DE2118910B2 - Vorrichtung zum Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes auf streifenförmigem Material - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes auf streifenförmigem MaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes auf
einem streifenförmigen Material, das über eine drehbar gelagerte .leitfähige Walze geführt ist, der auf der
der Walze abgekehrten Seite des streifenförmigen Materiais Line Elektrode zugeordnet ist, wobei eine regelbare
Spannungsquelle vorgesehen ist, durch die ein gewünschtes Gleichspannungspotential zwischen
Walze und Elektrode einstellbar ist, das niedriger als die Grenzspannung für eine Koronaentladung ist.
Als streifenförmiges Material findet beispielsweise photographischer Film oder photographisches Papier
Anwendung.
Derartige streifenförmige Materialien werden bei ihrer Herstellung zwischen und über Walzen geführt
oder durch andere Bearbeitungseinrichtungen hindurchgeleitet, welche jeweils eine elektrostatische
Aufladung des durch die Vorrichtung transportierten streifenförmigen Materials verursachen. Wird ein
derartiges elektrostatisches geladenes, streifenförmiges Material in die Nähe eines geerdeten Gegenstandes
gebracht, so können für das streifenförmige Material schädliche Funken entstehen. Wenn das streifenfönnige
Material zum Beispiel bereits mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet ist, so können
derartige Funken eine örtliche Belichtung der Emulsion hervorrufen. Ferner können in einer Dunkelkammer
auftretende Funken außer dem streifenförmigen Material, das augenblicklich in Bearbeitung
ist, auch noch anderes photographisches Material belichten. Treten derartige Funken bei streifenförmigen
Materialien auf, die aus mit einer Grundschicht versehenem photographischem Material bestehen, das
noch nicht mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet ist, so können die Funken zum Verbrennen
dieser Grundschicht führen, wodurch die Emulsion bei einer nachfolgenden Behandlungsstufe sich nicht
richtig verteilen läßt oder nicht einwandfrei aufgetragen werden kann. Darüber hinaus können elektrostatische
Ladungen auch in Form von Ladungsinseln vorliegen, die beim nachfolgenden Beschichten mit
Emulsion Sprung- oder Leerzonen verursachen. Elektrostatische Aufladungen können schließlich dazu
führen, daß Staubteilchen von dem streifenförmigen Material angezogen werden und sich auf diesem ansammeln.
Dies beeinträchtigt die Qualität des fertigen streifenfürmigen Materials.
Durch die britische Patentschrift 9 76 027 ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekannt. Bei
dieser bekannten Vorrichtung wird die eine Oberfläche eines streifenförmigen Materials über eine auf
Erdpotential liegende Walze mit elektrisch leitender Oberfläche geführt, während auf der anderen Oberfläche
des streifenförmigen Materiah elektrisch leitende Borsten aus Nylon, Messing od. dgl. schleifen,
die an Spannung gelegt sind. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die den Borsten zugekehrte Oberfläche
des streifenförmigen Materials durch diese zerkratzt werden kann und daß sich auf dem streifenförmigen
Material von den Borsten stammende Teilchen ablagern können. Darüber hinaus besteht die
Gefahr, daß die Borsten Schmutzteilchen anziehen und festhalten, welche ebenfalls auf dem streifenförmigen
Material abgelagert werden können. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß es immer dann, wenn das
streifenförmige Material zerreißt oder ausläuft, zu direkter Berührung zwischen den Borsten und der
geerdeten Walze kommen kann. Hierdurch entstehen
Funken, die insbesondere schädlich für die photographischen Filme oder für das photographische Papier
sind, welche in einer Dunkelkammer behandelt werden. »,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes
auf streifenförmigem Material unter Vermeidung einer Koronaentladung zu schaffen, bei
der eine Beschädigung oder Verschmutzung der Oberfläche des streifenförmigen Materials sicher vermieden
wird.
Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß als Elektrode eine elektrisch leitende Flatte vorhanden ist, deren Breitseite der Walze zugekehrt
und in einem Abstand von dem streifenförmigen Material angeordnet ist.
Dadurch wird erreicht, daß sich zwischen der
Platte und der Walze ein möglichst gleichförmiges, elektrostatisches Feld ausbildet, bei dem a»<-h bei
Verwendung höherer Spannungen eine Ionisierung der Luft und dadurch ein Koronaeekt vermieden
wird. Weiterhin wird dadurch eine mechanische Berührung der der Walze abgekehrten Oberfläche des
streifenförmigen Materials mit Sicherheit vermieden, so daß es weder zur Beschädigung dieser Oberfläche
noch zu Ablagerungen von Teilchen, welche von der Platte selbst stammen oder an dieser haften, auf der
Oberfläche des streifenförmigen Materials kommen kann. Auch ist ein Überspringen von Funken beim
Zerreißen oder Auslaufen des streifenförmigen Materials mit den oben erwähnten schädlichen Folgen für
photographische Filme oder photographisches Papier völlig ausgeschlossen.
