DE2155141C3 - Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken eines antreibbaren Reibrades in und aus seiner einen Drehteller eines Diktiergerätes antreibenden Stellung - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken eines antreibbaren Reibrades in und aus seiner einen Drehteller eines Diktiergerätes antreibenden Stellung

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DE2155141C3
DE2155141C3 DE19712155141 DE2155141A DE2155141C3 DE 2155141 C3 DE2155141 C3 DE 2155141C3 DE 19712155141 DE19712155141 DE 19712155141 DE 2155141 A DE2155141 A DE 2155141A DE 2155141 C3 DE2155141 C3 DE 2155141C3
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DE19712155141
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Saburo Tokio Kato
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Ricoh Co Ltd
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken eines antreibbaren Reibrades in und aus seiner einen Drehteller eines Diktiergerätes antreibenden Stellung, mit einem schwenkbaren Hebel zur Betätigung des Reibrades und einer bewegbaren Klinke, in welche der Hebel einrastbar ist, und mit einer mittels einer Drucktaste verschiebbaren Betätigungsleiste, die mit dem einen Ende an der Drucktaste angelenkt ist und mit dem anderen Ende beim Niederdrücken der Drucktaste abwechselnd an zwei Führungskanten, je nach Anliegen an der einen oder anderen Führungskante zum Einrasten des Hebels in die Klinke oder zur Einleitung der Bewegung der Klinke zum Ausrasten des Hebels verschiebbar und beim Loslassen der Drucktaste durch Umlenkglieder abwechselnd zu der einen oder anderen Führungskante hin umschwenkbar ist.
In einem Diktiergerät, bei welchem der Magnetkopf die Magnetplatte entlang einer spiralförmigen Spur abtastet, ist im allgemeinen ein Drehteller zur Relativverschiebung des Magnetkopfes gegenüber der Magnetplatte vorgesehen. In dem Gehäuse des Diktiergerätes ist eine Anzahl von Drucktasten zum Anhalten oder Einschalten des Drehtellers und damit des Magnetkopfes, bzw. zum schnellen Vorlaufen oder Rücklaufen des Drehtellers angebracht.
Die Aufnahme- und Wiedergabetaste wird sowohl zum Einschalten, als auch zum Ausschalten des Antriebs des Drehtellers verwendet Dabei wird ein angetriebenes Reibrad entweder an den Drehteller gedrückt, um diesen mitzunehmen, oder von dem Drehteller entfernt, so daß dieser stehenbleibt. Beim ersten Niederdrücken der Taste wird das an einem Hebel befestigte oder von einem Hebel betätigte Reibrad eingerückt und beim zweiten Niederdrücken der Taste von dem Drehteller abgerückt
Bei einer bekannten Vorrichtung (GB-PS 9 12 004) zum Ein- und Ausschalten des Drehtellers ist mittels der Drucktaste eine Betätigungsleiste verschiebbar, die zwischen zwei Führungskanten verschwenkbar ist Die Leiste wird beim ersten Niederdrücken der Drucktaste gegen die eine Führungskante angedrückt, wobei sie auf einen Anschlag an dem Hebel zur Betätigung des Reibrades ausgerichtet ist Wird die Leiste durch das Niederdrücken der Taste entlang dieser Führungskante vorgeschoben stößt sie am Ende ihres Hubes gegen den Anschlag an und verschiebt dadurch den Hebel bis zum Einrasten in eine schwenkbare, durch eine Feder belastete Klinke. Beim Einrasten wird die Klinke so weit verschwenkt, daß sie mit einem federnden Anschlag an der Betätigungsleiste anliegt. Beim Zurückziehen der Leiste wird diese dadurch entgegen der Kraft der an ihr angreifenden Feder zu der anderen Führungskante gedrückt Wird die Taste dann erneut niedergedrückt, so wird die Leiste an der zweiten Führungskante anliegend verschoben und dabei gegen einen Ausrückhebel angedrückt und hinter einen Vorsprung der zweiten Führungskante eingerastet. Dadurch gelangt der Ausrückhebel mit einem Vorsprung in die Nähe des Drehtellers, der seinerseits einen Vorsprung trägt, der nach seinem Anschlagen den Ausrückhebel gegen die Klinke verschiebt wobei der Betätigungshebel für das Reibrad ausrastet, und gleichzeitig die Betätigungsleiste außer Eingriff mit dem Vorsprung an der zweiten Führungskante verschiebt, so daß die Betätigungsleiste mittels einer Rückstellfeder an der Drucktaste in ihre Ausgangslage zurückgezogen wird. Da nun die Klinke mit dem federnden Anschlag nicht mehr an der Betätigungsleiste anliegt, wird diese beim Zurückführen unter der Wirkung der an ihr ständig angreifenden Feder wieder in Anlage an die erste Führungskante umgeschwenkt, wo sie trneut auf den Anschlag des Hebels zum Einrasten der Klinke ausgerichtet ist
