Die Erfindung bezieht sich auf eine Speiseschaltung für einen von einer ein- oder mehrphasigen Wechsel-Stromquelle
gespeisten Gleichstromverbraucher mit veränderbarem Strom, welche einen Vollwellengleichrichter
mit wenigstens zwei ungesteuerten Dioden, einen aus mindestens einem zwangslöschbaren Halb=
leiterventil bestehenden Halbleitersteller, eine Drosselspule, einen Glättungskondensator sowie einen Filter
enthält. Sie kann /. B. Anwendung bei Traktionsantrieben
finden.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Lcistungselektronik
ist die Umwandlung von Wechsel- oder Drehstromcnergic in Glcichstromcnerpie mit Hilfe von Stromrichtern,
In der Regel sollen Strom und Spannung auf der Gleichstromseite der Stromrichter möglichst keine
Wechselanteile enthalten; im Idealfall ist der Augenblickswert der gleichstromseitigen Leistung zeitlich
konstant. Auf der Wechselstromseite ist anzustreben, daß die Stromrichter mit dem speisenden Netz nur
Wirkleistung austauschen. Bei einem Drehstromnetz ist in diesem Fall der Zeitverlauf der Leistung bekanntlich
konstant. Da Gleichstrom- und Drehstromleir'ung im
ίο Idealfall ständig übereinstimmen, ist es im Prinzip nicht
notwendig, praktisch aber aus später erläuterten Gründen erforderlich, daß Stromrichter, die Drehstromenergie
in Gleichstromenergie umwandeln, Energiespeicher enthalten.
Anders liegen die Verhältnisse, wenn man einen Stromrichter aus einem einphasigen Wechselstromnetz
speist. Bei reiner Wirkbelastung eines Einphasennetzes, dessen Spannung sinusförmig schwingt, ist dem zeitlich
konstanten Mittelwert der Leistung bekanntlich eine mit doppelter Netzfrequenz sinusförmig schwingende
Leistungskomponente überlagert, deren Amplitude genau so groß ist wie der zeitlich konstante Anteil. Um
die ideale Betriebsweise beim Umwandeln von Wechselstromenergie in Gleichstromenergie erreichen zu
können, muß ein hierfür eingesetzter Stromrichter demnach unbedingt Energiespeicher enthalten, da
zugeführte und abgeführte Leistung zeitlich nicht dauernd übereinstimmen.
Bei einer bekannten Speiseschaitung der eingangs
jo genannten Gattung zur Versorgung von Gleichstromverbrauchern
aus einem Wechselspannungsnetz (US-PS 33 36 524) werden in dem Halbleitersteller zwangslöschbare
Thyristoren verwendet, denen ein Filter für Oberschwingungen hoher Frequenz nachgeschaltet ist.
r> Der eingangsseitige Vollweggleichrichter und der daran
angeschlossene, auf die doppelte Netzfrequenz (dort 120 Hz) abzustimmende Kondensator, der abhängig von
der Höhe der eingangsseitigen Spannung auf- und entladen wird, stellen gleichsam ein unstabilisiertes
An Eingangsnetz dar, während die die Störschwingungen
des Gleichrichters ausgleichenden Thyristoren zusammen mit dem die durch die Thyristoren bedingten
Oberschwingungen (im bekannten Fall 5 kHz) beseitigenden Filter als Einrichtung zur Spannungsstabilisie-
4) rung betrachtet werden können.
Der Schaltbetrieb der Thyristoren führt jedoch nicht nur zu Oberschwingungen, sondern auch dazu, daß die
aus dem Wechselspannungsnetz entnommenen Ströme gegenüber der Netzspannung aufgrund eines nichtsinus-
"i<! förmigen Verlaufs phasenverschoben sind. Im bekannten
Fall weist der Stromfluß Lücken auf, weil sich die Aufladevorgänge für den Kondensator nur ergeben,
wenn die Netzspannung größer als die Kondensatorspannung ist, d. h., während der Netzspannungskuppen.
