DE2249371C2 - Zeitvielfachvermittlungsanlage - Google Patents
ZeitvielfachvermittlungsanlageInfo
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- H04Q11/00—Selecting arrangements for multiplex systems
- H04Q11/04—Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
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Description
— einen Steuerspeicher mit einer Zeilenzahl, die gleich ist der Zeilenzahl des Sprachspeichers.
— einen Decodierer, dessen Ausgangszahl gleich ist der Zeilenzahl des Steuerspeichers, so daß
jede der Steuerspeicherzeilen adressiert werden kann.
— einen Ringzähler, der mit den Eingängen des Decodieren verbunden ist und
— einen Hilfssteuerspeicher mit einer Zeilenzahl,
die doppelt so hoch ist wie die Zeilenzahl des Hauptsteuerspeichers, wobei jede Zeile nur ein
Bit umfaßt und wobei dieser Hilfssteuerspeicher zyklisch mit Hilfe des Vermittluilgstaktgebers
gelesen wird, so daß dieser Hilfssteuerspeicher den genannten Zähler jeweils um einen Schritt
weiterschaltet, wenn das gelesene Bit einer benutzten elementaren Koppelzeit entspricht.
Die vorliegende Erfindung betrifft Zeitvielfachkoppelnetzwerke zur Übertragung pulscodemodulierter
Sprachzeichen. Solche Koppelnetzwerke können Bestandteil von Orts- oder Fernvermittlungsanlagen sein.
Hierfür sind bereits verschiedene Konfigurationen bekannt, die sich aus Zeitvielfachkoppelstufen und
Raumvielfachkoppelstufen (auch als Raumvielfachschalter bezeichnet) zusammensetzen. Diese Koppelnetzwerkkonfigurationen
werden mit den ßuehstabenfolgen TST (Time-Space-Time), STS (Space-Time-Space),
TTT (Time-Time-Time), usw. bezeichnet.
Jeder derartige Raumvielfachschalter umfaßt eine oder mehrere Koppelpunktmatrizen, deren Eingangsund
Ausgangszahlen genau festgelegt sind (meist ein
l" geradzahliger Wert) und die von dem zu verarbeitenden
Verkehr bestimmt sind. Jede Zeitvielfachkoppelstufe umfaßt wenigstens einen Sprachspeicher und einen
Steuerspeicher, deren Lese-Schreibzyklen vom zentralen Taktgeber gesteuert werden.
Gegenwärtig werden derartige Koppelnetzwerke für experimentelle Zwecke häufig mit einer relativ kleinen
Aiuah! ankornrnender und abgehender Kanäle, z. B.
1000 Kanäle, ausgestattet. Wenn man diese Koppelnetzwerke für eine wesentlich größere Anzahl von Kanälen,
z.B. 16 000 ankommenden und abgehenden Kanälen, ausstattet, dann entstehen Zuverlässigkeitsprobleme
aus der großen Anzahl der dabei benutzten Bauelemente und auch von Jer Konfiguration der Zeit- und
Raumkoppelstufe her. Unabhängig von der Anzahl der ankommenden und abgehenden Kanäle ist es vorteilhaft,
ein nicht blockierendes Koppelnetzwerk einzusetzen, also ein Koppelnetzwerk, bei dem stets wenigstens
ein freier Weg zwischen einem beliebigen Paar von freien Kanälen besteht, unabhängig von der Anzahl der
bereits belegten Wege.
Die dem Koppelnetzwerk zur Herstellung einer
Verbindung zur Verfügung stehende Zeit hängt von der Abtastfrequenz (z.B. 8 kHz) und von der Zusammenschaltung
der ankommenden Kanäle ab. dieser Zeit-
■Ό raum wird als »elementare Koppel*..·''« bezeichnet. Die
elementare Koppelzeit kann /. B 0.5 μ$ betragen.