Diese bekannte Vorrichtung ist verhältnismäßig kompliziert und weist eine Mehrzahl von konstruktiv aufeinander abzustimmenden Teilen auf. Da das Ausrücken der Klinke aus dem Hebel mittels des Vorsprungs am Drehteller erfolgt wird überdies der Drehteller nicht unmittelbar beim zweiten Niederdrücken der Drucktaste angehalten, sondern wird schlimmstenfalls erst nach einer vollen Umdrehung des Drehtellers je nach der augenblicklichen Stellung des mit dem Ausrückhebel zusammenwirkenden Vorsprungs angehalten. Eine sofortige Unterbrechung der Drehbewegung des Drehtellers kann somit nicht erzielt werden, da der Drehteller nach dem Niederdrücken der Drucktaste noch um einen mehr oder weniger großen Weg nachläuft Dies ist insbesondere nachteilig, wenn beim Diktieren Teile der bereits aufgenommenen Informationen nachträglich gelöscht und in den gelöschten Teil der Spur eine Einfügung vorgenommen werden soll.
Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher ein Anhalten des Drehtellers unmittelbar
-Ή dem Niederdrücken der Drucktaste erreicht wer-" kann und welche konstruktiv einfach aufgebaut ist InUt wenigen Teilen auskommt Öles wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ^ Umschwenken der Betätigungsleiste -on der dem masten des Hebels in die Klinke zugeordneten Füh- »^trAante zu der anderen Führung^kante ein durch [^Einrasten des Hebels in die Klinke schräg zur Ver-■liieberichtung der Betätigungsleiste in deren Ver-Hiiebeweg verschwenkbarer Führungsanschlag an um Hebel ausgebildet ist und daß das Ausrasten des rr, ,Jlebels durch Anstoßen der Betätigungsleiste an der *1β5 Jriraljjjfe erfolgt
^ifÄffoadie Klinke zum Ausrasten des Hebels unmittelbar '-^&urch die Betätigungsleiste bewegt und dadurch das laft^rad mit dem Hebel unmittelbar beim Niederdrük-■S*^ken der Drucktaste ausgerückt wird, kommt es nicht zu ~Ä?i-· m Nachlaufen des Drehtellers um einen unbe-ÄSlnmten Weg. Ferner entfällt der komp'izierte Aus-Il rtckmechanismus der bekannten Vorrichtung zum Ab- M r^en der Klinke. Darüber hinaus ist der erfindungsge- W mäße Betätigungsmechanismus einfach aufgebaut und ·¥ kommt mit wenigen Teilen aus.
S In einer Ausgestaltung der Erfindung ist zum Um- ^ schwenken der Betätigungsleiste von der dem Ausra- *! sten des Hebels aus der Klinke zugeordneten Fühii Lngskante eine am Ende des Verschiebewegs der Be-■ ^ ^igungsleiste beim Loslassen der Drucktaste von der
4 Betätigungsleiste spannbare Feder vorgesehen. Diese I Feder welche die Betätigungsleiste am Ende des Rück-
5 hubes'auf den Anschlag am Hebel auszurichten trach- § tet, kann die Betätigungsleiste nicht umschwenken, soä| - ge diese bei ihrem ersten Rückhub an dem Füh- ?$ rungsanschlag an dem Hebel anliegt. Wird dieser je-
I doch nach dem Ausrasten des Hebels aus der Klinke
* aus dem Bewegungsweg der Betätigungsleiste ausge- '% schwenkt wird die Feder zum Zurückschwenken der I Betätigungsleiste am Ende des zweiten Rückhubes
S ^Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Aus-
I führungsbeispielen näher erläutert, wobei auf die
» Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt
i ρ i g 1 eine Seitenansicht einer Drucktaste,
* F ι g 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Betä- ^ tigung des Drehtellers über eine Drucktastensteuerung, I F ig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil de/ Vorrichtung I zur Steuerung des Drehtellers und
* Fig 4 eine perspektivische Ansicht einer Betatir gungsleiste einer anderen Ausführungsform der Vor-
* richtung nach F i g. 3.
