DE2137125A1 - Zirkular polarisierte Radarantenne - Google Patents

Zirkular polarisierte Radarantenne

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DE2137125A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01Q13/00Waveguide horns or mouths; Slot antennas; Leaky-waveguide antennas; Equivalent structures causing radiation along the transmission path of a guided wave
    • H01Q13/02Waveguide horns
    • H01Q13/025Multimode horn antennas; Horns using higher mode of propagation

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  • Aerials With Secondary Devices (AREA)
  • Waveguide Aerials (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

Patentanwalt
Dipi.-Phys. Leo Thul
Stuttgart
D.E.Beguin-7
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Zirkular polarisierte Radarantenne.
Die Erfindung bezieht sich auf eine zirkulär polarisierte Radarantenne, bestehend aus einem Hornstrahler mit Polarisator als Primärstrahler und richtenden Mitteln wie einem Spiegel oder einer elektrischen Linse als Sekundärstrahler, insbesondere- für Monopuls-Radaranlagen.
Bei Monopuls-Radaranlagen mit einer Antennenanordnung, bestehend aus einer Hornantenne als Primärstrahler und einem zur Hornantennenachse symmetrisch ausgebildeten Parabolspiegel ist es bekannt, zur Elimination von Regenechos mit zirkularer Polarisation zu arbeiten. Hierzu wird ein Polarisator aus parallel zueinander angeordneten Metallplatten vor der Hornantennenöffnung, die linear polarisiert erregt wird, angeordnet. Der Polarisator liegt dabei parallel zur Hornöffnung und seine Platten bilden dabei mit der Polari-
ti ' Λ
sationsrichtung der Primärstrahlung einen Winkel von ^5 · Feldkomponenten senkrecht zu den Platten werden nicht durch
Dr.Le/An
2^. Juli 1971 ·/·
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D.E.Beguin-7
den Polarisator beeinflußt. Hingegen sind die Komponenten parallel zu diesen Platten um 90 phasenverschoben, so daß sich eine zirkulär polarisierte Strahlung ergibt.Als weitere Ausführungsform von Polarisatoren sind dielektrische Polarisatoren ebenfalls bekannt. Der Reflektionsfaktor von Regenwolken ist für beide Polarisationskomponenten gleich, so daß an ihnen reflektierte zirkulär polarisierte Wellen auch zirkulär polarisiert sind. Wenn diese reflektierte Welle den Polarisator durchläuft, wird die Komponente parallel zu den Platten erneut um 90° gedreht, so daß sich bei Zusammensetzung mit der anderen Komponente eine linear polarisierte, fc aber zu der ausgesendeten senkrecht stehende, linear polarisierte Welle ergibt. Befindet sich in Hornanordnung ein Filter, das senkrecht zu der Speisepolarisationsrichtung stehende Signale sperrt, so werden die Regenechos gesperrt. Da aber auch andere Objekte für beide Komponenten gleiche Reflektionskomponenten aufweisen können, würden auch deren Echos unterdrückt. Deshalb setzt man zirkulär polarisierte Wellen nur dann ein, wenn Regenechos unterdrückt werden müssen. Deshalb muß ein solcher Polarisator vom Bedienungspersonal nach Bedarf anzubringen und zu entfernen sein.
Pur die Anbringung solcher Polarisatoren ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Einmal kann der Polarisator der ganzen Antennenanordnung, bestehend aus Primär- und Sekundärstrahler vorgesetzt werden. Besteht der Sekundärstrahler aus einem Spiegel, so kann der Polarisator auf oder vo r der Spiegelfläche angebracht sein. In beiden Fällen ergeben sich mechanisch sehr große Polarisatoren, deren wahlweises Anbringen und Entfernen kostspielige Einrichtungen erfordert.
Wenn der Polarisator nun zwischen Hornstrahleröffnung und Spiegel in einem Abstande von mehreren Wellenlängen angebracht ist, so müssen runde Polarisatoren verwendet werden, die
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D.E. Beguin-7 ^
außerdem noch einen Teil der Spiegelfläche in Strahlungsrichtung abdecken.
Wird nun der Polarisator kurz vor oder unmittelbar an der Hornstrahleröffnung angebracht, also in der sogenannten Fresnel-Zone, so bewirkt er abhängig vom Strahlungwinkel unerwünschte Phasenverschiebungen der Feldkomponenten.
Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, für den Pail, daß der Polarisator unmittelbar vor der Hornö'ffnung angebracht ist, in welcher Lage sich ein Vorsetzen oder Entfernen konstruktiv am einfachsten erreichen läßt, diese unerwünschten Einflüsse auf das abgestrahlte Feld zu beseitigen.
Für die Lösung dieser Aufgabe wird eine zirkulär polarisierte Radarantenne, bestehend aus einem Hornstrahler mit Polarisator als Primärstrahler und richtenden Mitteln, wie einem Spiegel oder einer elektrischen Linse als Sekundärstrahler, insbesondere für Monopuls-Radaranlagen, eingesetzt, und die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hornstrahler als an sich bekannter Mehr-Moden/HornstraJiler mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist, der durch einen Rechteckhohlleiter durch Wellen eines Schwingungsmodus gespeist wird, daß die Amplituden der durch absatzweise Erweiterungen in der Hauptquerschnittdimension des Rechteckhohlleiters sich ausbildenden Wellen weiterer Schwingungsmoden durch Wahl des Erweiterungsfaktors zueinander auf ein vorgegebenes Verhältnis gebracht werden, daß ferner durch Wahl der Länge des bzw. der Abschnitte des so querschnitterweiterten Rechteckhohlleiters der durch den unmittelbar vor der Hornstrahlungsöffnung angebrachten Polarisator verursachte winkel-
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D.E.Beguin-7 Ή -X-
abhängige Phasenfehler zwischen den Komponenten des elektrischen Feldes so kompensiert wird, daß über einen weiten Winkelbereich die Abstrahlung gleichphasig erfolgt.
Die vorliegende Erfindung soll nun anhand der Figuren eingehend beschrieben werden. Es zeigen dabei:
Fig. 1 einen Rechteckhohlleiter;
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Mehr-Moden-Hornstrahler;
Fig. J5 die Feldverteilung zweier Wellen verschiedenen ^ Schwingungsmodus und ihre Summenkurve;
Fig. 4 einen Hornstrahler mit vorgesetztem Polarisator;
Fig. 5 Phasenverläufe des Hornstrahlerfeldes in Abhängigkeit vom Strahlungswinkel mit und ohne Polarisator;
Figo 6 Araplitudenverläufe des Hornstrahlers in
Abhängigkeit vom Strahlungswinkel mit und ohne Polarisator;
Fig. 7 den Phasenverlauf zwischen Referenz- und
Differenzkanal einer Monopuls-Radaranlage in
Abhängigkeit vom Winkel;
FIg=, 8 das verhältnis zwischen den Amplituden des
Differenz- und Referenzkanals in Abhängigkeit vom Winkel.
1 Π S 8 Ö 6 / 1 3 0 8
D.E.Beguin-7 ^ . - S' - -
In Fig. 1 ist 1 die öffnung eines Rechteckwellenleiters mit einer Breite a und einer Höhe c. Wenn die Maße von a und c in Bezug auf die Wellenlänge im freien Raum so gewählt werden, daß p· ^. a ^, d und c <, ^ ist, so können sich im Wellenleiter nur Η-Wellen fortpflanzen, also Meilen, bei denen der elektrische Feldvektor senkrecht zur Fort Pflanzungsrichtung Cz steht. In der öffnungsetoene ergibt sich die mit 3 bezeichnete elektrische Peldverteilung, die die Einhüllende dar elektrischen Feldvektoren 4 ist. Solch ein Feldaufbau wird TE1n - bzw. H1n- Modus genannt, wobei
.LU IU
die Indices 1 und 0 bedeuten, daß das Maximum des elektrischen Feldes in der Ox-Ächse verläuft und in der Oy-Achse nicht vorhanden ist* Wenn bei der gleichen Wellenlänge im freien Raum d die Breite a des Wellenleiters 2 vergrößert x*jird, können sich Moden mit anderem Feldaiafbau. ausbilden*, die dann als TE _ - bzw. EL0 - Modus bezeichnet werden. Gans allgemein gilt, daß bei Vergrößern der Breite a. und Höhe c andere Feldaufbauformen mit H-Weilen/Modus, dann bezeichnet als TE - bzw. H - Modus oder E-Wellen-Modus, dann bezeichnet als TM 9 t - bzw. E « β - Modus,
EsI & ί ϊίι JlJL
auftreten können. Hierbei sei bemerkt, daß dann bei einem E-Wellen-Modus die Indices m' bzw. n1 immer unterschiedlich von 0 sind. Wie Fig. 1 zeigte kann eine elektrische Ebene E mit den Koordinaten Oy und Oz und eine magnetische Ebene H mit den Koordinaten Ox und Oz definiert werden, wobei die beiden Ebenen zueinander senkrecht stehen.
