DE2257556A1 - Hydraulischer teleskopstossdaempfer mit einer vorrichtung zum aufstauen von oel im vorratsraum - Google Patents

Hydraulischer teleskopstossdaempfer mit einer vorrichtung zum aufstauen von oel im vorratsraum

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DE2257556A1 DE19722257556 DE2257556A DE2257556A1 DE 2257556 A1 DE2257556 A1 DE 2257556A1 DE 19722257556 DE19722257556 DE 19722257556 DE 2257556 A DE2257556 A DE 2257556A DE 2257556 A1 DE2257556 A1 DE 2257556A1
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Description

  • Hydraulischer TeleskopstoßdEmpfer mit einer Vorrichtung zum Aufstauen von O1 im Vorratsraum Die Erfindung; bezieht sich auf einen hydropneumatischen Teleskopstoßdämpfer, bestehend aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten Zylindern, wobei der innere Zylinder eine Flüasigkeitsfüllung aufweist und in diesem den Arbeitsraum bildenden Zylinder ein mit einer Kolbenstange verbundener sowie Dämpfventile aufweisender Kolben gleitet, während sich der mit Flüssigkeit und Gas gefüllte Ausgleichsraum zwischen dem inneren und äußeren Zylinder befindet und mit dem Arbeitsraumin Verbindung steht, einer am kolbenstangenaustrittsseitigen Ende angeordneten golbense angenfahmmng, einer Kolbenstangendichtung sowie einer Entlüftungseinrichtung, über welche das obere Ende des Arbeitsraumes bzw. der Dichtungsraum mit dem Ausgleichsraum verbindbar ist und im Ausgleichsraum eine Trennwand angeordnet ist, die den Ausgleichsraum in zwei Baumeunterteilt.-Durch die deutsche Offenlegungsschrift 2 111 713 ist eine Entlüftungseinrichtung bekannt, die aus einer zwischen Innenzylinder und Kolbenstangenfuhrun eingespannten Ventilscheibe besteht, wobei der Ventilsitz von der Kolbenstangenführung gebildet wird. Am äußeren Durchmesser bildet diese Ventil scheibe zusammen mit der Innenwand des Außenzylinders einen Ringspalt, dessen Querschnitt nahezu unveränderlich ist, d. h., bei Durchbiegen der elastischen Ventil scheibe bei einem Uberdruck ändert sich der Abstand des Außenrandes dieser Ventilscheibe zur Innenfläche des Außenzylinders im Bewegungsbereich der Ventilscheibe so minimal, daß durch den Rückstau der Dämpferflüssigkeit während des Betriebes ein relativ hoher Druck an der Kolbenstangendichtung aufgebaut wird. Besonders bei tiefen Temperaturen wird infolge der Zähigkeit der Dämpferflüiesigkeit ein hoher Druck an der Dichtung aufgebaut, wodurch die Lebensdauer der tolbenstangendichtung herabgesetzt wird. Weiterhin ist nachteilig, daß die dünne Ventilscheibe auch bei einem engen Spalt zwischen ihrem Außendurchmesser und der Innenfläche des Außenzylinders nicht in der Lage ist, das Verschäumen zu verhindern.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden und eine Entlüftungseinrichtung zu schaffen, die unter allen Betriebsbedingungen eine einwandfreie Funktion des Dämpfers gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Bildung der Entlüftungseinrichtung die Trennwand im Ausgleichsraum als Teil eines unabhängig von der Ausbildung der Eolbenatangenführung wirkenden Druckventiles ausgebildet ist. Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, die Vergrößerung des Querschnittes zwischen dem Raum oberhalb des Druckventiles und dem Raum unterhalb des Druckventiles in Abhängigkeit des herrschenden Druckes zu verändern und damit einen unzulässig hohen Druck im Bereich der Kolbenstangendichtung zu vermeiden, wodurch eine einwandfreie Funktion des Stoßdämpfers gewährleistet wird.
