DE20701C - Hosenträger - Google Patents

Hosenträger

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DE20701C
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Germany
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leather
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eyelet
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Application number
DENDAT20701D
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English (en)
Original Assignee
J. W. HÖLTRING in Barmen
Publication of DE20701C publication Critical patent/DE20701C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F3/00Braces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine hauptsächliche Bedingung gut sitzender Hosenträger ist das sich vollständige Anschmiegen derselben an jede Bewegung des Körpers. Je weniger beweglich die Hosenträger sind, desto mehr werden sie bei jeder Biegung des Körpers einen Druck ausüben, der sich bis zum directen Schmerzen erhöhen kann. Diese Unnachgiebigkeit der Hosenträger wird auch noch durch das vielfache Anknöpfen derselben an den Hosengürtel (meistens sechs Knöpfe) hervorgerufen und gesteigert.
Diesen Uebelständen soll der neue Hosenträger vorbeugen.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht der Träger, und
Fig. 2 die Befestigungsweise derselben beim Gebrauch.
An den nach hinten zu liegenden Enden der Tragebänder T und T' sind die beiden Ledertheile B B' angenäht, die in ihrer Biegung je einen Ring JiJi1 aufnehmen.
In diesen beiden erwähnten Ringen sind noch die hinteren, nach unten zeigenden Lederösen A A' und die schräg nach vorn zeigenden ledernen, verstellbaren Verbindungsstücke CC1 befestigt. Es sei hier gleichzeitig erwähnt, dafs die beiden hinteren Oesen AA1 stets kürzer als die vorderen DT)1 sein müssen. Die drei erwähnten Theile AA1, BB' und CC sind der Hauptbestandteil der Träger; sie bilden das eigentliche Gelenk des Ganzen, durch das sich dieselben den jedesmaligen Bewegungen des Körpers leicht und genau anpassen können.
Das nach vorn zeigende verstellbare Verbindungsstück C C1 trägt an seinem freien Ende einen mit seiner Biegung nach unten gerichteten D-förmigen Ring GG1, der die vordere, nach unten gerichtete Knopflochöse D D1 aufnimmt und aufserdem noch eine zweite nach oben zeigende E E1, die zur Verbindung der Trägerriemen unter einander dient.
An den vorderen Enden der Trägerbänder TT1 sitzt je eine Schnalle JTJI1, die zur Verkürzung bezw. zur Verlängerung derselben dient. In den unteren geraden Bügeln der beiden Schnallen sitzt ein doppelt zusammengenähter LedertheilT^1', auf den ein Knopf II1 aufgenäht oder mit einer Oese angeprefst ist; an diesem Knopf wird die Lederöse EE' befestigt.
Das Lederverbindungsstück CC' besteht aus einem in dem D-förmigen Ring G G' befestigten Lederriemen, der durch die kleinen Schnallen zusammengehalten wird und womit man die jedesmal nothwendige Länge herstellen kann. Es kann dieses Verbindungsstück CC auch unverstellbar angebracht werden, indem man die Enden um die Ringe G und R bezw. G1 und R1 herumnäht. Letzteres ist jedoch für die Praxis nicht zu empfehlen.
Die Verbindung von C C' und dem Vordertheil der Tragbänder kann auch bei Fortfall der D-förmigen Ringe G G1 durch Einhaken eines Metallhakens in eine an der Schnalle HH1 anzubringende Oese geschehen. Es würde diese Vorrichtung jedoch nicht die Haltbarkeit besitzen, da bei der immerwährenden Bewegung der beiden Metallstücke ein Durchschleifen sehr rasch eintreten mufs.
Weiter oben erwähnte ich das Anpressen des Knopfes //', und geschieht dies auf folgende Weise: Die Form des Knopfes ist dieselbe wie bei den Knöpfen, die man jetzt im allgemeinen
zum Anknöpfen der Hosenträger verwendet, nur mit dem Unterschiede, dafs die untere Fläche desselben nicht flach, sondern nach der Mitte zu etwas konisch ist; statt der üblichen zwei oder mehr Löcher befindet sich in der Mitte des Knopfes nur ein einziges gröfseres. Durch den doppelt zusammengenähten Ledertheil F ist ein Loch von ungefähr derselben Gröfse wie das im Knopf geschlagen,. auf welches der Knopf mit seiner konischen Seite gelegt wird, dann wird eine metallene Oese durch das Loch des Knopfes und des Leders so weit durchgesteckt, dafs das Ende der Oese auf der hinteren Seite des Ledertheiles hervortritt.
Ueber dieses hervorragende Ende wird ein gewölbtes oder glattes, mit einer Oeffnung gleich dem Durchmesser der Oese versehenes Metallplättchen geschoben, so dafs das Ende der Oese noch über das Plättchen hervorsieht. Es wird alsdann, durch einen Stift einer Prägeoder Setzzange, der in die Oeffnung der Oese eingesetzt wird, der Rand der Oese über das Plättchen gelegt und hierdurch der Knopf an dem Leder befestigt.
Der Hosenträger wird in folgender Weise getragen :
Anstatt vorn an vier und hinten an zwei Knöpfen, wie die bisher üblichen Hosenträger, wird derselbe, auf der Seite an je zwei Knöpfen befestigt, die am zweckmäfsigsten in einer Entfernung von ca. 7'/2 cm nach vorn und nach hinten von der Seitenansicht der Beinkleider angebracht werden, dafs dieselben also ungefähr 15 cm von einander entfernt stehen.
An dem hinteren Knopf 0 auf jeder Seite des Beinkleides wird die Lederöse A eingeknöpft, an dem vorderen/ die lederne Oese D. Hierauf werden die Tragbänder, an denen sich die Schnallen H und H1 mit den Ledertheilen F und F1 befinden, kreuzweise über die Schultern gelegt und die Oesen E und F1 an den Knöpfen /bezw. P befestigt. Durch den Riemen C C1 kann man die Träger fester oder loser ziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Zusammensetzung aus den Lederösen A D, den Gelenken BE, Verbindungstheilen C, Ringen R G, den Tragbändern und Schnallen in der Weise, dafs vier seitliche Knöpfe zur Befestigung genügen und der Rücken von jeder Befestigung frei bleibt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT20701D Hosenträger Active DE20701C (de)

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