DE2159151C - Bistabile, umsteuerbare Flip-Flop-Schaltungsanordnung - Google Patents
Bistabile, umsteuerbare Flip-Flop-SchaltungsanordnungInfo
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Description
triebszustände, in welchen einer der Verstärker, z. B. für den einen oder anderen der beiden Verstärker A, B
A, aktiv, d. h. differential verstärkend, und der andere, die Instabilitätsbedingungen für deren aktiv verstärz.
B. B, inaktiv, d. h. im Sättigungsgebiet, betrieben kenden Zustand zu erfüllen.
wird, erreicht werden. Auch durch punktiert eingezeichnete Gegenkopp-
Jedem der Verstärker A und B ist ein zusätzlicher 5 lungsimpedanzen GK„ bzw. GKb, welche die Koppinvertierender
Verstärker A' bzw. B' als Rückkopp- lungsverstärker A' bzw. B' überbrücken, können
lungsverstärker in einer Wechselstrom-Kopplungs- gegebenenfalls die Wechselstrom-Übertragungsmasse
schleife Wa bzw. WV vom Ausgang I0 bzw. U zum in den Wechselstrom-Kopplungspfaden W9' bzw. Wb'
Eingang 2„ bzw. 2t, des zugeordneten Verstärkers A der Kopplungsverstärker A' bzw. B' von außen be-
bzw. B zugeordnet. io einflußt werden, um die Instabilitätsbedingungen für
Zwei vorzugsweise gegensinnig durch mechanische den aktiv verstärkenden Zustand des einen oder des
Bewegung eines Steuerorgans P aus der gezeichneten ' anderen Transistorverstärkers A bzw. B herbeizufüh-Lage
P6 in die Lage Pa veränderbare Kondensatoren ' ren.
Ca bzw. C6' bilden entsprechend veränderliche Gemäß F i g. 3 sind Verstärkertransistoren A und
Wechselstromleiter. · 15 B je mit ihren Kollektoren über je einen Widerstand
Solange die Kapazität C6' größer ist als die Kapa- Ra bzw. Rb (Wert etwa 3 ΚΩ) an den positiven Pol
zitätCo' (gezeichnete Position von P), kann nur ein + (U1 = -i-5V) einer Gleichspannungsquelle ange·
Betriebszustand stabil sein, in welchem der Transistor- schlossen. Die Emitter der beiden Verstärkertransistoverstärker
B im Sättigungsgebiet und der Transistor- ren A, B sind je direkt an den negativen Pol — (U2 = 0 V)
verstärker A im aktiv verstärkenden Bereich betrieben ao der Gleichspannungsquelle angeschlossen,
wird. Wenn aus diesem Zustand das Steuerorgan P Die Basen der Verstärkertransistoren A und B sind
wird. Wenn aus diesem Zustand das Steuerorgan P Die Basen der Verstärkertransistoren A und B sind
in die Position P0 verstellt wird, wird die Kapazität Cb je über einen als Diode geschalteten Hilfstransistor A"
kleiner als die Kapazität C0'. Damit wird der bisherige bzw. B" und einen Widerstand Ra" bzw. Rb" (Werte
Betriebszustand mit verstärkendem Transistorverstär- je 3 k£2) mit der Verbindungsklemme ka bzw. kb von
ker A instabil, und zwar aus folgendem Grund: 25 Kollektor und Widerstand Ra bzw. A6 des zugeordne-Virtuelle
Stromschwankungen (z. B. Rauschstörun- ten Verstärkertransistors A bzw. B verbunden. An
gen) der Phasenlage 180° am Ausgang 2„ des inver- diese Verbindungspunkte ka bzw. kb sind auch die
tierend verstärkenden Transistorverstärkers A werden Basen von zwei KopplungUransistjren A' bzw. B'
im ebenfalls invertierenden Kopplungsverstärker A' direkt angeschlossen. Die KollektDren dieser beiden
verstärkt und über die Kapazität Ca im Wechsel- 30 Kopplungstransistoren A' bzw. B' sind unUriinander
strom-Kopplungspfad Wa mit ausreichender Ampli- direkt verbunden, und ihr Verbiidunjspunkt ke ist
tude und der Phasenlage 360° = 0° an den Eingang 1„ über einen gemeinsamen Widerstand R1 (Wirt 60 VQ.)
