DE2118968B2 - Beleuchtungsvorrichtung für Scheinwerfer- und Abblendlicht von Fahrzeugen - Google Patents
Beleuchtungsvorrichtung für Scheinwerfer- und Abblendlicht von FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für Scheinwerfer- und Abblendlicht von Fahrzeugen
mit einem lichtempfindlichen Meßwertgeber für die Lichtabstrahlung entgegenkommender Fahrzeuge
und einer dem Meßwertgeber nachgeschalteten elektrischen Lichtsteuerung.
Es ist bekannt, die Beleuchtung eines Kraftfahrzeuges vom Scheinwerferlicht auf Abblendlicht umso
zuschalten, wenn andere Verkehrsteilnehmer durch das Scheinwerferlicht geblendet werden können. Bekanntlich
ist die Blendung der Fahrer von einander entgegenkommenden Kraftfahrzeugen um so stärker,
je näher die Fahrzeuge einander sind. Entsprechend der Lichtstärke der Scheinwerfer ist die zulässige
Blendungsgrenze gewöhnlich erreicht, wenn sich die Fahrzeuge in einem Abstand von 400 bis 450 m voneinander
befinden. Das Abblendlicht ist im allgemeinen so ausgelegt, daß die Blendungsgrenze erst wieder
erreicht wird, wenn die Fahrzeuge einander sehr nahe, beispielsweise nur etwa 25 m entfernt sind.
Daraus ergibt sich, daß, sulange die Fahrzeuge nicht so nahe aufeinander zugekommen sind, die Blendung
sicherlich sehr gering ist, die Lichtstärke aber ungenügend ist. Dieses kann die Ursache schwerer Unfälle
sein, indem z. B. Fahrrinnen, Fußgänger oder schlecht beleuchtete Radfahrer nicht erkannt werden.
Bekannt ist nach der deutschen Ausle.seschrift
1190413 eine Beleuchtungseinrichtung für Kraftfahrzeuge
mit einer richtungsabhängig auf Gegenlicht ansprechenden fotoelektrischen Steuereinrichtung
und mit wenigstens einer Scheinwerfereinheit, deren Lichtbündel von der fotoelektrischen Steuereinrich- 5
tung derart steuerbar ist, daß der Raumbereich, aus welchem Gegenlicht anfällt, stets nicht vom Scheinwerfer
ausgeleuchtet ist, wobei die fotoelektrische Steuereinrichtung den vom Scheinwerfer anzustrahlenden
Raum in einander anschließenden Teilberei- io chen erfal3t und die Scheinwerfersüahlung in an sich
bekannter Weise in einander anschließende Teilbereiche aufgeteilt ist. Die dort vorgeschlagene Lösung
weist jedoch verschiedene Nachteile auf. Der Querschnitt des Lichtkegels kann nur zwei Schaltzustände 15
aufweisen, nämlich hell oder dunkel, so daß der in erster Linie von der Entfernung der Fahrzeuge abhändige
Kompromiß für eine Wahl der Lichtstärke d-r Scheinwerfer zwischen einer Blendung des entgenenkommenden
und einer mangelnden Sicht aus dem 2o betrachteten Fahrzeug nicht erreicht werden kann,
sondern lediglich eine Teilausleuchtung, die etwa ein.T variablen Einstellung eiues asymmetrischen
Abblendlichtes entspricht. Darüber hinaus ist der Aufwand an Meßwertgebern und insbesondere an 25
Lampen und gegebenenfalls an Scheinwerfern dort Sz« übersehen.
Bekannt ist weiterhin nach der deutschen Auslegeschrift
1 125 855, eine Kraftfahrzeug-Scheinwerferanlage vorzusehen, bei welcher das Gesichtsfeld des 30
Fahrers oberhalb der Grenze des normalen Abblendichtes je nach der Verkehrslage teilweise aufgehellt
oder teilweise abgedunkelt werden kann (sogenanntes Teilfernlicht), wobei Mittel vorgesehen sind, um
diese Aufhellung und Abdunklung in etwa vier bis 35 zehn einander anschließenden Vertikalzonen getrennt
vorzunehmen und wobei die vertikalen Grenzen zwischen diesen Zonen gegenüber dem Fahrzeug
Lt orientiert sind. Auch nach dieser Auslegeschrift Erfindung wird diese Aufgabe für eine Beleuchtungsvorrichtung für Scheinwerfer- und AbWenflWiv™
Fahrzeugen mit einem lichtempfindlichen weöww
geber für die Lichtabstrahlung entgegenkommender
Fahrzeuge und einer dem Meßwertgeber n*cngcschalteten
elektrischen Lichtsteuerung daüurcp y:
löst, daß die Versorgungsspannung fur ^mm
einen Scheinwerfer in Abhängigkeit von dem g des Meßwertgebers und wahlweise von dessen zeiuieher
Änderung gesteuert wird. Die erfindungsgenuwc
Lösung hat den Vorteil, daß es nicht mehr aer lniurt
tive des Fahrers überlassen ist, bei GegenverKenr aic
Lichtstärke seines Scheinwerfers bzw. seiner äcne"'
werfer zu verringern, so daß er einerseits von u
Überwachung und Betätigung der bcheinwener um
Vorteil für die Verkehrssicherheit entlastet ist,
daß andererseits aber auch eine objektive A°nanSlB
keit zwischen dem Signal des Meßwertgebers unaaamit
zwischen der Lichtabstrahlung entgegenkommender
Fahrzeuge und der am Scheinwerter e.ngesieiac
Lichtstärke entsteht, so daß eine »jte ^
genverkehrs durch zu spates oder zu genn es a_
schwächen des Schemwerferl.chts oder at er e η : un
zureichende Ausleuchtung der Fahrbar, uurchzu
frühes Abblenden vermieden wird D^ie "f»ndun=jge
mäße Lösung erlaubt, die selbsttätige Licntsteuerung
mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu schaf ,
wobei die VersorgungssPann""g n Stu^ ^J^
fenlos gestellt werden kann. Das Signal des gebers kann sowohl se.nem Betrage we a
Änderung nach ausgewertet werden MJ^fc £eser
beiden Werte kann man auch besonderen V«keh«_
Situationen Rechnung ™&n>*J^J™™™X
genkorrmendes Fahrzeug hinter einer
gem Abstand »™^Äj^
die Beleuchtungsstarke in Ab^ang^ke.t von der
sehr rasch zu, so daß die Änderung aer
tungsstarke zu einer entspregend sehnejen
starken Verminderung der Lujtstarke des
45
der Auslegeschrift ist zu erkennen, daß entweder erne Blendung der Fahrer entgegenkommender Fahrzeuge
nicht ausgeschlossen werden kann, oder aber we.tere Bereiche des Scheinwerferkegels abgedunkelt werden
müßten, wobei auch hier nicht zu erkennen 15t, wie
eine Belcuchtungsvornchtung in der erforderlich
kompakten Bauweise und zu einem vertretbaren Preis hergestellt werden könnte, da ein erheblicher 50
mechanischer Aufwand vorzusehen ist. Darüber hinaus dürften im Hinblick auf die Funkfonss.cherhe.t
und die Lebensdauer der Steuermechanik Vornchtungen
gemäß dieser Aus.egeschrift nur schwer ,n-
ten einer vorgegebenen B^""""^f^^lendlicht und
wertgebers.gnals den übergang aur Abbndlich
bzw. oder ein abgeschwächtes acnein
durch eine Vemngcnmg ^r S^nnung^ar^Schu^
werfer DC*;rkt'^^J= SÄ™;°e£ Interventionsrung
J^f ^^SebJ™STe unterhalb der
schwelle des ,Me,^fS
erwähnten Blendungs ch veile liegt, scnr
erwähnten Blendungs ch veile liegt, scnr
sprungform.g d« g*n^JJ ^^ ^die Steuevorgegebenen
_SOd^n ™£ ^Sheitsschwelle
rung nach ^^^'^.^^^alb der Interven-
^^^ *^^ vol. ein-
SeSinTi weiterhin aus der sch.e^rischen Patentschrift
130 815, von Hand über cm Gestänge eine
ein
noch auf den Komfort des Fahrers cmsetzbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, d.e genannten Nach-
mmm schwelIe liegt «nc
ificdliche. stufenwe.se
Scheinwerfer bewirken.
