DE2312349C2 - Zentrale Seifenversorgungsanlage - Google Patents
Zentrale SeifenversorgungsanlageInfo
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-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
Ferner kann in der Umlaufleitung, vorzugsweise nach der Drossel, eine Lecksicherung vorgesehen
50 werden, durch die sich die Anlage bei eventuellem
Versagen eines Elements der Leitung selbsttätig abschaltet, um Verluste und Beschädigungen zu ver-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zen- einer Pumpe die Seifenversorgung aufrechterhalten
tralen Versorgung von Seifenentnahmesteilen mit in der Versorgungsleitung an. Um sicherzugehen,
flüssiger Seife aus einem Vorratsbehälter über eine. 55 daß die Sicherung nicht durch mehrmalige Betätidurch
eine Pumpe gespeiste Rohrleitung mit Stichlei- gung sämtlicher Entnahmeventile auslösbar ist, ist
tungen für Seifenentnahmeventile. die Lecksicherung mit einem Zeitrelais gekoppelt,
Es sind zentrale Seifenversorgungsanlagen be- wodurch ein absolut sicherer Betrieb der Anlage gekannt,
bei denen der für die Förderungen der flüssi- währleistet ist.
gen Seife erforderliche Druck durch einen Hochbe- 60 In den Stichleitungen, vor den Seifenentnahmevenhälter
erzeugt wird, der gleichzeitig als Vorratsbehäl- tuen können außerdem Druckminderer angeordnet
ter dient. werden. Durch den verminderten Druck läßt sich ei-
Wegen der bei flüssiger Seife gegebenen Gefahr nerseits der Verschleiß der Entnahmeventile herabder
Schichtung und Ausfällung für den Fall, daß die setzen, andererseits wird ein Nachtropfen weitgehend
Seife kaum bewegt wird, werden bei derartigen An- 65 vermieden. Vor allem kann jedoch verhindert werordnungen
Rohre mit großem Durchmesser verwen- den, daß im Medium eingeschlossene Luftblasen bei
det. Dies hat den Nachteil, daß ein großes Anlagevo- Entnahme nicht explosionsartig expandieren und
lumen zur Befüllung des Rohrleitungsnetz« notwen- zum Verspritzen der Seife führen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- teilhafterweise ist eine zweite Pumpe 5 angeordnet,
dung ist die Rückführleitung der Umlaufleitung am um bei Ausfall einer Pumpe die Seifenversorgung
Boden des Vorratsbehälters angeordnet und zur Er- aufrecht erhalten zu können. Man erhält dadurch die
zeugung einer Umwälzströmung gerichtet. Auf Möglichkeit, durch höhenversetzte Anordnung der
Grund der Tatsache, daß sich die flüssige Seife in der 5 jeweiligen Ansaugrohre 6 bzw. 7 eine Reserveschal-Pumpe
und in der Umlaufleitung, die durch beheizte tung zu erlangen.
