DE224829C - - Google Patents

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DE224829C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C27/00Joining pieces of glass to pieces of other inorganic material; Joining glass to glass other than by fusing
    • C03C27/06Joining glass to glass by processes other than fusing
    • C03C27/08Joining glass to glass by processes other than fusing with the aid of intervening metal
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Will man metallene Gefäße oder andere
• Metallgegenstände, wie Platten, Stangen, Rohre u. dgl., mit einem schützenden Überzug aus Email oder einem weniger angreifbaren Metall bekleiden, so pflegt man die Oberfläche des Gegenstandes, die mit Email oder Metall überzogen weiden soll, vorher rauh zu bearbeiten oder zu ritzen. Man versuchte auf diese Weise eine feste und innige Verbindung
ίο zwischen dem Gegenstand und dem Überzug zu erreichen. Einen wirklichen Erfolg hat man damit aber nicht erzielt; man kann beispielsweise von nach diesem Verfahren hergestellten emaillierten Gegenständen nach Ansieht des Erfinders den Emailüberzug ebenso leicht und glatt wieder trennen, als wenn die zu schützende Fläche des Gegenstandes überhaupt nicht rauh gemacht wäre.
Das ungenügende Haften des Überzuges ist
ao namentlich bei Gefäßen oder Gegenständen, welche mechanischen Einflüssen oder Temperaturschwankungen von o° bis 3000 oder chemischen Einflüssen ausgesetzt sind, ein Übelstand. Insbesondere ist es die chemische Industrie, welche hierunter zu leiden hat. Bei größeren Gefäßen besonders springt das Email oft in umfangreichen Flächen ab; es wird dies teils durch die in dem Email vorhandene innere Spannung, teils durch die Einflüsse der normalen Betriebsbeanspruchungen, z. B. bereits durch minimale Flächenbiegung infolge Druckschwankungen im Innern der Gefäße, oder auch durch plötzliche Temperaturschwankungen veranlaßt. Bei solchen Temperaturschwankungen kommt der ungleiche Ausdehnungskoeffizient, z. B. des Eisens und des Emails, zur Geltung, und dieser ungleiche Ausdehnungskoeffizient bei mangelnder Elastizität des Emails ist es auch, welcher es nicht zuläßt, daß dem Email eine größere Dicke, 4<κ wie es besonders für die chemische Technik erwünscht wäre, gegeben werden kann. Blättert schon der dünne Emailüberzug ab, so erst recht eine dicke Schicht. Die chemische Technik verlangt heute eiserne Gefäße nicht bloß mit 1Z2 mm starker Emaillierung, denn jeder chemische Prozeß greift das Email an; der dünne Überzug ist sehr bald vernichtet, und es tritt dann eine rapide Schwächung der Gefäße mit den bekannten Gefahren des Materialienverlustes, der Explosion durch Eintritt von Dampf oder Wasser aus dem Heizmantel in die chemische Flüssigkeit, z. B. rauchende Schwefelsäure usw., ein.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Verfahren der Herstellung eines Überzuges von Email auf Gefäßen und sonstigen Gebrauchsgegenständen aus Eisen oder anderem Metall, bei dem zwecks Erzeugung eines festen Verbandes des Metalls mit dem Email ein Drahtgewebe ο. dgl. mit einer Fläche mit dem Metallgegenstande, und mit seiner anderen Fläche mit dem Emailüberzuge fest verbunden wird.
Es ist bekannt, metallene Gegenstände mit zellenartigen Vorsprüngen aus Metalldraht zu versehen und das Innere der Zellen mit Email auszufüllen. Dieses Verfahren dient aber lediglich dekorativen Zwecken (Email cloisonne).
Beim angemeldeten Verfahren wird der metallene Gegenstand mit einem Drahtgewebe o. dgl. verbunden, und das Drahtgewebe wird in allen seinen Teilen mit einer Emailschicht überzogen, so daß von dem Draht nichts zu sehen ist. Hier dient der Draht lediglich als Verankerungsmittel für den Emailbelag.
Der Erfindung zufolge wird nun in der
Weise verfahren, daß man z. B. das Drahtnetz (z. B. ein flachmaschiges oder höckermaschiges /VWvAAA Π_Π_Π_Π. °,der hohlraummaschiges oder ein durch aufgebogene Drahtstiftchen bürstenartig nach unten oder oben unten gerauhtes Drahtnetz) mit der Oberfläche der Gefäße homogen verbindet. Diese Verbindung geschieht am besten so, daß man ein Drahtnetz o. dgl. durch Auflöten oder Aufwalzen auf den erhitzten Metallgegenstand oder bei Gußwaren durch Einbetten in
so die noch weiche Gußfläche mit dem Metallkörper so verschweißt, daß die nunmehrige Oberfläche eine siebartige oder höckerige Form erhält, auf die das Email danach aufgebracht wird. Handelt es sich um Gußgegenstände, so kann man auch das Drahtnetz o. dgl. gleich der Oberfläche der Gußform lose einverleiben, so daß nach erfolgtem Guß und nach Entfernung der Gußform das Drahtnetz mit der Oberfläche des Gusses an den Berührungspunkten fest verbunden ist. Der Überzug aus Email oder Metall kann dann in der üblichen Weise aufgebracht werden.
Bei diesem Verfahren kann man dem Email eine größere Dicke als seither geben, was bereits die Auswahl des Drahtgewebes o. dgl. (gröberes oder feineres) und auch der Umstand ermöglicht, daß infolge der festen Verankerung auch die über dem Drahtgewebe usw. gelagerte Emailschicht wesentlich dicker gehalten werden kann, ohne abzuspringen. Auch kann man das Email dadurch zu einem kompakten dicken Überzug gestalten, daß man mehrere Schichten derart übereinander legt, daß eine mit dem Metall des Gefäßes fest verbundene Schicht entsteht.
Bei Verwendung auch dünner Emailschichten, welche somit das Drahtgewebe ziemlich dicht unter der Oberfläche stehend enthalten, ist die Widerstandsfähigkeit gegen chemische Einflüsse eine überraschende. Es dürfte dies damit zu erklären sein, daß das Eisen emailliert gewesener Gefäße durch die Emaillierung in der Weise verändert ist, daß es gegen chemische Einflüsse viel widerstandsfähiger geworden ist, als es ohne die Emaillierung gewesen wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren der Herstellung von metallenen Gebrauchsgegenständen mit einheit-. lichem Emailüberzug, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke eines festen innigen Verbandes zwischen Metall und Email zwischen beide ein Drahtgewebe eingebettet wird, dessen eine Hälfte oder Fläche mit dem Metall, die andere Fläche oder Hälfte mit dem Emailüberzuge fest verbunden ist.
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