In einem derartig großen Koppelnetzwerk sind die Kanäle auf verschiedene Gruppen verteilt, die verschiedene
Sammelleitungen bedienen, wobei jede Sammelleitung eine bestimmte Anzahl Kanäle aufweist. Zum
Beispiel kann das Koppelnetzwerk bei 16 000 ankommenden und abgehenden Kanälen 64 Gruppen mit je
acht Sammelleitungen umfassen, wobei jede Sammelleitung 32 Kanäle aufweist In einem solchen Fall beträgt
die Anzahl der elementaren Kuppel/eiten 256. Jede
Gruppe umfaßt im wesentlichen einen Steuerspeicher, dessen Zeilenzahl gleich der Anzahl elementarer
Koppelzeiten ist. und einen Sprachspeicher, dessen Zeilenzahl gleich der Anzahl :1er Kanäle in einer
Gruppe ist.
Aufgabe der Erfindung ist also ein für eine große
Anzahl von Hingangs und Ausgangskanälen geeignetes Zeitvielfachkoppelnetzwerk mit einer möglichst hohen
Zuverlässigkeit. Das Zeitvielfachknppelnet/werk nach
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der ankommenden und abgehenden Kanäle
einer Gruppe gleich der Hälfte der Anzahl der Elementarkoppelzeiten ist
Dieses Merkmal erlaubt Blockiefungsfreiheit, jedoch erfordert es einen Raumvielfachschalter mit vierfachem
Aufwand, nämlich einen solchen mit einer viermal so hohen Anzahl von Koppelpunkten wie bei einem
normalen blockierenden Netzwerk. Um diesen Nächteil
zu vermeiden wird nach der Erfindung ein Raumvielfachkoppelnetz
eingesetzt, das eine ungeradzahlige Anzahl von hintereinandergeschalteten Koppelstufen
aufweist. Diese Ausbildung des Koppelnetzwerks erlaubt es, eine Anzahl von Koppelpunkten zu benutzen,
die nur zweimal so hoch ist wie die Anzahl der Koppelpunkte bei einem gleichen blockierenden Netzwerk
und dementsprechend, nur halb so hoch ist wie die Anzahl der Koppeipunkte, die bei einem entsprechenden
blockierunj^freien Netzwerk erforderlich wären.
Um die Zuverlässigkeit der Koppelnetzwerkfunktion zu erhöhen, ist gemäß einer besonderen Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, die mehrstufige Raumvielfachkoppelanordnung in wenigstens zwei voneinander
unabhängige, vorzugsweise identische, parallel eingesetzte Teile aufzuspalten. Bei dieser Ausgestaltung kann
der Raumvielfachschalter entweder eine gerade oder eine ungerade Anzahl von Stufen aufweisen.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird jeder der voneinander unabhängigen, parallel
eingesetzten Teile im Raumvielfachschalter von einem unabhängigen Markierer gesteuert. Bei dieser Ausgestaltung
ist es möglich, besondere Speia'ierblöcke
abzuspalten als Markiererspeicherblöcke, die Steueraufgaben dienen.
Bei einem dreistufigen Raumvielfachschalter können die beiden Endstufen von Markiererspeicherblöcken
gesteuert werden, die sich in den Eingangs- bzw. Ausgangszeitvielfachstufen des Koppelnetzwerks befinden.
In diesem Fall sind die Markiererspeicherblöcke der mittleren Stufe selbständig und ausschließlich der
entsprechenden mittleren Stufe des Raumvielfachschalters zugeordnet.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird der Sprachspeicher in jeder Gruppe in jeder
Zeitvielfachstufe verdoppelt, um die Zuverlässigkeit der Koppelnetzwerkfunktion weiter zu erhöhen und um
einen gewissen Verkehr verarbeiten zu können, während der gleiche Steuerspeicher erhalten bleibt.
Dabei ist die Hälfte des neuen Sprachspeichers zur Verarbeitung des normalen Verkehrs der entsprechenden
Gruppe vorgesehen, während die andere Hälfte vorgesehen ist, den Verkehr der zugeordneten gegenüberliegenden
Gruppe zu übernehmen, falls ein Ausfall in der gegenüberliegenden Gruppe auftritt.
Gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung besteht das Zeitvielfachkoppelnetzwerk in
jeder Gruppe jeder Zeitvielfachstufe aus folgenden Teilen:
— Ein Steuerspeicher, wessen Zeilenzahl mit derjenigen
des Sprachspeichers übereinstimmt.
