DE2137635B2 - Wendeschneidplatte für Fräsmesserköpfe - Google Patents
Wendeschneidplatte für FräsmesserköpfeInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Wendeschneidplatte für fräsmesserköpfe mit zwei zueinander parallelen, die
Spanflächen bildenden Flächen von gleicher geometrischer Gestalt und mit zu diesen Flächen rechtwinklig
verlaufenden, Freiflächen bildenden Seitenflächen, die mit den Spanflächen bildenden Flächen die Hauptschneidkanten bilden, wobei zwischen je zwei Seitenflächen zwei formgleiche Nebenflächen angeordnet
sind, die in bezug auf die Mittelebene der Spanflächen gleiche oder entgegengesetzte Neigungen aufweisen
und mit jeweils einer Spanfläche eine Nebenschneidkante bilden, wobei zum Einsatz der Wendeschneidplatten mit positivem Axialwinkel, negativem Radialwinkel und einem Anstellwinkel von weniger als 90°
die Nebenflächen mit den Spanflächen jeweils eine kürzere und eine längere Kante bilden, wobei die kürzeren
Kanten die Nebenschneidkanten sind.
Es ist bereits eine Wendeschneidplatte dieser Art bekannt (DT-OS 1 552 544), bei der die beiden zueinander
parallelen, Spanflächen bildenden Flächen Dreieckform aufweisen. Dabei hat diese Wendeschneidplatte eine
relativ geringe Dichte, d. h., der Abstnnd zwischen den parallelen Spanflächen ist gering, und demzufolge sind
die rechtwinklig dazu verlaufenden Seitenflächen der Wendeschneidplatte nur schmal.
Um mit einem positiven Axialwinkel, negativem Radialwinkel und einem Anstellwinkel von weniger als
90° arbeiten zu können, müssen diese bekannten Wendeschneidplatten radial in den Fräsmesserkopf eingespannt werden, dlu sie erstrecken sich mit ihrer
Hauptebene gegenüber der Drehachse des Frlsmesserkopfes in radialer Richtung.
Eine solche Anordnung der Wendeschneidplatten im Fräsmesserkopf ist jedoch insofern nachteilig, als die
Hauptschnittkräfte gegen den flachen Plattenquerschnitt gerichtet sind und die Wendeschneidplatten daher wegen der in dieser Richtung relativ geringen
FormstabiUtät zu Vibrationen neigen. Schon bei relativ
geringer Spantiefe ergeben sich unsaubere Bearbeitungsflächen an den Werkstücken. Außerdem ist die
Standzeit der Schneidkanten an den Wendeschneidplatten verhältnismäßig kurz.
Zweck der Erfindung ist es, die der vorbeschriebenen, radial in den Fräsmesserkopf einzusetzenden, bekannten Wendeschneidplatte eigentümlichen Nachteile
zu beseitigen. Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wendeschneidplatte der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, die bei einer für den
Fräsvorgang optimalen Schneidengeometrie in Richtung der Schnittkraft ein Maximum an Formstabilität
aufweist, wodurch sich große Vorschübe ermöglichen lassen, sowie beachtliche Abtragsleistungen und Standzeiten sowie eine hochwertige Maßhaltigkeit der Bearbeitungsflächen ergeben.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung
im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Wendeschneidplatte die geometrische Grundform eines Quaders mit größerer Höhe als Breite aufweist, dessen
Längskanten die Hauptschneidkanten und dessen Grund- bzw, Deckflächen die Spanflächen sind.
Solche Wendeschneidplatten lassen sich im Gegensatz zu den Wendeschneidplatten nach der CT-OS
1 552 544 tangential im Fräsmesserkopf anordnen, so daß die der Schnittkraft des Fräsmesserkopfes von der
Bearbeitungsfläche des Werkstückes her entgegenwirkende Reaktionskraft von einem großen Querschnitt
der Wendeschneidplatten -abgenommen und demzufolge auf einer großen Kraftübertragungsfläche in den
Fräsmesserkopf eingeleitet wird. Hieraus resultieren große Vorschübe und beträchtliche Spantiefen bei optimaler Standzeit der Schneidkanten und außerdem ergibt sich bei einwandfreier Spanbildung eine hochwertige Qualität der Bearbeitungsflächen an den Werkstücken.
