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ubergangsstation für Rohrpost-System Die Erfindung betrifft Rohrpostsysteme
und insbesondere eine Ubergangsstation für derartige Systeme.
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Rolirpostsysteme weisen in typischer Weise wenigstens eine Rohrpostleitung
auf, die wenigstens zwei geographisch unterschiedliche übergangsstationen miteinander
verbindet. Kleine Gegenstände, wie Nachrichten, Aktien, Geld oder dgl. werden zwischen
den üDergaggsstationen in zylinderförmigen Trägern transportiertw die vermittels
Luftdruck durch die Rohre getrieben werden. Bei derartigen Anordnungen führt der
Versender den Träger in die Luftleitung an einer übergangsstation, im folgenden
die Senderstation genannt, ein und sodann wird der Träger automatisch einer anderen
Station zugeführt, die im folgenden als Empfängerstation bezeichnet wird, un dzwar
vermittels verschiedener herkömmlicher Steuervorrichtungen. Bei der Anknuft an der
Empfängerstation wird der Träger durch eine geeignete Öffnung in dem Ende des Rohrs
gegen einen Anschlag oder in einen Korb oder dgl. Behälter getrieben, der sich benachbart
zu dem Ende des Luftrohrs befindet. Sobald der Träger an dem Anschlag oder an dem
Korb vorliegt, kann aerselbe manuell entfernt werden. Wahlweise kann ein Zugangsraum
in der Wand des Luftrohrs an der Empfängerstation vorgesehen sei, der geöffnet werden
kann, wodurch sich-ein Zugang zu dem Inneren des Rohrs für die manuelle Entfernung
der Träger aus dem Rohr ergibt. -
Bei bestimmten Anwendunsgebieten,
woBequemlichkeit und Liechtigkeit der Benutzung wichtige Überlegungen darstellen,
haben sich bei derartigen Anordnungen nach dem Stand der Teciuiik, wie einem Korb
und Zugangstür nicht zufriedenstellende Ergebnisse eingestellt. Ein derartiges Anwendungsgebiet,
wo Bequemlichkeit und Leichtigkeit sehr wichtige Faktoren darstellen, stellt das
Gebiet der Benutzung derartiger Anordnungen bei sogenannten "drive-in Banken" dar.
Bei einer typischen derartigen Anordnung fährt der Kunde zu einem entsprechenden
Bankanschluß, der sich entfernt vom dem eigentlichen Bankgebäude befindet unter
Benutzen seines Kraftfahrzeuges, wobei er einen entsprechenden Geschäftsvorgang
auszuführen wünscht, wie das Einlösen eines Schecks, Einzahlen auf sein Konto oder
dgla.und im Verlaufedieser Handlungen verläßt er sein Kraftfahrzeug nicht Der Bankkunde
verbleibt vielmehr in dem Fahrersitz seines Kraftfahrzeuges hinter dem Lenkrad und
streckt seine Hand lediglich aus dem benachbarten offenen Fenster heraus und setzt
ein und/oder entnimmt an diesem Bankanschluß sein einzuzahlendes Geld, Auszahlung
oder dgl. Der Bankanschluß ist mit der Abteilung des Kassierers in dem entfernten
Bankgebäude vermittels eines Rohrpostsystems verbunden. Somit sind die wesentlichen
Bestandteile dieser Fern-Bankanordnung, die ebenfalls ein Zweiwege-Kommunikations-System
und/oder Drahtfunk-Fernsehsystem aufweisen kann, so daß der Kunde und der Kassierer
miteinander in Verbindung treten können, ein Rohrpostsystem, das im Inneren des
Bankgebäudes, wo der entsprechende Beamte die Einzahlung, Auszahlung, Scheck oder
dgl. von dem Kunden in Empfang nimmt und dem 'Kunden seine Quittung, Geld usw. zukommen
läßt, eine überführunysstation mit einer Uberführungs-Station an dem Drive-in Anschluß
der Bank entfernt von dem Bankgebäude verbindet, wo der Bankkunde seine Zahlung
leistet, das Geld in Empfang nimmt oder dgl. für die Überführung an den Kassierer
nund im Anschluß hieran von dem Kassierer eine Quittung, Geld oder dgl. erhält.
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Da die in Betracht gezogenen Bentutzungsart derartiger arive-in Bankanschlüsse,
wie obenangegeben, nicht in Betracht zieht, daß der Kunde seinen Wagen verläßt,
sondern lediglich aus dem offenen Wagenfenster herausreicht zwecks Ausführen des
Geschäftdvorganges, ist es wesentlich, daß wenn derartige Anordnungen sich als erfolgreich
erweisen sollen, dieser Bankanschluß so vorgesehen wird,daß
er sich
leicht und bequem benutzen läßt. Unter anderem erfordert dies, daß dieser für den
Kunden vorgesehene Bankanschluß so vorgesehen wird, daß die Träger leicht und ohne
Anstrengung hieraus entfernt und ebenfalls eingeführt werden können zwecks entsprechendem
Transport. Wenn der Kundenanschluß nicht in dieser Weise ausgelegt ist und es für
den Kunden z.B. erforderlich wird, sich in übermäßiger Weise anzustrengen, wird
diese Unbequemlichkeit den Kunden davon abhalten, dieses System zu benutzen und
einer allgemeinen Ausbreitung des Fern-Banksystems, wovon dies einen Teil darstellt,
entgegenwirken.
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Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge bezüglich eines Entfernens/Einführens
des Trägers bedingen nicht die erforderliche Bequemlichkeit und Leichtigkeit der
Handhabung durch den Kunden.
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Bei denjenigen Systemen, wo z.B. ein Korb oder ähnliche Vorrichtung
benachbart zu dem selektiv öffenbaren Ende einer Luftleitung vorliegt, erfordert
das Einführen eines Trägers in das System für die übersendung an den Bankkassierer,
daß der Kunde zwei Hände benutzt, und zwar eine Hand für das Halten der Abdeckung
des Leitungsendes in der offenen Lage und die andere Hand für das Einführen des
Trägers in die Leitung oder das Rohr.
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Bei den Vorschlägen nach dem Stand der Technik, wonach eine Zugangstür
in der Wand der Leitung vorgesehen ist, ergibt sich ebenfalls das Erfordernis einer
übermäßigen Handhabung durch den Kunden.
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Eine der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit darin, eine
Uberführungsstation für ein Rohrpostsystem zulschaffen, die es dem Benutzer ermöglicht,
leicht und ohne Anstrengungen Träger in die Luftleitung einzuführen und/oder zu
entnehmen. Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zusammenwirkena
mit der Luftleitung ein Paar obere und untere halbzylinderförmige, röhrenförmige
Abschnitte oder Tröge vorgesehen sind, die zwischen einer geschlossenen und einer
offenen Lage beweglich sind. In der geschlossenen Lage arbeiten die röhrenförmigen
Abschnitte oder Tröge dergestalt zusammen, daß eine koaxiale Verlängerung der Luftleitung
ausgebildet wird, die in der Lage ist bei dem Empfang von einer entfernten Station
für die sich anschließende ßntnaiime durch den Benutzer einen Träger auf zunehmen,
oder
bei Einführen durch einen Benutzer den Träger für den Transport durch die Leitung
zu der Entfernungsstation aufzunehmen. In der offenen Lageist der untere halbzylinderförmige
Abschnitt querseitig relativ zu der Luftleitung verschoben und arbeitet als ein
in geeigneter Weise angeordnetes Tablett, bezüglich dessen ein Träger für die Verwendung
entweder entnommen oder für den sich anschließenden Transport eingeführt werden
kann, sobald die halbzylinderförmigen Abschnitte in deren geschlossener Lage zusammenwirkend
als eine röhrenförmige, koaxiale Verlängerung der Rohrpostleitung-angeordnet sind.
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Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform sind die oberen
und unteren halbzylinderförmigen Tablettabscnitte scharnierartig längs einer längsseitigen
Kante zusammengefügt, wobei die andere längsseitige Kante des oberen Tabletts für
das Umlaufen mit einer angetriebenen Welle angeordnet ist; die parallel zu der Tablettkante
vorliegt. Sobald die angetriebene Welle in einer Richtung gedreht wird, kommen die
oberen und unteren Tabletthälften zueinander und ergeben die verschlossene Lage,
in der dieselben uner Ausbilden einer koaxialen Verlängerung der Luftleitung zusammenwirken.
Sobald die angetriebene Welle in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, trennen
sich die Tabletts und führen dazu, daß das untere Tablett sich querseitig zu der
Achse der Luftleitung bewegt, wobei in bequemer Weise der Benutzer den Träger in
Empfang nehmen oder eingeben kann.
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Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine Schutzanordnung für das Sichern des der Abgabe dienenden Tablettmechanismus
gegen eine unbefugte Benutzung zu schützen.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der der Lieferung dienende
Tablettmechanismus in ein Gehäuse eingeschlossen wird, das eine scharnierartig angelenkte
Tür besitzt, die normalerweise unter Federeinwirkung inane gschlossene Lagegedrückt
wird, in der dieselbe durch Eingriff mit einer Verriegelungsausnehmung an der Innenseite
der Tür und einem dem oberen TAblett zugeordneten Vorsprung, der ebenfalls durch
die angetriebene Welle geschwenkt wird, verriegelt wird, jedoch leicht und einfach
durch die gelöste Kante des unteren TAbletts dann geöffnet wird, sobald das obere
Tablett so gedreht wird, daß das Tablett in der offenen Lage vorliegt, sowie der
verriegelnde Vorsprung oder Ansatz
sich aus der zugeordneten Verriegelungsanordnung
an der Tür löst.
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Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine einfache jedoch wirksame Anordnung für das Abdichten der Luftleitung und der
halbzylinderförmigen Teile zu schaffen, sobald sich dieselben in deren Verschlußlage
befinden, wobei dieselben eine koaxiale Verlängerung der Luftleitung darstellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ende der Luftleitung
benachbart zu den halbzylinderförmigen TAbletts mit oberen und unteren halbzylinderförmigen
Dichtungsabschnitten versehen wird, die mit den oberen und unteren halbzylinderförmigen
Tabletts zusammenarbeiten. Der obere Dichtungsabschnitt liegt in Form eines Flansches
vor, der sich axial bezüglich des Endes der Luftleitung in einem darüber liegenden
Verhältnis zu der benachbarten Kante des oberen halbzylinderförraigen Tabletts dergestalt
erstreckt, daß bei Vorliegen des oberen halbzylinderförmigen Tabletts in dessen
geschlossener Lage dasselbe gegen den oberen, sich axial erstreckenden Abdichtungsabschnitt
unterliegt und abdichtet. Der untere halbzylinderförmige Dichtungsabschnitt liegt
in Form einer sturapfkegeligen Oberfläche vor, die an dem Ende der Luftleitung ausgebildet
ist, die so ausgelegt ist, daß dieselbe unter dem benachbarten Ende des unteren
Tablettes liegt, sobald sich dasselbe in der geschlossenen Lage befindet und befindet