Räume führt, erwärmt, wird der Umwälzeffekt der Über eine Rückführleitung 10 gelangt die Seifenlömechanischen
Strömung noch durch thermische Um- sung wieder in die zentrale Seifenversorgungsanschichtung
unterstützt. Die Seifenlösung wird daher lage 1, wobei der Druck in dieser Leitung durch ein
im Behälter ständig durchmischt, wodurch Schich- io beidseitig absperrbares und einstellbares Drosselventungen
unrJ Ausfällungen der Seifenlösung vermieden til 12 vermindert wird. Der verminderte Druck ist
werden. über ein Manometer 14 ablesbar, das gemeinsam mit
Vorzugsweise können zwei abwechselnd arbei- einem Druckschalter 13 nach dem Drosselventil 12
tende Pumpen votgesehen werden, um bei Ausfall angeordnet ist, der die gesamte Anlage bei Übereiner
Pumpe die Seifenversorgung aufrechterhalten 15 schreiten des zulässigen Druckes abschaltet. Für den
zu können. Fall, daß ein größeres Leck im Versorgungsnetz ent-
Für den Fall, daß eine Seife verwendet wird, bei steht, ist eine Lecksicherung 15,16 vorgesehen. Paralder
die Gefahr einer Verstopfung der Leitung durch IeI mit einem weiteren Druckminderventil 15 ist ein
Schichtung oder Ausfällung nicht gegeben ist, kann Differenzdruckschalter 16 geschaltet, der auf Druckdieselbe
Anlage durch Anordnung eines Abspeirven- 20 Schwankungen, bedingt durch den Druckabfall, wie er
tils nach der letzten Stichleitung wie eine Anlage ver- durch ein Leck verursacht wird, anspricht. Um
wendet werden, bei der die Seife ohne ständigen Um- sicherzugehen, daß die Lecksicherung 15, 16 auch
lauf gefördert wird. nicht durch eine praktisch kaum eintretende Spitzen-
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfin- entnahme an sämtlichen Verbraucherstellen 9 c aus-
dungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dar- 25 gelöst werden kann, ist diese Sicherung mit einem
gestellt. Darin zeigt nicht gezeigten Zeitverzögerungsschalter gekoppelt.
F i g. 1 im Schema eine zentrale Seifenversorgungs- Im weiteren Verlauf wird die Seifenlösung über ein
anlage mit angeschlossenem Leitungsnetz und Tauchrohr 17 dem Behälter in Bodennähe zugeführt
F i g. 2 den Aufbau der Seifenversorgungsanlage und ist so gerichtet, daß durch die Austrittsströmung
ohne Leitungsnetz. 30 eine standige Umwälzung und Vermischung der Sei-
Mit 1 ist eine zentrale Seifenversorgungsanlage be- fenlösung erzielt wird. Dieselbe Wirkung wird noch
zeichnet, die gemäß der schematischen Darstellung in durch die rückströmende Menge aus der Uberschuß-Fig.
1 im Erdgeschoß eines Gebäudes steht. Diese leitung8 verbessert. Außerdem kommt es, auf Grund
Anlage ist an eine Umlaufleitung 9, 10 angeschlos- der Tatsache, daß sich die Seifenlösung in der Pumpe
sen, die durch sämtliche Stockwerke eines Gebäudes 35 und beim Durchlauf durch beheizte Räume erwärmt,
führt. Von dieser Umlaufleitung zweigen jeweils bei Wiedereintritt in die kältere Seifenlösung im Be-Stichleitungen
9 b zu den einzelnen Verbraucherstel- halter zu einer thermischen Umschichtung und somit
len 9 c ab, wobei an den jeweiligen Abzweigstellen zu einer weiteren intensiven Durchmischung,
die Stichleitungen 9 b mit einem Drosselventil 9 α Am Boden weist der Behälter eine Schlammsamversehen ist. Die Umlaufleitung setzt sich zusammen 40 melmulde 18 auf. Ferner enthält die Seifenversoraus einer Zufuhrleitung 9, die von der Seifenversor- gungsanlage 1 eine Nachfüllpumpe 19. Zusammen gungsanlage 1 weg zu den gesamten Stichleitungen mit nicht gezeigten Elementen wie Inhaltsanzeige, 9ft im Gebäude führt, und einer Rückführleitung 10, Leermelder, Überfüllschutz u.dgl. ist ein völlig wardie den Kreislauf nach der letzten Stichleitung wieder tungsfreier Betrieb der Anlage gewährleistet,
zur Seifenversorgungsanlage schließt. 45 In der Umlaufleitung 9, 10 zirkuliert die Seifenlö-
