DE2260309C2 - Rückschlagventil - Google Patents

Rückschlagventil

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DE2260309C2
DE2260309C2 DE19722260309 DE2260309A DE2260309C2 DE 2260309 C2 DE2260309 C2 DE 2260309C2 DE 19722260309 DE19722260309 DE 19722260309 DE 2260309 A DE2260309 A DE 2260309A DE 2260309 C2 DE2260309 C2 DE 2260309C2
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DE19722260309
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Gert Dipl.-Ing. 8722 Kützberg Schrader
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Bendix France SA
Original Assignee
D.B.A. Bendix Lockheed Air Equipement S.A., 92115 Clichy, Hauts-de-Seine
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

a)
das Anschlagglied (12,12Z),) und die Gehäuseteile (2,3; Ib) bestehen aus Kunststoff; die Gehäuseteile sind durch Reibschweißen 20 b) miteinander verbunden;
c) das elastische Glied umfaßt zungenartige axiale c) Vorsprunge (14, 14Z)J, die entweder einstückig mit dem Anschlagglied (12,12tyoder einstückig mit dem zweiten Gehäuseteil (2,2b) ausgebildet sind.
das Anschlagglied und die Gehäuseteile bestehen aus Kunststoff;
die Gehäuseteile sind durch Reibschweißen miteinander verbunden;
das elastische Glied umfaßt zungenartige axiale Vorsprünge, die entweder einstückig mit dem Anschlagglied oder einstückig mit dem zweiten Gehäuseteil ausgebildet sind.
Die Erfindung betrifft ein Rückschlagventil mit einem Gehäuse aus zwei koaxial angeordneten und miteinander verbundenen Teilen, einem Einlaß im ersten Gehäuseteil, einem Auslaß iin zweiten Gehäuseteil, einem zwischen den beiden Gehäuseteilen angeordneten flexiblen, gegen einen Ventilsitz im einlaßseitigen Gehäuse anliegenden Verschlußstück, einem Anschlagglied zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit des Verschlußstücks relativ zum ersten Gehäuseteil, wobei das Anschlagglied von einem elastischen Glied, das sich am zweiten Gehäuseteil abstützt, gegen eine Schulter des ersten Gehäuseteils gepreßt wird.
Bei Servo-Bremsanlagen ist üblicherweise ein Rückschlagventil zwischen dem Bremskraftverstärker und einer Vakuumquelle angeordnet; diese Vakuumquelle kann bei Fahrzeugen, die mittels einer Brennkraftmaschine angetrieben werden, durch die Motorsaugleitung gebildet werden. Das Rückschlagventil gestattet einen Strömungsmittelfluß in einer Richtung von der Servo-Bremsanlage zur Vakuumquelle. Nun ist es — insbesondere unter ungünstigen Umständen — möglich, daß der Motor beim erneuten Anlassen im noch erhitzten Zustand über die Saugleitung zurückzündet, so daß ein hoher innerer Überdruck anstatt eines Unterdrucks erzeugt wird. Ein Rückschlagventil in der Bremsanlage verhindert, daß dieser Gegendruck den Bremskraftverstärker beschädigt. Diese Rückschlagventile sind üblicherweise aus zwei ineinander einschnappbaren Teilen, z. B. aus Kunststoff, aufgebaut, die jedoch infolge Wärmeeinwirkung sowie einer plötzlichen Änderung des Gegendruckes auseinanderschnappen können, wobei auch eine Bremskraftverstärkung der Bremsanlage nicht mehr möglich ist Zur Vermeidung dieses Ausfalls des Ventils ist in der DE-OS 21 19 613 schon vorgeschlagen worden, ein Stützglied vorzusehen, durch das ein Ausbrechen des Verschlußgliedes unter Druckbeaufschlagung von innen verhindert wird.
Durch die vorstehend aufgezeigten Merkmale läßt sich die Herstellung des Ventils vereinfachen und verbilligen. Durch die Anordnung des elastischen Gliedes wird eine Beeinträchtigung der Funktionssicherheit des Ventiies durch die Reibschweißverbindung (keine Auswirkung des axialen Stauchweges) vermieden, wobei erfindungsgemäß das elastische Glied nicht als getrenntes Bauteil, sondern entweder einstückig mit
dem Anschlagglied oder einstückig mit dem zweiten Gehäuseteil ausgebildet ist. Dies trägt ebenfalls zur Vereinfachung und Verbiiligung der Herstellung bei.