sich innerhalb des oberen, halbylinderförmigen Dichtungsflansch-Abschnittes dergestalt,
daß keine wechselseitige Beeinflussung mit der Bewegung des oberen Tabletts erfolgt,
sobald sich dasselbe zwischen der offenen und der geschlossenen Lage bewegt.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind ebenfalls plane Rippen
vorgesehen, die senkrecht angeordnet sind und schwenkbar an dem Scharnier vorliegen,
das die oberen und unteren Tabletts verbindet. Die Rippen stoßen an den Enden des
unteren TAbletts an, sobald die oberen und unteren Tabletts in deren offener Lage-vorliegen,
wodurch ein sich auf dem unteren Tablett befindlicher Trager daran gehindert wird,
aus dem Tab'lett heauszugleiten. Bei Vorliegen der Tabletts in der offenen Lage
dienen die Rippen ebenfalls ahs Führungsanordnung, so daß ein Kunde in der Lage
ist
einen Träger in der richtigen Weise auf das untere Tablett zurückzuführen,
d.h. den Träger auf das untre Tablett dergesalt zu bringen, daß die Enden des Trägers
nicht über die Enden des Tabletts vorspringen und hierdurch sich eine mechanische
wechselseitige Beeinflussung mit der Luftleitung bei dem Verschließen des Tabletts
ergibt, wodurch eine einwandfreie Zurückführung des Tabletts verhindert wird. Die
Rippen werden in eine offene Lage in einem nicht anstoßenden Verhältnis zu den Enden
dann geschwenkt, wenn sich die Tabletts in deren geschlossene Lage bewegen, wobei
ein Wegbewegen von den Tabletts und keine nachteilige Beeinflussung der Abdichtung
zwischen den Tablettenden und der Luftleitung erfolgt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 ist ein teilweise weggeschnittener
Vorderaufriß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen überführungsstation
und zeigt das Verhältnis der verschiedenen Bauelemente der üBerführungsstation im
Inneren des Gehäuses; Fig. 2 eine Querschnittsansicht längs der Linie 2-2 nach der
Figur 1 und zeigt das Abgabetablett in der geschlossenen Lage.
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Fig. 3 eine der Figur 2 ähnliche Ansicht und zeigt das Abgabetablett
in einer Zwischenlage zwischen den geschlossenen und offenen Lagen; Fig. 4 eine
dern Figuren 2 und 3 ähnliche Ansicht und zeigt das Abgabetablett in der vollständig
geöffneten Lage; Fig. 5 eine Querschnittsansicht längs der Linie 5-5 nach der Fig.
2; Fig. 6 eine Querschnittsansicht längs der Linie 6-6 nach der Fig. 5.; Fig. 7
eine weggehrochene perspektivische Ansicht, teilweise auseinandergezogen und im
Querschnitt und zeigt die Art und Weise, in de r der oberen und untren Abdichtungsabschnitte
der Leitung mit dem benachbarten Enden der oberen und untren Tabletts zusammenarbeiten;
Fig. 8 eine Querschnittsansicht längs der Linien 8-8 nach der Fig. 2 und
Fig.
9 ein schematisches Schaltdiagramm einer möglichen Schaltausführung für das Steuern
des Motors, der das öffnnen und Schließen des Tabletts bewirkt.
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Die in den Zeichnungen wiedergegebene Überführungsstation des Ronrpostsystems,
siehe insbesonderedie Figur 1 weist ein Gehäuse 10 aus einem geeigneten Material,
wie Blech für das Umschließen der verschiedenen Arbeitselementes der Überführungsstation
auf.
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In Verbindung mit dem Inneren des Gehäuses 10 liegt eine herkömmliche
Luftleitung 12 vor, in der ein Träger 14 herkömmlicher Konfiguration pneumatisch
nach allgemein bekannten Arbeitsweisen transportiert wird. Da die Bauart des Trägers
14 allgemein bekannt und keinen Teil der Erfindung darstellt, erfolgt keine ins
einzelne gehende Beschreibung. Ein geeigneter Träger ist im einzelnen in der US-PS
3 323 755 offenbart und weist ein röhrenförmigen Körper 14a mit kreisförmigem Querschnitt
und identische Verschlüsse 14b und 14c an gegenüberliegenden Enden desselben auf,
wodurch der Zugang in das Innere des Trägers für das Einführen und Entnehmen von
zu transportierenden Gegenständen erleichtert wird. Der Außendurchmesser des Trägers
14 ist so dimensioniert, daß sich eine gleitende Anpassung zwischen der zylinderförmigen
äußeren Oberfläche des Trägers und den Innenwänden der Luftleitung 12 ergibt.
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Folie pneumatische Leitung 12 weist einen geradlinigen, röhrenförmigen
Abschnitt 12a, einen 190 Ellbogen 12b und ein Endgebiet 12c auf, vermittels dessen
der Träger angepaßt ist im Verlaufe des Transportes durch die Luftleitung 12 einem
Abgabetablett 16, wie weiter unten einzelnen beschrieben, zugeführt zu werden. Dem
Abgabetablett 16 zugeordnet und an einem Edne desselben gegenüberliegend zu dem
Endgebiet 12c angeordnet liegt ein Steuerohr i2d vor. Das Steuerrohr 12d, das mit
einem Trägeranschlagpaar 18 - Fig. 7 - versehen ist und einen Eintritt eines dem
Abgabetablett zugeführten Trägers zu verhindern, wird wahlweise über die Ventile
20 und 22 mit den Auslaß- und Einlaßöffnungen 24 und 26 einer Luftpumpe 28 verbunden,
die durch einen Motor 30 angetrieben wird. Der Motor 30 beaufschlagt wahlweise erhöhten
und
verringerten Druck auf das Steuerohr 12d, wodurch wahlweise
Träger zu und weg von dem Abgabetablett 16 über die pneumatischen Rohrabschnitte
12a, 12b und 12c transportiert werden. Die Ventile 20 und 22 stehen unter der Steuerung
eines geeigneten Steuerpultes 32, das aufgrund einer entsprechenden Schalterbetätigung
zu einem Austausch der Verbindungen zwischen dem Steuerrohr 12d und den Einlaß-
und Auslaßöffnungen 24 und 26 der Pumpe 28 führt, sobald es erforderlich ist, wahlweise
Träger von und zu dem Abgabetablettl6 über den pneumatischen Ronrabschnitt 12a,
12b und 12c zu führen.
