horns 5
auf, wodurch es zu Störungen in Form von Turbulenzen kommt Wenn die turbulente Luft in die innere und die
äußere Leiteinrichtung 6 und 7 eingeleitet wird, wird auch die austretende Umfangsströmung gestört, so daß
die zerstäubten Brennstoffpartikel nicht gleichmäßig mit Luft gemischt werden, was wieder zu einer
unvollständigen Verbrennung, einer turbulenten Flamme und abnormen, ungewöhnlich starken Verbrennungsgeräuschen
führt
Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, ist das hintere Ende des Innenrohrs 3 hinter den Leiteinrichtungen 6
und 7 im Abstand von diesen angeordnet Ferner hat der kegelstumpfförmig sich verjüngende Abschnitt 2a des
Außenrohres 2 genau die gleiche Neigung wie die Verjüngung des Horns 5, so daß der Luftstrom laminar
wird, bevor er in die Leiteinrichtungen einströmt Die Länge der inneren Leiteinrichtung 7 sei L und der
Abstand zwischen den hinteren Enden des Innenrohrs 3 und der inneren Leiteinrichtung 7 sei /. Wenn der
Abstand / so klein ist, daß Lh
< / < LU ist, wird der Luftstrom, der auf das hintere Ende des Innenrohrs 3
auf.ritt, derart gestört daß er mit Störungen in die
äußere und die innere Leiteinrichtung eintritt Infolgedessen wird es schwierig, ein vorgegebenes Verhältnis
zwischen den Luftmengen, die in die äußere und die innere Leiteinrichtung 6 und 7 einströmen, einzustellen.
Auch dies führt wieder zu einer unvollständigen Verbrennung.
Wenn der Abstand / groß ist, so daß beispielsweise W2
< I ist dann nähert sich das hintere Ende des Innenrohrs 3 dem hinteren Ende des Horns 5, an
welchem der turbulente Luftstrom sehr stark ist. Die Luft strömt daher in die äußere und die innere
Leiteinrichtung 6 und 7 turbulent ein, so daß die ausströmende Luft ebenfalls gestört wird, was wiederum
eine unvollständige Verbrennung zur Folge hat
Die Lage des hinteren Endes des Innenrohrs 3 muß daher so festgelegt werden, daß der Luftstrom, der an
dem hinteren Ende des Horns 5 gestört wird, in dem Durchlaß zwischen dem sich kegelstumpfförmig verjüngenden
Abschnitt 2a des Außenrohres 2 und dem Horn 5 hinreichend laminar ist, bevor er das hintere Ende des
Innenrohrs 3 erreicht, und daß ferner der am hinteren Ende des Innenrohrs 3 gestörte Luftstrom ebenfalls
entsprechend laminar wird, bevor er in die äußere und die innere Leiteinrichtung 6 und 7 einströmt Umfangreiche
Untersuchungen haben gezeigt, daß für den Abstand / die Bedingung LU
< 1 < 1Ii erfüllt sein muß.
Ein Brenner, der den vorbeschriebenen Bedingungen genügt, hat die folgenden Eigenschaften.
1. Die Flammenfront ist stabilisiert, da der Umfangsluftstiom
nicht ^nstört wird,
2. das Schwanken der Flamme ist begrenzt, so daß das Verbrennungsgeräusch vermindert werden kann,
3. in der Luft-Brennstoff-Mischzone kann ein optima-
les Luft-Brennstoff-Verhältnis erhalten werden, so daß eine vollständige Verbrennung sichergestellt
werden kann.
Um die vorerwähnten Vorteile zu erhalten, muß ein optimales Verhältnis zwischen der Luftmenge, welche
durch die innere Leiteinrichtung strömt, und der Luftmenge, welche durch die äußere Leiteinrichtung
strömt, festgelegt werden. Die Fläche des Ringspaltes zwischen dem vorderen Ende des Horns 5 und der
inneren Leiteinrichtung 7 sei S, der Austrittsquerschnitt der inneren Leiteinrichtung 7 sei D und der Austrittsquerschnitt der äußeren Leiteinrichtung 6 sei P.
