DE2204161A1 - Umluftsichter - Google Patents

Umluftsichter

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vanes
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    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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    • B07B7/00—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force
    • B07B7/10—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force having air recirculating within the apparatus
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Description

  • Beschreibung Umluftsichter Die Erfindung bezieht sich auf Windsichter zum Trennen eines Korngemisches nach Größe, Form und Dichte in zwei Fraktionen über- und unterhalb der Trenngrenze, und zwar auf die alß Umluftsichter bekannten Sichter, bei denen die Sichtluft innerhalb eines Gehäuses umläuft. Insbesondere bezieht sie sich auf die Rückführung der Sichtluft aus dem Feingutabscheideraum in den Crobgutraum. Sie betrifft eine vorteilhafte Ausbildung des Leitschaufelkranzes zur Rückführung der Sichtluft.
  • Bei den meisten Umluftsichtern wird die im Feingutabscheideraum vom Feingut gröBtenteils befreite Luft durch einen Leitschaufelkranz - eine sogenannte Jalousie - in den unter dem Sichtraum liegenden Grobgutraum geführt. Durch den Leitschaufelkranz soli verhindert werden, daß die innen kreisenden, entgegen dem aufsteigenden Luftstrom herabfallenden und von der Luft durchspUlten Grobgutteilchen in den Feingutraum gelangen können. Der Leitschaufelkranz besteht meist aus annähernd parallelen, senkrecht stehenden Schaufeln, die entweder rast radial oder unter einem bestimmten Winkel zum Radius am Sichtraumumfang unterhalb eines sich nach unten verjüngenden kegelstumpfartigen Mantels angebracht sind. Die untere Begrenzung dieses Schaufelkranzes wird meist ebenfalls von einem Hohlkegelstumpf gebildet, der parallel zum oberen Hohlkegelstumpf liegt.
  • Bei dieser bekannten Art der Luitrückführung wurde festgestellt, daß die Leitschaufeln nur dann ein durch Abprallen bewirktes Ilindurchtreten von einzelnen Grobgutkörnern durch den Leitschaufelkranz in den Feingutraum entgegen der allgemeinen Bewegungsrichtung des Grobgutes verhindern, wenn sie in ziemlich spitzen Winkel zum Umfang angeordnet sind, und wenn ferner die von den Leitschaufeln und den konischen Begrenzungswänden gebildeten, von der Umluft durchströmten Kanäle eine bestimmte Mindestlänge aufweisen.
  • Nachteilig an dieser Anordnung der Leitschaufeln ist, daß das im Feingutraum nicht völlig abgeschiedene Gut sich in den sehr spitzwinkligen Ecken an den nur wenig gegen die Horizontale geneigten Verschneidungslinien von Leitschaufeln und Kegelstumpfmänteln wegen der an dieser Stelle dickeren Grenzschicht ablagert und so zu Verstopfungen führt. Eine sorgfäflige Reinigung der vielen Ecken ist dann trotz Reinigungsöffnungen oder Tiiren nur bei demontiertem Sichter möglich. Als weiterer Nachteil dieser Leitschaufelanordnung erweist sich die mit hoher Umfangskomponentc in den Grobgutraum eintretende Luftströmung, die wegen der daraus resultierenden WirbelstrAmung im Grobgutraum viel Druckenergie verbraucht und den Verstellbereich des Sichters für Grobsichtungen erheblich einschränkt.
  • Es ist zwar ein Umluftsichter bekanntgeworden, bei dem durch Einsatz von gegen die Strömungsrichtung angestellten Bremsschaufeln die Umfangskomponente der Luftströmung reduziert wurde. Abgesehen von dem dafür erforderlichen erhöhten Energieaufwand war diese Anordnung nicht geeignet, den Durchtritt von Grobgutkörnern entgegen der Strömungsrichtung in den Feingutabscheideraum zu verhindern.
  • Auch sind Umluftsichter bekanntgeworden, bei denen zur Vermeidung einer Ablagerung von feinen, zum Ansetzen neigenden Gütern an Stelle des Leitschaufelkranzes ein vom Strömungsmittel von oben nach unten durchströmter Ringkanal ohne Leitschaufeln vorgesehen wurde. Nachteilig an dieser Ausführung ist aber die durch Messungen erhärtete Tatsache, daß sich bei dieser Art der Sichtluftrückführung eine gegenüber der Rückführung mit Leitschaufelkranz noch höhere Umfangskomponente der Strömung im Grobgutraum einstellt, woraus ein höherer Druckverlust resultiert, der wiederum eine Verminderung der Durchsatzleistung wegen der geringeren zeitlichen Umlaufmenge des Strömungsmittels zur Folge hat.
