DE2153105A1 - Schlagverhindernde Präzisionspresse - Google Patents
Schlagverhindernde PräzisionspresseInfo
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Classifications
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Description
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18.1Ό.1971
Pacific Press & Shear Corp., 421 Pendieton Way, Oakland, California /USA
Schlagverhindernde Präzisionspresse
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Presse, und insbesondere die Steuerung der Bewegung des Stempels
in einer Serienanordnung, und wird in Verbindung mit der Anwendung der Erfindung auf eine Abkantpresse
beschrieben. "
Eine wichtige, durch eine Abkantpresse auszuführende Funktion umfaßt das Biegen von verhältnismäßig
großen Platten oder langen Streifen aus Metall durch
208842/058-8 ." 2 "
21531
Aufprall des Stempels auf dem Werkstück, wo der Stempel auf eine vorbestimmte Tiefe kurz vor dem
Anschlag eines Werkzeuges in das Werkzeug eindringt. Dies wird als Schlügen bezeichnet, welches in
der Tiefe des Stempelhubes äusserste Genauigkeit erfordert. Wegen des aufprallartigen Zusammenstosses
des Stempels mit einer solchen Platte begleitet dieses Verfahren häufig eine Schlagwirkung, die einen
gefährlichen und unerwünschten Zustand hervorruft·
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
l) eine neuartige und verbesserte Stempelpresse vorzusehen;
™ 2) eine neuartige und verbesserte Stempelpresse
vorzusehen, in welcher die Bewegung des Stempels während eines Arbeitshubes verändert werden kann,
um verschiedene!.Arbeitsbedingungen zu entsprechen;
3) eine neuartige und verbesserte Abkantpresse vorzusehen;
209842/0S88
" 3 " 2 i ö 3 T O
4) eine neuartige und verbesserte Abkantpresse vorzusehen, welche leistungsfähig arbeitet,
um Freibiegevorgänge mit äusserster Genauigkeit auszuführen, während der gefährliche
Werkstuck-Schiag ausgeschaltet wird;
5) eine neuartige und verbesserte Abkantpresee
vorzusehen, worin die Vorwärtsgeschwindigkeit des Stempels vermindert werden kann, während
er sich im Eingriff auf dem Werkstück befindet, um beim Freibiegen äusserste Genauigkeit
sicherzustellen und gleichzeitig ein mögliches Schlagen des Werkstückes zu vermeiden,
wenn sich dieses Werkstück in einem wesentlichen Abstand zur Vorderseite des Formwerkzeuges
erstreckt}
6) eine neuartige und verbesserte Abkantpresse mit einer Leistungsabgabe zu versehen,welche
das Hydrauliksystem der Abkantpresse in die Lage versetzt, eine hydraulische Antriebsquelle
zum Betätigen von Hilfsausrüstung vorzusehen,
ORKSINAt INSPECTED
2 0 9 8 ι* 2 I 0 5 8 B
worin der hydraulische Antrieb zur Verfügung steht, um eine breite Vielzahl von Lasten
bei gewährten Geschwindigkeiten zu bedienen.
Weitere Aligaben der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform derselben zum Ausdruck
kommen, wie sie auf einer Abkantpresse angewendet wird, wobei die beiliegenden Zeichnungen in
Betracht %u ziehen sind.
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Darstellung, die die Erfindung auf eine Abkantpresse angewendet,
in einem Zustand der schnellen Vorwärtsbewegung des Stempels darstellt;
Figur 2 ein zu der Maschine von Figur 1 gehöriges Grundschaltbild, das den Zustand der Schaltungsanordnung,
bei dem in Figur 1 dargestellten Zustand der Maschine, veranschaulicht}
Figur 3 eine Ansicht, die der von Figur 1 entspricht,
die aber die Maschine beim Betrieb
2 0 98^2/0588
mit normaler Pressengeschwindigkeit veranschaulicht, welches die Grtindge schwindigkeit
der Presse bei Nennlast ist (etwa 1524 nun)
(6O inches pro Minute)ι
Figur k eine Ansicht entsprechend der von Figur
2, die aber die Schaltungsanordnung in dem in Figur 3 dargestellten Betriebszustand der
Maschine veranschaulicht;
Figur 5 eine Ansicht entsprechend Figur 1, die
aber die Maschine im Zustand bei schlagverhindernder Geschwindigkeit veranschaulicht, welches der
Langsamgeschwindigkeitsteil des Arbeitshubes
der Presse ist;
Figur 6 eine Ansicht entsprechend der von Figur 2, die aber die Schaltungsanordnung entsprechend
dem in Figur 5 dargestellten Zustand der Maschine
veranschaulicht;
-6-
200842/068*
Figur 7 eine Ansicht entsprechend Figur 1, die aber die Lage anschliessend an einen Arbeitshub veranschaulicht, wobei das Hydrauliksystem
für einen Rückhub des Stempels eingestellt ist;
Figur 8 eine Ansicht entsprechend der von Figur 2, die aber die Schaltungsanordnung in der in
Figur 7 dargestellten Lage der Maschine veranschaulicht}
Figur 9 eine Schnittansicht einner Ventilanordnung, die ein wichtiges Merkmal der vorliegenden
Erfindung bietet}
Figur 10 e±B vergrösserte Ansicht der nockenbetätigten
Schalter und des zugehörigen Einstellmechanismus zum Bestimmen der Hubeigenschaften;
Figur 11 eine Schnittansicht des Mechanismus
von Figur 10 längs der Linie 11-11; und
-7-
209842/0588
Figur 12 eine Schnittansicht eines Teiles des Mechanismus von Figur 10 längs der Linie 12-12.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in ihrer
bevorzugten Ausführungsform auf eine Abkantpresse angewendet veranschaulicht und enthält einen
Stempel 1, der durch ein Paar von Hydraulikmotoren 3 und 5 angetrieben wird, die jeder einen Zylinder
7 bzw. 9 timfassen und Kolben 10 bzw. 11 enthalten. Jeder Kolben weist eine Kolbenstange 13 auf, die
sich zur Verbindung mit einer Seite des Stempels von dem Zylinder erstreckt.
Die Hydraulikmotoren sind hydraulisch in Reihen verbunden durch eine Fli-^eßverbindung 15 zur
Oberseite des einen Kolbens 10, eine Fließverbindu ng 17 von der Unterseite dieses Kolbens
zur Oberseite des verbleibenden Kolbens 11 und eine Fließverbindung 19 von der Unterseite des
Kolbens 11.
Hydraulischer Druck wird von einer motorgetriebenen Pumpe 21 erhalten, die eine Saugleitung
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23 zu einem Behälter 25 und einer Auslaßleitung
zur Zuführung von Hydraulikflüssigkeit zu den Hydraulikmotoren aufweist.