  • Ein besonders einfacher Aufbau der Entlüftungseinrichtung ergibt sich entsprechend einem flerkmal der Erfindung, indem die Trennwand ein starres Bauteil ist und den Ventilsitz mindestens eines Bückschlagventiles bildet. Wird diese Trennwand zwischen dem Innenzylinder und dem Außenzylinder eingespannt1 so kann diese zusätzlich die Führung des Innenzylinders im Außen2ylinder übernehmen.
  • Erfindungsgeaäß kann diese Trennwand einen ständig offenen Querschnitt zwischen den Ausgleichsräumen aufweisen, der hinsichtlich der Wirkung Voröffnungsquerschnitten der Dämpfventile entspricht. Um ein Verschäumen der Dämpfflüssigkeit durch einen derartigen, ständig offenen Querschnitt mit Sicherheit zu vermeiden, ist - wie die Erfindung zeigt - die Trennwand als Topf ausgebildet, wobei die Mantelfläche des Topfes nach unten gerichtet ist und mit der Innenfläche des Außenzylinders einen Laminarspalt bildet. Damit der Druck oberhalb des Topfes, also im Bereich der Kolbenstangendichtung, , nicht über einen vorbestimmten Wert ansteigen kann1 wird außerdem ein druckabhängig wirkendes Ventil entsprechend einem Merkmal der Erfindung dadurch gebildet, daß die Bodenfläche des Topfes mit Durchlaßöffnungen versehen ist, die von einem Plattenventil abgedeckt werden. Eine druckabhingige Vergrößerung des Durchflußquerschnittes kann entsprechend der Erfindung auf einfache Weise dadurch gebildet werden, daß der Boden der topfförmigen Trennwand mindestens einen durchgestanzten und als Blattfeder wirkenden Lappen aufweist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Trennwand durch ein elastisches Bauteil gebildet, welches einseitig befestigt ist und an seinem freien Ende mit einem Zylinder zusammenwirkt.
  • Damit ein vorgegebener Druck im oberen Teil des Ausgleichsraumes bzw. im Bereich der Dichtung nicht überschritten wird, muß das elastische Bauteil eine druckabhängige Veränderung des Durchflußquerschnittes gewährleisten. Entsprechend einem Merkmal der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Trennwand in an sich bekannter Weise eine zwischen Innenzylinder und EolbenstangenfUhrung eingeapknnte Tellerfeder ist, die im Bereich ihres Außendurchmessers mit einem im Außenzylinder angeordneten ringförmigen Ansatz, welcher den Ventilsitz bildet, zusammenwirkt. Tellerfeder und Ansatz bilden das Ventil, wobei der Durchlaßquerschnitt vom Hub der Tellerfeder abhingig iet, d. h., der Außendurchmesser der Tellerfeder bildet mit der Innenwand des Außenzylinders eine größere Querschnittsfläche als das Ventil selbst.
  • Wie die Erfindung zeigt, ist die elastische Trennwand einc mit einem hochgezogenen Rand versehene Federscheibe, die mit dem Rand an der Innenfläche des Außenzylinders befestigt ist, während der Innenzylinder einen ringförmigen Bund aufweist, welcher den Ventilsitz für diese Federscheibe bildet. Auch bei dieser Ausfühungsform ist es wichtig, daß der zwischen Außendurchmesser der Federscheibe und Innenzylinder bestehende Querschnitt größer ist als der Ventilquerschnitt bei voll geöffnetem Ventil.
  • Eine eehr einfache Ausführung der Entlüftungseinrichtung ergibt sich erfindungsgesnäß dadurch, daß die elastische Trennwand aus Gummi oder Kunststoff besteht, die einen zylindrischen Innenteil aufweist, mit dem sie auf dem Innenzylinder befestigt ist, während die Dichtfläche am Außenzylinder durch eine schräg nach unten gerichtete Dichtlippe gebildet wird.
