DE218554C - - Google Patents

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DE218554C
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DE
Germany
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blade
grinding roller
roller
shaft
blade holder
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DENDAT218554D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JÄ 218554-KLASSE 67c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abziehen von Klingen, insbesondere von Rasiermesserklingen, vermittels einer Schleifwalze, die unter selbsttätigem Umwenden der Klinge durch geradlinige Hin- und Herbewegung der Vorrichtung gedreht wird, und besteht zunächst darin, daß die Schleifwalze besondere konzentrische Abrollumflächen (z. B. in Form von Rollen) von größerem Durchmesser erhält.
ίο Hierdurch wird gegenüber ähnlichen Vorrichtungen zunächst der Vorteil erreicht, daß der Umfang der Schleifwalze nicht mit der ebenen Fläche in Berührung gelangt, auf welcher jene Umflächen abrollen; es wird dadurch vermieden, daß feste Teilchen Schmutz oder Staub zwischen Klinge und Walze gelangen und die erstere schartig machen. Außerdem läßt die Trennung der Antriebsflächen von den Schleifflächen noch weitere Vorteile zu, die in folgenden Anordnungen liegen.
Wird gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Schleifwalze mit den konzentrischen Abrollgliedern unter Schaffung toten Ganges verbunden, so kann die Schleifwalze beim Wenden stillgesetzt werden, bevor die Klinge gewendet ist; .Klingenhalter und Schleifwalze können hierbei durch eine Reibungskupplung in solche Abhängigkeit gebracht werden, daß der Klingenhalter mit der Klinge gewendet wird, bevor die Schleifwalze durch ihre tote Gangverbindung den Drehungssinn wechselt; die Klinge selbst kann eine Lagerung erhalten, vermöge welcher sie sich selbsttätig zur Schleiffläche einstellt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Grundriß,
Fig. 2 eine Seitenansicht in größerem Maßstabe,
Fig. 3 einen Aufriß in vergrößertem Maßstäbe, teilweise im Schnitt, nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht des mittleren Klin- 45, genhalters, rechts von der Linie C-C der Fig. 3 gesehen,
. Fig. 6 einen Grundriß des Klingenhalters mit eingesetzter Klinge,
, Fig. 7 eine Seitenansicht des einen Endes der Rasierklinge, für welche die Schärfvorrichtung hauptsächlich bestimmt ist.
Das Gehäuse 1 besteht aus dem Griff 2. und den Seiten wänden 3, in welchen die drehbare Welle 4 gelagert ist. An den heraustretenden Enden der Welle sind Rollen 5, 9 gelagert, deren Laufflächen 6 und 12 aus Leder oder Gummi bestehen.
Neben der Rolle 5 sitzt ein Zahnrad 7, dessen Nabe 8 an den Seitenwänden 3 anliegt. Die Rolle 9 wird durch eine Mutter 10 gehalten. Ihre Nabe 11 liegt gleichfalls an der Seitenwand 3 an, so daß also die beiden Naben 8 und 11 die Längs verschiebung der Welle in dem Gehäuse verhindern.
Eine Walze 13 sitzt lose auf der Welle 4 und besitzt an dem einen Ende eine segmentförmige Aussparung 14 (Fig. 2 und 3), in welche
ein auf der Welle befestigter Stift 15 eintritt, um eine Verbindung mit totem Gang zwischen der Welle und der Walze 13 sowie zwischen dieser und den Rollen 5, 9, welche die Welle 4 tragen, herzustellen.
Wenn man die Rollen 5, 9 über eine ebene Fläche führt, so drehen sie sich; liegt der Stift 15 an dem einen Ende der Aussparung 14 an, so wird die Welle 4 von den Rollen mitgenommen.