In Reihe angeschlossen wird der erste Kolben 10, der Hauptkolben, während der andere Kolben 11
der Nebenkolben wird. Herkömmlicherweise, weist fc die Unterseite des Hauptkolbens eine Fläche auf,
die gleich der Oberseite des Nebenkolbens ist, um gleiche Bewegungsgeschwindigkeit beider Enden des
Stempels sicherzustellen, wobei alle anderen Faktoren gleich sind.
Der Hub des Stempels 1 ist definiert durch eine obere Grenze, eine untere Grenze und 2 dazwischen
liegende Stellungen, bei welchen die Bewegungsgeschwindigkeit des Stempels wechselt. Die Art und
¥eise, auf welche die obere Grenze, die untere Grenze und die dazwischen liegenden GeschwindigkeitsänderungsStellungen
für einen bestimmten Hub bestimmt sind, wird nun mit einem besonderen Hinweis auf Figur 10, 11 und 12 beschrieben. Ein
Schaltergehäuse 29 äst an einem Teil eines Seiten-
gehäuses 31 der Maschine befestigt und legt dadurch die örtliche Lage eines Tiefenbegrenzungsschalters
33» eines Schnell/Normal-Schalters' 35» eines Rücklaufschalters 39» die darin enthalten
sind, relativ zu dem bewegbaren Stempel 1 fest. Die Betätigungsglieder der in dem Gehäuse 29
angebrachten Schalter liegen frei zum Eingriff in die verschiedenen, den Schalter betätigenden
Nocken, die von dem Stempel 1 aufgenommen sind und beim Hub des Stempels an vorgewählten Stellungen
an die verschiedenen Schalter angreifen und somit die obere und untere Hubgrenze als auch
die Geschwindigkeit des Stempels bei vorgewählten Teilen des Hubes bestimmen.
Ein Paar von im vertikalen Abstand zueinander angebrachten Halterungen 4l ist an der Rückseite
des Stempels 1 neben einer Seitenkante desselben angebracht und nimmt einen vertikal ausgerichteten
Begrenzungsschalterarm 43 auf. Eine Tiefenanschlaghalterung
45 ist verschiebbar auf dem Begrenzungsschalterarm 43 zur Anbringung an einer gewünschten
Stelle längs des Armes befestigt. Die Betätigung eines Gewindedrehknopfes 46 befestigt die Halterung
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209842/0588
in einer gewünschten Stllung auf dem Arm 43
durch Ziehen eines Gleitstückes 47 in Eingriff mit dem Arm 43 über eine Gewindeverbindung
zwischen dem Drehkopf 46 und dem Gleitstück 47· Eine zwischen den Halterungen 4l befestigte Skala
49 gibt» eine visuelle Anzeige der gewählten Tiefe, während ein Mikrometer 51» dessen Ende den Tiefenbegrenzungsschalter
33 betätigt, eine Vorrichtung zur äusserst feinen Bestimmung der unteren
Bewegungsgrenze des Stempels 1 vorsieht.
Die obere Grenze des Stempels ist bestimmt durch die Stellung einer Rückweghaiterung 53» welche
durch Betätigung eines Einstelldrehknopfes 55 verschiebbar auf dem Arm 43 angebracht und in
einer gewählten Stellung darauf befestigt ist, wobei der Drehknopf 55 einen Sperrmechanismus
(nicht dargestd.lt) ähnlich dem in Verbindung mit der Halterung 45 beschriebenen betätigt. Die besondere
Stellung der Rückweghaiterung 53 auf dem
Arm 43 bestimmt die Höhe des Stempels 1, wenn die Halterung 53 an die Betätigungsrolle des Rücklaufschalters
39 angreift, welcher im Betätigungsfalle
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209842/0588
die notwendigen elektrischen und hydraulischen Bedingungen zum Anhalten des Aufwärtsweges des
Stempels herstellt, wie im folgenden ausführlicher beschrieben.
Die Stellung längs des Stempelhubs, bei welcher die Geschwindigkeit des Stempels von Schnell- auf
Normalgeschwindigkeit übergeht, ist durch den Angriff einer Nocke 57 an die Rolle des Schnell-/
Normal-Schalters 35 bestimmt. Diese Angriffsstellung
wird variiert durch die Auswahl des Abstandes, um welchen die Nocke 57 unter der Halterung 45 vorsteht.
Für diesen Zweck ist die Nocke 57 verschiebbar in der Halterung 45 befestigt und in einer gewählten
Stellung durch Betätigen eines Einstelldrehknopfes 6l
gesperrt, welcher durch Gewinde an ein sperrendes Gleitstück 63 angreift, das in die Halterung 45 eingebaut
ist und wenn es in Richtung des Drehknopfes 6l gezogen wird, einen mit Profil versehenen Teil gegen
die Nocke 57 drückt und sie an die Halterung 45 befestigt.
Das Gleitstück 63 ist mit einem zusätzlichen Profil ausgebildet, über welches sich eine zweite Nocke 59
erstreckt, wobei dieses Profil axisreichend groß d .'-1 ,
daß kein·1 Verbindung zwischen dem Gleitstück (>Ί a*
SAD QF?!G?M*?,
und der Nooke 59 möglieh ist, unr somit die
Nocke 59 freizulassen, ständig durch das
Gleitstück 6j zu laufen.
Diese zweite Nocke 59» welche wegen einer ihrer
Funktionen in dem System eine s chi agverhind ernde Nocke genannt werden kann, ist auf genau, dieselbe
Veise einstellbar, wie im Zusammehang mit der Nocke 57 beschrieben und zwar durch Betätigung eines
Einstelldrehknopfes 65, welcher ein sperrendes Gleitstück (nicht dargestellt) betätigt, ähnlich
dem Gleitstück 63» aber in diesem Fall mit grösserem Profil neben der Nocke 57»um der schlagverhindernden
Nocke 59 zu erlauben, in Stellung gesperrt zu werden,
ohne die Schnell/ Normal-Nocke 57 zu stören.
Die Noeic en 57 und 59 laufen durch ein Paar von
Nockenführungen 67, die an dem Arm 43 befestigt sind.
Die Nocken sind durch Stellschrauben 69 an den Führungen
arretiert, die die Nocken in der richtigen Stellung halten zum Angriff an ihre jeweiligen
Schalter an den vorgewählten Punkten in dem Arbeitshub, um den richtigen Betrieb des Systems an den gewünschten
Stellen sicherzustellen.
209842/0588 ~13~
Die Art -und Weise, auf welche die Betätigung
der verschiedenen Schalter eine Änderung des Betriebes des Stempels ergibt, wird im folgenden
beschrieben.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist die
Verbindung -von der Unterseite des Nebenkolbens 11 wahlweise entweder zu dem Behälter 25 oder
zur Auslaßleitung 27 der Pumpe verbindbar und dies wird,wie in der speziellen Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht, erreicht durch die Anordnung eines normalerweise offenen Schnell/
Normal-Ventils 70, welches durch ein normalerweise offenes Schaltventil 71 gesteurt wird, das durch
einen Elektromagneten 73 betätigt werden kann. Bei offenem Ventil 70 wird ein Pliessen direkt
zu dem Behälter 25 vorgesehen, um für die Normalgeschwindigkeit
des Stempels auf seinem Abwärtshub zu sorgen.
Wenn andererseits das Ventil 70 geschlossen ist,
wird die der Oberseite des Hauptkolbens zugeführte Pumpenflü&sigkeit durch die Flüssigkeit von der
- lh -
Unterseite des Nebenkolbens ergänzt, wobei der kombinierte Effekt desselben dazu dient, den
Stempel mit einer verhältnismässig hohen oder grösseren als der normalen Bewegungsgeschwindigkeit
anzutreiben.
Wie ausführlicher im folgenden beschrieben, wird der Stempel in einem Freibiegevorgang von einer
solchen verhältnismässig hohen Bewegungsgeschwindigkeit auf Normalgeschwindigkeit wechseln,wobei der
Wechsel vorzugsweise eintritt, wenn der Stempel anfänglich an das Werkstück angreift. Um den Arbeitshub
genauer an einer vorbestimmten Stelle zu beenden und zur gleichen Zeit die potentiell gefährliche
Schlagwirkung auszuschalten, wenn sich das Werkstück wesentlich über das Werkzeug hinaus
erstreckt, sieht die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung vor, durch welche der Stempel an dem
Endteil seines Arbeitshubes bei einer noch langsameren Geschwindigkeit arbeitet, welche so wenig
wie 3,2 mm (l/8 inch)oder soviel wie 37,7 mm (l,5 inches
)be tragen kann, abhängig von der Wahrschein-
-15-
lichkeit des auftretenden Schiagens des Werkstückes.
Diese Art des Betriebes wird in der vorliegenden Erfindung erreicht durch das Dazwischenanördnen
eines normalerweise offenen Ventils fkt das durch
ein Schaltventil 75 gesteuert wird, welches durch einen Elektromagnet 77 betätigt ist und hydraulisch
zwischen der Pumpe 21 und dem Behälter 25 angebracht
ist. In der Verbindung zu dem Ventil 7^ ist eine hemmende Öffnung 79 von einer Grosse angebracht,
um den Fluss durch dieses Ventil zu einem Ventil zu begrenzen, welches die Stempelgeschwindigkeit
auf einen gewünschten niedrigen Betrag vermindern wird, der ein genaues Anhalten des Arbeitshubs
beim Freibiegen erlaubt und gleichzeitig ein Schlagen des Werkstückes verhindert, wenn es sich in einem
Abstand zu der Vorderseite des Formwerkzeuges erstreckt.
Eine modifizierte Überdruckventilanordnung verbindet die Auslaßseite der Pumpe zu dem Behälter durch eine
Verbindung 87* Eine solche Anordnung umfasst
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209842/0588
herkömmlicherweise ein normalerweise offenes Ventil
82 zu dem Behälter, welches durch ein normalerweise offenes Schaltventil 83 gesteuert wird, das durch
einen Elektromagnet 85 betätigbar ist.
Während des Betriebes der Presse wird der Elektromagnet 85 eingeschaltet, um das Schaltventil 83 zu
schliessen, welches seinerseits das Schliessen des darauf bezogenen Ventils 82 veranlaßt· In diesem
Zustand ist das Überdruckventil geeignet, auf Druck anzusprechen, der grosser ist als die bemessene
Belastung, um die Maschine zu schützen, wobei die Überdruckeinsteilung durch ein mit dem Schaltventil
verbundenes federbelastetes Absperrventil 86 bestimmt
wird.
In seinem normalerweise offenen Zustand stellt es den Leerlauf der Maschine dar. Durch den Einbau eines
federbelasteten Absperrventils 88 im Zusammenhang mit dem Schaltventil 71 wird unter diesen Bedingungen der
Stempel in seiner Auf-stellung gehalten, wobei das Öffnen des Schaltventils 71 verhindert wird, ist
der Hydraulikdruck den Druck übersteigt, der nötig ist,
-17-
2090^2/0588
um den Stempel zu halten.
Um für die Einleitung eines Ab- oder Arbeitshubs des Stempels zu sorgen, wird ein normalerweise
geschlossenes Ventil 90 in die PIießverbindung zu dem Hauptzylinder eingebaut. Dieses Ventil wird
durch ein normalerweise geschlossenes Schaltventil 91 gesteuert, das durch einen Elektromagnet 93
einschaltbar ist, welcher im eingeschalteten Zustand ein Öffnen des Ventils 90 ergibt, um
Hydraulikdruck für einen Arbeitshub zuzuführen.
Bei Vollendung des Arbeitshubes wird der Elektromagnet 93 abgeschaltet, um das Ventil 90 zu
schliessen. Gleichermassen wird das Ventil 70 durch Einschalten des Elektromagneten 73 geschlossen,
um an jener Stelle in dem System den Auslaß zum Behälter zu sperren.
Um eine Rückkehr des Stempels in seine Auf-Stellung zu bewirken, ist ein Auslaß zu dem Behälter von
oberhalb des Hauptkolbens mittels eines normalerweise offenen Ventils 9k vorgesehen, das durch
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209 8^2/050 8
ein normalerweise offenes Schaltventil 95 gesteuert wird, welches durch einen Elektromagnet 97 einschaltbar ist, welcher im eingeschaltenen Zustand das Ventil
94 öffnet. Für den Rüdchib wird der Elektromagnet abgeschaltet.
Zusätzlich zu dem Ventil $k wird ein anderes' Ventil 98
. verwendet, das in der PIießverbindung 19 von dem Neben-
kolben zu der Pumpenauslaßleitung 27 eingebaut ist.Das
Ventil 98 ist ein normalerweise geschlossenes Ventil,
das durch ein normalerweise geschlossenes Schaltventil 99 gesteuert wird, welches durch einen Elektromagnet
einschaltbar ist. Für einen Rückhub wird der Elektromagnet eingeschaltet.
In Figur 2,4,6 und 8 ist die Schaltungsanordnung dar-"
gestellt, die mit der Steuerung der Maschine von Figur 1, 3,5 und 7 befasst ist, wobei jede Schaltung dem Zustand
der Ventilanordnung entspricht, die in der Figur darüber erscheint.
Unter Hinweis auf Figur 2 ist für eine Beschreibung des zugehörigen Schaltkreises die Steuerung der Maschine auf
einen Fussschalter 103 zentriert, der geeignet ist, i'i
ein© Auf-Stellung geschaltet zu werden, wo er ein oberes
-19-
209842/0588
Paar von Kontakten 105 überbrückt von einer unteren Stellung, wo er ein Paar von Kontakten
107 überbrückt entsprechend den Kontakten auf einer Seite des Schalters, die an eine Seite
der Netzleitungen 108 und 110 angeschlossen sind, welche elektrisch durch einen Transformator 112-gespeist
werden.
Der Elektromagnet 85» welcher das Schaltventil 83 betätigt, ist über ein Paar von normalerweise
geschlossenen Kontakten I09 zwischen den Kontakten IO5 und der Leitung 110 angeschlossen, während der
Elektromagnet 93 des Ventils 90, welches den Fluß zwischen der Auslaßleitung 27 und dem Hauptkolben 10
steuert, gleichermassen zwischen dem Kontakt IO5 und
der Leitung 110 angebracht ist, jedoch über ein Paar von normalerweise geschlossenen Kontakten 111 und
einem Schalter 112.
Der Elektromagnet 97, welcher das Ventil 9k betätigt,
ist über ein Paar von normalerweise geschlossenen Kontakten II3 eines Zeitversögerungsrelaisschalters
zwischen den Netzleitungen 108 und 110 angeschlossen und den Kontakten II5 eines Druckknopfschalters in
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209842/0588
Reihe geschaltet.
Der mit dem Ventil 7^ verbundene Elektromagnet 77
ist zwischen den Leitungen 108 und 110 über den normalerweise
geschlossenen, schlagverhindernden Sehalter 37 und einen normalerweise geschlossenen, manuellen
Wählschalter 117 der VorwSrtsgeschwindigkeit angeschlossen.
Der Elektromagnet 73» welcher das normalerweise offene Schnell/iiormal-Ventil 70 betätigt, ist zwischen der
Leitung 108 und 110 über den normalerweise geschlossenen Schnell/Normal-Schalter 35 zwei Paare von Kontakten
des Wählschalters 117 und dem normalerweise
geschlossenen, schlagverhindernden Schalter 37 k angeschlossen. Ein Paar von normalerweise offenen
Kontakten 121 überbrückt alle diese Schalterkontakte und kann in geschlossenem Zustand einen Haltekreis für
den Elektromagnet 73 bilden.
Bei der dargestellten Schaltung wird der Elektromagnet 97 eingeschaltet, um das Ventil 9h des Aufwärtshubes
zu schliessen. Der Elektromagnet 73 wird eingeschaltet,
-21-
2O9842/OBÖ0
um das Schnell/Normal-Ventil JO zu schliessen und
der Elektromagnet 77 wird eingeschaltet, um das schiagverhindernde Ventil 7^ zu schliessen, um somit
den Schaltkreis für einen Abwärts- oder Arbeitshub vorzubereiten durch Einschalten der Elektromagnetθ
93 und 85, um das Ventil 90 zu öffnen, bzw. das Ventil 82 zu schliessen. Dies wird erreicht durch
Betätigen des Fußschalters 103» um die Kontakte zu schliessen und die Kontakte 107 zu öffnen. Das
Ventil 70 wird geschlossen das Ventil 98 geöffnet,
der Auslaß von unterhalb des Nebenkolbens wird die Pumpenzufuhr zu dem Hauptzylinder ergänzen und
schnelle Vorwärtsbewegung des Stempels herstellen.
Wenn sich der Stempel abwärts bewegt, wird der Schnell/Normal-Sehalter 35 durch die Nocke 57
betätigt, welche ihrerseits den Elektromagnet 73 abschalten wird, was das Schnell/Normal-Ventil 70
veranlaßt, seinen normalen offenen Zustand anzunehmen, wordurch die Unterseite des Nebenkolbens 11 über seine
Ablaßleitung 19 mit dem Behälter 25 in Verbindung steht, um dadurch die Geschwindigkeit des Stempels
auf die normale Geschwindigkeit zu vermindern, wobei
die hydraulische Schaltung in Figur 3 und die elektri-
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2098^2/0588
iche Schaltung in Figur k dargestellt ist.
Venn der Stempel seine Bewegung bei normaler
Geschwindigkeit weiter fortsetzt, wird die Nocke
59 an den schlagverhindernden Schalter 37 angreifen,
um dadurch den Elektromagnet 77 des schlagverhindernden Ventils 7^ abzuschalten, wodurch das Ventil
seine normalerweise offene Stellung annimt und
den Flüssigkeitsfluß der Auslaßleitung 27 durch die
hemmende Öffnung 79 zu dem Behälter 25 erlaubt, und
somit den Betrieb des Stempels bei langsamer Geschwindigkeit herstellt, wobei die diesen Betrieb bestimmenden hydraulischen und elektrischen Schaltungen in Figur 5 bzw. 6 dargestellt sind.
Geschwindigkeit weiter fortsetzt, wird die Nocke
59 an den schlagverhindernden Schalter 37 angreifen,
um dadurch den Elektromagnet 77 des schlagverhindernden Ventils 7^ abzuschalten, wodurch das Ventil
seine normalerweise offene Stellung annimt und
den Flüssigkeitsfluß der Auslaßleitung 27 durch die
hemmende Öffnung 79 zu dem Behälter 25 erlaubt, und
somit den Betrieb des Stempels bei langsamer Geschwindigkeit herstellt, wobei die diesen Betrieb bestimmenden hydraulischen und elektrischen Schaltungen in Figur 5 bzw. 6 dargestellt sind.
Das Ende des Stempelhubes wird durch die Stellung definiert, bei welcher das Mikrometer $L an den Tiefenbegrenzungsschaltern
33 angreift, was das Oeffnen der oberen Kontakte 33-A- des Begrenzüngsschalters 33 und das
Schliessen seiner unteren Kontakte 33B ZUI* Folge hat,
und einen zeitweiligen elektrischen Pfad von der Leitung 108 über die Kontakte 105, die Kontakte 33B, die Kon-
-23-
209842/0588
takte eines Wählschalters 123ι des Rücklaufschalters
39 und des Zeitverzögerungsrelais 125 vorsieht, welches schnellwirkende, normalerweise geschlossene
Relaiskontakte 109 und 111 und normalerweise offene Relaiskontakte 127 zusätzlich zu den langsam wirkenden
Kontakten 129 umfaßt.
Das Öffnen der Kontakte 109 und 111 schaltet den
Elektromagnet 85 ab, um das Ventil 82 zu öffnen und schaltet den Elektromagnet 93 ab, um das Ventil 90
zu schliessen. Somit wird durch das Ventil 82 Druck von der Maschine entfernt und die hydraulische Schaltung
wird durch das Ventil 90 unterbrochen.
Das Schliessen der Kontakte 127 dient dazu, einen Haltekreis für das Relais 125 herzustellen, um die
gleichen elektrischen Bedingungen aufrecht zu erhalten, nachdem der Tiefenbegrenzungsschalter 33 beim
anschliessenden Beginnen des Rückhubes in seine
normale Stellung zurückkehrt.
Nach einer kurzen Verzögerung fliessen nun die
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- 2k -
normalerweise offenen Kontakte 129 eine Zeitverzögerungsrelais um ein Relais 13I des Aufwärtsnubes
zu erregen, welche die normalerweise offenen Kontakte 121, 133, 13^ und 135 und die normalerweise
geschlossenen Kontakte 113 in der Schaltung betätigt,
Das Schliessen der Kontakte 133, 121,134 und 135
verursacht das Erregen der Elektromagnetβ 1O1,73»77
und 85. Diese betätigen ihrerseits das zugehörige Ventil 98 des Aufwärtshubes, das Ventil 70 für
Normalgeschwindigkeit, das schlagverhindernde Ventil 7*1 bzw. das Überdruckventil 82, um die hydraulische
Schaltung von Figur 7 herzustellen,was einen
Aufwärtshub des Stempels ergibt, welcher fortgesetzt wird, bis die Rückweghalterung in 53 an den
Rücklaufbegrenzungsschalter 39 angreift, welcher bei Betätigung das Zeitverzögerungsrelais I25 und
das Relais I3I des Aufwärtshubes abschaltet und um somit ihre zugehörigen Kontakte in ihren normalen
Zustand zubringen, wodurch die entsprechenden Bedingungen zur Ausführung eines neuen Arbeitshubes
mit einer anfänglichen schnellen Bewegung des Stempels wieder hergestellt sind.
Der Wählschalter 117 der Vorwärtsgeschwindigkeit
- 25 -
209842/0588
sieht ein Übersteuern des normalerweise automatischen
Geschwindigkeitszyklus der Maschine vor, wie oben beschrieben, wo es erwünscht ist, entweder
die anfängliche schnelle Vorwärtsgeschwindigkeit oder sowohl die anfängliche schnelle Vorwärtsgeschwindigkeit
als auch die normale Geschwindigkeit auszuschalten, wie wenn beispielsweise die Bedienungs·
person die Maschine dazu verwendet, ein einziges Werkstück herzustellen und den Stempel an das Werkstück
langsam anlegt, unter welchen Umständen die langsamst mögliche Betätigung der Maschine erwünscht
ist.
Durch manuelle Wahl der mittleren Kontakte des Wählschalters 117 vor den oberen Kontakten wird
der Schnell/Normal-Schalter 35 effektiv von dem Schaltkreis entfernt, wie wenn er durch seine zugehörige
Nooke betätigt wird, woduch die Maschine in dem normalen Geschwindigkeitsbereich arbeitet.
Wenn die unteren Kontakte manuell gewählt werden, sind sowohl der Schnell/Normal-Schalter als auch
der schlagverhindernde Schalter 37 effektiv von dem Schaltkreis entfernt, wie wenn er durch seine zuge-
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2098A2/0588
hörige Nocken betätigt wird, wodurch die Maschine in der langsamen oder schlagverhindernden. Geschwindigkeit
für den gesamten Hub arbeitet.
Beim Betrieb einer Abkantpresse ist wichtig, sorgfältige Kontrolle über die durch den Stempel
während seines Arbeitshubes ausgeübte maximale Kraft aufrecht zu erhalten, um übermässig hohe
Kräfte zu vermeiden,welche die Beschädigung der
Maschine selbst zur Folge haben könnten. Die Überdruckventilanordnung 81 ist vorgesehen, um
die Pumpe 21 daran zu hindern, einen grösseren Flüssigkeitsdruck auf das System vorzusehen,
als der, für welchen die Maschine gerechnet ist und es ist somit erforderlich, daß die Einstellung
des Überdruckventils regelmässig überprüft wird, um sicherzustellen, dass es den gewünschten
Maximaldruck aufrecht erhält und keinen grösseren zulässt.
Der normale Vorgang zur Ausführung dieser Überprüfung
besteht darin, den Stempel zu sperren und ihn zu veranlassen, seine maximale Kraft auszuüben
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209842/0588
und dann den Druck zu messen und einzustellen,
bei welchem das Überdruckventil arbeitet. Bei der vorliegenden Erfindung erlaubt die neuartige
Anordnung der Ventile in der Hydraulikschaltung zusammen mit der richtigen Einstellung
der elektrischen Schaltung die Ausführung dieser Druckiiberpriifung,manchmal als "Belastungskontrolle"
bezeichnet, ohne das Blockieren des Stempels und folglich mit grosser Zeiteinsparung und ohne die
mögliche Beschädigung der Maschine.
Zu diesem Zweck ist ein manuell betätigter Schalter 137 vorgesehen, welcher ein Paar von normalerweise
geschlossenen Kontakten 115 in Schaltung mit dem Elektromagnet 97»ein Paar von normalerweise offenen
Kontakten 139 parallel mit den normalerweise offenen Kontakten 13^ des Aufwärtshubs-Relais, ein Paar
von noramlerweise geschlossenen Kontakten 112 in Schaltung mit dem Elektromagnet 93 und ein Paar von
normalerweise offenen Kontakten ikk umfasst die, die
normalerweise offenen Relaiskontakte 135 überbrücken.
Wenn der manuell betätigte Schalter 137 betätigt ist,
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2098A2/058
wird der Elektromagnet 97 abgeschaltet, wodurch
das Ventil 94 des Aufwärtshubantriebes seine normalerweise
offene Stellung annimmt. Der Elektromagnet 95 wird eingeschaltet, um das Ventil 82 zu
schliessen, der Elektromagnet 93 wird aus seinem aktiven Schaltkreis genommen, was dem Ventil 90 ermöglicht,
seine normalerweise geschlossene Stellung | anzunehmen« Bei dem Ventil 98 in seiner normalerweise
geschlossenen Stellung und dem Abwärts—Ventil in seiner normalerweise geschlossenen Stellung ist
die Auslaßleitung der Pumpe 21 nicht in der Lage, Flüssigkeit zu einem der Kolben 10 und 11 zuzuführen
und wenn der Elektromagnet 77 das schlagverhindernde
Ventil in seine geschlossene Stellung bringt, geht aller Ausstoß von der Pumpe zu der Überdruckventilanordnung,
wo sich der Druck aufbauen wird, bis das Überdruckventil öffnet. (Auf eine Weise, die
im folgenden ausführlicher beschrieben wird). Ein Druckmesser lk$ kann vorteilhafterweise an das Überdruckventil
angeschlossen werden, um für Zwecke der Belastungskontrolle und der in dem Ventil ausgeführten
Einstöllungen den darin entwickelten Druck zu
messen, bis der gewünschte maximale Druck erreicht ist.
