DE580149C - Belueftungseinrichtung fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Belueftungseinrichtung fuer elektrische MaschinenInfo
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- DE580149C DE580149C DES92731D DES0092731D DE580149C DE 580149 C DE580149 C DE 580149C DE S92731 D DES92731 D DE S92731D DE S0092731 D DES0092731 D DE S0092731D DE 580149 C DE580149 C DE 580149C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
- H02K9/02—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine
- H02K9/04—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
- H02K9/06—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium with fans or impellers driven by the machine shaft
Landscapes
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- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Belüftung elektrischer Maschinen,
die mit einem oder mehreren zur Förderung des Kühlluftstromes dienenden Lüftern versehen ist.
Es bereitet bei schnell laufenden 'elektrischen
Maschinen, insbesondere bei Turbogeneratoren, häufig Schwierigkeiten, noch einen genügenden Eintrittsquerschnitt für die
Luft zwischen der seitlichen Lüfterwand und der Welle der Maschine zu erzielen, um die
erforderliche Luftmenge für die Kühlung der Maschine dem Lüfter zuzuleiten. Insbesondere
werden diese Schwierigkeiten dann groß, wenn außer dem Lüfter auch noch dem neben
dem Lüfter angeordneten Lauf er der Maschine Kühlluft zugeführt werden soll, die durch den
Lüfter hindurchtreten muß, ohne durch das Schaufelsystem zu fließen. Diese Schwierigkeiten
lassen sich häufig nicht mehr dadurch beheben, daß man den Lüfterschaufeldurchmesser
vergrößert, weil der Außendurchmesser des Lüfters durch die auftretenden Fliehkräfte und Rücksichten auf den Wirkungsgrad
begrenzt ist.
Gemäß der Erfindung können nun die erwähnten Schwierigkeiten dadurch vermieden
werden, daß der Lüfter mit einem die Lüfterschaufeln konzentrisch umgebenden Diffusor
versehen ist, dessen Hohlschaufeln senkrecht zur Luftaustrittsrichtung" des Lüfters
verlaufende Kühlkanäle bilden, durch die ein Luftstrom hindurchtreten kann. Die Verwendung
eines derartigen Diffusors ermöglicht es, aus dem vor dem Lüfter liegenden Raum einen Luftstrom senkrecht zu der aus dem
Lüfter ausströmenden Luft in den hinter dem Lüfter befindlichen Raum zu leiten. Dieser
Luftstrom kann dann entweder dem Lüfter allein oder auch gleichzeitig dem Läufer der
Maschine zugeleitet werden. Abgesehen davon, daß der Diffusor ein vorteilhaftes Luftleitungskanälsystem
für die Maschine bildet, weist er noch den Vorteil auf, daß er den Wirkungsgrad des Lüfters wesentlich verbessert.
Es sei erwähnt, daß es an sich bereits bei einer mit einem Lüfter versehenen Wärmeaustauscheinrichtung
bekannt geworden ist, die den Wärmeaustausch vermittelnden EIemente
zu einem Diffusor zusammenzusetzen und konzentrisch um den Lüfter herum anzuordnen,
der das wärmeaufnehmende oder wärmeabgebende Mittel durch den eigentlichen
Wärmeaustauschapparat hindurchtreibt. Bei dieser Einrichtung sind die den Wärmeaustausch
vermittelnden Elemente des Diffusors auch als Hohlschaufeln ausgebildet. Sie
dienen dazu, dem zu erwärmenden oder abzukühlenden fremden Mittel den Durchtritt
durch den von dem Lüfter ausgeworfenen Gasstrom zu ermöglichen.
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sei im folgenden die Erfindung näher erläutert.
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sei im folgenden die Erfindung näher erläutert.
Abb. ι zeigt das perspektivische Bild der
Stirnseite eines Turbogenerators, dessen Endschild teilweise entfernt ist.
Abb. 2 enthält eine perspektivische Darstellung des Diffusors, während in Abb. 3 die
an den Diffusor angesetzte Anschlußwand dargestellt ist.
Bei dem in Abb. 1 dargestellten Turbogenerator ist der Ständer mit 5, der Läufer
mit 6 bezeichnet. Auf der Welle 7 des Läufers ist ein Lüfter 8 angeordnet, der als Doppellüfter
ausgebildet ist. Die Lüfterschaufeln werden dabei von einer vollen, in der Mitte
der Schaufeln angeordneten Scheibe getragen. Das Lüfterrad S ist konzentrisch von dem
Diffusor 10 umgeben, dessen Schaufeln 11
hohl ausgebildet sind und Luftkanäle 22 bilden. Der Diffusor 10 ist .mit Rücksicht auf
den Zusammenbau zweiteilig ausgebildet und an der Stirnwand 12 des Turbogeneratorgehäuses
aufgehängt, wobei die Befestigung am zweckmäßigsten durch Schrauben erfolgt. An der dem Läufer 6 der Maschine nächstgelegenen
Seite des Diffusors 10 ist noch eine Abschlußwand 13 befestigt, die zwischen dem
Diffusor 10, dem Läufer 6 sowie dem Lüfter 8 einen Hohlraum 18 einschließt. Zur
Sicherung gegen Vibrationen ist die Wand 13 noch durch Bolzen 14 an dem Diffusor 10 abgestützt.
