DE2139332B2 - Schaltungsanordnung zum quittieren von ausgefuehrten befehlen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum quittieren von ausgefuehrten befehlenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/54—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
- H04Q3/545—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
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Description
55 Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
zum Quittieren von ausgeführten Befehlen in zentral gesteuerten Daten- und Nachrichtensystemen.
In zentral gesteuerten Daten- und Nachrichtensystemen werden die peripheren Einrichtungen durch
Befehle gesteuert, die seriell auf einer Leitung oder parallel auf Vielfachleitungen übertragen werden. Zur
Überwachung der Funktion der peripheren Einrichtungen und zur Fortsetzung des Steuerablaufs wird
zweckmäßigerweise die Ausführung jedes Befehls an e5
die zentrale Steuerung zurückgemeldet. Mit Hilfe die-1 ser Rückmeldung kann in der zentralen Steuerung die
zeitgerechte Ausführung der einzelnen Befehle überwacht werden. Außerdem ist es möglich, die Rückmeldung
für die Bildung eines neuen Befehls zu verwenden.
Es ist bereits eine Fernmelde-VermiUlungsanlage
bekannt, bei der eine zentrale Steuereinheit solche Steuerbefehle an Register gibt, die auf Grund von
Quittungs- und Rückmeldesignalen gebildet wurden (deutsche Patentanmeldung 2100888.8). Bei dieser
Anlage ist jedoch offengelassen, auf weiche Weise die Quittungssignale erzeugt werden. Schaltungsanordnungen
für die Realisierung der Quittungssignale sind indessen bei zahlreichen Anwendungsgebieten bekannt.
So kommen z.B. in der Fernmeldetechnik sowohl bei konventionellen Anlagen (DT-AS 1 905 414,
1131278, 1097491) als auch bei zeitmuitiplexen
Vermittlungssystemen (DT-AS 1512071) Quittiereinrichtungen
vor. Diese Quittierungseinrichtungen sind jedoch nicht mit Hilfe logischer Schaltelemente
aufgebaut. Außerdem gewährleisten sie keine Rück meidungen, die jeweils nur einem bestimmten Befehl
eindeutig zugeordnet sind.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, mit Hilfe logischer Schaitmittel eine Quittierschaltung
zu realisieren, bei der nur die Quittungsmeldung auf den gerade anliegenden Befehl wirksam wird. Eventuelle
Quittungsmeldungen auf anderen Quittungsleitungen sollen also keinen Einfluß auf die richtige
Quittungsmeldung haben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Befehl von einer zentralen Einrichtung
über einen aus mehreren UND-Gattern bestehenden Zuordner sowohl über eine der Befehlsleitungen auf
ein Schaltmittel als auch auf ein dem Zuordner zugeordnetes UND-Gatter gelangt, worauf dieses UND-Gatter
sein Ausgangssignal ändert, ohne den Zustand eines Rückmelde-Flip-Flops zu ändern, daß das
Schaltmittel nach der Ausführung des Befehls über eine von den Quittungsleitungen ein Quittungssignal
auf eines der UND-Gatter des Zuordners gibt und dieses UND-Gatter sperrt, wodurch das ursprüngliche
Ausgangssignal des dem Zuordner zugeordneten UND-Gatters wieder hergestellt und der Zustand des
Rückmelde-Flip-Flops über ein mit dem UND-Gatter verbundenes Zeitglied gesetzt wird, worauf auf einer
Rückmeldeleitung ein Signal auf die zentrale Steuerung gegeben wird.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß die gestellte Aufgabe mit einer
nur geringen Zahl von logischen Bauelementen gelöst werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Quittiereinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Impulsplan zur Fig. 1.
