DE2118564A1 - Pelletised drain cleansing compn - Google Patents

Pelletised drain cleansing compn

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DE2118564A1
DE2118564A1 DE19712118564 DE2118564A DE2118564A1 DE 2118564 A1 DE2118564 A1 DE 2118564A1 DE 19712118564 DE19712118564 DE 19712118564 DE 2118564 A DE2118564 A DE 2118564A DE 2118564 A1 DE2118564 A1 DE 2118564A1
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water
pellets
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weight
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DE19712118564
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English (en)
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Robert Andrew Stone Mountain Ga. Adams jun. (V.St.A.). P
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Hillshire Brands Co
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Consolidated Foods Corp
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/0052Gas evolving or heat producing compositions

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Description

  • Verfahren zum Erzeugen eines Reinigungsmittels für Kanäle und Abfluß rohre Jie Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum ileratellen eines wärmecrzeugenden Mittels, insbesondere ein Verfahren zum Erzeugen eines feinteiligen Mittels, das bei einem Zusatz zu .iasser Wärme erzeugen und dadurch die Entfernung eines Hindernisses in einem Kanal oder einer Abflußleitung unterstützen kann. Speziell betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen eines Mittels, das zum Reinigen von Kanälen oder Abflußrohren geeignet ist und sich durch eine besonders vorteilhafte Kornform auszeichnet.
  • Dieses Mittel enthält im Gemisch ein Alkalimetallhydroxid, feinteiliges Aluminium oder feinteiliges Aluminium und feinteiliges Zink, ferner ein Oxidationsmittel, z.B. ein wasserlösliches, a.norganisches Nitrat und Natriumchlorid, sowie gegebenenfalls Katalaatoren, ferner inerte Träger oder Fullstoffe, wie Kupfersulfat, -Jatriumcarbonat, Hatriumsilikat usw.
  • Die Erzeugung von Mitteln der angegebenen Art, die allgemein die beschriebene Zusammensetzung haben, ist seit langem bekannt. In zielen der bisher vorgeschlagenen Mitteln dieser Art neigen die wirksamen Substanzen bei der Erzeugung, beim Transport und der lagerung zum Entmischen. Die genannten Mittel bestehen allgemein aus einem heterogenen Gemisch von diskreten Teilchen der 3estand-Weile. Wenn zum Beseitigen eines Hindernisses ein derartiges heterogenes Reinigungsmittel für Abflußrohre in das wasser eingefracht wird, das ir. einem Kanal, einer Abflußleitung, einem siphon oder dergleichen verblieben ist, neigen.die verschiedenen @eiteiligen Bestandteile zu einer anderen als der erwünschten Reaktion, weil eine wahllos der Verpackung entnommene Menge des Mittels die Bestandteile nicht mehr in den richtigen Anteilen enthält.
  • Infolge des Entmischens der verschiedenen feinteiligen Bestandteile des mittels kann es vorkommen, daß die Reaktion nicht zur Erzeugung der gewünschten maximalen "'iärme- und Gasmenge führt, beispielsweise weil das in dem IIittel enthaltene atznittel beim Benetzen durch das in einem Kanal oder einer Abflußleitung enthaltene Wasser vorzeitig reagiert, ehe es das aus der bettung zu entfernende Hindernis erreicht. Dabei kann ferner die Reaktion so heftig sein, daß die stark ätzende Lösung, die eine so hohe Konzentration hat, schwere chemische Verbrennungen verursachen kann, wenn sie auf den Körper der das Reinigungsmittel vencendenden Person gespritzt wird.
  • Es wurde vorstehend schon erwähnt, daß die Abflußrohr-Reinigungsmittel der beschriebenen Art im allgemeinen dieselbe Zusammensetzung haben. Da aber die Bestandteile dieser Mittel im allgemeinen unterschiedliche spezifische Gewichte und Korngrößen haben, neigen sie beim Transport oder der sonstigen Manipulation des produkts zum Entmischen. Es sind schon verschiedene Verfahren mit dem Ziel der Erzeugung von Abflußrohr-Reinigungsmitteln entwickelt worden, die bei der Erzeugung und lagerung, beim Transport und bei der Verwendung nicht zum Entmischen neigen, so daß eine gefahrlose, wirksame und wirtschaftliche Verwendung der Abflußrohr-Reinigungsmittel gewährleistet wird.