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Das Abgabetablett 16 weist ein erestes halbzylinderförmiges Teil der
Tablett 40 und ein zweites halbzylinderförmiges Teil oder Tablett 42 auf. Die halbzylinderförmigen
Teile 40 nd 42 sind zwischen dem im Abstandsverhältnis bezüglich des Endgebietes
12c vorliegenden Steuerrohrs 12d angeordnet, wobei deren entsprechende längsseitige
Achsen parallel zu der Achse des EndWebietes 12c vorliegen. Die oberen und unteren
halbzylinderförmigen Teile 40 und 42 sind für das Ausführen einer Bewegung relativ
zueinander vermitels eines Scharniers 44 verbunden. Das Scharnier 44 weist einstückig
mit der äußeren Seite der obEren und untren halbzylinderförmigen Tabletts 40 und
42 ausgebildete Vorsprünge 44a und 44b auf und ein Stift 44c ist senkrecht durch
entsprechende Bohrungen in den Vorsprüngen geführt. Das Scharnier 44 ermöglicht
eine Bewegung der oberen und unteren Tabletts 40 und 42 zwischen einer geschlossenen
Lage nach Figur 2 und einer offenen Lage nach Figur 4.
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In der geschlossenen Lage nach Figur 2 arbeiten die oberen und unteren
Tabletts zusammen unter Ausbilden einer röhrenförmigen Verlängerung des Endgebietes
12c, das einen Träger aufnehmen kann.
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In der offenenLage nach der Figur 4 ist das untere Tablett 42 querseitig
zu der Achse des Endgebietes 12c angeordnet und erleichtert hierdurch eine leichte
Überführung eines Trägers zu oder von dem Tablett durch den Benutzer.
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Bei Vorliegen der oberen und untren halbzylinerförmigen Tablettteile
40 und 42 in der geschlossenen Lage nach der Figur 2 liegt die hierdurch ausgebildete
röhrenförmige Umkleidung koaxial zu dem Endgebiet 12c vor, woduch ein Träger zwischen
den Tablettteilen 40 und 42 und den pneumatischen Rohrabschnitten 12a, 12b und 12c
transportiert werden kann. Die Abmessungen der oberen und unteren Tablettteile 40
und 42 werden dergesatlt ausgewählt, daß bei
Vorliegen in der geschlossenen
Lage nach der Figur 2 der Innendurchmesser der Kombination praktisch gleich dem
Innendurchmesser der geradlinigen pneumatischen Rohrabschnitte 12a und des Endgebietes
12c ist, wodurch eine gleitende Berührung eines Trägers 14 ermöglicht wird, der
in das geschlossene Tablett 16 angeordnet wird.
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Um die Bewegung der oberen und unteren Tablettabschnitte 40 und 42
zwischen der geschlossenen Lage nach der Figur 2 und der offenen Lage nach der Figur
4 zu erleichtern, ist ein schwenkbarer Antreibsmechanismus 46 und Führungsanordnung
48 vorgesehen. Der schwenkbare Antriebsmechanismus 46 weist einen Vorsprung 50 auf,
der sich radial von der Außenseite des oberen Tablettteils 40 aus erstreckt, und
eine waagerechte Welle 52 ist an dem Vorsprung 50 befestigt. Die Welle 52 ist für
ein Umlaufen um ihre längsseitige Achse vermittels geeigneter Lager angeordnet,
die in stationären, senkrechten Wandstützen 54 und 56,57 ausgebildet sind. Ein Motor
58, der an einer stationären, senkrechten Stützwand 60 angeordnet ist und eine Kraftabgabewelle
62 aufweist, treibt die Welle 52 über ein Getriebe 64 an. Das Getriebe 64 weist
ein an dem Ende der Motorwelle 62 befestigtes Zahnrad 66 und Zahnräder 68 und 70
auf, die mit einer Welle 72 umlaufen, welche in stationären, senkrechten Wandteilen
74 und 54 gelagert sind. An dem Ende der Welle 52 und mit dem Zahnrad 70 kämmend,
liegt ein Zahnrad 76 vor Bei dem Betrieb führt ein Umlaufen der Welle 52 in Uhrzeigerrich=
tung, siehe die Figuren 2 bis 4, dazu, daß die damit zusammenarbeitenden, scharnierartig
angelenkten, oberen und unteren Tablettteile 40 und 52 sich aus der geschlossenen
Lage nach der Figur 2 indie teilweise offene Lage nach der Figur 3 bewegend wobei
abschließend die Bewegung in die vollständig geöffnete Lage nach der Figur 4 erfolgt
Eine Drehung der Welle 52 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung führt dazu, daß
die damit zusammenarbeitenden Tablettteile 48 und 42 sich ausderoffenen Lage nach
der Figur 4 in die teilweise geschlossene Lage nach der Figur 3 und schließlich
in die volleändig geschlossene Lage nach der Figur 2 bewegen Die Führungsanordnung
48, die die Bewegung der damit usammen arbeitenden Tablettteile 40 und 42 zwischen
der geschlossenen bzw offenen Lage nach den Figuren 2 bzw. 4 unterstützt, weist
einen
Führungsarm 80 auf, dessen oberes Ende vermittesl geeigneter
Bolzen 81 in der äußeren Oberfläche des unteren Tabletts 42 befestigt ist.