des Verstärkers A zurückgeführt, womit eine positive mit aem positiven Pol 4- der Gleichspannungsque.le
Wechselstromrückkopplung und damit eine Instabili- verbunden.
tätsbedingung für den bisher verstärkenden Transistor- 35 Die Emitter der Rückkopplungstransistoren A' bzw.
verstärker A erfüllt wird. Dadurch wird eine Selbst- B' sind über sich kreuzende Gleichstromkopplungsschwingbedingung
für den Verstärker A erfüllt. Die leitungen Gab bzw. Gba direkt auch an die Basen der
einsetzende Schwingung bewirkt jedoch über die nicht zugeordneten Verstärkertransistoren B bzw. A
Gleichstromkopplungspfade Gab und Gba sofort eine angeschlossen. Die Leitungen Gba und Gab sind
Zustandskippung der Flip-Flop-Anordnung in den 40 außerdem je mit einer äußeren Kondensatorbelegung
zweiten Betriebszustand mit verstärkendem Verstär- Q0 bzw. Qb verbunden, zwischen denen in einer gekerfi
und inaktivem Verstärker A. Dieser Zustand meinsamen ebenen oder zylindrischen Fläche eine
bleibt stabil, bis das Steuerorgan P in die Position Pt dritte, an den Verbindungspunkt kc der Kollektoren
zurückgestellt wird. der Kopplungstransistoren A' und B' angeschlossene
Gemäß F i g. 2 ist der Ausgang 2„ bzw. 2» jedes 45 Kondensatorbelegung Qc angeordnet ist Der gemeinder
beiden Verstärker A bzw. B an den Eingang 1„' samen Fläche der drei Kondensatorbelegungen Qa,
bzw. I6' je eines zugeordneten Kopplungsverstärkers Qc, Qb steht eine bewegliche Kondensatorbelegung Qp
A' bzw. B' angeschlossen. Jeder der beiden Kopp- gegenüber, die mit Hilfe des Steuerorgans P wahlweise
lungsverstärker A', B' hat einen nicht invertierend in die Positionen Pn pder P6 einstellbar ist. In F i g. 3
verstärkenden Ausgang 2»«,' bzw. 26o\ z. B. gebildet 50 befindet sich die bewegliche Belegung Qp bzw. das
durch den Emitterausgang seines Transistors, sowie Steuerorgan P in der Position P6. Damit hat also die
einen invertierenden Verstärkerausgang 2ai' bzw. 2m', gegenseitige Kapazität Ce zwischen den nicht überz.
B. gebildet durch den Kollektorausgang des be- brückten Belegungen Qa und ß6 einen Minimalwert
treffenden Transistors. Die nicht invertierenden Aus- (etwal pF), und die gegenseitige Kapazität C6 zwischen
gänge2ao' bzw. Z60' der Kopplungsverstärker A' bzw. 55 den überbrückten Belegungen Qb und ß„ hat eine
B' sind als Gleichstrompfade Gab bzw. G60 an die wesentlich größeren Wert (etwa 3 bis 5 pF).