die Stichleitungen 9 b mit einem Drosselventil 9 α Am Boden weist der Behälter eine Schlammsamversehen ist. Die Umlaufleitung setzt sich zusammen 40 melmulde 18 auf. Ferner enthält die Seifenversoraus einer Zufuhrleitung 9, die von der Seifenversor- gungsanlage 1 eine Nachfüllpumpe 19. Zusammen gungsanlage 1 weg zu den gesamten Stichleitungen mit nicht gezeigten Elementen wie Inhaltsanzeige, 9ft im Gebäude führt, und einer Rückführleitung 10, Leermelder, Überfüllschutz u.dgl. ist ein völlig wardie den Kreislauf nach der letzten Stichleitung wieder tungsfreier Betrieb der Anlage gewährleistet,
zur Seifenversorgungsanlage schließt. 45 In der Umlaufleitung 9, 10 zirkuliert die Seifenlö-
Die Seifenversorgungsanlage besteht im wesentli- sung unter einem relativ hohen Druck (etwa 5 bis
chen aus einem Behälter zur Aufnahme der Seifenlö- 21 kp per cm2). Zur Schonung der Seifenentnahme-
sung2, der oben durch eine Abdeckung 3 verschlos- ventile 9 c und zur Vermeidung von Nachtropfen
sen ist, auf der die einzelnen Funktionselemente an- wird in den Stichleitungen 9 d der Druck jeweils über
geordnet sind. Diese bestehen im wesentlichen aus 50 ein Drosselventil 9 α reduziert. Diese Druckreduzie-
einer Verdrängerpumpe 4, die mit konstanter Dreh- rung hat ferner den Vorteil, das im Medium einge-
zahl angetrieben wird und somit einen konstanten schlossene Luftblasen beim Betätigen des Seifenent-
Volumenstrom liefert. Die Pumpe saugt über die Lei- nahmeventils 9 c nicht schlagartig expandieren und
tung 6 die Seifenlösung 2 aus dem Behälter und zum Verspritzen von Seife führen,
drückt sie in die Umlaufleitung 9, JO. Durch einen 55 Abgesehen von der relativ geringen Oberfläche
nicht gezeigten Regler in der Pumpe wird in der Um- im Seifenbehälter sind keinerlei Zutrittsstellen
laufleitung ein konstanter Arbeitsdruck aufrechter- für Luft an die im geschlossenen Leitungssystem zir-
halten. Die von der Pumpe geförderte Überschuß- kulierende Seifenlösung vorhanden. Für den Fall,
menge wird über eine Überschußleitung 8 in den Be- daß eine Seifenlösung zur Anwendung kommt, bei
hälter zurückgeführt. Bei Entnahme von Seife an den 60 der die Gefahr einer Verstopfung durch Schichtung
Verbraucherstellen 9 c und dadurch bedingten Druck- oder Ausfällung bei Zutritt von Luft nicht gegeben
abfall in der Umlaufrichtung wird über den Regler ist, läßt sich die Anlage durch Betätigung des Ab-
die Überschußleitung 8 so lange geschlossen, bis sich sperrhahnes 11 wie eine bereits bekannte Anlage
der volle Arbeitsdruck wieder eingestellt hat. Vor- ohne Umlaufströmung verwenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zur zentralen Versorgung von eine gesonderte Nachfülleitung mit Pumpe im Ge-Seifenentnahmestellen
mit flüssiger Seife aus 5 bäude zu installieren. Um in jeder htage einen
einem Vorratsbehälter über eine durch eine gleichmäßigen Druck zur Entnahme der bene zu gePumpe
gespeiste Rohrleitung mit Stichleitungen währleisten, werden in jeder Etage gesonderte Hochfür
Seifenentnahmeventile, dadurch ge- behälter notwendig. Dadurch wird die Anlage einerkennzeichnet,
daß die Rohrleitung als Um- seits kompliziert und verteuert, andererseits schafft
laufleitung (9,10) ausgebildet ist, die in den Vor- io man zusätzliche Stellen, an denen Luft zur Seife Zuratsbehälter
zurückgeführt und an eine druckauf- tritt hai. Derartige Zwischenbehälter sind auch notbauende
Einrichtung angeschlossen ist. wendig, falls der Vorratsbehälter im keller unterge-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- bracht ist und die Seife über eine Pumpe und eine
kennzeichnet, daß die Umlaufleitung (9, 10) an Einwegleitung gefördert wird. In jedem Fall wird die
eine mit Überschuß fördernde Pumpe (4, 5) ange- 15 Durchströmgeschwindigkeit der Seife in den Rohrleischlossen
ist. tungen. bedingt durch die großen Rohrquerschnitte
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und den geringen Seifenverbrauch, kaum wahrnehm-
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlauf- bar sein, so daß ständig mit einer Schichtung und
leitung (9, 10) hinter der letzten Stichleitung mit Ausfälhing der Seiie und somit Verstopfung der Leieiner
Drossel (12), insbesondere einen Druckmin- 20 tungen und Ventile zu rechnen ist.