  • Man erkennt daher, daß die gleichmäßige Verteilung der verschiedenen Bestandteile des Abflußrohr-Reinigungsmittels für seine Brauchbarkeit sehr wichtig ist und bei der Herstellung ein ziemlich schwieriges Problem darstellt, weil erreicht werden m, daß alle wahllos entnommenen Mengen des R.einigungsmittels genau die gewünschte Zusammensetzung haben. Bei vielen nach bekannten Verfahren erzeugten Reinigungsmitteln für Kanäle und Abflußrohre haben einer großen Menge entnommene Teilmengen im allgemeinen keine dem Durchschnitt der Gesamtmenge entsprechende Zusammensetzung. Selbst wenn diese teilmengen in der Regel am Ende des Erzeugung averfahrens die richtigc Zusammensetzung haben, mug man bei dcl Eiitnahme von Teilmengen aus Kleinverpackungen und dergleichen nach der lagerung und dem Transport zweifellos feststellen, dab die Teilmengen die Bestandteile des Reinigungsmittels nicht mehr in den erwünschten Anteilen enthalten, weil aicli verschiedene Bestandteile von den übrigen Bestandteilen zu entlischen trachten.
  • Die aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Verfahrens zum Erzeugen eines Abflußrohr-Reinigugsmittels, das ich durch eine stark verbesserte Kornform auszeichnet, so daß ein Entmischen der feinteiligen Bestandteile des Reinigungsmittels bei dessen Versand, lagerung und Verwendung vermieden wird.
  • Eine weitere Aufgabe der E-finaung besteht in der Schaffung eines Verfahrens zum Erzeugen eines zum Reinigen von Kanälen oder Ab-Flußrohren bestimmten Mittels, das eine solche Kornform besitzt, daß alle Bestandteile des Mittels in jedem einzelnen Korn des fertigen Mittels homogen verteilt sind, so daß ein Entmischen, Zusammenbacken und/oder Abstäube des Mittels vermieden wird.
  • Ferner besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung eines sehr vereinfachten Verfahrens zum Erzeugen eines zum Reinigen von Kanälen oder AbflufJrohren bestimmten Mittels, das sich durch eine sehr verbesserte, kugelige Kornform und hohe Homogenität auszeichnet, wobei die Bestandteile des Mittels gründlich miteinander gemischt und dann durch Zusatz einer geeigneten Menge Wasser von etwa 54-68° C klebfähig gemacht werden. Dabei muß darauf geachtet werden, daß eine gleichmäßige volumetrische Verteilung des Wassers in dem Korngemisch erzielt wird. Das klebfähige gemisch ;ird dann in eine rotierende Pelletiertrommel eingebracht, in den nach etwa drei Minuten weitere Wassermengen voii etwa 54-68° C auf das klebfähige Gemisch gesprüht werden, um die Temperatur des Gemisches auf etwa 57-66° C, vorzugsweise 60-63° C, zu halter und dadurch die Bildung von im wesentlichen homogenen kuggeligen Pollets in vorherbestimmten Größen zu erleichtern.
  • Die Erfindung hat ferner die Aufgabe, ein Verfahren zum Erzeugen eines Mittels zu schaffen, das zum Reinigen von Abflußrohren dient und in einer sehr verbesserten Kornform, und zwar in Form von allgemein kugeligen Pellets vorliegt, wobei jedes Pellet allgemein homogen ist und daher alle Bestandteile des Mittels in den gewünschten Anteilen enthält.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht außerdem in der Schaffung eines Verfahrens zum Erzeugen eines Mittels, das zum Reinigen von Abflußrohren dient und sich durch eine stark verbesserte, kugelige Kornform auszeichnet, wobei das Verfahren aus einer Folge von relativ einfachen Manipulationaschritten besteht, in denen ziemlich kritische Bedingungen aufrechterhalten werden müssen, damit das Abflußrohr-Reinigungsmittel einwandfrei pelletiert werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erflndufig besteht in der Schaffung eines Verfahrens zum Erzeugen eines Mittels, das zum Reinigen von Abflußrohren dient und in Form von zylindrischen Pellets vorliegt.
  • Dabei wird das Mittel unter gesteuerten Bedingungen mit Wasser besprüht, so daß das in eine Peiletiermaschine eingebrachte Gemisch einen plastischen Zustand annimmt und teilweise agglomeriert, während es durch eine Düse aus der Trommel der nicht gezeigten Pelletiermaschine stranggepreßt wird. Die zylindrischen Pellets können dann in einer rotierenden Pelletiertrommel derart mit Wasser besprüht werden, daß sie in allgemein kugelige Pellets von vorherbestimmten Korngrößen umgewandelt werden.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht außerdem in der Schaffung eines verbesserten Verfahrens zum Erzeugen eines Mittels, das zum Reinigen von Abflußrohren dient und sich durch eine sehr verbesserte Kornform auszeichnet, die es ermöglicht, zahlreiche der gefähr'-lichen und komplizierten Eanipulationsschritte der bekannten Verfahren zum Erzeugen von etwas homogenen Abflußrohr-Reinigungs mittel zu vermeiden.
  • Weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung hervor. In dieser zeigt i'ig. 1 in einer schematischen Darstellung bzw. einem Fließschema ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab ein Ausführungsbeispiel einer Pelletiertrommel in einem Querschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die wirksamen Bestandteile, und zwar ein Alkalimetallhydroxid, ein wasserlösliches, anorganisches Nitrat, feinteiliges Aluminium, oder feinteiliges Aluminium und feinteiliges Zink, Natriumchlorid und inerte oder exotherme Salze und dergleichen vorgemischt und beispielsweise mittels einer mit Zwangsverdrängung arbeitenden, oben offenen Förderschnecke in eine rotierende 2elletiertrommel eingebracht. in einer Ausführungsform wird das gründlich gemischte Korngemisch bei seiner Förderung durch die oben offene Förderschnecke mit einer solchen Menge Wasser von etwa 54-68° C besprüht, daß das Gemisch klebfähig wird, so daß sich die verschiedenen wirksamen Bestandteile, einschließlich des Aluminiums, nicht entmischen. Dabei muß natürlich gewährleistet werden, daß nicht so viel Wasser zugesetzt wird, daß eine harzartige oder stark plastische Masse erhalten wird, die in der rotierenden Trommel zu große Pellets bilden würde.
  • Die Erfindung soll durch die nachstehende Theorie nicht einem schränkt werden. Man nimmt jedoch an, daß das Zusammenbacken der wirksamen Bestandteile zu einer klebfähigen Masse und die anschließende Bildung von diskreten, allgemein körnigen Teilchen das Ergebnis einer gesteuerten Reaktion zwischen den wirksamen Bestandteilen ist, wobei schon eine kleine Wassermenge eine beträchtliche Wirkung hat. Aus den vorstehend angegebenen Gründen ist die Bemessung der zum einwandfreien Pelletieren des Gemisches erforderlichen Wassermenge bei dieser Ausführungsform des Verfahrens ziemlich kritisch und ist ferner die pro Einheit des Gemisches erforderliche Wassermenge umso kleiner, je größer die Gesamtmenge des Gemisches ist. Nach dem Einbringen des klebfähigen Gemisches in die rotierende Pelletiertrommel wird das Gemisch unter der Wirkung der Reaktionswärme teilweise getrocknet, so daß das Gemisch im allgemeinen mit zusätzlichem Wasser besprüht werden muß, damit es in einen Zustand gelangt, in dem es einwandfrei pelletiert werden kann. Im allgemeinen werden etwa zwei Drittel des erforderlichen Wassers auf das vorgemischte Gemisch gesprüht, wenn dieses sich in der genannten Förderschnecke befindet, und wird etwa ein Drittel des erforderlichen Wassers dem klebfähigen Gemisch zugeführt, nachdem dieses in die rotierende Pelletiertrommel eingebracht worden ist, wobei zwischen der ersten und der zweiten Wasserzugabe etwa drei Minuten verstreichen.
  • Es wurde vorstehend schon erwähnt, daß der Anteil der zum Klebfähigmachen und Pelletieren des feinteiligen Gemisches erforderlichen Geaamtwassermenge von der Menge des Gemisches und von der Korngröße der Bestandteile des Gemisches uw. abhängt. Es ist ferner die Temperatur des zum Klebfähigmachen und Plastifizieren des Gemisches in einen für das Pelletieren geeigneten Zustand zugesetzten Wassers relativ kritisch. Dies gilt sowohl für das Wasser, das auf das in der Förderschnecke befindliche Gemisch gespritzt wird, um dieses klebfähig zu machen, als auch für das Wasser, das in die rotierende Trommel eingeleitet wird. Die Temperatur des Wassers muß im Bereich von 38-71° C liegen, wobei der optimale Temperaturbereich von etwa 54-68° C geht.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Bedingungen der Manipulationaschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens sehr.kritisoh sind, weil ein Wasserüberschuß zu einer zu starken Reaktion zwischen den wirksamen Bestandteilen des Gemisches führt, so daß das Gemisch zu naß und zu heiß wird und es dann untöglioh oder wenigstens schwierig ist, es einwandfrei zu pelletieren. Bei einer Zugabe von zu wenig Wasser werden dagegen die Bestandteile des Gemisches für ein einwandfreies Pelletieren nicht richtig pelletiert.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens müssen noch einige weitere Gesichtspunkte beachtet werden. Beispielsweise ist von der Korngröße des verwendeten feinteiligen Aluminiums nicht nur die Endreaktion der verschiedenen wirksamen Bestandteile des Mittels beim Benetzen mit Wasser abhängig, sondern es beeinflußt diese Korngröße auf eine noch nicht vollständig aufgeklärte Weise auch die Geschwindigkeit, mit der das pelletierte Gemisch so weit trocknet, daß das fertige Produkt aus der rotierenden Pelletieren trommel ausgebracht werden kann. Dieser Gesichtspunkt ist natürlich sehr wichtig, wenn man bestrebt ist, die Behandlungszeit in dem Verfahren möglichst kurz zu halten. Es hat sich gezeigt, daß handelsübliche, feinverteilte Aluminiumgranalien verwendet werden können, die vorzugsweise eine Reinheit von über 97 ffi Al haben und durch ein Tyler-Sieb von 6 mesh (33,7 mm lichte Maschenweite) hindurchgehen und von einem Tyler-Sieb von 20 mesh (0,833 mm lichte Maschenweite) zurückgehalten werden. Andere geeignete Aluminiumnadeln haben die Bezeichnung "200X". lSn kann aber auch die Sorte "300X" verwenden. Bei der Sorte 200X werden 1 7a' von einem Tylerblieb von 10 mesh (lichte Maschenweite 1,651 mm) und etwa 99,5 % von einem Tyler-Sieb von 60 mesh (0,246 mm lichte Maschenweite) zurückgehalten. Bei der Sorte 300X werden etwa 1 Vo von einem Tyler-Sieb von 6 mesh und 99 Vo von einem Tyler-Sieb von 40 mesh zurückgehalten. Man kann natürlich auch ein Gemisch aus den vorstehend erwähnten Granalien und Nadeln verwenden. Ferner kann man zusammen mit dem Aluminium auch etwas feinteiliges Zink verwenden, wodurch beim Çelletieren der Masse in einer rotierenden Pelletier-und Strangpreßmaschine (nicht gezeigt) die Kosten herabgesetzt werden.
