DE1065798B - Fahrbares Bohrgerät für den Bergbau mit Bohrausleger - Google Patents

Fahrbares Bohrgerät für den Bergbau mit Bohrausleger

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DE1065798B
DE1065798B DENDAT1065798D DE1065798DA DE1065798B DE 1065798 B DE1065798 B DE 1065798B DE NDAT1065798 D DENDAT1065798 D DE NDAT1065798D DE 1065798D A DE1065798D A DE 1065798DA DE 1065798 B DE1065798 B DE 1065798B
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drilling
locking
pivot
locking body
wedge
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Pending
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DENDAT1065798D
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English (en)
Inventor
Paris Joseph Vial
Original Assignee
Societe Technique pour !'Industrie Minere (S. O. T. I. M.), Paris
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

DEUTSCHES
17 -
INTERNAT. KL. £ 21 C
PATENTAMT
S33681VI/5b
ANMELDETAG: 2. JUNI 1953
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. SEPTEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf ein fahrbares, um einen Drehzapfen schwenkbares Bohrgerät od. dgl. für den Bergbau, an dessen Schwenkhülse der Bohrausleger gelagert ist. Ein derartiges Bohrgerät ist bekannt (Vergleiche z. B. Zeitschrift »Colliery Engineering« vom Januar 1951, S. 38, und die am 1. 2. 1951 bekanntgemachte deutsche Patentanmeldung S 19671 VIb/5b, Patentnummer 875 487, gemäß der mittels eines Schraubenbolzens sowohl das Vorschuborgan für das Bohrwerkzeug als auch der Halter für die Bohrlafette verriegelt werden kann).
Im Hinblick auf die bei Bohrgeräten dieser Art auftretenden großen Kräfte und Reaktionen kommt der sicheren Verriegelung des das Werkzeug bzw. den Ausleger mit dem Werkzeug tragenden schwenkbaren Teiles in bezug auf den ortsfesten Drehzapfen eine ausschlaggebende Bedeutung zu. Insbesondere müssen bei Gesteinsbohrmaschinen Winkelverschiebungen des Bohrwerkzeuges vermieden werden, damit die Richtung des Bohrers in bezug auf die Achse des Bohrloches nicht verändert wird. Die Erfüllung dieser Forderung stieß bei den bisher bekannten Bohrgeräten für den Bergbau usw. auf große Schwierigkeiten, da die Verriegelungsmittel den auftretenden großen Kräften auf die Dauer nicht gewachsen waren..
Bei einem Bohrgerät der in Rede stehenden Art wird das Bohrwerkzeug von dem Bergmann so eingestellt, daß es den Arbeitsstoß in dem gewünschten Punkt und in der ausgewählten Richtung angreift. Im allgemeinen verläuft nach dieser Voreinstellung die Achse des Werkzeuges nicht durch die Achse des Drehzapfens. Dadurch wird, wenn das Werkzeug arbeitet, ein Drehmoment hervorgerufen, welches bestrebt ist, die Schwenkhülse um den Drehzapfen zu verschwenken.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zu schaffen, welche diesem Drehmoment Widerstand leistet. Zu diesem Zweck werden Verriegelungsmittel vorgesehen, welche die Schwenkhülse auf dem Drehzapfen verriegeln müssen. Um den praktischen Anforderungen zu genügen, müssen hierbei folgende Bedingungen erfüllt werden:
Erstens müssen die Verriegelungsmittel es ermöglichen, die Schwenkhülse in bezug auf den Drehzapfen in jeder beliebigen Winkelstellung gegeneinander festzulegen. Wenn nämlich die Verriegelung nur für eine bestimmte Anzahl von Winkelstellungen zur Wirkung gelangen würde, dann würde der Verriegelungsvorgang (abgesehen von Ausnahmefällen) jeweils die Richtung des Werkzeuges etwas verändern, d. h., die anfängliche und gewünschte Einstellung des Werkzeuges würde dadurch verändert werden.