WirKt, SU UdU tllll· U1.IIJ,
kommender Fahrzeuge vermieden wird. Gemäß der
auftritt. Sobald die Beleuchtungsstärke eine vorherbestimmte Dunkellieitsschwelle unterschreitet, die
unterhalb der genannten Interventionsschwellc liegt, erfolgt schließlich der sofortige Übergang der Beleuchtung
auf Scheinwerferlicht.
Die genannte Ausführungsform erlaubt einerseits eine wirkungsvolle und den Erfordernissen entsprechend
einstellbare Steuerung, sie ist auch beispielsweise mit Schaltern oder gesteuerten Halbleiterele-
nisse erzielt worden, wenn für die Dunkellieitsschwelle ein Wert von 0,01 Ix angenommen wurde.
Für ein Fahrzeug, das Scheinwerfer mit einer maximalen Lichtstärke von 300 000 cd aufweist, kann die
Interventionsschwelle 0,1 Ix und die Blendungsschwelle 0,4 Ix betragen. Für ein Fahrzeug, das
Scheinwerfer mit einer maximalen Lichtstärke von 150 000 cd aufweist, kann die Interventionsschwelle
..».„„ ..... „ 0,2 Ix und die Blendungsschwelle 0,4 Ix betragen.
menten betriebssicher und langlebig herzustellen. io Für ein Fahrzeug, das Scheinwerfer mit einer maxi-Wenn
unter der Annahme, daß die verminderte Be- malen Lichtstärke von 75 000 cd aufweist, kann die
ieuchtung entsprechend dem Signal eines Meßwert- Interventionsschwelle 0,4 Ix und die Blendungsgebers betätigt wird, zwei Fahrzeuge einander begeg- schwelle 0,6 Ix betragen. Man kann die Spannung
nen und aus irgendeinem Grund, beispielsweise in- für das Scheinwerferlicht vorteilhaft in der Weise
folge einer besonderen Straßenführung oder einer Ab- 15 herunterslcllen. daß sechs aufeinanderfolgende Stuschirmung
durch andere Fahrzeuge, eines der Fahr- fen für die erstgenannten Fahrzeuge, fünf Stufen für
zeuge nicht in den gewünschten Abstandspunkt von die zweitgenannten und vier Stufen für die drittgcseinem
Meßwertgeber den Befehl erhält, die Be- nannten vorgesehen werden.
Ieuchtung zu vermindern, während das andere Fahr- Die vorstehende Möglichkeit zeigt eine vorteilhafte
zeug diesen Befehl empfangen hat, erfolgt eine Ver- 20 Ausführungsform auf, nach der die Anzahl der Stuminderung
der Lichtstärke des zweiten Fahrzeugs, fen für die Verringerung der Spannung an den
die verhindert, daß der Meßwertgeber des ersten Scheinwerfern um so höher ist, je stärker die maxi-Fahrzeugs
den Befehl gibt, die Beleuchtung zu ver- male Lichtstärke ist, die die Scheinwerfer des Fahrmindern.
Dieses zeigt, daß die Auswertung der Si- zeugs erzeugen, das die Beleuchtungsvorrichtung
gnale der Meßwertgeber unterschiedlich sein muß 25 trägt.
und daß es überdies wünschenswert ist, daß die Weiterhin kann mit Vorteil für eine genaue und
Steuerung diskontinuierlich arbeitet. Hinsichtlich der . - ..
von einem Fahrzeug empfangenen Beleuchtungsstärke soll einerseits eine Blendungsschwelle definiert
werden, die einer empfangenen Beleuchtungsstärke 30
entspricht und die einen direkten Übergang auf Abblendlicht oder mindestens auf ein vermindertes
Scheinwerferlicht bewirkt. Andererseits ist eine Interventionsschwelle zu definieren, die einer Beleuchtungsstärke entspricht und deren Überschreitung, 35 deiung der Vcrsorcunesspannuna durch ein ReUv vorzugsweise mit einer bestimmten Verzögerung, vorgenommen werdendes die Anschlüsse der Lameinen Spannungsabfall für das Scheinwerferlicht be- pen für Scheinwerfer und bzw oder Abblendlicht wirkt. Dieser Spannungsabfall weist einen vorgegebe- von der Wechselspannung auf die Gleichspannung nen Wert auf, wobei mehrere aufeinanderfolgende bzw. umgekehrt umschaltet Diese Ausführun<-sform Stufen in der Scheinwerferspannung festgelegt wer- 40 nutzt vielfach bereits zur Verfügung stehende\intcrden können. Schließlich ist eine Dunkelheitsschwelle schiedliche Vcrsorgun?sspannun<»en aus um weitere
werden, die einer empfangenen Beleuchtungsstärke 30
entspricht und die einen direkten Übergang auf Abblendlicht oder mindestens auf ein vermindertes
Scheinwerferlicht bewirkt. Andererseits ist eine Interventionsschwelle zu definieren, die einer Beleuchtungsstärke entspricht und deren Überschreitung, 35 deiung der Vcrsorcunesspannuna durch ein ReUv vorzugsweise mit einer bestimmten Verzögerung, vorgenommen werdendes die Anschlüsse der Lameinen Spannungsabfall für das Scheinwerferlicht be- pen für Scheinwerfer und bzw oder Abblendlicht wirkt. Dieser Spannungsabfall weist einen vorgegebe- von der Wechselspannung auf die Gleichspannung nen Wert auf, wobei mehrere aufeinanderfolgende bzw. umgekehrt umschaltet Diese Ausführun<-sform Stufen in der Scheinwerferspannung festgelegt wer- 40 nutzt vielfach bereits zur Verfügung stehende\intcrden können. Schließlich ist eine Dunkelheitsschwelle schiedliche Vcrsorgun?sspannun<»en aus um weitere
festzulegen, derart, daß auf Beleuchtungsstärken, die ~ ~ s *'
unterhalb dieser Schwelle liegen, das Scheinwerferlicht voll eingeschaltet wird.
