DE2234603B2 - Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe - Google Patents

Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe

Info

Publication number
DE2234603B2
DE2234603B2 DE19722234603 DE2234603A DE2234603B2 DE 2234603 B2 DE2234603 B2 DE 2234603B2 DE 19722234603 DE19722234603 DE 19722234603 DE 2234603 A DE2234603 A DE 2234603A DE 2234603 B2 DE2234603 B2 DE 2234603B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rudder
blade
guide surfaces
screw
rudder blade
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722234603
Other languages
English (en)
Other versions
DE2234603C3 (de
DE2234603A1 (de
Inventor
Nicolaus 8700 Wuerzburg Kaufer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaufer-Patente 8700 Wuerzburg De GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722234603 priority Critical patent/DE2234603C3/de
Priority to NO4332/72A priority patent/NO134459C/no
Priority to DD167170A priority patent/DD100212A5/xx
Priority to US00314447A priority patent/US3847104A/en
Priority to CH1816372A priority patent/CH565676A5/xx
Priority to GB5782772A priority patent/GB1409820A/en
Priority to LU66672A priority patent/LU66672A1/xx
Priority to IT32978/72A priority patent/IT971926B/it
Priority to NL7217162A priority patent/NL167914C/xx
Priority to BE792815D priority patent/BE792815A/xx
Priority to FR7245046A priority patent/FR2167078A5/fr
Priority to JP47127069A priority patent/JPS4867993A/ja
Priority to SU1870180A priority patent/SU562183A3/ru
Publication of DE2234603A1 publication Critical patent/DE2234603A1/de
Publication of DE2234603B2 publication Critical patent/DE2234603B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2234603C3 publication Critical patent/DE2234603C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/38Rudders