Um eine Übergangsanpassung des Wellenleiters an den freien Raum vorzunehmen, wird der WellenleiterquersöStoitt vergrößert. Wenn dies nur in einer der beiden Dimensionen geschieht, so entsteht ein Sektorhornstrahler» Eine Verbreiterung des Wellenleiters kann grundsätzlich in der E- und in der Η-Ebene erfolgen^ und es liegt ein Hornstrahler mit einer Verbreiterung In der H=Ebene vor,
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D.E.Beguin.-7 » β
wenn die seitliehen Begrenzungen senkrecht zu dieser Ebene versetzt sind» Im Falle der FIg. 1 erfolgt also eine Verbreiterung in der H-Eben©Ä wenn der Abstand der Seitenwände 5 und 6 vergrößert wird.
Um das Strahlungsdiagramm eines Es^nstrahlers zu verändern« ist es zuweilen von Interssae, daß mehrere Moden gleichzeitig an der Hor-nöffnung a^ft-reten, wobei jeder Modus eine bestimmte Amplitude aufweist. Bei einem Hornstrahler treten mit Vergrößerung Ί3Τ öffnimgsabmessungen nacheinander unterschiedliche Modsn auf, wobei aber die Amplituden nicht genau genug best-isst sind. Um versehie-" dene Moden mit genauen Einzelaraplitsden zu erhalten, werden schrittweise Erweiterungen ver^-sadet. Wenn auf diese Weise die verschiedenen gewönselitsn Moden erhalten - wurden, erfolgt die Strahlungsanpass'jng des letzten so erweiterten MellenleiterabseiHiittas an den freien Rauia mittels eines Hornstrahler-s* Ie der Antennentechnik wird solch ein schrittweise erweitsa^ter Wellenleiter mit nachgeschaltetera Hornstrahler als "Mehr-Moden- Hornstrahler" bezeichnet.
Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt Jareh einen Mehr-Moden-Hornstrahler. Dieser Hornstrahler m?d gespeist durch fc einen Rechteckhohlleiter nach Figo t ssit den Abmessungen a und c, die so gewählt sind, daß ^m? der H,Q - Modus sich darin fortpflanzt. Die breit©^ Abmessung a ist dabei auf den Wert b erweitert, so <äsS sish der H-^n - Modus
"id -^
ausbilden kann. Es ist also =^ «£ b < 2d. Das Verhältnis k der Amplituden der Moden H,n und fL,^ hangt für eine bestimmte Frequenz von den Werten fifc a und b ab und entspricht dem harmonischen Verhältnis zwischen diesen beiden Werten. Das Hohlleiterstüek 10 mifc der Breite b ist darauf in der Η-Ebene verbreitert sii eines« Sektor-Hornstrahler 11 mit der öffnungsbreite A. Die Fig. 2 zeigt
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D.E.Beguin-7
also einen Querschnitt durch den Mehr-Moden-Hornstrahler in der H-Ebene.
Verursacht durch den Teil 11 des Mehr-Moden-Hornstrahlers, können auch andere Moden als H,o und £UQ auftreten. Diese haben aber geringe Amplituden, so daß ihr Einfluß auf die Feldverteilung an der Hornstrahleroffnung 12 und damit auch auf das Strahlungsdiagramm vernachläßigt werden kann. Die elektrische Feldverteilung in der Hornstrahleroffnung 12 wird durch die vektorielle Addition der Moden H10 und also durch deren Amplituden und Phasen bestimmt.
Die Fig. 3 zeigt für die Hornstrahleroffnung 12 in Kurve die Amplitudenverteilung der H,Q - Meile und in Kurve 16 die der H,Q - Welle. Kurve VJ zeigt die Summenkurve, wobei angenommen ist, daß die Wellen beider Moden im Öffnungsmittelpunkt N miteinander phasengleich sind.Die Achse X1OX ist dabei normiert im Verhältnis des Abstandes vom öffnungsmittelpunkt N zu der halben Hornstrahleroffnung ^ aufgetragen.
Die Phasengleichheit im Punkte N für die Wellen der Moden eines Mehr-Moden-Hornstrahlers wird haupi^chlich durch Wahl der Länge Ll erzielt, womit im Abschnitt 10 dann der Phasenangleich erfolgt.
Wie in Fig. 4 dargestellt, scheint für die Hornstrahleroffnung 12 die Strahlung von einem Punkte S auszugehen. Infolge unterschiedlicher Weglängen haben also die Wellen an unterschiedlichen Punkten der Hornstrahleroffnung 12 nicht die gleiche Phase. Es kann gezeigt werden, daß die Phasenverschiebungen über die Hornöffnung für die Moden H10 bzw. H,o durch BX~ bzw. CX^ benimmt sind, worin B bzw. C die maximale Phasenverschiebung gegenüber dem
3 0 Π
D.E.Beguin-7 S
öffnungsmittelpunkt N ist, die an den Rändern des Hornstrahlers auftritt. Jede der ausgesendeten Wellenformen H10 und H,Q hat einen Strahlungswinkelbereich von O bis Tq. Wenn nun ein Polarisator 19 an der öffnung des Hornstrahlers 18 angebracht wird, so ist die 900 Phasenverschiebung zwischen den beiden elektrischen Peldkomponenten abhängig vom Strahlungswinkel, so daß eine gewisse zusätzliche Phasenverschiebung auftritt, die gewisse eliptisch polarisierte Wellen hervorruft. Es kann gezeigt werden, daß der Wert der zusätzlichen Phasenverschiebung gleich
ρ
KX ist, wobei K stets klein gegenüber B und C ist und
t abhängig von der Polarisatortype negativ oder positiv sein kann. Negative Werte (voreilende Phase) erhält man für Polarisatoren mit Leiterblechen und positive Werte (nacheilende Phase) für dielektrische Polarisatoren.
In dem französischen Patent 1 537 O6j5 ist eine Hornantenne ohne Polarisator beschrieben, bei der eine ebene Wellenfront in der Hornstrahleroffnung dadurch erzielt wurde, daß die Länge Ll (Pig. 2) so gewählt wurde, daß eine Phasendifferenz PO zwischen der H.Q - Welle und der H^0 - Welle auftrat. Rechnerisch und experimentell wurde festgestellt, daß dann die Phase P(r) des vom Hornstrahler abgestrahlten Feldes nur wenig innerhalb eines großen ) Bereiches des Winkels r sich ändert.
Da die durch den Polarisator verursachte Phasenverschiebung sich ebenso wie die dei* Moden EL0 und H^0 mit dem Quadrat von X ändert, läßt sich der Polarisatoreinfluß durch Verändern von PO5 also durch Indem der Abmessungen von Ll kompensieren. Inder Praxis wird bei einem Mehr-Moden-Hornstrahler,der die H10 - und H50 - Welle abstrahlt, PO so gewählt, daß die Phase des Gesamtfeldes am Punkte N gleich ist der am Punkte M, bei dem die H50 - Welle die
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Amplitude Null (X = 4) aufweist. Hieraus folgt, daß PO = (1 + ~)t P(M) = (1 + *| , also PO proportional zu B. Der Betrag P, um den PO verändert werden muß, ist für den vorgeschalteten Polarisator gegeben durch
P_ = K m
PO B {L)
Dies gilt nur, wenn ständig der Polarisator vorgeschaltet ist. Wenn vorgesehen ist, diesen nur zeitweise zu verwenden, so muß dann der Wert p' für die Änderung von PO halb so groß wie ρ sein, wodurch die Phase des abgestrahlten Feldes ein wenig durch das Vorschalten oder Entfernen des Polarisators beeinflußt wird. Für diesen Fall gilt also:
Ei = I K (2)
PO 2 B
Bei Verwendung von ρ ist der durch den Polarisator verursachte Phasenfehler völlig kompensiert, da zwar ein Phasenfehler eine elliptische Polarisation verursacht, so kann diese bei Verwendung von p1 klein und über einen großen Bereich von Werten des Strahlungswinkels r konstant gehalten werden.
Es sei vermerkt, daß die Elliptizität der Polarisation von der Differenz der beiden elektrischen Feldkomponenten abhängt, aber solche Amplitudenabweichungen sind vernachlässigbar gegenüber dem Phasenfehler vor der Kompensation.
Fig. 5 zeigt den Phasenverlauf des abgestrahlten Feldes über dem Strahlungswinkel aufgetragen,und zwar zeigt die mit 20 bezeichnete Kurve den des Hornstrahlers allein und die mit 21 bezeichnete Kurve den des Hornstrahlers mit vorgeschaltetem Polarisator und zwar für K = -9 » k = 0,4 PO = + 10 und ρ = 0°. Die Kurven verlaufen eng
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beieinander, wenn für ρ je nach Anwendungsfall Werte nach Formet. (1) bzw» Formel (2) verwendet werden, kann noch eine bessere Kurvengleichheit erzielt werden.
