DE2312349C2 - Zentrale Seifenversorgungsanlage - Google Patents

Zentrale Seifenversorgungsanlage

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DE2312349C2
DE2312349C2 DE19732312349 DE2312349A DE2312349C2 DE 2312349 C2 DE2312349 C2 DE 2312349C2 DE 19732312349 DE19732312349 DE 19732312349 DE 2312349 A DE2312349 A DE 2312349A DE 2312349 C2 DE2312349 C2 DE 2312349C2
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DE19732312349
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Horst 2370 Rendsburg Nothdurft
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FA ERICH BERG 2000 HAMBURG
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FA ERICH BERG 2000 HAMBURG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K5/00Holders or dispensers for soap, toothpaste, or the like
    • A47K5/14Foam or lather making devices

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

Ferner kann in der Umlaufleitung, vorzugsweise nach der Drossel, eine Lecksicherung vorgesehen
50 werden, durch die sich die Anlage bei eventuellem
Versagen eines Elements der Leitung selbsttätig abschaltet, um Verluste und Beschädigungen zu ver-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur zen- einer Pumpe die Seifenversorgung aufrechterhalten tralen Versorgung von Seifenentnahmesteilen mit in der Versorgungsleitung an. Um sicherzugehen, flüssiger Seife aus einem Vorratsbehälter über eine. 55 daß die Sicherung nicht durch mehrmalige Betätidurch eine Pumpe gespeiste Rohrleitung mit Stichlei- gung sämtlicher Entnahmeventile auslösbar ist, ist tungen für Seifenentnahmeventile. die Lecksicherung mit einem Zeitrelais gekoppelt,
Es sind zentrale Seifenversorgungsanlagen be- wodurch ein absolut sicherer Betrieb der Anlage gekannt, bei denen der für die Förderungen der flüssi- währleistet ist.
gen Seife erforderliche Druck durch einen Hochbe- 60 In den Stichleitungen, vor den Seifenentnahmevenhälter erzeugt wird, der gleichzeitig als Vorratsbehäl- tuen können außerdem Druckminderer angeordnet ter dient. werden. Durch den verminderten Druck läßt sich ei-
Wegen der bei flüssiger Seife gegebenen Gefahr nerseits der Verschleiß der Entnahmeventile herabder Schichtung und Ausfällung für den Fall, daß die setzen, andererseits wird ein Nachtropfen weitgehend Seife kaum bewegt wird, werden bei derartigen An- 65 vermieden. Vor allem kann jedoch verhindert werordnungen Rohre mit großem Durchmesser verwen- den, daß im Medium eingeschlossene Luftblasen bei det. Dies hat den Nachteil, daß ein großes Anlagevo- Entnahme nicht explosionsartig expandieren und lumen zur Befüllung des Rohrleitungsnetz« notwen- zum Verspritzen der Seife führen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- teilhafterweise ist eine zweite Pumpe 5 angeordnet, dung ist die Rückführleitung der Umlaufleitung am um bei Ausfall einer Pumpe die Seifenversorgung Boden des Vorratsbehälters angeordnet und zur Er- aufrecht erhalten zu können. Man erhält dadurch die zeugung einer Umwälzströmung gerichtet. Auf Möglichkeit, durch höhenversetzte Anordnung der Grund der Tatsache, daß sich die flüssige Seife in der 5 jeweiligen Ansaugrohre 6 bzw. 7 eine Reserveschal-Pumpe und in der Umlaufleitung, die durch beheizte tung zu erlangen.
Räume führt, erwärmt, wird der Umwälzeffekt der Über eine Rückführleitung 10 gelangt die Seifenlömechanischen Strömung noch durch thermische Um- sung wieder in die zentrale Seifenversorgungsanschichtung unterstützt. Die Seifenlösung wird daher lage 1, wobei der Druck in dieser Leitung durch ein im Behälter ständig durchmischt, wodurch Schich- io beidseitig absperrbares und einstellbares Drosselventungen unrJ Ausfällungen der Seifenlösung vermieden til 12 vermindert wird. Der verminderte Druck ist werden. über ein Manometer 14 ablesbar, das gemeinsam mit
Vorzugsweise können zwei abwechselnd arbei- einem Druckschalter 13 nach dem Drosselventil 12 tende Pumpen votgesehen werden, um bei Ausfall angeordnet ist, der die gesamte Anlage bei Übereiner Pumpe die Seifenversorgung aufrechterhalten 15 schreiten des zulässigen Druckes abschaltet. Für den zu können. Fall, daß ein größeres Leck im Versorgungsnetz ent-