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Das untere Ende des Führungsarms 80 ist mit querseitigen, entgegengesetzt
gerichteten Ansätzen 82a und 82b versehen. An den freien Ende der Ansätze 82a und
82b liegen drehbar angeordnet geeignete Führungsräder 83a und 83b vor, die gleitend
in Kanäle 84a und 84b eingepaßt sind, die in den stationären, senkrechten Führungskanalteilen
85a und 85b ausgebildet sind. Die Führungsräder 83a und 83b arbeiten in Kombination
mit den Führungskanälen 84a und 84b dergestalt, daß die Bewegung des unteren Endes
des Führungsarms 80 auf einen hin- und hergehenden Laufweg parallel zu dem Führungskanal
und sich zwischen einer oberen Be4renzung, wie in der Figur 4 wiedergegeben, die
dann eintritt, wenn sich die Tablettteile 40 und 42 in derenoffener Lage befinden,
und einer unteren Begrenzung , nicht gezeigt, die an einer Zwischenstelle der Bewegung
der Tabletteile 40 und 42 zwischen deren offenen und geschlossenen Lagen eintritt,
gezwungen wird.
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Die entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung erfolgende Schwenkbewegung
des oberen Tabletteils 40 um die Achse der Welle 52 wird durch einen Begrenzungsschalter
86 begrenzt, der an einer winkelförmigen Halterung 88 angeordnet ist, die an dem
unteren Ende einer stationären Wand 89 befestigt ist, die von der unteren Oberfläche
der oberen Seite 10a des Gehäuses nach unten geführt ist.
| Der Schalter |
| ias-sefiause |
86 weist einen beweglichen Betätigungsarm 87 auf, der durch Anschlag an dem Vorsprung
44a dann ausgelöst wird,wenn sich das Tabletteil 40 in dessen gewünschte innere
geschlossene Lagenach der Figur 2 bewegt. Die in Uhrzeigerrichtung erfolgende Schwenkbewegung
des oberen Tabletteils 40 um die Achse der Welle 52 wird durch einen Begrenzungsschalter
90 begrenzt, der an einer sationären Tragteil 91 befestigt ist, das einen beweglichen
Schalterbetätigungsarm 92~aufweist, welcher durch den Ansatz 82b dann ausgelöst
werden kann, wenn die Tablebteile 40 und 42 in deren offener Lage nach der Figur
4 vorliegen. Das Auslösen des Schalters 90 sobald der Ansatz 82b die in der Figur
4 gezeigte Lage erreicht, die der vollständig geöffneten Lage der oberen und unteren
Tabletts 40 und 42 entspricht, ist dahingehend wirksam, daß der Motor 58 in hergömmlicher
Weise aberregt wird. Sobald der
Motor 58 aberregt ist, hört das
Umlaufen der Welle 52 um deren Achse auf, und das obere Tabletteil 40 wird in der
in der Figur 4 gezeigten Lage gehalten. Bei Festhalten des oberen Tabletteils 40
in der in der Figur 4 gezeigten Lage liegt der Stift 44c des SCharniers 44 effektiv
stationär vor. Bei stationärem Vorliegen des Scharnierstiftes 44 wird das untre
Tabletteil 42, sobald das Tablett in der offenen Lage nach der Figur 4 vorliegt,
gezwungen sich lediglich in Form einer Schwenkbewegung um die Achse des Stiftes
44 zu bewegen. Eine derartige Schwenkbewegung des unteren Tabletts 42 um die Achse
des Stiftes 44 kann jedoch nicht eintreten, da eine derartige Schwenkbewegung des
unteren Tabletts 42 eine Bewegung der an dem Ansatz angeordneten Führungsräder 83a
und 83b über einen Bogen darstellen würde, dessen Mittelpunkt mit dem stationären
Stift 44 zusammenfällt, und diese kreisbogenförmige Bewegung kann aufgrund der Tatsache
nicht eintreten, daß die an den Ansätzen nngeordneten Führungsräder 83a und 83b
gezwungen werden sich lediglich in einer senkrechten Richtung durch die Führungskanäle
84a und 84b zu bewegen. Sobald somit die Welle 52 sich in Uhrzeigerrichtung gedreht
hat unter Anordnen der oberen und unteren Tablettteile 40 und 42 in der offenen'lage,
sowie der Schalter 90 unter Aberregen des Motors 58 und Halten der Welle 52 in einer
Winkellage, in die die Welle getrieben worden ist, ausgelöst wurde, wird das obere
Tabletteil 40 in der in der Figur 4 gezeigten Lage durch die winkelförmig verriegelte
Welle 52 gehalten, wahrend das untere Tablett 42 in der in der Figur 4 gezeigten
Lage durch den ,qti f stationären/4Ucund die Kanäle 84a und 84b gehalten wird, die
eine Schwenkbewegung des unteren Tabletts 42 um den Stift 44c verhindern.
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Um eine querseitige Verschiebung des untren Tabletteils 42 aus der
Lage im Inneren des Gehäuses 10 und ausgerichtet zu dem Endgebiet 12c, siehe die
Figur 2, in eine Lage außerhalb des Gehäuses querseitig verschoben gegenüber dem
Endgebiet 12c, siehe die Figur 4, zu erleichtern, ist die Vorderseite lOb des Gehäuses
10 mit einer rechtwinkligen ffnung 10ä versehen. Die Öffnung lOh ist so ausgeführt,
daß dieselbe seletiv durch eine Tür 10c verschlossen wird, sobald die Tabletteile
40 und 42 in der in der Figur 2 gezeigten geschlossenen Lage vorliegen. Die Tür
10c liegt in Form eines ebenen, rechtwinkligen Panels vor, das scharnierartig an
dem Genäuse längs dessen unterer Kante durch ein Scharnier 87 angelenkt
ist,
das einen Vorsprung 97a befestigt an und nachhinten vorspringenu von der inneren
Oberfläche des Türpanels 10c aufweist, Es ist weiterhin ein Vorsprung 97b an der
stationären Halterung 87c im Inneren des Gehäuses angeordnet, und ein Stift 97d
sprinyt senkrecht durch geeignete Bohrungen in den Vorsprungen97a und 97b vor.