Fig. 6 zeigt dann den Amplitudenverlauf des abgestrahlten Feldes G(r) unter den gleichen Bedingungen, und zwar Kurve 22 für den Hornstrahler allein und Kurve 23 für den Hornstrahler mit vorgeschaltetem Polarisator. Die Abweichung beider Kurven voneinander ist bis zu 20 dB Strahlungsdämpfung kleiner als 1 dB.
Die vorliegende Erfindung kann als Antenne für ein Mono- W pulsradar verwendet werden, wenn der Hornstrahler zusammen mit einem Reflektor verwendet wird.
Kurz soll erwähnt werden, daß mit Monopuls-Radaranlagen Abweichungen zwischen einem Haupt- und einem Nebenziel, z.B. als Azimutabweichung, bestimmt werden können, wobei das Nebenziel eine explodierende Granate sein kann.
Die Antenne einer Monopuls-Radaranlage besteht üblicherweise aus einem Hornstrahler mit Rechteckquerschnitt als Primärstrahler und einer bündelnden Einrichtung, wie einem Spiegel oder einer elektrischen Linse. Bei einer häufig eingesetzten Antenne liegt die Größtabmessung a des Hornstrahlers in der Horizontalen und er ist durch eine senkrechte Wand in der Mitte geteilt. Die Ausgänge der beiden Teile liegen an einer Weichenschaltung, z.B. an einem sogenannten magischen T, die Summe und die Differenz der von beiden Teilen empfangenen Signale bildet. Summen- und Differenzsignal werden dann zwei getrennten Empfangskanälen, genannt Summenkanal S,bzw. Differenzkanal D , zugeführt. Der Summenkanal wird dabei häufig auch als Referenzkanal bezeichnet.
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Es ist möglich, als Primärstrahler für ein Monopuls-Radar einen Hornstrahler ohne Trennwand zu verwenden, wenn dieser als Mehr-Moden-Hornstrahler arbeitet, wie es in den beiden Artikeln auf Seite 444...460 des September I96I-Heftes der Zeitschrift "IRE Transactions on Antennas and Propagation" beschrieben wurde. Solch ein Mehr-Moden-Primärstrahler nutzt die Tatsache aus, daß Wellen unterschiedlicher Schwingungsform und ihre Oberwellen in einem Hohlleiter gleichzeitig bis zu einer durch seine Grenzfrequenz bestimmten oberen Ordnungszahl übertragen werden können. Wenn mehrere Schwingungsmoden in ein und demselben Hohlleiter weitergeleitet werden, so ist es möglich, völlig unabhängig voneinander an der Hornstrahleröffnung das für den Referenzkanal S und den Differenzkanal D benötigte Strahlungsdiagramm zu erzeugen«
Bei Monopuls-Radareinrichtungen und besonders bei kohärenten Doppler-Monopuls-Radareinrichtungen besteht eines der schwerwiegenden Probleme darin, zwischen Referenzkanal und Differenzkanal über den ganzen Nutzbereich des Einfallwinkels in Bezug zur Antennenachse Phasengleiohheit oder doch wenigstens einen konstant bleibenden Phasenunterschied zu erzielen. Es hängt also vom Phasengang zwischen Referenz- und Differenzkanal in Abhängigkeit vom Einfallswinkel die Breite dieses Bereiches ab»
In dem Zusatz Nr. 93 116 zum französischen Patent 1 537 063 ist ein Mehr-Moden-Hornstrahler beschrieben, bei dem die Länge Ll des Phasenangleichsabschnittes so gewählt wurde, daß die Phasendifferenz zwischen Referenz- und Differenzkanal über einen weiten Bereich von Einfallswinkeln Null oder konstant wird. Man hat sich hier bemüht, für beide Kanäle gleiche Phasengänge zu erzielen, so daß
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der Phasengang des einen Kanales den des anderen kompensiert. Hierbei konnten die Anteile der einzelnen Schwingungsmoden in beiden Kanälen verändert werden, wobei jeder oder nur ein Kanal mindestens zwei Schwingungsmoden aufwies.
Wenn nun vor der Hornstrahleröffnung ein Polarisator angebracht ist, verursacht dieser einen zusätzlichen Phasengang, der durch Verändern der Länge Ll des Phasenangleichsabschnittes gemäß den Formeln (1) oder (2) kompensiert wird. Diese Kompensation muß dabei so erfolgen, daß die den F Phasenunterschied bei linearer und zirkularer Polarisation darstellenden Kurven parallel zueinander verlaufen.
