DE217660C - - Google Patents
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- DE217660C DE217660C DENDAT217660D DE217660DA DE217660C DE 217660 C DE217660 C DE 217660C DE NDAT217660 D DENDAT217660 D DE NDAT217660D DE 217660D A DE217660D A DE 217660DA DE 217660 C DE217660 C DE 217660C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K1/00—Steam accumulators
- F01K1/02—Steam accumulators for storing steam otherwise than in a liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
«Skjc-ntum, bet>
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, Wärmespeicher zu verwenden, um den von einer primären, intermittierend
arbeitenden Dampfmaschine kommenden Abdampf aufzuspeichern und nach einer ununterbrochen arbeitenden Sekundärmaschine,
welche meistens eine Dampfturbine ist. weiterzugeben.. . .
Von den bekannten Wärmespeichern dieser Art unterscheidet sich der . Erfindungsgegenstand
dadurch, daß er eine Kammer mit veränderlichem Rauminhalt besitzt, welche nach' Art der Gasometerglocken in einem mit
Wasser gefüllten Behälter schwimmt. Hierdurch wird erreicht, daß diese Kammer bei
!5 konstantem Drucke ihren Rauminhalt vergrößern
kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform angegeben, und
zwar ist Fig. ι ein Schema, welches eine erste Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
darstellt. Fig. 2 zeigt ein Schema einer abgeänderten Ausführungsform. Fig. 3 und 4
sind Vertikalschnitte durch zwei verschiedene ■ Ausführungsformen des eigentlichen Regulierungsapparates.
In Fig. ι stellt α die erste Maschine dar,
welche z. B. eine intermittierend arbeitende Dampfmaschine sein kann; b ist die zweite
Dampfmaschine, die kontinuierlichen Gang besitzen soll; eist der eigentliche Regulierungsapparat, welcher aus einer in einem mit Wasser
gefüllten Behälter e schwimmenden Glocke d besteht.
Es ist ohne weiteres klar, daß bei einer solchen Vorrichtung der aus der Maschine a
austretende überschüssige Dampfstrom, der nicht von der Maschine b aufgenommen werden
kann, in der Glocke d aufgespeichert wird, die dieser Dampf dabei entsprechend hoch
über den Wasserspiegel hebt; dieser aufgespeicherte Dampf wird andererseits infolge
des Sinkens der Glocke d in die Maschine b gesandt, sobald die Maschine α überhaupt
nicht mehr oder mit verminderter Leistung arbeitet.
Durch die Röhre f fließt infolgedessen ein veränderlicher bzw. intermittierender Dampfstrom,
während die Röhre g einen konstanten Dampf strom zur Maschine b führt; durch die
Röhre h fließt der Dampfstrom abwechselnd auf- oder abwärts, je nachdem die Glocke d
steigt oder fällt.
Fig. 2 stellt schematisch eine andere Ausführungsform der Vorrichtung dar, bei welcher
der eigentliche Regulierungsapparat mit zwei Rohren h1 und h2 versehen ist. Das Einführungsrohr h1 ist mit der Leitung f, aus welcher
der Dampf intermittierend kommt, verbunden, und das Ausführrohr h2 steht in Verbindung
mit dem Rohr g, welches selbst den regulierten Dampffluß zur Maschine b führt.
Der eigentliche Regulierungsapparat, welcher, wie oben erwähnt ist, die Form einer schwimmenden
Glocke annehmen wird, kann beispielsweise so ausgeführt werden, wie es die zwei Ausführungsformen gemäß Fig. 3 und 4
angeben.
In diesen Figuren stellt d die schwimmende Glocke vor, deren Wände i in Wasser j eintauchen,
welches eine gute Abdichtung bildet.
Der Dampf, welcher durch die Röhre h in die Glocke eindringt oder aus derselben wieder
65
austritt, wird zwischen der Glocke α, und dem
Behälter β eingeschlossen, die zwischen sich einen Raum freilassen, dessen Inhalt je nach
der Lage der Glocke veränderlich ist.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Behälter haben nicht die übliche, bei dem Schema a in Fig. ι und 2 angenommene Gestalt eines vollen Zylinders, sondern eine Kreisringform. Der gewölbte Boden k dieser Behälter wird vorteilhaft als Kugelfläche oder Konus ausgeführt, so daß das Kondenswasser frei abfließen kann; dieses Wasser ergießt sich in den Behälter /, welcher mit einem Überfallrohr I versehen ist.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Behälter haben nicht die übliche, bei dem Schema a in Fig. ι und 2 angenommene Gestalt eines vollen Zylinders, sondern eine Kreisringform. Der gewölbte Boden k dieser Behälter wird vorteilhaft als Kugelfläche oder Konus ausgeführt, so daß das Kondenswasser frei abfließen kann; dieses Wasser ergießt sich in den Behälter /, welcher mit einem Überfallrohr I versehen ist.
Diese Anordnung hat folgende wesentliche Vorteile: erstens wird das Kondenswasser aus
der Leitung h entfernt, wo es sonst störend auftreten könnte; es wird zweitens die Wassermasse
beim Inbetriebsetzen der Vorrichtung schnell erwärmt und fortdauernd warm gehalten,
so daß infolgedessen die Kondensation des Dampfes an den Wänden i eine relativ
sehr schwache ist; endlich entleert sich der Apparat automatisch durch die Röhren I und
bedarf keiner besonderen Aufsicht zur Entfernung des Kondenswassers.
Es kann übrigens außerdem noch für das Rohr h eine weitere Entleerungsvorrichtung
für das Kondenswasser vorgesehen sein. Diese selbsttätig wirkende Vorrichtung kann beispielsweise
aus einem einfachen V-förmigen Rohr m bestehen, wie es in Fig. 3 dargestellt
ist. Durch die Anbringung dieses Rohres m wird außerdem verhindert, daß sich plötzlich
und infolge einer mangelhaften Arbeitsweise eine gewisse Luftleere in der Glocke d bilde,
was deren Material schädlich beeinflussen würde.
Die Wärmeausstrahlung ist bei vorliegendem Erfindungsgegenstande keine sehr bedeutende,
denn die Temperatur des Dampfes beträgt nur ioo°; man kann übrigens diese Ausstrahlung
noch einschränken, indem man die ganze Oberfläche der Glocke oder einen Teil derselben
in bekannter Weise mit einem geeigneten Isolierungsmaterial überdeckt, was außerdem
zur Folge hat, daß die Kondensation an den inneren Glockenwänden entsprechend reduziert
wird. Es kann der Behälter ebenfalls, besonders wenn er aus Metall besteht, mit einer Isolierungsmasse ganz oder teilweise
auf der Außenseite seiner Seitenwandungen und an seinem Boden überkleidet sein.
Um die Vorrichtung gegen den Einfluß des Windes, des Regens, der Stöße und der Abkühlung
zu schützen, kann man ihn seitlich mit einer festen Wandung η umgeben (Fig. 4)
und ihn. außerdem mit einem festen Dach 0 mit Lüftungsvorrichtung p überdecken.
Es werden vorteilhaft Anschläge q, q1 (Fig. 3)
vorgesehen, welche den Zweck haben, den Hub der Glocke zu beschränken, bevor dieselbe
aus dem Wasser heraustritt. Der Druck, den die Glocke in dem Falle aushalten kann,
ist etwas höher als der atmosphärische, so daß diese Glocke eine größere Menge Dampf aufnehmen
kann, bevor derselbe durch die Wassermasse / hindurch entweichen kann; diese Erscheinung
kann bei unvorhergesehener Erhöhung der Beanspruchung von Nutzen sein.
Es kann endlich die Standfestigkeit der Glocke dadurch bedeutend vermehrt werden,
daß ihre im Wasser eintauchende Wand besonders in ihrem unteren Teil eine größere
Dicke bekommt, wie dies bei r in Fig. 4 dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wärmespeicher für intermittierend arbeitende Dampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe eine Kammer (d) mit veränderlichem Rauminhalt besitzt, welche, nach Art der Gasometerglocken in einem mit Wasser gefüllten Behälter schwimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217660C true DE217660C (de) |
Family
ID=478951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217660D Active DE217660C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217660C (de) |
-
0
- DE DENDAT217660D patent/DE217660C/de active Active
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