Wenn das Gehäuse nach rechts (Fig. 1 und 2) bewegt wird, dann werden sich die Rollen und die Welle in der Richtung des Pfeiles 16 drehen, und die Walze 13 wird ihnen folgen; wenn jedoch die Bewegung des Gehäuses umgedreht wird, dann werden auch die Rollen und die Welle ihren Drehungssinn wechseln, und die Walze 13 wird ihnen erst folgen, nachdem die Welle 4 einen Bruchteil ihrer Umdrehung gemacht hat, um den Stift 15 zur Berührung mit dem unteren Ende der Aussparung 14 zu bringen (Fig. 2).
Auf diese Weise erhält die Walze 13 eine kurze Ruhepause jedesmal, wenn die Bewegung des Gehäuses wechselt, und die Welle mit ihren Rollen beginnt sich in der neuen Richtung zu drehen, bevor die Drehung der Walze 13 begonnen hat.
Während des Stillstandes der Walze 13 wird der Klingenhalter gewendet, wobei zunächst die eine und dann die andere Fläche der Klinge dem Schärfwerkzeug dargeboten wird, welches aus einem in bekannter Weise auf der Walze 13 aufgewickelten schmalen Streifens 17 aus Leder oder anderem Stoffe besteht.
Wenn die Schneide der Klinge tangential dem Schärfwerkzeug dargeboten wird, so wirkt die schärfende Fläche 17 infolge der Drehung der Walze 13 auf die aufeinander folgenden Teile der Schneide von einem zum anderen Ende der Klinge ein.
Der Klingenhalter besitzt eine Welle 18, die in den Seitenwänden 3 drehbar gelagert ist, und ferner Träger für die Klinge, die auf der Welle 18 sitzen; die Welle 18 liegt oberhalb und parallel zu der Welle 4.
Außerhalb der einen Seitenwand 3 ist eine Hülse 19 auf der Welle 18 gelagert; neben der Hülse liegt ein Zahnrad 20, das mit der Welle 18 durch eine Feder 21 durch Reibung verbunden ist. Die Feder 21 liegt zwischen dem Zahnrad 20 und der auf der Welle festen Mutter 22.
Das Zahnrad 20 steht in Eingriff mit einem Zwischenrad 23 auf einem Zapfen 24; das Zwischenrad 23 steht in Eingriff mit dem Zahnrad 7 (Fig. 2), so daß sich das Zahnrad 20 in derselben Richtung wie das Zahnrad 7 dreht, aber schneller.
Wenn der Widerstand, welcher der Drehung der Welle 18 entgegengesetzt wird, nicht größer ist als die Kraft der reibenden Verbindung zwischen der Welle und dem Zahnrad 20, dann wird dieses mit der Welle 18 zusammen gedreht.
Eine Befestigungsscheibe 25 ist auf der Welle 18 neben der linken Seitenwand 3 des Gehäuses (Fig. 3) fest angeordnet, die mit der Hülse 19 zusammenwirkt, um die Längsbewegung der Welle zu verhindern; die Scheibe 25 hat auf ihrer inneren Fläche einen ringförmigen Flansch 26.
Eine Befestigungsscheibe 27 mit ringförmigem Flansch besitzt eine lange Nabe 28, die das andere Ende der Welle lose umgibt und in der rechten Seitenwand 3 des Gehäuses (Fig. 3) drehbar gelagert ist; das äußere Ende der Nabe ist ausgebohrt zur Aufnahme des Endes einer Feder 29, die um die Welle herumgewickelt ist und durch eine Mutter 30 gehalten wird.
Die Federn drücken die innere Fläche der Scheibe 27 gegen eine Hülse 31, die auf der Welle 18 festsitzt; die Hülse 31 hat einen radialen Schlitz 32, der weiter ist als die Dicke der Klinge _ (Fig. 4); eine mittlere, breitere Hülse 33 ist auf der Welle befestigt, deren radialer Schlitz 34 die Klinge lose aufnimmt. Der Schlitz 34 ist jedoch nicht so breit wie der Schlitz 32 (Fig. 5 und 6).