γ Der (nicht dargestellte) Drehteller des Diktiergerätes
\ ist über eine Achse auf einer Grundplatte 19 (s. F ι g. 2) ; befestigt An der Grundplatte ist ebenfalls eine Halterung 8Ϊ (s. F i g. 1) für die zur Bedienung des Diktiergerätes erforderlichen Drucktasten angebracht. Auf einer Achse 84 der Halterung 83 ist ein Hebel 9a der Aufnahme- und Wiedergabetaste 9 drehbar gelagert (s. F i g 1) Normalerweise wird die Taste 9 durch die Vor-.-spannung einer Zugfeder 85, die mit dem einen Ende Α-mit der Halterung 83 und mit dem anderen Ende mit β- dem Schenkel 96 der Taste 9 verbunden ist, gegen den Wi Uhrzeigersinn um die Achse 84 geschwenkt (s. F ι g. 1). * ϊ Ein vorspringender Teil 9c am unteren Ende des m- Schenkels 96 ragt durch eine öffnung 86a, die in einer ; S %if der Grundplatte 19 angebrachten verschiebbaren 'ti" Betätigungsleiste 86 vorgesehen ist, und reicht in einen ?P "Schlitz87in der Grundplatte 19. iÜ' Wird die Aufnahme- und Wiedergabetaste 9 gemäß der Darstellung in F i g. 1 nach unten gedrückt, so verschiebt sich die Betätigungsieiste 86 nach links, während sie bei Loslassen der Taste 9 auf Grund der Wirkung der Zugfeder 85 nach rechts verschoben wird. F i g. 2 zeigt die auf der Unterseite der Grundplatte 19 vorgesehenen Teile. Ein auf der Achse 112 der Grundplatte 19 gelagerter, beweglicher Hebel 113 wird normalerweise durch die Vorspannung einer Zugfeder 115 gegen den Uhrzeigersinn um die Achse 112 verschwenkt; die Zugfeder 115 ist an einem Ende mit einem auf der Grundplatte angebrachten Stift 114 und am anderen Ende mit dem beweglichen Hebel tl3 verbunden.
An seiner linken Seite weist der bewegliche Hebel 113 einen gebogenen Teil 113a auf, der durch eine in de; Grundplatte vorgesehene öffnung 196 bis über die Oberseite der Platte 19 ragt Ein auf einer Scheibe 106 angebrachter Wulst 106a drückt durch die Vorspannung einer Zugfeder 116 gegen einen Arm H3c des beweglichen Hebels 113,- die Zugfeder 116 ist an einem Ende mit dem gebogenen Teil 1136 des Hebels 113 und an dem anderen Ende mit einem gebogenen Teil 1066 der Scheibe 106 verbunden.
