DE219260C - - Google Patents

Info

Publication number
DE219260C
DE219260C DENDAT219260D DE219260DA DE219260C DE 219260 C DE219260 C DE 219260C DE NDAT219260 D DENDAT219260 D DE NDAT219260D DE 219260D A DE219260D A DE 219260DA DE 219260 C DE219260 C DE 219260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relief
propellant
rings
labyrinth seals
blade carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT219260D
Other languages
English (en)
Publication of DE219260C publication Critical patent/DE219260C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D3/00Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid
    • F01D3/02Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid characterised by having one fluid flow in one axial direction and another fluid flow in the opposite direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 219260 KLASSE 14 c. GRUPPE
BIRGER LJUNGSTRÖM in STOCKHOLM.
Gleichgewichtslage gehalten wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Dampf- oder Gasturbinen mit stufenweiser Expansion, bei welcher der umlaufende Schaufelträger selbsttätig in einer gewissen achsialen Stellung mittels des Kraftmittels festgehalten wird.
Dies ist in bekannter Weise durch die Anordnung zweier Gruppen ringförmiger Labyrinthdichtungen, die als Ein- bzw. Auslaß des
ίο an den Entlastungskolben vorbeiströmenden Treibmittels dienen, erreicht. Die Labyrinthdichtungen sind dabei derart angeordnet, daß das Verhältnis zwischen ihren Strömungsflächen, d. h. die Größe der Ein- bzw. Auslässe auch bei kleinen achsialen Bewegungen des umlaufenden Teiles sich verändert.
Diese Abänderungen der Durchströmungsfläche beeinflussen den Druck des Treibmittels gegen den oder die Entlastungskolben, so daß er sich derart ändert, daß der umlaufende Teil selbsttätig in dessen bestimmte normale Stellung zurückgeführt oder in dieser festgehalten wird.
Zweck der Erfindung ist nun, durch Änderung des Entlastungsdruckes die Spaltweite in der Turbine zu regeln, und zu diesem Zweck ist der nicht umlaufende Teil der Labyrinthdichtung, welcher den Durchfluß de"s Dampfes durch die Entlastungskammer beeinflußt, einstellbar eingerichtet.
Die Einrichtung zeichnet sich gegenüber bekannten Entlastungen mit regelbarem Entlastungsdruck, bei welchen Ventile u. dgl. zur Anwendung kommen, durch Einfachheit und Betriebssicherheit aus.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, in der Fig. i,einen Schnitt durch eine Radialturbine und Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Achsialturbine darstellt, besteht die Erfindung darin, daß die nicht umlaufenden, ringförmigen Vorspränge, welche die Labyrinthdichtungen bilden, von besonderen losen Ringen r (Fig. 1) und h (Fig. 2) ausgehen, welche beispielsweise mittels Schraubenbolzen s und i achsial verschiebbar sind und dicht an dem festen Teil, an welchem sie befestigt sind, anliegen.
Die losen Ringe können, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, während des Betriebes der Turbine von außen verstellt werden.
Durch die achsiala Einstellung der ortsfesten Dichtungsringe der einen Schaufelgruppe wird der umlaufende Körper derart beeinflußt, daß er sich selbst in eine neue achsiale Gleichgewichtslage mit durch die Verstellung verursachten kleineren Durchströmungsflächen des Treibmittels einstellt.
Es ist einleuchtend, daß, wenn die stillstehenden Ringe - der beiden Schaufelgruppen achsial einstellbar sind und auch in dieselbe Richtung unter Beibehalten der gegenseitigen Entfernung verschoben werden, diese Bewegung den umlaufenden Körper derart beeinflussen wird, daß seiner Gleichgewichtslage, d. h. dem ganzen Körper eine entsprechende Bewegung gegeben wird.
Die Einstellvorrichtung ist deshalb nicht nur
zur Regelung der Ündichtheit der Ausgleichskolben auf den kleinstmöglichen Betrag, sondern auch zur Einstellung des umlaufenden , Schaufelträgers in eine bestimmte ach'siale Lage verwendbar, was bei Radialturbinen mit achsial gerichteten Schaufelgrappen von großer Bedeutung ist.
Obgleich oben nur zwei Gruppen von Schaufelvorrichtungen erwähnt sind, ist es klar, daß
ίο die Vorrichtung auch, wenn bei der selbsttätigen Ausgleichung oder in Verbindung damit mehr als zwei Gruppen Labyrinthdichtungen gebraucht werden, Verwendung finden kann. Es ist schließlich zu bemerken, daß durch die beschriebene Vorrichtung nicht der Maximaldruck in der Entlastungskammer direkt beeinfluf3t wird; denn derselbe hängt nicht nur von . der Änderung der Weite der Drosselstellen, sondern in erster Linie von der Leichtbeweglichkeit des umlaufenden Körpers ab. Durch die Regelung der Drosselstellen in der beschriebenen Weise wird selbstverständlich in erster Linie die Druckwechselgeschwindigkeit beeinflußt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entlastungsvorrichtung für Dampf- oder Gasturbinen, bei welcher der umlaufende Schaufelträger durch den Druck des Treibmittels selbsttätig in einer achsialen Gleichgewichtslage gehalten wird, indem bei Verschiebung des Schaufelträgers der Durchfluß des Treibmittels durch die ringförmigen Labyrinthdichtungen an den Entlastungskolben geändert wird, dadurch gekennzeich- net, daß die festen Labj^rinthdichtungen der Entlastungskqlben ganz oder zum Teil an besonderen Ringen angebracht sind, welche Ringe in achsialer Richtung einstellbar sind, zum Zwecke, die Spaltweiten an den Dichtungen der Entlastungskolben ohne Unterbrechung des Betriebes regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT219260D Active DE219260C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE219260C true DE219260C (de)

