DE2149253C - Vorrichtung zur temperaturab hangigen Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur temperaturab hangigen Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine

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DE2149253C
DE2149253C DE19712149253 DE2149253A DE2149253C DE 2149253 C DE2149253 C DE 2149253C DE 19712149253 DE19712149253 DE 19712149253 DE 2149253 A DE2149253 A DE 2149253A DE 2149253 C DE2149253 C DE 2149253C
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Alfred 8070 Ingolstadt Hoser
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Description

Die lirfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur temperaturabhängigen Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine, die vorzugsweise zum Antrieb eines Kraftfahrzeuges dient, wobei die exzenttisch gelagerte Starterklappe in kaltem Zustand der Brennkraftmaschine in Sjhließrichtung durch eine Bimetallfeder belastet ist ac und das Gehäuse für die Bimetall feder mit einem Warmwasserkreislauf und einem bei dem Anlassen der Brennkraftmaschine eingeschalteten, elektrischen Heizwiderstand beheizbar ist.
Es ist bekannt (französische Patentschrift 1 223 427), eine solche Bimetalll'eder in einem Raum anzuordnen, der von einem an den Warmwasserkreislauf der Brennkraftmaschine angeschlossenen Raum utr^eben ist. Da die Brennkraftmaschine eine verhältnismäßig lange Zeit braucht, bis das Kühlwasser erwärmt ist und dann wieder eine verhältnismäßig lange Zeit vergeht, bis die Wärme von der vom Kühlwasser erwärmten Wand an die Bimetallfeder abgestrahlt ist, reagiert eine solche Vorrichtung sehr träge. Bis die Bimetallfeder die Wärme annimmt und davon abhängig die Starterklappe zu öffnen beginnt (bei Temperaturen von 0 bis 20° C), sind mindestens 30 bis 40° C Wassertemperatur im Kühlwasserkreislauf der Brennkraftmaschine erreicht. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Brennkraftmaschine überfettet gefahren. Die Folgen davon sind insbesondere bei Kurzstreckenverkehr erhöhter Benzinverbrauch, Verrußen der Zündkerzen und ein schlechtes Fahrverhalten, das zu einer an un- und teilverbrannten Bestandteilen angereicherten Abgasemission führt.
Es ist auch bekannt, die Bimetallfeder in einem Raum zusammen mit einem elektrischen Heizwiderstand anzuordnen und diesen Heizwiderstand beim Anlassen der Brennkraftmaschine elektrisch zu bc heizen. Dabei kann die Bimetallfeder so aufgeheizt werden, daß die Starterklappe unter 30° C Tempera tür des Kühlmittelkreislaufcs der Brennkraftma schine öffnet und so die Starterklappe zu früh voll geöffnet wird. Als Folge üavin kann die Brennkraft maschine wegen des zu mageicn Gemisches stehen bleiben oder es tritt zumindest ein schlechtes Fahr verhalten auf.
Es ist schließlich bekannt (Druckschrift: Fall Stromvergaser, 40 PDSlT, der Deutschen Vergaser Gesellschaft mbH. & Co. KG, Neuß, Diederichs-Druck, 7. 67), die Beheizung des Gehäuses für die Bimetallfeder durch einen Warmwasserkreislauf mit einer Beheizung der Bimetallfeder durch einen mil dem Anlassen der Brennkraftmaschine eingeschalte ten elektrischen Heizwiderstand zu kombinieren Diese Bauweise hat den Vorteil, daß beim kurzfristig hintereinander erfolgenden Kurzstreckenverkehr und damit wiederholtem Anlassen der noch warmen Ma schine, die Bimetallfeder von dem Warmwasserkreis lauf warmgehalten wird und damit die Starterklapp., sich nicht vorkommen schließt, so daß im Kurzstrek kenverkehr eine unnötige Überfettung in der Zeit vermieden ist, die der Heizwiderstand brauchen würde, um die Bimetallfeder auf die Temperatur zu bringen, die der Temperatur der Brennkraftmaschine entspricht.
Die Erfindung hat die Aufgabe, diese bekannte Vorrichtung so zu verbessern, daß ein zu starkes Abmagern des Kraftstoffluftgemisches über der unteren Grenze der Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine vermieden wird.
Die erfindungsgemäße lösung besteht darin, daß in den Warmwasserkreislauf ein von der Temperatur beeinflußter Kontaktschalter hineinragt, der die Stromzufuhr an den Heizwiderstand unterbricht, wenn die Temperatur des V'armwasserkrcislaufes der Brennkraftmaschine über der unleren Grenze der Betriebstemperatur liegt. Auf diese Weise ist die Verzögerung, die sich du!\ h den Wärmeübergang zwischen der vom Warmwasserkreislauf erwärmten Wand und der Bimetallfeder ergibt, vermieden und ebenso ein zu frühes Unwirksamsein der temperaturabhängigen Steuerung der Bimetallfeder infolge einer nicht der Motortemperatur entsprechenden Erwärmung der Biiiietallfeder durch die zusätzliche Beheizung über den elektrischen Heizwidersland.
Mit dei erfindungsgemäßen Lösung läßt sich also eine Brennkraftmaschine nach dem Anlassen schnell aus dem Betriebsbereich mit zu fettem Gemisch heraussteuern, wird aber zugleich durch den Einfluß der Beheizung durch den Warmwasserkreislauf vor einem zu frühen vollkommenen öffnen der Drosselklappe und damit vor einer zu frühen Beschickung mit magerem Gemisch bewahrt.
Vorteilhafterweise kann der Wärmefühler in der Wand der Vorrichtung angeordnet sein, die den vom Warmwasserkreislauf durchströmten Raum von der Kammer trennt, in der die Bimetallfeder eingeschlossen ist. Damit ist die gesamte Vorrichtung in einem einzigen Gehäuse angeordnet und die Verbindungsleitung zwischen dem Wärmefühler und dem Heizwiderstand ist kurz und im Inneren des Gehäuses gekapselt.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig.2 einen Querschnitt in der Ebene II-II durch
Die Vorrichtung 1 dient zur Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine. Die Starterklappe ist im kalten Zustand der Brennkraftmaschine in Schließrichtung durch eine Bimetallfedc-r2 belastet. Das Gehäuse 3 für die Bimetallfeder 2 isi mit einem Warmwasserkreislauf 4, der an den Warmwasserkreislauf der Brennkraftmaschine durch die Leitungen 5 angeschlossen ist, beheizbar. Weiter ist in dem Gehäuse 3 ein elektrischer Heizwider•iviit.'i wird In den Warmwaskraftmaschine «ngcsdian^ wrü ralur_
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