Mit Vorteil kann ·. orgesehen werden, daß die In- 45 nung am Scheinwerfer vorgesehenen Stufen auch
terventionsschwelle und die Blendungsschwelle um wiederholt, z.B. im Wechsel mit der Einschaltung
so niedriger sind, je stärker die Lichtstärke des Fahr- " s
zeugs ist, auf dem die Beleuchtungsvorrichtung angeordnet ist Es ist der Tatsache Rechnung zu tragen,
daß nicht alle Fahrzeuge Scheinwerfer gleicher 50 dein bestehenT von denendeines eYn Abblendlicht Wl-Lichtstarken
aufweisen Nach den Normen liegen die det ein zweites zum Ausleuchten des benachbarten
maximalen Lichtstarken zwischen 75 000 und Fahrbahnrandes dient und der Steuerung unterliegt
300 000 cd. Wenn alle Fahrzeuge mit der gleichen und ein drittes in VeAil?,,?^^
Beleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung aus- ren das Scheinwerferlicht vervollständigt Nach diegerustet
waren, wurde jenes, das die geringste Licht- 55 ser Aufteilung des Lichtkegels kann eine Lichtstärstärke
ausstrahlt, zuerst von seinem zugehörigen kensteuerung auf einen Teil des Lichtkegels beschränkt
Meßwertgeber den Befehl erhalten, das Sche.nwer- werden, mit Vorteil für die Lichtverteilung, die in
ferlicnt abzuschwächen, wahrend auf einem entge- den hinsichtlich einer Blendung unschädlichen Teil
genkommer.den Fahrzeug das Scheinwerferlicht bei- voll eingeschaltet, in den anderen Teilen ganz oder
Demzufolge erhalte? die Interventionsschwelle
und die Blendungsschwelle zweckmaßigerweise einen
Wert, der um so hoher ist, je schwacher die Lichtstärke
des .»MM. MjL, M. während *
zuverlässige Einstellung vorgesehen werden, daß die vorgegebenen Schaltschwellen durch Zener-Spannungen
von Zencr-Dioden festgelegt werden.
Weiterhin kann bei einer Beleuchtungsvorrichtung, bei der zur Versorgung der Scheinwerfer sowohl eine
Wechsel- wie auch eine Gleichspannung zur Verfugung steht, wobei die Gleichspannung niedriger als
der Effektivwert der Wechselspannung ist, eine An-
Bauteile für die Spannungsminderung gegebenenfalls auch um Verlustleistung bei der Steuerung zu sparen.
Die Umschaltung kann bei mehreren für die Span-
eines Vorwiderstandes eingesetzt werden.
Der Lichtkegel des Scheinwerferlichts kann aus drei unabhängig voneinander steuerbaren Lichtbün-
erieis^g. αΐ SKA
Eine vorteilhafte Abwandlung der Ausf..—-o
rm ereibt sirh ii w ■ t · ^u-
kann. Beispielswcife sind zufriedenstellende Ergeb- SSanS £,
SJ
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß das zweite Lichtbündel eine Dunkelzone in der Mitte der
Scheinwerferkegel frei läßt, die der Ausleuchtung der Straße in einem vorgegebenen Abstand entspricht,
wahren*' das dritte Lichtbündel diese Dunkelzone ausfüllt.
Für die letztgenannte Ausführungsform kann vorgesehen werden, daß das erste und daj dritte Lichtbündel
durch herkömmliche Scheinwerfer für Scheinwerfer- und Abblendlicht ausgestrahlt werden, wobei
der Glühfaden für das Abblendlicht im Abstand von dem Brennpunkt des Scheinwerferspiegels und der
Glühfaden für das Scheinwerferlicht in der Nähe des Brennpunktes angeordnet ist. während das zweite
Lichtbündel durch einen komplimentären Scheinwerfer erzeugt wird.
Weiterhin kann die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung in der Weise ausgestaltet werden,
daß zumindest eines der Lichtbündel aus polarisiertem Licht besteht. Durch die Polarisation des Lichtes
ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, die einerseits bei entsprechender Einstellung von Meßwertgebern
mit vorgeschalteten Polarisationsfiltern erlauben, seitlich einfallendes oder sonstiges Streulicht zu
unterdrücken und das Licht entgegenkommender Fahrzeuge hervorzuheben. Daneben ergeben sich
zahlreiche andere Möglichkeiten, wie die Unterdrükkung von Spiegelungen an seitlichen Flächen, z. B.
Schaufenstern oder auf nassen Fahrbahnen oder eine Minderung der Blendung entgegenkommender Fahrer
mit c.ner entsprechend polarisierten Brille oder Windschutzscheibe.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher
beschrieben. Es zeigt
Fig.! eine grafische Darstellung der Beleuchtungsstärke,
dargestellt für den Ort eines Auges in Abhängigkeit von dem Abstand eines Scheinwerfers
eines entgegenkommenden Fahrzeugs,
F i g. 2 eine grafische Darstellung für die stetige Veränderung der Spannung an den Scheinwerfern
eines Fahrzeugs in Abhängigkeit von dem Abstand eines entgegenkommenden Fahrzeugs,
F i g. 3 eine grafische Darstellung der Beleuchtungsstärken
an einander begegnenden Fahrzeugen mit Beleuchtungsvorrichtungen gemäß der Erfindung,
F i g. 4 ein Schaltbild für eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 5 bis 8 Abbildungen von unterteilten Lichtkegeln
von Beleuchtungsvorrichtungen gemäß der Erfindung.
In F i g. 1 ist auf der Abszisse der Abstand in Metern
aufgetragen, der ein Fahrzeug von einem entgegenkommenden Fahrzeug trennt, und auf der Ordinate
die Beleuchtungsstärke für das Auge des Fahrers eines der Fahrzeuge. Die zulässige Blendungsgrenze entspricht einer Beleuchtung von 1,4 Ix.
Die Kurve 1 stellt die Beleuchtungsstärke für das Auge bei der Annäherung eines Fahrzeugs dar, dessen
Scheinwerfer eine Lichtstärke von 250 000 cd hat. Bei einer solchen Lichtstärke erreichf die Beleuchtungsstärke
des Auges die Blendungsgrenze von 1,4 Ix bei einem Abstand von etwa 400 m, was in
der Darstellung dem Punkt A entspricht. Bei einer Lichtstarke der Scheinwerfer von 300 000 cd wäre
die Grenze im Punkt B auf der Kurve 2 bei einem Abstand von etwa 460 m erreicht.
Sobald die Blendungsgrenze erreicht ist, ersetzt der Fahrer des Fahrzeugs nach dem derzeitigen Verfahren
das Scheinwerferlicht durch das Abblendlicht, was die Beleuchtung des Auges jeweils auf die Wer-
teA' und B' verschiebt. Die Bleuchtungsstärke
nimmt wieder zu, zuerst langsam und dann schneller, in dem Maße, in dem sich die Fahrzeuge einander
nähern. Dies ist in der Darstellung durch die Kurve 3 veranschaulicht. Die Beleuchtungsstärke erreicht erncut
die zulässige Blendungsgrenze C, welche einem Abstand von ungefähr 25 m zwischen den Fahrzeugen
entspricht. Die Beleuchtungsstärke nimmt noch etwas zu, bevor die Fahrzeuge aneinander vorbeifahren,
um dann auf null abzunehmen.
Ersichtlich wird aus dem ganzen Abschnitt, der dem in der Nähe der Abszissenachse verlaufenden Teil der Kurve 3 entspricht, der Fahrer nicht geblendet. Andererseits ist die Straße zwischen den Fahrzeugen sehr schlecht beleuchtet, was eine Gefahrenquelle darstellt.
Ersichtlich wird aus dem ganzen Abschnitt, der dem in der Nähe der Abszissenachse verlaufenden Teil der Kurve 3 entspricht, der Fahrer nicht geblendet. Andererseits ist die Straße zwischen den Fahrzeugen sehr schlecht beleuchtet, was eine Gefahrenquelle darstellt.