— ein Decodierer, dessen Ausgangszahl mit der
Anzahl der Steuerspeicherzeilen übereinstimmt, so daß jede Steuerspeicherzeile adressiert werden
kann.
— ein Ringzähler, der mit den Decodierereingängen
verbunden ist und
— ein Hilfsspeicher mit einer Zeilenzahl, die doppelt
so hoch ist wie die Zeilenzahl des Hauptsteuerspeichers,
wobei jede Zeile nur ein Bit enthält und zyklisch durch die Steuerung des Vermittlungstaktgebers
gelesen wird, dieser Hilfsspeicher schiebt den Ringzähler jeweils um einen Schritt weiter,
wenn das gelesene Bit anzeigt, daß die elementare Koppelzeit bsüutzt wird.
Somit wird trotz der Einrichtung einer solchen Steuersoeicheranordnutiy an Speicherplatz gespart und
es ergibt sich ein besserer Wirkungsgrad der Anzahl der benutzten Speicherbit bezüglich der Anzahl der
ankommenden oder abgehenden Kanäle.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines herkömmlichen, blockierenden Zeit-Raum-Zeitvielfachkoppelnetzwerks
für eine große Anzahl ankommender oder abgehender
ίο Kanäle.
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines blockierungsfreien Zeitvielfachkoppelnetzwerks gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
F i g. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines anderen Zeitvielfachkoppelnetzwerks gemäß eines anderen
Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei eine höhere Zuverlässigkeit erzielt wird.
Fig.4 zeigt ein Blockschaltbilj eines weiteren
Zeitvielfachkoppelnetzwerks gemäß der Erfindung, bei dem ein Reservespiachspeicher vorgesehen ist.
F i g. 5 zeigt ein Blockschaltbi1'' eines weiteren
Zeitvielfachkoppelnetzwerks gemäU A.er Erfindung, bei
dem eine Verkleinerung des Steuerspeichers erzielt wird.
Das Ausführungsbeispiel in der F i g. 1 10t ein
Zeit-Rpum-Zeitvielfachkoppelnetzwerk, jedoch ist der
Erfindungsgedanke nicht auf ein solches Ausführungsbeispiel eines Koppelnetzwerks beschränkt, sondern
läßt sich ebenso bei Raum-Zeit-Raumvielfachanordnungen
oder bei irgendeiner anderen ro'ge von Zeitvielfach- und Raumvielfachstufen anwenden.
Das Koppelnetzwerk nach F i g. 1 weist eine normale Blockierung auf. Es umfaßt im Beispiel 64 unabhängige
Gruppen von acht Sammelleitungen mit je 32 Kanälen und ist für die Vermittlung zwischen 16 000 ankommenden
und abgehenden Kanälen vorgesehen. Im wesentlichen besteht das Koppelnetzwerk aus einer Eingangszeitvielfachstuft
mit 64 unabhängigen Gruppen 31, einem Raumvielfachschalter 29 und einer Ausgangszeitvielfachstufe
mit 64 unabhängigen Gruppen 32. wobei in Fig. 1 nur eine Eingangszeitvielfachgruppe 31, der
Ri- jmvielfachschalter 29 und eine Ausgangszeitvielfachgruppe
32 dargestellt sind. Die Aufgabe des Raumvielfachschalters besteht darin, jede Eingangsgruppe 31 mit
jeder Ausgangsgruppe 32 zu verbinden.
Jede Eingangszeitvielfachgruppe 31 umfaß! einen
Steuerspeicher 20. der vom Vermittlungsrechner 21 geladen wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der Steuerspeicher 20 256 Zeilen und acht Speichereingänge vom Rechner 21, wobei die acht
Speichereingänge den acht Bit jeder Zeitvielfachadresse im Suchspeicher entsprechen. Die Übertragung der
256 binärcodierten Zeitvielfachadressen aus dem Steup-^peicher 20 erfolgt über eine achtadrige Leitung
und wird zyklisch vom Vermittlungstaktgeber 22 gesteuert, dabei entsprechen die 256 Zeitvielfachadressen
den eingangs erwähnten 256 elementaren Koppelzeiten.
