DE206753C - - Google Patents
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- DE206753C DE206753C DENDAT206753D DE206753DA DE206753C DE 206753 C DE206753 C DE 206753C DE NDAT206753 D DENDAT206753 D DE NDAT206753D DE 206753D A DE206753D A DE 206753DA DE 206753 C DE206753 C DE 206753C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
- H02K9/28—Cooling of commutators, slip-rings or brushes e.g. by ventilating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
Description
- ι e
PATENTAMT.
Die bisher bekannt gewordenen Einrichtungen zur Kühlung von Kommutatoren elek-N
trischer Maschinen lassen sich in zwei Gruppen teilen, nämlich erstens in solche, bei
denen der Kommutator mit öffnungen für den Durchtritt des Kühlmittels versehen und
so ausgebildet ist, daß er durch die bei der Rotation auftretende Zentrifugalkraft selbst
das zu seiner Kühlung nötige Kühlmittel
ίο fördert; zweitens in solche, bei denen mittels
einer besonderen Vorrichtung das Kühlmittel gegen die Oberfläche des Kommutators geleitet
wird.
Letzteres kann in der verschiedenartigsten Weise geschehen. Bekannt ist es unter anderem,
durch einen unabhängig von der elektrischen Maschine angetriebenen Ventilator, Kompressor o. dgl. einen kräftigen Luftstrom
gegen den- Kommutator zu treiben. Nach anderen bekannten Anordnungen^ wird auf die
Welle der elektrischen Maschine ein Ventilator aufgesetzt, welcher bei der Rotation des
Ankers die Kühlluft für den Kommutator fördert. Bei anderen Anordnungen wieder
wird ein Teil der Kühlluft, welche der für die Kühlung der gesamten Maschine vorgesehene
Ventilator fördert, durch geeignete Vorrichtungen abgelenkt und auf die Oberfläche des
Kommutators geleitet. Schließlich hat man auch bei gekapselten, d. h. nach außen hin
durch Gehäuse abgeschlossenen Maschinen, welche mittels Druckluft gekühlt werden,
einen Teil der im Gehäuse der Maschine befindlichen Druckluft mittels geeigneter Vorrichtungen
oder besonderer Leitung nachdem Kommutator geführt.
Die Anwendung besonderer Ventilatoren·
oder Kompressoren, seien diese nun von der 40
elektrischen Maschine unabhängig oder auf deren Welle montiert, führt zu zusätzlichen
Energieverlusten, welche den Wirkungsgrad der Maschine beeinträchtigen. Das Gleiche
gilt für die Anordnungen, bei welchen ein Teil der Kühlluft, welche der für die Ventilation
der gesamten Maschine bestimmte Ventilatof fördert, abgelenkt und zur Kühlung
des Kommutators verwendet wird. Die Anordnungen für gekapselte Maschinen, bei welchen ein Teil der im Gehäuse der Maschine
befindlichen Druckluft mittels besonderer Vorrichtungen abgeleitet uud nach dem Kommutator geführt wird, besitzen den großen Nachteil,
daß dem Kommutator die bereits im Innern der Maschine stark angewärmte Luft
zugeführt wird und infolgedessen die Kühlung des Kommutators nur eine unvollkommene ist.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Anordnung zur Kühlung des Kommutators, bei
welcher die soeben genannten Übelstände in einfacher und wirksamer Weise vermieden
sind, indem die dynamische Energie der aus ■ dem Maschinengehäuse mit großer Geschwindigkeit
austretenden Kühlluft benutzt wird, um mittels injektorartiger bzw. ejektor ar tiger
Düsen frische kühle Luft anzusaugen und gegen den, Kommutator zu blasen.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch eine gekapselte Gleichstrommaschine
dar, deren Kommutator α außerhalb des die Maschine umschließenden Gehäuses c
liegt. An der dem Kommutator abgewandten Stirnseite des Ankers ist der für die Kühlung
des Gehäuses bestimmte Ventilator δ angeordnet, welcher bei Rotation des Ankers die
durch die Luftschlitze des letzteren bewirkte
Ventilation unterstützt und hierdurch einen beträchtlichen Druck im Innern des Gehäuses c
verursacht. An der dem Kommutator zugegewandten Stirnseite des Gehäuses ist ein Rohr d eingesetzt, welches in die injektorartig
ausgebildete Düse e mündet. Diese Düse besitzt an ihrem Ende einen Ansatz /, welcher
bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform
beispielsweise zweifach gegabelt ist, so
ίο daß durch jeden Zweig ein Luftstrom gegen
die zugehörige Abteilung des Kommutators geblasen wird.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
Aus dem Gehäuse c strömt die unter Druck stehende, während der Kühlung der gesamten
Maschine bereits erwärmte Luft mit großer Geschwindigkeit durch die zu diesem Zwecke
vorgesehenen Öffnungen aus. Durch den An-.20 Schluß der Injektordüse e an das Gehäuse c
. wird ein Teil der austretenden Luft durch das Rohr d in die Düse geleitet, reißt infolge
seiner großen Austrittsgeschwindigkeit durch das Rohr g aus der als Eintrittskammer für
die Frischluft ausgebildeten Schutzkappe eine beträchtliche Menge kühler Luft mit und
mischt sich mit dieser in der Düse. Das wesentlich abgekühlte Luftgemisch strömt nun
durch das Ansatzstück f gegen den Kommu-■
30 tator und kühlt letzteren. Es ist also hier für die Kühlung des Kommutators kein
wesentlicher zusätzlicher Aufwand an mechanischer Energie für einen besonderen Ventilator
oder für einen in Rücksicht auf die Kommutatorkühlung vergrößerten Ventilator erforderlich, sondern es' wird die sonst ungenutzt
verloren gehende dynamische Energie der ausströmenden verbrauchten Kühlluft vorteilhaft
ausgenutzt, um frische Kühlluft für den Kommutator zu fördern.