  • Als Ätzmittel verwendet man vorzugsweise ein gemahlenes oder kristallines Ätzmittel, 7:ie es im Handel erhält-lich ist-, doch kann mali auch ein stzmittel in Form von Flocken oder Granülen verwenden. Hinsichtlich der Korngröße und Kornform des verwendeten Natriumnitrats erzielt man die besten Ergebnisse im allgemeinen mit Natriumnitratpulver, wie es durch Brechen von handelsüblichen Klümpchen in einem Größenbereich von etwa 1,6 bis 3,2 mm erhalten werden kann.
  • Die Korngröße der kugeligen oder zylindrischen Pellets des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Abflußrohr-Reinigungsmittels ist in hohem Maße von den Korngrößen der Ausgangamaterialien, der zugesetzten Wassermenge und der Drehzahl der 9elletiertrommel abhängig. Hinsichtlich der Korngröße des schließlich erhaltenen, pelletierten Mittels hat es sich gezeigt, daß die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn die Größen der Pellets des Abflußrohr-Reinigungsmittels im Bereich von etwa 3,2 bis 25,4 mm, vorzugsweise von etwa 3,2 bis 12,7 mm, liegen. Natürlich versteht es sich, daß es bei den größeren Pellets länger dauert, ehe nach dem Benetzen mit Wasser die Reaktion beginnt. in manchen Fällen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Pellets des Abflußrohr-Reinigungsmittels keine einheitliche Größe haben, sondern ihre Größe in einem gewissen Bereich variiert, sofern nur die Pellets im wesentlichen nicht zum Entmischen neigen. Durch die Wahl der Größe der Pellets und das Mischen von verschieden großen Pellets kann man die Dauer der induktionsperiode vom Benetzen mit l.wiasser bis zum Beginn der Reaktion so bestimmen, wie es für ein Abflußrohr-Reinigungsmittel für einen gegebenen Zweck am besten ist.
  • Aus bestimmten Teilen der zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendeten anlage wird vorzugsweise die feuchtigkeitabeladene luft entfernt, indem luft hindurchgeblasen wird, deren Feuchtigkeitsgehalt in einer Klimaanlage dadurch herabgesetzt worden ist, daß der größte Teil.der Feuchtigkeit auskondensiert wurde. Die Luft wird dann auf oder über die Zimmertemperatur erwärmt, ehe sie in die Anlage eingeleitet wird.
  • Die Börderschnecke muß derart ausgebildet sein und betrieben werden, daß gewährleistet ist, daß das zum Klebfähigmachen des Gemisches in die Börderschnecke gesprühte Wasser in dem Gemisch gleichmäßig verteilt wird. Dabei ist besonders auf die richtige Beziehung zwisöhen dem Wasservolumen und dem Gewicht des Gemisches zu achten.
  • Hinsichtlich der verwendeten Anlage hat es sich ferner gezeigt, daß die rotierende Pelletiertrommel so ausgebildet sein soll, daß die an der Innenwandung der Trommel angeordneten Rippen bewirken, daß bei rotierender Trommel das Gut nicht gleitet, sondern sich abwälzt, die Rippen das Gut aber weder zerschneiden noch bis zum Scheitel der Trommel mitnehmen, von wo es unter Zerstörung der Pellets herunterfallen würde. Es hat sich dabei gezeigt, daß die rotierende Pelletiertrommel vorzugsweise Längsrippen 11 (Fig. 2) in Form von V-Profilen besitzen kann, deren auswärts vorstehende Schenkel starr an der Innenwandung der Trommel befestigt sind, damit ein Gleiten der zu pelletierenden Masse verhindert wird. Bei Verwendung derartiger Rippen wird ein Bruch der durch Agglomerieren der Teilchen gebildeten Pellets dadurch vermieden, daß die Rippen im allgemeinen nicht imstande sind, das teilweise pelletierte Gut bis zum Scheitel der Trommel mitzunehmen, von wo es herunterfallen und dabei zerbrechen könnte.
