DE229501C - - Google Patents

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DE229501C
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sleeve
wheel
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wheel hub
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/14Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
    • B62H5/148Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation acting on the hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63/. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf ein innerhalb der Radnabe angeordnetes Fahrradschloß, bei dem ein auf der feststehenden Radachse in deren Längsrichtung verschiebbar angeordnetes Sperrglied durch eine Feder in die wirksame Stellung und durch einen Schlüssel in die Ruhelage bewegt wird.
Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, daß das verschiebbare Sperrglied undrehbar aber verschiebbar mit einer in die Radnabe eingeschraubten Hülse verbunden ist und beim Verschieben mittels der Feder gegenüber der Radachse festgestellt wird, wodurch beim Vor- oder Rückwärtsdrehen der Radnabe die in sie eingeschraubte Hülse in der einen oder anderen Richtung sich verschiebt, bis sie gegen den einen zweier auf der Radachse vorgesehenen Anschläge stößt und dadurch die Weiterdrehung der Radnabe verhindert.
Als besonderer Vorzug dieser Einrichtung des Fahrradschlosses mag hervorgehoben werden, daß die Radachse die gewöhnliche Form und Stärke behält. Ferner wird der bei unbefugter Benutzung des Rades ausgeübte Druck von dem kräftig ausgebildeten Schraubengewinde aufgenommen und von hier aus weiter achsial verteilt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt:
Fig. ι eine Nabe mit eingebauter Sperrvorrichtung in achsialem Längsschnitt und
Fig. 2 die Sperrvorrichtung ohne die Nabe.
Die Fig. 3 bis 5 stellen Einzelheiten der Vorrichtung dar.
Es ist ι die Achse eines Vorderrades, welche mit der Gabel der Lenkstange durch die Mutter 2 starr verbunden ist. Auf dieser Achse läuft in den Kugellagern 3 die Nabe 4 des betreffenden Rades.
Über die Achse 1 ist eine Hülse 5 geschoben, deren Ausnehmung 12 für den Gebrauch des Fahrrades mittels eines durch eine öffnuug 6 der Nabe eingeführten Steckschlüssels 7 außer Eingriff mit der Nase 13 des auf der Achse 1 festsitzenden oder mit ihr aus einem Stück bestehenden Bundes 14 gebracht wird (s. Fig. 1). Hierbei wird die Feder 11 gespannt, die sich einerseits gegen den Bund 10 der Hülse 5, andererseits gegen die Stirnwand 8 der mit Schraubengewinde versehenen Hülse 9 stützt. Der Bart 15 des Steckschlüssels, dessen Rücken 16 bei seinem Einführen sich gegen die Stirnwand 8 stützt, besitzt keilförmige Gestalt, und seine schräge Fläche wirkt auf eine entsprechend ausgebildete Nase 17 der Hülse 5 ein, so daß hierdurch die Hülse 5 in der angedeuteten Pfeilrichtung aus ihrer eingerückten Lage (Fig. 2) geschoben wird.
In dem Hohlraum 18 der Hülse 9 befinden sich die Feder 11, der Bund 14 mit der Nase 13 und der Bund 10. Damit die Hülse 5 gegenüber der Hülse 9 verschoben, aber nicht gedreht werden kann, greifen die Nasen 19 des Bundes 10 in Längsnute 20 an der Innenwand der Hülse 9 ein. Das Außengewinde 21 der Hülse 9 ist in entsprechendes Muttergewinde 22 der Nabe 4 eingeschraubt.
Solange der Steckschlüssel 7 die Hülse 5 in ausgerückter Lage festhält, kann die Nabe 4 nebst den Hülsen 5 und 9 frei um die Achse 1
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umlaufen, so daß das Rad in gebrauchsfertigem Zustande sich befindet.
Wird der Steckschlüssel herausgezogen, so verschiebt sich die Hülse 5 unter dem Einflusse der Feder 11 nach links, bis die Ausnehmung 12 über die Nase 13 greift. Dadurch werden die Hülsen 5 und 9 an einer Drehung gegenüber der feststehenden Achse 1 verhindert. Wird jetzt die Nabe bei dem Versuch, das Rad zum Fahren zu benutzen, gedreht, so wird die Hülse 9, da sie sich nicht mitdrehen kann, infolge des Gewindeeingriffs je nach dem Drehsinn der Nabe seitlich entweder nach links oder nach rechts auf der Achse 1 verschoben. Erfolgt die Verschiebung nach links, so gelangt die Ausnehmung 23 der Hülse 9 in Eingriff mit der auf der Achse 1 festsitzenden Nase 24. Die Verschiebung der Hülse 9 in entgegengesetzter Richtung findet ihre Grenze an dem Bund 14, sobald ihre Wand 25 letzteren erreicht hat. In beiden Fällen wird durch das Festlegen der Hülse 9 zugleich auch die Nabe 4 gegen Drehung gesperrt, so daß eine Benutzung des Rades zum Fahren ausgeschlossen ist.
Durch Einschieben des Steckschlüssels wird das Sperrwerk wieder ausgeschaltet, indem die Hülse 5 ausgerückt wird und dadurch bei entsprechender Drehung des Rades die übrigen Teile des Sperrwerks wieder von der Achse entkuppelt werden.
Um bei der umlaufenden Bewegung der Nabe ein Herausfallen des Steckschlüssels zu vermeiden, ist der Bügel 26 vorgesehen, welcher auf der Nabe achsial verschiebbar angeordnet ist und durch entsprechende Verschiebung sich über den Bart des eingesteckten Schlüssels legt und diesen in der Öffnung festhält (Fig. 5).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Innerhalb der Radnabe angeordnetes Fahrradschloß, bei dem ein auf der feststehenden Radachse in deren Längsrichtung verschiebbar angeordnetes Sperrglied durch eine Feder in die wirksame Stellung und durch einen Schlüssel in die Ruhelage bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Sperrglied (5) undrehbar, aber verschiebbar mit einer in die Radnabe eingeschraubten Hülse (9) verbunden ist und beim Verschieben mittels der Feder (11) gegenüber der Radachse festgestellt wird, wodurch beim Vor- oder Rückwärtsdrehen der Radnabe die in diese eingeschraubte Hülse (9) in der einen oder anderen Richtung sich verschiebt, bis sie y gegen den einen zweier auf der Radachse vorgesehenen Anschläge (27, 14) stößt und dadurch die Weiterdrehung der Radnabe verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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