In der Fig. 1 sind drei bistabile Kippstufen BFFl, BFFl, BFFi mit jeweils zwei Ausgängen sowie acht
UND-Gatter UGl... UGS mit jeweils vier Eingängen gezeigt. Drei der vier Eingänge der UND-Gatter
UGl... UGS werden von den Ausgängen der bistabilen Kippstufen BFFl, BFFl, BFFi angesteuert, während
der vierte Eingang an jeweils einer von acht Quitlungsleitungen QLl... QLS liegt. Im einzelnen
geschieht die Ansteuerung der UND-Gatter UGl... UGS durch die bistabilen Kippstufen BFFl,
BFFl, BFFi auf die Weise, daß z.B. ein Ausgang der bistabilen Kippstufe BFFl den ersten Eingang der
UND-Gatter UGl, UG3, UG5, UGl und der andere Ausgang dieser bistabilen Kippstufe den ersten Eingang
der UND-Gatter UGl, UG4, LG6, UGS beaufschlagt.
Auf diese gleiche Wek-c wie die bistabile
Kippstufe BFFl mit den ersten Eingängen der UND-Gatter UGl... UGS verbunden ist, sind auch
die bistabilen Kippstufen BFFl bzw. BFF3 mit derr
jeweils zweiten bzw. jeweils dritten Eingang der UND-Gatter UGl...UGS verbunden. Die UND-Gatter
UGl... UGS bilden zusammen einen sogenannten Zuordner ZO. Die UND-Gatter
UGl... UGS besitzen jeweils einen Ausgang, der auf ein weiteres UND-Gatter UG9 führt. Der Ausgang
dieses UND-Gatters UG9 ist mit einem Zeitglied TG verbunden. Von dem Ausgang des Zeitgliedes TG
führt eine Verbindung auf den einen Eingang einer bistabilen Kippstufe RF für die Rückmeldung, deren
zweiter Eingang an einer Rückstellungsleitung RSL liegt. An dem Ausgang der bistabilen Kippstufe RF
ist die Rückmeldeleitung RML angeschlossen.
Es sei nun angenommen, ein Befehl werde von der zentralen Steuerung auf eine periphere Einrichtung
gegeben, wobei der Befehl in Form von drei parallelen oder seriellen Bits vorliegen möge. Diese drei Bits
werden den bistabilen Kippstufen BFFl, BFFl, BFF3 zugeführt. Standen zu Beginn der Betrachtung
an den Ausgängen der bistabilen Kippstufen BFFl, BFFl, BFFZ die Informationen OL, OL, OL an. so
stehen z.B. bei einem ankommenden Befehl LOL nunmehr die Informationen LO, OL, LO an, d.h. nur
am UND-Gatter UG3 liegen die Durchschaltebedingungen vor, wenn man annimmt, daß die Quittungsleitung QL3das UND-Gatter UG3 vorbereitet hatte.
Das UND-Gatter UG3 gibt hierauf einen Steuerimpuls über die Befehlsleitung BL3 auf ein nicht dargestelltes
Schaltmittel, z.B. ein Relais. Die Zeitdauer dieses Steuerimpulses ist in der Fig. 2 unter der Ziffer
I durch die Zeitpunkte A und B angegeben. Gleichzeitig bewirkt der Steuerimpuls, daß nunmehr
die vorher gegebenen Durchschaltebedingungen des UND-Gatters UG9 nicht mehr vorliegen. Der hierdurch
verursachte Potentialsprung am Ausgang des UND-Gatters £7G9istinderFig. 2 unter der Ziffer V
dargestellt. Sobald infolge des auf das Schaltmittel ge-
gebenen Steuerimpulses der Befehl ausgeführt ist, wird auf die Quittungsleitung QL3 ein Signal gegeben,
so daß das UND-Gatter UG3 wieder sperrt. Mit der Sperrung des UND-Gatters UG3 werden die ursprünglichen
Durchschaltebedingungen am UND-
Gatter UG9 wieder hergestellt. Der hierdurch bewirkte Potentialsprung am Ausgang des UND-Gatters
UG9 aktiviert das monostabile Zeitglied TG, das so eingerichtet ist, daß es nur bei einer Potentialänderung
in einer vorbestimmten Richtung einen Impuls abgibt.