  • Ziel der Erfindung ist es, die Rückführung der Sichtluft aus dem Feingutabscheideraum in den Grobgutraum eines Umluftsichters derart auszubilden, daß die Nachteile der bekannten Umluftsichter vermieden werden, und der damit ausgerüstete Sichter die Anforderungen sowohl für feine als auch für grobe Sichtungen erfüllt und dabei einfach in Herstellung und Aufbau ist.
  • Es wird deshalb ein Umluftsichter mit Rückführung der Sichtluft aus dem Feingutabscheideraum in den Grobgutraum vermittels eines Leitschaufelkranzes vorgeschlagen, bei dem die Rückführung der Sichtluft durch einen zylindrischens von oben nach unten von der Sichtluft durchstromten Ringkanal erfolgt, in dem bogenförmige Leitschaufeln etwa senkrecht zu den Kanalwänden eingebaut sind.
  • Mit den zylindrischen Kanalwänden und den Leitschaufeln als Begrenzungsilachen entstehen gekrümmte, sich in Strömungsrichtung diffusorartig erweiternde Strömungskanäle mit etwa rechteckigem Querschnitt. Für einen möglichst stoßfreien Eintritt der Sicht luft in den Leitschaurelkranz erhalten die Schaufelenden an der Eintrittsseite etwa die Richtung der im Feingutabscheideraum schraubenförmig abwärts gerichteten Strömung. In den gekrüxinten 8trAmungskaeinen wird die Sichtluft nach unten umgelenkt, so daß die Ufangskoaponente der aus des Leitschaufelkranz austretenden Strömung erheblich kleiner ist als die ihr entsprechende Größe beim Eintritt. Durch Messungen konnte gezeigt werden, daß mit der Reduzierung der UMfangsgeschwindigkeit in Verbindung mit dem gleichzeitigen Rückgewinn von Druckenergie durch die diffusorartige Erweiterung der Strömungskanäle die zeitlich im Sichter umlaufende lAiftlenge gegenüber der Umluftmenge eines gleich großen Sichters der bekannten Art auf fast das Zweifache gesteigert werden konnte. Die Folge ist, daß ein erfindungsgemäß ausgerüsteter Sichter bei sonst unveränderten Betriebsverhältnissen mit fast der doppelten Gutmenge beaufschlagt werden kann, wobei wegen des rechteckigen Kanalquerschnitts und der darin vorhandenen, relativ hohen Strömungsgeschwindigkeit ein Absetzen von Gut mit Sicherheit verhindert wird. Außerdem können die wegen ihrer kreisenden Bewegung nach außen dringenden Grobgutkörner nicht wie bei einen Leitschaurelkranz der bekannten Art nach Abprallen an einer Leitschaufel durch den von außen nach innen führenden Kanal in den Feingutabscheideraum gelangen, sondern sie werden hier durch die äußere, geschlossene Begrenzungswand der Strömungskanäle und die gebogenen und sich überdeckenden Leitschaufeln aufgefangen und von der jit hoher Geschwindigkeit von oben nach unten durch die Kanäle strömenden Luft sicher in den Grobgutraum zurückgetragen.
  • Vorteilhaft kann es auch sein, wenn in weiterer Ausbildung der Erfindung die Schaufelenden an der Austrittsseite in den Grobgutraum hinein verlagert und schräg abgeschnitten werden. Dadurch wird erreicht, daß das i1 Sichtraui abgetrennte und infolge der Zentrifugalkräfte im wesentlichen in Nähe der ßichtraumrand herabkreisende Grobgut nach Verlassen dieser Wand über die Enden der Leitschaufeln springen muß, wobei es von der aus dem Leitschaufelkranz austretenden Rückluft nachgereinigt wird. Trotz der gegenüber den bekannten Sichtern fast doppelten Gutmenge wird auf diese Weise eine gleich gute, wenn nicht so bessere Grobgutqualität ersielt.
  • UM ein annähernd senkrechtes Aufprallen des im Grobgutraum kreisenden Gutes auf die leitschaufeln zu vermeiden, kann es weiterhin von Vorteil sein, die Leitschaufeln an ihres verlängerten, austrittsseitigen Ende zu verwinden, und zwar derart, daß die Innenkante der Leitschaufeln unten in Richtung der Grobgutströmung verschoben wird. Durch diese Maßnatne wird zudem erreicht, daß der Blechzuschnitt der abgewickelten Leitschaufeln mit geraden Schnitten hergestellt werden kann, d.h. die Form eines Vierecks erhalt, während die Herstellung der Blechsbwicklung einer lediglich gebogenen und nicht susatslich verwundenen Leitschaufel aufwendig und zeitraubend ist. Trotz der geradlinigen Begrenzung der Leitschaufelabwicklung wird durch geeignete Biegung und Verwindung eine Leitschaufelform gewonnen, die sich ohne Spalt der Krümmung der seitlichen, zylindrischen Begrenzungswände, vorallem der äußeren, anpassen laßt. Damit ist neben der einfachen Herstellung auch gevahrleistet, daß das Durchschießen einzelner Grobgutkörner in den Feingutabscheideraua gerade an der kritischen Stelle zwischen äußerer Begrenzungswand und äußerer Leitschaufelkante sicher verhindert wird.