)ί Es wird nach dem dortigen Ziel zwar Drosselaufwand
gespart; aber es ist eine entsprechende Dimensionierung der Stromrichter erforderlich. Die Anwendung der
bekannten Anordnung ist auf den Bau kleiner Netzgeräte beschränkt, ansonsten würde die verursach-
wi te Verschiebungs- und Verzerrungsblindleistung zu
einer unvertretbar hohen Belastung des Wechselspannungsnetzes führen, was inbesondere bei leistungsschwachen
einphasigen Bahnnetzen nachteilig ist. Außerdem treten durch die Oberschwingungen des dem
hi Netz entnommenen Stroms Störungen von Signal- und
Fernmeldeanlagen auf.
Zur Kompensation der Phasenverschiebung des Netzstromes ist es bekannt (DE-Zeitschrift »Elektrische
Bahnen«, Heft 6, 1971, S. 130 bis 135), vor einem
gesteuerten Gleichrichter Phasenschieber (Kondensatoren) anzuordnen sowie zusätzliche Kombinationen
aus Kapazitäten, Induktivitäten und Widerständen zur Verbesserung der Kurvenform des Netzstromes vorzusehen.
Obwohl durch diese Maßnahme die Belastung des Wechselspannungsnetzes verringert werden kann, ist
der Leistungsfaktor des Netzes cos φ stets merklich kleiner als der gewünschte Wert 1.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Speiseschaltung anzugeben, die eine Speisung eines
Gleichstromverbrauchers aus einem Wechselspannungsnetz mit einem oberschwingungsfreien Strom
ermöglicht, welcher in Phase mit der Netzspannung ist.
Diese Aufgabe wird erfiadungsgemäß durch die im
Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst
Ein im Pulsbetrieb getasteter Kompensations-Halbleitersteller
hat den Vorteil, daß Oberschwingungen niedrigerer Ordnungszahl vermieden werden. Die
verbleibende Schwingung wird durch das auf die doppelte Netzfrequenz abgestimmte SperrfiJ'er (Energiespeicher)
gesperrt Die beiden Maßnahmen wirken also kombinatorisch. Die Steuerung des Halbleiterstellers
im Pulsbetrieb geschieht dabei derart, daß der Mittelwert der Ausgangsgröße (Spannung bzw. Strom)
aus einem Gleichanteil und einem sinusförmigen Anteil mit der doppelten Netzfrequenz zusammengesetzt ist.
Beide Maßnahmen sind an sich bekannt. Das Pulssteuerverfahren ist aus dem Buch von Heumann/Stumpe,
»Thyristoren«, 1969, S. 207 bekannt. Die Anwendung von Sperrfiltern bei Stromrichtern
als solche ist aus der DE-Zeitschrift AEG-Mitt. 55 (1965), H. 7, S. 558, bekannt. Durch die bekannten
Anordnungen ist es jedoch in keinem Falle möglich, einen sinusförmigen Netzstrom zu erreichen. Die
erfindungsgemäße Kombination bringt eine starke Annäherung an den Idealfall der Leistungsentnahme aus
einem Wechselspannungsnetz durch einen Gleichstromverbraucher, d. h, daß im wesentlichen nur
Grundschwingungs-Wirkleistung entnommen wird, so daß der Leistungsfaktor cos φ « 1 ist. Im Resultat
werden ein sinusförmiger Wechselstrom und gut geglättete Gleichgrößen erreicht.
Die zur Erreichung dieses Resultates allein zweckmäßigen beiden Varianten der Speiseschakung bestehen
darin, daß
1.) die Drosselspule in Reihe zur Wechselstromquelle
liegt, als Sperrfilter ein parallel zu dem Verbraucher angeordneter Reihenresonanzkreis vorgesehen
ist und weiterhin sowohl der Kompensations-Halbleitersteller
als auch der Glättungskondensator parallel zum Verbraucher angeordnet sind oder i'J 2.) der Glättungskondensator parallel zur Wechselstrornquelle
liegt, als Sperrfilter ein in Serie zum Verbraucher angeordneter Parallelresonanzkreis
vorgesehen ist und sowohl der Kompensations-Halbleitersteller als auch die Drosselspule in Serie
zu dem Verbraucher angeordnet sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen 2(i dargestellten Ausführungsbeispiele notier erläutert. Es
zeigen
F i g. la bis d Zeitdiagramme des GIei<_nsiromes bzw.
der Gleichspannung einer ersten Variante der Speiseschaltung,
2") Fig. 2a bis d Zeitdiagramme des Gleichstroms bzw.
der Cioichspannung einer zweiten Variante der
Speiseschaltung,
F i g. 3 ein Schaltbild der ersten Speiseschaltung.
