DE223371C - - Google Patents

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DE223371C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 223371 KLASSE 21 a. GRUPPE
OSKAR von BUOL in CHARLOTTENBURG.
in Berührung kommende Trichterfläche des Hörers verdeckt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schütze des Fernsprechenden gegen Ansteckungen u. dgl. Sie betrifft im besonderen jene Vorrichtungen, welche darauf beruhen, daß
durch Verwendung einer mit Öffnung versehenen Schutzdecke dem Fernsprechenden jedesmal eine neue Schalltrichterfläche dargeboten wird. Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt geworden, welche aus einzelnen
ίο aufeinander geschichteten mit Öffnung versehenen Blättern bestehen, die am Apparat befestigt sind und bei welchen vor oder nach jedesmaligem Gebrauch des Apparates durch eine andere Person ein neues Blatt Verwendung findet. Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art ist die mit einer Öffnung versehene Schutzdecke derart eingerichtet, daß sie bei jedesmaligem Gebrauch des Apparates über das Ohr des Fernsprechenden gehängt werden kann. Die letztgenannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie nur von ein und derselben Person benutzt werden, nicht aber zur allgemeinen Benutzung am Fernsprecher angebracht werden kann. Die Vorrichtungen der erst erwähnten Art haben dagegen den Mangel, daß sie sich nur zur Anbringung am Apparat, nicht aber zum Mitführen in der Tasche eignen, um sie gegebenen Falles an einem schmutzigen öffentlichen Fernsprecher als Schutzmittel zur Hand zu haben. Bei beiden Arten ist die Hand des Fernsprechenden nicht geschützt.
Zweck der Erfindung ist, die vorstehenden Nachteile zu beseitigen. Es geschieht dies dadurch, daß gemäß der Erfindung eine auf einer oder beiden Seiten mit Öffnung versehene Hülle verwendet wird, welche über das Sprech- oder Hörrohr gestreift wird. Hierbei kann die Hülle so bemessen sein, daß sie nur den der Öffnung benachbarten Teil des Apparates bedeckt oder daß sie auch noch den Griff des Hörers umgibt. Die Hülle kann aus beliebigem geeigneten Material bestehen.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in z,wei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Hülle hat hier die Form einer Düte, welche bei d geschlossen, bei e offen ist. Die Düte ist entweder auf einer oder beiden Seiten mit einer Öffnung a zum Durchlaß der Schallwellen versehen. Um je nach Erfordernis eine Erweiterung der Öffnung α zu ermöglichen, kann die Hülle in der Umgebung dieser Öffnung mit Durchlochungen b versehen werden, so daß mit einem Druck gegen die Hülle bei a die Öffnung infolge der Durchlochungen b erweitert werden kann. Für gewisse Zwecke würden jedoch auch die Öffnungen α ohne Perforierung b genügen. Beim Gebrauch wird die Hülle bei e auseinandergefaltet und der Hörer eingeführt. Um das Auseinanderfalten der Hülle zu erleichtern, ist sie auf einer Seite mit einem Ausschnitt c versehen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist die Hülle so lang, daß sie nach Einführen des Hörers auch noch den Griff desselben bedeckt und auf diese Weise zum Schütze der Hand
gegen Ansteckungen und Schmutz dient. Besteht die Hülle aus Papier oder einem ähnlichen Material, so kann die Verlängerung auch dazu dienen, Reklame oder Notizen aufzunehmen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich sowohl einzeln wie in kleinen Paketen in der Tasche mitführen, wobei die einzelne Hülle von derselben Person auch öfters benutzt werden kann. Andererseits lassen sich die Hüllen gemäß der Erfindung einzeln oder in Paketen neben jeden Fernsprechapparat zu öffentlichem Gebrauch aufhängen.
Außer diesen Vorzügen bietet die geschilderte Vorrichtung noch den Vorteil, daß eine besondere Einrichtung zur Befestigung der Schutzvorrichtung an dem Hörer sowie ein umständliches Nachfüllen des Apparates mit Material, wie es bei einigen' bekannten Vorrichtungen notwendig ist, nicht erforderlich ist. Es ist ferner die geringe Unabhängigkeit der Vorrichtung gemäß der Erfindung von den Dimensionen des Hörers hervorzuheben. Während die bekannten Schutzmittel entsprechend den verschiedenen Hörersystemen verschieden gebaut sein müssen, spielt bei vorliegender Schutzhülle die Dimension und Bauart des Hörers keine oder eine geringe Rolle. Es kann z. B. eine in Abmessungen zu groß gehaltene Hülle bei kleinen Hörern verwendet werden, ohne daß der entstehende Spielraum von Nachteil wäre. Infolge Anordnung der Durchlochungen b ist ferner eine bequeme Erweiterung der Öffnung α möglich, falls diese bei aufgesetzter Hülle nicht genau auf der Öffnung des Hörers liegen sollte.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Zum Schütze des Fernsprechenden gegen Ansteckungen, Schmutz u. dgl. dienende Vorrichtung für Fernsprechhörer, bei welcher die mit dem Ohr in Berührung kommende Trichterfläche des Hörers verdeckt wird, gekennzeichnet durch eine auf einer oder auf beiden Seiten mit Öffnung versehene dütenartige Hülle, welche über das Hörrohr gestreift wird, so daß dieses vollständig innerhalb der Hülle sich befindet.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle so lang ist, daß sie zwecks Schutzes der Hand des Fernsprechenden auch den Griff des Hörers bedeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
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