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an einem Umluftsichter bekannter Bauart beispielsweise und schematisch veranschaulicht. Bei dem in Fig. 1 in Längsschnitt dargestellten Umluftsichter ist der Leitschaufelkranz zur Luftrückführung links und rechts der Sichterachse verschieden ausgebildet. In Fig. 2 ist ein Teil der Abwicklung eines durch die Mitte der Leitschaufeloberkanten und kouial zur Sichterachse verlaufenden Schnittzylinders durch den Leitschaufelkranz dargestellt. Fig. 3 zeigt die Ansicht einer gebogenen und verwundenen Leitschaufel von innen.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Sichter besteht in bekannter Weise aus dem Materialeinlauf 1, da Streuteller 2, dem Sichtraum 3, dem Hauptventilator 4, da Feingutabscheideraum 5, dem Feingutaustritt 6, dem Leitschaufelkranz 7, da Zusatzventilator 8 und des Grobgutraui 9 mit Austragsstutzen 10. Die Meridiankomponente der Luft vollzieht ihren Kreislauf in der durch die Pfei-1. 11 angedeuteten Richtung durch den Sichter. Zur Rückfühnnng der Sichtluft sind in den von der äußeren Begrenzungswand 12 und der inneren Begrenzungswand 13 gebildeten zylindrischen Ringraum die Leitschaufeln 14 bzw. 15 eingesetzt.
  • Fig. 2 zeigt die Anordnung der Leitschaufeln 14 in Umfangsrichtung Die bogenförnigen Leitschaufeln 14 bilden zus-nen mit den zylindrischen Begren zungswänden 12 und 13 gekrümmte und in Strömungsrichtung der von oben nach unten geführten Sichtluft ditfusorartig erweiterte Kanäle 16. Die Richtung der Schaufelenden 17 an der Eintrittsseite stift etwa mit der Richtung der in Feingutabscheideraum schraubenförmig abwärts gerichteten Strömung 18 über ein. Die Oberkante 21 der Leitschaufeln 14 verläuft bevorzugt radial. Durch die Umlenkung im Leitschaufelkranz wird die im Feingutabscheideraum notwendigerweise hohe Ihafangakonponente der Strömung 18 auf den kleinen Wert der Strömung 19 an der Austrittsseite reduziert. Der daraus resultierende geringere Druckverlust der Wirbelströmung ii Grobgutraum zus aMen mit des Rllckgewinn von Druckenergie in den diffusorartig erweiterten Kanälen 16 verringern die vom Hauptventilator 4 zu überwindende Druckdifferenz, was bei gleichbleibender Leistungsaufnahme des Ventilators 4 eine Erhöhung der ii Sichter zeitlich umlaufenden Luftmenge bedeutet. UM die Diffusorwirkung nutzen und Strömungsablösungen und Wirbel vermeiden zu können, sind die Leitschaufeln in nicht zu großes Abstand voneinander angeordnet, gleichzeitig verhindern kleiner Abstand und bogenförmige tiberdeckung der Leitschaufeln zuverlässig das Durchschießen einzelner Grobgutkörner aus dem Grobgutraum 9 in den Feingutabscheideraum 5.
  • Bei der in Fig. 1 auf der linken Seite dargestellten Ausführung der erfindungsgemäßen Luftrückführung sind die Leitschaufeln 15 an ihrem unteren Ende über die innere Begrenzungswand 13 hinaus verlängert und schräg abgeschnitten. Durch diese Maßnahme wird das aus dem Sichtraum 3 entlang der Wand 13 herabkreisende Grobgut gezwungen, über die verlängerten Leitschaufelenden zu springen, wobei es von der hier austretenden Rück-uft durchströmt und dabei nachgesichtet wird. Bei der Montage des Sich 3 dienen die z.B. an der Begrenzungswand 12 befestigten Schaufeln 14 oder 15 als zuverlussige Zentrierung für die Begrenzungswand 13 und den Sichtraum 3, welche zu einem Bauteil vereinigt sind.
  • Noch vorteilhafter ist es, wenn die an ihrem unteren Ende verlängerten und schräg abgeschnittenen Leitschaufeln zusätzlich verwunden sind, und zwar derart, daß die innere Kante der Leitschaufel unten in Richtung der Beuegungsrichtung 20 des Grobgutes verschoben ist. Fig. 3 zeigt die Ansicht einer auf diese Weise hergestellten Leitschaufel 15 von innen, bei der Krümmung und Verwindung so abgestimmt sind, daß ihre Längskanten in einbauferitgem Zustand den Krümmungsrsdien der Begrenzungswãnde 12 und 13 entsprechen. Die eintrittsseltige Kante 21 der Leitschaufeln 15 verläuft dabei bevorzugt radial. Die Fertigung der Blechabwicklung einer Leitschaufel 15 ist einfach, da die Verwindung so gewählt werden kann, daß jene die Form eines Vierecks erhalt also nur gerade Schnitte auszuführen sind.
  • Selbstverständlich kann an Stelle von Luft auch ein anderes Strömungsmittel, z.B. Inertgas oder Wasser verwendet werden. Die Grobgutspülung läßt sich bei ähnlicher Aufgabenstellung auch bei anderen Maschinen vorteilhaft anwenden.

