DE2134409C3 - Thermostatisches Expansionsventil für ein Kühlsystem - Google Patents
Thermostatisches Expansionsventil für ein KühlsystemInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein thermostatisches Expansionsventil für ein Kühlsystem, mit einem von einem
Kompressor über einen Kondensor, das thermostatische Expansionsventil, einen Verdampfer und eine
Saugleitung zum Kompressoreinlaß zurückgeführten Kältemittelkreislauf, wobei zwischen dem Verdampferauslaß
und der Saugleitung ein Regelventil angeordnet ist, welches ein Vereisen der Verdampferschlange durch
Regulieren des Kältemittelabflusses aus der Schlange in Abhängigkeit von einer Regelbedingung verhindert.
Es gibt Kühlsysteme dieser Art, bei denen die Kompressorkapazität erheblich über der Kapazität
oder Belastung des Verdampfers liegt, eine Ausbildung wie sie typisch für Automobil-Klimatisierungsaniagen
und hier wiederum bei Anlagen für kontinuierlichen Betrieb ist. Obgleich hierbei Eisbildung an der
Verdampferschlange durch die Verwendung eines dem Temperaturfühlort des thermostatischen Expansionsventils in Strömungsrichtung nachgeschalteten Verdampfer-Auslaßregelventils
verhinderbar ist, muß als typische Folge davon mit bei abnehmender Belastung geringer werdendem Kältemittelförderstrom und somit
mit dem Kompressor unter niedrigem Druck zugeführtem wärmerem Kältemittel gerechnet werden. Dies
führt zu geringerer Kühlung und Schmierung und möglicherweise zu Beschädigungen des Verdichters.
Aus dem »Handbuch der Kältetechnik. R. Plank. 6. Band, 1969, S 74 - 79« ist bekannt, thermostatische
Expansionsventil mit einer Kreuzfüllung zu versehen.
Unter Kreuzfüllung wird dabei eine Steuerfüllung im Thermostat-Teil des Expansionsventils verstanden, die
ein Kältemittel ist, dessen Druck-Temperaturkurven einen flacheren Verlauf als die des Betriebskältemittels
aufweisen. Die Kurven von Steuerfüllung und Betriebskältemittel kreuzen sich in einem Punkt. Bei einem mit
einer Kreuzfüllung versehenen thermostatischen Expansionsventil bleibt die Überhitzung über einen weiten
Bereich der Verdampfungstemperatur konstant, wobei unter Überhitzung die Temperaturdifferenz zwischen
dem Steuermittel und dem Kältemittel bei gleichem Druck verstanden wird.
Es ist ferner bekannt, thermostatischen Expansionsventilen eine Überhitzungscharakteristik zu geben, nach
der mit abnehmender Verdampfertemperatur die am Verdampferauslaß auftretende Überhitzung verringert
wird.
Trotz der bekannten Maßnahmen und der verschieden ausgebildeten thermostatischen Expansionsventile
traten insbesondere bei Kühlsystemen, die z.B. in Automobil-Klimaanlagen eingesetzt sind, Schäden am
Kompressor auf, da dieser bei lange andauernden Phasen niedriger Verdampferbelastung durch den
angesaugten Kältemittelstrom nicht ausreichend gekühlt und geschmiert wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kühlsystem so auszubilden, daß der Kompressor auch
bei geringer Kühlleistung des Verdampfers im Betrieb zuverlässig gekühlt und geschmiert wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe in einem Kühlsystem der eingangs genannten Art dadurch, daß
das thermostatische Expansionsventil in an sich bekannter Weise mit einer Kreuzfüllung versehen ist,
die eine Überhitzungs-Charakteristik aufweist, bei der die Überhitzung mit sinkendem Steuerdruck verringert
wird, und daß das thermostatische Expansionsventil in Abhängigkeit von den in einer das Verdampferauslaß-Regelventil
mit dem Kompressor verbindenden Saugleitung herrschenden Temperatur- und Druckverhältnissen
gesteuert ist.