Durch die DT-PS 1 260 926 ist zwar auch schon die
tangential^ Anordnung von Wendeschneidplatten an Fräsmesserköpfen bekannt, jedoch wird dies mit einem
sehr komplizierten Anschliff der Wendeschneidplatten und mit einer nur schwer herstellbaren Aufnahmetasche im Fräsmesserkopf erkauft. Trotz der tangentialen
Anordnung der Wendeschneidplatten im Fräsmesserkopf können nur relativ geringe Vorschübe, Abtragsleistungen und Standzeiten erreicht werden, weil durch
das Anschleifen einer Spanfläche eine Reduzierung der Eckenwinkel auf 75° eintritt und dadurch beim Beginn
des Schneidens die erste Berührung zwischen dem zu bearbeitenden Werkstück und dem Messer an einer
Ecke desselben und nicht auf dessen Spanfläche stattfindet.
Das Wesen der Erfindung besteht also in der Anwendung der durch die DT-OS 1 552 544 an einer radial
einspannbaren, verhältnismäßig dünnen Wendeschneidplatten vorgeschlagenen Schneidengeometrie
in Verbindung mit einer tangential einspannbaren, in Richtung der Schnittkraft verhältnismäßig dicken Wendeschneidplatte und beruht auf der Erkenntnis, daß nur
die gemeinsame Anwendung dieser je für sich bekannten
Merkmale eine optimale Bearbeitungsqualität an den Werkstücken mit großen Vorschöben. Abtragsleiitungen
und Standzeiten gewährleistet.
Nach einem weiterbildenden Erfindungsmerkmal s können die Nebenflachen aus den Stirnflächen des
Quaders gebildete Endflächen zwischen sich einschließen. Diese Endflächen stellen dabei auch bei nachgeschliffenen
Wendeschneidplatten jederzeit eine einwandfreie Ausrichtung derselben in den Aufnahmetasehen
dev Fräsmesserkopfes und damit einen einwandfreien Rundlauf der Fräsmesserköpfe sicher.
Eine besonders einfache und zweckmäßige Befestigung for solche Wendeschneidplatten am Fräsmesserkopf
ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß diese eine in an sich bekannter Weise die Seitenflächen
durchdringende, rechtwinklig zu diesen verlaufende Mittenbohrung zur Aufnahme einer Befestigungsschraube
aufweisen, die in eine Gewindebohrung im Fräsmesserkopf einschraubbar ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
zeigt
F i g. 1 in räumlicher Ansichtsdarsteilung einen Fräsmesserkopf
mit erfindungsgemäß ausgestalteten Wendeschneidplatten, wobei eine derselben aus einer Aufnahmetasche
des Fräsmesserkopfes entfernt ist,
Fig.2 ebenfalls in räumlicher Ansichtsdarstellung
und größerem Maßstab eine erfindungsgemäße Wendeschneidplatte,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-IH durch die
Wendeschneidplatte nach F i g. 2,
Fig.4 eine Teildraufsicht auf den Fräsmesserkopf
nach Fig. 1,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf F i g. 4 entsprechend der Linie V-V,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie Vl-Vl in F i g. 5, und
F i g. 7 eine Teilansicht des Fräsmesserkopfes längs der Linie VII-VH in F i g. 5 bei der Fräsarbeit an einem
Werkstück.
In F i g. 1 der Zeichnung ist ein Fräsmesserkopf 10 dargestellt, der um die Achse 11 drehantreibbar ist und
bei dem in an seinem Umfang vorgesehenen Taschen 9 eine größere Anzahl von Wendeschneidplatten 15 in
gleichmäßigen Winkelabständen voneinander verteilt befestigt sind
Jede dieser Wendeschneidplatten 15 hat die geometrische Grundform eines Quaders mit zwei parallelen
Seitenflächen 16 und 17 sowie zwei dazu rechtwinklig so gerichtete und parallel zueinander liegende Grundbzw.