Es wird also für jede elementare Koppelzeit eine Zeitvielfachadresse zum Ausgangsregister 23 det
Steuerspeichers i Vertragen. Diese Zeitvielfachadresse
zeigt dann die auszulesende Zeile des Sprachspeichers 24 an, der ebenfalls 256 Zeilen hat Die Verbindung
zwischen dem Ausgangsregister 23 und dem Sprachspeichef 24 verläuft über eine Gruppe von acht
ODER-Gliedern 25. Jedes ODER-Glied 25 hat einen zweiten Eingang, dei mit eier Kanalkorrekturschaltung
26 verbunden ist, die ein Bestandteil der Eingangsschaltung 27 des Zeitvielfachkoppelnetzwerks ist. Die
Eingangsschaltung 27 ist acht Sammelleitungen mit je 32 Kanälen zugeordnet, wobei jeder Kanal gegebenenfalls
für eine Gesprächsverbindung genutzt wird. Darüber hinaus bewirkt die Eingangsschaltung 27 die
Vielfachschaltung von 256 Kanälen.
Jede elementare Koppelzeit ist in eine erste Hälfte, in der der Speicher 24 mit Hilfe des Speichers 20 gelesen
wird, und in eine zweite Hälfte aufgeteilt, in der die
Einspeicherung mit Hilfe der Kanalkorrekturschaltung 26 über die achtadrige Leitung 28 ausgeführt wird (weil
acht Bit pro Kanal verhanden sind).
Für jeden F.ingangskanal werden die acht Bit über das Ausgangsregister 30 des Sprachspeichers 24 zum
RaumvielFachschalter 29 übertragen. In dem dargestellten
Beispiel weist der Raumvielfachschalter nur eine Stufe mit 64 Gruppen von Koppelpunkten auf. wobei
jeder Koppelpunkt acht Adern durchschaltet.
Die Ciesamtheit des Steuerspeichers 20. des Sprachspeichers
24. der Eingangsschaltung 27. der Kanalkorrekturschaltung 26 und ihrer Hilfsschaltungen stellt eine
Eingangszeitvielfachgruppe 31 der Eingangszeitvielfachstufe des betrachteten Koppelnetzwerks dar.
In der gleichen Weise umfaßt die Ausgangszeitvielfachgruppe 32 der Ausgangszeitvielfachstufe des
Koppelnetzwerks einen Steuerspeicher 33 mit seinem Ausgangsregister 34. einen Sprachspeicher 35 mit
seinem Ausgangsregister 36. das direkt mit der Ausgangsschaltung 37 des Koppelnetzwerks verbunden
ist.
Ebenso wie in der Eingangsgruppe 31 gibt es in der Ausgangsgruppe 32 eine Gruppe von acht ODER-Gliedern
38. die den ODER-Gliedern 25 entsprechen, von denen jeweils ein erster Eingang mit dem Ausgangsregister
34 und ein zweiter Eingang mit dem Taktgeber 22 und gleichzeitig mit dem zyklischen Leseeingang des
Steuerspeichers 33 verbunden ist.
Der Aufbau des in Fig. 1 dargestellten Koppelnetzwerks
entspricht der herkömmlichen Technik und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung.
Bei dem in F ι g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
umfaßt der Raumvielfachschalter 46 drei hintereinandergeschaltete Stufen A. B und C Die Stufe A besieht
aus 16 Matrizen mit acht Eingängen und 16 Ausgängen,
die Stufe B besteht aus 16 Matrizen mit 16 Eingängen und 16 Ausgängen, und die Stufe C besteht aus 16
Matrizen mit 16 Eingängen und acht Ausgängen.
