DE233153C - - Google Patents
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- DE233153C DE233153C DENDAT233153D DE233153DA DE233153C DE 233153 C DE233153 C DE 233153C DE NDAT233153 D DENDAT233153 D DE NDAT233153D DE 233153D A DE233153D A DE 233153DA DE 233153 C DE233153 C DE 233153C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M1/00—Details of apparatus for conversion
- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 £. GRUPPE
in ASCHAFFENBURG.
Durch die Arbeiten des Amerikaners L e m ρ , des Deutschen Koch, des Amerikaners
S η ο ο k und viele andere darauf gegründete Konstruktionen ist es bekannt geworden, auf
die Achse einer Wechselstrommaschine eine Hochspannungs-Gleichrichtervorrichtung aufzubauen,
die dann synchron mit dem speisenden Wechselstrom umläuft und eine Röntgenröhre mit hochgespanntem Gleichstrom zu betreiben
ίο gestattet. -
Eine Reihe von Schwierigkeiten ergaben sich ■ im Betriebe aus dem rasch rotierenden Hochspannungs-Gleichrichter.
Bei den hohen Spannungen (40 bis 50 cm .Funkenlänge), welche die gleich zu richtenden Wechselströme besitzen,
ist ein funkenfreies Arbeiten und die Durchschlagssicherheit nur sehr schwer zu erreichen. Um die Vorrichtung gegen Durchschlag
und Überspringen auf die entgegengesetzten Sektoren und direkten Überschlag sicher zu machen, müssen diese Kommutatoren
außerordentlich groß dimensioniert werden.· Trotzdem ist die Funkenbildung im Innern,
noch groß. . Es entsteht Untersalpetersäure.
die auf die Dauer eine Zersetzung der Isölationsmaterialien
mit Sicherheit herbeiführt und zu Reparaturen Veranlassung gibt.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck,
die Hochspannungs-Gleichrichter zu einfachen, kleinen und sicher funktionierenden Apparaten, die nicht an den vorerwähnten Übelständen
leiden, umzugestalten. Um dies zu erreichen, wird zunächst der Hochspannungs-Gleichrichter
in einen hermetisch abgeschlossenen, und zwar insbesondere einen inneren Überdruck aushaltenden und bewahrenden
Raum gebracht. Dazu sind die bekannten technischen Maßnahmen getroffen, d. h. ein
allseitiger luftdichter Abschluß, eine Beschränkung der nach außen führenden Öffnungen
entweder auf Null, indem der Wechselstromgenerator bzw. dessen Anker selbst in dem luftdichten Gehäuse gelagert wird, oder
wenigstens bis auf eine, durch welche die Achse hineingeführt ist, und die in gleichfalls bekannter
Weise durch einen innen laufenden Konus mit Fettschmierung oder durch ein Stopfbüchsenlager (Dampfturbine, Dampfmaschine)
dichtgehalten wird.
Innerhalb dieses Gehäuses wird nun der Hochspannungs-Gleichrichter in ein Gasmedium
gebracht, welches den Stromübergang in hohem Maße zu hindern in der Lage ist und gleichzeitig
Funkenbildung möglichst vermeidet. Das hauptsächliche Mittel zu diesem Zweck ist die
Hinzuführung von Hochdruck in das Gehäuse. Es ist eine bekannte physikalische Tatsache,
daß proportional mit dem steigenden Luftdruck der Leitungswiderstand der Gase wächst,
und daß nahezu linear auch ihr Durchschlags-
widerstand wächst. Diese Abhängigkeit ist physikalisch bis zu etwa 20 Atmosphären
Überdruck konstatiert worden.
Naturgemäß wird durch die große Erhöhung des Leitungswiderstandes die Möglichkeit gegeben,
alle Dimensionen ganz wesentlich zu reduzieren. Offenbar bietet dies für einen Rotationskörper einen großen Vorteil, da der
Luftwiderstand gegen die Rotation einerseits nur proportional dem Überdruck wächst, andererseits
aber viel rascher als der Umfang des Rotationskreises abnimmt (also Zunahme pro portional dem Überdruck p, Abnahme rascher
als der Rückgang von 2 r). Zur Verwendung kommt entweder atmosphärische Luft von
hohem Druck oder, was zur Funkenlöschung noch günstiger ist, Wasserstoff oder ein wasserstoffhaltiges
Gas. Versuche ergaben, daß Kohlensäure -— weil sie in leichter Weise käuflich erhaltbar
— ebensogut wie Luft verwendbar ist. Ebenso können' auch andere geeignete Gase
benutzt werden.
Die Ausführung des Verfahrens hängt davon ab, daß es gelingt, den Überdruck auf einfache
Weise herzustellen und dauernd zu erhalten. Zu dem Zweck kann entweder von der Welle
des Wechselstromgenerators bzw. der Gleichrichtervorrichtung eine Pumpe angetrieben
werden, die in Verbindung mit einer geeigneten Leitung und einem Überdruckventil am Behälter
den Druck auf der vorgeschriebenen Höhe hält, oder aber die Füllung und deren Ergänzung kann aus einer separat aufgestellten
und durch ein entsprechendes Reduzierventil mit dem Gehäuse verbundenen käuflichen
Gasflasche (Kohlensäurebombe usw.) bewirkt werden. Das Gehäuse trägt zweckmäßig ein Manometer. Als besonderer Vorteil erweist
sich, daß durch die Veränderung des Überdruckes derselbe Apparat für die verschiedensten
Spannungen in gleicher Dimension geliefert werden kann.
Claims (4)
1. Apparat zur Erzeugung von hochgespanntem Gleichstrom durch Kommutierung
von hochgespanntem Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommutiervorrichtung
in ein allseitig möglichst luftdicht abgeschlossenes Gehäuse eingebaut ist, welches mittels einer Vorrichtung, wie
Pumpe oder Hochdruckbehälter, auf hohen Überdruck gebracht und auf demselben dauernd erhalten werden kann, zum Zweck
, der Verkleinerung der~ Abmessungen und des Reibungsverlustes sowie der Verringerung
der Überschlagsgefahr.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß . die Erregermaschine
mit dem Hochspannungs-Gleichrichter im Hochdruckbehälter eingebaut ist.
3. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Anker der
Maschine mit dem ■ Hochspannungs-Gleichrichter im Hochdruckbehälter angeordnet ist.
4. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Hochspannungs-Gleichrichtervorrichtung
im Hochdruckbehälter angeordnet ist und die Achse möglichst luftdicht abgedichtet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233153C true DE233153C (de) |
Family
ID=493112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233153D Active DE233153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233153C (de) |
-
0
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