Mit Hilfe des kreuzgefüllten, thermostatischen Expansionsventils und seiner Steuerung wird eine große
und genaue Ansprechempfindliclikeit mit exakt einstellbaren Schaltpunkten erreicht, aufgrund derer der
Kompressor zuverlässig geschmiert und gekühlt wird. Auch eine unerwünschte Vereisung des Verdampfers
kann einwandfrei verhindert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß das
thermostatische Expansionsventil ein von einer Membrane über einen Ventilbetätigungsstößel betätigbares
Ventil aufweist und der Ventilbetätigungsstößel in einem Teil seiner Längserstreckung einen Hohlraum
enthält, der mit einer auf einer Seite der Membrane angeordneten, mit einem temperaturempfindlichen
Steuermedium gefüllten Kammer in Verbindung steht, und daß der Teil des Ventilbetätigungsstößels in einem
Abschnitt der Saugleitung angeordnet ist, der mit einer auf lier anderen Seite der Membrane angeordneten
Kammer verbunden ist, derart, daß die Temperatur des in der Saugleitung strömenden Kältemittels den Teil des
Ventilbetätigungsstößels und der Druck des Kältemit-
tels die andere Seite der Membrane beaufschlagt
Mit dieser Ausbildung ist das Expansionsventil in der
Lage, bei niedrigen Saugdrücken eine Überhitzung von
annähernd 0° einzusteuern. Dadurch tritt entweder flüssiges oder gasförmiges Kältemittel bei Sättigungs-
temperatur aus der Verdampferschlange aus und fließt dem Verdichter zur zusätzlichen (und erforderlichen)
Kühlung und Schmierung zu. Das Verdampfer-Auslaßventil arbeitet sogar als eine Art Expansionsventil, so
daß die in die Saugleitung einfließende Flüssigkeit durch Kühlung der Saugleitung eine künstliche Betastung
hervorruft und (unter Verringerung der Kompressorka pazität) sich im Zylinder des Kompressors entspannt.
Dadurch, daß eine Überhitzung von 0° bei niedrigen Saugdrücken beibehalten werden kann, wird auch das
thermostatisch*.· Expansionsventil häufig geöffnet und das Verdampfer-Auslaßregelventil bei der Aufrechterhaltung des gewünschten Druckes in der Verdampferschlange unterstützt.
Durch die Wahl der Kreuzbeaufschk,iung kann der
einer Überhitzung von 0° entsprechende Saugdruck an das jeweilige System angepaßt werden.
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kühlsystems mit einem Verdampfer-Auslaßregelventil und
einem kreuzgefüllten, thermostatischen Expansionsventil im Vertikalschnitt und
Fig.2 eine Drucktemperaturkurve des gemäß der
Beschreibung kreuzgefüllten und in das System entsprechend Fig. 1 eingebauten thermostatischen 3"
Expansionsventils.
Es sei eingangs darauf hingewiesen, daß das in der
Zeichnung dargestellte fühlkolbenlose thermostatische Expansionsventil die Beschreibung der Einrichtung zur
Druck- und Temperaturfühlung in einem dem Verdamp- fer-Auslaßregelventil saugseitig nachgestalteten Bereich
vereinfacht. Die Verwendung eines thermostatischen Expansionsventils mit außerhalb angeordneten
Ausgleicherglied ist möglich, wobei der Fühlkolben an der Saugleitung auf der Saugseite des Verdampfer-Aus-
laßregelventils und der Anschluß des Ausgleichsgliedes
ebenfalls in der Saugleitung auf der Saugseite des Regelventils vorgesehen sind. Der Stand der Technik
kennt thermostatische Expansionsventile mit außerhalb angeordnetem Ausgleicherglied, so daß eine nähere
Beschreibung dieser Variante an dieser Stelle nicht für erforderlich erachtet wird. Wie nachstehend ausgeführt,
ist in diesem System jede Art von thermostatischem Ventil mit eine." Kreuzfüllung versehen.
Kältemittel fließt aus einem Kompressor 10 in einen Kondensor 12 und dann entweder zu einem (nicht
gezeichneten) Sammelgefäß oder unmittelbar in einen Einlaß 14 eines thermostatischen Expansionsventils 16.