  • Weitere Ausbildungsmöglichkeiten und vorteilhafte Wirkungen ergeben sich aus der Beschreibung des Aufbaues und der WirkNngsweise der im nachfolgenden beispielsweise dargestellten Austilhrungsformen der Erfindung. Es zeigt: Fig. 1 einen Teleskopstoßdämpfer im Längsschnitt dessen Entlüftungseinrichtung durch eine Trennwand mit Rtlckschlagventilen gebildet wird; Fig.2 einen Ausschnitt eines Stoßdämpfers, wobei ein topfförmiger Körper zwischen dem Innenzylinder und der Kolbenstangenfuhung eingespannt ist; Fig.3 einen topffrmigen Körper mit durchgestanzten und als Blattfedern wirkenden Lappen; Fig. 4 eine Ausführungsvariante des topfförmigen Körpers gemäß Pig. 3; Fig. 5 5 eine Entlüftungseinrichtung, wobei eine elastische Trc:nnwand mit ihrem hochgezogenen Rand an der Innenwand des Außenzylinders befestigt ist; Fiz. 6 eine als Federscheibe ausgebildete elastische Trennwand, welche ein Rückschlagventil mit einem Teil des Äußenzy linders bildet, und Fig.7 eine aus Gummi oder Kunststoff bestehende elastische Trennwand.
  • Der in Fig. 1 gezeigte hydropneumatische Schwingungsdämpfer besitzt einen Außenzylinder 1, in dessen Bodenteil der Innenzylinder 2 mit der Bodenventilplatte 5 zentriert ist. In dem mit Dämpfflüssigkeit gefüllten Innenzylinder 2 gleitet der mit der Kolbenstange 3 verbundene Kolben 4, welcher Dämpfventile trägt.
  • Vom Kolben 4 wird der Inneraum des Zylinders 2 in einen Arbeitsraum 6 unterhalb des Kolbens und einen oberhalb des Kolbens angeordneten Arbeitsraum 7 getrennt. Zwischen dem Innenzylinder 2 und dem Außenzylinder 1 befindet sich der mit Dämpfflüssigkeit und Gas gefüllte Ausgleichsraum 8, welcher über in der Bodenventilplatte 5 angeordnete Ventile sowie über Kanal swischen der Bodenventilplatte 5 und dem Boden des Außenzylinders 1 mit dem Arbeitsraum 6 in Verbindung steht. Die Kolbenstangenführung 11 wird vom Zylinder 2 gegen den Boden des Zylinders 1 gedrü'ckt. In den Raum 12 der Kolbenstangenführung 11 ragt der untere Teil der Kolbenstangendichtung 13. Zur Abdichtung gegenüber dem Innenraum des Stoßdämpfers liegt die Kolbenstangendichtung 13 im Bereich ihres Außendurchmessers an entsprechenden Flächen der Kolbenstangenführung 11 und am umgebördelten Rand des Außenzylinders 1 an Durch die starre Trennwand 15, welche mindestens ein Rückschlagventil 16 aufweist, wird der Raum 9 begrenzt, in welchen mindestens ein zum Raum 12 führender Kanal 14 sowie die Verbindungskanäle 10 zum Arbeitsraum 7 münden.
  • Die starre Trennwand 15 kann als zusätzliche Zentrierung des Zylinders 2 im Zylinder 1 dienen und ist im Bereich der den Ar-Arbeitsraum7 begrenzenden Stirnfläche der Kolbenstangenführung 11 im Ausgleichsraum 8 angeordnet.
  • Da die Wirkungsweise von hydropneumatischen Teleskopstoßdämpfern hinreichend bekannt ist, wird bei der nachfolgenden Boßchreibung vorwiegend auf die Wirkung der Entlüftungseinrichtung eingegangen. In der Druckstutc, d. h., bei einfahrender Eolbenstange, übernimmt ein in der Bodenventilpiatte 5 angeordnetes Ventil die Dämpfung, wobei das der Druckstufe zugeordnete Kolbenventil geöffnet ist, während für die Zugstufe das Kolbenventil als Dä;pfventil wirkt und das Bodenventil die Dämpfflüssigkeit praktisch ohne Widerstand vom Ausgleichsraum 8 in den Arbeitsraum 6 fließen läßt.