  • Es hat sich bei der praktischen Anwendung der Erfindung gezeigt, daß eine rotierende Pelletiertrommel mit einem Durchmesser von etwa 183 cm und mehreren in gleichen Abständen voneinander quer angeordneten Rippen 11 aus V-Profilen 11 mit Schenkeln von etwa 12,7 bis 76,2 mm zweckmäßig ist. Ferner hat es sich gezeigt, daß die Trommel vorzugsweise mit etwa 4-9 U/min rotieren soll. Die optimale Drehzahl ist natürlich etwas von dem Durchmesser der Pelletiertrommel und der gewünschten Größe der fertigen Pellets abhängig.
  • Die aus der rotierenden Trommel ausgebrachten Pellets treten durch einen Sammeitrichter in eine geeignete Klassiereinrichtung, in der. die Kugeln größenklassiert werden. Wie vorstehend angegeben wurde, wird in bestimmten Teilen der Anlage die Luft vorzugsweise entfeuchtet, damit die Kugeln nicht zu viel Feuchtigkeit absorbieren und nicht agglomerieren. Eg hat sich ferner als wünschenswert erwiesen, die Temperatur der aus der Klassiereinrichtung austretenden Pellets herabzusetzen, damit eine Überreaktion des Produkts zu einer "suppigen", unbrauchbaren Masse verhindert wird.
  • Zu diesem Zweck werden die aus der Klassiereinrichtung ausgetretenen Pellets durch einen Wärmetauscher 12 geführt, der mit einer Börderschnecke und einem Kühlmantel und in der nlitte vorzugsweise mit einem Kühlrohr versehen ist. Es hat sich gezeigt, daß die aus dem Wärmetauscher ausgebrachten Pellets vorzugsweise eine Temperatur unter etwa 430 C haben, damit die genannte Überreaktion verhindert wird.
  • Ein Beispiel für die Beziehung zwischen der Größe der Pellets des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Abflußrohr-Reinigungsmittels und der Induktionsperiode bis zur maximalen Reaktion der Pellets mit Wasser geht aus der nachstehenden Tabelle hervor: PeIletgroße Induktionsperiode Von einem Tyler-Sieb von 2 mesh zurückgehalten 5 min von einem Tyler-Sieb von 3 mesh (lichte Maschenweite 6,68 mm) zurückgehalten 3,5 min von einem Tyler-Sieb von 4 mesh (lichte Maschenweite 4,699 mm) zurückgehalten 2,8 min von einem Tyler-Sieb von 6 mesh (lichte Maschenweite 3,327 mm) zurückgehalten 2,2 min geht durch ein Tyler-Sieb von 6 mesh (Feinkorn) 0,8 min normales heterogenes handelsübliches Abflußrohr-Rsinigungsmittel 0,4 min Die homogenen Pellets des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugten Abflußrohr-Reinigungsmittels haben vorzugsweise folgende Zusammensetzung: stznatron oder Ätzkali etwa 45-65 Gew.,ó feinteiliges Aluminium (Nadeln und/od er Granalien) etwa 4-10 Gew.
  • Natriumnitrat etwa 20-40 Gew.% Natriumchlorid, Natriumcarbonat oder Natriumsilikat etwa 5-20 Gew.% Netzmittel, Öl usw. Spuren Wasser etwa 5 Gew.
  • Es macht keinen wesentlichen Unterschied, ob Kupfersulfat vorhanden ist oder nicht. Wie oben angegeben ist, kann man etwas Öl zusetzen, um die Hygroskopizität herabzusetzen. Durch den Zusatz eines Tensids, z.B. eines Arylsulfonats, kann man die Benetzbarkeit des Mittels beim Gebrauch desselben verbessern. Ferner kann man kleine Mengen Talkum oder Calciumstearat zusetzen, um die Neigung der fertigen Pellets zum Zusammenbacken zu vermindern.