Für den Fall, daß eine Seife verwendet wird, bei steht, ist eine Lecksicherung 15,16 vorgesehen. Paralder die Gefahr einer Verstopfung der Leitung durch IeI mit einem weiteren Druckminderventil 15 ist ein Schichtung oder Ausfällung nicht gegeben ist, kann Differenzdruckschalter 16 geschaltet, der auf Druckdieselbe Anlage durch Anordnung eines Abspeirven- 20 Schwankungen, bedingt durch den Druckabfall, wie er tils nach der letzten Stichleitung wie eine Anlage ver- durch ein Leck verursacht wird, anspricht. Um wendet werden, bei der die Seife ohne ständigen Um- sicherzugehen, daß die Lecksicherung 15, 16 auch lauf gefördert wird. nicht durch eine praktisch kaum eintretende Spitzen-
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfin- entnahme an sämtlichen Verbraucherstellen 9 c aus-
dungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung dar- 25 gelöst werden kann, ist diese Sicherung mit einem
gestellt. Darin zeigt nicht gezeigten Zeitverzögerungsschalter gekoppelt.
F i g. 1 im Schema eine zentrale Seifenversorgungs- Im weiteren Verlauf wird die Seifenlösung über ein
anlage mit angeschlossenem Leitungsnetz und Tauchrohr 17 dem Behälter in Bodennähe zugeführt
F i g. 2 den Aufbau der Seifenversorgungsanlage und ist so gerichtet, daß durch die Austrittsströmung
ohne Leitungsnetz. 30 eine standige Umwälzung und Vermischung der Sei-
Mit 1 ist eine zentrale Seifenversorgungsanlage be- fenlösung erzielt wird. Dieselbe Wirkung wird noch zeichnet, die gemäß der schematischen Darstellung in durch die rückströmende Menge aus der Uberschuß-Fig. 1 im Erdgeschoß eines Gebäudes steht. Diese leitung8 verbessert. Außerdem kommt es, auf Grund Anlage ist an eine Umlaufleitung 9, 10 angeschlos- der Tatsache, daß sich die Seifenlösung in der Pumpe sen, die durch sämtliche Stockwerke eines Gebäudes 35 und beim Durchlauf durch beheizte Räume erwärmt, führt. Von dieser Umlaufleitung zweigen jeweils bei Wiedereintritt in die kältere Seifenlösung im Be-Stichleitungen 9 b zu den einzelnen Verbraucherstel- halter zu einer thermischen Umschichtung und somit len 9 c ab, wobei an den jeweiligen Abzweigstellen zu einer weiteren intensiven Durchmischung,
die Stichleitungen 9 b mit einem Drosselventil 9 α Am Boden weist der Behälter eine Schlammsamversehen ist. Die Umlaufleitung setzt sich zusammen 40 melmulde 18 auf. Ferner enthält die Seifenversoraus einer Zufuhrleitung 9, die von der Seifenversor- gungsanlage 1 eine Nachfüllpumpe 19. Zusammen gungsanlage 1 weg zu den gesamten Stichleitungen mit nicht gezeigten Elementen wie Inhaltsanzeige, 9ft im Gebäude führt, und einer Rückführleitung 10, Leermelder, Überfüllschutz u.dgl. ist ein völlig wardie den Kreislauf nach der letzten Stichleitung wieder tungsfreier Betrieb der Anlage gewährleistet,
zur Seifenversorgungsanlage schließt. 45 In der Umlaufleitung 9, 10 zirkuliert die Seifenlö-
Die Seifenversorgungsanlage besteht im wesentli- sung unter einem relativ hohen Druck (etwa 5 bis
chen aus einem Behälter zur Aufnahme der Seifenlö- 21 kp per cm2). Zur Schonung der Seifenentnahme-
sung2, der oben durch eine Abdeckung 3 verschlos- ventile 9 c und zur Vermeidung von Nachtropfen
sen ist, auf der die einzelnen Funktionselemente an- wird in den Stichleitungen 9 d der Druck jeweils über
geordnet sind. Diese bestehen im wesentlichen aus 50 ein Drosselventil 9 α reduziert. Diese Druckreduzie-
einer Verdrängerpumpe 4, die mit konstanter Dreh- rung hat ferner den Vorteil, das im Medium einge-
zahl angetrieben wird und somit einen konstanten schlossene Luftblasen beim Betätigen des Seifenent-
Volumenstrom liefert. Die Pumpe saugt über die Lei- nahmeventils 9 c nicht schlagartig expandieren und
tung 6 die Seifenlösung 2 aus dem Behälter und zum Verspritzen von Seife führen,
drückt sie in die Umlaufleitung 9, JO. Durch einen 55 Abgesehen von der relativ geringen Oberfläche
nicht gezeigten Regler in der Pumpe wird in der Um- im Seifenbehälter sind keinerlei Zutrittsstellen
laufleitung ein konstanter Arbeitsdruck aufrechter- für Luft an die im geschlossenen Leitungssystem zir-
halten. Die von der Pumpe geförderte Überschuß- kulierende Seifenlösung vorhanden. Für den Fall,
menge wird über eine Überschußleitung 8 in den Be- daß eine Seifenlösung zur Anwendung kommt, bei
hälter zurückgeführt. Bei Entnahme von Seife an den 60 der die Gefahr einer Verstopfung durch Schichtung
Verbraucherstellen 9 c und dadurch bedingten Druck- oder Ausfällung bei Zutritt von Luft nicht gegeben
abfall in der Umlaufrichtung wird über den Regler ist, läßt sich die Anlage durch Betätigung des Ab-
die Überschußleitung 8 so lange geschlossen, bis sich sperrhahnes 11 wie eine bereits bekannte Anlage
der volle Arbeitsdruck wieder eingestellt hat. Vor- ohne Umlaufströmung verwenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