Die lichte Weite des zwischen der Walze und der Platte bestehenden Spaltes kann zwischen 1 und
? 5 mm betragen. Das an der Walze oder der Platte liegende Gleichsparinungspotential wird in seiner
Höhe so gewählt, daß es den Luftspalt zwischen dem streifenförmigen Material und der ihm zugekehrten
Oberfläche der Platte überbrücken kann, ohne daß dabei jedoch eine Koronaentladung entstehen kann.
Die auf das streifenförmige Material aufgebrachte Ladung sollte in ihrer Höhe und Polarität derart
gewählt werden, daß ein gewünschter, z. B. neutraler, positiver cder negativer Ladungszustand auf dem
streifenförmigen Material erzielt wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Feldstärkemesser
zur Messung der elektrostatischen Ladung des streifenförmigen Materials nach Passieren der Walze
sowie eine Stelleinrichtung zum Einstellen der Höhe und der Polarität des Gleichspannungspotentials in
Abhängigkeit von der gemessenen elektrostatischen Ladung vorgesehen sind. Durch diese Anordnung
wird eine Steuereinrichtung geschaffen, mittels deren die tatsächliche, vom Feldstärkemesser ermittelte
elektrostatische Ladung des streifenförmigen Materials durch geeignete Wahl der Höhe des Gleichspannungspotentials
und durch Wahl der Polarität desselben wirksam neutralisiert werden kann. Hierdurch
kann das Übertreten von Funken vermieden werden, wenn das streifenförmige Material zu einem späteren
Zeitpunkt in die Nähe eines geerdeten Gegenstandes gebracht wird.
Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich das streifenförmige Material beispielsweise auch
in einer Station einer Bearbeitungskette auf einen vorgegebenen Ladungszustand bringen und nachfolgend,
d. h. nach erfolgten Zwischenbehandlungsstufen, durch erneutes Aufladen unter Neutralisieren der zusätzlich
aufgenommenen oder der nichtaufgenommenen Ladungen auf einen neutralen Ladungszustand
bringen.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
im einzelnen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zum
Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes auf einem biegsamen streifenförmigen Material, beispielsweise
einem photographischen Film oder photographischem Papier, wobei das streifenförmige Material
um eine Walze umgelenkt ist, und
F i g. 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispiels, bei welchem
das streifenförmige Material längs einer geraden Führungsbahn transportiert wird.
F i g. 1 ist zu entnehmen, daß ein streifenförmiges Material in Form eines langen, ununterbrochenen
Bandes 11 aus photographischem Film oder photographischem Papier kontinuierlich in Berührung mit
einer elektrisch leitfähigen Walze 13, die geerdet ist, durch die in F i g. 1 schematisch angedeutete Vorrichtung
zum Erzeugen eines gewünschten Lao dungszustandes auf dem Band transportiert wird.
Eine elektrisch leitfähige Platte 15 ist gewölbt ausgebildet und an die Krümmung der Bewegungsbahn
des Bandes 11 sowie der Lauffläche der Walze 13 angepaßt. Diese Platte 15, welche mit einer Breitseite
die Breite des Bandes 11 überspannt, ist auf der der Lauffläche der Walze 13 abgekehrten Seite des Bandes
11 derart stationär angeordnet, daß zwischen der Platte und dem Band ein Spalt 16 gebildet wird, welcher
zwischen einem und fünfzehn Millimeter betra-
ao gen kann, so daß die Platte niemals in Berührung mit der Oberfläche des Bandes kommen kann. Die Platte
15 und die Walze 13 können aus einem elektrisch leitfähigen Material, wie beispielsweise Messing cder
einem anderen Metall, hergestellt sein. Sie können jedoch andererseits auch aus einem gewöhnlich nicht
leitfähigeri Material, wie beispielsweise Kunstharz, hergestellt sein, welcher durch Imprägnierung mit
einer grenzflächenaktiven Substanz, beispielsweise einem Natriumsalz eines Alkylarylpolyäthersulfonates
oder aber durch einen Metallüberzug, beispielsweise mit Silber, elektrisch leitfähig gemacht worden
ist. Eine geeignete veränderbare Spannungsquelle 19 für Gleichspannung ist mit der Platte 15 verbunden
und weist Stelleinrichtungen 21 und 23 zur EinsteJ-lung der Polarität bzw. der Höhe der Spannung auf,
damit an der Platte stets die richtige Soannun« anliegt.