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209842/0588
Die oben dargelegten Bedingungen, durch welche die gesamte Pumpenflüssigkeit auf die Umgehungsleitung
87 gerichtet ist, die zu der Überdruckventilanordnung 180 führt, stellt ideale Bedingungen
über das Vorsehen von Hydraulikdruck für eine
da
Zusatzmaschine her, die vorliegende Erfindung die Möglichkeit vorsieht, solchen Druck über einen relativ breiten Bereich von Fließgeschwindigkeiten und Drücken zu liefern. Eine Abzapfleitung l47 von der Leitung 15 stromab der Überdruckventilanordnung 81 führt zu einem normalerweise geschlossenen Ventil l48, das durch ein Schaltventil 149 gesteuert ist, das durch einen Elektromagnet 151 betätigt wird, welches alle erforderlichen Maßnahmen darstellt, um eine vorteilhafte Leistungsabzapfung von der Maschine der vorliegenden Erfindung durchzuführen, nachdem sie durch Betätigen des manuell betätigbaren Vielkontaktschalters 137 auf die gewünschte Betriebsart eingestellt ist.
Zusatzmaschine her, die vorliegende Erfindung die Möglichkeit vorsieht, solchen Druck über einen relativ breiten Bereich von Fließgeschwindigkeiten und Drücken zu liefern. Eine Abzapfleitung l47 von der Leitung 15 stromab der Überdruckventilanordnung 81 führt zu einem normalerweise geschlossenen Ventil l48, das durch ein Schaltventil 149 gesteuert ist, das durch einen Elektromagnet 151 betätigt wird, welches alle erforderlichen Maßnahmen darstellt, um eine vorteilhafte Leistungsabzapfung von der Maschine der vorliegenden Erfindung durchzuführen, nachdem sie durch Betätigen des manuell betätigbaren Vielkontaktschalters 137 auf die gewünschte Betriebsart eingestellt ist.
Durch die wahlweise Betätigung des schlagverhindernden
Ventils 74 mit einer variablen Einstellung der einschränkenden Öffnung 79 zusammen mit der justierbaren
Überdruckventileinstellung (wie im folgenden
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209842/0588
beschrieben) ist die Fließgeschwindigkeit und der Druck, der in der Abzapfleitung ΙΑ? vorgesehenen
Flüssigkeit in der Lage, einer breiten Vielzahl von Anforderungen zu entsprechen, abhängig
von der Maschine, die betätigt werden soll.
Unter Hinweis besonders auf Figur 9f wo die
Überdruckventilanordnung 81 strukturell dargestellt ist, umfasst eine solche Überdruckventilanordnung
ein Ventilgehäuse 155» das einen gekröpften Hauptfließ-durchgang dahindurch aufweist
sowie eine Eingangsseite 157 zum Anschluß an die Auslaßleitung 27 der Pumpe, während eine
Ausgangsseite 159 an einen Behälter 25 angeschlossen
ist. An einer mittleren Stelle in dem Hauptfließdurchgang befindet sich ein Ventilsitz
161, auf welchem ein spulenförmiges Hauptventil
I63 sitzt, welches dem Ventilelement in dem Ventil 82 von Figur 1,3,5 und 7 entspricht und
normalerweise durch eine vorspannende Feder I65 die in einer Vertiefung I67 in dem Ventil aufgenommen
und gegen einen Hauptabschnitt I69 abgestützt ist, in den Ventilsitz gedrückt wird, um
eine kXeine Kammer I7I neben dem Ende des Ventils herzustellen.
209842/0588
Eine kleine Öffnung 173 durch das obere Ende des spulenförmigen Ventils I63 erlaubt Flüssigkeitsveibindung·
zwischen dem Einlaß 157 des Hauptdurchganges und der kleinen Kammer 171» wodurch sich hydraulischer
Druck in der Federvertiefung und der kleinen Kammer darüber sammelt, um die Feder beim
Aufrechterhalten des Schließdruckes auf dem Hauptventil
zu unterstützen.
Ein Hilfsdurchgang 177 von der Eingangsseite des Hauptfließdurchganges zu der gegenüberliegenden Seite
des spulenförmigen Hauptventils bringt Pumpendruck
gegen die untere Seite des Ventils entgegengesetzt dem Druck, der in der Federvertiefung infolge des
kombinierten Flüssigkeitsdruckes und des der vorspannenden
Feder des Hauptventils aufgebaut wird. Der normale differentialdruck läuft in der Richtung des Setzens
des Hauptventils. Ein Nachlassen des die Feder unterstützenden Hydraulikdruckes wird den Differentialdruck
auf das Hauptventil umkehren,welcher dann in der Dichtung des Öffnens dieses Ventils anliegen wird.
Auf dem Hauptabschnitt ist das durch Elektromagnet be-
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20984270588
tätigte Schaltventil 83 gleitend befestigt. Das Nachlassen des Hydraulikdruckes von der Kammer
wird normalerweise durch, dieses Schaltventil vorgesehen, welches in der Lage ist, einen Umgeungsdurchgang
I8l,um das Hauptventil zu öffnen oder zu schliessen, wobei dieser Umgehungsdurchgang die
Öffnung 173,die Kammer 171,das Schaltventil 83 und
einen Rücklaufdurchgang 182 in dem Hauptventilgehäuse
I55 umfasst, welches an der Ausgangs»!te 159 des
Hauptventildurchganges endet* Eine in dem Hauptabschnitt angebrachte druckempfindliche Ventilanordnung
I83 umfasst Teile dieses Umgehungsdurchganges
durch das Schaltventil und sieht einer Anordnung zum Umgehen des Schaltventils vor, wenn das Schaltventil
geschlossen ist und der Druck in dem Hydraulicksystem einen vorbestimmten maximalen Sicherheitsdruck zur Betätigung der Maschine übersteigt.
Eine solche druckempfindliche Ventilanordnung umfasst einen Ventilsitz I9I» der an einem Ende einer
Bohrung 192 eingebaut ist, wobei sein freiliegendes Ende eine Vertiefung aufweist, um das Ende eines
chronischen Ventils 193 aufzunehmen, welches durch
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209842/0588
elite vöi*Si»iQüiertde Feder 195 normalerweise in
seine sperrende Stellung vorgespannt ist, der
Ventilsitz 191 weist einen mittleren, verminderten
Teil auf, der zwischen einem Abschnitt 197 des
Unigehuttg-sdurchganges 181 angeordnet ist und
direkt mit der Kammer 171 in Verbindung steht und einen anderen Abschnitt 199» welcher mit jenem
Teil des Durchganges durch das Ventil ausgerichtet ist, wenn sich da» Ventil in seiner offenen
Stellung befindet.
Ein diametraler Durchgang 201 durch den Ventilsitz
191 in dem Bereich de» verminderten Querschnittes
steht ift Verbindung mit eine» Längedurchgang, der
an der Kitt· <tes Sitzes austritt, um einen da*
Schaltventil umgehenden Durchgang vorzusehen,welcher durch da» Ventil 193 entgegengesetzt der Feder
195 gesteuert wird.