  • Die Entlüftungseinrichtung nach Fig. 1 wirkt während der Zug- * stufe des Stoßdämpfers. Da in diesem Arbeitsbereich der Druck im Arbeitsraum 7 höher ist als der im Ausgleichsraum8, kann die Dämpfflüssigkeit über die Verbindungsksnäie 10 und das in der starren Trennwand 15 angeordnete RUckschlagventilvom Arbeitsraum 7 in den Äusgleichsraum8 fließen. Dabei wird das sich eventuell unter der Kolbenstangenführung im Arbeitsraum 7 angesanelte Gas ebenfalls mitgerissen. Um eine einwandfreie Entlüftung auch bei Schrägstellung des Dämpfers zu erzielen1 sind vorteilhafterweise mehrere solcher Kanäle 10 über den Umfang verteilt angeordnet. Auch das zwischen der Bohrung der Kolbenstangenführung 11 und der Kolbenstange 3 in den Raum 12 gelangende Bluid kann über einen oder mehrere Kanäle 14 in den Raum 9 abfließen. Vorteilhafterweise mündet der Kanal 14 am oberen Rand in den Raum 12, so daß dieser Raum 12 einen Flüssigkeitssutpf bildet1 wodurch eine einwandfreie Fldssigkeitsschmierung zwischen der Kolbenstange 3 und der Kolbenstangendichtung 13 gewahrleistet wird. Damit der Druck im Raum 12 und damit auch im Baum 9 nicht über einen vorbestimmten Wert ansteigen kann, ist das RUckschlaeventil 16 entsprechend ausgelegt. Die zwischen dem Arbeitsraum? und dem Ausgleichsraum 9 angeordneten Kanäle * und Druckwirken wie der Voröffnungsquerschnitt des der Zugdämpfung zugeordneten Dämpfventiles.
  • Bei der Entlüftungseinrichtung nach Fig. 2 ist der topfförmige Körper 17 zwischen der Stirnfläche des Innenzylinders 2 und der Solbenstangenführung 11 eingespannt. Dieser topfförmige Körper 17 besitzt die Durchflußöffnungen 20 und bildet mit der Mantelfläche 19 zusammen mit der Innenfläche des Außenzylinders 1 einen Laminarspalt 21. Ein Plattenventil 18 ist auf der dem Ausgleichsraum 8 zugewendeten Topfseite zur Abdeckung der Durchlaßöffnungen 20 gleichzeitig mit dem Topf 17 zwischen dem Innenzylinder 2 und der Kolbenstangenführung 11 eingespannt. Der zwischen dem äußeren Durchmesser dieses Plattenventiles 18 und dem zylindrischen Teil 19 gebildete Spalt ist wesentlich größer gewählt als der Hub dieses PlattenventilesX wodurch ein einwandfreies Abfließen der Dämpfflüssigkeit ab einem vorbestimmten Druck im Raum 9 dadurch die Durchlaßöffnungen 20 gewährleistet wird. Die beim Zughub durch den Laminarspalt 21 vom Raum 9 in den Raum 8 durchtretende Flüssigkeitsmenge läuft entlang der Innenwand des Außenzylinders 1, wodurch ein Verschäumen vermieden wird. DU durch das Plattenventil 18 und die Durchlaßöffnungen 20 gebildete Iiüokschlagvontil ermöglicht eine durch die Druckdifferenz zwischen den Räumen 8 und 9 gesteuerte Vergrößerung des Durchflußquerschnittes, so daß durch entsprechende Auslegung dieses Rückschlagventiles mit Sicherheit ein vorbestimmv ter Druck im Raum 12 nicht überschritten wird uad eine einwandfreie Funktion des Stoßdämpfers gewährleistet ist.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. 2 dadurch, daß der zwischen der Stirnseite des Tnnenzylinders 2 und der Kolbenstangenführung 11 eingespannte Topf in radialer Richtung verlaufende, durchgestanzte Lappen 22 aufweist.