Die Scheiben 25, 27 halten in ihren Schlitzen 32 und 34 die Klinge 35, deren Schneide mit 37 bezeichnet ist (Fig. 7).
Um die Klinge einzusetzen, wird die. Scheibe 27 entgegen der Wirkung der Feder 29 zurückgezogen und die Klinge in die Schlitze gelegt. Die Aussparung 36 der Klinge wird auf den Flansch 26 der Scheibe 25 gelegt und die Scheibe 27 dann losgelassen.
Die Klinge kann dann zur Achse der Welle 18 eine Kippbewegung ausführen, soweit es die Schlitze gestatten, und stellt sich von selbst tangential zu dem Umfange der Walze ein.
Um die Klinge herauszunehmen, wird die Scheibe 27 auswärts gezogen, wodurch das ihr zunächst liegende Ende der Klinge gelöst wird.
Wenn das Gehäuse mit Hilfe des Handgriffes 2 vor- und rückwärts bewegt wird, so veranlaßt die Drehung der Rollen durch die Zahnräder 7, 23, 22 den Klingenhalter, in derselben Richtung zu schwingen und die Schneide der Klinge wird dem Schärfwerkzeug 17 dargeboten.
Wenn die Bewegung des Gehäuses umgekehrt wird, steht die Walze 13, die Zahnräder drehen aber sofort die Welle 18 in entgegengesetzter Richtung, und der Klingenhalter kehrt um, schwingt die Klinge über die Welle und dann abwärts auf das Schärfwerkzeug 17 an
der anderen Seite der Drehungsachse, bevor die Walze sich in der entgegengesetzten Richtung zu drehen beginnt, so daß das Werkzeug X1J sich nicht gegen die Schneide der Klinge drehen kann.
Sobald die Klinge die schärfende Oberfläche berührt, hört die Schwingung des Klingenhalters auf, und das Zahnrad 20 dreht sich während der fortgesetzten Bewegung des Gehäuses lose auf der Welle 18.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abziehen von Klingen, insbesondere von Rasiermesserklingen, vermittels einer Schleifwalze, die unter selbsttätigem Umwenden der Klinge durch geradlinige Hin- und Herbewegung der Vorrichtung gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifwalze (13) besondere konzentrische Abröllumflächen (5, 9) von größerem Durchmesser besitzt, zum Zweck, ein Inberührungtreten der Schleifwalze mit der ebenen Fläche, auf welcher jene Umflächen abrollen, zu verhüten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifwalze (13) lose auf ihrer Achse (4) gelagert und mit den konzentrischen Abrollgliedern (5, 9) unter Schaffung eines toten Ganges (bei 14, 15) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenhalter (i8, 25, 27) von der Schleif walze (13) durch eine Reibungskupplung (19, 21) in Abhängigkeit gebracht ist, durch welche der Klingenhalter mit der Klinge (35) gewendet wird, bevor die Schleifwalze (13) durch ihre tote Gangverbindung den Drehungssinn wechselt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (4) der Abrollglieder (5, 9) einen Stift (15) trägt, der in eine segmentförmige Aussparung (14) der Stirnfläche der Schleifwalze (13) eintritt, welche die Größe des toten Ganges zwischen den Abrollgliedern (5, 9) und der Schleifwalze (13) bestimmt, indem der Stift (15) erst die Bogenlänge der Aussparung (14) beschreiben muß, bevor die Wendung der Schleifwalze (13) beginnt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenhalter (18, 25, 27) aus einem mittleren Träger (33) mit einem radialen engen Schlitz (34) und einem Endträger (31) mit einem radialen weiten Schlitz (32) besteht, zum Zweck, eine selbsttätige Einstellung der Klinge tangential zur Oberfläche der Schleifwalze (13) zu ermöglichen. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    6ERLM. Gedruckt In der rmchsdrüCkerei.
DENDAT218554D Active DE218554C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5987678A (en) * 1995-05-10 1999-11-23 Simmons Company Multiple firmness mattress

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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