2 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur temperaturabhängig'en Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine, die vorzugsweise zum Antrieb eines Kraftfahrzeuges dient, wobei die exzentrisch gelagerte Starterklappe in kaltem Zustand der Brennkraftmaschine in Schließrichtung durch eine Bimetallfeder belastet ist und das Gehäuse für die Bimetallfeder mit einem Warmwaiserkreislauf und einem bei dem Anlassen der Brennkraftmaschine eingeschalteten elektrischen Heizwiderstand beheizbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Warmwasserkreislauf (4) der Wärmefühler eines temperaturabhängig betätigten Schalters (7) hineinragt, der eine Verbindungsleitung (8) zu dem Hebwiderstand unterbricht, wenn die Temperatur des Warmwasserkreislaufes der Brennkraftmaschine no über der unteren Grenze ihrer Betriebstemperatur liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler des temperaturabhängig betätigten Schalters (7) in einer Wand (9) der Vorrichtung (1) angeordnet ist, die den vom tVarmwasserkrcislauf (4) durchströmten Raum von der Ki.mmer {10) trennt, in der die Bimetallfeder (2) eingeschlossen ist.
DE19712149253 1971-10-02 Vorrichtung zur temperaturab hangigen Steuerung der Starterklappe im Vergaser einer Brennkraftmaschine Expired DE2149253C (de)

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