Ein Kugelventil 18 regelt den durch eine Tiennwand 20
hindurch zu einem Auslaß 22 fließenden Fnrderstrom. Das Ventil 18 ruht an einem Federsitz 24 auf und ist nach
oben in Anlagestellung mittels einer Feder 26 bewegbar, welche durch Drehen eines Sitzes 28 einstellbar ist.
Durch Verändern der Federvorspannung kann die Überhitzung reguliert werden.
Das Ventil 18 ist mittels eines Stößels 30 betätigbar, welcher seinerseits mittels eines Membranstößels 32
bewegbar ist, der an einer Membranauflage 34 befestigt ist und mit einem Ende durch die Auflage und durch eine
Membrane 36 hindurch in eine Kammer 38 hineinragt. Der Stößel 30 ist in einer Bohrung 41 mit engem
Gleitsitz eingepaßt, um ein Lecken in diesem Bereich auf ein Geringstmaß zu reduzieren, da jede Art Leckage
einen Nebenstrang darstellen wurde. Vom Ventilauslaß 22 fließt der Förderstrom zu einer Verdampferschlange
39 und anschließend durch ein Verdampfer-Auslaßregelventil 40, welches als Verdampfer-Druckregelventil
oder als Ventil mit Temperaturfühlblech oder abhängig von der Kältemitteltemperatur am Schlangenausiaß
ausgebildet sein kann. Jedes Verdampfer-Auslaßregelventil bewirkt in der einen oder anderen Weise eine
Regelung des Förderstroms aas der Verdampferschlange mit dem Ziel, ein Einfrieren der Schlage bei niedriger
Belastung und hoher Kapazität zu verhindern. Die Wirkungsweise jedes dieser Ventile ist darauf gerichtet,
den Druck (und, da beide zusammenhängen, auch die Temperatur) auf einen Wert zu regeln, der wenig über
den Gefrierbedingungen der Schlange liegt.
Aus dem Verdampfer-Auslaßregelventil 40 fließt der Förderstrom über eine Saugleitung 42 zur oberen
Rückleitung des Expansionsventils 16 am Einlaß 44 und von dort weiter durch einen Abschnitt 46 über den
Membranstößel 32 und einen Auslaß 48 in eine zum VerdichtereinJaß führende Saugleitung 50. Wenn
gewünscht, ist das Verdampfer-Auslaßregelventil auch unmittelbar am Abschnitt 46 des Expansionsventils 16
anschließbar. Der Abschnitt 46 im Expansionsventil steht über einen Durchlaß 54 in einer oberen Wand 56
des Ventilkörpers mit einer unter der Membrane 36 vorgesehenen Kammer 52 in Verbindung. Zwischen
einer Kopfkuppel 58 und einer in das obere Ende des Ventilkörpers eingeschraubten und dieses mittels eines
O-Ringes 62 dichtend abschließenden Trägerschale 60 ist die Membrane 36 angeordnet. Über ein Kapillarrohr
64, welches nach der Füllung verschlossen wird, ist die Kammer 38 mit einem temperaturempfindlichen Medium
gefüllt.
Wie bereits oben erwähnt, betrifft die Bezeichnung Kreuzfüllung die Tatsache, daß das Medium in der
Kammer 38 gegenüber dem Kältemittel im Kühlsystem eine unterschiedliche Temperaturdruckkurve aufweist.
Bei diesem Beispiel ist es so gewählt, daß es sich bei einem in der Rückleitung 46 gemessenen Saugleitungsdruck
(Manometerdruck, gegenübergestellt dem absoluten Druck) von annähernd 0 kg/cm2 einem Überhitzungswert
von 0° am thermostatischen Expansionsventil nähert.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß der Membranstößel 32 ein Sackloch 66 aufweist, welches etwa in der
Mitte des Abschnitts 46 durch den oberen Teil des Ventilkörpers endet. Das Sackloch stellt im Innern des
Membranstößels eine kleine Kammer 68 zur Temperaturfühlung dar, welche im Abschnitt 46 der Saugseite
des Verdampfer-Auslaßregelventils 40 zugeordnet ist. Da die Kammer 68 immer kälter ist als die Kammer 38,
neigt das Medium, das ebenfalls ein Kältemittel ist, zur Verflüssigung in der Kammer 68, so daß der
Reglerpuniü in idealer Weise an dieser Stelle vorgesehen ist. Aufgrund der nicht sehr großen Masse des
Membranstößels wäre die Ansprechegeschwindigkeit des Ventils zu groß. Daher ist zur Dämpfung des
Pendeleffektes der Membranslößel 32 von einer (selbstschmierenden) Hülse 70 aus kältefestem Kunststoff
von geringer Wärmeleitfähigkeit umschlossen.