Claims (4)

  1. AnsDrAche
    Umluftsichter mit Rückführung des Strömungsmittels aus dem Feingutabscheideraum in den Grobgutraum durch einen Leitschaufelkranz, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Leitschaufelkranz vom Strömungsmittel von oben nach unten durchströmt wird und gekrümate, in einen Ringkanal mit zylindrischen Begrenzungwänden (12, 13) eingesetzte Leitschaufeln (14, 15) in Strömungsrichtung diffusorartig sich erweiternde Strömungskanäle (16) bilden.
  2. 2. Umluftsichter nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daB die unteren Enden der Leitschaufeln (15) in den Grobgutraum (9) verlängert und/oder schräg abgeschnitten sind.
  3. 3. Umluftsichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n 8 e i c h -n e t , daß die Leitschaufeln verwunden sind, wobei ihre inneren, an der Begrenzungswand (13) liegende Kante unten in Bewegungsrichtung (20) des Grobgutes verschoben ist.
  4. 4. Umluftsichter nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Abwicklung einer Leitschaufel (14, 15) die Form eines Vierecks hat.
    L e e r s e i t e
DE19722204161 1972-01-29 Umluft-Streuwindsichter Expired DE2204161C3 (de)

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DE2204161A1 true DE2204161A1 (de) 1973-08-02
DE2204161B2 DE2204161B2 (de) 1975-11-06
DE2204161C3 DE2204161C3 (de) 1976-06-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2266715A1 (de) 2009-06-25 2010-12-29 HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft Umluftwindsichter mit schwingungstechnischer Entkopplung von Sichterkopf und Gehäuse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2266715A1 (de) 2009-06-25 2010-12-29 HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft Umluftwindsichter mit schwingungstechnischer Entkopplung von Sichterkopf und Gehäuse
DE102009030396A1 (de) 2009-06-25 2010-12-30 Hosokawa Alpine Ag Umluftwindsichter mit schwingungstechnischer Entkopplung von Sichterkopf und Gehäuse

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DE2204161B2 (de) 1975-11-06

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