Zweitens müssen die Verriegelungsmittel eine vollkommen sichere und unverrückbare Verriegelung der Fahrbares Bohrgerät für den Bergbau
mit Bohrausleger
Anmelder:
Societe Technique pour l'Industrie
Miniere (S. O. T. I. M),
Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. E. F. Eitner, Patentanwalt,
München 5, Erhardtstr. 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3. Juni 1952 und 15. April 1953
Joseph Vial, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
Schwenkhülse auf dem Drehzapfen gewährleisten, d. h. also, die Verriegelung darf nicht etwa nur durch Reibung bewirkt werden, weil dann die Hülse auf dem Drehzapfen unter dem Einfluß der von dem arbeitenden Werkzeug erzeugten Vibrationen gleiten würde.
Mit anderen Worten, die Verriegelungsmittel müssen durch den Eingriff von vorspringenden, positiven Elementen in vertiefte oder negative Elemente wirken. Der durch ein solches Verriegelungssystem einem Drehmoment entgegengesetzte Widerstand hängt dann nur noch von der Ausbildung und den Abmessungen der ineinandergreifenden Teile und ihrer Einpassung in das Gehäuse ab.
Es sind nun bisher im allgemeinen zwei Arten von Verriegelungssystemen zur Verhinderung von Winkeldrehungen bekanntgeworden, von denen aber keine gleichzeitig den beiden obenerwähnten Bedingungen genügt.
Das erste Verriegelungssystem besteht aus Einrichtungen mit ineinandergreifenden und sich ergänzenden vorstehenden (positiven) und vertieften (negativen) Elementen und stellt eine einwandfrei feste Verriegelung dar. Dieses System genügt zwar der obenerwähnten zweiten Bedingung, dagegen nicht der ersten Bedingung, denn es gestattet eine Verriegelung des beweglichen Teiles nur in einer bestimmten Anzahl von Stellungen. Der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verriegelungsstellungen bildet die Teilung oder den Schaltschritt der Verriegelungsvorrichtung, und es ist unmöglich, das bewegliche
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Element in einer Zwischenstellung zwischen zwei diesen Schaltschritt begrenzenden Stellungen zu verriegeln.
Zusammengefaßt ergibt sich, daß dieses Verriegelungssystem den Nachteil hat, daß es nur eine Verriegelung mit Unterbrechungen, d. h. also in voneinander durch die Teilung getrennten Abständen ermöglicht. Zu diesem Verriegelungssystem gehört eine Vorrichtung, welche in der deutschen Patentschrift 126 374 beschrieben worden ist. Bei dieser Maschine zur Herstellung von Porzellanpfropfen u. dgl. kann der drehbare Tisch nur in einer ganz bestimmten Anzahl von Winkelstellungen verriegelt werden, indem ein von einem Hebel getragener Keil in eine der Einkerbungen eingreift, welche am Umfang des Tisches vorgesehen sind.
Die zweite Art von Verriegelungssystemen besteht aus Vorrichtungen, die mit Hilfe und unter der Wirkung von Reibung arbeiten. Dieses System genügt zwar der obengenannten ersten Bedingung, weil es gestattet, den zu verriegelnden Teil in einer beliebigen Winkelstellung festzuhalten, aber es genügt nicht der zweiten Bedingung, denn es kann nicht verhindern, daß die lediglich durch Reibung gegeneinander festgehaltenen Teile aufeinandergleiten, wenn das abzubremsende Drehmoment zu groß wird. Man kann also feststellen, daß dieses zweite Verriegelungssystem zwar kontinuierlich arbeitet, indem es eine Verriegelung an jeder Stelle ermöglicht, aber es gestattet keine unbedingt sichere und unverrückbare Verriegelung, da stets die Gefahr eines Gleitens besteht. Diese Gefahr ist im vorliegenden Falle besonders groß, wo es sich um ein Gerät handelt, welches ein Werkzeug trägt, das in der Verriegelungsvorrichtung Vibrationen erzeugt.
Demgegenüber ist das Bohrgerät gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Außenwandung des Drehzapfens mit parallel zur Schwenkachse verlaufenden Zähnen versehen und in einem Wandungsabschnitt der zu verriegelnden Schwenkhülse ein keilförmiger, entsprechende Eingriffzähne aufweisender Verriegelungskörper radial zu der Schwenkachse mit seitlichem Spiel verschiebbar angeordnet ist, wobei elastische Zugmittel zwischen einem Führungsteil und dem Verriegelungskörper sowie zwischen dem Verriegelungskörper und dem Führungsteil ein gleitend verschiebbarer, den Verriegelungskörper gegen den Drehzapfen pressender Abstützkeil in der Schwenkhülse vorgesehen sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Verkeilungsmittel in einer zur Achse des Drehzapfens parallelen Richtung gleitbar gelagert.