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Um ein Öffnen und Schließen der Tür 10c zu erleichtern, wenn das
Tabletteil 42 in eine Lage zwischen derjenigen außerhalb des Gehäuses 10, siehe
die Figur 4 und einer Lage innerhalb des Gehäuses, siehe die Figur 2, bewegt wird,
ist eine Zugfeder 94 und ein Paar identischer Nocken 95a und 95b vorgesehen. Die
Zugfeder 94 ist mit einem Ende an einer Halterung 93 befestigt, die an der inneren
Oberfläche der Tür 10c angeordnet ist, und das andere Ende ist an einer stationären
Halterung 96 befestigt, die im INneren des Gehäuses vorliegt. Die Zugfeder 94 arbeitet
dergesatlt, daß die Tür 10c in Uhrzeigerrichtung um deren untere Scharnierbesfestigung
97 gedrückt wird, sodaß eine Neigung besteht die Tür zu schließen und die Uffnung
lOh abzudichten.
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Da die Nocken 95a und 95b identisch sind, wird lediglich der Nocken
95a im einzelnen erläutert. Der Nocken 95a weist einen Vorsprung 100a auf, der radial
von der äußeren Oberfläche des unteren Tabletts 42 vorspringt, und es ist ein Rad
101a für ein Umlaufen um einen Stift 102a angeordnet, der senkrecht durch das freie
Ende des Vorsprunges 100a geführt ist.
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Wie angegeben, drückt die Zugfeder 94 das Türpanel 10c in Uhrzeigerrichtung
um dessen untere scharnierartig angelenkte Kante, wodurch sich eine Neigung ergibt,
das Türpanel 10c in dessen geschlossener Lage koplanar mit der Gehäusefront 10b
unter Abdichten der flffnung lOh zu halten. Das untere Tabletteil 42 jedoch bewegt
sich aus dessen geschossener Lage nach der Fig.2 in dessen vollständig geöffnete
Lage außerhalb des Gehäuses 10, siehe die Figur 10 und die Nockenräder 101a und
101b kommen mit der inneren Oberfläche des Türpanels 1Oc in Berührung. Hierdurch
wird das Türpanel aus der in der Figur 2 gezeigten Lage in eine Zwischenlage, siehe
Fig. 3, und schließlich in die vollständig offene Türlage, Fig. 4, gedrückt. In
ähnlicher Weise ergibt sich, daß bei einer Bewegung des unteren Tabletteils 42 aus
einer
Lage außerhalb des Gehäuses 10, Fig. 4, in eine Lage im Inneren
des Gehäuses, Fig. 2, das die Nockenräder 1O1a und 1O1b aus den in der Figur 4 gezeigten
Lagen in deren Zwischenlagen, siehe die Figur 3, zurücktreten und abschließend in
deren innerste Lage, Fig. 2, überführt werden, so daß die Zugfeder 94 in der Lage
ist die Tür aus deren vollständig geöffneter Lage, Fig. 4 in deren teilweise geschlossene
Lage, Fig. 3 und schließlich in deren vollständig geschlossene Lage, Fig. 2 zurückzuführen.
Um ein Verriegeln des Türpanels 10c in der geschlossenen Lage, Fig. 2, zu ermöglichen,
sind Vorsprünge 50, mit einer Velängerung 110 vorgesehen, wodurch eine querseitig
angeordnete Verriegelungsstange 1122 angeordnet wird. Die Enden der Verriegelungsstange
112 kommen mit in geeigneter Weise angeordneten Ausnehmungen 113 in Eingriff, die
in der Kante der Verstärkungspanele 115 ausgebildet sind, welche nach hinten von
der inneren Oberfläche des Türpanels lOc vorspringen und hieran befestigt sind.
Die Konfiguration und die Dimensionsierung der Vorsprungverlängerungen 110 und der
Ausnehmungen 113 werden dergestalt gewählt, daß bei Vorliegen der oberen und unteren
Tabletteile 40 und 42 in deren geschlossener Lage, Fig. 2, die Enden der querseitigen
Verriegelungsstange 112 mit den Ausnehmungen 113 in Eingriff kommen, die in den
Türverstärkungspanelen 115 ausgebildet sind.
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Weiternin sind die Vorsprungverlängerungen 110 und die Ausnehmungen
113 dergestalt dimensioniert, daß bei den ersten Bewegungsschritten der oberen und
unteren Tabletteile 40 und 42 ausgehend von der gschlossenen Lage nach der Figur
2 in die öffene Lage nach der Figur 4 und vor einem Eingriff der Nockenräder 1O1a
und lOlb mit dem Türpanel 10c die Anschlagstange 112 sich von den Auskerbungen 113
löst, so daß die Tür in deren offene Lage unter der Einwirkung der sich nach außen
hin bewegenden Nocken 95a und 95b geschwenkt wird.