Daneben ist in diesem Ausführungsbeispiel die Eingangszeitvielfachgruppe 41 ähnlich der Zeitvielfachgruppe
31 nach F ι g. 1. aber die der Korrekturschaltung
43 zugeordnete Eingangsschaltung 42 ist nur dafür vorgesehen, vier Sammelleitungen zu bearbeiten, die
jeweils 32 Kanäle haben, dagegen werden von der Eingangsschaltung 27 nach F i g. 1 acht Sammelleitungen
bearbeitet Ais Folge davon hat der Sprachspeicher
44 nur 128 Zeilen anstelle von 256 Zeilen des Speichers
24 nach Fig. 1, wobei aber jede dieser Zeilen in irgend
einer der 256 elementaren Koppeizeiten des Steuerspeichers 45 gelesen werden kann, der nur 7 Speichereingänge
vom Rechner 21 aufweist da ja nur 7 Bit für die Adressierung der 128 Zeilen benötigt werden. Das
Ausgangsregister 67 für den Steuerspeicher 45 und das Ausgangsregister 68 für den Sprachspeicher 44 haben
die gleichen Funktionen wie die Ausgangsregister 23 und30in Fig. 1.
Die Ausgangszeitvielfachgruppe 47 ist ähnlich der Ausgangszeitvielfachgruppe 32 nach Fig. 1, wobei nur
zu beachten ist daß der Sprachspeicher 50 nur 128 Zeilen hat Die Ausgangszeitvielfachgruppe 47 hat einen
Steuerspeicher 48 mit seinem Ausgangsfegistef 49, einen Sprachspeicher 50 mit seinem Ausgangsregister
51 und eine Ausgangsschaltung 52 des Koppelnetzwerks.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 hat den Vorteil, daß es sich um ein blockierungsfreies Netzwerk handelt.
Jedoch ist die Funktionszuverlässigkeit nicht erhöht.
Um die Funktionszuverlässigkeit zu erhöhen wird, wie in Fig.3 dargestellt, vorgeschlagen, anstelle des
ίο Raumvielfachschalters 46 nach Fig.2 eine Raumvielfachstufe
vorzusehen, die aus zwei voneinander unabhängigen Raumvielfachteilen 39 und 40 besteht,
dabei umfaßt jeder Teil drei Stufen A'. B' und C. Die
Gesamtzahl der Koppelpunkte in beiden Teilen 39 und 40 ist gleich mit der Anzahl der Koppelpunkte des
Raumvielfachschalters 46 nach Fig. 2. In dem Beispiel
der Fig. 3 ist die Stufe A 'identisch mit der Stufe fund
enthält 16 Matrizen mil je acht Eingängen und acht Ausgängen. Die mittlere Stufe B' enthält acht Matrizen
2ö mit je Ib fcingangen und Ib Ausgangen, jeder der Stufen
A'. B'. ("'ist ein Markierspeicherblock A". B"bzw. C"
zugeordnet, wobei jeder Markierspeicherblock vom
Rechner 21 gesteuert wird (in herkömmlicher Weise, nicht dargestellt).
Durch die Aufteilung der Raumvielfachstufe in zwei voneinander unabhängige Raumvielfachkoppelteile
wird die mittlere Zeit zwischen zwei Ausfällen (MTBF) der Teile 39 und 40 wesentlich heraufgesetzt gegenüber
der Zeil MTBFbeim Schalter 46 nach F i g. 2. In jedem
Teil 39 oder 40 nach F i g. 3 gibt es eine ungerade Anzahl hintereinandergeschalteter Stufen, aber selbstverständlich
könnte die gleiche Zeit MTBF mit einer geraden Anzahl von Stufen erreicht werden.
In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 entspricht die Eingangszeitvielfachgruppe 53 der Zeitvielfachgruppe
31 nach Fig. 1. jedoch ist sie mit der vorausgehenden
bzw. der nachfolgenden Eingangszeitvielfachgruppe verbunden.