In der Stirnwand 9 des Läufer-. körpers 6 sind öffnungen 19 vorgesehen, die
ebenfalls mit dem Hohlraum 18 in Verbindung stehen.
Die Wirkungsweise der gemäß der Erfindung ausgebildeten Kühleinrichtung ist nun
folgende:
Die Luft wird durch die Öffnung 15 in dem Maschinenrahmen in das Maschinengehäuse
eingesaugt, und zwar in einen Raum, der von der Querwand 12, dem Diffusor 10
und dem Lüfter 8 einerseits und von dem äußeren Gehäuseschild 16 der Maschine andererseits
eingeschlossen ist. Ein Teil des der Aiaschine zugeleiteten Luftstroms tritt unmittelbar
in das Lüfterrad 8 ein, und zwar durch den Spalt zwischen der Seitenwand des Lüfterrades 8 und der Maschinenwelle 7, wie
es durch einen Pfeil 17 angedeutet ist. Ein anderer Teil der Luft tritt durch die hohlen
Diffusorschaufeln 11 in den Hohlraum 18
über. Ein Teil der dem Raum 18 zugeleiteten Luft fließt nun wieder dem Lüfter 8 durch
den ringförmigen Spalt zwischen der Lüfterseitenwand und der Maschinenwelle zu. Ein
anderer Teil des Luftstromes tritt jedoch durch die Öffnungen 19 in der Stirnwand 9 in
den Läufer 6 ein. Dieser Teil des Luftstromes wird durch den schnell rotierenden Läuferkörper
hindurchgeblasen, aus dem er entweder radial oder axial wieder ausströmt. Die nähere
Ausbildung der Kühlung des Läufers hat mit der Erfindung nichts mehr zu tun, so daß
von ihrer Darstellung abgesehen werden kann.
Die Luft, die von zwei Seiten, wie vorstehend näher erläutert ist, dem Lüfter 8 zugeleitet
wird, wird von den Lüfterschaufeln durch die Kanäle 21 des Diffusors 10 in das
Maschinengehäuse geblasen. Dabei expandiert die Luft innerhalb des Diffusors auf
eine wesentlich kleinere Geschwindigkeit als die Eintrittsgeschwindigkeit. Hiermit ist aber
eine erhebliche Steigerung des Druckes und damit Verbesserung des Wirkungsgrades des
Lüfters verbunden.
Einzelheiten des beschriebenen Ausführungsbeispieles können selbstverständlich verändert
werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann an Stelle eines Doppellüfters auch ein einfacher Lüfter
Anwendung finden. Man kann den in axialer Richtung quer durch den Diffusor geleiteten
Luftstrom auch ausschließlich zur Kühlung des Läufers verwenden. Je nach Bedarf können
der Maschine ein oder zwei mit Diffusor versehene Lüfter gemäß der Erfindung zugeordnet
werden. Bei Verwendung von zwei Lüftern mit Diffusor ist es dabei erforderlich, die dem Läufer zugeführte Luft in radialer
Richtung aus dem Läufer abzuführen.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Belüftungseinrichtung für elektrische Maschinen, insbesondere für Turbogeneratoren, bei denen mindestens an einer Stirnseite auf der Läuferwelle ein Lüfter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüfter (8) mit einem die Lüfterschaufeln konzentrisch umgebenden, an sich bekannten Diffusor (10) versehen ist, dessen in bekannter Weise hohl ausgebildete Schaufehl (11) senkrecht zur Luftaustrittsrichtung des Lüfters (8) verlaufende Luftkanäle (22) bilden, durch die ein Luftstrom zwecks Umleitung hindurchtreten kann,
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit Doppellüfter, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Luftkanäle (22) fließende Luftstrom der einen Hälfte des Doppellüfters (8) zugeführt wird, während der anderen Hälfte des Doppellüfters der Luftstrom unmittelbar aus den Luftansaugestutzen der Maschine zugeführt wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, da-durch gekennzeichnet, daß ein Teil der durch die Hohlschaufeln (io) des Diffusors überströmenden Luft durch Belüftungsöffnungen (19) in der Abschlußscheibe (9) des Läufers unmittelbar in den Läuferkörper (6) eintritt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor aus zwei oder mehreren miteinander verbundenen segmentförmigen Teilen besteht.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Lüfterrad (8) umgebende Diffusor (10) von einer Wand (12) getragen wird, die das Innere der Maschine gegen die Außenluft abschließt.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Diffusor (10) ein angemessener Luftraum (18) liegt, von dem das Innere der Maschine durch eine mit dem Diffusor verbundene Wand (13) abgetrennt ist.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Diffusor (10) verbundene Trennwand (13) an die Stirnwand (9) des Läufers (6) so angrenzt, daß der Raum C18) gegenüber dem Ständerinnern abgeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US580149XA | 1928-12-07 | 1928-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580149C true DE580149C (de) | 1933-07-06 |
Family
ID=22014129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92731D Expired DE580149C (de) | 1928-12-07 | 1929-07-11 | Belueftungseinrichtung fuer elektrische Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE580149C (de) |
-
1929
- 1929-07-11 DE DES92731D patent/DE580149C/de not_active Expired
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