Der Druck, bei welchem der Feder 195 effektiv entgegengewirkt wird, hängt von dem Ort innerhalb
der Bohrung eines Federsitzes 203 ab, dessen Längs-
-34-
I G y b -,
stellung durch die Zwischenanordnung einer
Schraube 205 einstellbar ist, deren Ende an dem Pedersitz 203 anstösst, wobei eine solche Einstellbarkeit
die Einstellung der Überdruckventilanördnung für sehr grosse Überbelastung erlaubt» Venn
die Feder auf einen gewünschten Überlastungsdruck eingestellt ist, arretiert eine Gegenmutter 207
die Einstellung gegen unbeabsichtigtes Abtreichen
von dieser Einstellung.
Ansprechend auf das Öffnen des Ventils 193 wird das Hauptüberdruckventil durch Verbinden des Pumpenauslasses
zum BehälterDruck von der Haschine entfernen. Dies· Fähigkeit, die Druckeinstellung des
Überdruckventils zu justieren in Verbindung mit dem Steuerschalter 137 «**<* seiner Funktion des
Sperrens des Flusses in allen Leitungen, ausgenommen der Leitung 87 za der Überdruckventilanordnung
bildet das Bölastungssteuerungsmerkmal der vorliegenden
Erfindung. Es ist nicht mehr notwendig, den Stempel gegen eine Last nach unten zu bringen und das
Überdruckventil einzustellen, wenn die Belastung auf ihren maximalen erlaubbaren Betrag erhöht wird.
-35-
209&h2/0583
Dieses Belastungskontrollmerkmal wird erweitert, um die Einstellung des Arbeitsausstosses der
Maschine zu erlauben, welcher sonst nachteilig beeinflusst würde, wenn der Leistungsausstoss der
Maschine nicht von seiner berechneten Belastung vermindert würde, wobei solche Einstellungen verfügbar
sind, ohne die Anfängliche oder bemessene Belastungseinstellung für die Maschine zu stören.
Bei Berücksichtigung dessen ist eine Belastungskontroll-Ventilanordnung
bei 111 vorgesehen, die der Ventilanordnung 183 im Aufbau im wesentlichen
identisch ist, welche ein federbelastetes Absperrventil 184,ähnlich dem Ventil 86, umfasst und
auf genau dieselbe Weise arbeitet, wie oben unter Hinweis auf Ventil 86 beschrieben. Dieses Belastungskontrollventil
enthält jedoch eine leichter einstellbare Ventilfeder 213 durch Hinzufügen eines Gewindezapfens 214, der Einstellschraube
212, wobei der Gewindezapfen 214 axial hindurch verläuft, um Druck auf das Ende des
Pedersitzes 215 zu bringen und.der Gewindezapfen
2l4 beispielsweise mittels eines Schraubenziehers
einstellbar, ohne eine Gegenmutter zu erfordern. Wenn das Hydrauliksystem dazu verwendet wird, die
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209842/0588
Abkantpresse bei bemessener Belastung zu betreiben,
wird die Feder 213 der Belastungskontroll-Ventilanordnung
so eingestellt t um den Druck der
Feder 195 zu übersteigen und die Funktion dieses
Belastungskontio !!ventile effektiv auszuschalten.
Venn es erwünscht ist, die Abkantpresse bei einer niedrigeren als der berechneten Belastung zu betreiben,
um den maximal zur Verfügung stehenden Druck auf einen Betrag zu vermindern, der geringer ist als
der durch die anfängliche Einstellung der Feder vorgeschriebene Druck, wird die Feder 213 des Belastungssteuerventils
184 eingestellt, um geringeren Gegendruck als den der Feder 195 vorzusehen. Durch
Verwendung eines separaten Einstellbarrenventils für diesen Zweck braucht die Einstellung der Feder 195»
wenn sie einmal für eine berechnete Belastung hergestellt ist, nicht gestört zu werden, wenn es erwünscht
ist, die Maschine bei maximalem Druck zu verwenden, der gerhger ist als die berechnete Belastung.
Aus dem obigen geht hervor, daß die Belastungskon-
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209 842/0588
troll-Ventilanordnung 211 auch beim Steuern des
verfügbaren Druckes zur Abzapfleitung 147 helfen
kann.
Mit einer Maschine, die die oben beschriebenen verschiedenen Merkmale verkörpert, kann nicht nur
eine Zeitersparnis erreicht werden, indem der Stempel mit einer grösseren als der normalen Geschwindigkeit
zum Werkstück gebracht wird, sondern wo Freibiegen zur Anwendung kommt, kann der Stempel
auch ausreichend verlangsamt werden, wenn er sich dem Ende seines Arbeitshubes nähert, um äusserste
Genauigkeit sicherzustellen, welche infolge des Bewegungsmomentes sonst nicht zur Verfügung stünde,
daß der schwere Stempel bei höheren Geschwindigkeiten üblicherweise aufweist.
Wenn die Art des Werkstückes so ist, daß bei Normalgeschwindigkeit
des Stempels Schlagen eintreten würde , können die Nocken so eingestellt werden, um die Normalge
schwindigkeit auszuschalten und direkt von der schnellen auf die langsame oder schlagverhindernde
-38-
2098A2/05Ö8
Geschwindigkeit zu wechseln, wenn der Stempel an
das Werkstück mitangreift.
Venn andererseits das Werkstück kurz ist, oder Schlagen nicht eintritt, können die Nocken so
eingestellt werden, dass der Stempel seine Arbeit W bei Normalgeschwindigkeit ausführt, bis er das
Ende seines Hubes erreicht, wo er für die letzte Strecke seines Hubes auf die schlagverhindernde
Geschwindigkeit verla%ngsamt werden kann, um die Genauigkeit beim Freibiegen sicherzustellen*
Abgesehen von dem obigen kann das Überlast-Überdruckventil
leicht eingestellt werden, ohne die Maschine notwendigerweise vorher zu belasten und
ausser dieser Fähigkeit ein Hilfs- oder Nebengerät von dem Hydrauliksystem der Maschine zu betreiben,
ist einzusehen, dass die beschriebene Erfindung alle vorher dargelegten Aufgaben der Erfindung erfüllt.