Der Verriegelungskörper kann aus einem einzigen Keil mit verstellbaren Kniehebelbewegungsorganen bestehen. Es können aber auch Verkeilungsmittel verwendet werden, die aus mindestens zwei unabhängig voneinander betätigten Keilen bestehen.
Der durch die Erfindung erzielte technische Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß die Verriegelungsmittel gemäß der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Verriegelungssystemen gleichzeitig sowohl eine kontinuierliche Verriegelung, d. h. eine Verriegelung des beweglichen Teiles in jeder beliebigen Winkelstellung, als auch eine unbedingt sichere, unverrückbare Verriegelung, d. h. eine Verriegelung durch den Eingriff vorstehender, positiver Elemente in vertiefte, negative Elemente ermöglicht.
Die vorstehend genannten Bedingungen werden also durch die Erfindung vollständig erfüllt. Die Verriegelungsmittel sind verhältnismäßig einfach, trotzdem aber sehr stabil, so daß sie auch den rauhen Anforderungen im Bergwerksbetrieb genügen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt in einer teilweise geschnittenen Gesamtansicht ein Gerät zum Bohren von Sprenglöchern od. dgl. für Bergbauzwecke;
Fig. 2 zeigt in einem lotrechten Achsialschnitt den ίο schwenkbaren Einbau eines Auslegers der Maschine; Fig. 3 zeigt einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt in einem der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt eine weitere Ausführungsform der Verriegelungseinrichtung;
Fig. 5 zeigt in Seitenansicht einige Teile des Verriegelungssystems gemäß Fig. 4;
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des in Fig. 5 dargestellten Systems, und
Fig. 7 zeigt schließlich eine den Querschnitten der Fig. 3 und 4 entsprechende weitere Ausführungsform der Erfindung.
Das Gerät weist einen einstellbaren Ausleger mit regelbarer Schräglage auf, welcher das Werkzeug, eine Bohrlafette, trägt. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist das Fahrgestell 1 des Gerätes zweckmäßig mit Feststellvorrichtungen, wie z. B. Abstützböcken 2 und Schienenklemmen 3, versehen; es hat eine Antriebsachse 4, welche über ein Untersetzungsgetriebe 5 von einem Motor 6 angetrieben wird.
An diesem Fahrgestell ist wenigstens ein einstellbarer Ausleger regelbarer Schräglage (oder auch drei gleiche Ausleger) angebracht, welcher um eine waagerechte Achse 7 schwenkbar ist, die von einer Schwenkhülse 8 getragen wird, welche auf einem lotrechten Drehzapfen 9 drehbar ist, wobei der Ausleger einen Halter 10 aufweist, an welchem die Bohrlafette mit dem Bohrwerkzeug 11 angebracht ist.
Zur Höheneinstellung das Auslegers ist z. B. <*-i n h^dτa^^dn^__Z^UI^ά(txL·ύhsΆ-i2^XQrges^isn.
Der Ausleger besteht aus einem Teil 13, welcher
um die waagerechte Achse 7 des Schwenkwerkes schwenkbar ist, und einem Teil 14, welcher in bezug auf den Teil 13 um eine zu der Längsachse des Auslegers parallele Achse drehbar ist.
Dieser zweite Teil 14 trägt den Halter 10, dessen Schwenkachse 15 senkrecht zu der Drehachse des Teils 14 liegt.
Schließlich sind zur Steuerung der Drehbewegung des Teiles 14 und der Schwenkbewegung des Halters 10 zwei voneinander unabhängige Antriebssysteme vorgesehen, deren Betätigungsorgane vorzugsweise in der Nähe des Schwenkwerkes der Maschine angeordnet sind.