Deckflächen 18 und 19, wie besonders deutlich aus Fig.3 hervorgeht Außerdem wird der Quadei von
den beiden Endflächen 27 und 28 in seiner Länge begrenzt, die auf zueinander parallelen und jeweils zu den
Seitenflächen 16 und 17 sowie den Grund- bzw. Deckflächen 18 und 19 im rechten Winkel angeordneten
Ebenen liegen (F i g. 2).
Die F i g. 2 und 3 lassen auch deutlich erkennen, daß die Grund- bzw. Deckflächen 18 und 19 des Quaders
schmaler als dessen Seitenflächen 16 und 17 ausgebildet sind, so daß dieser eine größere Höhe als Breite
aufweist.
Jede Wendeschneidplatte 15 ist schließlich im Anschluß
an die Endflächen 27 und 28 des Quaders zwi- 6$ sehen den beiden Seitenflächen 16 und 17 mit zwei
formgleichen Nebenflächen 21 und 22 ausgestattet, die bezogen auf taue zu den Grund* bzw. Deckflächen 18
und 19 parallele Mittelebene gleiche, aber entgegengesetzte Neigungen aufweisen, und deren Ebene sich jeweils
unter einem Winkel von 45° sowohl zu den Seitenflächen 16 bzw. 17 als auch zu den Endflächen 27
bzw. 28 erstreckt. Die Lage dieser Nebenflä^ben 21 und
22 ist in F i g. 2 dargestellt.
An einer solchermaßen gestalteten Wendeschneidplatte 15 bilden die vier von den Seitenflächen 16, 17
und den Grund- bzw. Deckflächen 18 und 19 begrenzten Längskanten des Quaders vier Hauptschneidkanten
23, 24, 25, 26, während die jeweils von den Nebenflächen 21 und 22 sowie den Grund- bzw. Deckflächen 18
und 19 begrenzten und einerseits gegenüber den Seitenflächen 16 bzw. 17 sowie andererseits gegenüber
den Endflächen 27 und 28 unter 45° geneigt verlaufenden, kürzeren Kanten, jeweils eine Nebenschneidkante
29 bzw. 32 der Wendeschneidplatte 15 bilden.
Eine Wendeschneidplatte 15 mit dieser geometrischen Gestaltungsform besitzt demnach vier gleichartige
Hauptschneidkanten 23 bis 28 und sich jeweils daran unter einem Neigungswinkel anschließende Nebenschneidkanten
29 bzw. 32.
Den F ! g. 1,4, 5 und 7 k<uin entnommen werden, daß
die Wendeschneidplatten 15 in den Fräsmesserkopf 10 mit tangentiaier Lage eingesetzt werden, d. h., daß sie
mit ihren Seitenflächen 16 und 17 tangential zum Umfang des Fräsmesserkopfes 10 liegen und sich demzufolge
mit ihrem größten Querschnitt in Richtung der Schneidkraftkomponente bzw. entgegen der Reaktionskraftkomponente
erstrecken. Aus der F i g. 7 kann weiterhin entnommen werden, daß die Wendeschneidplatten
15 mit negativem Radialwinkel b in den Fräsmesserkopf 10 eingesetzt sind. Die F i g. 4 und 5 machen
wiederum deutlich, daß die Wendeschneidplatten 15 mit einem positiven Axialwinkel im Fräsmesserkopf
10 sitzen, und aus F i g. 4 geht noch hervor, daß sie einen Anstellwinkel gegenüber dem zu bearbeitenden
Werkstück von weniger als 90er besitzen.
Bei dieser Einbauweise der Wendeschneidplatten 15 in den Fräsmesserkopf 10 bildet die in Drehrichtung
des letzteren jeweils vorne liegende Grund- bzw. Deckfläche 18 bzw. 19 in ihrem an die wirksame Hauptschneidkante
23 bis 26 anschließender, Flächenbereich 23a bis 26d die Spanfläche de. Wendeschneidplatten
15, während die jeweils au3enliegende Seitenfläche 16 bzw. 17 die für ein einwandfreies Arbeiten des Fräsmesserkopfes
10 notwendigen Freiflächen zu den in Wirkstellung befindlicher. Hauptschneidkanten bilden.