Family

ID=480405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT219260D Active DE219260C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE219260C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60112824T2 (de) Regelbarer Leitapparat für ein Gasturbinentriebwerk
DE2554563C3 (de) Anordnung zur Schaufelspitzendichtung bei Gasturbinen
DE3226052A1 (de) Deckbandaufbau fuer ein gasturbinentriebwerk
DE102010026176A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Kennfeldstabilisierung eines Verdichters
DE2654300A1 (de) Turbinentriebwerk
DE3040648C2 (de) Druckwellenverdichter für eine Verbrennungskraftmaschine
EP0508067B1 (de) Vorrichtung zum Regulieren des durchströmten Querschnitts einer Turbomaschine
DE2539711B2 (de) Spiralgehäuse für Strömungsmaschinen
DE10011441A1 (de) Gasdichtungsvorrichtung für einen Auflader mit variabler Leistung
DE2012343C2 (de) Brennstoffregeleinrichtung für eine Gasturbinenanlage mit freier Nutzleistungsturbine
DE7514002U (de) Luftmengenregler
EP0130408B1 (de) Einrichtung zur Verstellung des Turbinenzuströmquerschnittes eines Abgasturboladers
DE219260C (de)
DE2102495C2 (de) Servomechanismus
DE1299172B (de) Regelvorrichtung fuer Gasturbinenanlagen
DE102012212410A1 (de) Paralleldiffusor für eine Fluidmaschine
DE4214773A1 (de) Dampfturbine mit einem Drehschieber zur Steuerung des Dampfdurchsatzes
CH642717A5 (de) Einrichtung zur regelbaren dampfabzapfung an einer entnahmeturbine.
DE2423543C2 (de) Brennstoffregeleinrichtung für eine Gasturbinenanlage
DE954752C (de) Regelungseinrichtung fuer die Brennstoffzufuehrung bei Gasturbinen
DE2611403A1 (de) Stellantrieb
DE69416087T2 (de) Turbine mit variabler Einlassgeometrie
DE171297C (de)
DE1050126B (de)
DE1816414B2 (de) Regelvorrichtung fuer ein gasturbinentriebwerk