Öi^äJ^ jdnej^Jjerorzujjte^
Auslegers haben die Teile 13 und 14 desselben die F~orm vor^zue.i η analer gleichachsigen rohrförmigen Teilen, wobei der Te 1 J] 1 1,3 der ä>iRpnpjr»hrTnrmTap Teil dan Anm^kwag. spin kann, während der innere rohr- inrnüpp_T^\J\Jt pjpigf Teilt» des_weiter unten erTäuter-
ten Antriebssvstems des Halte.rs umgibt.
Es ist zweckmäßig, am Vorderende des rohrförmigen Teiles 14 einen Kasten 14a vorzusehen, welcher die Schwenkachse 15 des Halters 10 trägt und gewisse Teile des Mechanismus zum Antrieb des Halters enthält.
Die verschiedenen Antriebssysteme zur Verdrehung
des rohrförmigen Teiles 14 sowie zur Vornahme der Schwenkbewegung des Halters 10 sind folgendermaßen ausgebildet: Der rohrförmige Teil 14 wird
durch eine Schnecke 16 angetrieben, welche ein unmittelbar auf dem rohrförmigen Teil 14 befestigtes Schneckenrad 17 antreibt.
Der Antrieb des Halters 10 erfolgt durch eine Schnecke 18, welche ein Schneckenrad 19 antreibt, das auf einer Welle 20 sitzt, welche den rohrförmigen Teil 14 durchdringt und an ihrem in dem Kasten 14 a gelegenen Vorderende eine Schnecke 21 trägt, welche einen mit dem Halter 10 fest verbundenen Zahnsektor 22 betätigt.
Die in der Nähe des Schwenkwerkes (z. B. an dem Fußende des Teiles 13 des Auslegers) angeordneten Schnecken 16 und 18 können auf beliebige Weise angetrieben werden, z. B. von Hand, oder besser durch einen Servoantrieb, z. B. durch Druckluftmotore, welche an dem die beiden Schnecken 16 und 18 tragenden Fußende des Auslegers fest angeordnet sind.
Bei einem derartigen Gerät kann die Bedienungsperson in der Nähe des Schwenkwerkes (d. h. in der am wenigsten exponierten Zone der Arbeitsstelle) bleiben und zunächst die Grobeinstellung des Bohrwerkzeuges 11 durch Schwenken des gesamten Auslegers um den Drehzapfen 9 und durch Betätigung des Zylinderkolbens 12 und hierauf die Feinregelung der Einstellung durch vereinte Betätigung der Antriebssysteme des drehbaren rohrförmigen Teiles 14 und des Halters 10 vornehmen. Nach beendeter Einstellung verriegelt die Bedienungsperson das Schwenkwerk mittels einer z. B. durch einen Hebel 23 betätigten, im folgenden näher beschriebenen Verriegelungseinrichtung.
Die Bedienungsperson kann mittels eines derartigen Steuersystems zur Einstellung des Bohrwerkzeuges 11 dieses durch ein einfaches, schnelles Manöver in jede beliebige Richtung einstellen.
Die Anbringung des Bohrwerkzeuges 11 kann in bekannter Weise so erfolgen, daß der Halter 10 unmittelbar eine fest angebrachte Bohrlafette trägt, auf welcher das Bohrwerkzeug 11 gleitend angebracht ist.
Es ist jedoch zweckmäßiger, für die Anbringung des Bohrwerkzeuges 11 folgende bekannte Anordnung zu benutzen: Von dem Halter 10 wird eine Bohrlafette 24 getragen, welche auf dem Halter 10 parallel zu der Längsachse des Bohrwerkzeuges 11 gleitend verschiebbar ist, welches seinerseits auf der Bohrlafette 24 gleitend verschiebbar ist.
Ferner trägt der Halter 10 die Antriebsvorrichtung zur Verstellung des Bohrwerkzeuges 11 gegenüber der Bohrlafette 24.
Eine derartige Antriebsvorrichtung besteht z. B. aus einem Motor, dessen Welle 25 ein Zahnrad 26 trägt, welches in bekannter Weise eine hin- und zurücklaufende Kette 27 antreibt, welche über zwei Zahnräder 28 läuft, deren Achsen an dem Halter 10 befestigt sind, während Umlenkrollen 29 für diese hin- und herlaufende Kette in der Bohrlafette 24 angebracht sind, so daß die Bewegung der Kette, deren Enden bei 30 an einem das Bohrwerkzeug tragenden Schlitten befestigt sind, die Bewegung dieses Schlittens und des Bohrwerkzeuges 11 auf der Bohrlafette 24 bewirkt.