Eingänge 1* bzw. 1« des nicht zugeordneten Verstär- Aus später zu erläuternden Gründen ist dieser
Eingänge 1* bzw. 1« des nicht zugeordneten Verstär- Aus später zu erläuternden Gründen ist dieser
kers B bzw. A angeschlossen, und an diese Verstärker- Position P6 des Steuerorgans P bzw. der beweglichen
eingänge 1„ bzw. I6 sind auch je über einen wechsel- Kondensatorbelegung Qp zwangläufig derjenige Bestromwirksamen
Stromleiter WLa' bzw. WLb die fio triebszustand der in F i g. 3 dargestellten Flip-Flopinvertierenden Ausgänge 2* bzw. 2W der zugeordne- Schaltung F zugeordnet, in welchem der Verstärkerten
Kopplungsverstärker A' bzw. B' angeschlossen. transistor B im Sättigungsbereich, d. h. in einem in-AIs
wechselstrorawirksame Stromleiter WLa' bzw. aktiven, nicht verstärkenden Bereich, und der Ver-
WLb in den Wechselstromkopplungspfaden Wa bzw. Stärkertransistor A in einem aktiven, d. h. differentiell
Wb können Kondensatoren, aber auch ohmsche 65 verstärkenden Bereich arbeitet. Außerdem arbeitet in
Widerstände, oder z. B. mikrofonartige Vorrichtungen, die;em Betriebszustand der Kopplangstransistor B'
die durch äußere Druckschwankungen in ausreichen- im sperrenden, d. h. inaktiven Bereich, während der
dem Maße beeinflußbar sind, dienen, um wahlweise Rückkopplungstransistor A' im aktiven, verstärkenden
Bereich arbeitet. In diesem Betriebszustand hat die Klemme kb am Kollektor des im Sättigungsgebiet
betriebenen Verstärkertransistors B ein extrem niedriges positives Potential Ub, während die entsprechende
Klemme ka am Kollektor des aktiv verstärkenden Verstärkertransistors A ein wesentlich höheres positives
Potential Ua hat. Diese Betriebszustände der Transistoren
A, B, und auch die Betriebszustände der Kopplungstransistoren A', B' sind in Fig. 3 durch
Symbole * auf den Kennlinien der betreffenden Transistoren symbolisch angedeutet.
Es ist aus den eingezeichneten Stromrichtungspfeilen in Zuleitungen zu oder Ableitungen von den Basen,
Kollektoren und Emittern der Transistoren A, B, A' ersichtlich, daß in solchen Transistorschaltungen die
verstärkten Kollektorströme (Verstärker-Ausgänge) invers zu den Basisströmen (Eingangsströmen) sind,
während die ebenfalls verstärkten Emitterströme gleichsinnig zu den Basisströmen sind, also nicht invers.
Im Wechselstrombetrieb, d. h. bei der Überlagerung von Stromschwankungen zu den Eingangs- bzw. Basisströmen, werden die verstärkten Schwankungen in den
Kollektorleitungen gegenphasig zu den Eingangsschwankungen und in den Emitterleitungen gleichphasig.
Sofern man in F i g. 3 nur die folgenden Kopplungswege
Ausgang (Kollektor) von Transistoren A — Klemme ka — Eingang (Basis) von Transistor
A' — Leitung Gab — Eingang (Basis) von
Transistor B — Ausgang (Kollektor) von Transistor B — Klemme kb — Eingang (Basis) von
Transistor B' — Leitung Gba — Eingang (Basis)
von Transistor A
betrachtet, ergibt sich ein analoges Gleichstromkopplungsschema zu einer klassischen Flip-Flop-Schaltung
mit zwei Verstärkern A, B, die je vom Ausgang des einen zum Eingang des anderen über Gleichstrompfade
Gab, Gba mit Widerständen, statt über Basis-Emitter-Stufen
der Transistoren A', B', so gekoppelt sind, daß in jedem Betriebszustand der eine oder
andere der Verstärker A, B im aktiven, verstärkenden und der andere in einem inaktiven Bereich, z. B. im
Sättigungsbereich betrieben wird. Im klassischen Fall wäre eine solche Flip-Flop-Schaltung durch Zufuhr
eines Steuerimpulses mit vorbestimmter Mindestamplitude zum einen oder anderen Verstärkereingang
in den anderen Betriebszustand kippbar.