  • Diese Lappen 22 wirken als Blattfedern und vergrößern bei ansteigender Druckdifferenz zwischen dem Raum 9 und dem Raum 8 den Durchflußquerschnitt. Der Laminarspalt 21 ist entsprechend dem in Fig. 2 80 ausgelegt, daß bei Druckglcichheit zwischen den Räumen 8 und 9 infolge der Adhäsionswirkung die Dimpferfldßsigkeit in diesem Spalt stehen bleibt. Dementsprechend wird durch diesen Laminarspalt 21 ein Rückstau an Daapfungsflüssigkeit im Raum 9 erzielt. Das übertreten von Gas vom Raum 8 in den Raum 9 wird somit vermieden.
  • Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des Topfes 17, wobei die durchgestan2ten Lappen 23 in Umfangsrichtung verlaufend angeordnet sind. Diese Lappen 23 wirken auch hier wie Blattfedern, jedoch können diese Lappen 23 relativ lang ausgebildet werden, so daß bei sehr geringem Druckanstieg diese den Durchflußquerschnitt vergrößern. Im übrigen entspricht diese Ausfahrungsform der nach Fig. 3.
  • Die elastische Trennwand entsprechend Fig. 5 besteht aus einer Federscheibe 24, die einen hochgezogenen Rand 25 aufweist und damit im Außenzylinder 1 befestigt ist. Der Zylinder 2 weist im Bereich seines oberen Endes einen Bund 26 als Ventilsitz fUr die Federscheibe 24 auf. Dieser Bund ist in dem Ausführungsbeispiel als kreisringförmige starre Scheibe ausgebildet und zwischen Zylinder 2 und Kolbenstangenführung 11 eingespannt. Um eine einwandfreie druckabhängige querschnittsverKnderung zu crhilten ist der zwischen dem Innendurchmesser der Federscheibe 24 und der Außenfläche des Zylinders 1 bestehende Abstand größer als der maximale Hub der Federscheibe 24. Selbstverständlichkann der Bund 26 auch am Innenzylinder 2 angeformt sein. Eine elastische Trennwand zeigt ebenso die Fig. 6. Hier ist eine Tellerf eder 27 zwischen der Stirnfläche des Zylinders 2 und der Kolbenstangenführung 11 befestigt, währen8der Ventilsitz durch einen Ansatz 28 im Außenzylinder gebildet wird. Bei ansteigender Druckdifferenz zwischen dem Ausgleichsraum 9 und dem Ausgleichsraum 8 hebt die Tellerfeder von dem Ventilsitz ab und läßt die Flüssigkeit sowie das angesammelte Gas in den Ausgleichsraum 8 entweichen.
  • Die Fig. 7 zeigt eine zwischen den Ausgleichsräumen 8 und 9 angeordnete, aus Gummi oder Kunststoff bestehende Trennwand 29, die ein zylindrisches Innenteil 30 aufweist. Mit diesem zylindrischen Teil 30 ist die Trennwand 29 an der Außenfläche des Innenzylinders 2 befestigt, während die nach unten gerichtete Dichtlippe 31 mit der Innenwand des Außenzylinders 1 zusammenarbeitet. Bei Druckanstieg im Raum 9 gegenüber Raum 8 hebt die Dichtlippe von der Innenwand des Außenzylinders 1 ab und läßt so Flüssigkeit und mitgeführtes Gas von Raum 9 in Raum 8 fließen.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausfuhrungsformen, sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens weitgehend abgewandelt werden. Beispielsweise ist es ohne weist teres möglich, die in Fig. 7 dargestellte elastische Trennwand 29 an der Innenwand des Außenzylinders zu befestigen und die Dichtlippe am Innenzylinder anliegen zu lassen. Ferner sind die als Ruckschlagventile ausgebildeten Trennwände auch bei hydropneumatischen Zweirohrdämpfern mit Gasvorspannung, d. h., bei Stoßdämpfern ohne Bodenventil und mit doppelt wirkendem Dämpfkolben anwendbar.