Eine Möglichkeit, eine reduzierte Beleuchtung zu verwenden, die ohne die Gefahr einer Blendung des
Gegenverkehrs dem Fahrer eine zufriedenstellende Sicht auf den vorausliegenden Straßenabschnitt ermöglicht,
besteht darin, die Lichtstärke in dem Maße zu verringern, indem sich die Fahrzeuge einander nähern,
um einen fortschreitenden Obergang vom Scheinwerferlicht auf das Abblendlicht herzustellen.
Wird beispielsweise für ein Fahrzeug eine Lichtstärke von 250 000 cd angenommen, dann kann das
Scheine crferlicht durch ein steuerbares Licht ersetzt
werden, das anfänglich etwa die gleiche Beleuchtung wie das Scheinwerferlicht hat, dessen
Lichtstärke aber fortschreitend abnimmt, z. B. nach der Kurve 4 bis zu einer Stelle D, die beispielsweise
einem Abstand von 50 m zwischen den Fahrzeugen entspricht und an der man wieder auf die Kennlinie
für das herkömmliche Abblendlicht stößt.
Um dieses Ergebnis zu erzielen, kann man vorübergehend
die Spannung am Abblendlicht erhöhen, das an Stelle des Scheinwerferlichts eingeschaltet
worden ist und fortschreitend die Überspannung verringern, oder man kann fortschreitend die Spannung
für das Scheinwerferlicht verringern, um erst in der Nähe des entgegenkommenden Fahrzeugs auf das
Abblendlicht überzugehen oder man kann auch eine zwischen diesen beiden Lösungen liegende mittlere
Lösung wählen.
Gemäß F i g. 2, die sich auf die bevorzugte zweite Lösung bezieht, ist die Spannung an den Lampen für
das Scheinwerferlicht zunächst eine Spannung von 13,2 V, die durch eine übliche Akkumulatorbatterie
mit einer Nennspannung von 12V geliefert wird. In einer Entfernung von ungefähr 400 m von dem entgegenkommenden
Fahrzeug entsprechend Punkt A in Fig. 1. beginnt die Spannung fortlaufend abzunehmen,
um 2,6 V zu erreichen, wenn der Abstand der Fahrzeuge nicht mehr als 50 m beträgt, was der Stelle
D in F i g. 1 entspricht. Die Scheinwerferlampen werden darauf abgeschaltet, um das Abblendlicht
einzuschalten, welches mit der Versorgungsspannung von 13,2 V gespeist wird (Abschnitt D'-C \n F i g. 2).
Tn Fig. 3 und 4 ist eine Beleuchtungsanlage3 gemäß der Erfindung dargestellt, bei weichet d'.t^Spannung
für das Scheinwerferlicht wiederht ■. iicför-
mig verringert wird, und zwar jewciN ^.-,nrf die
durch das entgegenkommende Fahrzeug beeinflußte Beleuchtungsstärke des Fahrzeugs eine vorherbe-
stimmte Interventionsschwellc überschreitet. Die Interventionsschwelle
eines Fahrzeugs, das Scheinwerfer mit starker Lichtstarke von beispielsweise 300 000 cd besitzt, muß viel kleiner gewählt werden
als die Interventionsschwelle eines Fahrzeugs, das mit Scheinwerfern mit einer geringeren maximalen
Lichtstärke von beispielsweise 75 000 cd versehen ist. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel wird angenommen,
daß ein Fahrzeug mit einer Lichtstärke von 75 000 cd einem anderen Fahrzeug entgegenkommt,
dessen Scheinwerfer eine maximale Lichtstärke von 300 000 cd aufweisen. Die Kurven 93
und 94 stellen den Verlauf der Beleuchtungsstärke dar. die von jedem der beiden Fahrzeuge während
des Entgegenkommens empfangen werden, wobei angenommen wird, daß jedes der beiden Fahrzeuge mit
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ausgestattet ist. Die Interventionsschwelle für das Fahrzeug J1
(300 000 cd) liegt bei 0,1 Ix, während die Interventionsschwelle
für die durch das Fahrzeug J., (75 000 cd) 0,4 Ix beträgt. Beide Fahrzeuge werden
durch Balterein mit einer Nennspannung von 12 V gespeist. Die durch das Fahrzeug J1 empfangene Beleuchtungsstärke
nimmt zu, bis 0,1 Ix überschritten sind. In diesem Augenblick hat die Beleuchtung des
Fahrzeugs J.2 0,4 Ix überschritten. Die Spannung für
das Scheinwerferlicht des Fahrzeugs J2 wird daher
auf 11 V verringert und, da die von dem Fahrzeug J,
aufgenommene Beleuchtungsstärke 0,1 Ix überschritten hat, wird auch die Spannung für das Scheinwerferlicht
des Fahrzeugs J1 auf 11 V verringert. Hieraus
ergibt sich für das Fahrzeug J., eine Verringerung der Beleuchtungsstärke, weiche dem Abschnitt 95-96
entspricht. Ebenso erzeugt die Verringerung der Spannung für das Scheinwerferlicht des Fahrzeugs J.,
eine Abnahme der durch das Fahrzeug J1 empfangenen
Beleuchtungsstärke, wobei diese Abnahme durch den Abschnitt 97-98 dargestellt wird. Dieser erste
Steuervorgang erfolgt. \,cnn der Abstand zwischen
den Fahrzeugen etwa ISO in beträgt.
Wenn die Fohrzeuge einander näherkommen, nimmt die von jedem der beiden empfangene Beleuchtungsstärke
von neuem zu entsprechend der Kurve 96 bis 99 für das Fahrzeug J2 und der Kurve
98 bis 100 für das Fahrzeug J1. Man befindet sich
daher von neuem in der gleichen Situation, und die Spannungen für das Scheinwerferlicht jedes der beiden
Fahrzeuge können wieder um einen vorgegebenen Wert verringert werden, was eine für jedes der
beiden Fahrzeuge entsprechende Abnahme der Beleuchtungsstärke bewirkt. Somit kann man die von
den Fahrzeugen J1 und J2 empfangene Beleuchtungsstärke
auf einem unterhalb der Blendungsschwelle liegenden Wert halten, während die dem Fahrer jedes
der beiden Fahrzeuge zur Verfügung stehende Lichtstärke auf einem optimalen Wert gehalten wird.
Die Zahl der Spannungsstufen für die Steuerung des Scheinwerferlichts kann je nach Art des Fahrzeugs
und der maximalen Lichtstärke der Scheinwerfer unterschiedlich sein. Wie bereits dargelegt, ist es
vorteilhaft, die Zahl der Stufen zu erhöhen, je höher die Lichtstärke ist. In F i g. 3 wird dahei für das
Fahrzeug J2 angenommen, daß für das Scheinwerferlicht drei Spannungsstufen zur Verfügung stehen, die
auf der Kurve 93 dargestellt sind, welche den Verlauf der durch das Fahrzeug J1 empfangenen Beleuchtungsstärke
angibt. Entsprechend ist auf Kurve 94 der Verlauf der Beleuchtungsstärke an dem Fahrzeug
J2 ersichtlich, daß für das Fahrzeug J1 fünf
Spannungsstufen vorgesehen sind.
Wenn die unterste Spannungsstufe erreicht ist, d. h., die Mindestspannung für das Scheinwerferlicht
jeweils eingeschaltet ist, bleibt die Lichtstärke des Scheinwerferlichts konstant auf dem Mindestwert.