  • Die nachstehenden Ausführungsbeispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
  • Beispiel 1 Ein aus homogenen, allgemein kugeligen Pellets in Tyler-Siebgrößen von etwa 2-6 mesh bestehendes Reinigungsmittel für Kanäle oder Abflußrohr kann aus einem Gemisch hergestellt werden, des vor der nachstehend beschriebenen Zugabe des Pelletierwassers folgende Zusammensetzung hat: Ätznatron etwa 45-65 Gew.% feinteiliges Aluminium (Granalien und/oder Nadeln) etwa 4-10 Gew.% gebrochenes Natriumnitrat etwa 20-40 Gew.% Natriumchlorid etwa 20 Gew.% Jetzt sei die Zeichnung genauer betrachtet. Zur Durchführung der verschiedenen Manipulationsschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Vormischer 1 mit etwa 454 kg des Ausgangsgemisches beschickt, das auf Gewichtsbasis etwa die vorstehend angegebene Zusammensetzung hat und gründlich gemischt wird. Das Vorhandensein von etwa 20 % Natriumchlorid in dem Gemisch erleichtert die Herstellung von kugeligen Pellets unter den nachstehend angegebenen Bedingungen.
  • Danach wird- das gründlich gemischte Gemisch mit einem Förderer 2 oder dergleichen dem Aufgabebehälter 3 zugeführt. Für ein Ausgangsgemisch von etwa 454 kg ist eine Gesamtwassermenge von etwa 23 kg erforderlich, was etwa 5,1 ffi entspricht. Eine Dosierschnecke 4 fördert das innige Gemisch in die oben offene Sprühschnecke 5, in der ein Teil des erforderlichen Wassers in einer Menge von etwa 15 kg bei einer Temperatur von 54-68° C auf das gründlich gemischte Trockengemisch gesprüht wird, so daß das feinteilige Gemisch klebfähig wird. Dabei wird darauf geachtet, dsß die auf das Gemisch während seiner Förderung durch die Schnecke 5- gesprühte Wassermenge gleichmaßig verteilt wird, damit jede örtliche uberreaktion des Gemisches vermieden wird. Eine derartige Überreaktion würde dazu führen, daß Teile des- Gemisches "suppig" werden. Rach dem Ausbringen der Gesamtmenge des Gemisches aus der Förderschnecke 5 in das Innere der rotierenden Trommel 7 stellt man jedoch normalerweise fest, daß eine gewisse Agglomeration stattgefunden hat und daß das Gemisch infolge der bei der Teilreaktion zwischen dem Wasser und dem Ätzmittel und zwischen diesen und dem Aluminium erzeugten Wärme teilweise'getrocknet ist. Etwa drei Minuten nach dem Besprühen des Gemisches in der Förderschnecke wird in der rotierenden Pelletiertrommel 7 durch mehrere rotierende Sprühdüsen zusätzliches Wasser von etwa 54-68° C auf das teilweise agglomerierte Gemisch gesprüht, und zwar bei einem Ausgangsgemisch in einer Menge von 454 kg Wasser in einer Menge von 8 kg. Die erforderliche Gesamtwassermerge beträgt daher etwa 5,1 . Die Pelletiertrommel dreht sich mit etwa 7 U/min, bis das Gemisch infolge der durch die Reaktion der Bestandteile des Gemisches erzeugten Wärme im wesentlichen getrocknet ist. Bs hat sich gezeigt, da das Pelletieren am besten durchgeführt werden kann, wenn sich das IGaterial in der rotierenden Trommel infolge der Reaktionswärme auf einer Temperatur von etwa 57-66° C und vorzugsweise 60-63° C befindet. Das pelletierte Gemisch wird aus der rotierenden Pelletiertrommel 7 in den Ssmmeltrichter ausgebracht und dann durch eine Klassiereinrichtung 10 geführt, in der vorzugsweise die Pellets mit Tyler-Siebgrößen von 2 bis 6 mesh gewonnen werden.
  • Die klassierten Pellets werden dann durch einen Wärmetauscher 12 geführt, der mit einer Förderschnecke, einem Kühlmantel und einem zentral angeordneten Kühlrohr versehen ist. Die Pördermenge der Pellets und die pro Zeiteinheit durch den Mantel des Wärmetauschers 12 strömende Menge des Kühlmittels werden so gewählt, daß das austretende Produkt eine Temperatur unter etwa 430 C hat. Wenn das Produkt nicht auf diese Weise gekühlt wird, muß es in kleinen Mengen von z.B. 11-23 kg gelagert werden, bis es abgekühlt ist. In größeren, ungenügend gekühlten Mengen entwickelt sich so viel Wärme, daß eine Überreaktion stattfindet, so daß das ifittel "suppig" und unbrauchbar wird.
  • Beispiel II Das im Beispiel I angegebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch das gründlich gemischte Ausgangsgemisch ein Gewicht von 908 kg hatte. Es wurde vorstehend schon erwähnt, daß der für ein einwandfreies Pelletieren eines Gemisches erforderliche Wasseranteil mit zunehmendem Gewicht des Gemisches abnimmt. Bei dieser Gemischmenge war eine Zugabe von etwa 41 kg Wasser bei einer l'emperatur von etwa 54-68° a erforderlich, d.h., daß der Wasserzusatz etwa 4,5 Gew.0o des Ausgangagemisches betrug. Etwa 2/3 des erforderlichen Wassers wurden in der rotierenden'Sprühschnecke und der Rest wurde in der rotierenden Trommel zugesetzt.