Fig.4 bis 6 weitere Ausführungsbeispiele der ersten jo Variante der Speiseschaltung,
F i g. 7 eine zweite Variante der Speiseschakung und
Fig. 8 und 9 weitere Ausführungsbeispiele der zweiten Variante.
Zum Verständnis der Schaltunger, werden zunächst J5 die eingangs erwähnten Voraussetzungen und die damit
zusammenhängende Problematik näher erläutert:
Im Idealfall der Leistungsentnahme aus einem Wechselspannungsnetz durch einen Verbraucher wird
nur Grundschwingungswirkleistung entnommen, so daß ■41) der Leistungsfaktor cos φ = 1 ist.
In diesem Falle ist dem zeitlich konstanten Mittelwert
der Leistung eine Leistungspulsation der doppelten Netzfrequenz überlagert, deren Amplitude gleich dem
zeitlich konstanten Mittelwert ist. Dieser Z:'sammen-
■»"> hang ergibt sich aus folgender Gleichung-
p„ = 11 · SIIl
(I - COS 2 ml).
wobei pw die Grundsrhwingungswirkleistung, u die
Netzspannung, /den Netzstrom und ω die Netzfrequenz bedeuten.
Der Erfindungsgedanke besteht darin, diesen Idealfall zu verwirklichen. Es ergeben sich dabei zwei verschiedene
Möglichkeilen: Einmal kann der aus dem Wechselspannungsnetz über einen Gleichrichter in den
Gleichspannungsverbraucher fließende Strom konstant gewählt werden und die Gleichspannung von einer
Wechselspannung der doppelten Netzfrequenz überlagert sein; dann gilt:
Pn = /, (U11 - f/ ■ cos 2 eil. (2|
wobei pg die dem Netz entnommene Wirkleistung, lg
der in den Gleichstromverbraucher fließende Gleichstrom, Ug die am Gleichstromverbraucher anstehende
Gleichspannung, υ die Netzspannung und ω die Netzfrequenz darstellen.
Zum anderen kann die Gleichspannung an den Gleichstromverbraucher konstant gehalten werden und
der Gleichstrom von einem Wechselstrom der doppe! ten Netzfrequenz überlagert sein; dann gilt
P„ =
. — I ■ COS J eil.
Die erste Möglichkeit zur Verwirklichung des vorstehend genannten Idealfalles ist in den Zeitdiagrammen
gemäß Fig. la und Ib dargestellt, während die zweite Möglichkeit in den Zeitdiagrammen der
F i g. 2a und 2b dargestellt ist.
Erfindungsgemäß werden die in den Zei'.diügrammen
nach Fig. la, Ib sowie 2a, 2b dargestellten Möglichkeilen
dadurch verwirklicht, daß aus den gleichgerichteten Netzstrom- bzw. -rpannungshalbwellen mittels eines
nach einem Pulssteuerverfahren betriebenen Halbleiterstellers die Spannung bzw. der Strom der
doppelten Netzfrequenz herausgeschnitten wird. Dieser
FMindungsgedanke soll anhand von l·" i g. Ic und Id für
die erste Möglichkeit zur Verwirklichung des genannten Idealfalles und anhand von F" i g. 2c und 2d für die /weile
Möglichkeit zur Verwirklichung des genannten Idealfalles erläutert werden.
In Fig. Ic ist der Verlauf einer gleichgerichteten
Netzstromhalbwellc als Einhüllende einer Impulsfolge
dargestellt, die am Ausgang eines im Pulsverfahren betriebenen Halbleiterstellers auftritt. Die Impulslängen
und Impulspausen werden dabei so variiert, daß der mit gestrichelten Linien eingezeichnete Mittelwert der
.Stromimpulsfolge aus einem Glcichanteil und einem Anteil der doppelten Netzfrequenz besteht. Wie man
aus einem Vergleich mit l·' i g. la erkennt, entspricht der gestrichelt eingezeichnete Gleichanteil dem Gleichstrom
le und der gestrichelt eingezeichnete sinusförmige
Anteil dem sinusförmigen Wechselstrom der doppelten Netzfrequenz
In Fig. Id ist die am Ausgang des ! lalhleitcrsicllcrs
auftretende Spannung dargestellt, welche aus einer Folge von amplitudengleichen Impulsen besteht. Der
Mittelwert dieser Spannungsimpulsfolge entspricht dabei der in F i g. I b dargestellten Gleichspannung Uf.