Das Gehäuse des erfindungsgemäß ausgebildeten Rückschlagventils besieht somit lediglich aus zwei koaxial angeordneten, eine Rotationskontur aufweisenden Gehäuseteilen, die im zu verbindenden Umfangsbereich über eine Doppelkonusfläche mittels Reibschweißen miteinander verbunden sind und die jeweils einen Anschluß für eine Einlaß- bzw. Auslaßleitung aufweisen.
Zur Befestigung der Gehäuseteile aneinander werden diese in koaxialen Reibschluß und in relative Drehung zueinander gebracht und nach Erreichen der erforderlichen Schweißwärme um ein vorbestimmtes Maß axial gegeneinander bewegt, wobei dieses vorbestimmte Maß gleich oder kleiner ist als der maximale Federweg der zungenartigen axialen Vorsprünge.
Durch die erfindungsgemäße elastische Abstützung des Anschlaggliedes befindet sich das Verschlußstück stets in der angestrebten Lage und innerhalb der erlaubten Toleranzen. Diese Lagerung ist durch die elastische Abstützung unabhängig vom axialen Stauchweg beim Verschweißen. Dies bedeutet eine höhere Funktionssicherheit einerseits und weniger Kontrollarbeit bzw. Ausschuß andererseits. Der zusätzliche Aufwand ist hingegen sehr gering.
Ergänzend zum Stand der Technik sei erwähnt, daß es grundsätzlich bekannt ist, die Gehäuse von Rückschlagventilen aus Kunststoff auszubilden. Dies zeigen beispielsweise die DE-OS 25 21 878 und die DE-AS 23 15 870. In letzterer ist auch das Verschweißen solcher Ventilteile angegeben. Beide Veröffentlichungen enthalten jedoch nicht die Lehre, auch ein Anschlagglied zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit des Verschluß-
Stückes aus Kunststoff auszubilden. Desweiteren läßt sich diesen Veröffentlichungen auch nicht die Lehre entnehmen, ein solches Anschlagglied durch ein elastisches Glied abzustützen.
Die Erfindung wird nunmehr anhand von zwei Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Rückschlagventil; F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in F i g. 1.
Fig.3 einen Ausschnitt aus Fig. 1, in dem die Ausbildung, und Anordnung des Anschlaggliedes dargestellt ist; und
Fig.4 einen Teillängsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Rückschlagventiles.
Wie man F ί g. 1 entnehmen kann, ist das Rückschlagventil 1 als symmetrischer Rotationskörper ausgebildet, der sich aus zwei Gehäuseteilen 2 und 3 zusammensetzt Das erste Gehäuseteil 3 umfaßt einen axial verlaufenden Einlaß 4, der sich in einem mittleren, verdickten Abschnitt 5 in sechs im Durchmesser kleineren Bohrungen 6 fortsetzt
Die Bohrungen 6 sind um einen zentrischen Zapfen 7 angeordnet, auf den ein flexibles, ringförmiges Verschlußstück 8 aufgeschoben ist Das Verschlußstück 8 liegt am Boden 9 des Zapfens 7 und im Abstand S\ an einer kreisförmigen Dichtkante 10 an und hält somit die Bohrungen 6 verschlossen. Der Zapfen 7 weist im Abstand & zum Boden 9 einen im Durchmesser verringerten Absatz 11 auf. Auf den Absatz 11 ist ein Anschlagglied 12 in Form einer Ringscheibe aufgeschoben, die an der Schulter 13 des Absatzes 11 zur An'age gelangt Das Anschlagglied 12 weist zungenartige axiale Vorsprünge 14 auf. Der Absatz 11 des Zapfens 7 ist in eine Bohrung 15 des zweiten Gehäuseteiles 2 mit leichtem Spiel eingeführt Dabei stützen sich die zungenartigen axialen Vorsprünge 14 des Anschlaggliedes 12 an einer Ringfläche 16 des zweiten Gehäuseteiles 2 ab. Die Ringfläche 16 bildet die Deckfläche eines kreisringzylindrischen Ansatzes 17, dessen Innendurchmesser die Bohrung 15 bildet. Im Bereich außerhalb des <o Außendurchmessers des Ansatzes 17 erstreckt sich ein Ringraum 18. Der Ringraum 18 ist gegen die Bohrungen 6 mittels des Verschlußstückes 8 abgedichtet; über Bohrungen 19, die ähnlich wie die Bohrungen 6 angeordnet sind, steht der Ringraum 18 mit einer Auslaßbohrung 20 in Verbindung. Die Ansaugrichtung ist mit dem Pfeil ^bezeichnet
Die feste Verbindung der beiden Gehäuseteile 2 und 3 erfolgt mittels Reibschweißen. Hierzu sind die Gehäuseteile aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt. Im mittleren, verdickten Bereich 5 ist dem zweiten Gehäuseteil 2 eine doppelkonische Ringkante 21 angeformt; der Ringkante 21 ist eine Ringnut 22 des ersten Gehäuseteiles 3 zugeordnet
Zum Schweißen werden das Verschlußstück 8 und das Anschlagglied 12 mit den zungenartigen Vorsprüngen 14 auf die entsprechenden Absätze des Zapfens 7 geschoben und der Zapfen 7 in die Bohrung 15 eingeführt Desgleichen wird die Ringkante 21 in die Ringnut 22 eingelegt, so daß ein Reibschluß in diesem Bereich vorhanden ist In diesem Montagezustand stehen die Vorsprünge 14 noch nicht oder nur sehr geringfügig unter Spannung.