Claims (10)

  1. PATEN'TAN$PRCHE
    (1. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer, bestehend aus zwei konzentrisch ineinander angeordneten Zylindern, wobei der innere Zylinder eine Flüssigkeitsfüllung aufweist und in diesem den Arbeitsraum bildenden Zylinder ein mit einer Kolbenstange verbundener sowie Dämpfventile aufweisender Kolben gleitet, während sich der mit Flüssigkeit und Gas gefüllte Ausgleichsraum zwischen dem inneren und äußeren Zylinder befindet und mit dem Arbeitsraum in Verbindung steht, einer am kolbenstangenaustrittsseitigen Ende angeordneten Kolbenstangenführung, einer Kolbenstangendichtung sowie einer Entlüftungseinrichtung, über welche das obere Ende des Arbeitsraumes bzw. der Dichtungsraum mit dem Ausgleichsraum verbindbar ist und im Ausgleichsraum eine Trennwand angeordnet ist, die den Ausgleichsrawn in zwei Bäume unterteilt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Entlüftungseinrichtung die Trennwand im Ausgleichsraum (8, 9) als Teil eines unabhängig von der Ausbildung der Kolbenstangenführung (11) wirkenden Druckventiles ausgebildet ist.
  2. 2. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfernach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (15, 17) ein starres Bauteil ist und den Ventilsitz mindestens eines Rückschlagventiles bildet.
  3. 3. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (17) einen ständig offenen Querschnitt zwischen den Ausgleichsräumen(8, 9) aufweist.
  4. 4. Hydropneumatischer Teleskop stoßdämpfernach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (17) als Topf ausgebildet und mit Durchflußöffnungen (20) versehen ist, die von einem Plattenventil (18) abgedeckt werden.
  5. 5. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer nach den Anspruches 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (19) des Topfes (17) nach unten gerichtet ist und mit der Innenfläche des Außenzylinders (1) einen Laminarspalt (21) bildet.
  6. 6. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die als Topf (17) ausgebildete Trennwand zur druckabhängigen Vergrößerung des Durchflußquerschnittes am Boden mindestens einen durchgestanzten und als Blattfeder wirkenden Lappen (22, 23) aufweist.
  7. 7. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand ein einseitig befestigtes elastisches Bauteil ist, welches an seinem freien-Ende mit einem Zylinder zusammenwirkt.
  8. 8. Hydropneumatischer Teleskopstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand in an sich bekannter Weise eine zwischen Innenzylinder (2) und Eolbenstangenführg (11) eingespannte Tellerfeder (27) ist, die im Bereich ihre Außendurchmessers mit einem im Außenzylinder (1) angeordneten ringförmigen Ansatz (28), welcher den Ventilsitz bildet, zusammenwirkte
  9. 9. Hydropneumatischer Teleskopstoßdiflpfer nach den AæmpSEchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Trennwand eine mit einem hochgezogenen Rand (25) versehene Federscheibe (24) ist, die mit dem Rand (25) an der Innenfläche des Außenzylinders (1) befestigt ist, während der Innenzylinder (2) einen ringförmigen Bund (26) aufweist, welcher den Ventilsitz für die Federscheibe bildet.
  10. 10. Hydropneumatischer eleskopstoßdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Trennwand (29) aus Gummi oder Kunststoff besteht und einen zylindrischen Innenteil (30) aufweist, mit dem sie auf dem Innenzylinder (2) befestigt ist1 während die Dichtfläche am Außen-Zylinder (1) durch ein. schräg nach unten gerichtete. Dichtlippe (31) gebildet wird.
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