Damit das Ventil in jeder Lage einbaubar ist, ist im oberen Ende des Membranstößels 32 eine Kapillardrossel
72 vorgesehen, welche über eine sehr kleine Kapillaröffnung die Kammer 68 mit der Kammer 38
verbindet. Dies reicht zur Übertragung von Druckschwankungen aus, verringert andererseits jedoch bei
Überkopfeinbau des Expansionsventils den Durchfluß
verflüssigten Mediums aus der Kammer 68 in die Kammer 38 auf ein Geringstmaß. Bei Fehlen einer
derartigen Drossel wäre ein solcher Durchfluß möglich, mit dem Ergebnis, daß das in die (wärmere) Kammer 38
eintretende flüssige Medium augenblicklich (unter Erhöhung des Druckes) in gasförmigen Zustand
übergehen würde, um augenblicklich in der Kammer 68 wieder verflüssigt zu werden. Dies würde Regelschwankungen
im System verursachen. Durch den Einbau der Drossel werden diese Schwankungen auf ein Mindestmaß
reduziert.
F i g. 2 zeigt ein Diagramm, aus welchem für ein mit einer Kreuzfüllung versehenes thermostatisches Expansionsventil
die Abhängigkeit zwischen öffnungsüberhitzung und dem Saugdruck hervorgeht. Man erkennt, daß
bei fallendem Saugdruck (Druck in der Kammer 52) auch die das Expansionsventil öffnende Überhitzungstemperatur
fällt. Dies ist der Wirkungsweise eines systemgleich beaufschlagten Expansionsventils entgegengesetzt,
da bei einem derartigen Ventil Druckabfall ein Ansteigen der Überhitzungstemperatur bewirkt.
Da das bei einem erfindungsgemäßen System verwendete Verdampfer-Auslaßregelventil den Druck
(und die Temperatur) in der Verdampferschlagen 39 konstant hält und damit eine Vereisung der Schlange
auch dann verhindert, wenn die Verdichterkapazität höher ist als die des Verdampfers, neigt der Kompressor
10 dazu, den Druck in der Saugleitung 42-50 auf sehr niedrige Werte abzubauen. Dieser geringe Druck
pflanzt sich in die Kammer 52 fort und übt eine Kraft auf die Membrane 36 aus, so daß das Ventil 18 geöffnet
wird. Aufgrund der in F i g. 2 dargestellten Betriebscharakteristik, welche sich aus der Kreuzfüllung der der
Membrane benachbarten Kammern 52 und 38 ergibt, öffnet das Ventil 18 bei einem gewünschten niedrigen
Saugdmck anstatt dann eine geringere Neigung zum öffnen aufzuweisen. Fig.2 zeigt, daß bei einem
Saugdmck von etwa 0,80 kp das Ventil bei einer Überhitzung von etwa 0° öffnet, also in diesem Zustand
beginnt, der Verdampferschlagen Flüssigkeit zuzuführen,
während das Verdampfer-Auslaßregelventil seinerseits öffnet und flüssiges oder gasförmiges Kältemittel
(bei Sättigungstemperatur) in die Saugleitung einfließen läßt. Somit hat das Kältemittel in der Saugleitung eine
niedrigere Temperatur (als bei anderen Systemen), was die Kühlung des Kompressors erleichtert und bewirkt,
daß wirklich flüssiges Kältemittel den Kompressor erreicht und dann durch Entspannung im Kompressor
zusätzliche Kühlung schafft. Außerdem stellt in diesem Fall die gccamte Saugleitung zwischen dem Verdampfer-Auslaßregelventil
40 und dem Kompressor 10 eine zusätzliche Schlange dar, wodurch eine künstliche
zusätzliche Belastung des Systems erreicht ist. Die Tatsache, daß kälteres und auch vor allem flüssiges
Kältemittel den Kompressor erreicht, schließt zusammen mit der künstlichen Belastung der Saugleitung im
Grunde genommen die Möglichkeit der Beschädigung des Verdichters aus. Aus dem Diagramm der F i g. 2 ist