Durch den Luftstrom durch die Fläche S des Ringspaltes werden die zerstäubten Brennstoff partikel
laminar nach vorne vor die Zerstäubungsfläche des Horns 5 getragen. Der Luftstrom durch den Austrittsquerschnitt D der inneren Leiteinrichtung hat eine
Brennstoff-Luft-Mischzone und Zündzone, welche ihrerseits
die nicht gestörte Flamme hält. Der Luftstrom durch den Austrittsquerschnitt P der äußeren Leiteinrichtung
hat ebenfalls eine Umfangskomponente und dient dazu, die Flamme in der Zündzone ungestört zu
halten, und bestimmt ferner die Ausbildung der Flamme ebenso wie das Luft-Brennstoff-Verhältnis.
Wenn das Verhältnis des Austrittsquerschnitts D der inneren Leiteinrichtung zu der Fläche 5 des Ringspaltes
groß ist, fällt der Luftdruck am vorderen Ende des Horns 5 ab. Hierdurch nähert sich die Stelle, an welcher
die Flammenfront beginnt, dem innenumfang der inneren Leiteinrichtung 7, wie durch die Linien a in
F i g. 4A gezeigt ist. Hierdurch schlage sich dann Ruß auf
den Schaufeln der inneren Leiteinrichtung nieder, so daß die Fläche S des Ringspaltes vermindert wird und
die vorbeschriebene nachteilige Wirkung noch weiter zunimmt.
Wenn das Verhältnis D/S klein ist, steigt der Druck der durch die Fläche 5des Ringspaltes strömenden Luft
zu stark an, so daß die Stelle, an welcher die Flamme beginnt, im Abstand von dem vorderen Ende iles Horns
5 zu liegen kommt, wie durch die Linien b in F i g. 4A gezeigt ist. Hierdurch wird auch die Zündung nachteilig
beeinflußt und die Flamme schwankt, was zu einer instabilen Verbrennung führt.
Wenn das Verhältnis D/S groß ist, wird die Länge der Flamme kurzer und sie divergiert, so daß die
zerstäubten Brennstoffteilchen, weiche noch nicht verbrannt worden sind, aus der Luft-Brennstoff-Mischzone
ausströmen. Dies führt seinerseits zu einer Abnahme des Vcbrennungswirkungsgrades. Wenn das
Verhältnis D/S kleiner ist, läuft die Flammenfront in Form eines Zylinders und wird länger.
Wenn das Verhältnis P/D des Austrittsquerschnittes P der äußeren Leiteinrichtung zu dem Austrittsquerschnitt
D der inneren Leiteinrichtung groß ist, wird der Unterdruck im wesentlichen über dem ganzen vorderen
Ende der äußeren Leiteinrichtung 6 erzeugt, wie durch die Linien c in F i g. 4B dargestellt ist, so daß die Flamme
im wesentlichen die Querschnittsfläche der äußeren und inneren Leiteinrichtung 6 und 7 überdeckt und mit
diesen in Berührung kommt Hierdurch schlägt sich Ruß auf der äußeren und inneren Leiteinrichtung nieder. Die
Flamme wird im Querschnitt groß, aber kürzer, während das Luftvolumen in der Flamme nicht
ausreicht, um eine vollständige Verbrennung sicherzustellen.
Wenn das Verhältnis P/D klein ist, nimmt der Druck
am vorderen Ende des Horns 5 sehr stark zu, wie durch die Linien d in F i |{. 4B gezeigt ist, so daß die Stelle, an
welcher die Flammenfront beginnt, in einem verhältnismäßig großen Abstand von dem vorderen Ende des
Horns 5 entfernt liegt. Hierdurch wird dann die Flamme gestört und es besteht Gefahr, daß sie abreißt.
Wenn das Verhältnis P/S des Austrittsquerschnitts P der äußeren Leiteinrichtung 6 zu der Fläche S des
Ringspaltes groß i:;t, dann wird die durch die Linien e in Fig.4C gegebene Flamme erhalten. Sie ist daher im
wesentlichen so ausgebildet, wie durch die Linien c in Fig.4B dargestellt ist, so daß die entsprechenden
nachteiligen Wirkungen auftreten. Wenn das Verhältnis P/S klein ist, bildet sich eine Flamme aus, die durch die
Linien /in Fig.4C dargestellt ist, die zwischen den
Linien e in F i g. 4C und den Linien ft in F i g. 4A liegen.