Eine derartige Anordnung besitzt den Vorteil, daß nach Verriegelung des Bohrwerkzeugschlittens auf der Bohrlafette 24 die Bewegung der Bohrlafette gegenüber dem Halter 10 mittels des für den Vortrieb des Bohrwerkzeuges 11 dienenden Motors vorgenommen werden kann.
Auf diese Weise gestattet ein und derselbe Motor, je nach den Erfordernissen des Betriebes, entweder den Vorschub des Bohrwerkzeuges 11 auf der Bohrlafette 24 oder die Bewegung der Bohrlafette 24 in dem Halter 10 vorzunehmen.
Die Verriegelung des Bohrwerkzeugschlittens auf der Bohrlafette 24 kann so erfolgen, daß an dem hinteren Ende des Schlittens ein Gabelkopf 31 vorgesehen \vird, welcher z. B. durch einen Stift 32 an Ansätzen 33 des Hinterendes der Bohrlafette 24 verriegelt werden kann.
Zur Verschiebung des Werkzeugschlittens muß natürlich die Bohrlafette 24 in dem Halter 10 verriegelt sein. Eine derartige Verriegelung kann z. B. mittels eines gleichzeitig durch den Halter 10 und die Bohrlafette 24 gesteckten Stiftes 34 erfolgen.
Die Verriegelung der Schwenkhülse 8 auf dem Drehzapfen 9 erfolgt erfindungsgemäß mittels der in Fig. 2 bis 6 dargestellten Verriegelungsvorrichtung.
Diese enthält einen von der zu verriegelnden Schwenkhülse 8 getragenen keilförmigen Verriegelungskörper 35 mit einer Verzahnung, welche in eine entsprechende Verzahnung 9 α des Drehzapfens 9 eingreift.
Ferner kann wenigstens ein Abstützkeil 36 durch eine zu der Achse des Schwenkwerkes parallele und z. B. von unten nach oben gerichtete Bewegung in eine Klemmstellung gebracht werden, in welcher er den keilförmigen Verriegelungskörper 35 gegen den Drehzapfen 9 drückt, wozu er z. B. mittels eines Schwalbenschwanzes 36a in einem Führungsteil 37 gleiten kann, welcher um eine zu der Schwenkwerkachse parallele Achse drehbar ist.
Schließlich sind Rückführungsmittel, z. B. Zugfedern 38, zwischen dem Führungsteil 37 und dem Keilkörper 35 so angebracht, daß sie den Keilkörper 35 zurückziehen, d. h. die Schwenkhülse 8 von dem Drehzapfen 9 trennen, wenn der Abstützkeil 36 mittels einer weiter unten ausführlicher beschriebenen Betätigungsvorrichtung freigegeben wird.
Wenn ein einziger Abstützkeil 36 vorhanden ist (Fig. 2 und 3), ist es zweckmäßig, diese Betätigungsvorrichtung durch ein Kniehebelsystem zu bilden. Dieses System kann z. B. so ausgebildet werden, daß durch einen Lenker 39, dessen Länge vorzugsweise regelbar ist, zwei Achsen 40 und 41 verbunden werden, welche von dem Abstützkeil 36 bzw. einem Kurbelzapfen 42 getragen werden, welcher auf einer mittels des Verriegelungshebels 23 verstellbaren Welle 43 sitzt, wobei die Länge des Lenkers so eingestellt wird, daß die Klemmsteliung des Abstützkeiles 36 im wesentlichen dem oberen Totpunkt des Kurbelzapfens 42 entspricht.
Wenn mehrere Keile 36 vorgesehen sind (Fig. 4 bis 6), muß dafür gesorgt werden, daß diese Keile wenigstens am Ende des Eindrückhubes unabhängig voneinander betätigt werden können, derart, daß schließlich alle Keile in die Stellung der größten Pressung gebracht werden können.