Zu der jeweils in Wirkstellung liegenden Nebenschneidkanten 29 bzw. 32 bildet die daran anschließende
Nebtnfläche 21 bzw. 22, weil sie gemäß den F i g. 1, 4 und 5 von der Schnittebene dieser Nebenschneidkante
weg geneigt verläuft, so daß die den Nebenschneidkanten 29 bzw. 32 gegenüberliegenden, parallelen Begrtnzungskanten
34 und 35 der trapezförmigen Freiflächen 21 bzw. 22 eine größere Länge als die Nebenschneidkanten
aufweisen.
Wv. bereits beschrieben, sind die Wendeschneidplatten
15 am Fräsmesserkopf 10 in die Taschen 9 eingesetzt, jede dieser Taschen 9 hat eine Grundfläche 36
und zwei im Winkel dazu und zueinander liegende Seitenflächen 37 und 38. Vor der Grundfläche 36 einer
jeden Tasche 9 befindet sich eine Spanaussparung 39. Die Seilenflächen 37 und 38 der Tasche 9 sind eben
ausgebildet, wobei die Seitenflächen 37 rechtwinklig von der Grundfläche 36 etwa in Radialebene zur Rotationsachse
11 aufragen, während die Seitenflächen 38 rechtwinklig zur Grundfläche 36 liegen und sich auch
rechtwinklig an die Seitenflächen 37 anschließen. Die Grundfläche 36 bildet zusammen mit den Seilenflächen
37 und 38 Ausrichtflächen für die Wendeschneidplatten 15. gegen welche diese mit Hilfe einer Schraube 41 verspannt
werden können. Zu diesem Zweck befindet sich in dar Mitte der Grundfläche 36 jeder Tasche ein Gewindleloch
45a. dessen Achse 46 gemäß F i g. 6 gegenüber der auf der Grundfläche 36 stehenden Lotrechten
um «inen Winkel c geneigt verläuft. In dieses Gewindeloch 45a wird die Schraube 41 eingedreht, welche einen
kegelstumpfförmigen Kopf 43 hat. Die Schraube 41 durchdringt eine rechtwinklig zu den Seitenflächen 16
und 17 verlaufende Mittenbohrung 45 in den Wendeschneidplatten 15, welche beidendig eine konisch erweiterte
Sitzfläche 44 aufweist.
Beim Eindrehen der Schraube 41 in das Gewindeloch 45a wird der Schraubenschaft elastisch verformt, sobald
der konische Kopfteil 43 in die konische Sitzfläche 44 eindringt, wie das aus F i g. 5 ersichtlich ist. Auf
Grund dieser elastischen Verformung wird die Wendeschneidplatte 15 kantengenau gegen die beiden Seitenflächen
37 und 38 sowie flächig auf die Grundfläche 36 der Tasche 9 gepreßt, so daß eine exakte Ausrichtung
der Wendeschneidplatten 15 im Fräsmesserkopf 10 auf einfache Weise erreicht ist.
Da die Wendeschneidplatten 15 die geometrische Grundform eines Quaders haben, lassen sich infolgedessen
nacheinander durch einfaches Verdrehen um 180" in ihrer Befestigungsebene zwei verschiedene
Haupt- und Nebenschneidkanten in Arbeitsposition setzen. Nach Wenden der Befestigungsebene jeder
Wendeschneidplatte 15 um 180° stehen sodann zwei weitere Haupt- und Nebenschneidkanten zur Verfügung.
Von diesen gelangt die eine unmittelbar durch das Wenden der Befestigungsebene der Wendeschneidplatte
15 in Arbeitsposition, während die andere wiederum durch Verdrehen der Wendeschneidplatte 15 um
180 in der gewendeten Befestigungsebene in ihre Arbeitsposilion
gebracht werden kann.