Zu diesem Zweck bearbeitet die für acht Sammelleitungen bestimmte Eingangsschaltung 27 vier Sammelleitungen entsprechend der im Zusammenhang mit den Beispielen nach F i g. 2 und 3 erläuterten Methode, und ist in der Lage vier weitere Sammelleitungen der benachbarten Gruppe in der gleichen Weise zu bearbeiten. So bearbeitet in der Eingangszeitvielfachgruppe 53 der Sprachspeicher 24 die normalerweise der Eingangsschaltung 27 zugeordneten vier Sammelleitungen in einer Hälfte seines Speicherplatzes (z. B. in der Hälfte 24a/und enthält ein sehr großes Reservevolumen
Zu diesem Zweck bearbeitet die für acht Sammelleitungen bestimmte Eingangsschaltung 27 vier Sammelleitungen entsprechend der im Zusammenhang mit den Beispielen nach F i g. 2 und 3 erläuterten Methode, und ist in der Lage vier weitere Sammelleitungen der benachbarten Gruppe in der gleichen Weise zu bearbeiten. So bearbeitet in der Eingangszeitvielfachgruppe 53 der Sprachspeicher 24 die normalerweise der Eingangsschaltung 27 zugeordneten vier Sammelleitungen in einer Hälfte seines Speicherplatzes (z. B. in der Hälfte 24a/und enthält ein sehr großes Reservevolumen
so (z. B. die andere Hälfte 2Ab), um erforderlichenfalls die
vier Sammelleitungen mit je 32 Kanälen der benachbarten Gruppe zu bearbeiten.
Die Ausgangszeitvielfachgruppe 54 hat eine ähnliche Funktion wie die Ausgangszeitvielfachgruppe 32,
jedoch bearbeitet der Sprachspeicher 35 im Normalfall vier Sammelleitungen, wodurch es möglich ist daß die
andere Hälfte seines Sprachspeichervolumens als Reserve zur Verfügung steht um erforderlichenfalls vier
Sammelleitungen der benachbarten Ausgangszeitvielfachgruppe zu bearbeiten. Deshalb bearbeitet die
Ausgangsschaltung 37 jeder Zeitvielfachgruppe 54 normalerweise vier Sammelleitungen und acht Sammelleitungen,
wenn eine benachbarte Zeitvielfachgruppe ausfällt
Allgemein gesprochen kann also jede Zeitvielfachgruppe im Störungsfall der nächsten Zeitvielfachgruppe
aushelfen, wobei die Gruppen einander in einer Richtung zyklisch zugeordnet sind. Natürlich kann jede
Zeitvielfachgruppe, wenn die zyklische Zuordnung
umgekehrt ist. jeweils der vorausgehenden Zeilvielfachgruppe aushelfen. In dem Augenblick, wenn eine
Zeitvielfachgruppe die Arbeit einer benachbarten Zeitvielfachgruppe übernimmt, stellt das Koppelnetz· >
werk natürlich nicht mehr ein blockierungsfreies Netzwerk dar, jedenfalls bezüglich der gerade aushelfenden
Gruppe, sondern in diesem Fall stellt das Netzwerk ein Netzwerk mit geringer Blockierungswahrscheinlichkeit dar, was in den meisten Anwen- in
dungsfällen vollauf genügt.
Durch die Aufteilung in zwei voneinander unabhängige Raumvielfachkoppelteile und durch die Duplizierung
des Sprachspeichers in jeder Zeitvielfachgruppe wird die MTOF-Kennzahl des gesamten Netzwerks wesentlieh
erhöht gegenüber der MTBF- Kennzahl der Anordnung nach F i g. 2.
Gewöhnlich wird eine solche /WTßF-Kennzahl-Ver·
bessening durch Verdopplung des gesamten Aufwandes prrpirhi Πασρσρη u/irH rlipQp Vprhpccpmncr hpi rtpr on
Erfindung lediglich durch eine bestimmte Ausgestaltung des Raumvielfachschalters und durch Verdopplung der
Sprachspeicher der Zeitvielfachgruppen erzielt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig 5 ist ein blockierungsfreies
Zeitvielfachkoppelnetzwerk mit einer besseren Ausnutzung der Anzahl benutzter Speicherbit
bezüglich der Anzahl ankommender und abgehender Kanäle. Dies ergibt sich aus einer neuartigen Anordnung
der Steuerspeicher jeder Eingangs- und Ausgangszeitvielfachgruppe 59 bzw. 60.