In der Schaltung nach F i g. 3 müssen zu diesem Zweck nicht von außen Steuerimpulse zugeführt werden,
sondern es muß nur das Steuerorgan P mit der beweglichen Kondensatorbelegung Qp von der einen
Position Pt in die andere Position Pa bewegt werden
und umgekehrt. Wenn nämlich gemäß F i g. 3 das Steuerorgan P aus der dargestellten Position Pb in die
Position Pa verschoben wird, verändert sich die Kapazität
Ca vom bisherigen Minimalwert (1 ρ F) auf einen
wesentlich höheren Wert (etwa 3 bis SpF). Damit wird der Wechselstromleitwert der Kapazität C0 wesentlich
größer und der Wechselstromleitwert der Kapazität C6 wesentlich kleiner gegenüber den eingezeichneten
Werten. Stets vorhandene Wechselstromkomponenten (Rauschspannungen) z. B. im Kollektorstrom
/ca des verstärkend betriebenen Transistors A
wirken sich zum Teil auch im Basisstrom h' des Kopplungstransistors A' aus und erscheinen verstärkt
und in invcrser Phasenlage als Wechsclstromkomponenten
des Kollektorstromes I'ca des Kopplungstransistors A', d. h. als Spannungsschwankungen an
der Klemme kc, die mit der Belegung Oc verbunden
ist. Der nun vergrößerte Leitwert der Kapazität C„
überträgt damit einen genügend großen Anteil der Wechselstromschwankung an der Klemme kc auf die
mit der Belegung Qa verbundene Eingangsleitung Gba
zum Verstärkertransistor A in solcher Phasenlage (180°), in der sie nach in verser Verstärkung im Transistör
A die verursachende Störschwankung im Kollektorstrom Iac vergrößert. Die invertierend verstärkende
Basis-Kollektor-Strecke des Kopplungstransistors A'
bildet also einen Wechselstrom-Rückkopplungsverstärker vom invertierend verstärkenden Kollektor-Ausgang
des Verstärkertransistors A zum eigenen Eingang dieses Transistors. Über die vergrößerte Kapazität
Ca wird damit ein genügend großer Anteil einer Wechselstromkomponente in positiver Rückkopplung
an den Eingang des Verstärkertransistors A
ao übertragen, daß eine Selbstschwingbedingung bzw. eine Instabilitätsbedingung für diesen bisher noch ververstärkend
wirkenden Verstärkertransistor A erfüllt wird. So kann sich schon die erste entsprechend
polarisierte Halbwelle der damit einsetzenden Schwin-
as gung auf den Transistor Λ wie ein in klassischen
Flip-Flop-Schaltungen dem verstärkenden Transistor von außen zugeführter Kippimpuls auswirken, d. h.,
der Transistor A wird zwangläufig in seinen Sättigungs-
■ bereich übersteuert.
Die entsprechende Potentialverminderung an der Klemme ka, d. h. Verminderung der Spannung Ua,
bewirkt eine nicht invertierend verstärkte Verminderung des Emitterstromes /„, in der Leitung Gab zum
Transistor B, so daß dieser nun aus dem Sättigungs-
bereich in den verstärkenden Bereich zugesteuert wird. Das bewirkt ein entsprechendes Abfallen des Kollektorstromes
gegenüber dem vorher fließenden Sättigungswert /«& und demgemäß ein entsprechendes Ansteigen
der Ausgangsspannung Ub an der Klemme kb. Damit
wird der bisher sperrend betriebene Kopplungstransistor B' verstärkend und gibt über die Eingangsleitung Gba zum Verstärkertransistor A einen Emitterstrom
ab, welcher ausreicht, um den Verstärkertransistor A in des Sättigungsbereich zu steuern. Dadurch
sinkt die Spannung Ua an der Klemme Jt6 auf
einen tieferen Wert, wodurch der Kopplungstransistor A' in den Sperrbereich gesteuert und damit unwirksam
wird. Auf diese Weise wird der zweite Betriebszustand der Flip-Flop-Schaltungsanordnung mit aktiv ver-
so stärkend betriebenen Transistoren B, B' und inaktiven
Transistoren A, A' stabil und bleibt aufrechterhalten, bis das Steuerorgan P wieder in die Position Pb verstellt
wird.
Um ein zuverlässiges Funktionieren der Flip-Flop-
Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 bzw. ein vollsymmetrisches Verhalten der Schaltung zu sichern,
ist es von großer Bedeutung, daß die Kennlinien /c°
(Ubb), d. h. die Abhängigkeiten der Kollektor-Stromdichten
/e° von den Basis-Emitter-Spannungen Ubb
der beiden Kopplungstransistoren A', B' und der beiden Verstärkertransistoren A, B einander möglichst
gleich sind.
Dies ist dann und nur dann mit genügender Sicherheit der Fall, wenn diese vier Transistoren A, B, A', B'
«5 als Teilbezirke von auf einem gemeinsamen Substrat aufgebrachten Oberschichten, also nach den bekannten
Verfahren zur Massenherstellung von Transistorbauelementen hergestellt werden.
