DE2207828A1 - Verfahren und anlage zum beschicken von plattenpressen - Google Patents

Verfahren und anlage zum beschicken von plattenpressen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/20Moulding or pressing characterised by using platen-presses
    • B27N3/22Charging or discharging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B7/00Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members
    • B30B7/02Presses characterised by a particular arrangement of the pressing members having several platens arranged one above the other
    • B30B7/023Feeding or discharging means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

2207828 Andrejewski, Honke & Gesthuysen Patentanwälte
Diplom-Physiker Dr. Walter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honke
η , η , Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 38 458/Pk- „ans Dieter Gesthuysen
4300 Essen, den 15. Fe br. 1972 Theaterplatz 3
Patent- und Hilfsgebrauchsmusteranmeldung der Firma G. Siempelkamp & Co.
415 Krefeld, Siempelkampstr. 73
Verfahren und Anlage zum Beschicken von Plattenpressen '
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Beschicken von Plattenpressen bei Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, die mit Mehretagen-Plattenpressen und Beschickeinrichtung, vorzugsweise mit Bandtablett-Beschickeinrichtung.; ausgerüstet sind, wobei Preßgutmatten gleichen Formats mit Hilfe der Beschickeinrichtung in die offene Mehretagen-Plattenpresse zu einem Stapel (der durch die Pressenplatten gleichsam unterbrochen ist) abgelegt werden. Die Erfindung bezieht sich fernerhin auf eine Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens»
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Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
Im Rahmen der bekannten Verfahren der beschriebenen Gattung wird der Stapel der zu pressenden Matten einerseits in vertikaler Projektion kantengleich und außerdem symmetrisch in bezug auf die Plattenachsen der Pressenplatten der Mehretagen-Plattenpresse abgelegt. Das bereitet bei Mehretagen-Pressenplatten, die von einer Seite beschickt, von der gegenüberliegenden Seite entleert werden, bezüglich der zur Transportrichtung parallelen Kanten der Preßgutmatten keine Schwierigkeiten. Bezüglich der zur Transportrichtung orthogonalen Kanten werden jedoch Ungenauigkeiten beobachtet. Aus diesem Grunde, aber auch wenn solche Ungenauigkeiten nicht zu beobachten sind, stellt man fest, daß die einzelnen, fertiggepreßten Spanplatten oder ihre Stapel mehr oder weniger keilig sind. Darunter werden Dickenabweichungen in Transportrichtung verstanden, die zwar oft nur einige zehntel Millimeter ausmachen, jedoch stören. Tatsächlich macht diese Keiligkeit aufwendiges Nacharbeiten mittels Abschleifen oder dergleichen erforderlich, wenn genaue Dickentoleranzen für die fertiggepreßten Platten verlangt werden. Um diese Keiligkeit auszuschalten, bemüht man sich, die Mehretagen-Plattenpressen in mechanischer Hinsicht sehr genau und fehlerfrei aufzubauen. Nichtsdestoweniger wird immer wieder die beschriebene störende Keiligkeit beobachtet.
Im übrigen ist es bekannt (vgl. CH-PS 417 938), daß beim Pressen von Preßgutmatten aus gestreuten Spänen zu Spanplatten in Plattenpressen ein erheblicher Spanschub auftritt. Die Späne · besitzen in der Preßgutmatte eine Vorzugslage. Diese bewirkt während des Preßvorganges ein relatives Verschieben der oberen Preßgutmattenoberfläche gegenüber der unteren Preßgutmattenoberfläche, da die Späne bestrebt sind, sich unter der Einwirkung
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des Preßdruckes nachzulegen. Obwohl die hierbei sich einstellenden Schubkräfte eine erhebliche Größe haben, sind sie nicht imstande, die Reibung zwischen den die Oberfläche der Preßgutmatten oildenden Teilchen und den Pressenplatten oder zwischengelegten Beschickblechen zu überitfinden. Es kommt daher zu erheblichem Spanschub, der von der Plattenpresse bzw. deren Pressengestell aufzunehmen ist und sich bei Mehretagenpressen nach Maßgabe der Etagenzahl addiert. Man bemüht sich daher, die Mehretagen-Plattenpressen bezüglich des Pressengestells entsprechend steif auszuführen, was auch gelingt, glaubt damit nachteilige Einflüsse des Spanschubs auf die Genauigkeit der fertigen Spanplatten ausgeschaltet zu haben, - und wundert sich, daß nichtsdestoweniger immer wieder Ungenauigkeiten auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, welches es erlaubt, in Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, die mit Mehretagen-Plattenpressen und Beschickeinrichtung ausgerüstet sind, ohne störende Keiligkeit der einzelnen Spanplatten bzw. daraus gebildeter Stapel Preßgutmatten zu Spanplatten zu pressen. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine einfache Anlage zur Durchführung dieser Maßnahmen anzugeben.
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum Beschicken von Plattenpressen bei Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, die mit Mehretagen-Plattenpressen mit Beschickeinrichtungen ausgerüstet sind, wobei Preßgutmatten gleichen Formats mit Hilfe der Beschickeinrichtung in der offenen Mehretagen-Plattenpresse zu einem Stapel (der durch die Pressenplatten gleichsam unterbrochen ist) abgelegt werden. Die Erfindung besteht darin, daß der Stapel der
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abgelegten Preßgutmatten in Transportrichtung der Preßgutmatten bzw. der fertiggepreßten Spanplatten gegenüber der Pressenmitte der Mehretagen-Plattenpresse versetzt und dadurch beim Preßvorgang auf Spanschub beruhender unsymmetrischer Kraftangriff am beweglichen Pressentisch kompensiert wird. - Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß störende Keiligkeit der fertiggepreßten Spanplatten oder daraus gebildeter Stapel auf Spanschub beruht, und daß die übliche, zur Aufnahme des Spanschubs hinreichend steife Ausbildung des Pressengestells der Mehretagen-Plattenpresse oder besondere Säulenführung nicht ausreichen, um nachteilige Einflüsse des Spanschubs zu beseitigen. Tatsächlich erfährt auch bei praktisch vollkommen steifen Mehretagen-Plattenpressen oder besonderer Säulenführung der bewegliche Pressentisch durch den Spanschub unsymmetrischen Kraftangriff und ein Drehmoment sowie dadurch im Rahmen unvermeidbarer Führungstoleranzen Verkantungen, die die störende Keiligkeit bedingen, zumal schon Ungenauigkeiten in der Größenordnung von 0,10 mm an den einzelnen fertiggepreßten Spanplatten als störende Keiligkeit erscheinen. Die Erfindung hat ferner erkannt, daß dieser unsymmetrische Kraftangriff kompensiert werden kann, und zwar auf einfache Weise dadurch, daß der Stapel der abgelegten Preßgutmatten und/oder im Stapel der einzelnen Preßgutmatten in Transportrichtung der Preßgutmatten bzw. der fertiggepreßten Spanplatten gegenüber der Pressenmitte versetzt werden. - Im Detail läßt sich diese Lehre der Erfindung variieren. So sind nach bevorzugter Ausführungsform zusätzlich im gegenüber der Pressenmitte versetzten Stapeln die einzelnen Matten versetzt zueinander angeordnet, und zwar nach Maßgabe mechanischer Ungenauigkeiten, die als systematische Ungenauigkeiten den einzelnen Etagen von Beschickvorrichtung bzw. Mehretagen-Plattenpresse zugeordnet werden können. Tatsächlich hat sich herausgestellt,
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daß diese gleichsam überlagerte Korrektur vorteilhaft ist/ wo mechanische Ungenauigkeiten der beschriebenen Art von der Funktion oder von der Fertigung her unvermeidbar sind. Um für die einzelnen Matten das Maß dieser überlagerten Korrektur zu ermitteln, kann man zunächst den gesamten Stapel der Matten in der beschriebenen Weise außermittig versetzt kantengleieh so anordnen, daß der nachträglich geprüfte Stapel aus den erzeugten Platten insgesamt keine Keiligkeit mehr zeigt. Wird nichtsdestoweniger an der