Die vorbeschriebenen nachteiligen Wirkungen ergeben sich bei den folgenden Bedingungen:
a:
b: c: d. e: f:
b: c: d. e: f:
D/S > 12
D/S< 7 P/D> 6
P/D < 3
P/S > 60
P/S < 35
Die optimale Verbrennung kann daher bei den folgenden Bedingungen erhalten werden:
7 < D/S< 12; 3 < P/D < 6; und 35 < P/S
< 60.
In Fig.4D ist mit den Linien g die Flamme dargestellt, die unter den angegebenen Bedingungen
erhalten wird, wenn die Luftverteilung optimal ist. In diesem Fall ergeben sich die folgenden Zustände.
1. Der Hauptteil der zerstäubten Brennstoff partikel wird durch den Luftstrom durch den Ringspalt zwischen
der Außenfläche des Horns 5 und der inneren Leiteinrichtung 7 laminar weggetragen und die Flamme
entsteht sehr nahe am vorderen Ende des Horns 5. Die Zündung erfolgt definiert und die Flamme ist stabilisiert.
Auch schwankt die Flamme nicht und die Schwingungen und damit das Verbrennungsgeräusch sind kleiner.
2. Die Luft-Brennstoff-Mischzone ist durch die Luft, die durch den Austrittsquerschnitt der inneren Leiteinrichtung
strömt, ausgedehnt genug, um die Verdampfung von Brennstoffpartikeln zu begünstigen. Dadurch
ist auch die Verbrennung verbessert und es kann ^:ne im
wesentlichen vollständige Verbrennung erreicht werden.
3. Der Luftstrom durch den Austrittsquerschnitt der äußeren Leiteinrichtung umgibt die Verbrennungszone,
welche durch die Luftströme durch den Austrittsquerschnitt der inneren Leiteinrichtung und durch den
Ringspalt gebildet ist, und dient zur Mischung der unverbrannten Brennstoffpartikel mit Luft, wodurch
eine vollständige Verbrennung sichergestellt ist
Wenn beispielsweise das Verhältnis D/S = 8, das Verhältnis P/D = 5 und das Verhältnis P/S = 40 ist,
dann beträgt der Anteil an Kohlendioxid 9 bis 10%, an
Kohlenmonoxid 0,005 bis 0,01% und die Rußzahl 1.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Brenner für flüssigen Brennstoff, mit einem
innerhalb eir.es Außenrohres koaxial angeordneten Ultraschallzerstäuber, dessen sich stromab kegel- s
stumpfförmig verjüngendes Horn an seinem vorderen Ende die Zerstäubungsfläche für den Brennstoff
aufweist und koaxial von einer inneren Leiteinrichtung und einer äußeren Leiteinrichtung umgeben ist,
die der jeweils im wesentlichen axial zuströmenden to
Luft einen Drall erteilen und durch ein sich axial über die Leiteinrichtungen hin erstreckendes Innenrohr
voneinander getrennt sind, wobei zwischen der gegenüber der äußeren Leiteinrichtung axial zurückgesetzten
inneren Leiteinrichtung und dem vorderen is Teil des Horns ein radialer Ringspalt gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsfläche in Höhe eines der vorderen Enden der
inneren Leiteinrichtung (7) und des mit der äußeren Leiteinrichtung (6) stromab abschließenden Innenrohres
(3) oder zwischen diesen vorderen Enden angeordnet ist
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Innenrohres (3)
über das hintere Ende der inneren Leiteinrichtung (7) um eine Länge (I) hinaussteht, die zwischen der
Hälfte und dem Viertel der axialen Länge (L) der inneren Leiteinrichtung (7) liegt.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (2) stromauf der
Leiteinrichtungen (6,7) einen sich entsprechend der Verjüngung des Horns (5) kegelstumpfförmig
verjüngenden Abschtvitt (2a,>-:.dfweisL
4. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austritts· aerschnitt (D) der
inneren Leiteinrichtung (7) das 7- bis 12fache der Fläche (S) des Ringspaltes zwischen dem vorderen
Ende des Horns (5) und der inneren Leiteinrichtung (7) und der Austrittsquerschnitt (P) der äußeren
Leiteinrichtung (6) das 3- bis 6fache des Austrittsquerschnitts (D) der inneren Leiteinrichtung (7) und
das 35- bis 60fache der Fläche (S) des Ringspaltes betragen.
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