In Fig. 2c ist eine gleichgerichtete Netzspannungshalbwelle
als Finhüllende eines im Pulssteuerverfahren betriebenen Halbleiterstellers dargestellt. Analog zu der
Darstellung nach Fig. Ic werden die Imulslängen und Impulspausen der einzelnen Ausgangsspannungsimpulse
des Halbleiterstellers so variiert, daß der mit gestrichelten Linien eingezeichnete Spannungsmittelwert
ebenfalls aus einem Gleichanteil und einem sinusförmigen Anteil der doppelten Netzfrequenz
zusammengesetzt ist. Der Gleichanteil entspricht dabei der in F i g. 2a dargestellten Gleichspannung Ud und der
sinusförmige Anteil der in Fig. 2a dargestellten Wechselspannung
Uf = (J1. ■ cos 2 o) t.
In F i g. 2d ist der Verlauf des Alisgangsstromes des
! iaiultiici >ic!ici.->
u,iigi.-sn.-iii. Diesel ÄubgangsMrum
besteht aus einer Folge von amplitudengleichen Impulsen, deren Mittelwert dem in Fig. 2b dargestellten
Gleichstrom I1. entspricht.
Ein Ausführungsbeispiel für die erste Möglichkeit zur Verwirklichung des genannten Idealfalles (Fig. 1 a bis d)
ist in Fig. 3 dargestellt. Ein einphasiges Wechselspannungsnetz
1 speist über einen Netztransformator als Wechselspannungsquelle 2 und einen Vollwellengleichrichter
3 einen Gleichstromverbraucher 14. Als Vollwellengleichrichter 3 ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Zweiweg-Brückenschaltung von Dioden gewählt. Der Gleichstromverbraucher 14
kann beispielsweise eine Gleichstrommaschine sein. Zwischen dem Gleichstromverbraucher 14 und dem
Vollwellengleichrichier 3 ist ein Kompensations-Halbleitersteller
4 und ein auf die doppelte Netzfrequenz abgestimmtes Sperrfilter 5 angeordnet. Ec ist ferner
eine Glättungseinrichiung vorhanden, die aus einer vor dem Vollwellengleichrichter 3 in Serie angeordneten
Drosselspule 6 und einem hinter dem Kompensations-Halbleitersteller
4 parallel angeordneten Glättungskondensator 7 besteht. Als Sperrfilter 5 ist ein Reihenresonanzkreis
aus einer Spule 8 und einem Kondensator 9
gewählt. Der Kompensations-Halbleitersteller 4 besteht
in dem dargestellten Beispiel aus einem parallelen Ventilzweig IO mit einem ersten steuerbaren Strom
richterventil sowie einem Serienventilzwcig 11 mii
einem zweiten steuerbaren Stromrichterventil. Al< erstes steuerbares Stromrichterventil kann beispielsweise
ein Thyristor mit einem aus der zitierter Literaturstclle nach Neumann/S turn pe. bekannten
elektrischen Ziind- und Löschkreis vorgeseher werden. Die beiden in der Zeichnung dargestellten
Steueranschlüsse des steuerbaren Stromrichterventils sollen andeuten, daß dieses Ventil einen Zündkreis und
einen gesonderten !.öschkreis aufweist.
Der Kompensations-Halbleiterstellcr 4 wird gemäD
dem in Fig. Ic und Id dargestellten Pulsstcucrverfahren
betrieben, welches beispielsweise in der zitierten Literaturstelle nach Heumann/Stumpe, Seiten
205 bis 207, beschrieben ist. Zur Siebung der in F i g. k
und Id dargestellten Strom- und Spannungsimpulse dient die aus Drosselspule 6 und Glättungskondensator
7 bestehende Glättungscinrichtung. welche aus den Strom- bzw. Spannungsimpulsen die in Fig. Ic und Id
gestrichelt eingezeichneten Strom- bzw. Spannungsmittelwerte aussiebt. Der Glättungskondensator 7 dient
neben der Stromimpulssiebung auch der Gleichspannungseinprägung; die Drossel β dient neben der
Spannungsimpulssiebung auch der Einprägung des Gleichstromes. Da es günstig ist, die Stromeinprägung
unmittelbar hinter dem Netztransformator vorzunehmen, ist di» Drosselspule 6 nicht hinter dem Kompensations-Halbleitersteller
4 sondern vor dem Vollwellengleichrichter 3 angeordnet. Das auf die doppelte Netzfrequenz abgestimmte Sperrfilter 5 siebt den
sinusförmigen Stromanteil gemäß Fig. Ic aus, so daß
dem Gleichstromverbraucher 14 nur der Gleichstromanteil /,,sowiedie Gleichspannung Uf zugeführt werden.