Folglich nimmt die Beleuchtungsstärke an dem entgegenkommenden Fahrzeug in dem Maße zu, in dem
der Abstand abnimmt. Dies entspricht dem Abschnitt
ίο 101-102 auf der Kurve 93 und dem Abschnitt
103-104 auf der Kurve 94. In dem Augenblick, in dem auf jeder dieser beiden Kurven die" Stelle 102
bzw. 104 erreicht wird, d. h. in dem Augenblick, in dem die durch die beiden Fahrzeuge empfangene Be-
lcuchtungsstärke die vorherbestimmte Blcndangssclnvelle
überschreitet, wird für jedes der beiden Fahrzeuge ein selbsttätiger Übergang auf das Abblendlicht
gesteuert, wodurch die Phase der Steuerung des Scheinwerferlichts beendet ist.
In F i g. 4 ist im einzelnen der Schaltplan für die Speisung des Abblcndlichtfadens 20 und des Schcinwcrfcrlichtfadens
21 des Fahrzeugs J., dargestellt, für den in Fig. 16 die Kurve 94 die empfangene Beleuchtungsstärke
angibt. Für die Versorgung des
Scheinwerferlichts des Fahrzeugs J., sind drei Spannungsstufen angenommen worden" Der Übergang
von einer Spannungsstufe auf eine andere wird duivli
eine Fotozelle 105 ausgelöst, die auf die von dem entgegenkommenden Fahrzeug empfangene Belciuii-
tungsstärke anspricht. In dein Schaltplan sind mit
106 und 107 die positive bzw. negative Versorgungsleitung
des Fahrzeugs bezeichnet. Ein npn-Transistor 108 ist zwischen die beiden Versorgungsleitungen geschaltet.
Die Basis des Transistorsist "mit dcrV1'^-
von Versorgungsleitung über eine Gallium-Arsenitf-elozcllc
105 und einen Widerstand 109 verbunden. Der Kollektor des Transistors 108 r,l über einen
Koücktorwiderstand 110 mit der positiven Versorgungsleitung
106 verbunden. Die Basis des Transistors 108 ist mit der negativen Versorgungsleitung
durch einen Widerstand 111 verbunden. Der" Kolloktor
des Transistors 108 ist mit der Basis eines nnn-Transistors
112 über eine Diode 113 und einen Widerstand 114 verbunden. Die Basis des Transi-
stors 112 ist mit den beiden Stromleituncen 106 und
107 durch Widerstände 115 bzw. 116" verbumim.
Der Kollektor des Transistors 112 ist mit der nciiaiiven
Versorgungsleitung 107 durch einen Widerstand
117 als Kollektorwiderstand verbunden. Der Emittei
des Transistors 112 ist mit der positiven Versorgungsleitung 106 durch zwei parallele Stromzweige
verbunden, von denen der eine einen Ladewiderstand
118 und der andere einen Widerstand 119 und einen Kondensator 120 in Reihenschaltung enthält.
~, vorstehend beschriebene Einheit bildet einen
gleichstromverstärker, der zur Aufnahme der von
der Fotozelle 105 abgegebenen Signale bestimmt ist.
Die durch den Widerstand 118 mit dem Emittei
r des Transistors 112 hergestellte Verbindutig bewirkt
°" *£« u Emitter des Transistors 112 einen Spannungsabtall,
der der Beleuchtungsstärke an der Fotozelle 105 proportional ist. Die Reihenschaltung aus dem
Widerstand 119 und dem Kondensator 120 e-rrciigt
an dem Emitter des Transistors 112 eine" °· -n-
nungsanteil, der der Änderung der Belcu« tfstarke
proportional ist. Somit kann ein Signa! cf-engt
werden, das sowohl den Betrag wie auch die Änderung der Beleuchtungsstärke zu vorgegebenen Antei-
icn berücksichtigt. Man kann auf diese Weise einer
plötzlichen Veränderung der Beleuchtungsstärke Rechnung tragen, die sich beispielsweise ergibt, wenn
ein Fahrzeug nach einer Kurve in geringe::! Abstand
von dem Fahrzeug zum Vorschein kommt, das mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist.
Der Ausgang der Verstärkerstufe ist mit 121 bezeichnet.
Der Ausgang 121 ist mit drei Zcncr-Dioden 122,
123 und 124 verbunden, die durchlässig sind, wenn die Spannung, die sie aufnehmen, über einer bestimmten
Schwelle liegt, welche den drei vorgegebenen Stufen entspricht. Die Diode 122 entspricht der
Dunkelheitsschwelle, die Diode 123 entspricht der Interventionsschwelle und die Diode 124 entspricht
der Blendlingsschwelle.
Die Zener-Diode 122 ist mit der Basis eines Transistors 125 verbunden, dessen Emitter mit der negativen
Verso: aungsleitung 107 und des.;cn Kollektor über einen Kollektorwiderstand 126 mit der positi- ao
ven Versorgungsleitung 106 verbunden ist. Der Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand 126 und
dem Kollektor des Transistors 125 ist mit der Basis eines Transistors 127 verbunden, dessen Emitter
über eine Diode 128 mit der negativen Versorgiingsleitung
107 verbunden ist und dessen Kollektor durch die Wicklung 129 einer Relais 130 mit der positiven
Stromleitung 106 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 127 ist über einen Kondensator
131 und eine Diode 132 mit der negativen Versorgungsleitung 107 verbunden. Zwischen dem Kondensator
131 und der Diode 132 ist ein Widerstand 133 angeschlossen, der mit dem Gitter 134 α eines Thyristors
134 verbunden ist.
Die Zener-Diode 123 ist mit der Basis eines Transistors 135 verbunden, dessen Emitter an der negativen
Versorgungsleitung 107 liegt und dessen Kollektor über einen Widerstand 136 mit der positiven Versorgungsleitung
106 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 135 ist direkt mit der Basis eines Transistör
137 verbunden, dessen Kollektor über einen Widerstand 138 an der positiven Versorgungsleitung
106 liegt und dessen Emitter über eine Diode 139 an die negative Versorgungsleitung 107 angeschlossen
ist.
Die Zener-Diode 124 ist mit der Basis eines Transistors
140 verbunden sowie über einen Widerstand 141 mit dem positiven Anschluß der Abblendlichtlampe
20 der Beleuchtungsanlage. Der Ausgang der Zener-Diode 124 ist über eine Diode 142 direkt mit
dem Kollektor des Transistors 127 verbunden. Der Emitter des Transistors 140 ist über eine Diode 143
mit der negativen Versorgungsleitung 107 verbunden, und der Kollektor ist über die Wicklung 144 eines
Relais 145 mit der positiven Versorgungsleitung 106 verbunden.
Der Kollektor des Transistors 137 ist über einen Kondensator 146 mit drei Dioden 147, 148, 149 verbunden,
die parallel angeordnet sind. Der Ausgang jeder dieser drei Dioden ist über je einen Kondensator
150,151,152 mit den Gittern von drei Thyristoren 153,
154, 155 verbunden. Die vier Thyristoren 134, 153, 154, 155 sind einerseits mit der negativen Versorgungsleitung
107 verbunden und andererseits über je einen Widerstand 156, 157, 158, 159 nut der Basis
e'Ties Transistors 160. Mittels einer Diode, eines Widerstandes und eines Kondensators wird eine Verbindung
hergestellt zwischen dem Ausgang jeder der Dioden 147. 148. 149 und dem Ausgang eines jeden
der zugehörigen Thyristoren 153, 154. 155. In jeder dieser drei Verbindungen sind die drei Dioden mit
161«, 161 b, 161c, die drei Widerstände 162a, 1626,
162 c und die drei Kondensatoren mit 163σ, 163 ft,
163 c bezeichnet. Zwischen den Ausgängen der Thyristoren 134, 153, 154 bzw. den Kondens i'.oren
163«, 163 b, 163 c ist ebenfalls eine direkte Verbindung hergestellt.