Alle Haupt- und Nebenschneidkanten der Wendeschneidplatten 15 können nachgeschärft werden, ohne
daß sich die Gesamtlänge und die Gesamtbreite der Wendeschneidplatten 15 ändert. Die Nebenschneidkanten
29 und 32 werden einfach durch Abschleifen der trapezförmigen Freiflächen 21 und 22 geschärft. Zum
Schärfen der Hauptschneidkanten 23 bis 26 brauchen
ίο nur die daran angrenzenden Bereiche 23a bis 26a der
Spanflächen 18 und 19 oder aber auch die Spanflächen 18 und 19 in ihrer Gesamtbreite abgeschliffen zu werden.
Da auch beim Nachschleifen die Breite und die Länge der Wendeschneideplatten 15 unverändert erhalten bleibt, können diese immer in genau vorgegebener Position am Fräsmesserkopf 10 ausgerichtet werden.
Da auch beim Nachschleifen die Breite und die Länge der Wendeschneideplatten 15 unverändert erhalten bleibt, können diese immer in genau vorgegebener Position am Fräsmesserkopf 10 ausgerichtet werden.
Ein mit Wendeschneidplatten 15 der vorbeschriebenen Quader-Grundform bestückter Fräsmesserkopf gewährleistet
bei hervorragender Stabilität eine optimale Spanbildung und ermöglicht zugleich durch große Vorschübe
große Abtragsleistungen an den zu bearbeitenden Werkzeugen bei guten Standzeiten der Schneidkanten.
Diese Vorteile resultieren nicht nur daraus, daß die Wendeschneidplatten mit positivem Axialwinkel,
negativem Radialwinkel und einem Anstellwinkel von weniger als 90° arbeiten, sondern sie sind zu einem besonders
wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, daß die Wendeschneidplatten 15 im Fräsmesserkopf 10 tan gential
angeordnet sind und daher mit ihrem größten Querschnitt in Richtung der Schnittkraftkomponente
bzw. entgegen der Reaktionskraftkomponente liegen. Aus dieser Anordnung resultiert nämlich ein vibrationsfreier
Lauf der Fräsmesserköpfe, welcher trotz großer Vorschübe und sich daraus ergebender hoher Abtragsleistung zu qualitativ hochwertigen Bearbeitungsflächen
an den Werkstücken führt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Wendeschneidplatte for Fräsmesserköpfe mit
zwei zueinander parallelen, Spanflächen bildenden s Flächen von gleicher geometrischer Gestalt und mit
wi diesen Flächen rechtwinklig verlaufenden, Freiflächen bildenden Seitenflächen, die mit den Spanflächen bildenden Flächen die Hauptschneidkanten
bilden, wobei zwischen je zwei Seitenflächen zwei formgleiche Nebenflächen angeordnet sind, die in
bezug auf die Mittelebene der Spanflächen gleiche aber entgegengesetzte Neigungen aufweisen und
die mit jeweils einer Spanfläche eine Nebenschneidkante bilden, wobei zum Einsatz der Wendeschneid-
platten mit positivem Axialwinkel, negativem Radialwinkel und einem Anstellwinkel von weniger als
90° die Nebenflächen mit den Spanflächen jeweils eine kürzere und eine längere Kante bilden, wobei
die kürzeren Kanten die Nebenschneidkanten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendeschneidplatte (15) die geometrische Grundform
eines Quaders mit größerer Höhe als Breite aufweist, dessen Län^skanten die Hauptschneidkanten
(23 bis 26) und dessen Grund- bzw. Deckflächen die Spanflächen (18; 19) sind.
2. Wendeschneidplatte nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenflächen (21, 22) aus
den Stirnflächen des Quadergrundkörpers gebildete Endflächen (27,28) zwischen sich einschließen.
3. Wendeschneidplatte nach den Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet rturch eine die Seitenflächen
(16, 17) durchdringende, rechtwinklig zu diesen verlaufende Mittenbohrung '45) zur Aufnahme einer
Befestigungsschraube (41), die in eine Gewindebohrung (45a) im Fräsmesserkopf (10) einschraubbar ist.
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ID=22079489
Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7128894U Expired DE7128894U (de) | 1970-08-28 | 1971-07-28 | Wendeschneidplatte fuer fraesmesserkoepfe |
Country Status (12)
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