Der Geltungsbereich der Erfindung beschränkt sich naturgemäß nicht auf das in der Figur
dargestellte Ausführungsbeispiel. So kann man statt einer Injektordüse e deren mehrere anordnen.
Die Ansatzstücke / der Düse können irgendeine geeignete Form, z. B. die eines den Kommutator umgebenden Ringkanals
oder in der Längsrichtung des Kommutators verlaufender, mit Löchern oder Schlitzen versehener
Röhren erhalten. Die. mittels der Injektordüse angesaugte kühle Luft kann wie
in Fig. ι durch das Rohr g dem Zuführungskanal h für die zur Kühlung der Maschine
benötigte Frischluft oder aber einem besonderen Raum oder auch dem Maschinenraum
unmittelbar entnommen werden. Ebenso können naturgemäß statt der Gabelung oder überhaupt Mehrteilung des Ansatzstückes /
der Düse e mehrere einzelne in geeigneter Weise angeschlossene Düsen verwendet werden.
Schließlich kann man die Anordnung auch nach Fig. 2 so abändern, daß der Kommutator
in ein vom Maschinengehäuse durch eine Zwischenwand getrenntes Gehäuse k eingeschlossen wird und in dieses mittels ejektor-
artig wirkender, durch die warme Abluft der Maschine betätigter Düsen Frischluft hineingesaugt
wird, welche, über den Kommutator streichend, diesen kühlt. Die warme, aus dem
Maschinengehäuse ausströmende Luft strömt durch das Rohr d in die Ejektordüse e und
saugt infolge ihrer hohen Strömungsgeschwindigkeit Luft aus dem Kommutatorgehäuse k
an und führt sie durch das Ausströmungsrohr i mit fort. Dieses Absaugen der Luft aus dem
Gehäuse k hat ein Nachströmen von Frischluft durch das Saugrohr g. zur Folge, welche
die Kühlung des Kommutators bewirkt. Die Frischluft kann durch das Rohr g wie bei der
erstbeschriebenen Anordnung entweder aus der Einströmungskammer h oder einem beliebigen
anderen Raum oder dem Maschinenraum selbst entnommen werden. In letzterem Falle kann das Rohr g auch wegbleiben. An das
Rohr g können in ähnlicher Weise wie bei Fig. ι Ansatzstücke f angeschlossen werden,
welche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel jede beliebige zweckentsprechende Form haben
können und aus welchen die Frischluft unmittelbar gegen den Kommutator · strömt.
Obgleich in den Fig. 1 und 2 der Anschluß der Injektor- bzw. Ejektor düsen mittels des
Rohres d an einer zweckentsprechend gelegenen Stelle der dem Kommutator zugewandten
Stirnseite des die Maschine nach außen hin abschließenden Gehäuses dargestellt ist, kann
man die Düsen auch mittels geeigneter Rohranschlüsse an die bereits im Gehäuse vorhandenen
Austrittsöffnungen für die verbrauchte Kühlluft anschließen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Kühlung von Kommutatoren elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die bereits zur Kühlung der Wicklungen und des wirksamen Eisens benutzte, mit hoher Geschwindigkeit aus dem die Maschine umschließenden Gehäuse ausströmende, erwärmte Luft durch injektor- bzw. ejektorartig ausgebildete Düsensysteme geleitet wird, in welchen ihre Ausströmungsgeschwindigkeit ausgenutzt wird, um Frischluft anzusaugen und diese zwecks Kühlung dem Kommutator zuzuführen. ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206753C true DE206753C (de) |
Family
ID=468900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206753D Active DE206753C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206753C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2560784A (en) * | 1948-08-06 | 1951-07-17 | Jack & Heintz Prec Ind Inc | Generator cooling system |
| US2754485A (en) * | 1949-12-23 | 1956-07-10 | Bethlehem Steel Corp | Contact roll for electrolytic tin lines |
| WO2010048957A1 (en) * | 2008-10-27 | 2010-05-06 | Vestas Wind Systems A/S | Slip ring assembly with cooling |
| EP3061964A1 (de) * | 2015-02-24 | 2016-08-31 | General Electric Company | Anordnung und verfahren zum kühlen beziehungsweise reinigen einer schleifringanordnung eines generators |
-
0
- DE DENDAT206753D patent/DE206753C/de active Active
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2560784A (en) * | 1948-08-06 | 1951-07-17 | Jack & Heintz Prec Ind Inc | Generator cooling system |
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| US8148868B2 (en) | 2008-10-27 | 2012-04-03 | Vestas Wind Systems A/S | Slip ring assembly with cooling |
| EP3061964A1 (de) * | 2015-02-24 | 2016-08-31 | General Electric Company | Anordnung und verfahren zum kühlen beziehungsweise reinigen einer schleifringanordnung eines generators |
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