DE2115239C3 - Axialkolbenmotor - Google Patents
AxialkolbenmotorInfo
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- DE2115239C3 DE2115239C3 DE19712115239 DE2115239A DE2115239C3 DE 2115239 C3 DE2115239 C3 DE 2115239C3 DE 19712115239 DE19712115239 DE 19712115239 DE 2115239 A DE2115239 A DE 2115239A DE 2115239 C3 DE2115239 C3 DE 2115239C3
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- axial piston
- motor
- swash plate
- planetary gears
- rotor
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Links
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
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Description
Die Erfindung betrifft einen Axialkolbenmotor mit auf einer nichtrotierenden Schrägscheibe laufenden
Axialkolben und mit einem um einen Zapfen rotierenden, die Axialkolben enthaltenden Rotor, der mit seiner
Außenverzahnung als Zcntralrad Planetenrädcr eines Planctengctriebes antreibt, bei dem die Planetenräder in
die innenverzahnung eines Stators eingreifen.
Ein Axialkolbenmotor mit diesen Merkmalen ist aus der US-PS 34 39 76b bekannt. Dieser bekannte Motor
ist im Innern eines Radkranzes angeordnet und greift mit seinen Planetenrädern in eine im Radkranz
angeordnete Innenverzahnung ein. Zusätzlich stehen die Planetenrüder mit einer Innenverzahnung eines
feststehenden glockenförmigen Stators in Verbindung. Soll der Radkranz von der Achse wegen Wartungsarbeilen
oder eines Reifenwechsels abgenommen werden, so sind mehrere Lager im Weg und darüber hinaus muß
die Innenverzahnung von den Planetenrädern getrennt werden, wodurch besonders beim Wiederaufsetzen des
Radkranzes Schwierigkeiten entstehen. Ferner können während eines Reifenwechsels Schmutzteilchen zu den
Getricbctcilcn des Axialkolbenmotors gelangen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Axialkolbenmotor der obengenannten Gattung zu schaffen, der eine frei
verfügbare Abtricbswclle besitzt und einen Wartungszugang
zu Planeicnrädern und Rotor nach Abnahme nur eines Bauteiles zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Planetenräder ein an seiner Außenseite von
Lagern gehaltenes glockenförmiges Teil antreiben, das in eine zum Zapfen koaxiale, aus dem Motorengehäuse
herausragendc Antriebswelle übergeht und die Schrägscheibe umgreift, und daß das Motorengehäuse in der
Nähe der Planetenräder geteilt ist.
Die aus dem Motorengehäuse herausführende Antriebswelle ermöglicht eine einfache Befestigung eitles
Rades.
Eine Radabnahme für eine Erneuerung oder Instandsetzung ist äußerst einfach, ohne daß es zu einem
Eingriff in dem Motor kommen muß. Ferner können auch Räder mit verschiedenen Felgendurchmessern
5 oder Breiten montiert werden.
Schließlich sind Wartungs- und Reparaturzeiten in
dem Axialkolbenmotor leicht möglich, da mit Abnahme des becherförmigen Teils 10 die Abtriebswelle mit dem
glockenförmigen Teil und den Lagern zugleich abge-
nommen werden können. ...
Die Erfindung ist im nachfolgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch den Motor.
„ Zum Motor gehört ein Gehäuse, das einen becherförmieen
Teil 10 und eine Endplatte 11 aufweist. Im becherförmigen Teil sitzen Lager 12 und 13 für eine
Π&η°Zapfen 15 ist an der Endplatte 11 befestigt und
,o sieht in das Innere des Gehäuses vor. Am freien Ende
weist der Zapfen 15 ein Querslück 16 auf, auf dem cmc
Schrägscheibe 17 sitzt. Diese Schrägscheibe ist im
wesentlichen ringförmig und ist an einer Seite des
Zapfens mittels einer Gelenkverbindung 18 am
Querstü.-* 16 angelenkt. Auf der anderen Seite des
Zinfens weist das Querstück 16 eine Bohrung 19 auf, in
der ein verschiebbarer Kolben 20 mit einem Schaft 21
sitzt, der in einer Ausnehmung 22 an der Schrägscheibe
jo EmRoIOr 23 umgibt den Zapfen innerhalb des
Gehäuses Der Rotor ist mit einer Anzahl sich axial erstreckender Bohrungen 24 versehen, in denen Kolben
25 verschiebbar sind. Die Kolben 25 tragen einen Gleitschuh 26 an dem Ende, der an der Schrägscheibe
an^' Endplatte 11 ist mit Öffnungen 27 und 28
versehen, mit denen die Bohrungen 24 im Rotor 23 sukzessive in Verbindung gebracht werden, während
der Rotor umläuft. Die Öffnungen 27 und 28 sind im
übrigen in der Endplatte an falscher Stelle gezeigt. In
Wirklichkeit sitzt die Endplatte 11 um 90" gegen die
Achse des Zapfens 15 versetzt.
Der Rotor 23 ist mit einer Aiißcnver/ahnung
versehen die mit den größeren Teilen einer Anzahl
Planetcnräder 30 kämmen, welche in einem Planetenträger
31 sitzen. Diese größeren Teile der Planetenrädcr 30 kämmen ferner mit einer Innenverzahnung eines
Flansches 32 der Endplatte. Die kleineren Teile der Planctcnräder 30 kämmen mit der Innenverzahnung
eines glockenförmigen Teils 33 der Antrieb-·, eile 14.
Der Rotor 23 ist also mit der Antriebswelle 14 unter Zwischenschalten eines Planetengctriebes verbunden.
Die dargestellte Anordnung stellt eine Form eines I lydraulikrotationsmotors dar, bei dem die Änderung in
der Verdrängung des Motors ohne weiteres dadurch eingestellt wird, daß der Druck geändert wird, mit dem
der Kolben 20 über einen Kanal 15.-I im Zapfen
beaufschlagt wird.
Hierzu 1 BI aft Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Axialkolbenmotor mit auf einer nichtrotierenden Schrägscheibe laufenden Axialkolben und mit einem um einen Zapfen rotierenden, die Axialkolben enthaltenden Rotor, der mit seiner Außenverzahnung als Zentralrad Planetenrädcr eines Planetengetriebes antreibt, bei dem die Planetenräder in die Innenverzahnung eines Stators eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Planeten räder (30) ein an seiner Außenseite von Lagern gehaltenes glockenförmiges Teil (33) antreiben, das in eine zum Zapfen (15) koaxiale, aus dem Motorengehäuse herausragende Antriebswelle (14) übergeht und die Schrägscheibe (17) umgreift, und daß das Motorengehäuse (10; 11) in der Nähe der Planctcnräder (30) geteilt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1515670 | 1970-03-31 | ||
| GB1515670 | 1970-03-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2115239A1 DE2115239A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2115239B2 DE2115239B2 (de) | 1975-11-20 |
| DE2115239C3 true DE2115239C3 (de) | 1976-07-01 |
Family
ID=
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