Patentansprüche
209842/0588
Claims (1)
- Patentansprüche/ l) Maschine, die einen hin- und herbewegbarenStempel verwendet, um einen Arbeitsgang auf einem Werkstück auszuführen, da durch gekennzeichnet , daß ein Paar von Hydraulikmotoren (35) jeweils an eine verschiedene Seite des Stempels (l) gekuppelt ist, um diesen anzutreiben, jeder der Hydraulikmotoren einen Zylinder (7$ umfasst und einen hin- und herbewegbaren Kolben (10,Ll) enthält, ein Hydrauliksystem, eine Pumpe (2l) und die Hydraulikmotoren (3»5)umfasst, das Hydrauliksystem eine Fließverbindung ( 15) von der Pumpe zu der Oberseite des einen Kolbens (lO) umfasst sowie eine Fließverbindung (17) von der Unterseite des einen Kolbens (lO) zu der Oberseite des anderen Kolbens (ll) umfasst und eine Fließverbindung (19) von der Unterseite des anderen Kolbens (ll), um eine Reine der Hydraulikmotoren vorzusehen, wodurch der eine Kolben (lO) der Hauptkolben und der andere Kolben (ll) der Nebenkolben wird eine2090 42/0588Vorrichtung zum Angreifen und Bearbeiten auf ein Werkstück mit dem Stempel (l) während eines Arbeitshubes bei einer Geschwindigkeit vorgesehen ist, die der Normalgeschwindigkeit des Stempels (l) vergleichbar ist und eine Vorrichtung auf das Annähern des Stempels zum Ende seines Arbeitshubes ansprechbar ist, um die Geschwindigkeit des Stempels zu vermindern und um dessen Bewegungsmoment zu vermindern und eine genaue Beendigung des Arbeitehubes sicherzustellen.2) Maschine nach Anspruch l) gekenzei chnet durch eine Vorrichtung zum Vorverlegen des Punktes in dem Arbeitshub, bei dem die Stempelgeschwindigkeit vermindert wird in dem Fall, daß das Werkstück dem Schlagen ausgesetzt ist, wenn der Stempel bei der Normalgeschwindigkeit an das Werkstück angreift und dasselbe bearbeitet.-M-209 8.4 2/06883) Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Vorrichtung (90,94) zum Vermindern der Ges chwindigkeit des Stempels, zum Vermindern von dessen Trägheit, wobei die Vorrichtung einer Anordnung zum Vermindern der Fließgeschwindigkeit der Hydraulikflüssigkeit zu dem Hydraulikmotor des Hauptkolbens (lO) enthält.4) Maschine nach Anspruch 3» gekennzeichnetdurch die Vorrichtung zum Vermindern der Fließgeschwindigkeit der Hydraulikflüssigkeit zu dem Hydraulikmotor (3)» wobei die Vorrichtung einer Anordnung zum Umlenken eines Teiles des Hydraulxkflüssigkextausstosses von der Pumpe zu der Heihe von Hydraulikmotoren umfasst.5) Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Umlenkanordnung ein Ventil (7*0 und in Reihe209842/0588damit eine einschränkende Öffnung (79) umfasst, um den umgelenkten Fluß zu bemessen.6) Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anordnung zum Herstellen einer höheren als der normalen Geschwindigkeit des Stempels (l) während des anfänglichen Teils seines Arbeitshubes und eine Vorrichtung zum Umwandeln der höheren als der normalen Geschwindigkeit auch im wesentlichen Normalgeschwindigkeit, wenn der Stempel das zu bearbeitende Werkstück erreicht.7) Maschine nach Anspruch 6, gekennzeich net durch eine Vorrichtung zum Einstellen der Punkte in einem Arbeitshub, wo die Geschwindigkeitsänderungen eintreten.8) Maschine nach Anspruch 7) dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung209842/0588zum Einstellen der Punkte in einem Arbeitshub, wo die Geschwindigkeitsänderungen eintreten, eine nockenbetätigte Schalteranordnung für jeden Geschwindigkeitswechsel auf einem Teil der Maschine neben und ortsfest relativ zu dem Stempel umfasst, eine schalterbetätigende Nockenanordnung (57»59) auf dem Stempel angebracht ist, um an jede der Schalteranordnungen während eines Arbeitshubes des Stempels anzugreifen, wobei die Geschwindigkeitswechsel-Schaltkreise die nockenbetätigte Schalteranordnung enthalten und eine Anordnung zum Einstellen der schalterbetätigenden Nockenanordnung vorgesehen ist, um die Stellen des Geschwindigkeitswechsels in dem Arbeitshub zu verändern.9) Maschine, die einen hin- und herbewegbaren Stempel verwendet, um eine Bearbeitung auf einem Werkstück auszuführen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Hydraulikmotoren (3,5) jeder an eine verschiedene Seite des Stempels (l) gekuppelt ist, den Stempel anzutreiben.Jeder der209842/0588Hydraulikmotoren einen Zylinder (7»9) umfaßt und einen hin- und herbewegbaren Kolben (lO,ll) enthält, ein Hydrauliksystem, eine Pumpe (2l) umfasst, die in der Lage ist, den Hydraulikmotoren Druck zuzuführen, eine Überdruckventilanordnung (81) für die Maschine in dem Hydrauliksystem auf der Auslaßseite der Pumpe in Umgehungsrelation zu den Hydraulikmotoren angeschlossen ist, die Überdruckventilanordnung (81) während des Normalbetriebes der Maschine geschlossen ist und eine Federeinstellungsanordnung umfasst, um die Überdruckeinstellung der Überdruckventilanordnung herzustellen und eine Vorrichtung angebracht ist, um die Einstellung der Überdruckventilanordnung auf einen vorbestimmten Überdruck zu ermöglichen, ohne zuerst die Hydraulikmotoren der Maschine zu belasten, die Vorrichtung einen Druckmesser (1^5) enthält, der mit der Druckseite der Überdruckventilanordnung gekoppelt ist und eine Vorrichtung zum Sperren des Flusses von Hydraulikflüssigkeit zu den Hydraulikmotoren stromab des Anschlusses der Überdruckventilanordnung angebracht ist, um die Einstellung der Federeinstellvorrichtung unter Führung des Druckmessers zu erlauben.-kS-209842/05882 io3105- kB -ΙΟ) Maschine nach. Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet , daß das Hydrauliksystem die Hydraulikmotoren (3»5) in Reihe enthält.11) Maschine nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch einen Hydraulikdruck-Abzapfanschluss (lkf) von dem Hydrauliksystem und eine Vorrichtung zum Sperren des Druckes zu den Hydraulikmotoren während der Verwendung des Abzapfanschlusses.12) Maschine nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Verwenden der Überdruckventilanordnung zum Schutz gegen Überlastung, ein Gerät das weg von dem Abzapfanschluss arbeitet, wobei die Vorrichtung das Anschliessen des Abzapfanschlusses von einer Stelle in dem Hydrauliksystem in Druckverbindung mit der Überdruck--k-6-209842/0588- k€ -ventilanordnung enthält, während der Druck zu den Hydraulikmotoren gesperrt ist.13) Maschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Justieren der Einstellung der Überdruck-P ventilanordnung auf die Belastungsbegrenzungendes von dem Abzapfanschluss zu betreibenden Gerätes, ohne die Überdruckeinstellung der Maschine zu stören*l4) Maschine nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet , daß die Einstellvorrichtung eine zweite Federeinsteilung in der fc Überdruckventilanordnung enthält, die paralM.zu der ersten Federeinsteilung angebracht ist, wobei die zweite Federeinstellung eine Vorrichtung zum Einstellen der Druckwerte sowohl oberhalb als unterhalb der Überdruckeinstellung für die Maschine umfasst.209842/0588Leerseite
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1972
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