DE220992C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE220992C DE220992C DENDAT220992D DE220992DA DE220992C DE 220992 C DE220992 C DE 220992C DE NDAT220992 D DENDAT220992 D DE NDAT220992D DE 220992D A DE220992D A DE 220992DA DE 220992 C DE220992 C DE 220992C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nozzle
- asbestos
- gases
- filter
- nozzle opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31018—Nozzles and cleaning devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220992 -KLASSE 4g. GRUPPE
in BUDAPEST.
Düse mit Asbestfilter für Petroleumglühlicht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1909 ab.
Ein großer Nachteil der bisher gebräuchlichen Petroleumglühlichtlampen ist, daß die
Düsenöffnung schon nach kurzem Brennen der Lampen verlegt wird, wodurch unangenehme
Betriebsstörungen entstehen. Diesen Betriebsstörungen wollte man, bisher auf falscher Grundlage stehend, dadurch abhelfen,
daß man in den Weg der Verbrennungsgase Drahtsiebe, gelochte Platten u. dgl. anbrachte,
ίο um die Koksteilchen, welche sich im Verdampfer
bilden, aufzufangen und derart die Düsenöffnung rein zu erhalten. Diese Anordnung
ist jedoch nicht vorteilhaft, da die Gase noch mit anderen Unreinlichkeiten belastet
in die Düse gelangen, wo dieselben in der engen Düsenöffnung abgelagert werden und
dieselbe alsbald verlegen. Bei diesen Lampen muß man die Düsenöffnung sehr häufig mit
einem geeigneten Mittel reinigen, zu welchem Zwecke man einerseits das Brennen der Lampe
fortwährend unterbrechen muß, andererseits die Lampe ständiger Aufsicht und Wartung
bedarf.
Es wurde daher auch versucht, einen in ein Drahtsieb eingeschlossenen Asbestkegel vor
die Düsenöffnung zu lagern, um die Dämpfe nicht nur von den Koksteilchen, sondern auch
von den schweren, klebrigen Teerteilchen zu befreien. Diese Anordnung verfehlte aber
ebenfalls ihren Zweck, da die Düsenöffnung mit der Grundfläche des Asbestkegels in unmittelbarer
Berührung stand, so daß den Gasen ein sehr geringer Austrittsquerschnitt geboten
war und die Düse infolge der sich ablagernden Schmutzteile alsbald verstopfte.
Diesen'Nachteilen abzuhelfen ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende
Düse berufen, lange, laut Versuchen 500 Brennstunden, unter Umständen noch
länger, rein bleibt, nicht verlegt wird und derart einen ungestörten Betrieb der Lampe
sichert.
Dieser Zweck wird durch den Gegenstand vorliegender Erfindung, der in der Zeichnung
in einem Ausführungsbeispiel in senkrechtem Längsschnitt dargestellt ist, erreicht. Zu diesem
Zwecke wird eine in ein Drahtsieb eingeschlossene Asbestpackung verwendet, welche
der Düsenöffnung vorgelagert ist, mit dieser aber nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung
eines tief in die Asbestmasse hineinragenden, an die Düsenöffnung angeschlossenen
Siebrohres in Verbindung steht, so daß den Gasen eine sehr große Austrittsfläche geboten
wird, welche nicht so rasch verklebt wird. Bei dieser Anordnung ist der Weg der
vorgewärmten Gase durch das Asbestfilter noch lang genug, um sie von den Unreinigkeiten
zu befreien, so daß sie durch die Düsenöffnung rein austreten.
Die in der Zeichnung dargestellte, hauptsächlich bei Starkbrennerlampen verwendete
Düse besteht aus dem Körper 1, der in das in der Zeichnung nicht dargestellte Vergaserrohr
eingeschraubt ist. Die Düse 1 ist mit einer trichterförmigen Vertiefung 2 versehen,
die sich in den zur Aufnahme des aus sehr hartem Stoffe bestehenden Mundstückes 3 dienenden
zylindrischen Kanal 4 fortsetzt. Über den Kanal 4 ist ein stark hervorstehendes Rohrsieb 5 gestülpt, das mit breitem Abstande
durch ein in die Düse eingeordnetes, von allen Seiten geschlossenes Drahtnetz 6 umgeben ist.
Der zwischen Rohrsieb 5 und Drahtnetz 6 verbleibende Raum ist mit Asbestwolle ausgefüllt.