Der bewegliche Hebel 113 weist an seiner rechten Seite einen gebogenen Teil 113e auf, der lose in einer in einem weiteren beweglichen Bauteil 117 vorgesehenen öffnung angebracht ist Das Bauteil 117 ist auf der Grundplatte 19 mittels einer Achse 118, die lose in einem Langloch 117d angebracht ist, befestigt. Em aut einer Scheibe 111 angebrachter Wulst lila druckt durch die Vorspannung einer Zugfeder gegen eine Aussparung 1176 in dem Bauteil 117; die Zugfeder ist an einem Ende mit der Grundplatte 19 und an dem anderen Ende mit einem gebogenen Teil einer Scheibe verbunden. Das bewegliche Bauteil 117 weist an seinem vorderen Ende ebenfalls ein gebogenes Teil 117c auf das mit dem Auslösehebel 123a eines Schalters IZJ eines Antriebsmotors in Verbindung steht der mittels Schrauben 122 auf der Grundplatte 19 befestigt ist Wird gemäß der Darstellung in F i g. 1 die Aufnahme- und Wiedergabetaste 9 nach unten gedruckt so bewegt sich die Betätigungsleiste 86 nach obenι (s F i g 21 Dadurch wird das nach oben gebogene I eil 113a des beweglichen Hebels 113 verschoben. Indiesem Augenblick wird das gebogene Teil 113a durch eine Klinke 89 (s. F i g. 2) angehalten, nachdem ein gebogener Teil 89a der Klinke 89 angestoßen wurde, um sie etwas im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Wahrend dieses Anhaltevorgangs werden (nicht dargestellte 50 Bremseinrichtungen in der Weise verschoben, daß auf den Drehteller keine Bremskräfte mehr wirken
Wird der bewegliche Hebel 113 aus der mit durchgehenden Linien dargestellten Lage in die mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage (s. F ι_g- 2ι ver-55 schwenkt so verschiebt sich das bewegliche Bauteil 55 naTunten, Die auf einer Achse 104 befestigte Scheibe 106 und die auf einer Achse 108 befestigte Scheibe bewegen sich in die mit strichpunktierten Linien dargestellten Lagen 106Λ bzw. HlA. Als Ergebnis hiervon 60 verschieben sich ebenfalls ein auf de."Achse,104 angebrachtes Zwischenrad sowie ein auf der Achse; 108 angebrachtes Zwischenrad (nicht dargestellt &ns dieser Zwischenräder wird dabei mit dem zurückgesetzten Rand des Drehtellers verbunden, während das andere 65 Zwischenrad mit dem zurückgesetzten RandI nur dann in Verbindung kommt, wenn das bewegliche Bauteil 117 eemäß Fig.2 verschoben wird. An diese Zwischenräder wird ein Treibrad angedrückt, wenn sich die
Achsen 104 und 108 auf die angegebene Weise verschoben haben.
Das Treibrad, das von einem Elektromotor über einen Treibriemen (nicht dargestellt) angetrieben wird, dreht sich gegen den Uhrzeigersinn, wenn der Aufzeichnungsträger bei Aufnahme, Wiedergabe und Schnellauf in der Vorwärtsrichtung umläuft. Der Elektromotor wird mittels des Schalters 123 (s. F i g. 2) gestartet und angehalten. Wird der gebogene Teil 117c des beweglichen Bauteils 117 in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage 117c4 bewegt, so folgt der Betätigungshebel 123a des Schalters 123 in eine Stellung, in der der Motor geschaltet wird.
Die Bewegungsabläufe der Schalteinrichtungen, die auf das erste Niederdrücken der Aufnahme- und Wiedergabetaste 9 folgen, werden im folgenden zusammengefaßt. Beim Niederdrücken der Taste 9 wird der bewegliche Hebel 113 von der Klinke 89 in der Stellung, in die er gemäß F i g. 2 verschwenkt wurde, festgehalten. Das mit dem beweglichen Hebel 113 verbundene Bauteil 117 bewegt sich ebenfalls und betätigt den Schalter 123 des Elektromotors. Das Treibrad dreht sich zusammen mit dem Motor, wobei die Zwischenräder an das Treibrad angedrückt werden, so daß der Drehteller im Uhrzeigersinn gedreht wird. Bei dieser Drehung des Drehtellers bewegt sich der Magnetkopf des Diktiergerätes in Richtung auf den Mittelpunkt des Drehtellers, wobei er eine spiralförmige Spur bei einer Aufnahme oder beim Abspielen von Informationen bzw. Tönen abtastet.
Der gebogene Teil 86i> des oberen Teils der Betätigungsieiste 86 ragt durch eine in der Grundplatte 19 vorgesehene Öffnung bis auf die Unterseite der Platte 19. Wird die Aufnahme- und Wiedergabetaste 9 gedrückt, so wird der gebogene Teil 113a des beweglichen Hebels 113 durch den gebogenen Teil 89a der Klinke 89 festgehalten. Wird die Taste 9 dann losgelassen, so stellt die Vorspannung der Feder 85 die Taste 9 in ihre ursprüngliche Lage zurück. Wird die Betätigungsleiste 86 zusammen mit der Taste 9 in ihre ursprüngliche Lage zurückgestellt, so verschiebt sich der gebogene Teil 866 der Betätigungsleiste 86 entlang einer schrägen, als Führungsanschlag dienenden Kante 113e des beweglichen Hebels 113 (s. F i g. 3). Als Folge hiervon verschiebt sich die Betätigungsleiste 86 aus einer mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage 86A in der sie senkrecht ist, zu einer mit durchgehenden Linien dargestellten Schräglage (s. F i g. 3). Die Verschiebung der Betätigungsleiste 86 in eine Schräglage stellt also eine Veränderung der Stellung der Betätigungsleiste 86 dar und bewirkt, daß die Betätigungsleiste den beweglichen Hebel 113 aus der Verbindung mit der Klinke 89 löst, wie im einzelnen noch erläutert werden soll.