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

25
Die Erfindung betrifft ein hhter dem Schraubentunnel angeordnetes Einbiaii-Heckruder, insbesondere für Binnenwasserschiffe, dessen Schwanzteil über das Ruderprofil seitlich vorstehende, in Richtung des Schraubenw.sserstromes auseinandertretende, symmetrisch angeordnete feste Leitflächen aufweist.
Bei dem Ruder der eingang", genannten Art sind die im Bereich des Schwanz'eiles angeordneten, in Schraubenwasserlängsrichtung auseinandertretenden festen Wandabschnitte verhältnismäßig kurz und wirken als sogenannte Staukeile. Sie dienen dazu, das am Ruderblatt entlangstreichende Schraubenwasser zu stauen und dadurch auf den Schwanz des Ruderblattes einwirkende Querkräfte zu erzeugen. Diese Querkräfte beseitigen negative Auswirkungen, wie sie bei instabilen Rudem vorliegen. Da die Unstabilität eines Rurlers durch Überbalance keine gewollte, sondern eine nöehst ungewünschte und daher von der Konstruktion her nicht vorgesehene Erscheinung ist, werden derartige Staukeile oft erst nachträglich an bereits eingebaute Ruderblätter angebaut.
Nach der britischen Patentschrift 446 921 ist ein Ruder bekannt, dessen Schwanz sich in Richtung auf die Hinterkante der Ruder allmählich im Profil verbreitert und danach spitz zuläuft, so daß ein Bereich entsteht. der über die übliche Ruderfläche vorsieht. Hierdurch wird das Wasser besser am Ruder geführt und damit die Ruderwirkung vergrößert.
Da bei solchen Rudern mit als Lenkflächen ausgebildeten, im Schwanzbereich in Schraubenwasserlängs richtung auseinandertretenden Wandabschnitten der Übergang vom Ruderblatt zu den Wandabschnitten in der Regel in Form eines stumpfwinkeligen Knickes erfolgt, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Profilwiderstand des Ruders bei Geradeausfahrt zu verringern, ohne daß dadurch die Verbesserung der Ruderwirkung bei Ruderlage, insbesondere Ruderhartlage, beeinträchtigt wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen den Leitflächen und dem Ruderblatt jeweils ein als Durchströmspalt dinnender Zwischenraiim vorhanden ist. Es wird folglich das Auftreten eines Wasserstaues beispielsweise in Form eines im Knickbereich stehenden Wirbeis insbesondere bei Gc
radeausfahrt des Schiffes vermieden.
Ein besonders vorteilhaftes Merkmal ist dadurch gekennzeichnet, daß das Ruderblatt in an sich bekannter Weise mit Endscheiben versehen ist und daß die Leitflächen an den Endscheiben befestigt sind. Dieses Merkmal ermöglicht es, in besonders einfacher Weise bereits bestehende Ruderblätter nachträglich mit Leitflächen nach der Erfindung auszurüsten. Außerdem bewirken die Endscbeiben, daß das Schraubenwasser in einer Zwangssirömung am Ruderblatt entlanggleitet, wie dies bei herkömmlichen Rudern bereits an sich bekannt ist. Die Zwangsströmung gestattet kein Ausweichen. Der Erfindungsgegenstand geht davon aus, daß mindestens bei Ruderhartlage das gesamte Schraubenwasser aur die beaufschlagte Ruderblattseite konzentriert wird. Bei Ruderhartlage ist also gewissermaßen dem Schraubenwasser die Möglichkeit genommen, seitlich am Ruderblatt unabgelenkt vorbeizuströmen. Die Endscheiben bewirken nun nach oben und unten hin eine weitere Eingrenzung des Schraubenwassersiro mes, so daß dieser nahezu in vollem Umfang über die der Schraube zugewandte Oberfläche des Ruderblattes hinübergeführt wird. Es wird nahezu in vollem Umfang durch die als Leitflächen ausgebildeten Wandabschnitte erneut umgelenkt und führt dabei zu der gewünschten Grundwirkung, wonach das Schiff nahezu um seine Mittel-Vcnikalvschsc gedreht wird, obwohl das Ruderblatt bei Ruderhartlage nur eine herkömmliche Winkelstellung von etwa 60 bis 80° gegenüber der Schiffs längsachse aufweist.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen in einem Beispiel erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf das Ruderblatt,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der F i g. 1.
Das in F i g. 1 dargestellte Ruder 1 hat eine Form, bei der das Ruderblatt nach dem Schwanzende hin in zwei Leitflächen 7 zur Bildung einer die Manövrierfähigkeh unterstützenden Strömung üHergeht. Entlang dieses Ruderblattes wird durch die Endscheiben 3.4 ein Zwangsströmungskanal für das Schraubenwasser gebildet, deren Abstand A voneinander dem Schraubendurchmesser entspricht. Das Ruderblatt ragt um einer Betrag α über das Blech 3 hinaus. Infolgedessen ist die Endscheibe 3 in zwei Teilscheiben 3a und 3b unterteil·, die mit den Wänden des Ruders verbunden, etwa verschweißt sind, während die Endscheibe 4 die Bodenplatte des Ruders bildet. Wenn das Ruder gelegt wird so wird das Schraubenwasser gezwungen, der jeweils beaufschlagten Fläche des Ruderblattes in einer Zwangsströmung zu folgen, da es weder nach oben noch nach unten abströmen kann. Die Wirkung des Ru ders wird also in sehr günstiger Weise durch diese Zwangsströmung unterstützt.
Bei dem Ruder nach F i g. 1 ist die dem Schraubenwasser zugekehrte Kopfkante 5 des Vorschneiden; schneidartig ausgebildet. Eine scharfe Kante bedeute! gegenüber einer abgerundeten Fläche nach bekannter. Gesetzen der Strömungslehre einen starken Strömungswiderstand, so daß die über die Kante 5 unvermeidbar abströmende Wassernienge wesentlich verringert wird.
Versuche haben gezeigt, daß man mit den Leitflächen 7, dem Zwangsströmungskanal auf dem Ruderblatt und der scharfen Kopfkante eine so hohe Manövrierfähigkeit erzielt, daß das Schiff praktisch »auf dem Teller« wenden kann. Es braucht zum Wenden nur eine Breite der Fahrstraße, die etwa 5 % größer ist als die Schiffslänge; ein Vorteil, der bei engen oder stark be-
fahrenen Wasserstraßen, bei plötzlich auftretendem Nebel, bei Scbiffsurifällen in unmittelbarer Nahe des fuhrenden Fahrzeugs ist. Mit anderen Worten, das Fahrzeug kann in jeder Situation wenden, ohne Maschinenmanöver durchzuführen, wenn ein Sicherheitsabstand von I bis 2 m vom Vor- und Hinterschiff zur Uferböschung vorhanden ist.
Die Leitflächen 7 sind zwischen den Endscheiben 3a, 3b und 4 befestigt. Ihre Länge und Winkelstellung ge-
genüber der Ruderblattlängsachse ist entsprechend der gr-wünschten Leitwirkung bemessen. Sie bilden zwischen sich und den Wänden des Ruderblattes einen Spalt 3, um bei der Geradeausfahrt und bei geringen Ruderausscblägen eine Abströmung des Schraubenwassers ohne wesentlichen Widerstand seitens der Leitflächen 7 zu ermöglichen. Es ist zweckmäßig, den Leitflächen 7 einen tragflügelähnlichen Querschnitt zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hinter dem Schraubentunnel angeordnetes Einblau-Heckruder, insbesondere für Binnenwasserschiffe, dessen Schwanzteil über das Ruderprofil seitlich vorstehende, in Richtung des Schraubenwassersnomes auseinandertreiende, symmetrisch angeordnete feste Leitflächen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Leitflächen (7) und dem Ruderblatt jeweils ein als Durchströmspalt (3) dienender Zwischenraum vorhanden ist.
2. Einblatt-Heckruder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen (7) einen tragflügelähnlichen Querschnitt aufweisen.
3. Einblatt-Heckruder nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ruderblatt in an sich bekannter Weise mit Endscheiben (3, 4) versehen ist, tiiid daß die Leitflächen (7) an den Endscheiben (3,4} befestigt sind.
DE19722234603 1971-12-17 1972-07-14 Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe Expired DE2234603C3 (de)