Zur Versorgung kommt jede beliebige Spannungsquelle in Betracht, wie beispielsweise Batterien
oder ein Gleichspannungsgenerator oder Gleichrichter, der an ein Wechselspannungsnetz angeschlossen
ist.
Will man die Ladung auf dem Band auf Null reduzieren oder die Polarität der Ladung umkehren, dann
muß die an der Platte 15 liegende Spannung dieselbe Polarität wie die Ladung auf dem Band besitzen. Zur
Vergrößerung der Ladung auf dem Band, ohne daß eine Änderung ihrer Polarität eintritt, muß die an
der Platte anliegende Spannung die entgegengesetzte Polarität der Ladung auf dem Band besitzen. Die
Potentialänderung auf dem Band ist im Vergleich zu dem an der Platte anliegenden Gleichspannungspotential von entgegengesetzter Polarität.
Die richtige an der Platte 15 anzulegende Spannung läßt sich zwar durch Versuche ermitteln, vorzugsweise
wird jedoch ein elektrostatischer Feldstärkemesser 25 in der Nähe des Bandes 11 angeordnet,
nachdem dieses die Platte 15 passiert hat. Hierdurch wird das durch irgendeine elektrische Ladung des
Bandes verursachte, elektrostatische Feld kontinuierlich gemessen oder überwacht und auf einem Meßinstrument
27 angezeigt. Die Bedienungsperson überwacht die Höhe und Polarität der Spannung am
Meßinstrument 27 und stellt die Spannungsquelle 19 dementsprechend ein, so daß der korrekte Ladungszustand
und die richtige Polarität Eichergestellt werden. Ein für diesen Zweck geeigneter elektrostatischer
Feldstärkemesser ist in der Juliausgabe des Jahres 1950 von »Journal of the Society of Motion
Picture and Television Engineers« in einem Aufsatz von H. W. Cleveland auf den Seiten 37 bis 44,
unter dem Titel »A Method of Measuring Electrification of Motion Picture Film Applied to Cleaning
Operations«, beschrieben.
Die Ladung, welche sich auf einem Band 11 aus photcigrapbischem Material ausgebildet hat, kann
recht stark sein, so daß elektrostatische Potentiale in der Größenordnung zwischen einhundert und fünfzigtausend
Volt vorhanden sein können. Die Ladung kann positiv oder negativ sein, je nach Art des für
das Band verwendeten Werkstoffes und je nach Art der Walzen oder sonstiger Einrichtungen, durch die
oder über die das Band geführt worden ist. Will man also die Ladung neutralisieren, dann ist es erforderlich,
daß an die Platte eine Spannung mit derselben Polarität wie die Polarität der Ladung des Bandes
durch entsprechende Einstellung der Spannungsquelle 19 angelegt wird. Die zum Neutralisieren gewöhnlich
erforderliche Spannung ist ungefähr gleich groß oder größer als das Potential auf dem Band, wenn der
Spalt zwischen der Platte und dem Band einen Millimeter oder mehr beträgt. Die Höhe der an die Platte
anzulegenden Spannung hängt von dem Ladungszustand auf dem Band ab, welcher erreicht werden soll,
und kann nach Wunsch verändert werden. Falls erforderlich, können Spannungen zwischen zehn Volt
bis zu zehntausend Volt oder sogar dreißigtausend Volt angelegt werden.
Die Materialarten des Bandes, welche mittels der oben beschriebenen Vorrichtung behandelt werden
können, sind zahlreich. Es kommen beispielsweise Zellulose-Triazetat-Filmträger oder Polyäthylen-Terephthtalat-Filmträger
oder andere Polyester-Filmträger in Betracht, die noch nicht beschichtet sind oder
bereits mit lichtempfindlichen Emulsionen, Grundschichten oder mit Lichthofschutzmittelschichten auf
ihrer Rückseite beschichtet sein können. Andere Arten von Bändern können aus photographischem Papier
bestehen, welches noch nicht beschichtet ist oder bereits mit Beschichtungen aus lichtempfindlichen
Emulsionen, Polyäthylen od. dgl. versehen ist. Die zuvor beschriebene Vorrichtung arbeitet wirkungsvoll,
wenn das Bandmaterial elektrisch nichtleitend ist, sich in trockenem Zustand befindet und eine konstante
Dicke vor und nach Durchlaufen des Spaltes zwischen der Walze und der Platte besitzt, ohne daß
sich dabei auf dem Band eine flüssige oder halbflüssige Schicht befindet.