Der von diesem Zeitglied TG ausgehende Impuls, der in F i g. 2 unter Ziffer VI dargestellt ist, gelangt hierauf
auf die bistabile Kippstufe RF, weiche aus ihrer Ruhelage gekippt wird. Hierdurch entsteht ein Rückmeldesignal
(Ziffer VII, Fig. 2),dasüberdieRückmeldelei-
tung RML zur zentralen Steuerung gelangt. Die zentrale Steuerung weiß nun, daß die angesteuerte periphere
Einrichtung den Befehl ausgeführt hat und kann dementsprechend den nächsten Befehl aussenden.
Damit die bistabile Kippstufe RF wieder in ihre usprüngliche Lage gebracht wird, gibt die zentrale
Steuerung ein Signal auf die Rückstelleitung RSL (Ziffer VIII in Fig. 2).
In Fig. 2, insbesondere unter den Ziffern III und IV, ist noch der Impulsplan für einen zweiten, zum
Zeitpunkt D auftretenden Befehlsimpuls dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Quittieren von ausgeführten Befehlen in zentral gesteuerten Daten
und Nachrichtensystemen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Befehl von einer zentralen
Einrichtung über einen aus mehreren UND-Gattern (UGl... UGS) bestehenden Zuordner
(ZO) sowohl über eine der Befehlsleitungen (BLl...BLS) auf ein Schaltmittel (z.B. Relais)
als auch auf ein dem Zuordner (ZO) zugeordnetes UND-Gatter (UG9) gelangt, worauf dieses
UND-Gatter (UG9) sein Ausgangssignal ändert, ohne den Zustand eines Rückmelde-Flip-Flops
(RF) zu ändern, daß das Schaltmittel (z.B. Relais) nach der Ausführung des Befehis über eine von
den Quittungsleitungen (QLl... QLS) ein Quittungssignal auf eines der UND-Gatter
(UGl... UGS) des Zuordners (ZO) gibt und dieses
UND-Gatter sperrt, wodurch das ursprüngliche Ausgangssignal des dem Zuordner (ZO) zugeordneten
UND-Gatters (UG9) wieder hergestellt und der Zustand des Rückmelde-Flip-Flops
(RF) über ein mit dem UND-Gatter (UG9) verbundenes Zeitglied (TG) gesetzt wird, worauf auf
einer Rückmeideleitung (RML) ein Signal auf die zentrale Steuerung gegeben wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Befehle, die aus der
zentralen Steuerung kommen und aus η Bits bestehen, η bistabile Kippstufen (BFFl, BFFl,
BFFZ) und 2" UND-Gatter vorgesehen sind, daß die 2" UND-Gatter jeweils η von den bistabilen
Kippstufen (BFFl, BFFl, BFFi) gesteuerte Eingänge
und einen von Schaltmitteln (z.B. Relais) gesteuerten Quittungseingang aufweisen und daß
die insgesamt 2" Ausgänge der UND-Gatter (UGl... UGS) auf ein weiteres UND-Gatter
(UG9) gegeben sind.
3. Schaltunsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die /1 bistabilen Kippstufen
(BFFl, BFFl, BFFi) jeweils zwei antivalente
Ausgänge aufweisen, wobei der erste Ausgang der m-ten Kippstufe mit dem jeweils
m-ten Eingang aller ungeradzahligen UND-Gatter (UG 1, UGi, UGS, UGl) und der zweite Ausgang
der wi-ten Kippstufe mit dem jeweils ersten
Eingang aller geradzahligen UND-Gatter (UGl, UGA, UG6, UGS) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139332 DE2139332C3 (de) | 1971-08-06 | Schaltungsanordnung zum Quittieren von ausgeführten Befehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712139332 DE2139332C3 (de) | 1971-08-06 | Schaltungsanordnung zum Quittieren von ausgeführten Befehlen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139332A1 DE2139332A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139332B2 true DE2139332B2 (de) | 1976-04-22 |
| DE2139332C3 DE2139332C3 (de) | 1976-12-02 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2139332A1 (de) | 1973-02-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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