DE215801C - - Google Patents

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DE215801C
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coupling
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carrying
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DENDAT215801D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/096Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of hooks hinged about an axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

bet
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215801 ■ — KLASSE 47/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige bekannte Form von Rohrkupplungen, bei welcher der eine Kupplungsteil mit Schraubengewinde ausgerüstet ist, während der andere Teil Kupplungsklauen oder Blöcke trägt, die gleichfalls mit Schraubengewinde versehen sind und in radialer Richtung nachgiebig gelagert sind, so daß die beiden Kupplungsteile schnell durch einfache Längsverschiebung
ίο der Teile gegeneinander verkuppelt werden können. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Kupplung unterscheidet sich dadurch von bekannten Kupplungen der in Rede stehenden Art, daß die elastisch gelagerten, mit Schraubengewinde.. versehenen Klauen an ihren äußeren Enden in Nuten in dem einen Kupplungsteil gelagert sind, wodurch nach erfolgter Zusammenkupplung der Teile jeder auf die Entkupplung wirkende Zug in der Längsrichtung ein festeres Anziehen der Kupplungsklauen, zur Folge hat. Ein weiteres Merkmal der neuen Kupplung besteht darin, daß der die drehbaren Kupplungsklauen tragende Körper aus einem inneren und einem äußeren Teil zusammengesetzt ist, wobei, die. Kupplungsklauen an den inneren Teil angelenkt sind, während der äußere Teil von außen her auf den inneren Teil aufgeschraubt ist und eine solche Form besitzt, daß er als Widerlager für die Kupplungsklauen dient und den Längsschub aufnimmt, dem etwa die Kupplungsklauen ausgesetzt werden. Die Teilung des die Klauen tragenden Kupplungskörpers bietet auch den Vorteil, daß durch Entfernung des äußeren Teils alle beweglichen Teile der Kupplung leicht zugänglich gemacht werden.
Eine Ausführungsform der neuen Kupplung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht der Kupplung, wobei der eine Kupplungskörper im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
Fig. 3 ist. eine schaubildliche Darstellung des Haupt- oder inneren.Teils des einen Kupplungskörpers.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung des entfernbaren äußeren .Teils des Kupplungskörpers, dessen innerer Teil in Fig. 3'dargestellt ist. . . .
Fig. 5 veranschaulicht eine Feder, wie sie zur elastischen Belastung der Kupplungsklauen benutzt wird. . .
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung einer der mit Schraubengängen versehenen Kupplungsklauen. ·
Fig. 7 zeigt ein Stück einer Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten Kupplungsteils.
Bei der neuen Kupplung können die Kupplungsklauen sowohl als Schraube wie auch als Mutter wirken. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel wirken die Kupplungsklauen als Mutter, welche auf einen Schraubenstutzen des Rohrteils 1, mit dem die Kupplung bewirkt werden soll, aufgesetzt werden kann. Der Schraubenstutzen des Rohrteils ist dabei mit 2 bezeichnet. Der mit den Klauen ausgerüstete Kupplungsteil besteht aus
einem oberen Hauptteil 3 und einem äußeren ringförmigen Teil 4, welcher letztere auf den Hauptteil 3 von außen her aufgeschraubt ist. Der innere Teil 3 besitzt eine Mehrzahl von radialen Nuten 5, in denen die Kupplungsklauen oder Blöcke 6 drehbar gelagert sind, wobei jede der Kupplungsklauen auf ihrer Innenseite einen mit Schraubengewinde versehenen Abschnitt 7 besitzt. Die Klauen 6 sind in den radialen Nuten in solcher ■ Weise gelagert, daß die Drehzapfen sich in größerem Abstande von der Achse des Kupplungsteils befinden als die mit Schraubengewinde versehenen Innenflächen 7. Bei der gezeichneten Ausführungsform der Erfindung sitzt jeder der Blöcke 6 auf einem Zapfen 8. Die Zapfen 8 sind in Flanschstücken 10 des Kupplungsteils 3 gelagert. Die Wandung des inneren .Kupplungsteils 3 ist bei der gezeichneten Ausführungsform zwischen den Flanschstücken 10 ausgeschnitten, wie es auf der Zeichnung bei 11 angedeutet ist, um die Einführung. • der Zapfen 8 in ihre Tragestücke zu erleichtern. Indessen ist diese Art der Befestigung der Lagerzapfen für die Erfindung unwesentlich. Wenn der äußere Kupplungsteil 4 auf den inneren Teil aufgeschraubt ist, so bedeckt derselbe vollständig die äußeren Enden der Nuten 5. Der äußere Kupplungsteil 4 besitzt einen nach innen überstehenden Flansch 12, der die Enden des inneren Kupplungsteils 3 und der darin befindlichen Nuten 5 überdeckt und gleichzeitig ein Widerlager für die äußeren Enden. der schwingenden Kupplungsklauen 6 bildet.
