DE2137293C2 - Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten - Google Patents

Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten

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DE2137293C2
DE2137293C2 DE19712137293 DE2137293A DE2137293C2 DE 2137293 C2 DE2137293 C2 DE 2137293C2 DE 19712137293 DE19712137293 DE 19712137293 DE 2137293 A DE2137293 A DE 2137293A DE 2137293 C2 DE2137293 C2 DE 2137293C2
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DE19712137293
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DE2137293A1 (de
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Peter Dipl.-Ing. 7012 Fellbach Hablizel
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Bosch Telecom GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • H04L25/03006Arrangements for removing intersymbol interference
    • H04L25/03012Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
    • H04L25/03114Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals
    • H04L25/03127Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals using only passive components

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Description

Die Erfindung betrifft einen Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten mit einer Eingangsgabelschaltung und einer Hauptsignaleinkoppelschaltung, deren Ausgang an eine mit einer Ausgangsschaltung abgeschlossenen Sammelleitung angeschlossen ist. Ein derartiger Echoentzerrer ist bekannt (DE-PS 12 86 573).
Echoentzerrer dienen in der Nachrichtentechnik dazu, lineare Verzerrungen von Übertragungssystemen auszugleichen. Bei solchen Echoentzerrern wird das zu entzerrende Hauptsignal auf einer Sammelleitung mit mehreren sogenannten Echos zusammengefügt. Diese Echos sind in ihrer Amplitude so einstellbar, daß die Vektorsumme aus Echos und Hauptsignal einen gewünschten frequenzgang ergibt, etwa vergleichbar der Fourier-Reihe einer Funktion.
Zusätzlich zu jeder Frequenzgangentzerrung ist es bei vielen Übertragungssystemen nötig, für diskrete Frequenzen, z. B. Pilotfrequenzen, Entzerrer vorzusehen.
Bei bekannten Lösungen sind Echoentzerrer und Pilotentzerrer getrennte Vierpole, zwischen die je nach Anwendungsfall beziehungsweise Pegelverhältnissen Verstärkungs- oder Dämpfungsvierpole oder beides geschaltet sind. In all diesen Fällen ist der PUotentzerrer ein Dämpfungsvierpol mit einer bestimmten Mindestgranddämpfung, welche durch die Pilotentzerrungsamplitude gegeben ist und desäen Dämpfung im Bereich der Pilotfrequenzen variiert werden kann.
Die Einstellung der Pilotentzerrer erfolgt entweder in Stufen mittels Lötbrücken, Schaltern oder Steckern
ίο oder stetig mit Hilfe von Potentiometern oder veränderbaren Kondensatoren, welche wesentlich höhere Zuverlässigkeit haben als veränderbare Widerstände. Ein Entzerrer mit Drehkondensatoren wird z. B. in der DE-OS 18 05461 beschrieben; seine Nachteile liegen bei dem erforderlichen kleinen Innenwiderstand der Speisespannungsquelle und der relativ hohen Grunddämpfung.
Bei allen Entzerrern der angegebenen Art wird durch den tieferen Pegel am Ausgang der Entzerrerschaltung die Geräuschbilanz verschlechtert Ein weiterer Nachteil, vor allem bei dualen Umschaltungen, ist durch den Aufwand an Bauelementen gegeben.
Aus der DE-PS 12 85 573 ist ein Echoentzerrer, bestehend aus zwei Laufzeitketten und einer gemeinsamen Sammelleitung für das Hauptsignal und die einstellbaren Echos beider Laufzeitketten bekannt Dieser Echoentzerrer weist eine Eingangsgabelschaltung auf, die das Eingangssignal einer Laufzeitkette und über einen Tiefpaß der Sammelleitung zuführt. Außerdem ist die Sammelleitung am Ausgang mit einer Transistorslufe abgeschlossen.
Es wird in der DE-PS 12 86 573 kein Hinweis gegeben auf eine Pilotentzerrung, geschweige denn eine vorteilhafte Schaltungsanordnung zur Echo- und Pilotentzerrung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Echoentzerrer der eingangs genannten Art anzugeben, der zur Entzerrung von Piloten nur eine geringe zusätzliche Dämpfung (d. h. wesentlich kleiner als der Entzerrungsbereich) zur erforderlichen Grunddämpfung des Echoentzerrers benötigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß entweder durch die im Anspruch 1 oder 2 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
In den Fig. 1—5 sind Anwendungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Es werden folgende Symbole verwendet:
G ist eine Verzweigungsschaltung mit einem Eingang so und mehreren Ausgängen, im Spezialfall z. B. eine
Gabelschaltung mit 2 Ausgängen.