Bei der Walze 13 kann es sich um eine leer mitlaufende
Walze handeln, wobei das Band 11 mittels weiterer durch einen Motor betriebener Walzen, die
sich an einer anderen Stelle der Vorrichtung befinden, durch die Vorrichtung transportiert wird.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten abgewandelten Ausführungsbeispiel stimmen die Walze 13', die veränderbare
Spannungsquelle 19', der Feldstärkemesser 25' und das Meßinstrument 27' mit den im Zusammenhang
mit dem Ausführungsbeispiel gemäß F i ig. 1 beschriebenen entsprechenden Bauteilen überein.
ίο Fig. 2 ist zu entnehmen, daß ein Band 11' während
eines Behandlungsvorganges längs einer geraden Führungsbahn geführt ist und in Berührung mit mehreren
Walzen 13', 31 und 33 steht, von denen jede eine zusätzliche elektrostatische Aufladung des Ban-
des verursacht. Würde der Ladungszustand auf dem Band nicht in der zuvor beschriebenen Weise gesteuert,
dann könnte diese elektrostatische Aufladung so staik werden, daß bei einer nachfolgenden Erdung
des Bandes in ihrer Wirkung schädliche Funken entstehen können. Derartige Funken haben nicht nur
für das Band selbst besonders nachteilige Wirkungen, sondern auch für photographischen Film oder photographisches
Papier, welches durch das von den Funken erzeugte Licht belichtet wird. Um dem entgegenzuwirken,
wird der Feldstärkemesser 25' zur Messung der Ladung des Bandes an einer Stelle benutzt,
welche in Bewegungsrichtung des Bandes gesehen hinter den Walzen liegt, worauf die zum Neutralisieren
der elektrostatischen Ladung erforderliehe Spannung an die Platte 15' angelegt werden
kann, damit schädliche Einwirkungen auf das Band verhindert werden.
Nachfolgend sind einige durch die Erfindung erzielbaren Vorteile aufgeführt:
Wenn ein photographisches Material geerdet wird, können Funkenentladungen nicht eintreten. Damit
wird die Beschädigung des Bandes durch Funken verhindert und die Belichtung anderer in der gleichen
Dunkelkammer befindlicher photographischer Materialien vermieden. Ferner wird die Bildung von
schädlichen Inseln hoher Ladungsdichte auf einem band- oder blattförmigen photagraphischen Film
oder photographischen Papierträger vermieden, wodurch nachfolgende Beschichtungsvorgänge verbessert
werden. Die Ansammlung von Staubteilchen auf einem band- oder blattförmigen photographischen
Material kann durch Verminderung des statischen Potentials verhindert werden, welches diese Staubteilchen
häufig anzieht und festhält. Die Möglichkeit einer Beschädigung der Oberfläche des Bandes oder
einer Ablagerung von Schinutzteilchen auf ihr ist ausgeschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Erzeugen eines gewünschten Ladungszustandes auf einem streifenförmigen
Material, das über eine drehbar gelagerte leitfähige Walze geführt ist. der auf der der Walze
abgekehrten Seite des streifenförmigen Materials eine Elektrode zugeordnet ist, wobei eine regelbare
Spannungsquelle vorhanden ist, durch die ein gewünschtes Gleichspannungspotential zwischen
Walze und Elektrode einstellbar ist, das niedriger als die Grenzspannung für eine Koronaentladung
ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Elektrode eine elektrisch leitende Platte (15,15') vorhanden ist, deren Breitseite der Walze
(13, 13') zugekehrt und in einem Abstand von dem streifenförmigen Material (11, 11') angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (13, 13') auf Erdpotential
liegt, während die Platte (15, 15') auf dem Gleichspannungspotential liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (15, 15')
sich über die Breite der Walze (13, 13') erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Walze
(13) zugekehrte Oberfläche der Platte (15) an die Krümmung der Laufflache der Walze angepaßt
ist, wobei das streifenförmige Material (11) die Walze (13) teilweise umschlingt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
(15') eben ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß tin Feldstärkemesser
(25, 27; 25', 27') zur Messung der elektrostatischen Ladung des streifenförmisen Materials
(11, 11') nach Passieren der Walze (13, 13') sowie eine Stelleinrichtung (19, 19') zum Einstellen
der Höhe und der Polarität des Gleichspannungspotentials in Abhängigkeit von der gemessenen
elektrostatischen Ladung vorgesehen sind.
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