DE216337C - - Google Patents

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DE216337C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/006Self interrupters, e.g. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts

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  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRiFT
- M 216337 KLASSE 21g. GRUPPE
Schalldämpfer für elektrolytische Unterbrecher.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer für elektrolytische Unterbrecher zur Dämpfung der an der Anode entstehenden Geräusche und besteht in der Anordnung einer den Ent-5. stehungsort umgebenden schalldämpfenden Kammer, welche den Geräuschherd ohne Störung des Stromlaufes phonetisch isoliert. Zu diesem Zwecke ist die Anordnung der schalldämpfenden Kammer so getroffen, daß ihr
ίο Innenraum durch den Elektrolyten mit der Kathode in leitender Verbindung steht und mithin beim Betriebe des Unterbrechers der Stromlauf in üblicher Weise erfolgen kann, ohne durch die schalldämpfende Kammer beeinträchtigt zu werden. Diese Kammer kann zweckmäßig so ausgebildet werden, daß sie einen an der Innenseite von einem elastischen Polster, an der Außenseite von einer festen Wandung begrenzten ringförmigen Hohlraum umschließt, der mit Luft oder einem sonst geeigneten schalldämpfenden Stoffe gefüllt sein kann und ein nachgiebiges Polster bildet, welches die bei Stromunterbrechung durch den Öffnungsfunken auf den Elektrolyten ausgeübte, das Entstehen von Geräuschen verursachende Schlagwirkung auffängt.
Mittels des neuen Schalldämpfers wird ein fast geräuschloses Arbeiten elektrolytischer Unterbrecher ermöglicht, während die bei der bisher üblichen Anwendungsweise dieser Unterbrecher auftretenden Geräusche in hohem Maße störend wirken und es beispielsweise bei der Behandlung von Kranken mittels Röntgenstrahlen häufig erforderlich machen, den Unterbrecher getrennt von der übrigen Einrichtung in einem besonderen, von dem Behandlungsorte phonetisch isolierten Räume unterzubringen, wodurch die Handhabung, Bedienung und Überwachung der ganzen Einrichtung sehr erschwert wird und durch die Anbringung der zur Verbindung des Unterbrechers mit der übrigen Einrichtung notwendigen Teile und den durch ihre Einschaltung bewirkten Stromverbrauch die Herstellungs- und Betriebskosten erheblich erhöht werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des neuen Schalldämpfers beispielsweise veranschaulicht.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform, die besonders für Wehnelt-Unterbrecher geeignet ist, wird ein schalldämpfendes Polster durch einen Schlauch a aus nachgiebigem Stoffe, z.B. Kautschuk o.dgl., gebildet, der an der Innenseite eines aus Porzellan oder sonst geeignetem Material bestehenden bauchigen Hohlkörpers ausgespannt ist und einen ringförmigen Hohlraum e abschließt, welcher mit. Luft, Sägespänen oder einem sonst geeigneten schalldämpfenden Stoffe gefüllt sein kann. In dem Hals d des Gehäuses b ist das Diaphragma e des Unterbrechers so angebracht, daß der an demselben befindliche Platinstift f in den Schlauch a hineinragt.
Fig. 3 und 4 zeigen den Schalldämpfer in Verbindung mit einem Simon-Unterbrecher, dessen Diaphragma g so angebracht ist, daß seine Öffnung h, in der die Stromunterbrechung erfolgt, in gleicher Höhe mit der oberen Mündung des Schlauches α liegt,

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Schalldämpfer für elektrolytische Unterbrecher zur Dämpfung der an der Anode entstehenden Geräusche, gekennzeichnet durch eine den Entstehungsort umgebende schalldämpfende Kammer, deren Innenraum durch den Elektrolyten mit der Kathode in leitender Verbindung steht, so daß der Geräuschherd ohne Störung des Stromlaufes phonetisch isoliert wird.
  2. 2. Schalldämpfer nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß die schalldämpfende Kammer einen an der Innenseite von einem elastischen Stoffe (a), an der Außenseite von einer festen Wandung !5 (b) begrenzten ringförmigen Hohlraum (c) umschließt, der mit Luft oder einem sonst geeigneten schalldämpfenden Stoffe gefüllt sein kann und ein nachgiebiges Polster bildet, welches die bei Stromunterbrechung durch den Öffnungsfunken auf den Elektrolyten ausgeübte, das Entstehen von Geräuschen verursachende Schlagwirkung auffängt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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