Der Emitter des Transistors 160 ist mit der Ausgangsklemme 164 des Relais 145 verbunden. Das
Relais weist eine Eingangsklemme 165 auf. die mit der positiven Versorgungsleitung 106 verbunden ist,
und eine zweite Ausgangsklemme 166, die mit der Abbiendlichtlampe 20 der Beleuchtungsanlage verbunden
ist. Der Umschaltkontakt des Relais 145 kann die Verbindung zwischen der Eingangskiemme
165 und der einen oder anderen der Ausgangsklemmen 164 und 166 herstellen. Die Klemme 164 ist
auch mit der Eingangsklemme 167 des Rciais 130 verbunden, welches nur eine einzige Ausgangsklemmc
168 aufweist. Der bewegliche Anker des Relais 130 kann die elektrische Verbindung zwischen
den Klemmen 167 und 168 herstellen oder nicht. Die Klemme 168 ist einerseits mit dem Kollekior des
Transistors 160 und andererseits mit der Scheinwerferlichtlampe 21 der Beleuchtungsanlage verbunden.
Wie bereits erwähnt, werden die durch die fotoelektrische
/eile 105 beim Empfang einer von einem entgegenkommenden Fahrzeug herkommenden Beleuchtung
erzeugten Spannungen durch die Transistoren 108 und 112 verstärkt, um an dem Verbindungspunkt
121 ein Signal abzugeben, welches nicht nur dem absoluten Wert der empfangenen Beleuchtungsstärke
Rechnung trägt, sondern auch der Änderung der Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit von der
Zeit. Das am Verbindungspunkt 121 empfangene Signal wird mit den drei Spannungsschwellen verglichen,
welche den drei Schwellen entsprechen, die für die Wirkungsweise der Anlage gemäß r"er Erfindung
bestimmt worden sind, nämlich der Dunkelheitsschwelle, der Interventionsschwelle und der Blendungsschwelle.
Jede dieser drei Schwellen entspricht den Funktionsschwellen der drei Zenerdioden 122
123, 124.
Wenn das Signal am Punkt 1121 einen Wert i:at,
der unterhalb der Schwelle der Diode 122 iiegt. wird diese Diode blockiert, so daß der Transistor 125
ebenfalls blockiert wird. Der Strom verläuft von dei Versorgungsleitung 106 durch den Widerstand 126.
die Basis-Emitter-Verbindnng des Transistors 127
und die Diode 128 zur Versorgungsleitung 107. Dei Transistor 127 wird gesättigt und läßt Malier den
Strom von der Versorgungsleitung 106 durch die Wicklung 129, die Kollektor-Emitter-Verbinduns
und die Diode 128 zur Versorgungsleitung 107 durch. Da die Wicklung 129 des Relais 130 eingeschaltet
ist, schließt sie den Kontakt zwischen der Klemmen 167 und 168, was die Schweinwerferlampe
21 einschaltet. Wenn daher die Beleuchtung unterhalb der Dunkelheitsschwelle liegt, wird das Scheinwerferlicht
eingeschaltet.
Wenn das Signal am Punkt 121 einen Wert ha!
der oberhalb der Schwelle der Zenerdiode 12' ''· *
wird dieselbe leitend, ebenso wie der Transist: , ;>
Der Transistor 127 wird blockiert, und die Spi-.iv;;£
der Wicklung 129 ist unterbrochen. Die Spannung am Kollektor des Transistors 127 nimmt zu. «nH H^
Kondensator 131 wird geladen, was zur Erhöhung des Potentials am Gitter des Thyristors 134 führt und
denselben leitend macht.
Wenn angenommen wird, daß der Wert des am Punkt 121 empfangenen Signals unterhalb der
Schwellen der Zenerdioden 123 und 124 liegt, wird die Wicklung 144 nicht gespeist und der Kontakt
zwischen den Klemmen 165 und 164 hergestellt. Der Strom verläuft von der Versorgungsleitung 106
durch die Emitter-Basis-Verbindung des Transistors 160, den Widerstand 156 und den leitenden Thyristor
134 zur Versorgungsleitung 107. Der Widerstand 156 wird derart gewählt, daß der so erzielte
Strom ausreicht, um den Transistor 160 zu sättigen. Darüber ergibt sich, daß durch den Transistor 160
die Verbindung zwischen der Klemme 164 und der Scheinwerferlampe 21 hergestellt wird. Infolge der
direkten Speisung der Scheinwerferlampe 21 durch den beweglichen Anker des Relais 130 ergibt sich ein
geringer Spannungsabfall von ungefähr 0,3 bis 0,7 V, was eine sehr kleine Verringerung der Beleuchtungsintensität der Scheinwerfer des Fahrzeuges bewirkt.
Dies geschieht, wenn die Dunkelheitsschwelle überschritten ist, d. h. wenn ein kreuzendes Fahrzeug mit
Scheinwerferlicht in großem Abstand erscheint. Die geringer Spannungsabfall von ungefähr 0,3 bis 0,7 V
tligt das kommende Fahrzeug über den Beginn der Beleuchtungssteuerung des beleuchtenden Fahrzeuges.
Solange das am Punkt 121 empfangene Signal einen Wert hat, der unterhalb der Schwelle der
Diode 123 liegt, ist die Diode 123 blockiert, der Transistor 135 ist blockiert, und der Transistor 137
ist leitend. Der Strom verläuft daher von der Versorgungsleitung 106 durch den Widerstand 136. die Basis-Emitter-Verbindung
des Transistors 137 und die Diode 139 zu der Versorgungsleitung 107. Wenn das
entgegenkommende Fahrzeug sich nähert, nimmt die empfangene Beleuchtungsstärke zu. was in F i g. 3
dem Teil der Kurve entspricht, der links, von der Stelle 97 liegt. Man erzielt daher für das Signal am
Punkt 121 einen Wert, der oberhalb der Schwelle der Diode 123 liegt. In diesem Augenblick wird die
Diode 123 leitend, so daß auch der Transistor 135 leitend wird und der Transistor 137 blockiert wird.
Der k ndensator ?.46 wird aufgeladen, indem der
Strom von der Versorgungsleitung 106 über den Widerstand 138 zum Kondensator 146 gelangt. Wie
bereits erwähnt, ist der Thyristor 134 leitend, aber die Thyristoren 153, 154, 155 sind gesperrt. Der
Ladestrom für den Kondensator 146 kann sich demnach von der negativen Versorgungsleitung 107 nur
über die Diode 147. den Kondensator 150 und das Gitter des Thyristors 153 schließen. Der Thyristor
153 wird daher leitend. Außerdm wird der Kondensator 163 a nunmehr derart aufgeladen, daß das Potential
zwischen dem Widerstand 156 und dem Thyristor 134 sehr klein wird, so daß der Thyristor 134
gesperrt wird. Daraus ist ersichtlich, daß das Überschreiten der Interventionsschwelle den Thyristor
134 stromlos und den Thyristor 153 leitend gemacht hat. Der Widerstand 157 hat einen solchen Wert, daß
der Transistor 160 einen Teil der für die Scheinwerferlampe 21 bestimmten Speisespannung blockiert.
