DE20655C - Zusammenlegbare Stühle und Tische - Google Patents

Zusammenlegbare Stühle und Tische

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DE20655C
DE20655C DENDAT20655D DE20655DA DE20655C DE 20655 C DE20655 C DE 20655C DE NDAT20655 D DENDAT20655 D DE NDAT20655D DE 20655D A DE20655D A DE 20655DA DE 20655 C DE20655 C DE 20655C
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DE
Germany
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chairs
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Application number
DENDAT20655D
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English (en)
Original Assignee
CH. H. TIMME in Neustadt-Magdeburg, Alte Neustadt, Breite Weg 23 g
Publication of DE20655C publication Critical patent/DE20655C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/04Folding chairs with inflexible seats
    • A47C4/08Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics
    • A47C4/10Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Neuerung bezweckt, Stühle, die zum Transport verwendet werden sollen oder die nur zum zeitweisen Gebrauch dienen, so zusammenlegen zu können, dafs sie den möglichst kleinsten Raum einnehmen.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht eines aufgestellten Stuhles;
Fig. 2 die Seitenansicht des zusammengeklappten Stuhles, während die
Fig. 3 bis 8 Detailzeichnungen der einzelnen Befestigungsmechanismen darstellen.
An dem Rückgestell A des Stuhles, Fig. 1, 2 und 4, befindet sich an jeder Seite ein eiserner Winkel B, in dem sicli das Sitzbrett C mit seinen Seitenleisten D um einen Bolzen / dreht; diese Winkel B sind am aufgestellten Stuhl nicht sichtbar, da sie in die Seitenleisten D vollständig eingelassen sind. Um das Sitzbrett C so weit als möglich beim Zusammenlegen nach hinten biegen, d. h. ganz an das Hintergestell A anlegen zu können, ist der Winkel B nicht rechtwinklig, sondern spitzwinklig ausgeführt (s. Fig. 4). An dem unteren Theil der Seitenleiste D befindet sich eine durch Holzschrauben angebrachte Feder E, die mit ihrem Widerhaken e über einen Stift a, der in einer Höhlung F des Hintergestells A befestigt ist, greift, Fig. 1 und 4. Diese Feder E hat seitlich einen Flügel b, der als Handgriff zur Lösung der Feder E von dem Stift a dient.
Das Vordergestell G des Stuhles ist scharnierartig mit den Seitenleisten D verbunden, und zwar durch die an den Vorderfüfsen fest angebrachten Scharnierbänder H.
Zwischen dem Sitzbrett C und der Seitenleiste D liegt in einer Nuth eine Feder J mit Widerhaken z, der beim Aufstellen des Stuhles über einen Stift d, im Innern des Fufses G angebracht, greift. Diese Feder J hat seitlich ebenfalls einen Flügel h als Handhabe zum Lösen der vorderen Verbindung.
Ist der ganze Stuhl aufgestellt und haben die Federn J und E die betreffenden Stifte d und α erfafst, so bildet derselbe ein stabiles Ganze.
In den Fig. 5 bis 8 ist eine andere Art des Eingriffes der Federn J und E dargestellt; es sind dabei die beiden Stifte α und d fortgelassen. Zum Ersatz für diese wird in Fig. κ und 7 für den Stift d ein Winkeleisen K angebracht, das gleichzeitig mit dem Scharnierstück H einen Ausschnitt L enthält, der den Widerhaken i der Feder J erfafst, und für den Stift α wird, wie Fig. 6 und 8 zeigen, ein Stück Bandeisen M befestigt, an den das Winkelstück B angenietet ist und in dem sich eine Oeffnung N, entsprechend der Aussparung F im Hintertheil A des Gestelles, zur Aufnahme des Widerhakens e der Feder E dient.
Durch diese Befestigungsweisen ist das Ganze solider und sicherer mit einander verbunden.