Die Fig. 7 zeigt nun Kurven, die den Verlauf der Phasendifferenz zwischen Referenz- und Differenzkanal einmal für den Hornstrahler allein (Kurve 24) und ferner für den Hornstrahler mit vorgesetztem Polarisator (Kurve 25) zeigen, wobei der Referenzkanal die H,Q - und H,Q - Welle und der Differenzkanal die H20 - Welle aufweist und K = 9°, k = 0.2, PO =+ 15° und ρ = 0° ist.
Fig. 8 zeigt das Amplitudenverhältnis zwischen Referenzkanal und Differenzkanal über den Winkel r unter den gleichen Verhältnissen wie vorher, und zwar Kurve 26 für den Hornstrahler allein und Kurve 27 für Hornstrahler mit Polarisator.
Die Lehren der vorliegenden Erfindung sind also anwendbar für Antennen, bei denen ein Polarisator vor der öffnung eines Hornstrahlers fest oder nur zeitweise verwendbar angebracht ist.
Patentansprüche
Bl. Zeichnungen
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Claims (3)

  1. D.E.Beguin-7 ~ --45" -
    Patentansprüche :
    Zirkular polarisierte Radarantenne, bestehend aus einem Hornstrahler mit Polarisator als Primärstrahler und richtenden Mitteln, wie einem Spiegel oder einer elektrischen Linse, als Sekundärstrahler, insbesondere für Monopuls-Radaranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hornstrahler als an sich bekannter Mehr-Moden-Hornstrahler mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist, der durch einen Rechteckhohlleiter durch Wellen eines 'Schwingungsmodus gespeist wird, daß die Amplituden der durch absatzweise Erweiterungen in der Hauptquerschnittdimension des Reehteekhohlleiters sich ausbildenden Wellen weiterer Schwingungsmoden durch Wahl des Erweiterungsfaktors zueinander auf ein vorgegebenes Verhältnis gebracht werden, daß ferner durch Wahl der Länge des bzw. der Abschnitte des so querschnitterweiterten Reehteekhohlleiters der durch den unmittelbar vor der Hornstrahleröffnung angebrachten Polarisator verursachte Winkelabhängige Phasenfehler zwischen den Komponenten des elektrischen Feldes so kompensiert wird, daß über einen weiten Winkelbereich die Abstrahlung gleichphasig erfolgt.
  2. 2. Zirkular polarisierte Radarantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehr-Moden-Hornstrahler mit einer H10 - Welle gespeist und in ihm die H,Q - Welle erzeugt wird, daß die Länge (Ll) des querschnitterweiterten Hohlleiters so gewählt wird, daß der Phasenunter schied (PO) zwischen beiden Wellen im Hornöffnungsmittelpunkt und in dem zwischen diesem Mittelpunkt und dem Hornrande liegenden Punkte, an dem die H^0 - Welle die Amplitude Null aufweist, gleich ist, daß darauf die Länge (Ll) so verändert wird, daß sich der Phasenunter-
    Dr.Le/An
    25-Juli 1971
    10 9886/1308
    D.E.Beguin-7 ^fy ¥
    schied (PO) um einen Betrag
    ρ = PO . K/B
    ändert, worin K der maximale durch den Polarisator hervorgerufene Phasenfehler und B die maximale Phasenabwei chung der H,0 - Welle am Hornrande ist.
  3. 3. Zirkular polarisierende Radarantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Verwendung der Antenne auch als linear polarisierende nach Entfernen des Polarisators die Länge (LI) so verändert wird, " daß sich der Phasenunterschied (PO) um einen Betrag
    p1 = PO . K/2B
    ändert.
    109886/13Q8
DE19712137125 1970-07-28 1971-07-24 Als Primärstrahler in Verbindung mit einem bündelnden Sekundärstrahler verwendeter Mehrwellenhornstrahler mit rechteckigem Querschnitt Expired DE2137125C3 (de)

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DE2137125B2 DE2137125B2 (de) 1979-12-20
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DE19712137125 Expired DE2137125C3 (de) 1970-07-28 1971-07-24 Als Primärstrahler in Verbindung mit einem bündelnden Sekundärstrahler verwendeter Mehrwellenhornstrahler mit rechteckigem Querschnitt

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FR1537063A (fr) * 1967-07-10 1968-09-02 Labo Cent Telecommunicat Perfectionnements aux cornets multimodes

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