Bei dem Ausführungsbeispiei nach F i g. 2 hat nämlich
der Si uerspeicher 45 256 Zeilen mit sieben Bit. die
genügen, um die 128 Zeilen des Sprachspeichers 44 zu
adressieren. Aus der Tatsache, daß das Zeitvielfachkoppelnet/werk
256 elementare Koppelzeiten aufweist (in dem beschriebenen Beispiel) ergibt sich, daß der
Steuerspeicher nicht bloß 128 Zeilen aufweisen kann, obwohl diese 128 Zeilen ausreichen würden, um die 128
Zeilen des Sprachspeichers zu adressieren. Deshalb gibt es bei dem Ausführungsbeispiei nach F ι g. 5 einen
Hilfssteuerspeicher 55 mit 256 Zeilen, bei dem jede Zeile
nur ein Bit umfaßt.
Jede der 256 Zeilen des Hilfssteuerspeichers 55 wird mit Hilfe des Vermittlungstaktgebers 22 zyklisch
gelesen und dabei wird ihr Inhalt zum Ausgangsregister 56 übertragen. Das Ausgangsregister 56 ist mit dem
Zähler 57 verbunden, der einen Eingang und sieben Ausgänge hat. Diese sieben Ausgänge sind mit einem
Decodierer 63 verbunden, der 128 Stellungen hat. die den 128 Zeilen des genannten Steuerspeichers 58
entsprechen, dessen Ausgangsregister 69 die gleiche Funktion wie das Ausgangsregister 67 nach F i g. 2 hat.
Dementsprechend gelten an diesem Punkt die Erläuterungen zur Fig.2 und die Adresse des zu
vermittelnden Eingangskanals wird in der gleichen Weise im Sprachspeicher 44 bestimmt Dagegen ist der
gesamte Speicheraufwand für den Steuerspeicher bei der Anordnung nach Fig.5 verringert gegenüber der
Anordnung nach F i g. Z Bei der Anordnung nach F i g. 2 umfaßt nämlich der Steuerspeicher 45 256 Zeilen mit
sieben Bit. also 256 mal 7 = 1792 Speicherbit, während
der Speicheraufwand bei der Anordnung nach F i g. 5 nur den Hauptsteuerspeicher 58 mit 128 Zeilen zu
sieben Bit und den Hilfssteuerspeicher 55 mit 256 Zeilen zu einem Bit umfaßt, also (128 mal 7) plus 256 = 1152
Speicherbit.
Die Steuerspeicheranordnung in der Ausgangszeitvielfachgruppe 60 entspricht der Steuerspeichergruppe
in der Eingangszeitvielfachgruppe 59, da sie eine ähnliche Funktion erfüllt.
Im einzelnen gibt es wieder einen Hilfssteuerspeicher 61 entsprechend dem Hilfssteuerspeicher 55, mit einem
Ausgangsregisler 62, einen Zähler 64 und einen Decodierer entsprechend dem Zähler 57 bzw. dem
Decodierer 63. wobei der Decodierer 65 ebenfalls 128 Ausgänge hat, um den Hauptsteuerspeicher 66 (mit
seinem Ausgangsregister 70) der Ausgangszeitvielfachgruppe 60 zu adressieren, dabei entspricht der
Hauptsteuerspeicher 66 völlig dem Hauptsteuerspeicher 58.
Das gleiche gilt für alle Eingangs- und Ausgangszeit-
yiplfarhgriinnnn Hip dip Fingang«:- hrvs Aii«;gang<;7pitvielfachstufen
des Koppelnetzwerks nach der Erfindung darstellen. Deshalb gilt die zuvor berechnete Einsparung
an Steuerspeicherplatz für jede der Gruppen in jeder Stufe, dies ergibt insgesamt eine Reduzierung des
erforderlichen Steuerspeichervolumens um 30%. dies ist bei großen Koppelnetzwerken ein sehr wertvoller
Anteil.