*~ ίο
Es sei in diesem Zusammenhang auch an die be- stückig mit gemeinsamem Basissubstrat aller Transi-
kannte Beziehung stören ausgebildet.
(In F i g. 4 bezeichnen entsprechende Bezugs-
Jl.\ zeichen entsprechende Bauelemente von Fig. 3.
/, / 5 Es ist hier dargestellt, wie je durch Parallelschaltung
(Übe = Basis-Emitter-Spannung, vo" drei Transistoren A1', A2', A3' bzw. A1', S2', B3'
Ub = Boltzmannspannung, d tle *>
gleiche Betriebscharakteristiken wie die Ver-
_ „ „ , / starkertransistoren A und B und die Hilfstransistoren
Ic = Kollektorstrom, Λ", B" haben, die Bedingung einer größeren Emitter-
/, = Sättigungsstrom, to fläche der Rückkopplungstransistoren Ä' und B' er-
In = natürlicher Logarithmus) füllt werden kann. Außerdem sind die Kapazitäten
Ca, Cb als gegensinnig von einem Steuerorgan P aus
für Transistoren erinnert. Der Sättigungsstrom /, ist veränderbare Kondensatoren gezeichnet. Dabei könnte
dabei unter sonst gleichen Parametern annähernd auch vorgesehen werden, nur einen der Kondensatoren
proportional der wirksamen Emitterfläche eines Tran- 15 C„ oder C» von einem der festen Kapazität des anderen
sistors. Damit die Rückkopplungstransistoren nicht in Kondensators gleichem Mittelwert aus zur wahlweise
den Sättigungsbereich gesteuert werden, ist es zweck-' Erfüllung der Instabilitätsbedingung Ca U Cb für
mäßig, wenn die wirksamen Emitterflächen der beiden den einen oder anderen Betriebszustand der Flip-FIop-Kopplungstransistoren
A', B' unter sich gleich und Anordnung F positiv und negativ veränderlich zu
wesentlich größer sind als die unter sich ebenfalls ao machen. Die Ausgangsspannung Ub der Flip-Flopgleichen Emitterflächen der beiden Kopplungstransi- Anordnung F wird gemäß F i g. 4 mit einer bekannstoren
A, B sowie der Hilfstransistoren A", B". ten Uniformerschaltung Sa in ein reines Binärsignal U
Vorzugsweise ist also die gesamte Flip-Flop-Schal- aus mit den Zuständen L = »Ja« und 0 = »Nein«
tung F innerhalb der strichpunktiert gezeichneten umgeformt. Auch diese Umformerschaltung kann mit
Grenzen von F i g. 1 als integriertes Bauelement ein- as der Flip-Flop-Anordnung F integriert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Bistabile, umsteuerbare Flip-Flop-Schaltungsanordnung
mit zwei kreuzweise gleichstrommäßig gekoppelten Verstärkerelementen, vorzugsweise
Transistorstufen, von denen in jedem der beiden stabilen Betriebszustände das eine in einem aktiven,
differentiell verstärkenden Arbeitsbereich leitend und das andere in einem inaktiven nicht verstärkenden
Bereich betrieben wird, wobei jedem der beiden Verstärkerelemente eine Wechselstrom-Kopplungsschleife
mit mindestens einer veränderbaren phasendrehenden Impedanz zwischen seinem
Ausgang und seinem Eingang zugeoidnet ist und wobei Kopplungskomponenten zusammen mit jenem
der beiden Verstärkerelemente, welches im aktiven, verstärkenden Bereich leitend ist, einen
Schwingkreis bilden, dessen Schwingung einsetzt, sobald eine vorbestimmte Wertkombination der
veränderbaren Impedanzen erreicht wird und beim Einsetzen der Schwingung das jeweils vorher im
aktiven, verstärkenden Bereich leitende Verstärkerelement zwangläufig aus diesem Bereich gebracht
und dafür das andere Verstärkerelement im verstärkenden Bereich leitend wird und die Flip-Flop-Schaltungsanordnung
im neu erreichten Betriebszustand verharrt, bis eine andere vorbestimmte Wertkombination der veränderbaren Impedanzen
erreicht wird, welche die Rückschaltung in den ersten Betriebszustand ausgelöst, nach Patent
2000883, dadurch gekennzeichnet, daß als den gleichstromgekoppelten Verstärkerelementen
(A, B) zusätzlich zugeordnete Wechselstrom-Rückkopplungsschleifen
ebenfalls invertierende Kopplungsverstärker (A', B') dienen, die je in Verbindung mit einem Wechselstromkiter
(Co, G-. WLd, WLb), von denen mindestens der
eine zur Erfüllung der Instabilitätsbedingung für den aktiv verstärkenden Zustand wahlweise des
einen oder anderen der beiden Verstärkerelemente (A oder B) von außen her veränderbar ist, zwischen
dem Eingang und dem Ausgang des zugeordneten Verstärkers (A, B) eingeschaltet sind.
2. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, mit Transistoren als Verstärkerelemente,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basiselektrode je eines Kopplungstransistors (-4', ß') an die Kollektorelektrode
je eines zugeordneten Verstärkertransistors (A, B) angeschlossen ist und daß die
Kollektorelektroden der beiden Kopplungstransistoren von denen derjenige, der dem aktiven
Verstärkertransistor (A, B) zugeordnet ist, im Sperrgebiet betrieben wird (A', B'), miteinander
direkt und über einen gemeinsamen Widerstand (Rc) mit dem einen Pol ( f) einer Gleichspannungsquelle verbunden sind, daß ferner die Emitterelektrode
der beiden Kopplungstransistoren (A', B') je mit der Basis des zugeordneten Verstärkertransistors
(B bzw. A) direkt verbunden sind und daß zwischen der Verbindung (kc) der Kollektorelektroden
der beiden Kopplungstransistoren (A', B') und jeder der beiden Verstärkertransistor-Basiselektroden
je eine Kapazität (Cn, Cb) als Wechselstromleiter eingeschaltet ist, von denen
mindestens die eine willkürlich veränderbar ist (Fig. 3, 4).
3. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach AnT
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kollektor und der Basis jedes Verstärkertransistors
(A, B) je eine Diode bzw. je ein Hilfstnmsistor
(A", B") in Diodenschaltung, eingeschaltet ist (F i g. 3, 4).
4. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Dioden
(A", B") zwischen der Basiselektrode jedes Verstärkertransistors (A, B) und dessen Kollektorelektrode
je ein Widerstand (Ra", RbI seriengeschaltet
ist (F i g. 3, 4).
5. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach einem
der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromdichte-Kennlinien (/Λ Übe) der
beiden Verstärkertransistaren (A, B), der beiden Kopplungstransistoren (A', B') und der Hilfstransistoren
(A", B") einander angenähert gleich sind und daß ferner mindestens die aktiven Emitterflachen
der beiden Kopplungstransistoren (A', B') wesentlich größer sind als die aktiven Emitterflächen
der beiden Verstärkertransistoren (A, B\ und der Hilfstransistoren (A", B" in Fig. 4).
6. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als in'egriertes Bauelement mit gemeinsamem Basissubstrat aller Transistoren (A, B,
A', B', A", B") gebaut ist.
7. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Kopplungsverstärker (A', B') mit ihren Eingängen (I0', **') je an den Ausgang (2a, 2ft)
des zugeordneten der beiden invertierenden Verstärker (A, B) angeschlossen und über je einen
Wechselstromleiter (WLd, WLb') an den Eingang
(la, Ib) desselben Verstärkers angekoppelt sind
(Fig. 2).
8. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kopplungsverstärker
(A', B') je mit ihrem nicht invertierenden Ausgang 2ao\ 26o') an den Eingang des
nicht zugeordneten Verstärkers (B, A) angeschlov sen sind, derart, daß diese Kopplungsversti.rker
(A', B') sowohl die Wechselstrom-Rückkopplungspfade (Wa', Wb) für den zugeordneten Verstärker
(A, B) als auch die Gleichstromkopplungspfade (Gab, Gba) zum nicht zugeordneten Verstärker
(B, A) speisen (F i g. 2).
9. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromleiter
(WLa\ WLb) in den Wechselstrom-Rückkopplungspfaden
(Wa', Wb) der Verstärker (A, B) mikrofonartige Vorrichtungen dienen, deren
Übertragungsmasse durch äußere Druckveränderungen in ausreichendem Maße beeinflußbar sind
(F i g. 2).
10. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsverstärker
(A', B') mit Gegenkopplungs-Impedanzen (GKo', GKb) überbrückt sind.
11. Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung
des Wechselstromübertragungsmaßes in den Wechselstrom-Gegenkopplungspfaden (Wd,
Wb) und damit zur Erfüllung der Instabilitätsbedingung für den verstärkenden Betriebszustand
des einen oder anderen der beiden Verstärker (A, B) mindestens eine der Gegenkopplungs-
impedanzen (GKa, GKb) der Kopplungsverstärker
(A', B1) willkürlich veränderbar ist (F i g. 2).
Das Hauptpatent betrifft eine bistabile Flip-Flop-Schaltungsanordnung
mit zwei kreuzweise gleichstrommäßig gekoppelten Verstärkerelementen, vorzugsweise
Transistorstufen, von denen in jedem der beiden stabilen Betxiebszustände das eine in einem
aktiven, differentiell verstärkenden Arbeitsbereich leitend und das andere in einem inaktiven, nicht verstärkenden
Bereich betrieben wird. Dabei ist jedem der beiden Verstärkerelemente eine Wechselstrom-Kopplungsschleife
mit mindestens einer veränderbaren phasendrehenden Impedanz zwischen seinem Ausgang
und seinem Eingang zugeordnet und bilden die Kopplungskomponenten zusammen mit jenem der beiden
Verstärkerelemente, welches im aktiven, verstärkenden Bereich leitend ist, einen Schwingkreis, dessen Schwingung
einsetzt, sobald eine vorbestimmte Wertkombination der veränderbaren Impedanzen erreicht wird,
wobei beim Einsetzen der Schwingung das jeweils vorher im aktiven, verstärkenden Bereich leitende
Verstärkerelement zwangläufig aus diesem Bereich gebracht und dafür das andere Verstärkerelement in
verstärkenden Bereich leitend wird und die Flip-Flop-Schaltungsanordnung im neu erreichten Betriebszustand
verharrt, bis eine andere vorbestimmte Wertkombination
der veränderbaren Impedanzen erreicht wird, welche die Rüekschaltung in den ersten Betriebszustand
auslöst.
Bei den in dem Hauptpatent erläuterten Ausführungsbeispielen enthalten die zusätzlichen Rückkopplungspfade
außer Elementen der Gleichstromkopplungspfade auch für jeden der Verstärker passive,
induktive und kapazitive Impedanzen, von denen mindestens die eine veränderlich isi. Im Hinblick auf
eine rationelle Massenfertigung von Flip-Flop-Schaltungen nach dem Hauptpatent in integrierter Bauweise
ist die Verwendung induktiver Impedanzen wie Spulen und übertrager ungünstig.
Aufgabe der vorliegenden Zusatzerfindung ist es, eine Flip-Flop-Schaltungsanordnung nach der Haupt-Patentanmeldung
unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung ihrer günstigen Betriebseigenschaften so auszubilden,
daß keine induktiven Impedanzen in einem integrierten Schaltkreis benötigt werden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß als den gleichstromgekoppelten Verstärkerelementen
zusätzlich zugeordnete Wechselstrom-Rückkopplungsschleifen ebenfalls invertierende Kopplungsverstärker
dienen, die je in Verbindung mit einem Wechselstromleiter, von denen mindestens der eine zur Erfüllung
der Instabilitätsbedingung für den aktiv verstärkenden Zustand wahlweise des einen oder anderen der beiden
Verstärkerelemente von außen her veränderbar ist, zwischen dem Eingang und dem Ausgang des zugeordneten
Verstärkerelementes eingeschaltet sind.