Der Düsenkörper 1 ist auf beliebige Weise auf den Luftzuleitungswegen 8 angeordnet,
in welches das abwärts reichende Rohr 9 mündet. Auf letzteres ist der Glühkörper
10 aufgezogen.
Die in Richtung des Pfeiles 11 ziehenden,
im Vergaser bereits vorgewärmten, mit Unreinigkeiten
noch beschwerten Gase treten durch das Drahtnetz 6 in den durch die Netze 5 und 6 gebildeten Raum, durchströmen
die im Räume befindliche Asbestwolle 7, wobei sie vollkommen filtriert werden, worauf
sie im Innern des Rohrsiebes 5 in schon gereinigtem Zustande gegen das Mundstück 3
der Düse strömen und mit der durch die Rohre 8 zuströmenden Luft vermengt und verbrannt werden. Durch das Mundstück der
Düse tritt daher vollständig reines Gas aus, und die öffnung der Düse wird während sehr
langer Zeit nicht verlegt, so daß das Brennen ungestört und dauernd gleichförmig bleibt.
Es ist ersichtlich, daß diese Wirkung der sehr großen Austrittsfläche zuzuschreiben ist, den
die Gase in der Asbestmasse beschreiben
müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Düse mit Asbestfilter für Petroleumglühlicht, bei welcher die Asbestpackung von außen in ein Drahtnetz eingeschlossen ist, gekennzeichnet durch ein sich an die Mundöffnung der Düse anschließendes, tief in die Asbestmasse hineinragendes Rohrsieb (5), zum Zwecke, den Gasen eine große Austrittsfläche zu bieten und dem Filter eine längere Brauchbarkeit zu geben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt ik der reiChsdrUckereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220992C true DE220992C (de) |
Family
ID=482003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220992D Active DE220992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220992C (de) |
-
0
- DE DENDAT220992D patent/DE220992C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2029596A1 (de) | Verfahren zur Gasfiltration und zur Entfernung von Filterrückständen aus Filtern | |
| DE1407914A1 (de) | Verfahren zum Abreinigen von Filterorganen von Staubabscheidern durch Druckstoss-Rueckspuelung mittels Spuelluft und Druckgas-Rueckspuelvorrichtung | |
| DE202007004263U1 (de) | Elektrofilter | |
| DE2907081A1 (de) | Entstaubungseinrichtung | |
| DE2719544A1 (de) | Verfahren zum reinigen eines filterbetts und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE1091090B (de) | Elektrostatischer Staubabscheider mit einem oder mehreren sich verjuengenden Kanaelen mit senkrecht zur Stroemungsrichtung des staubhaltigen Gases angeordneten, jalousieatigen Schlitzen | |
| DE220992C (de) | ||
| DE664371C (de) | Auspuff-Filter fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE2065715A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen fester rueckstaende und zum reinigen schlauch- oder beutelfoermiger filter | |
| DE614016C (de) | Abscheider fuer pneumatische Foerderanlagen mit einer mittleren, innerhalb einer Fliehkraftabscheidekammer vorgesehenen, axial verlaufenden Schlauchfilterfeinabscheidevorrichtung | |
| DE4212769C2 (de) | ||
| EP1050341B1 (de) | Röhrenelektrofilter mit beweglichen Elektroden | |
| DE2038445C3 (de) | Gasgenerator für feinkörnige Kohle-Brennstoffe | |
| DE2751789B2 (de) | Filter für große Gasmengen | |
| DE277279C (de) | ||
| DE217475C (de) | ||
| DE1100660B (de) | Vorrichtung zur Vorreinigung eines fuer die Zerlegung durch Kompression und Tiefkuehlung bestimmten Gasgemisches | |
| DE2215025B2 (de) | Taschenfilter | |
| DE347599C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektrischen Gasreinigung | |
| DE19633830A1 (de) | Kühlvorrichtung nach dem Verdunstungsprinzip für heiße, staubhaltige Gase | |
| DE255535C (de) | ||
| DE366967C (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Ausscheiden von Staub o. dgl. aus unter sich verschiedenen Gasen, Daempfen usw. mittels Filter | |
| DE739257C (de) | Elektrischer Gasreiniger | |
| DE1900866U (de) | Schlauchfilter fuer die staubabscheidung aus gasfoermigen medien. | |
| DE81393C (de) |