  • Wie beim Beispiel L wurden im Beispiel II homogene, allgemein kugelige Pellets erzeugt, die als Reinigungsmittel für Kanäle oder Abflußrohre verwendet werden konnten.
  • Beispiel III Das im Beispiel 1 angegebene Verfahren wurde erneut wiederholt, doch hatte das gründlich gemischte Ausgangsgemisch ein gewicht von 1361 kg. Zu diesem Gemisch mußten etwa 59 kg Wasser bei einer Temperatur von etwa 54-68° C zugesetzt werden, so daß die erforderliche Wassermenge etwa 4,3 Gew./ó des Ausgangsgemisches betrug. Etwa 2/3 des erforderlichen Wassers wurden in der rotieren den Sprühachnecke und der Rest wurde in der rotierendeX Trommel zugesetzt. Das Verfahren nach Beispiel III führt zur Bildung von homogenen, allgemein kugeligen Pellets.
  • Wie vorstehend angegeben wurde, wird die in bestimmten Teilen der Anlage, und zwar der rotierenden Trommel 7, dem Sammeltrichter 9, der Klassiereinrichtung 10 und der Kiihlschnecke 12 befindliche, feuchtigkeitsbeladene Luft ständig mit entfeuchteter Luft herausgeblasen, die sich auf Zimmertemperatur befindet und von einer geeigneten Klimaanlage 14 abgegeben wird. Durch diese Behandlung der in der Anlage enthaltenen Luft wird die Ausbeute an brauchbarem pelletiertem Produkt stark erhöht und unabhängig von der Feuchte der Außenluft ein Betrieb mit hohem Wirkungdgrad gewährleistet.
  • Beispiel IV Es wurde die erste Stufe des im Beispiel I beschriebenen Verfahrens durchgeführt und das Wasser in die oben offene Förderschnekke 5 gespniht. Das Gut wurde dann zu einer nicht gezeigten Pelletiermaschine (California Pelletizing Mill) geförderte aus der Pellets in Form von Zylindern stranggepreßt wurden, die einen Durchmesser von etwa 4,8 mm und eine Länge von etwa 6,4 bis 12,7 mm hatten. Diese Pellets wurden der rotierenden Trommel 7 zugeführt und in dieser umgewälzt, bis die scharfen Kanten abgerieben waren. Danach wurde Wasser in kleinen Mengen eingesprüht, so dabei durch eine kombinierte Abrieb- und Agglomerierwirkung allgemein abgerundete Pellets gebildet wurden. Diese wurden dann gemäß Beispiel I weiterbehandelt.
  • Welin man einen Teil des nach einer der Beispiele I-IV erhaltenen, pelletierten Abflußrohr-Reinigungsmittels in etwa 3-4 Teile Wasser einbringt, reagieren die wasserlöslichen Bestandteile, insbesondere das Ätzmittel, nit dem Aluminium, wobei große ìIengen von Wärme und von Ammoniakgas erzeugt werden. '-iie vorstehend angegeben wurde, ermöglicht die verbesserte Kornform des erfindungsgemäß erzeugten Abflußrohr-Reinigungsmittels eine verzöwerte Einleitung dieser Reaktion, so daß die Pellets sich in einem mit Wasser gefüllten Schacht, Abflußrohr oder dergleichen abwärtsbewegen können, bis sie in den Bereich des zu entfernenden Hindernisses in der Abflußleitung gelangen, ohne daß vorher eine Reaktion in beträchtlichem Ausmaß stattfindet.
  • Das erfindungsgemäß erzeugte, pelletierte Reinigungsmittel für Kanäle oder Abflußrohre ist daher gefahrloser, leichter, wirtchaftlicher und mit besserer Wirkung verwendbar als die nach bekannten Verfahren erzugten Abflußrohr-Reiningungsmittel.
  • Das erfindundsgemäße Verfahren zum Erzeugen eines Abflubrohr-Reiningungsmittels führt zur Bildung von homogenen, kugeligen Pellets, ohne daß das start korrodierende ÄTzmittel geschmolzen zu werden braucht. Diese Tatsache ermöglicht natürlich eine wirtschaftlichere $erzeugung eines Abflußrohr-Reinigungsmittels, das im wesentlichen keine heigung zeigt, sich bei der Verpackung und Lagerung, beim Versand und bei der Verwendung zu entmischen, 30 daß eine vollständigere Reaktion und eine bessere Wärmeerzeugung gez hrleistet ist, als dies bei den nach bekannten Verfahrens erzeugter Abflukrohr-Reinigungsmitteln möglich ist.