Das in F i g. 3 dargestellte einphasige Wechselspannungsnetz 1 kann auch mehrphasig, beispielsweise
dreiphasig sein, wobei ein entsprechend mehrphasiger Netztransformator und ein mehrphasiger Vollwellengleieiu
icluer 3 vorgesehen werden müssen.
In den F i g. 4 bis 6 sind weitere Ausführungsbeispiele der ersten Variante der Speiseschaltung dargestellt,
wobei die der Anordnung nach Fig. 3 entsprechenden äcnaitungstene mit gleichen Bezugszeichen versehen
sind. Bei der Anordnung nach F i g. 4 sind gegenüber der Anordnung nach F i g. 3 die Lage des Vollwellengleichrichters
3 und des Kompensations-Halbleiterstellers 4 vertauscht, so daß der Kompensations-Halbleitersteller
4 vor dem Vollwellengleichrichter 3 angeordnet ist. Der Kompensations-Halbleitersteller 4 nach F i g. 4 besitzt
wie der Kompensations-Halbleitersteller 4 in F i g. 3 einen parallelen Ventilzweig 10 mit einem steuerb^.^n
Stromrichterventil. Anstelle des Serien-Ventiizweiges Il der Anordnung nach Fig.3 ist bei dem Kompensations-Halbleitersteller
nach Fig. 4 ein antiparalleler Ventilzweig 12 mit einem steuerbaren Stromrichterventil
vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 sind die von gleichen Strömen beaufschlagten Ventilzweige des
Kompensations-Halbleiterstellers 4 und des Vollwellengleichrichters
3 zusammengefaßt. Wie man erkennt, sind antiparallel zu den Dioden der linken Brückenhälfte
des Vollwellengleichrichters 3 je ein Steuer- und löschbares Halbleiterventil 13 bzw. 140 angeordnet.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 weist ebenfalls eine Zusammenfassung des Kompensations-Halbleitersieüers
4 und des Voiiweiiengieic'nricnters 3 auf, bei
wefchem antiparallel zu den Dioden der unteren
Brückenhälften des Vollwellengleichrichters 3 jeweils
ein sk'iiei iiul loschbaris I lalbli'ilci vciiiil 171 b/w. IK
iiMM|)iiiiillel angcoidnel ist
lit I ι)' .7 ist nil Aiislulii iiiigsbcispicl tin die /weile
V,manic /in Vet wirkliciiung di s genannten ldeallallcs
gemall I ι g 2e und 2d datgesli III Die He/eichniiMg i\i\d
tii-ilit-n Ii >!>;«.■ del em/elm η Si h.illu gsgrtippeii: Nil/
trans' ■ minor ills Weclisclspaiiiiiing '|iu lie 2. VoIIvM1I-lcnglcii
hiichlet 3. Konipi nsalions I l.ilbleilcrslcllcr 4.