einen oder anderen Platte noch Keiligkeit festgestellt, so wird nach Maßgabe dieser Keiligkeit die beschriebene überlagerte, etagenabhängige Korrektur für die einzelnen Etagen durchgeführt. Das richtige Maß der Korrektur ist durch Probieren leicht feststellbar. Wo systematische Ungenauigkeiten der beschriebenen Art nicht vorliegen, liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Matten im gegenüber der Pressenmitte versetzten Stapel auch in Transportrichtung kantengleieh abgelegt werden, - quer zur Transportrichtung liegen sie ohnehin immer mehr oder weniger kantengleieh.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens, die also in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst besteht aus Mehretagen-Plattenpresse und Beschickeinrichtung. Hier besteht die Erfindung darin, daß die Beschickeinrichtung eine Steuervorrichtung aufweist, mit der das Ablegen der einzelnen Preßgutmatten in bezug auf die Pressenmitte steuerbar ist. Bei einer derartigen Anlage besteht ohne weiteres die Möglichkeit, nicht nur den Stapel insgesamt gegenüber der Pressenmitte zu versetzen, sondern darüber hinaus beim Ablegen der einzelnen Preßgutmatten die beschriebenen, überlagerten Korrekturen durchzuführen, um Fehler zu beseitigen, die auf Fertigungstoleranzen oder dergleichen beruhen und den einzelnen Etagen zugeordnet werden können. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen lassen sich
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insbesondere bei Anlagen mit Bandtablett-Beschickeinrichtung auf einfache Weise durchführen. Hier kann man mit einem Vorprogrammiergerät arbeiten, welches mit der Beschickeinrichtung kombiniert ist und dafür sorgt, daß die einzelnen Matten zur Vermeidung der Keiligkeit genau vorbestimmt und lagegenau in den einzelnen Pressenetagen abgelegt werden. - Bandtablett bezeichnet bekanntlich Einrichtungen in Form von Tabletts, deren Boden als Förderband ausgebildet ist und die in eine geöffnete Plattenpresse einfahren sowie bei der Rückwärtsbewegung unter Antreiben des Förderbandes die zu pressende Preßgutmatte auf der zugeordneten Pressenplatte ablegen. Hier läßt sich durch Steuerung des Ablegevorganges an den einzelnen Bandtabletts leicht die Überlagerte Korrektur durchführen und gleichzeitig der Stapel insgesamt außermittig versetzen. Im Ergebnis gelingt es so jedenfalls, mit einer Anlage zur Herstellung von Spanplatten, die eine Mehretagen-Plattenpresse und eine Beschickeinrichtung, insbesondere also eine Bandtablett-Beschickeinrichtung aufweist, Spanplatten zu pressen, die eine störende Keiligkeit nicht mehr aufweisen. - Voraussetzung ist selbstverständlich hinreichend homogene Streuung der Preßgutmatten, eine Forderung, die von modernen Streumaschinen ohne weiteres erfüllt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 die Seitenansicht einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingerichteten Anlage zur Herstellung von Spanplatten,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in anderer Funktionsstellung.