  • Die Erfindung betrifft das Verfahren zum Pelletieren des Abflußrohr-Reinigungsmittels. naher können im Rahmen der Erfindung die Bestandteile des Mittels vom Fachmann in anderen Anteilen verdendet werden.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Erzeugen eines Reinigungsmittels, das nach dem Einbringen in gasser S;Iärme erzeugt und aus homogenen Pellets besteht, von denen jedes die Bestandteile des Mittels im wesentlichen in derselben Zusammensetzung enthält wie das Mittel selbst, dadurch gekennzeichnet, daß a) ein Gemisch von 45-65 Gew.% eines Alkalis, bestehend aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, 4-10 Gew.% feinverteiltem Aluminium, 20-40 Gew. feinverteiltem ifatriumnitrat und etwa 5-20 Gew. eines Pelletiermittels, bestehend aus Natriumchlorid, Natriumcarbonat oder üatriumsilikat, gründlich gemischt wird; b) das glondlich gemischte Gemisch dadurch klebfähig gemacht wird, daß ein Teil einer etwa 4,0-5,1 Gew. des gründlich gemischten Gemisches betragenden Gesamtwassermenge bei etwa 54-68° C auf das Gemisch gesprüht wird, so daß dieses teilweise agglomeriert; c) das teilweise agglomerierte Gemisch in eine rotierende Trommel einer Pelletiervorrichtung eingebracht und das teilweise agglomerierte Gemisch in der Trommel mit dem Rest der 4,0-5,1 ß betragenden Gesamtwassermenge bei etwa 54-68° C besprüht wird, um während der Behandlung des Gemisches in der rotierenden Trommel der Pelletiervorrichtung eine Bildung von homogenen Pellets aus dem Gemisch zu ermöglichen; d) die homogenen Pellets getrocknet werden; und e) die gebildeten homogenen Pellets vor dem Verpacken durch einen Wärmetauscher geführt und dabei so weit abgekühlt werden, daß eine beträchtliche Reaktion zwischen den Bestandteilen der Pellets und ein Zusammenbacken derselben vermieden wird.
  2. 2. Verfahrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet das die erfolderliche Gesamtwasermenge zu etw 2/4 im schritt b) und zu etwa 1/3 im @ehritt c) tzgestzt wird.
  3. 3. Verfahren nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das material in der rotierender Trommel während der Bildung der Pellets auf einer Temperatur von etwa 57-66° C, vorzugsweise 60-63° C, befirdet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, das in dem Schritt b) das Wasser auf das durch eine oben offene Förderschnecke geförderte Gemisch gesprüht wird.
  5. 5. Verfahren zum Erzeugen eines Reinigungsmittels, das nach dem Einbringen in Wasser Wärme erzeugt und aus homogenen Pellets besteht, vom denen jedes die Bestandteile den Mittels im wesentlichen in derselben Zusammensetzung enthält wie das MIttel selbst, da durch gekennzeichnet, da a) ein Gemisch von 45-65 Gew.% eines ALkalis, bestehend aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, etwa 4-10 Gew.% feinverteilte metallische Bestandteile, bestehend aus Aluminium oder einem Gemisch von Aluminium und Zink, etwa 20-40 Gew.% eines feinteiligen, wasserlöslichen, anorganischen Nitrats und etwa 5-20 Gew.% Natriumchlorid, Natriumcarbonat oder Natriumsilikat gründlich gemischt wird; b) das gründlich gemischte Gemisch dadurch klebfähig gemacht wird, daß ein Teil einer etwa 4,0-5,1 Gew.% des Gründlich gemischten Gemisches betragenden Gesamtwassermenge bei etwa 38-71° C auf das Gemisch gesprüht wird, so daß dieses teiweise aggomeriert; c) das teilweise agglomerierte Gemisch mit dem Rest der 4,0-5,1 « betragenden Gesamtwasscrmenge bei etwa -S8-71° C besprüht und zu homogenen Pellets agglomeriert wird; d) die homogenen Pellets getrocknet werden; und e) die Temperatur der homogenen Pellets vor dem Verpacken unter etwa 43° C herabgesetst wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnnet, dab zwischen dem Besprüchen im Schritt b) und dem Besprüchen im schritt c) eine Zeit verstreicht, die zum teilweisen Trockhen des teilweise agglomerierten Gemisches ausreicht.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dam das Besprühen im Schritt c) dem Besprühen im Schritt b) mit einem Zeitabstand von etwa 3 min folgt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dam als Pelletiermittel Natriumchlorid in einer Menge von etwa 20 Gew.% des Gemisches verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderliche Gesamtwassermenge zu etwa 2/3 im S hritt c) und zu etwa 1/3 im Schritt c) zugesetzt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dann sich das Material in der rotierenden Trommel während der Bildung der Pellets auf einer Temperatur von etwa 57-66° C, vorzugsweise 60-63° C, befindet.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dab in dem Schritt b') das Wasser auf das durch eine an den Enden offene Förderchnecke geförderte Gemisch gesprüht wird.
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