Weil ein invertierend verstärkender Kopplungsverstärker jede unvermeidbare Stromschwankung im
Ausgang eines selbst invertierend verstärkenden Verstärkers mit 180° Phasendrehung an den Eingang des
betreffenden Verstärkerelementes zurückführt, worin sie wieder mit 180° Phasendrehung an den Verstärkerausgang
verstärkt wird, sind die Voraussetzungen zur positiven Rückkopplung des Verstärkerelementes bzw.
für eine Selbstschwingbedingung im betreffenden Verstärkerelemeni gegeben, sobald durch Einstellung des
dem Kopplungsverstärker zugeordneten Wechselstromleiters auf einen genügenden Leitwert die Rückführung
der Wechselstromschwankungen zum Verstärker mit genügend großem Wertantefl erfolgt. Es werden dann
in den Wechselstromschleifen zur Erreichung einer 2 · 180° Phasendrehung im Wechselstromkreis jedes
Verstärkerelementes keine Induktivitäten benötigt und auch nicht unbedingt Kondensatoren als Wechselstromleiter,
indem das wirksame Übertragungsmaß der Rückkopplungsverstärker auch durch mechanisch
veränderliche ohmsche oder komplexe Widerstände veränderbar ist Die Wechselstromleiter in den Rückkopplungspfaden
können mit Vorteil dem betreffenden Rückkoppiungsverstärker seriengeschaltet sein oder
ihn auch als Gegenkopplungsimpedanz überbrücken.
Zweckmäßigerweise sind natürlich alle Verstärker transistorisiert. Die Ausbildung einer Flip-FIop-Schaltung
gemäß vorstehend definierter Zusatzerfindung schafft dann die Voraussetzung zu ^.eren rationeller
Massenfertigung als integrierte Bauelemente mit gemeinsamem Basis-Substrat aller Transistoren.
Eine be\orzugte, mit Transistoren als Verstärker bestückte Aubführungsform der Flip-Flop-Schaltung
gemäß der Zusatzerfirdung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Basiselektrode jedes Kopplungstransistors an
die Kollektorelektrode des zugeordneten Verstärkertransistors angeschlossen ist und die Kollektorelektrcden
e'er beiden Koppk ngstransistoren miteinander
direkt und ül er einen gen einsamen Widerstand mit dem einen Pol der Gleichsp; nnungsquelle verbunden
sind, daß ferner die Emilte:elektroden der beiden Kopplungstiansistoren je mit dir Basis des nicht zugeordneten
Verstärkertransistois direkt verbunden
sind und daß zwischen der Verbindungsleitung der
Kollektorelektroden der beiden Kopplurgstransistoren und jeder der beiden Verstärket trans istor-Basiselektroden
je eine Kapazität als Wechselstromleiter eingeschaltet ist, von denen mindestens die eine willkürlich
veränderbar ist.
In der Zeichnung sind ein Prinzipbild und konkrete
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Prinzipschaubild für den grundsätzlichen Aufbau und die Funktionsweise einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Flip-Flop-Schaltung,
F i g. 2 ein erweitertes Prinzipschaltbild als Variante zu Fig. 1,
F i g. 3 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten und zur Massenfertigung
in integrierter Bauweise besonders gut geeignete Flip-Flop-Schaltungsanordnung F zur Realisierung der
Prinzipschaltungen gemäß F i g. 1 bzw. 2,
F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Variante mit zusätzlicher Impulsformerschaltung.
In F i g. 1 sind mit A bzw. B zwei identische, invertierende Transistorverstärker bezeichnet. Sie haben
je einen Eingang 1„ bzw. It, und einen Ausgang 2„
bzw. 2&. In den symbolischen Verstärkerdreiecken A und B sind je zwei Ausgang-Eingang-Kennlmien Kv,
Ks für je zwei alternativ auftretende Betriebszustände,
nämlich eine Kennlinie Kv für den verstärkenden Zustand und eine Kennlinie Ks für den Sättigungszustand,
eingezeichnet. Mit Gab und Gba sind zwei
Gleichstromkopplungspfade je vom Ausgang 2e oder Ib des einen Verstärkers B oder A zum anderen Verstärker
bezeichnet. Sie bewirken, daß nur zwei Be-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1539271 | 1971-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2159151C true DE2159151C (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=
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