Der Flansch 12 nimmt auf diese Weise alle in der Längsrichtung des Rohrstoßes auf die Klauen wirksamen Druckkräfte auf und bewirkt eine völlige Entlastung der Zapfen 8. Die Klauen 6 stehen unter der Wirkung von Federn 13, welche sie nach innen pressen, jedoch auch den Klauen die Möglichkeit bieten, sich nach 'außen zu drehen. Die Federn sind in einer Ringnut 14 vorgesehen, die in der Wandung des inneren Kupplungsteils 3 ausgespart ist und die auf Zapfen 15 sitzen, welche in Öffnungen 16 eingesetzt sind. Die Enden der Federn legen sich gegen die Rückseite der Klauen 6, wobei für jede Klaue zwei sich gegen sie legende Federenden vorgesehen sind. Das äußere Ende 17 jeder Klaue ist an einer Ecke abgerundet, um der Klaue die Rückwärtsschwingung zu ermöglichen; an seinem inneren Rande aber ist das Klauenende scharfkantig, wodurch die Einwärtsschwingung der Klaue durch Auftreffen der Kante auf die Unterseite ■ des Flansches 12 begrenzt wird.
. Der soeben beschriebene Kupplungskörper kann ohne weiteres mit dem mit Schraubengewinde versehenen Teil 2 des Kupplungskörpers 1 gekuppelt werden, indem man die beiden Kupplungskörper in der Längsrichtung gegeneinander hinbewegt. Diese Möglichkeit nängt damit zusammen, daß bei einer derartigen Längsbewegung der Kupplungskörper gegeneinander hin, die mit Schraubengängen versehenen Kupplungsklauen 6 nach außen geschwungen werden, so daß der mit Schraubengewinde versehene Rohrstutzen 2 zwischen die Klauen zu treten vermag. Wenn man aber nach der Kupplung der Teile dieselben in der Längsrichtung voneinander zu entfernen sucht, so erhalten die Klauen das Bestreben, nach einwärts zu schwingen, und greifen somit nur um so fester in das Schraubengewinde 2 ein. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Gelenkpunkte 8 der Klauen an den äußeren Enden der Klauen liegen und sich in einem größeren radialen Abstande von der Achse der Kupplung befinden, als die mit Schraubengängen versehenen Teile der Klauen. Die Herstellung des die Klauen tragenden Kupplungskörpers aus zwei Teilen, von welchen der äußere auf die Außenwand des inneren aufgeschraubt ist, bietet den Vorteil, daß bei der Entfernung des äußeren Kupplungsteils sowohl die Enden als auch die Seiten der Aussparungen oder Nuten 5 freigelegt werden, so daß alle inneren Teile vollkommen zugänglich sind. Die inneren Enden 18 der Aussparungen 5 werden zweckmäßig gewölbt hergestellt, so daß sie sich in ihrer Form der Krümmung der inneren Enden der Klauen 6 anpassen und auf diese Weise verhüten, daß Schmutz durch die Aussparungen eintreten kann. Die neue Kupplungskonstruktion kann mit einem gewöhnlichen Mutterteil einer Kupplung direkt verbunden werden, oder sie kann an einem besonderen Mutterteil vorgesehen sein, wie er in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist, der dann an einem Ende mit Außengewinde 19 versehen ist, mit dem er in eine gewöhnliche Kupplungsmutter hineingeschraubt werden kann. In diesem Falle, wo die Kupplungskonstruktiön an einem besonderen Kupplungskörper vorgesehen ist, kann der letztere in eine gewöhnliche Kupplungsmutter hineingeschraubt und dauernd dort belassen werden, wodurch der mit der Mutter versehene Teil in ein Leitungsstück für Schnellkupplung verwandelt wird.
Mit 20 ist der übliche Packungsring bezeichnet, gegen welchen sich das Ende des mit Schraubengewinde versehenen Stutzens 2 legt, während mit 21 die üblichen seitlichen Ansätze bezeichnet sind, welche die Kupplungskörper in der Regel besitzen, um dieselben drehen zu können. Diese Ansätzstücke können sowohl an dem inneren Teil 3 als auch an dem äußeren Teil 4 des Kupplungskörpers vorgesehen sein.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Rohrkupplung, bei welcher mit Schraubengängen . versehene Kupplungs-
    klauen des einen Kupplungsteils in Schraubengänge des zweiten Kupplungsteils eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schraubengewinde versehenen drehbaren Kupplungsklauen an ihren äußeren Enden in Aussparungen des sie tragenden Kupplungsteils derart gelagert sind, daß jeder Zug, welcher die gekuppelten Teile voneinander zu entfernen sucht, ein festeres Anziehen der Kupplungsklauen zur Folge hat.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsklauen in nach den Enden zu offenen Aussparungen eines inneren Teils eines Kupplungskörpers gelagert sind, auf welchen letzteren ein äußerer Teil aufgeschraubt ist, welcher mit einem Flansch versehen ist, der die offenen Enden der die Klauen tragenden Aussparungen schließt und ein Widerlager bildet, gegen welches sich die Enden der ao Klauen legen, so daß durch dieses Widerlager die Gelenke der Klauen von in der Längsrichtung wirkenden Zugkräften entlastet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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