DE220162C - - Google Patents

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DE220162C
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Germany
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standpipe
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/08Underground hydrants
    • E03B9/12Stand-pipes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 d. GRUPPE
HENTSCHEL & CO. in BERLIN.
Standrohr für Unterflurhydranten mit Schlammfänger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1909 ab.
Um bei Wasserleitungen durch das ausströmende Wasser ein Mitreißen von Schlamm und Steinen aus der Entnahmestelle zu verhindern, ist bereits vorgeschlagen .worden, diese Fremdkörper in der -Weise abzufangen, daß man in einer Erweiterung des Rohres ein Sieb und Ablagerüngsflächen anbrachte.
Bei der Erfindung handelt es sich nun um die Schaffung eines derartigen Schlämm- und
ίο Schmutzfängers für die Standrohre von Unterflurhydranten. Hier macht sich der Übelstand des Mitreißens von Steinen u. dgl. durch das Druckwasser besonders unangenehm dadurch bemerkbar, daß die in den angeschlossenen Schlauch mitgerissenen Steine diesen schnell zerstören. Auch werden durch den Schlamm und die Steine, wenn sie durch die Anschlußdüsen der Kessel von Spreng- und Waschwagen hindurch in die Sprengdüsen gelangen, diese leicht verstopft. Andererseits ist bei Einschaltung eines Schlamm- und Steinfängers in das Standrohr die Gefahr vorhanden, daß dadurch die Strömungsgeschwindigkeit und der Druck des austretenden Wassers nachteilig be-, einrlußt wird, und daß durch die sich in dem Rohr vor dem Sieb ablagernden Fremdkörper das Rohr verstopft wird.
Zur Schaffung eines wirksamen und die erwähnten Übelstände vermeidenden Schlammfängers für die Standrohre von Unterflurhydranten werden nun gemäß der Erfindung vor dem in eine Erweiterung des Standrohres eingeschalteten Sieb senkrecht über dem unteren Teil des Standrohres PreUflächen in soleher Weise angeordnet, daß "durch sie der Schlamm und die Steine auf die zweckmäßigerweise sackartig ausgebauchten unteren Begrenzungswände, der Rohrerweiterung gelenkt werden, wo sie sich ablagern, ohne bei Absperrung des Wasserzuflusses in die Leitung zurückgerissen werden zu können. Das aus dem unteren Teil des Standrohres nach oben strömende Druckwasser hingegen wird durch '. dieselben Flächen gegen das Sieb hin abgelenkt, durch welches es hindurchtreten kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform ■ des Erfindungsgegenstandes teilweise, im Längsschnitt veranschaulicht.
An den unteren Teil 1 des Standrohres ist ein kesseiförmiger Teil 2 angeschraubt, mit. dessen Deckel 6 oben der gekrümmte Teil 3 des Standrohres durch die Muffenkupplung 4 drehbar verbunden ist.
Der Boden 5 des Kessels 2 ist sackartig nach unten ausgebaucht; diese Ausbauchungen liegen neben dem senkrechten Strömungskanal für das Wasser und bilden die Ablagerungsflächen für die Fremdkörper. Der obere, : deckelartige Teil 6 des Kessels ist auf den unteren aufgeschraubt, und zwischen diese beiden Teile ist eine Siebplatte 7 eingelagert,' welche durch Rippen 8 an der Innenfläche des Deckels 6 vor einer Durchbiegung unter dem Einfluß des Wasserdrucks geschützt wird. Unter der Siebplatte 7 ist senkrecht über der Mündung des unteren Rohrabschnittes 1 ein Kegel 9 .angebracht, der Prellflächen für das durch das Rohr 1 nach oben strömende Wasser bildet) so daß die von ihm mitgerissenen Fremdkörper gegen die ' Wandungen des
Kessels 2 und in die sackartigen Ausbuchtungen 5 geschleudert werden, während das Wasser durch die seitlichen Öffnungen der Siebplatte 7 in gereinigtem Zustande nach oben tritt.
Der lichte Durchtrittsquerschnitt des Siebkörpers ist größer als die lichte Weite des Standrohres i. Infolgedessen findet eine Schwächung . des Wasserstromes durch das Sieb selbst dann nicht statt, wenn ein Teil seiner öffnungen durch Fremdkörper verstopft werden sollte.
Die lösbare Verbindung des Kessels mit
dem eigentlichen Standrohr und die lösbare Verbindung der einzelnen Teile des Kessels
' untereinander gestattet ein leichtes Herausnehmen und Reinigen der Siebplatte sowie die leichte Entfernung des in den sackartigen Ausbauchungen abgelagerten Schmutzes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Standrohr für Unterflurhydranten mit: Schlammfänger, dadurch gekennzeichnet,: daß in einer Erweiterung (2,6) des Rohres: (1, 3) senkrecht über dessen unterem Teil (1) i unter einem in die Rohrerweiterung ein- i gebauten Siebe (7) Prellflächen so ange-; bracht sind, daß Schlamm und Steine auf den sackartig ausgebauchten Boden der Rohrerweiterung, das Wasser aber nach dem Siebe hin abgelenkt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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