HF ist eine Laufzeitkette zur Entzerrung des gesamten
Übertragungsbandes.
H ist eine Hauptsignaleinkoppelschaltung, die die Signale des Übertragungsbandes auf die Sammelleitung gibt.
SA ist die Sammelleitung auf der die Hauptsignale, die Echosignale und die Pilotentzerrungssignale addiert werden.
E sind die Einkoppelschaltungen für die Echos bzw.
die Pilotentzerrungssignale.
A ist die Ausgangsschaltung der Sammelschiene.
W ist eine Verzweigungsschaltung mit mehreren Ausgängen (ζ. Β. Gabel oder Frequenzweiche).
PX und P 2 sind Pilotentzerrungsschaltungen, die diskrete Frequenzen aus dem Übertragungsband herausfiltern und sie, in der Zusammenschaltung mit E, mit einstellbaren Amplituden versehen.
BP ist ein Bandpaß, der einen zu entzerrenden Teilbereich aus einem Übertragungsband herausfiltert
NF ist eine Laufzeitkette zur Entzerrung eines Teilbereiches des Übertragungsbandes.
Sämtliche gezeigten Anordnungen haben als Eingang die Verzweigungsschaltung G, an deren einen Ausgang die Laufzeitkette //Fund an deren anderen Ausgang die Hauptsignaleinkoppelschaltung H angeschlossen ist Die Echoeinkopplungen der Laufzeitketten und die Einkoppluogen der Pilotentzerrer Fsind mit der aus der Hauptsignaleinkoppelschaltung H gespeisten Sammelleitung SA verbunden. Die Schaltung A bildet den Ausgang des Echoentzerrers.
In F i g. 1 ist an den Ausgang der Hauptsignaleinkoppelschaltung H eine Verzweigungsschaltung W mit in diesem Fall zwei Ausgängen angeschaltet Der eine Ausgang ist mit einer Pilotentzerrungsschaltung P1, der andere mit einer Kettenschaltung aus dem Bandpaß BP und der Laufzeitkette NF verbunden. An den Ausgang der Laufzeitkette HF ist eine zweite Pilotentzerrungsschaltung P 2 angeschlossen. Die Anordnung nach F i g. 2 unterscheidet sich von der Anordnung nach F i g. 1 dadurch, daß die Kettenschaltung aus dem Bandpaß und der Laufzeitkette NF fehlt und die Pilotentzerrungsschaltung P 2 statt an der Laufzeitkette HF jetzt am 2. Ausgang der Verzweigungsschaltung W angeschlossen ist.
Bei F i g. 3 entfällt die Verzweigungsschaltung W, die Pilotentzerrungsschaltung P1 ist direkt an die Laufzeitkette HF und die Pilotentzerrungsschaltung P 2 direkt an den Ausgang der Hauptsignaleinkoppelschaltung angeschlossen.
F i g. 4 ist gegenüber F i g. 3 erweitert durch eine Kettenschaltung eines Bandpasses BP und einer Laufzeitkette NF die zwischen die Laufzeitkette HF und die Pilotentzerrungsschaltung Pi geschaltet ist.
In der F i g. 5 ist an den Ausgang der Laufzeitkette HF eine Pilotentzerrungsschaltung P2 und an den Ausgang der Hauptsignaleinkoppelschaltung Heine Kettenschaltung eines Bandpasses BP, einer Laufzeitkette NF und einer Pilotentzerrungsschaltung P1 angeschaltet.
Zur Beschreibung der Erfindung dient Fig. 1. An einen Ausgang der Verzweigungsschaltung C ist eine « Laufzeitkette zur Entzerrung des gesamten Übertragungsbereiches HF und daran eine Pilotentzerrungsschaltung P2 zur Entzerrung eines innerhalb dieses Bandes liegenden Piloten angeschlossen. Am anderen Ausgang der Verzweigungsschaltung G liegt eine Hauptsignaleinkoppelschaltung H, deren Einkopplung mit der Sammelschiene SA und deren Ausgang mit einer Verzweigungsschaltung VV verbunden ist. An deren Ausgängen liegen zum einen eine Pilotentzerrungsschaltung P1 zur Entzerrung eines anderen als des oben angegebenen Piloten und zum anderen über einen Bandpaß BP eine Laufzeitkette NF zur Entzerrung eines Teilbereiches des gesamten Übertragungsbandes. Am Ausgang 1 der Laufzeitkette //Fund am Ausgang 2 der Verzweigungsschaltung W steht das gesamte Frequenzband einschließlich der vorhandenen Pilotfrequenzen zur Verfugung. In den Pilotentzerrungsschaltungen werden die zu entzerrenden. Pilotfrequenzen ausgefiltert und durch Allpaßschaltungen wird die Phasendrehung dieser Pilotentzerrungssignale gegenüber der der entsprechenden Pilotsignale auf der Sammelleitung SA auf das kleinstmögliche Vielfache von 180° bzw. das kleinstmögliche K ■ Π gebracht Über die einstellbare Einkoppelschaltung kann in diesem Fall das Entzerrungssignal mit der richtigen Phase und Amplitude auf die Sammelleitung SA gegeben und damit die Vektorsumme aus Pilotsignal und Pilotentzerrungssignal wie gewünscht eingestellt werden.