derer, aufweist. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 die Gefahr einer Verstopfung der Rohrleitungen der
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Um- Seifenversorgungsanlage mit Sicherheit auszusehlielaufleitung
(9, 10) eine Lecksicherung (15, 16) ßen und geringe Erstellungs- und Unterhaltungskovorgesehen
ist. as sten anzustreben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Die-e Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Lecksicherung (15, 16) löst, daß die Rohrleitung als Umlaufleitung ausgcbilhinter
der Drossel (12) angeordnet ist. det ist, die in den Vorratsbehälter zurückgeführt und
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, da- an eine druckaufbauende Einrichtung angeschlosdurch
gekennzeichnet, daß die Lecksicherung 30 sen ist. Dies hat den Vorteil, daß die Seife dauernd
(15, 16) mit einem Verzögerungsschalter gekop- im Umlauf ist und dadurch ständig intensiv durchpelt
ist. mkcht wird. Die Gefahr einer Schichtung oder Aus-
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- fällung von Seifenbestandteilen ist daher auch soweit
kennzeichnet, daß die Stichleitungen (9 b) mit besemgt, dab man bedenkenlos auch Rohre mit sehr
Drosseln (9 a) versehen sind. 35 geringem Durchmesser (6 mm) verwenden kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch ge- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
kennzeichnet, daß die Rückführleitung (10) der wird die Umlaufleitung an eine mit Überschuß för-Umlaufleitung
am Boden des Vorratsbehälters dernde Pumpe mit konstantem Volumenstrom angeangeordnet
ist und/oder zur Erzeugung einer schlossen, in der ein Druckregler die Wiederherstel-Umwälzströmung
gerichtet ist. 40 lung des Druckes in der Umlaufleitung nach Em-
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, da- nähme von Seife gewährleistet.
durch gekennzeichnet, daß zwei abwechselnd ar- Vorteilhafterweise ist die Umlaufleitung hinter der
beitende Pumpen (4 und 5) vorgesehen sind. letzten Stichleitung mit einer Drossel, insbesondere
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, da- mit einem einstellbaren Druckminderer versehen,
durch gekennzeichnet, daß hinter der letzten 45 wodurch die Strömung zum Aufbau des erforderli-Stichleitung
ein Absperrventil (11) angeordnet chen Arbeitsdmckes in der Umlaufleitung aufstaubar
ist. ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732312349 DE2312349C2 (de) | 1973-03-13 | 1973-03-13 | Zentrale Seifenversorgungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732312349 DE2312349C2 (de) | 1973-03-13 | 1973-03-13 | Zentrale Seifenversorgungsanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2312349A1 DE2312349A1 (de) | 1974-01-10 |
| DE2312349B1 DE2312349B1 (de) | 1974-01-10 |
| DE2312349C2 true DE2312349C2 (de) | 1975-03-06 |
Family
ID=5874601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732312349 Expired DE2312349C2 (de) | 1973-03-13 | 1973-03-13 | Zentrale Seifenversorgungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2312349C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT408217B (de) * | 1998-05-08 | 2001-09-25 | Gerwin Joebstl | Abgabevorrichtung für die dosierte abgabe von flüssigkeiten |
-
1973
- 1973-03-13 DE DE19732312349 patent/DE2312349C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2312349A1 (de) | 1974-01-10 |
| DE2312349B1 (de) | 1974-01-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |