DE216873C - - Google Patents

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DE216873C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Regelung soll für solche Anlagen dienen, durch die gleichzeitig mehrere, z. B. zwei Maschinen mit Abdampf in der Weise gespeist werden können, daß die eine derselben, die Hauptturbine, beispielsweise ein Turbokompressor, stets unter voller Belastung arbeitet, während die zweite Maschine, z. B. ein Turbogenerator, nur den Rest der von der ersten Maschine nicht verbrauchten Dampfmenge er-.10 hält. Dabei können den Abdampfturbinen in bekannter Weise und zu bekanntem Zweck Frischdampfmaschinen vorgeschaltet sein.
Die Zeichnung gibt in schematischer Ansicht eine Ausführungsform einer derartigen Rege-
15- lungsvorrichtung wieder.
Um zu erreichen, daß die eine Maschine stets
unter voller Belastung laufen kann, muß dafür . gesorgt werden, daß die zweite Maschine in dem Maße, in welchem der Druck im Wärmespeicher sinkt, weniger Abdampf erhält. Nach der Erfindung geschieht dies nun in der Weise, ■ daß der Regler α der zweiten Maschine II beeinflußt wird, indem beispielsweise die Muffe des Reglers durch stärkere Anspannung der Federwage b belastet wird. Der Regler α wird demzufolge langsamer laufen und den Dampfzufluß zur' zweiten Maschine II entsprechend abschneiden. Praktisch wird, wie dies die schematische Zeichnung erkennen läßt, das Gestänge c des Steuerkolbens d des mit dem Wärmespeicher verbundenen Steuerzylinders e die Federwage b des Reglers der zweiten Maschine II vermittels Hebelübersetzung anspannen oder entspannen. Bei größeren Anlagen wird es jedoch notwendig, zunächst durch den Steuerkolben d den Steuerschieber eines Hilfsmotors, beispielsweise Elektromotors, bewegen zu lassen, welcher seinerseits die Federwage beeinflußt.
Die erste Maschine erhält demnach unter allen Umständen so viel Dampf vom Wärmespeicher aus zugesteuert, daß sie dauernd unter voller Belastung laufen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Regelung von zwei aus derselben ■Abdampfquelle gespeisten Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Druckschwankungen im Wärmespeicher nur die Belastung des Reglers der einen Maschine (Turbine) geändert wird, damit der anderen Maschine (Turbine) stets so viel Abdampf zufließt, als für die volle Belastung derselben erforderlich ist. .
2. Ausführungsform der Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vom Wärmespeicherdruck beeinflußten Steuerkolben und der Federwage des Reglers der in der Belastung veränderlichen Maschine eine Hilfsmaschine eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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