? Befindet sich die Betätigungsleiste 86 in der mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage 86Λ (s. Fig.3), so wird der Mittelpunkt 86c des Reibungswiderstandes der Betätigungsleiste 86 auf der Grundplatte 19 zusammen mit dem unteren Ende 9cder Taste 9 (s. Fig. 1) im wesentlichen längs des Pfeils 126 verschoben. Befindet sich die Betätigungsleiste 86 gemäß , der Darstellung in F i g. 3 in einer Schräglage, so liegt der Mittelpunkt 86c des Reibungswiderstandes links von dem Pfeil 126. Wird die Taste 9 betätigt und damit eine in Richtung des Pfeils 126 wirkende Kraft auf die in der Schräglage befindliche Betätigungsleiste 86 ausgeübt, so wird die Betätigungsleiste 86 so Verschoben, daß sie sich auf die Seite bewegt, in der sich der Mittelpunkt 86c des Reibungswiderstandes befindet, wodurch ihre Schräglage vergrößert wird. Als Folge hiervon bewegt sich die Betätigungsleiste 86 nach links oben, während ihr gebogener Teil 86/? immer noch in Berührung mit der linken Kante 19c der Öffnung 19a steht. Dadurch wird verhindert, daß die Betätigungsleiste 86 an den gebogenen Teil 113a des beweglichen Hebels 113 anstößt, wenn die Taste 9 erneut betätigt wird.
Auf der Unterseite der Klinke 89 ist ein Stift 896 ίο angebracht (s. F i g. 3). Wird die Taste 9 erneut betätigt, so berührt die Betätigungsleiste 86 den Stift 89£> und bewirkt, daß die Klinke 89 im Uhrzeigersinn um die Achse 88 geschwenkt wird. Dadurch wird der bewegliche Hebel 113 aus der Verbindung mit dem gebogenen Teil 89a der Klinke 89 gelöst, in die er durch die erste Betätigung der Taste 9 gebracht wurde. Anschließend wird der Hebel 113 durch die Vorspannkraft der Feder 115 in seine Ausgangslage zurückgestellt
Durch die Rückstellung des Hebels 113 in seine Ausgangslage wird der Schalter 123 geöffnet, die Drehung des Motors unterbrochen, und die Zwischenräder werden von dem Treibrad getrennt Dadurch übt also der Elektromotor keine Antriebskraft mehr auf den Drehteller aus; gleichzeitig wird die Drehung des Drehtellers dadurch sofort unterbrochen, daß die Bremsbacken der Bremsen als Folgebewegung der Rückstellung des Hebels 113 wieder in Anlage an den Rand des Drehtellers kommen.
Wird die durch das zweite Niederdrücken der Taste 9 ausgeübte Kraft aufgehoben, oder wenn sich die Betätigungsleiste 86 in die in F i g. 3 gezeigte Lage bewegt hat nachdem der Stift 89a der Klinke 89 angestoßen und bewegt wurde, so drückt ein im unteren Teil der Betätigungsleiste 86 angebrachter, vorspringender Teil 86d auf eine mittels Schrauben 127 auf der Grundplatte 19 befestigte Scheibenfeder 128, so daß die Betätigungsleiste 86 aus der in F i g. 3 gezeigten Lage in ihre Ausgangslage zurückkehrt Wird die Taste 9 nun nochmals zum dritten Mate niedergedrückt, so kann die Aufnahme oder Wiedergabe von neuem gestartet werden, wo sie vorher unterbrochen wurde.