Durch' Drehen der beiden Gehäuseteiie relativ zueinander wird infolge Reibschlusses bei entsprechend hoher Umfangsgeschwindigkeit im Bereich der Ringkante 21 bzw. der Ringnut 22 der Schmelzpunkt des Gehäusewerkstoffes überschritten. Die Relativdrehung wird beendet, und es erfolgt eine geringe axiale Annäherung der beiden Gehäuseteile 2 und 3, so daß sich eine innige Vereinigung der Schmelzbereiche ergibt. Nach Beendigung des Schweißvorganges haben die Vorsprünge 14 eine Vorspannung erfahren, die für eine genaue Fixierung des Anschlaggliedes 12 sorgt. Auf eine ausführliche Erläuterung der Funktion des Ventils 1 wird verzichtet, da sie dem Fachmann bekannt ist und auch aus dem genannten Stand der Technik zu entnehmen ist.
F i g. 3 zeigt die Ausbildung und Anordnung des Anschlaggliedes 12 im Detail. Das Anschlagglied 12 stützt sich mittels der elastischen Vorsprünge 14 unmittelbar am zweiten Gehäuseteil 2 ab. In Fig.4 ist eine geänderte Ausführungsform dargestellt. Das Anschlagglied 12£> stützt sich hierbei an zungenartigen axialen Vorsprüngen 146 ab, die am zweiten Gehäuseteil 2b angeformt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Rückschlagventil mit einem Gehäuse aus zwei koaxial angeordneten und miteinander verbundenen Teilen, einem Einlaß im ersten Gehäuseteil, einem Auslaß im zweiten Gehäuseteil, einem zwischen den beiden Gehäuseteilen angeordneten flexiblen, gegen einen Ventilsitz im einlaßseitigen Gehäuse anliegenden Verschlußstück, einem Anschlagglied zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit des Verschlußstücks relativ zum ersten Gehäuseteil, wobei das Anschlagglied von einem elastischen Glied, das sich am zweiten Gehäuseteil abstützt, gegen eine Schulter des ersten Gehäuseteils gepreßt wird, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, teilweise an sich bekannter Merkmale:
    Es ist darüber hinaus auch bereits ein selbsttätiges Ventil für die Kurbelgehäuseentlüftung von Brennkraftmaschinen bekannt geworden (DE-GM 19 96 794), das die eingangs aufgezeigten Merkmale aufweist Dieses bekannte Rückschlagventil ist aus metallischen Werksxoffen hergestellt, und das Anschlagglied wird durch eine Schraubenfeder gegen eine Schulter des ersten Gehäuseteils gepreßt.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein ίο Rückschlagventil der genannten Art zu schaffen, das bei guter Funktionssicherheit einfacher und billiger in der Herstellung ist
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rückschlagventil der eingangs beschriebenen Art gelöst, das durch die Kombination folgender, teilweise an sich bekannter Merkmale gekennzeichnet ist:
DE19722260309 1972-12-09 1972-12-09 Rückschlagventil Expired DE2260309C2 (de)

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DE2260309A1 DE2260309A1 (de) 1974-06-12
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