Spcnliller 5 und (ileii hslioinveibramhcr 14. Die
Reihcnf« >l;Tf ■ lsi dabei die j'lculii1 wie bei del Anordnung
IUIiIi I if:. !. Die (iliiMiingsc inriclilung besteht /war
ebenliilK aus einem parallelen ( ilalluiigskondensaloi 7
und einer Längs Drosselspule h. doch ist hei dem
■Visfuhnuigsbcispiel nach I ι g 7 die Längs Diosselspii
Ie fi hinter dein Kompensalioiis I liilbleilei steller 4 und
der p.u ,ι I leIe (iliittiingskondensiiliir 7 vor dem VoIIw el
ΙιπμΙικ Iu h'hler i iinficoiilnet; d h. der (iliiltiin^skon
-.k-::·.;:'.::! 7 i::i;i die !)r;;',-.i !',piiie i; sind ,w,:^:\i\;ci .!oi
Λ η *) 111111111 j: iiiii'h I ι p. i μ riiiimhi. D;i J'.τ KoinpeiisiiliiiMs
I l,,lbk ueisleller 4 enlspreehend dem Diafinuniii
iiiieh I I)' 2i eine l'ulsiin}' der Nel/s[);inniiii)"sh:ilb\vel
len \ornimnil. isl ein mit einem sleuer und lösehbaren
Siroinnehteiventil versehener l.änps-Vcniil/wcip 19
sowie ein iril einem un^esieuerlen Stroini iehtersentil
\ ersehener l'arnllel/wei)-' 20 \oihiinden. Das au! die
doppelte Net/freqiien/ iibceslimmte Sperrlilter 5 isl /ur
Aiissiehunp des in Γ ig. Λ fiesti iehell euifie/eiehnelen
siuiisloi linken Anteils des Spiinnuitgsmiltebvertes vorgesehen
und beslehl aus einer in Serie vor dem (ileie stroiiiverbraiieher 14 angeordneten l'arallelsi
hiilluii;· tier Drossel 8 und des Kondensatois 9. Dem
(ileichslromverbraiieher 14 werden somil ebenlalls nur
der (ileu-hsi)iinnungsmillelwei I 111. \im\ dei (jleieh
strouiniillelwerl /, /ugeliihil. Die Drosselspule β der
( iliiltuiij'seiiiriehlung aus I )iosselspule β und Clüllungskondensaior
7 dient in gleieher Weise wie die
Drosselspule β der Anordnung naeh I'ig. 3 /iir
Spaiiniingsimpiilssieliuiig und Sliomeinpräguiig. l.benso
dient iWi (rliilluiijiskondensalor 7 aueli bei der
Aiiorclniiii)1 naeh I ι μ. 7 /tu Siromimpulssk-hiiiig und
SpaniiiingseiMpräguii):. Der Kompensations llalbleiler
steller 4 wird in gleicher Weise v, ie der Koni|)ensalions
I liilbleilersieller 4 in der Anordnung nach Cig. 3 im
ImpiilNsteiiervcrlalircn betrieben, wobei am Ausgang
des Konipensalioiis I lalbleilersleller.s 4 in die in I i g. 2c
und 2t.\ dargeslelllen Slrom- b/w. Spannungsimpulse
iiulti eten. Die (llälluiigseuinchlung aus Drossels|)iile h
und (iliiilungskoiidensaioi 7 dient auch hier zur
Aiissiebiing der in I ι g. 2c und 2cl mil gcslnclicltcn
1.1 π ie it da ri'i··, tell I en Mittelwerte
In den Γ ι g. H und M sind w eitel e Ausführungsbeispiele
der /weiten Möglichkeil /in Verwirklichung des
genannii.il Ideallallcs diirgestelll. wobei die gleichbleibenden
Sclialttingsteile nicht Weiler erlaulerl zu werden
in iiiieiien.
Hei der Anordnung nach Ii g. 8 ist die Lage des
Koiiipensaiions-I lalbleiterstellets 4 gegenüber der
Anordnung nach Γ i g. 7 vertauscht; und /war isl der Kompensalions-Halbleitersiellei 4 dem Vollwellengleichrichter
3 vorgeschaltet. Der in F i g. 8 dargestellte Kompensations-1 lalbleitersteller 4 weist in gleicher
Weise wie der Kompensations-Halblcitcrsteller 4 nach
Fig. 7 einen mit einem Steuer- und lösehbaren
Slromriehlervenlil versehenen l.iingsvcntil/wcig 19 auf.
dem ein sleuer- und löschbares Stromrichterventil 21
antiparallel geschaltet isl.
Bei dem Ausfiihruugsbeispiel nach I·" i g. 9 ist ebenfalls
der Kompensations-I lalbleiterslellcr 4 mit dem VoII-wellengleiehriehler
.3 zusammengefaßt, und /war sind die Dioden der linken Brückenhälfte des Vollwellengleicbrichlers
3 durch sleuer- und lösehbare Stromrichter enlilc 23 b/w. 24 ersetzt, und /wischen den
Krückenitiiltelpunklen ist eine in der eingezeichneten
Stromrichtung geschaltete Diode 25 angeordnet.
I liei/ii (ι liliiii /eiehnuilüeit