Die in F i g. 3 gezeigte Betätigungsleiste 86 wird zwangläufig dann nach links oben verschoben, wenn das Diktiergerät in der Waagerechten gehalten wird. Wird das Gerät jedoch in einer Schräglage benutzt, wobei sein linker Teil nach oben ragt so besteht die Möglichkeit, daß die Stirnflächen der Betätigungsleiste 86 nicht den Stift 89a der Klinke 89 berührt wenn die Taste zum zweiten Male heruntergedrückt wird und man davon ausgeht, daß ein Moment im Uhrzeigersinn um den unteren Teil 9c der Taste 9 auf die Betätigungsleiste 86 wirkt
Um das Auftreten eines solchen Zustandes zu vermeiden, kann auf einer Seite einer Betätigungsleiste 154 (s. F i g. 4) ein Ausgleichsgewicht 154a angebracht werden, so daß das Moment um das untere Ende 9c ausgeglichen wird, während das Gewicht 154a von der Grundplatte 19 entfernt ist Durch diese Ausgestaltung kann ein Verschwenken der Betätigungsleiste 154 vermieden werden, da das Moment um den unteren Teil 9c der Taste selbst dann ausgeglichen wird, wenn das Diktiergerät in einer schrägen Lage eingesetzt wird Weil sich ferner der Mittelpunkt des Reibungswiderstandes links von der Wirkungslinie 126 der Kraft befindet, wie es bei der Betätigungsleiste 86 nach F i g. 3 der Fall ist, bewegt sich die Betätigungsleiste zwangläufig nach links oben und löst so den beweglichen Hebel 113 von der Klinke 89.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
«■■ *

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken eines antreibbaren Reibrades in und aus seiner einen Drehteller eines Diktiergerätes antreibenden Stellung, mit einem schwenkbaren Hebel zur Betätigung des •Reibrades und einer bewegbaren Klinke, in welche der Hebel einrastbar ist, und mit einer mittels einer Drucktaste verschiebbaren Betätigungsleiste, die mit dem einen Ende an der Drucktaste angelenkt ist und mit dem anderen Ende beim Niederdrücken der Drucktaste abwechselnd an zwei Führungskanten, je nach Anliegen an der einen oder anderen Führungskante zum Einrasten des Hebels in die Klinke oder zur Einleitung der Bewegung der Klinke zum Ausrasten des Hebels verschiebbar und beim Loslassen der Drucktaste durch Umlenkglieder abwechselnd zu der einen oder anderen Führungskante hin umschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umschwenken der Betätigungsleiste (86) von der dem Einrasten des Hebels (113) in die Klinke (89) zugeordneten Führungskante zu der anderen Führungskante (19c) ein durch das Einrasten des Hebels (113) in die Klinke (89) schräg zur Verschieberichtung der Betätigungsleiste (86) in deren Verschiebeweg verschwenkbarer Führungsanschlag (113c/) an dem Hebel (113) ausgebildet ist und daß das Ausrasten des Hebels (113) durch Anstoßen der Betätigungsleiste (86) an der Klinke (89) erfolgt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umschwenken der Betätigungsleiste (86) von der dem Ausrasten des Hebels (113) aus der Klinke (89) zugeordneten Führungskante (19c) eine am Ende des Verschiebeweges der Betätigungsleiste (86) beim Loslassen der Drucktaste (9) von der Betätigungsleiste (86) spannbare Feder (128) vorgesehen ist.
40
DE19712155141 1970-11-05 1971-11-05 Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken eines antreibbaren Reibrades in und aus seiner einen Drehteller eines Diktiergerätes antreibenden Stellung Expired DE2155141C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP45097444A JPS4920210B1 (de) 1970-11-05 1970-11-05
JP9744470 1970-11-05

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155141A1 DE2155141A1 (de) 1972-05-10
DE2155141B2 DE2155141B2 (de) 1975-10-02
DE2155141C3 true DE2155141C3 (de) 1976-05-13

Family

ID=

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB912004A (en) 1961-09-20 1962-12-05 Riken Kogaku Kogyo Kabushiki K Magnetic recording and reproducing apparatus
US3210082A (en) 1959-12-01 1965-10-05 Canon Camera Co Magnetic sound recording and reproducing apparatus of the spiral scanning type

Patent Citations (2)

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