DE232941C - - Google Patents

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DE232941C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232941 KLASSE 21 a. GRUPPE
Zusatz zum Patente 231963 vom 30. Oktober 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1909 ab. Längste Dauer: 29.Oktober 1924.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 231963.
In dem Hauptpatent sind diejenigen Bedingungen angegeben, die es gestatten, mit einer als · Glimmlichtfunkenstrecke ausgebildeten Entladestrecke für beliebige Kopplung sogenannte reinste Stoßerregung zu erzielen. Man kann diese Bedingungen dahin zusammenfassen, daß für reine Stoßerregung jeweils eine ganz bestimmte Stromstärke in der Funkenstrecke vorhanden sein muß. Der sogenannte Funkenwiderstand verhält sich in diesem Strombereich nahezu wie ein einfacher konstanter Ohmscher Widerstand.
Dieses Verhalten der Funkenstrecke soll zunächst an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigt Fig. 1 drei Kurven, von denen die gestrichelte α den Funkenwiderstand, berechnet aus den jeweiligen Werten von Strom und, Spannung, die stark ausgezogene Kurve b die Stoßenergie im angestoßenen Kreise und die Kurve c (strichpunktiert) den Strom in der Funkenstrecke darstellt. Sämtliche Kurven sind in Abhängigkeit von der zugeführten Energie gezeichnet.
Wie aus den Kurven ersichtlich, nähert sich innerhalb des Stoßbereichs d mit wachsendem Ladungsstrom die Stoßerregung mehr und mehr ihrem reinsten und größten Werte im Punkte e. Außerhalb des Stoßbereiches bei geringer Energiezufuhr ist die Stoßerregung unrein und bei größerer Energiezufuhr ist überhaupt kein Schwingungsvorgang mehr vorhanden. Wendet man diese Tatsache auf den Ladungsvorgang eines Schwingungskreises mit Wechselstrom an, so ergibt sich folgendes: Der Ladungswechselstrom habe den in der Fig. 2 beispielsweise angedeuteten Verlauf, es werden dann während einer Y4 Periode Schwingungskomplexe (Partialentladungen 1, 2, 3) auftreten, welche mit wachsendem Strom immer reinere Stoßerregung zeigen, und zwar bis zu dem Grenzwert i g der Stromstärke, welcher die Zone der Stoßerregung begrenzt.
Bei weiterem Ansteigen des Stromes auf seinen Maximalwert ist keine Schwingungserzeugung mehr vorhanden. Diese setzt erst wieder ein, wenn der Momentanwert des Stromes unter den Grenzwert gesunken ist. Mit sinkendem Strom wird dann die Stoßerregung wieder schlechter usw.
Wird dagegen nach vorliegender Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der Ladungswechselstrom in seinem Momentanwerte rnög- liehst wenig von dem Grenzwert des Stromes abweicht, so erhält man dauernde reinste Stoßerregung. Zur Erreichung dieses Zweckes
wird ein Wechselstrom von einer Kurvenform benutzt, wie sie z. B. aus der Fig. 3 der Zeichnung ohne weiteres zu ersehen ist.
Der benutzte Wechselstrom kann eine beliebige Periodenzahl haben. Zur Erzielung tönender Signale kann man dann entweder regelmäßige Partialentladungen oder hochperiodischen Wechselstrom ohne Partialentladungen verwenden.
Es empfiehlt sich dabei, um nicht unbeabsichtigt über die Stoßerregungszone hinauszukommen, etwas unterhalb des Grenzwertes zu bleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine weitere Ausbildung des Verfahrens zur Erzeugung von Hochfrequenzströmen nach dem Prinzip der Stoßerregung nach Patent 231963, dadurch gekennzeichnet, daß zur dauernden Erzielung reinster Stoßerregung Wechselstrom beliebiger Periodenzahl von einer solchen Kurvenform angewendet wird, deren Maximalwert dem jeweiligen Grenzwert für eine Stoßerregungsfunkenstrecke entspricht und während einer ganzen Halbperiode konstant bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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