Bei dem in F i g. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der mit 256 Zeilen versehene Hilfssteuerspeicher
55 zyklisch mit Hilfe des Vermittlungstaktgebers 22 gelesen. Wenn eine »1« im Ausgangsregister 56
erscheint, dann bedeutet dies, daß diese elementare Koppelzeit für die Durchschaltung eines ankommenden
Kanals zu einem abgehenden Kanal benutzt wird (ein solcher ankommender bzw. abgehender Kanal erlaubt
die Übertragung von Sprache oder Daten), in diesem Fall wird die »I« zum Zähler 57 übertragen, um ihn um
einen Schritt weilerzuschalten.
Die sich auf den Ausgangsleitungen des Zählers 57 ergebende neue Zustandskombination wird zum Decodierer
63 übertragen, dies ermöglicht es. die nächste Zeile (unter den 128 Zeilen) des Hauptsteuerspeichers
58 anzusteuern.
Danach folgt die gleiche Funktion, wie sie im
Zusammenhang mit der Erläuterung des Ausführungsbeispiels nach F ι g. 2 beschrieben wurde, es wird
nämlich die aus dem Speicher 58 gelesene Adresse zum Ausgangsregister 69 übertragen, um irgendeine der 128
Zeilen des Sprachspeichers 44 zu adressieren. In Speicher 44 gehört die so adressierte Zeile zu einem
Kanal, der eine Gesprächsverbindung führt, und ihr Inhalt wird zum Sprachspeicher 50 der Ausgangszeitvieifachgruppe
60 über einen der beiden voneinander unabhängigen Raumvieifachkoppelleile 39 bzw. 40
übertragen. Die Adressierung des Sprachspeichers 50 zum Einspeichern der Sprachprobe einer zu übertragenden
Gesprächsverbindung erfolgt in der gleichen Weise mit Hilfe des Hauplsteuerspeichers 66 und des
Hilfssteuerspeichers 61. Die Durchschaltung vom Sprachspeicher 50 zur Ausgangsschaltung 52 erfolgt
wieder zyklisch.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Zeitvielfachkoppelnetzwerk zur Herstellung von Verbindungen zwischen einer großen Anzahl
ankommender und abgehender Kanäle, mit wenigstens einer Zeitvielfachstufe una einer Raumvielfachstufe,
wobei jede Zeitvielfachstufe aus voneinander unabhängigen, parallelen Gruppen besteht, bei
dem jede Gruppe im wesentlichen einen Steuerspeicher, dessen Zeilenzahl gleich ist der Anzahl der
vorhandenen elementaren Koppelzeiten, und einen Sprachspeicher aufweist, dessen Zeilenzahl gleich ist
der Anzahl der Kanäle in der Gruppe, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl (z. B. 128) der
ankommenden und abgehenden Kanäle in jeder Gruppe (53) gleich ist der halben Anzahl (z. B. 256)
der elementaren Koppelzeiten.
2. Zeitvielfachkoppelnetzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raumvielfachschalter
eine ungerade Anzahl hintereinander liegender Si.ifen aufweist.
3. Zeitvielfachkoppeinetzwcrk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Raumvielfachschalter in mindestens zwei voneinander unabhängige,
vorzugsweise identische, parallele Teile aufgeteilt ist. wobei jeder Teil aus einer geraden oder
ungeraden Anzahl hintereinanderliegender Stufen besteht.
4. Zeitvielfachkoppelnetzwerk nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß jeder parallele Teil der
Raumvielfachstufe von einem unabhängigen Markierer gestei ti wird.
5. Zeitvielfachkoppelnetzwrk nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einer bestimmten Anzahl ankommender und abgehender Kanäle pro Gruppe
der Sprachspeicher in jeder Gruppe und jeder Stufe dupliziert ist mit unverändertem Steuerspeicher,
wobei die Hälfte des so ausgestalteten Sprachspeichers zur Bearbeitung des normalen Verkehrs in der
betrachteten Gruppe vorgesehen ist, und wobei die andere Hälfte des so ausgestalteten Sprachspeichers
vorgesehen ist. um bei einem Ausfall in eine' benachbarten Gruppe den Verkehr der benachbarten
Gruppe zu übernehmen.
6. Zeitvielfachkoppelnetzwerk nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Gruppe in jeder Zeitvielfachstufe folgende Schaltungen umfaßt;
Applications Claiming Priority (1)
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