dig wird Zudem ist ein Hochbehälter zum Nachfül- Patentansprüche: len ungünstig gelegen so daß man gezwungen ist, die Seife entweder im Gebäude nach oben zu tragen oder
1. Vorrichtung zur zentralen Versorgung von eine gesonderte Nachfülleitung mit Pumpe im Ge-Seifenentnahmestellen mit flüssiger Seife aus 5 bäude zu installieren. Um in jeder htage einen einem Vorratsbehälter über eine durch eine gleichmäßigen Druck zur Entnahme der bene zu gePumpe gespeiste Rohrleitung mit Stichleitungen währleisten, werden in jeder Etage gesonderte Hochfür Seifenentnahmeventile, dadurch ge- behälter notwendig. Dadurch wird die Anlage einerkennzeichnet, daß die Rohrleitung als Um- seits kompliziert und verteuert, andererseits schafft laufleitung (9,10) ausgebildet ist, die in den Vor- io man zusätzliche Stellen, an denen Luft zur Seife Zuratsbehälter zurückgeführt und an eine druckauf- tritt hai. Derartige Zwischenbehälter sind auch notbauende Einrichtung angeschlossen ist. wendig, falls der Vorratsbehälter im keller unterge-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- bracht ist und die Seife über eine Pumpe und eine kennzeichnet, daß die Umlaufleitung (9, 10) an Einwegleitung gefördert wird. In jedem Fall wird die eine mit Überschuß fördernde Pumpe (4, 5) ange- 15 Durchströmgeschwindigkeit der Seife in den Rohrleischlossen ist. tungen. bedingt durch die großen Rohrquerschnitte
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und den geringen Seifenverbrauch, kaum wahrnehm- und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlauf- bar sein, so daß ständig mit einer Schichtung und leitung (9, 10) hinter der letzten Stichleitung mit Ausfälhing der Seiie und somit Verstopfung der Leieiner Drossel (12), insbesondere einen Druckmin- 20 tungen und Ventile zu rechnen ist.
derer, aufweist. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 die Gefahr einer Verstopfung der Rohrleitungen der bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Um- Seifenversorgungsanlage mit Sicherheit auszusehlielaufleitung (9, 10) eine Lecksicherung (15, 16) ßen und geringe Erstellungs- und Unterhaltungskovorgesehen ist. as sten anzustreben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Die-e Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Lecksicherung (15, 16) löst, daß die Rohrleitung als Umlaufleitung ausgcbilhinter der Drossel (12) angeordnet ist. det ist, die in den Vorratsbehälter zurückgeführt und
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, da- an eine druckaufbauende Einrichtung angeschlosdurch gekennzeichnet, daß die Lecksicherung 30 sen ist. Dies hat den Vorteil, daß die Seife dauernd (15, 16) mit einem Verzögerungsschalter gekop- im Umlauf ist und dadurch ständig intensiv durchpelt ist. mkcht wird. Die Gefahr einer Schichtung oder Aus-
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- fällung von Seifenbestandteilen ist daher auch soweit kennzeichnet, daß die Stichleitungen (9 b) mit besemgt, dab man bedenkenlos auch Rohre mit sehr Drosseln (9 a) versehen sind. 35 geringem Durchmesser (6 mm) verwenden kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch ge- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform kennzeichnet, daß die Rückführleitung (10) der wird die Umlaufleitung an eine mit Überschuß för-Umlaufleitung am Boden des Vorratsbehälters dernde Pumpe mit konstantem Volumenstrom angeangeordnet ist und/oder zur Erzeugung einer schlossen, in der ein Druckregler die Wiederherstel-Umwälzströmung gerichtet ist. 40 lung des Druckes in der Umlaufleitung nach Em-
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, da- nähme von Seife gewährleistet.
durch gekennzeichnet, daß zwei abwechselnd ar- Vorteilhafterweise ist die Umlaufleitung hinter der
beitende Pumpen (4 und 5) vorgesehen sind. letzten Stichleitung mit einer Drossel, insbesondere
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, da- mit einem einstellbaren Druckminderer versehen, durch gekennzeichnet, daß hinter der letzten 45 wodurch die Strömung zum Aufbau des erforderli-Stichleitung ein Absperrventil (11) angeordnet chen Arbeitsdmckes in der Umlaufleitung aufstaubar ist. ist.
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AT408217B (de) * 1998-05-08 2001-09-25 Gerwin Joebstl Abgabevorrichtung für die dosierte abgabe von flüssigkeiten

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