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Um ein Aufrechterhalten eines Luft-dichten Verhältnisses des pneumatischen
Leitungssystems 12 dann zu erleichtern, wenn die oberen und unteren Tabletteile
40 und Q in der geschlossenen Lage, Fig. 2, vorliegen, wird ein neuartige Abdichtungsanrordnung
geschaffen. Die Abdichtungsanrordnung weist identische rohrförmige Abschnitte 104
und 105 auf, die einen Teil der Endgebiete 12c und des Steuerrohrs 12d bilden. Da
die ringförmigen Abschnitte
104 und 105 identische Bauart aufweisen,
ist lediglich einer der Abschnitte, und zwar der röhrenförmige Abschnitt 104 hier
erläutert. Der röhrenförmige Abschnitt 104 weist einen sich radial erstreckenden
Flansch 106 auf. Der sich radial erstreckande Flansch 106 ermöglicht ein Befestigen
des röhrenförmigen Abschnittes 104 koaxial zu dem Ende des Ellbogens 12b vermittels
einer geeigneten Befestigungsanordnung 114. Ein halbkreisförmiger Dichtungsabschnitt
107 erstreckt sich axial von dem äußeren Teil des röhrenförmigen Abschnittes 104
aus bis zu einer Stelle hinter dem Ende der Bohrung 116, die in dem rohrenförmigen
Abschnitt 104 ausgebildet ist. Da sich der Abdichtungsabschnitt 107 über das Ende
der Bohrung 116 erstreckt, überlappt der Rand 107a des Abdichtungsabschnittes 107
den benachbarten Rand 40a des oberen halbkreisförmigen Tabletteils 40, wodurch ein
Abdichten der Enden des oberen halbkreisförmigen Tabletteils 40 und des zugeordneten
halbkreisförmigen Teils des röhrenförmigen Abschnittes 116 erleichtert wird.
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Um das Abdichten des oberen hablkreisförmigen Teils des röhrenförmigen
Abschnittes 116 und der Kante 40a zu erleichtern, ist ein oberes halbkreisförmiges
Tabletteil 40, ein halbkreisförrrQ-ger Abschnitt eines O-Ringes 117 an der inneren
Oberfläche des Randteils 107a des Abdichtungsrandes oder Abschnittes 107 befestigt,
und es ist einsich radial erstreckender Wulst 118 an der äußeren Randoberfläche
6Oa des halbkreisförmigen Tablettteils 40 vorgesehen. Der röhrenförmige Abschnitt
104 weist weiterhin einen unteren Abdichtabschnitt auf, dessen kreisförmige Länge
sich wenigstens über die kreiibogenförmige Länge des Endes des unteren Tabletteils
42 erstreckt. Der untere Dichtungsabschnitt 120 weist eine stumpfkegelige Oberlfläche
121 und einen O-Ring 122 auf, der axial innerhalb der benachbarten Kante des oberen
Tabletteils 40a angeordnet ist, um so eine mechanische wechselseitige Beeinflussung
zwischen dem O-Ring 122 und der Kante des oberen Tabletteils 40 zu verhindern, sobald
sich das Tabletteil 40 zwischen dessen geöffneten und geschlossenen Lagen bewegt.
Die stumpfkegelige Oberfläche 121 arbeitet mit einer ähnlichen winkelförmigen Oberfläche
123 zusammen, die an dem Ende des unteren Tabletteils 42 so ausgebildet ist, daß
sich' ein überlappendes Gebiet ergibt, welches dadurch
den O-Liing
122 abgedichtet ist.
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Um die aufeinanderpassenden längsseitigen Kanten 124, 125 und 126,
127 der unteren bzw. oberen Tabletteile 42 und 40 abzudichten, sind Streifen aus
einem federnden Dichtungsmaterial 128 und 129 zwischen den zusammenarbeitenden Kantenoberflächen
angeordnet und vorzugsweise an den Oberflächen 125,127 des oberen Tabletteils 40
befestigt.
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Bei dem Betrieb werden die oberen und unteren Tabletteile 40 und 42
aus deren äußerer Lage nach der Figur 4 in deren innere Lage nach der Figur 2 bewegt,
und die Randgebiete 40a des oheren TAbletts 40, die unter den Randgebieten 107a
des Dichtungsrandes 107 unterliegen, bewegen sich in Richtung auf das Randgebiet
107a,wodurch der haMbkreisförmige Wulst 108 in Berührung mit der inneren Oberfläche
des O-Kinges 117 kommt, so daß der O-Ring zusammengedrückt wird und sich eine Abdichtung
zwischen dem Randgebiet 40a des oberen halbkreisförmigen Tabletteils 40 und dem
oberen halbkreisförmigen Teil der röhrenförmigen Abschnitte 104 ergibt. Sobald die
oberen und unteren Tabletts 40 und 42 sich in die in der Figur 2 gezeigte Lage bewegen,
bewegt sich weiterhin die endstädnigeOberfläche 123 des untere Tablettteils 42,
die unter der stumpfkegeligen Oberfläche 121 des röhrenförmigen Abschnittes 104
liegt, in Richtung auf die letztere Oberfläche 121, wodurch der Ring 122 zusammengedrückt
wird und hierdurch ergibt sich ein Abdichten des Endes des unteren halbkreisförmigen
Tabletts 42 und des unteren halbkreisförmigen Teils des röhrenförmigen Abschnittes
110. Die zusammenwirkenden Oberflächen 121 und 123 und der zwischengeordnete O-Ring
122, sowie die Ränder 40a und 107a und der zwischengeordnete O-Ring 117 wirken gemeinsam
dergesatlt, daß das gesamte Ende des röhrenförmigen Tabletts 42 und der röhrenförmige
Abschnitt 104 abgedichtet werden. Das rechte Ende des röhrenförmigen Tabletts 40,
42 und der röhrenförmige Steuerabschnitt 105 werden in der gleichen Weise wie die
linke Seite des röhrenförmigen Tabletts 40, 42 und der röhrenförmige Abschnitt 104
abgedichtet. Das Abdichten des röhrenförmigen Tablettes 40,42 wird, sobald sich
das Tablett in der in der Fig. 2 gezeigten geschlossenen Lage befindet, zum Abschluß
gebracht, sobald die aufeinanderpassenden Kanten 124, 125 und 126, 127 der Tabletteile
40,42 sich zusammen
in die in der Figur 6 gezeigte Lage bewegen,
wobei die federnden Abdichtstreifen 128 und 129 durch die zusammenarbeitenden längsseitigen
Kanten der Tabletts zusammengedrückt werden.