Die durch die PiJotentzerrer-Einkoppiungen auf der Sammelleitung hervorgerufene zusätzliche Dämpfung des Hauptsignals ist erheblich kleiner als sie nötig war zur Entzerrung von Piloten auf die bisher übliche Art.
In einer ausgeführten Schaltung betrug der Anstieg der Grunddämpfung des verwendeten Echoentzerrers bei Entzerrung eines Piloten etwa 0,5 dB bei einer möglichen Entzerrung von ±2 dB. Dazu ist bei bisher üblichen, in Kettenschaltung getrennt aufgebauten Pilotentzerrern mindestens eine Grunddämpfung von 2 dB erforderlich.
F i g. 6 und 7 zeigen mögliche Ausführungsformen von Pilotentzerrungsschaltungen.
In Fig.6 sind hinter ein Pilotfilter PF mehrere Allpässe bestehend aus Längsinduktivität L und Querkapazität Cgeschaltet, und am letzten Allpaß wird das Entzerrungssignal abgenommen und über eine übliche Einkoppelschaltung Fauf die Sammelleitung SA gegeben.
In F i g. 7 ist ein Phasenkorrekturglied PH mit einem überbrückten T-Glied verbunden, dessen Querzweig aus einem Parallelresonanzkreis (L 2, C2, R 1) besteht und dessen Längszweig mit einem Reihenresonanzkreis (L 3, C3, R 3) überbrückt ist. Beide Resonanzkreise sind auf die Pilotfrequenz oder unmittelbar danebenliegende Frequenzen abgestimmt. Das Pilotentzerrungssigr.f wird am Parallelresonanzkreis abgenommen und über eine übliche Einkoppelschaltung E auf die Sammelleitung SA gegeben.
Sowohl die Allpässe aus F i g. 6 als auch das überbrückte T-Glied aus F i g. 7 sind mit ihren Scheinwiderständen Zabgeschlossen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten mit einer Eingangsgabelschaltung und einer Hauptsignaleinkoppelschaltung, deren Ausgang an eine mit einer Ausgangsschaltung abgeschlossenen Sammelleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den Laufzeitketten (HF, NF) Pilotentzerrer (Pi, P2) liegen, die aus einem selektiven Pilotfilter (PF) und einer mit der Sammelleitung (SA) verbundenen Einkoppelschaltung (E) für das entzerrende Pilotsignal bestehen (F i g. 5,6).
2. Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten mit einer Eingangsgabelschaltung und einer Hauptsignaleinkoppelschaltung, deren Ausgang an eine mit einer Ausgangsschaltung abgeschlossenen Sammelleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an weiteren Ausgängen der Hauptsignaleinkoppelschaltung f//,JPilotentzerrer liegen, die aus einem selektiven Pilotfilter (PF) und einer mit der Sammelleitung (SA) verbundenen Einkoppelschaltung (E) für das entzerrende Pilotsignal bestehen.
3. Echoentzerrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Pilotfilter (PF) und der mit der Sammelleitung (SA) verbundenen Einkoppelschaltung (E) ein oder mehrere Allpässe (C, L) geschaltet sind (F i g. 6).
4. Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die selektiven Pilotfilter (PF) aus einem Phasenkorrekturglied (PH) und einem überbrückten T-Glied (R 2, Λ 3, C2, C3, L 2, L 3, Z) bestehen, dessen Querzweig aus einem Parallelresonanzkreis (R2, L2, C2) gebildet wird und dessen Längszweig (Z, Z) mit einem Reihenresonanzkreis (R 3, C3 L 3) überbrückt ist (F i g. 7).
5. Echoentzerrer mit einer oder mehreren Laufzeitketten nach einen? der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkoppelschaltung (E) aus einem Doppeldifferentialdrehkondensator besteht.
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