weiterhin ersichtlich, daß Flüssigkeit durch das iherrnostatische
Expansionsventil hindurchfließen kann, lange bevor der Kompressor den Druck in der Saugleitung auf
etwa 0 kp/cm2 reduziert. Die Erfahrung hat gezeigt, daß der Kompressor durch die Zufuhr beträchtlicher
Mengen Flüssigkeit keinen Schaden erleidet, auch dann
nicht, wenn die Menge so groß ist, daß sie in die zum
Kondensor 12 führende Leitung überläuft
F i g. 2 erhellt einen weiteren Vorteil dieses Systems, in dem die Überhitzungseinstellung des kreuzgefüllten
thermostatischen Expansionsventils mit höheren Drükken in der Saugleitung ebenfalls ansteigt Auch mit
diesem Merkmal steht ein solches Ventil im Gegensatz zu systemgleich beaufschlagten Ventilen. Ist der
anfängliche Betriebszustand daher durch einen hohen Druck in der Saugleitung bestimmt, arbeitet das Ventil
mit erhöhter Überhitzung, so daß ein schneller Abbau des Druckes erleichtert und damit verstärkte schnelle
Kühlung bewirkt wird.
Dieses System bringt daher einen Schutz für der
Kompressor und bessere Leistung während des Druckabbaus. Besonders vorteilhaft ist das System
wenn es bei geringer Belastung und gleichzeitig hohei
Kapazität oder unter hoher Belastung während des Druckabbaues arbeiten muß. Unter normalen Belastungsverhältnissen
sind Überhitzung und Betrieh normal.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Thermostatisches Expansionsventil für ein Kühlsystem, mit einem von einem Kompressor über
einen Kondensor, das thermostatische Expansions- S ventil, einen Verdampfer und eine Saugleitung zum
Kompressoreinlaß zurückgeführten Kältemittelkreislauf, wobei zwischen dem Verdampferauslaß
und der Saugleitung ein Regelventil angeordnet ist, welches ein Vereisen der Verdampferschlange durch
Regulieren des Kältemittelabflusses aus der Schlange in Abhängigkeit von einer Regelbedingung
verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das thermostatische Expansionsventil (16) in an sich
bekannter Weise mit einer Kreuzfüllung versehen ist, die eine Überhitzungs-Charakteristik aufweist
bei der die Überhitzung mit sinkendem Steuerdruck verringert wird, und daß das thermostatische
Expansionsventil in Abhänigkeii von den in einer das Verdampferauslaß-Regelventil (40) mit dem Kornpressor
(10) verbindenden Saugleitung (42) herrschenden Temperatur- und Druckverhältnissen
gesteuert ist.
2. Expansionsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein von einer Membrane (36)
über einen Ventilbetätigungsstößel (30, 32) betätigbares Ventil (18, 24) aufweist und der Ventilbetätigungsstößel
in einem Teil (32) seiner Längserstrekkung einen Hohlraum (66, 68) enthält, der mit einer
auf einer Seite der Membrane (36) angeordneten, mit einem temperaturempfindlichen Steuermedium gefüllten
Kammer (38) in Verbindung steht, und daß der Teil (32) des Ventilbetätigungsitößels in einem
Abschnitt (46) der Saugleitung (42) angeordnet ist, der mit einer auf der anderen Seite der Membrane
(36) angeordneten Kammer (52) verbunden ist, derart, daß die Temperatur des in der Saugieitung
(42, 46) strömenden Kältemittels den Teil (32) des Ventilbetätigungsstößels und der Druck des Kältemittels
die andere Seite der Membrane (36) beaufschlagt.
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1971
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