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Ein geeigneter Schaltkreis für das Steuern der Arbeitsweise des Motors
58 it in der Figur 9 wiedergegeben. Der Motor 58 kann vorzugsweise in beiden Richtungen
arbeiten und besitzt zwei Windungen 58a und 58b, die, sobald dieselben wahlweise
erregt werden, die Motorwelle 62 in entsprechenden entgegengesetzten Richtungen
antreiben. Der Steuerkreis des Motors weist eine Spannungsquelle 130 auf, deren
einer Anschluß mit einer gemeinsamen Leitung 131 des Motors verbunden ist, und deren
anderer Anschluß mit einer gemeinsamen Leitung 132 verbunden ist. In Serie zwischen
der Wicklung 58a und der gemeinsamen Leitung 132 ist ein normalerweise offener Druckknopfschalter
133 geschaltet, und der normalerweise geschlosene Begrenzungsschalter 86 ist vorgesehen,
der sich dann öffnet, sobald das Tablett 40,42 sich in der in der Figur 2 gezeigten
geschlossenen Lage befindet. Bei dem Betrieb und unter der Annahme, daß das Tablett
40,42 sich nicht in der in der Figur 2 gezeigten Lage befindet, kann das Tablett
in die in der Figur 2 gezeigte Lage dadurch gebracht werden, daß der Schalter 133
geschlossen wird. Das Schließen des Schalters 133 führt zu einem Erregen der Wicklung
58a, wodurch der Motor die Welle 52 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung,bei Betrachten
der Figur 2, in Umdrehung versetzt. Sobald das Tablett 40,42 die in der Figur 2
gezeigte Lage erreicht, wird der bewegliche Arm 87 des Schalters 86 durch eine Anschlagen
an den Vorsprung 44a betätigt, wodurch der Schaltkreis der Wicklung 58a geöffnet
wird.
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Ein manuell zu betätigender, normalerweise offener Schalterl34 und
der normalerweise geschlossene Schalter 90 sind zwischen die Wicklung 58b und die
gemeinsame Leitung 132 geschaltet. Unter der Annahme, daß sich das Tablett 40,42
nicht in der in der Figur 4 gezeigten offenen Lage befindet, kann das TAblett in
die offene Lage durch Betätigen des Schalters 134 gebracht werden. Das Betätigen
des Schalters 134 führt zu einer Erregung der Wicklung 58b, wodurch der i4otor die
Welle 52 in Uhrzeigerrichtung in Umdrehung versetzt. Die Umdrehung in Uhrzeigerrichtung
setzt sich
fort bis der Schalter 90 vermittels Anschlagen an dem
Ansatz 82 ausgelöst wird, sobald das Tablett die in der Figur 4 gezeigte offene
Lag e erreicht und sodann öffnet sich der normalerweise gschlossene Schalter 90,
wodurch die Wicklung 58b nicht mehr erregt wird. Ein Unterbrechen dieses Erregerkreises
führt dazu, daß die Welle nicht mehr in Uhrzeigerrichtung umläuft und somit ergibt
sich keine weitere Öffnungsbewegung des Tabletts.
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Um einen Träger 14, der in dem unteren Tabletteil 42 vorleigt, wenn
sich derselbe in der in der Figur 4 gezeigten offenen Lage befindet, daran zu hindern,
daß derselbe axial hierin gleitet und aus dem Tablett herausfällt, und um weiterhin
einen Bankkunden der einen Träger in das untere Tablett zurückgibt daran zu hindern,
daß der Träger in dem TAblett dergestalt falsch angeordnet wird, daß die Träyerenden
über die Tablettenden hinaus vorspringen und hierdurch eine einwandfreie Rückführung
der Tabletts in deren geschlossenen Lage verhindert wird, ist ein Paar Rippen 140
und 141 vorgesehen. Die Rippen 140 und 141 weisen identische Bauart auf und jede
derselben weist einen senkrechten Vorsprung 143 auf, der frei schwenkbar um den
Scharnierstift 44c herum angeordnet ist.
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sobald bei dem Betrieb das Tablett 40,42 sich aus der geschlossenen
Lage - Fiy. 2 - mn die offene Lage - Fig. 4 - bewegt, bewegen sich die Rippen 140
und 141 nach außen und oben relativ zu denkt unteren Tablett 42 in die in der Figur
4 gezeigte Lage. Die Stifte 144, die an den Rippen befestigt sind, schlagen an benachbarte
inden des unteren Tablettabschnittes an und verhindern so die ölichkeit, daß dieselben
abyesenkt und somit aus deren endständiger Blockierungslage entfernt werden. In
ähnlicher Weise gilt bei Bewegen des Tabletts 42 aus der äußeren Lage nach Fig.
4 in die innere Lage nach der Figur 2, daß sich die Rippen 140 und441 nach innen
und unten relativ zu dem unteren Tablettabschnitt 42 bewegen sobald sich der unteren
Tablettabschnitt in seine abschließende innere Lage nach der Figur 2 bewegt. In
dieser Lage liegen die oberen Kanten der Rippen 140 und 141 nicht mehr in Berührung
mit den Enden der hiermit zusammenwirkenden Tabletteile 40,42 vor, so daß die Enden
der Tabletteile in der Lage sind eine einwandfreie Abdichtung mit deren zugeordneten
röhrenförmigen Abschnitten 110 undll2 zu ergeben.