Nachstehend soll beispielshalber der Fall betrachtet werden, daß zwei Keile 36 zwischen dem Keilkörper 35 und dem schwenkbaren Führungsteil 37 vorgesehen sind.
Zur Herstellung der obenerwähnten Unabhängigkeit der Betätigung können dann, wie in Fig. 5 gezeigt, die beiden Keile 36 unmittelbar von zwei hydraulischen Zylinderkolben 44 betätigt werden, welche parallel von derselben Druckleitung 45 gespeist werden. Wenn der eine Keil vor dem anderen in der Stellung der größten Pressung ankommt, arbeitet der dem zurückbleibenden Keil entsprechende Zylinderkolben allein weiter, bis dieser Keil ebenfalls die Stellung der größten Pressung erreicht.
Die beiden Keile 36 können jedoch auch, wie in Fig. 6 gezeigt, durch einen einzigen hydraulischen Zylinderkolben 46 unter Zwischenschaltung eines Ausgleichssystems gesteuert werden, welches eine differentielle Betätigung der beiden Keile am Ende ihres Hubes gestattet. Dieses System kann z. B. aus einer Nockenscheibe mit einer schraubenförmigen Hubfläche 47 bestehen, welche mittels eines Hebels 48 betätigt wird.
Ein derartiges Verriegelungssystem gestattet eine wirksame Verriegelung des Schwenkwerkes des Gerätes, und zwar unabhängig von den gegenseitigen Stellungen der Verzahnungen des Drehzapfens 9 bzw. des Keiles oder der Keile 36.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform gleiten die Keile 3O1 und 362 nicht parallel zu der Achse des Schwenkwerkes, sondern senkrecht zu derselben.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fahrbares, um einen Drehzapfen schwenkbares Bohrgerät od. dgl. für den Bergbau, an dessen Schwenkhülse der Bohrausleger gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Außenwandung des Drehzapfens (9) mit parallel zur Schwenkachse verlaufenden Zähnen (9 a) versehen und in einem Wandungsabschnitt der zu verriegelnden Schwenkhülse (8) ein keilförmiger, entsprechende Eingriffszähne aufweisender Verriegelungskörper (35) radial zu der Schwenkachse mit seitlichem Spiel verschiebbar angeordnet ist, wobei elastische Zugmittel (38) zwischen einem Führungsteil (37) und dem Verriegelungskörper (35) sowie zwischen dem Verriegelungskörper (35)
und dem Führungsteil (37) ein gleitend verschiebbarer, den Verriegelungskörper (35) gegen den Drehzapfen (9) pressender Abstützkeil (36) in der Schwenkhülse (8) vorgesehen sind.
2. Bohrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkeilungsmittel (36) in einer zur Achse des Drehzapfens (9) parallelen Richtung gleitbar gelagert sind.
3. Bohrgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungskörper (35) aus einem einzigen Keil (36) mit verstellbaren Kniehebelbewegungsorganen (39 bis 42) besteht.
4. Bohrgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkeilungsmittel aus mindestens zwei unabhängig voneinander betätigten Keilen (36) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 126 374;
deutsche Patentanmeldungen S 19671 VI/5b (bekanntgemacht am 1. 2. 1951), C 4419 VI/5b (bekanntgemacht am 27.11.1952);
Zeitschrift »Colliery Engineering«, Januar 1951, S. 38, September 1951, S. 382;
Zeitschrift »Engineering and Mining Journal«, August 1950, S. 40, Reklameteil;
Werbeblatt der Maschinenfabrik Mönninghoff, Bochum, »Mönninghoff-Rohrwagen«, Abb. 1;
Werbeblatt der Joy-Sullivan Ltd. London »Hydro Drill Jib«;
Werbeblatt der Le Roi Company, Milwaukee, »Le Roi-Cleveland Mine Jeembo«, Bulletin RD 9;
Werbeblatt der Ingersoll-Ranid »For lower production costs and happier miners«, 1948;
Sonderheft der Montanzeitung, Dezember 1951, Reklameteil S. IX.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 909 629/5 9. 59
DENDAT1065798D 1952-06-03 Fahrbares Bohrgerät für den Bergbau mit Bohrausleger Pending DE1065798B (de)

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