Man erhält auf diese Weise eine erste Spannungsstufe, welche eine verringerte Spannung der Schcinwerferlichtlampen
21 bewirkt.
Wenn das entgegenkommende Fahrzeug mit einer analogen Vorrichtung versehsn ist, hat es ebenfalls
eine besimmte Herabsetzung der Spannung seines Scheinwerferlichts erfahren, so daß die durch das betreffende
Fahrzeug empfangene Beleuchtung wiedei
unterhalb der Interventionsschwelle liegt, wie aus Fig.3 ersichtlich ist. Daraus ergibt sich, daß die
Zenerdiode 123 nicht mehr leitend ist.
Wenn die Beleuchtung bei der Annäherung von zwei Fahrzeugen, die in entgegengesetzten Richtun-
xo gen fahren, wieder oberhalb der Interventionsschwelle zu liegen kommt, ergibt sich von neuem die
gleiche Erscheinung. Die Diode 123 und der Transistor 135 werden leitend, der Thyristor 154 entzündet
sich, und der Thyristor 153 erlischt. Der Widerstand
158 hat einen solchen Wert, daß eine stärkere Blokkierung
des durch den Transistor 160 auf die Scheinwerferlampe 21 übertragenen Stromes bewirkt wird.
In F i g. 4 ist ein Stromkreis dargestellt, welcher es ermöglicht, drei aufeinanderfolgende Spannungsstu-
fen des Scheinwerferlichts 21 zu erhalten, die dem Augenblick entsprechen, in dem die Thyristoren 153,
154~, 155 bei jeder Überschreitung der Inten entionsschwelle
nacheinander leitend werden. Es ist zu bemerken, daß die Zeit der Aufladung des Kondensators
146 eine gewisse Verzögerung der Änderung dei Spannungsstufe relativ zu dem Augenblick ergibt, in
dem am Punkt 121 ein Signal empfangen wird, das
oberhalb der Spannungsschwelle liegt, welche der Interventionsschwelle
entspricht. Diese Verzögerung ist notwendig, um dem Fehlen der absoluten Gleichzeitigkeit
zwischen den Änderungen der Beleuchtungsniveaus der beiden Fahrzeuge Rechnung zu tragen.
Wenn der Thyristor 155 leitend gemacht ist und das am Punkt 121 empfangene Signal oberhalb dei
Spannungsschwelle liegt, weiche der Blendungsschwelle entspricht, wird die Diode 124 leitend. De:
Strom über die Basis-Emitter-Verbindung des Transistors 140 geht durch die Diode 143 hindurch. Dei
Transistoi 140 steuert durch, so daß der Strom durch
die Kollektor-Emitter-Vcrbindung hindurchgeht und die Wicklung 144 des Relais 145 erregt wird. Dadurch
werden die Klemmen 165 und 166 leitend verbunden. Die Scheinwerferlichtlampen werden ausgelöscht
und die Abblendlichtlampen mit voller Spannung gespeist, was den Stellen 102 und 104 der Kurven
in Fi g. 3 entspricht.
Wenn die Abblendüchtlampen 20 auf diese Weise
eingeschaltet sind, bleibt die Wicklung 144 erregt, weil die Sättigung des Transistors 140 durch den
Widerstand 141 aufrechterhalten wird.
Wenn das am Punkt 121 empfangene Signal unterhalb der Schwelle liegt, welche der Dunkelheitsschwelle entspricht, d. h. wenn die Begegnung dei
beiden Fahrzeuge erfolgt ist. ist keine der Dioden
122. 123. 124 mehr leitend. Die Diode 122 ist blokkiert
und der Transistor 125 ist ebenfalls blockiert. Der Strom verläuft dann von der positiven Versorgungsleitung
106 durch den Widerstand 126, die Basis-Eriitter-Verbindung des Transistors 127 und die
Diode 128 zur negativen Versorgungsleitung 107 Der Transistor 127 sättigt sich, so daß der Strom
durch die Wicklung 129, die Kolleklor-Emittcr-Verbindung
des Transistors 127 und die Diode 128 hindurchgehen kann. Da die Wickhing 129 erregt ist.
wird im Relais 130 eine leitende Verbindung zwischen
der Klemme 167 und der Klemme 168 hergestellt, so daß die Scheinwcrfeilampcn 21 gespeist
werden. Man erzielt auf diese Weise den Übergang
/O
auf das Scheinwerferlicht, sobald die Lagerung mit
dem anderen Fahrzeug beendet ist.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ermöglicht daher die stufenweise Herabsetzung der Spannung
des Scheinwerferlichts eines Fahrzeuges bei der Annäherung eines entgegenkommenden Fahrzeuges,
den automatischen Übergang auf das Abblendlicht, wenn das entgegenkommende Fahrzeug in die Nähe
gekommen ist, und die automatische Rückschaltung auf das Scheinwerferlicht, wenn die Fahrzeuge aneinander
vorbeigefahren sind.
Gemäß den in den F i g. 5 bis 8 dargestellten Ausführungsformen kann man den Lichtkegel der
Scheinwerfer in mehrere elementare Lichtbündel mit getrennten Steuerungen zerlegen.
F i g. 5 stellt das Bild dar, das ein Scheinwerfer auf einem Versuchsschinn erzeugt, der für Rechtsverkehr
eingerichtet ist. Auf dem Schirm stellt eine Linie H1, H, H2 den Horizont dar, die Linien G bzw. D
stellen die Projektion der rechten und der linken Ränder der Straße dar und die Linie VV stellt die
Senkrechte des Fluchtpunktes dar. Die Vorrichtung wäre für Linksverkehr bezüglich der Senkrechten VV
spiegelbildlich symmetrisch.
Die Abbildung enthält drei Bereiche:
Die Zone Z1 entspricht dem üblichen Abblendlicht.
Die Zone Z2 entspricht dem gesteuerten Lichtbündel,
das eine gute Sicht auf der rechten Seite der Straße gewährleisten soll.
Die Zone Z3 vervollständigt den Lichtkegel zusammen Z1 und Z., zu dem üblichen Scheinwerferlicht.
Die Zone Z3 vervollständigt den Lichtkegel zusammen Z1 und Z., zu dem üblichen Scheinwerferlicht.
Ein einfacher Umschalter ermöglicht die Steuerung des Lichts.
Steht der Umschalter auf Scheinwerferlicht, dann sind die drei Lichtbündel eingeschaltet und gewährleisten
eine Ausleuchtung des gesamten Bereichs.
In der Stellung für Lichtsteuerung ist das der Zone Z3 entsprechende Lichtbündel gelöscht.
In der Stellung für Abblendlicht bleibt nur das der Zone Z1 entsprechende Lichtbündel eingeschaltet.
Bei der in F i g. 6 gezeigten Ausführungsform wird die der, Zone Z2 entsprechende gesteuerte Beleuchtung
durch ein Lichtbündel von der Art des üblichen Abblendlichts erzeugt, das aber um die optische
Achse in Umfangsrichtung gedreht ist, so daß hierzu eine herkömmliche Abblendlampe verwendet werden
kann, die entsprechend eingestellt ist. Die Einstellung kann senkrecht erfolgen oder besser unter einem
Winkel von etwa 30 bis 45° zur Senkrechten im oberen linken Quadranten des Schirms (im Falle des
Rechtsverkehrs).
Die Zone Z3 ist dann asymmetrisch und nach links
verschoben, um den gesamten Scheinwerferkegel gleichmäßig auszuleuchten, der der Summe der drei
Zonen entspricht.
Gemäß F i g, 7 ist bei Z1 (insgesamt oder teilweise)
eine geringe Verschiebung der Zone Z1 nach oben
vorgesehen, wenn das Abblendlicht zusammen mit der gesteuerten Beleuchtung verwendet wird, wobei
das Lichtbündel, das die Zone Z1 bildet, mit dem
Lichtbündel Z2 wie im vorhergehenden Beispiel kombinierbar ist. Diese Anhebung wird auch für das
ίο Scheinwerferlicht beibehalten, bei dem drei Lichtbündel
Vewendung finden. Die alleinige Verwendung des Abblendlichts entfällt daher.
Gemäß Fig. 8 entspricht die ZoHeZ1 noch dem
üblichen Abblendlicht. Um das Abblendlicht auszubilden, wird der Zone Z1 eine Zone Z2 überlagert,
welche im mittleren Teil eine Lücke, oder ein schwarzes Loch 13 aufweist, das dem Scheinwerferlicht in
einem Abstand von etwa 200 bis 300 ra entspricht. Diese Lücke wird durch die Zone Z3 ausgefüllt.
Ist bei einem entgegenkommenden Fahrzeug das Scheinwerferlicht eingeschaltet, dann wird das der
Zone Z3 entsprechende Lichtbündel gelöscht, wenn sich die Fahrzeuge beispielsweise in einem Abstand
von 400 bis 450 m befinden. Der Fahrer des Fahr-
S5 zeugs wird daher nicht mehr geblendet. Mit Hilfe der
vorstehend beschriebenen Einrichtung wird gleichzeitig die fortschreitende Verringerung der Lichtstärke
des der Zone Z., entsprechenden Lichtbündels bewirkt,
um schließlich nur das Abblendlicht (Zone Z1) aufrechtzuerhalten, beispielsweise wenn die Fahrzeuge
nur etwa 50 m voneinander entfernt sind.
Man kann beispielsweise die den Zonen Z1 und Z3
entsprechende Beleuchtung mittels eines üblichen Scheinwerfers erzielen, dessen Glühfaden für das Abblendlicht
dem Brennpunkt sehr nahe liegt, dessen Glühfaden für das Scheinwerferlicht von diesem
Brennpunkt entfernt ist, um ein konzentriertes Lichtbündel zu erhalten. Die der Zone Z2 entsprechende
Beleuchtung wird durch einen komplementären
Scheinwerfer erzeugt, der entsprechend eingestellt ist. In den F i g. 5 bis 8 sind die Verschiebungen zwischen
den Zonen nicht dargestellt, um dieselben besser unterscheiden zu können. In Wirklichkeit sind
diese vernachlässigbar.
Die Erfindung kann für die Beleuchtung aller Arten von Fahrzeugen Verwendung finden. Eine besonders
interessante Anwendung findet diese bei Kraftfahrzeugen. Es ist zu bemerken, daß eine oder mehrere
Zonen mit polarisiertem Licht beleuchtet wer-
den können und daß insbesondere die Kombination von mit natürlichem Licht beleuchteten Zonen mit
den mit polarisiertem Licht beleuchteten Zonen eine allgemeine Umstellung auf Leuchtung mit polarisiertem
Licht fördern kann, indem sie eine leichtere Anpassung aller Verbraucher im Verlauf einer langen
Übergangsperiode ermöglicht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409516/224
Claims (12)
1. Beleuchtungsvorrichtung für Scheinwerferund Abblendlicht von Fahrzeugen mit einem
lichtempfindlichen Meßwertgeber für die Lichtabstrahlung entgegenkommender Fahrzeuge und
einer dem Meßwertgeber nachgeschalteten elektrischen Lichtsteuerung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungsspannung für zumindest einen Scheinwerfer in Abhängigkeit von dem Signal des Meßwertgebers und wahlweise
von dessen zeitlicher Änderung gesteuert wird.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung beim
Überschreiten einer vorgegebenen Blendungsschwelle des Meßwertgebersignals den Übergang
auf Abblendlicht und bzw. oder ein abgeschwächtes Scheinwerferlicht durch eine Verringerung
der Spannung am Scheinwerfer bewirkt, daß die Steuerung mit einer Verzögerung jeweils
nach Überschreiten einer Interventionsschwelle des Meßwertgebersignals, die unterhalb der vorerwähnten
Blendungsschwelle liegt, schrittweise und sprungförmig die Spannung an den Scheinwerfern
in vorgegebenen Stufen verringert, und daß die Steuerung nach Unterschreiten einer Dunkelheitsschwelle
des Meßwertgebersignals, die unterhalb der interventionsschwelle liegt, das
Scheinwerferlicht voll einschaltet.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß di Interventionsschwelle und die Blendungsschwelle um so niedriger
sind, je stärker die Lichtstärke des Fahrzeugs ist, auf dem die Beleuchtungsvorrichtung
angeordnet ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
der Stufen für die Verringerung der Spannung an den Scheinwerfern um so größer ist, je stärker die
maximale Lichtstärke ist, die die Scheinwerfer des Fahrzeugs erzeugen, das die Beleuchtungsvorrichtung
trägt.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorgegebenen Schaltschwellen durch die Zenerspannungen von Zenerdioden festgelegt
werden.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Versorgung der Scheinwerfer sowohl eine Wechsel- wie auch eine Gleichspannung zur
Verfügung steht und daß die Gleichspannung niedriger als der Effektivwert der Wechselspannung
ist.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der
Versorgungsspannung ein Relais die Anschlüsse der Lampen für Scheinwerfer- und bzw. oder Abblendlicht
von der Wechselspannung auf die Gleichspannung bzw. umgekehrt umschaltet.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtkegel des Scheinwerferlichts aus drei unabhängig voneinander steuerbaren
Lichtbündeln besteht, von denen eines ein Abblendlicht bildet, ein zweites zum Ausleuchten
des benachbarten Fahrbahnrandes dient und der Steuerung unterliegt und ein drittes in Verbindung
mit den beiden anderen das Scheinwerferlicht vervollständigt,
9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Lichtbündel
dem herkömmlichen Abblendlicht ähnlich ausgebildet ist, jedoch zu dem angrenzenden
Straßenrand ausgelenkt, während das dritte Lichtbündel zum gegenüberliegenden Straßenrand
hin ausgelenkt ist.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Lichtbündel
eine Dunkelzone in der Mitte des Scheinwerferkegels frei läßt, die der Ausleuchtung der
Straße in einem vorgegebenen Abstand entspricht, während das dritte Lichtbündel diese
Dunkelzone ausfüllt.
11. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das
dritte Lichtbündel durch herkömmliche Scheinwerfer für Scheinwerfer- und Abblendlicht abgestrahlt
werden, wobei der Glühfaden für das Abblendlicht im Abstand von dem Brennpunkt des
Scheinwerferspiegels und der Glühfaden für das Scheinwerferlicht in der Nähe des Brennpunktes
angeordnet ist, während das zweite Lichtbündel durch einen komplementären Scheinwerfer erzeugt
wird.
12. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eines der Lichtbündel aus polarisiertem Licht besteht.
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