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Die in den Fig. dargestellte Anlage besteht aus einer Mehretagen-Plattenpresse 1 und einer vorgeschalteten Beschickeinrichtung 2. Sie gehört damit zu einer Anlage zur Herstellung von Spanplatten, die beispielsweise mit einer Streustation beginnt und über eine Entleervorrichtung weitergeführt ist. Die Beschickeinrichtung ist im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform, aber nicht beschränkend, eine Bandtablett-Beschickeinrichtung 2. Sie besitzt eine Steuervorrichtung 3, mit der das Ablegen der einzelnen Bandtabletts 4 in bezug auf die Pressenmitte 5 steuerbar ist. Während man nun üblicherweise diesen Stapel symmetrisch in bezug auf de Mittenachsen der Pressenplatten angeordnet, lehrt die Erfindung grundsätzlich, daß der Stapel der abgelegten Prefigutmatten 6 in Transportrichtung 7 der Preßgutmatten 6 bzw. der fertiggepreßten Spanplatten gegenüber der Pressenmitte 5 der Mehretagen-Plattenpresse 1 versetzt ist, so daß beim Preßvorgang auf Spanschub beruhender unsymmetrischer Kraftangriff am beweglichen Pressentisch 9 kompensiert wird. Das ist eine erste Maßnahme zur Verhinderung der Bildung keiliger Platten. Zum gleichen Zweck können auch die einzelnen Preßgutmatten 6 im Stapel mit ihren Kanten 8 gegeneinander versetzt sein. In den Fig. ist schematisch angedeutet, wie die Späne 10 in den Preßgutmatten 6 orientiert sind, wobei sich diese Orientierung durchcfen Sfcreuvorgang einstellt und unvermeidbar ist. !"Jährend der am Oberliolm 11 der Plattenpresse 1 auftretende Spanschub von dein steifen Pressengestell 12 aufgenommen wird, führen unvermeidbare Toleranzen in der Führung des beweglichen Pressentisches 9 zu Verkantungen, die auf unsymmetrischen Kraftangriff beruhen, es sei denn, dieser unsymmetrische Kraftangriff ist in der dargestellten Meise dadurch beseitigt, daß der Stapel der abgelegten Preßgntmatt-sn 6 in Transportrichtung gegenüber-der Pressenmitte 5 versetzt Ist»
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Gleichzeitig ist in Pig. I angedeutet worden, daß die Steuervorrichtung 3 mit der die der Beschickvorgang für die einzelnen Bandtabletts 4 der Bandtablett-Beschickeinrichtung 2 steuerbar ist, auch mechanische Ungenauigkeiten in den einzelnen Etagen kompensieren kann. Erfindungsgemäß kann über das Steuervorrichtungsbauteil 12 die Preßgutmatte 6 auf einem Bandtablett 4 mit dem Band ein wenig so vorgeschoben werden, daß der abgelegte Stapel der Preßgutmatten 6 in der Mehretagen-Plattenpresse 1 in Transportrichtung 7 versetzt ist. Im Stapel können außerdem die einzelnen Preßgutmatten 6 versetzt sein, um mechanische Fehler zu kompensieren, die gleichsam den einzelnen Etagen zuzuordnen sind. Das geschieht nach experimentell für jede Anlage zu ermittelnden Programmen, in die Plattenabmessung, Plattendicke, Plattenaufbau, Streuwinkel, Streugenauigkeit, Material, Preßdruck der Kolben und systematische Fertigungsungenauigkeiten der Anlage insgesamt eingehen. Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens müssen für Preßgutmatten 6 bestimmter Provenienz selbstverständlich das Maß der Versetzung des Stapels der abgelegten Preßgutmatten 6 einerseits und das Maß der Korrektur an den einzelnen Bandtabletts 4 zunächst experimentell ermittelt und danach auch häufiger kontrolliert werden.
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Claims (2)

  1. Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
    Ansprüche
    (!./Verfahren zum Beschicken von Plattenpressen bei Anlagen zur Herstellung von Spanplatten, die mit Mehretagen-Plattenpressen und Beschickeinrichtungen ausgerüstet sind, wobei Preßgutmatten gleichen Formats mit Hilfe der Beschickeinrichtung in der offenen Mehretagen-Plattenpresse zu einem Stapel abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel der abgelegten Preßgutmatten in Transportrichtung der Preßgutmatten bzw. der fertiggepreßten Spanplatten gegenüber der Pressenmitte der Mehretagen-Plattenpresse versetzt und dadurch beim Preßvorgang auf Spanschub beruhender unsymmetrischer Kraftangriff am beweglichen Pressentisch kompensiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im gegenüber der Pressenmitte versetzten Stapel der Preßgutmatten die einzelnen Preßgutmatten noch gegeneinander versetzt sind.
    J5. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus Mehretagen-Plattenpresse und Beschickeinrichtung, vorzugsweise Bandtablett-Beschickeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickeinrichtung (2) eine Steuervorrichtung (j5) aufweist, mit der das Ablegen der einzelnen Preßgu.tmatten (4) in bezug auf die Pressenmitte (5) steuerbar und eine überlagerte Korrektur der Preßgutmatten (4) im Stapel durchführbar ist.
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    L e e r s e i t e
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