Priority Applications (13)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722234603 DE2234603C3 (de) 1972-07-14 1972-07-14 Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe
NO4332/72A NO134459C (de) 1971-12-17 1972-11-27
DD167170A DD100212A5 (de) 1971-12-17 1972-11-29
US00314447A US3847104A (en) 1971-12-17 1972-12-12 Marine stern rudder blade
CH1816372A CH565676A5 (de) 1971-12-17 1972-12-13
GB5782772A GB1409820A (en) 1971-12-17 1972-12-14 Marine stern rudder blade
LU66672A LU66672A1 (de) 1971-12-17 1972-12-15
IT32978/72A IT971926B (it) 1971-12-17 1972-12-15 Timone di poppa particolarmente per imbarcazioni per acque interne
NL7217162A NL167914C (nl) 1971-12-17 1972-12-15 Balansroer met een verdikking aan de achterrand.
BE792815D BE792815A (fr) 1971-12-17 1972-12-15 Gouvernail de poupe, en particulier pour bateaux de navigation interieure
FR7245046A FR2167078A5 (de) 1971-12-17 1972-12-18
JP47127069A JPS4867993A (de) 1971-12-17 1972-12-18
SU1870180A SU562183A3 (ru) 1972-07-14 1973-01-09 Кормовой руль

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722234603 DE2234603C3 (de) 1972-07-14 1972-07-14 Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2234603A1 DE2234603A1 (de) 1974-01-24
DE2234603B2 true DE2234603B2 (de) 1974-07-11
DE2234603C3 DE2234603C3 (de) 1975-03-06

Family

ID=5850626

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722234603 Expired DE2234603C3 (de) 1971-12-17 1972-07-14 Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2234603C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2234603C3 (de) 1975-03-06
DE2234603A1 (de) 1974-01-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2060484B2 (de) Ruder für Schiffe
DE2303299C3 (de) Ruder, insbesondere hinter einer Schiffsschraube, mit symmetrischem Profil und einem sich nach hinten erweiternden Schwanzteil
EP0131115A2 (de) Anordnung zum Beeinflussen der Propelleranströmung
DE8207403U1 (de) Fluegelsegel
DE2502378A1 (de) Boden fuer gleitboote
DE2430937C3 (de) Gleitboot
DE2626304A1 (de) Vollkavitierendes schiffspropellerblatt
DE3522621A1 (de) Paddel
DE2234603C3 (de) Einblatt-Heckruder insbesondere für Binnenwasserschiffe
DE2842160A1 (de) Biegsames ruder
DE1804307B2 (de) Stabilisierungsanordnung zur daempfung der roll- und stampfbewegung von schiffen
DE2530557A1 (de) Eisbrecherschiff, insbesondere bug dafuer
EP0042584A1 (de) Bootskörper
DE911469C (de) Hinter einer Schiffsschraube angeordneter Staukoerper
DE806098C (de) Ruder fur Schiffe
DE2223389C2 (de) Schiffsbremsanlage
DE1781418C3 (de) Schiffsruder. Ausscheidung aus: 1506740
DE2246766C3 (de) Steuereinrichtung für Schiffe
DE651579C (de) Wasserfahrzeug
DE7226219U (de) Einblatt Heckruder, insbesondere fur Binnenwasserschiffe
DE704991C (de) Schiffsform
AT205368B (de) Steuerruder für Schiffe
DE3632590A1 (de) Schraubenantriebsanordnung fuer schiffe mit hinter der schiffsschraube angeordnetem stroemungsleitkoerper
DE19630032C2 (de) Schiff, insbesondere Fährschiff
AT137513B (de) Aus einem Oberschiff und einem Unterschiff bestehende Schiffsform mit im Vorderschiff angeordnetem Treibapparat.

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KAUFER-PATENTE GMBH, 8700 WUERZBURG, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee