DE2215846C3 - Rohrzange - Google Patents
RohrzangeInfo
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- DE2215846C3 DE2215846C3 DE2215846A DE2215846A DE2215846C3 DE 2215846 C3 DE2215846 C3 DE 2215846C3 DE 2215846 A DE2215846 A DE 2215846A DE 2215846 A DE2215846 A DE 2215846A DE 2215846 C3 DE2215846 C3 DE 2215846C3
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- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/02—Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member
- F15B15/06—Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement
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- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B19/16—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints
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Description
Υ Rohrzange nach Anspruch L dadurch gekennzeichnet,
daß der Nockennng (208; um d.e Öffnung drehbar gelagert und der Klemmbackenträger
(210) am Grurtdkörper befestigt sind, wobei die Klemmbacken (218) bei der Bewegung
zwischen den Greifstellungen und der zurückgezogenen Stellung mit Bezug auf die Öffnung drehtest
ausgebildet sind.
ao Die Erfindung betrifft eine Rohrzange mit eine:;;
eine öffnung zum Einstecken eines Rohres aufweisenden Grundkörper, in den Grundkörper eingt
setzten Rohrgreifereinrichtungen, diese bestehend au-beweglich
in einem Klemmbackenträger um die On
as nung herum angeordneten Klemmbacken und einem
die öffnung umgebenden Nockenring, wobei de: Klemmbackenträger oder der Nockenring um the
öffnung drehbar gelagert und der Nockenring -...:-■
geformt und so mit den Klemmbacken betriebsmäßig
verbunden ist, daß diese bei einer gegenseitigen Dreh
bewegung des Klemmbackenträgers und des Nockenringes in einer Richtung von der zurückgezogener. :■,
die Greifstellung zusammenbewegbar sind, und nut einem Kettenzahnrad, welches mit dem Klemm·
backenträger oder dem Nockenring betriebsmäßi , verbunden ist, wobei dieses Teil bezüglich des Grunakörpers
mittels des Kettenzahnrades drehbar ist.
Eine solche Rohrzange ist aus der USA.-Patentschrift
2 879 680 bekannt. Bei ihr ist sowohl der Klemmbackenträger als auch der Nocken ring um die
öffnung drehbar gelagert. Um eine Relativdrehung zu erzeugen und die Klemmbacken in Greifstellunp
zu bringen, ist es erforderlich, daß einerseits der Nockenring angetrieben wird, andererseits aber das
Rohr ein Bremsmoment auf den Klemmbackenträger ausübt. Sobald die Greifsteliung erreicht ist, drehen
sich dann der Nockenring und der Klemmbackenträger gemeinsam. Diese Rohrzange gehört zur Gattung
der Antreibrohrzangen und ist demgemäß dazu
bestimmt, ein Drehmoment auf ein Rohr auszuüben, das ein entsprechendes Reaktionsmoment erbringt,
also beispielsweise die einzelnen an einem Kran hängenden und damit in axialer Richtung abgestützten
Teilstücke eines Bohrgestänges an- oder abzuschrauben.
Andererseits sind auch sogenannte Abstützrohrzangen bekannt, welche das Rohr zwangsweise ergreifen,
um es gegen Drehmomente jeder Richtung und gegen axiale Kräfte festzuhalten, die an ihm
wirken können. Bei einer aus der USA.-Patentschrift 3 507 174 bekannten Abstützrohrzange erfolgt eine
Drehung des drehbar gelagerten Klemmbackenträgers gegenüber einem feststehenden Nockenring mittels
eines Arbeitskolbens, der mit einem Ende an dem
6j Grundkörper und mit dem anderen Ende unmittelbar
an dem Klemmbackenträger angelenkt ist. Dieser Arbeitskolben wird zur Umkehrung der jeweiligen Antriebsdrehrichtung
mittels eines kleinen Hilfskolbens
geschwenkt. Dabei ergibt sich eine breii ausladende
Konstruktion und eine unregelmäßige Gehauseform
Nachteilig ist ferner, daß während des Aus- und
Einfahrens des Arbeitszylinders der wirksame Antriebshebelarm
sich ändert. Auch können, wenn die Schwenkgelenke der Arbeitskolben klemmen, erhebliche
Biegekräfte an den Schubstangen auftreten.
Bei einer aus der österreichischen Patentschrift 218 989 bekannten Rohrzange, die sowohl zum Abstützen
als auch zum Antrieb von Rohrverschraubungen dient, wird jede der drei Klemmbacken von
einem zugehörigen Antriebszylinder betätigt, welche Zylinder in den Speichen eines Zahnrades eingebaut
sind. Hier ergeben sich jedoch beträchtliche konstruktive Schwierigkeiten dadurch, daß Druckmittel unter
hohem Druck in die Nabe des drehbaren Zahnrades eingeführt werden muß. Die radial stehenden Arbeitszylinder
geben dieser Rohrzange außerdem einen unerwünscht großen Durchmesser."
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ao Abstützrohrzange mit kräftigem und kompaktem Aufbau
zu schaffen, deren Betätigungsmechap'smas vollbündig
in einem Gehäuse eingeschlossen und geschützt ist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Rohrzange der einleitend definierten übergeordneten Gattung,
dadurch gelöst, daß der jeweils nicht mit dem Kettenzahnrad verbundene Klemmbackenträger oder
T^ockenring fest mit dem Grundkörper verbunden ist,
ciaß zwei lineare druckbetätigte Arbeitszylinder von eiern Grundkörper getragen sind und jeder der beiden
Arbeitszylinder mit einem Übertragungs.-Kettcnrad
versehen isi, daß eine Antriebskette mit einem Ende zwischen den beiden Arbeitszyündern an dem Grundkörper
befestigt und nacheinander um eines der beiden Übertragungs-Kettenzahnräder. das Kettenzahnrad
und das andere Ubertragungs-Kettenzahnrad herumgeführt und mit dem anderen Ende ebenfalls zwischen
den Arbeitszylindern am Grundkörper befestigt ist, wobei die Teile der Kette, die jeweils zwischen
den Übertragungs-Kettenzahnrädern und dem Ketten-Bahnrad
einerseits sowie den Befesügung:>stel!en andererseits
ausgespannt sind, sich parallel zu den beiden Arbeitszyündern erstrecken, und daß eine Steuervorrichtung
vorgesehen ist, durch welche die A.rheitszylinder wahlweise mit Druckmittel beaufschlagbar
sind, wobei eine Drehbewegung des Ketlenzahnrads in entgegengesetzten Richtungen erreichbar ist.
Die Kraftübertragung von den Arbeitszyündern mit Hilfe eines Kettengetriebes auf das Kettenrad der
Rohrgreifereinrichtung ergibt eine außerordentlich kompakte Bauform mit nahezu rechteckigem und daher
nicht nur besonders stabilem, sondern auch einfach herzustellendem Gehäuse, das den Betätigungsmechanismus
vollkommen einschließt und schützt. Die Klemmkraft der Klemmbacken ist unabhängig
davon, wie weit die Arbeitszylinder ausgefahren sind und innerhalb des Bereichs der möglichen Zangenöffnungsdurchmesser
auch unabhängig von der Rohrdicke. Daraus ergibt sich eine größere Wirksamkeit.
Die Arbeitszylinder sind in dem Grundkörper fest eingebaut, so daß keine Biegekräfte an den Schubstangen
auftreten können, was sich günstig auf die Betriebssicherheit und Standhaftigkeit der Arbeitslylinder
auswirkt.
Während Kettengetriebe zum rotierenden Antrieb der Rohrgreifereinric^'ungen von Antriebsrohrzan-
pen. wie sie außer der einleitend erwähnten USA,-Patentschrift
auch aus den USA.-Patcntschriflcn 2 705 614, 2 618 468 und 2 650070 bekannt sind,
schon boschrieben wurden, sind solche Kettengetriebe bei Abstützrohrzangen unbekannt. Gerade die Verwendung
von Ketten im Zusammenwirken mit Arbeitszylindern bringt aber die erwähnten Vorteile.
Es ist zwar gemäß der deutschen Patentschrift 942 741 bei Gesteinsbohrmaschinen bekannt, die
Vortriebskraft eines Druckkolbens mittels einer Kette auf den Bohrer wirken zu lassen. Eine Übernahme
dieses Antriebssystems für den Antrieb der Klemmbacken von Abstützrohrzangen kam jedoch nicht in
Betracht, weil dieses Antriebssystem nur in einer Richtung wirksam ist, während die Klemmbacken
geschlossen und geöffnet werden müssen. Erst durch die Anordnung zweier gegensinnig wirkender Arbeitszylinder
konnte das Problem gelöst werden.
Für die Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Rohrzange stehen zwei Wege offen, je nachdem, ob der Klemmbackenträger oder der Nockenring am
Grundkörper befestigt ist. Fü den letztgenannten Fall wird vorgeschlagen, daß der i'ockenring so geformt
ist, daß er bei einer Drehbewegung des Klemmbackenträgers in einer Richtung die Klemmbacken
von einer ersten Stellung, in der sie mit dem in der Öffnung befindlichen Rohr in Greifeingriff stehen,
über eine zweite, zurückgezogene Stellung in eine dritte Stellung bewegbar sind, in der sie erneut in
Greifeingriff stehen. Bei einer Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung bewegen sich dann die
Klemmbacken in umgekehrtem Sinne von der dritten über die zweite in die erste Stellung zurück. Dabei
kann vorteilhafterweise eine Steuervorrichtung mit Endanschlägen zum wahlweisen Anhalten des Kettenzahnrades
in der zweiten Stellung vorgesehen sein. Hierbei sind zwei Betriebsarten möglich in der Weise,
daß sich die Backen beim Greifen nach rechts oder nach links drehen. Die Endanschläge der Steuervorrichtung
werden dabei besonders einfach dadurch zur Wirkung gebracht, daß die Arbeitszylinder bzw. deren
Schubstangen auf die zuvor je nach dem gewählten Betriebszustand gesetzten Endanschläge auflaufen.
Nach der oben zuerst erwähnten Möglichkeit zur Weiterbildung der Erfindung sind der Nockenring
um die Öffnung drehbar gelagert und der Klemmbackenträger
am Grundkörper befestigt. In diesem Falle können die Klemmbacken bei der Bewegung
zwischen der Greifstellung und der zurückgezogenen Stellung einfach radial verschiebbar gelagert, also mit
Bezug auf die öffnung drehfest ausgebildet rein. Eine
derartige geradlinige Bewegung der Klemmbacken vermeidet eine Dreh- oder Reibungsberührung mit
dem Rohr, wodurch die Backen langsamer abstumpfen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispicls
noch näher tiläutert.
In tier Zeichnung zeigen:
In tier Zeichnung zeigen:
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer Rchrstützzange
in geöffneter Stellung;
F i g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 nach Fig. 1;
F i g. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 nach F i g. 2, die ein Umschalt-Pendelvenül und einen
Stellungsbegrenzungsmechanismus zeigt;
F i g. 4 eine SchniUansicht entlang der Linie 4-4. nach Fig. 3;
eine
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«sehen »«.«r- und Bc,ä.igunBs„5.«n,5 der Rohr- K,^C mbaeke„ 1» mU den Radialpronlen der N.^
werteren Ausführungsbeisp.els e.ner Rohr-Abstutz ^ ^^ ^ R()hren n aufzunehmen kann J
jedoch die Abstützzange in mit iff stehender Stellung gezeigt ist,
8FiE 13 eine schematiche Darstellung des, ny
drau fschen Steuer- und BetäUgungssystems der m
den F i g. 9 bis 12 gezeigten Zange.
In den Fig. 1 bis 8 und insbesondere in hig. ι
Uni^2^dist eine8Abstütz-Rohrzange mX,einem Grund-
körper 2 gezeigt, das einen Ro"^/"^?' ,ndTn is '
de mit einem Betätigungsabschnitt.6 verbunden ist
Der Greiferkopf 4 schließt einen Nocken ring 8jein
der konzentrisch um einen Klemmbacken 1 rager ι«
befestirt und in einem kreisförm.gen Gehaust.11 an
georS ist. Der Tragring 10 ist, wie geze gt, «ne
zusammengesetzte Anordnung; die eine^bere Hat
10β und eine untere P att%10 B b e{e e S'steilen und
geeigneter Weise mit Hilfe von Befestigungstei.
Paßftiften miteinander verbunden sind.
Wie es am besten aus den F. g. 2. und t. ^
kennen ist, ist der Nockenr.ng 8 starr in dem ^L,
häuse 12 befestigt und mit Hilfe ™*Λ^η1£
winkelmäßig ausgerichtet und festg legt.
des Nockenringes 8 ist «ne zusammengesetzte
kenstirnfläche 16 definiert, die, wie 8««gt, N
Stirnflächen 16 α und umgekehrte N°f^
16b umfaßt. Der Träger 10 ist mit e.
Klemmbacken 18 versehen, die Rohrgrei
.uf weisen und hin- und. herversch.ebba
ger 10 in radialer Beziehung zum M
Greiferkopfes 4 befestigt sind N°
sind drehbar in jeder der W
und so angeordnet daß sie ^
16 anliegen und dadurch jede
Radialrichtung nach innen ernste Ilen,
sprechend der Winkelstellung de
30
dem
18 in
stimmten Uroisenoereitncs iui>^„u. _.
»ο Verwendung ist ein Führungsring 33 mit geeignetem
Innendurchmesser konzentrisch mit dem Träger 10 befestigt, um das Rohr 32 in dem Greiferkopf 4 zu
zentrieren und damit ein Eingreifen des Rohres in 1Ji'
Klemmbacken 18 zu verhindern, wenn Verlängerung »5 gen 18 e verwendet werden.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist ein An
triebs-Kettenijahnrad 34 konzentrisch auf dem 1 rager 10 befestigt, um den Träger zwangsläufig zu br
wegen, wie es weiter unten beschrieben wird.
Die zusammenwirkenden Bauteile des Rohr Greiferkopfes 4, soweit sie bisher beschrieben widen,
weisen mit Ausnahme des Kettenrades. 34 ei =
allgemein übliche Konstruktion auf, und weitere F-zelheiten können den USA.-Patentschriften 3 507 1 .;-ί
und 3 548 692 entnommen werden.
Aus den Fig. 1 bis 5 ist zu erkennen, daß in den,
Betätigungsabschnitt 6 erste und zweite hydrauhl.-druckbetätigte
Arbeitszylinder 36 und 38 mit KoIb.ii und Zylinder befestigt sind. Die Zylinder 36 und 38
schließen Druckstangen 40 bzw. 42 ein, die sich von dem Greiferkopf 4 und dem Antriebs-Kettenzahnraa
34 fort erstrecken. Eine Kreuzkopf anordnung 44 (mit einem daran drehbar befestigten Übertragungskettenzahnrad
46) ist auf dem freien Ende der Druckstange 40 befestigt und verschiebbar in einer Führungsbahnanordnung
48 befestigt. Eine Kreuzkopfanordnung 50 (mit einem darin drehbar befestigten Übertracuncs-Kettenzahnrad
52) ist auf dem freien Ende der Druckstange 42 befestigt und verschiebbar in einer Füh-50
rungsbahnanordnung 54 befestigt.
Eine kontinuierliche Länge einer Kette 56 ist von einem an dem Verbindungspunkt des Kopfes 4 und
des Betätigungsabschnittes 6 befestigten Anker «ι— j„„ frk.rfram,niKt1>Hmra(i 52. das Antriebs-
mit
folgerstirnfläche24, die ^
in Übereinstimmung und Pa^ ™*°
fläche 16 erstreckt. Jede der Klemmbacken einer Rückzieh-Nockenfolgeremnchtung 26 ^J
die in Fig. 2 als Stift dargestellt ist de J«1 bezug a
jede Rolle 22 derart angeordnet .st daß er^an
Nockenfolgestirnfläche 24 anh ^ «J°JJ^ dem
Klemmbacke nach außen in Abhängigkeit von^^e
Stirnflächenprofil zurückzieht, wenn der Trager gedieht wird. . . v rtit!llrichtunc drehbar in
SISr nS iufc Sn^LageScSiungen
schnittes 6 befestigt ist. Die Abmessungen und die Anordnung der Zylinder 36 und 38 und der Kettenzahnräder
34, 46 und 52 isi derart, daß sich die Kette
56 ta ential von jedem Kettenzahnrad und parallel
den Druckstangen 40 und 42 erstreckt, wodurch
Ausdehnungskraft von einer der Druckstangen
eine parallele Zugspannung in der Kette hervorruft
μ Abmessungen des Antriebs-Kettenzahnrades ^ der Nockenstin\flache 16 und der Zylinder 36 und
38 sind derart, daß, wenn die Druckstangen 40 und *i
gleichmäßig ausgefahren sind, wie es in F, g. 1 gcw
ist, die Nockenrollen 42 sich in ihrer maximalen radialen Stellung befinden, die durch die Nockenstirnflächc
16 und die Nockenfolgcr-Stirnfläche 24 ermöglicht wird, und die Klemmbacken 18 sind vollständig
von dem Rohr 32 zurückgezogen. Wenn die Druckstange 49 und der Kreuzkopf 44 weiter ausgefahren
werden, wie es in Fig. 7 gezeigt ist. werden die
Druckstange 42 und der Kreuzkopf 50 um einen entsprechenden Weg zurückgezogen, und dor Träger 10
wird in Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die Rollen 22 radial innen entlang der Nockenflächen 16 a ablaufen
und die Klemmbacken 18 nach innen in GreifeingrifT mit dem Rohr 32 drücken. In diesem Fall sei bemerkt,
daß sich die Klemmbacken 18 drehen, während sie in der Rohrgreifstellung zusammenlaufen.
Die Rückführung der Druckstangen 40 und 42 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zieht die Klemmbacken 18
volständig von dem Rohr 32 zurück.
Ein vollständiges Ausfahren der Druckstange 42 bewirkt eine Drehung des Trägers 10 im Gegenuhrzeigersinn
und eine Bewegung der Nockenrollen 22 nach innen entlang der Nockenstirnflächen 16b. Die
Klemmbacken werden hierdurch im Gegenuhrzeigersinn gedreht und bewegen sich in Greifeingriff mit
dem Rohr 32 nach innen.
In dem in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Druckstange 40 ausgefahren, um di.1 Klemmbacken 18 im Uhrzeigersinn in den
GreifeingrifT mit dem Rohr 32 zu drehen, um das Rohr 32 gegen ein im Gegenuhrzeigersinn wirkendes
oder linksgängiges Drehmoment abzustützen, beispielsweise wenn Rohrverbindungen während der
Entfernung eines Rohrstranges aus einem Brunnen gelöst werden. Umgekehrt wird die Druckstange 42
ausgefahren, um die Klemmbacken 18 im Gegenuhrzeigersinn in Greifeingriff mit dem Rohr 32 zu drehen,
um das Rohr gegen ein im Uhrzeigersinn wirkendes oder rechtsgängiges Drehmoment abzustützen,
beispielsweise wenn Rohrverbindungen während des Einfahrens eines Rohrstranges in einen Brunnen hergestellt
werden.
Es ist nunmehr zu erkennen, daß der Träger 10 in jeder Richtung gedreht werden kann, um die Klemmbacken
18 zum Eingriff mit dem Rohr nach innen zusammenzuführen, und zwar in Abhängigkeit von
der Richtung des Drehmoments, für das eine Abstüt2ung erforderlich ist. Die Klemmbacken müssen,
wenn sie von irgendeiner Richtung aus in ihre zurückgezogene Stellung zurückgeführt werden, sich in
vollständig zurückgezogener Stellung befinden, wobei die Druckstangen 40 und 42 gleichmäßig ausgefahren
sind, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Um sicherzustellen, daß diese Stellung automatisch erreicht
wird, ist eine Steuervorrichtung 62 nach den F ί g. 1 bis 5 vorgesehen, die zusammen mit dem hydraulischen
Steuersystem nach Fig. 8 betätigt wird. Wie es in den F i g. 1 und 8 gezeigt ist, ist die Steuervorrichtung
62 derart angeordnet, daß eine Anschlagschaltnccke 64 in den Weg des Kreuzkopfes 50 hineinragt,
um dessen Ausfahrweg zu begrenzen. Somit wird, wenn die Druckstange 42 ausgefahren wird, um
die Klemmbacken 18 und Rollen 22 im Gegenuhrzeigersinn von der Eingriffsstellung in die zurückgezogene
Stellung zurückzuführen, der Kreuzkopf durch die Anschlagschaltnocke 84 so angeordnet,
daß die Klemmbacke 18 in die voll zurückgezogene Stellung gebracht werden. In dem Fall, in dem die
Druckstange 40 ausgefahren wird, um die Klemmbacken 18 und die Rollen 22 im Uhrzeigersinn vor
einer Eingriffs- in eine zurückgezogene Stellung zu rückzuführen, würde die Steuervorrichtung zunächs
so verschoben sein, daß eine Anschlagschaltnocki 64a (F i g. 3) in den Weg des Kreuzkopfes 44 ver
schoben würde, wobei gleichzeitig die Anschlag schaltnocke 64 zurückgezogen würde und der Kreuz
kopf 44 in der richtigen Stellung für ein volles Zurückziehen der Klemmbacken 18 angehalten würde
ίο wie es weiter oben unter Bezugnahme auf den Kreuzkopf
50 und die Anschlagschaltnocke 64 beschrieber wurde.
Wie es in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, weist die
Steuervorrichtung 62 Endanschläge 66 auf, die verschiebbar in einem Führungsrahmen 68 befestigt und
über eine Kolbenstange 70 mit einer doppeltwirkenden Kolben- und Zylinderanordnung 72 verbunden
sind. Ein Endanschlag 66 definiert eine Anschlagschaltnocke 64 und 64a an jedem Ende. Der Zylin-
ao der 72 ist an dem Führungsrahmen 68 befestigt. Wie
es in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, dient ein in ein Anschlußstück 74 eingeführter Strömungsmitteldruck
zum Ausfahren der Kolbenstange 70 und zur Bewegung des Endanschlags 66 und der zugehörigen Anas
schlagschaltnocke 64 in eine Stellung, in der die Bewegung des Kreuzkopfes 50 begrenzt wird. Die Einführung
von Strömungsmitteldruck in ein Anschlußstück 76 dient dazu, die Kolbenstange 70 zurückzuziehen
und den Endanschlag 66 und die zugehörige Anschlagschaltnocke 64a in eine Stellung zu bewegen,
in der die Bewering des Kreuzkopfes 44 begrenzt wird, um die Klemmbacken 18 vollständig
zurückzuziehen, wie es weiter oben beschrieben wurde.
Wie es aus Fig. 8 zu erkennen ist, wird ein Strömungsmitteldruck,
beispielsweise ein hydraulischer Druck P, selektiv in den Zylinder 36 über eine Lv.itung
78 oder in den Zylinder 38 über eine Leitung 80 von einer Steuervorrichtung 82 eingeleitet. Die
Steuervorrichtung 82 ist ein Ventil mit drei Stellungen mit Druckableitung von beiden Zylindern 36 und 38
zum Sumpf, wenn sich das Ventil in der ausgeschalteten oder neutralen Stellung befindet. Da das Ventil
sehr groß ist und sehr hohe Strömungsmitteldrücke steuert, wodurch beträchtliche Betätigungskräfte erforderlich
sind, wird dieses Ventil durch ein in ähnlicher Weise betätigtes Steuerventil 84 von der Druckquelle
P betätigt, wie dies gezeigt ist. Das Steuerventil 84 kann entfernt von der Steuervorrichtung 82 angeordnet
sein, wenn diese gewünscht ist. Ein zwischen der Druckquelle P und einer Leitung 88 zum Anschlußstück
74 sowie einer Leitung 90 zum Anschlußstück 76 eingeschaltetes Schaltventil 86 dient
zum abwechselnden Schalten der Steuervorrichtung
62 zur Begrenzung des Weges der Kreuzköpfe zur richtigen Anordnung und Ausrichtung, wie sie weiter
oben beschrieben wurde.
Zur Sicherheit und zur Verbesserung der Betriebsweise ist ein normalerweise offenes Absperrventil 92
in die Leitung 98 eingeschaltet und so betätigt, daß es in Abhängigkeit von dem an den Zylinder 36 angelegten
Druck schließt. Ein gleiches Absperrventil 94 ist in die Leitung 90 eingeschaltet und wird betätigt,
um in Abhängigkeit von dem an den Zylinder 38
angelegten Druck zu schließen, wie dies gezeigt ist. Durch diese Anschaltung verhindert ein an einen der
Zylinder 36 oder 38 angelegter Druck das Verschieben der Steuervorrichtung 62 ob«.? Berücksichtigung
409623/Π9
der Stellung des Schaltventils 86.
Im Betrieb wird das Schaltventil 86 so eingestellt, daß es die Greifwirkung der Greiferklemmbacken 18
in der gewünschten Drehrichtung bewirkt. Das Steuerventil 84 wird dann geschaltet, um die Betätigung und
Freigabe der Klemmbacken 18 wie gewünscht zu bewirken, und zwuf durch abwechselndes Anlegen eines
Druckes an den Zylinder 36 oder den Zylinder 38.
Im folgenden wird ein zweites Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 13 besenrieben. Die in ihrem
Aufbau und ihrer Betriebsweise den Elementen nach den in den Fig. 1 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiel
entsprechenden Elemente dieses Ausführungsbeispiels nach Fig. 9 bis 13 sind mit Bezugsziffern
bezeichnet, die gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel um 200 erhöht sind.
In den F i g. 9 und 10 weist die Abstützzange einen Grundkörper 202 auf, das einen mit einem Betätigungsabschnitt
206 verbundenen Rohrgreiferkopf 204 einschließt. Der Greiferkopf 204 schließt einen Nokkenring
208 ein. der konzentrisch und drehbar um einen stationären Klemmbacken-Träger 210 und innerhalb
eines kreisförmigen Gehäuses 212 befestigt ist. Der Klemmbacken-Träger 210 ist eine zusammengesetzte
Anordnung, die ein oberes Teil 210a aufweist, das mit einem unteren Teil 210b verbunden
ist, wobei diese Teile an dem Gehäuse 212 befestigt sind und einen Teil dieses Gehäuses bilden.
Der Nockenring 208 ist drehbar in dem Gehäuse 212 befestigt und in Axialrichtung und Radialrichtung
durch eine Lagerung 228 gehaltert, die als eine Kugellagerung dargestellt ist, wobei diese Lagerkugeln
in einer Bahn angeordnet sind, die zusammen in dem Gehäuse 212 und um den Nockenring 208
definiert ist. Wie es in Fi g. 10 gezeigt ist, werden die Lagerkugeln in die Lagerbahn über eine Fülleinrichtung
296 eingeführt, die eine Lagerkugel-Füllöffnung einschließt, die später durch einen Lagerkugel-Lagerstopfen
und einen mit Gewinde versehenen Haltestopfen verschlossen wird
In dem Nockenring 208 ist eine zusammengesetzte Nockenstirnfläche 216 definiert, die Nockenstirnflächen
216a und 216 ft umfaßt. Der Trägerring 210 ist mit einer Anzahl von Klemmbacken 218 versehen,
die Rohrgreifbacken 220 aufweisen und die längsverschiebbar in dem Träger 210 in radialer Beziehung
zum Mittelpunkt des Greiferkopfes 204 befestigt sind. Nockenfolgerrollen 222 sind drehbar in
jeder der Klemmbacken 218 befestigt und so angeordnet, daß sie an der Nockenstirafläche 216 anliegen
und dadurch jede Klemmbacke radial nach innen entsprechend der Winkelstellung des Nockenringes
208 und der radialen Abmessung der Stirnfläche
der Nockenstirnfläche 216 in jeder Winkelstellung anordnen.
Der Nockenring 208 definiert außerdem eine Nokkenfolgerstirnfläche
224, die sich um den Nockenring 208 entsprechend parallel zur Nockenstirnfläche 216
erstreckt, wie dies dargestellt ist. Jede Klemmbacke 218 ist mit einer Nockenfolgereinrichtung 226 zum
Zurückziehen der Klemmbacke versehen, die in Fig. 10 als Stift gezeigt ist, der an jeder Klemmbacke 218
in bezug auf jede Rolle 222 so befestigt ist, daß er immer an der Nockenfolgerstirnfläche 224 anliegt,
so daß jede Klemmbacke nach außen in Abhängigkeit von dem Stirnflächenprofil zurückgezogen wird,
wenn der Nockenring 208 gedreht wird. Wie es zu erkennen ist. stimmt die radiale Bewegung der
Klemmbacken 218 mit den radialen Profilen der Nockenstirnfläche 216 und der Nockenfolgerstirnfläche
224 überein und ist auf diese beschränkt.
Um unterschiedliche Größen von in den F i g. 9, 10 und 12 gezeigten Rohren 232 aufnehmen zu können, kann jede der Klemmbacken 218 mit einer Klemmbackenverlängerung 218e versehen sein, die eine geeignete radiale Abmessung aufweist, wenn die Zange zum Greifen eines Rohres mit bestimmter
Um unterschiedliche Größen von in den F i g. 9, 10 und 12 gezeigten Rohren 232 aufnehmen zu können, kann jede der Klemmbacken 218 mit einer Klemmbackenverlängerung 218e versehen sein, die eine geeignete radiale Abmessung aufweist, wenn die Zange zum Greifen eines Rohres mit bestimmter
ίο Größe oder mit einem Bereich von Größen verwendet
wird. Hierzu ist ein Führungsring 233 konzentrisch mit dem Träger 210 befestigt, um das Rohr 232 in
dem Greiferkopf 204 zu zentrieren und damit ein Verklemmen oder Eingreifen des Rohres in die Kkninibacken
218 zu verhindern, wenn die Verlängen::ijien
218e verwendet werden.
Wie es in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, siiui Antriebs-Kettenzahnräder
234« und 234b konzentrisch mit dem Nockenring 208 verbunden, um eine /v. ;t;\c^-
läufige Drehung des Nockenringes zu bewirken wie dies weiter unten beschrieben wird.
In den F i g. 9 und 12 ist zu erkennen, daß ii -iem
Betätigungsabschnitt 206 erste und zweite linonre strömungsmitteldruckbetätigte Arbeitszylinder £36
as und 238 mit Kolben und Zylindern befestigt sind.
Die Zylinder 236 und 238 weisen Druckstangen Ϊ4Ι)
bzw. 242 auf, die sich von dem Greiferkopf 204 :■-:··\
den Antriebskettenzahnrädern 234a und 234 l· ! i;-erstrecken.
Eine Kreuzkopfanordnung 244 (mit d:inn drehbar befestigten Übertragungs-Kettenzahnräd-Mu
246a und 246b) ist auf dem freien Ende des Dr^u
Stabes 240 und verschiebbar in einer Führungsband
anordnung 248 befestigt. Eine Kreuzkopfanordnui;i>
250 (mit darin drehbar befestigten Übertragung
Kettenzahnrädern 252a und 252 fc) ist auf dem freien
Ende der Druckstange 242 und verschiebbar in einer Führungsbahnanordnung 254 befestigt.
Zwei jeweilige kontinuierliche Längen der Ketic
256a und 256 ft sind mit einem an den; Verbindungspunkt
des Greiferkopfes 204 und dem Betätigung? abschnitt 206 befestigten Anker 258 verbunden und
über Übertragungskettenzahnräder 252 a und 252'";. Antriebs-Kettenzahnräder 234 a und 234 ft und Übertragungs-Kettenzahnräder
246a und 246 ft zu einem weiteren Anker 260 geführt, der ebenfalls an dem
Verbindungspunkt des Greiferkopfes 204 mit dem Abschnitt 206 befestigt ist. Die Abmessungen und die
Anordnung der Zylinder 238 und 240, der Antriehs-Kettenzahnräder
234a und 234 fc, der Kettenräder
So 246 a und 246 ft sowie der Kettenzahnräder 252 a und
252 ft ist derart gewählt, daß sich die Ketten 256 a und 2566 tangential von jedem Kettenzahnrad und im
wesentlichen parallel zu den Dnickstangen 240 und 242 erstrecken, so daß die Ausfahrkraft jeder Druck-
stange eine parallele Zugspannung in den Ketten hervorruft,
um einen optimalen Wirkungsgrad und minimale seitliche Zugbeanspruchungen auf den Zylindei
und die Kreuzkopfanordnungen hervorzurufen.
Die Abmessungen der Kettenzahnräder 234, de] Nockenstirnfläche 216 und der Zylinder 236 und 23i sind so gewählt, daß sich die Nockenrollen 222 an dei maximalen radialen Entfernung befinden, die möglich ist, wenn sich die Druckstange 240 an der maxima ausgefahrenen Stellung befindet. Die Klemmbacker 218 befinden sich dann in der vollständig zurückgezogenen Stellung. Wenn die Druckstange 242 aus gefahren ist und die Druckstange 240 eingezogen is (wie es in F i g. 12 gezeigt ist), ist Jer Nockenring 2Of
Die Abmessungen der Kettenzahnräder 234, de] Nockenstirnfläche 216 und der Zylinder 236 und 23i sind so gewählt, daß sich die Nockenrollen 222 an dei maximalen radialen Entfernung befinden, die möglich ist, wenn sich die Druckstange 240 an der maxima ausgefahrenen Stellung befindet. Die Klemmbacker 218 befinden sich dann in der vollständig zurückgezogenen Stellung. Wenn die Druckstange 242 aus gefahren ist und die Druckstange 240 eingezogen is (wie es in F i g. 12 gezeigt ist), ist Jer Nockenring 2Of
im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch die Rollen 222 radial nach innen entlang der Nockenstirnfiächcn
216« abrollen und die Klemmbacken 218 nach innen in Greifeingriff mit dem Rohr 232 drücken.
Es ist zu erkennen, daß in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 12 das volle Ausfahren und
Zurückziehen der Druckstangen 240 und 242 dazu dient, lediglich die Nockenstirnflächen 216a in RoIlanlagc
mit den Rollen 222 zu bewegen, um die Klemmbacken 218 von einer voll zurückgezogenen
Stellung in eine voll ausgefahrene bzw. Greifstellung zu bewegen. Die Nockenstirnfiächen 216 6 in diesem
Ausführungsbeispiel werden lediglich dann verwendet, wenn der Nockenring 208 in bezug auf den Träger
210 zurückgedreht wird, wobei in diesem Fall die Aufgaben der Zylinder 236 und 238 in bezug auf das
Zusammenführen und Zurückziehen der Klemmbacken 218 umgekehrt sind. Diese Maßnahme ist für
einen richtigen Betrieb nicht erforderlich, jedoch möglich, falls dies gewünscht wird.
Es ist wichtig zu bemerken, daß die Klemmbacken 218 in dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis
12 in Drehrichtung stationär bleiben, während sie in Abhängigkeit von der Drehung des Nockenringes 208
in irgendeiner Richtung zusammengeführt und zurückgezogen werden; somit ist es für den richtigen
Betrieb der Zange ni-ht wesentlich, ob die Nockenstirnllaehen
216a odei 216b verwendet werden oder
ob die Zylinder 236 oder 238 verwendet werden, wie es zweckmäßig ist, um die Klemmbacken 218 zusammenzuführen
und sie in Greifstellung zu bringen, um einem Drehmoment in irgendeiner Richtung entgegenzuwirken.
Der hauptsächliche betriebsmäßige Vorteil der sich aus diesem Merkmal ergibt, besteht darin
daß die Backen 220 in Drehrichtung stationär ver bleiben und sich direkt in Eingriff mit dem Rohr 23i
bewegen, anstatt daß sie sich drehen und in diesen Eingriff zusammenlaufen. Ein derartiges direktes Aus
fahren vermeidet eine Dreh- und Reibungsberührunj mit dem Rohr, die eine Abnutzung und Abstumpfunj
der Becken hervorrufen könnte.
ίο Das hydraulische Leistungs- und Steuersystem fü
das Ausfühningsbeispiel nach den Fig. 9 bis 12 is
in Fig. 13 gezeigt. Strömungsmitteldruck von eine Quelle P wird über eine Leitung 278 in den Zylinde
236 oder über eine Leitung 280 in den Zylinder 23!
eingeführt, und zvar über eine Steuervorrichtung 282 Diese ist als Zweistellungs-Umschaltventil dargestellt
um abwechselnd die Zylinder 236 und 238 unte Druck zu setzen bzw. diese Zylinder zu entlasten, un
die Klemmbacken 218 von der zurückgezogenen it
ίο die ausgefahrene Stellung und umgekehrt zu bewegen
Das Ventil kann außerdem von einer entfernter Stelle gesteuert werden, wie es weiter oben für di<
Steuervorrichtung 82 in F i g. 8 beschrieben wurde.
Im Betrieb wird ein Druck P über die Steuervor richtung 282 angelegt, um abwechselnd die Druck
stange 240 oder die Druckstange 242 auszufahrer und damit die Rohrgreifer-Klemmbacken 218 ir
Greifeingriff mit aufeinanderfolgenden Abschnitter des Rohres 232 zu bringen, um das Rohr gegen ein<
Drehung abzustützen, während aufeinanderfolgend! Gewindeverbindungen des Rohres hergestellt ode
gelöst werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Rohrzange mit einem eine öffnung zum Einstecken eines Rohres aufweisenden Grundkörper,
in den Grundkörper eingesetzten Rohrgreifereinrichtungen, diese bestehend aus beweglich in
einem Klemmbackenträger um die öffnung herum angeordneten Klemmbacken und einen die Öffnung
umgebenden Nockenring, wobei der Klemmbackenträger oder der Nockenring um die öffnung
drehbar gelagert und der Nockenring so geformt und so mit den Klemmbacken betriebsmäßig
verbunden ist, daß diese bei einer gegenseitigen Drehbewegung des Klemmbackenträgers
und des Nockenringes in einer Richtung von der zurückgezogenen in die Greifstellung zusammenbewegbar
sind, und mit einem Kettenzahnrad, welches mit dem Klemmbackenträger oder dem
Nockenring betriebsmäßig verbunden ist, wobei dieses Teil bezüglich des Grundkörpers mittels
des Kettenzahnrades drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils nicht mit dem
Kettenzahnrad (34, 234 ajb) verbundene Klemmbackenträger (210) oder Nockenring (8) fest mit
dem Grundkörper verbunden ist, iiaß zwei lineare dmckbetätigte Arbeitszylinder (36, 38, 236, 238)
von dem Grundkörper (2) getragen sind und jeder der beiden Arbeitszylinder mit einem Übertragungs-Kettenzahu.ad
(46, 52; 246 ajb, 252a/b) versehen ist, daß eine Antriebskette (56; 256 ajb)
mit einem Ende zwischen den neiden Arbeitszylindern an dem Grundkörper bef -stigt (58; 258)
und nacheinander um eines der beiden Übertragungs-Kettenzahnräder (52; 252 a/b), das Kettenlahnrad
(34; 234 a/b) und das andere Obertragungs-Kettenzahnrad
(46; 246 a/b) herumgeführt und mit dem anderen Ende ebenfalls zwischen
den Arbeitszyhndem am Grundkörper befestigt (60; 260) ist, wobei die Teile der Kette, die jeweils
zwischen den Übertragungs-Kettenzahnrädern und dem Kettenzahnrad einerseits sowie den
Befestigungsstellen (58, 60; 258, 260) andererseits ausgespannt sind, sich parallel zu den beiden
Arbeitszylindern (36, 38; 236, 238) erstrecken, und daß eine Steuervorrichtung (82; 282) vorgesehen
ist, durch welche die Arbeitszylinder wahlweise mit Druckmittel beaufschlagbar sind, wobei
eine Drehbewegung des Kettenzahnrads in entgegengesetzten Richtungen erreichbar ist.
2. Rohrzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbackenträger (10)
um die öffnung drehbar gelagert und der Nockenfing (8) am Grundkörper (2) befestigt und femer
der Nockenring so geformt ist, daß bei einer Drehbewegung des Klemmbackenträgers in einer Richtung
die Klemmbacken (18) von einer ersten Stellung, in der sie mit dem in der Öffnung befindlichen
Rohr (32) in Greifeingriff stehen, über eine zweite Stellung, in der sie sich in zurückgezogener
Stellung befinden, in eine dritte Stellung, in der sie erneut in Greifeingriff stehen, bewegbar sind,
daß bei einer Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung die Klemmbacken von der dritten
über die zweite in die erste Stellung und damit in umgekehrtem Sinne bewegbar sind und daß
eine Steuervorrichtung (62) mit Endanschlägen (66) für das wahlweise Anhalten des Kettenzahnrades
(34) in der zweiten Stellung bei der Hin- und Herbewegung zwischen der ersten und dritten
Stellung vorgesehen ist.
3. Rohrzange nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet,
daß die Endanschlage (66) zur Steuerung der Arbeitszylinder (36, 38) ausgebildet
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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