Bei den in Fig. 1 bis 8 gezeigten Constructionen zusammenlegbarer Stühle werden speciell die Füfse durch Aussparungen in Holz bedeutend geschweift, und liegt auf den beiden Schnappstiften d und α bezw. auf den Schrauben der Anschlagebleche M und Z ein zu grofser Druck.
Um diese Uebelstände zu verhindern, wird die Construction, wie sie in Fig. io als Ansicht, Fig. Ii bis 13 im Detail dargestellt ist, ausgeführt.
In jedem der Hinterfüfse A wird ein hammerförmiges Eisenstück B eingeschraubt, an dessen oberem Ende b das Sitzbrett C mit der Seitenleiste D sich scharnierartig dreht, während das untere b1 den Haken c der Feder F aufnimmt und festhält. Die Aussparung zur Aufnahme von B liegt hier lediglich im Sitzbrett C und der Seitenleiste D, während das Hinterbein A nirgends geschwächt ist und nur die Schraube von B festzuhalten hat.
Entsprechend wie B ist in den Vorderfufs G ein Eisenstück H eingeschraubt, das mit der Seitenleiste D scharnierartig verbunden ist und an seinem oberen Ende einen Haken // hat, der den Widerhaken i der Feder J aufnimmt und festhält. Die Aussparung zur Aufnahme der Feder J und des Stückes H liegt hier nur in der Seitenleiste D, während der Vorderfufs G voll dasteht. Aufserdem liegt hierbei die Feder J ganz in der Seitenleiste, während in der Construction in Fig. 1 bis 8 dieselbe stets über sie hinausragte, und man dadurch beim Verpacken leicht Unzuträglichkeiten haben kann.
Fig. 13 zeigt die Oberansicht einer Feder, wobei ein kleiner, seitlicher Handgriff/ zum Hinunterdrücken bezw. zum Hochheben derselben angebracht ist.
Die Art der Zusammenlegbarkeit von Stühlen, wie sie oben beschrieben, läfst sich auch auf Tische anwenden.
Fig. 14 veranschaulicht einen Tisch in Seitenansicht mit einpunktirten, umgelegten Füfsen.
Fig. 15 zeigt einen Schnitt des aufgestellten Tisches,
Fig. 16 ein dazu verwendetes Anschlageblech,
Fig. 17 einen Schnitt nach x-y, Fig. 18,
Fig. 18 eine Tischecke während des' Zusammenlegens und
Fig. 19 eine Oberansicht der Verbindung zwischen den Seitentheilen des Tisches mit dem Tischfufse bei abgenommener Platte.
Da bei Tischen die Belastung eine weit gröfsere ist als bei Stühlen, so ist darauf zu sehen, dafs diejenigen Theile, die die Befestigungsstücke aufnehmen, recht stark gebaut sind. Zu diesem Zwecke sind die Seitenleisten A mit Verstärkungsstücken A1, Fig. 17 und 19, versehen , die nochmals durch eingeleimte Zwischenstücke A 2 befestigt werden. Am Tischbein B ist ein Anschlageblech C mit Schrauben eingelassen, das aufserdem noch durch das in den Fufs B eingeschraubte Scharnierstück D gehalten wird. Dieses Anschlageblech hat zwei Oeffnungen E und F, und sind diesen entsprechend Aussparungen E1 und F1 im Tischfufs angebracht, die die Feder G bezw. das Gleitstück H aufnehmen. Die Feder G, die, wie die Federn bei den Stühlen, in das Seitenstück A eingelassen ist, greift mit ihrem Widerhaken hinter das Anschlageblech C und hält so das Ganze zusammen. Um jede seitliche Bewegung des Fufses zu verhindern, ist das Gleitstück H an die Seitenplatte A angeschraubt und fafst, wie die Zeichnung zeigt, in die Aussparung F1 des Fufses F.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: Bei zusammenlegbaren Stühlen:
1. Die Verbindung der Rückwand (Rückentheil) A mit dem Sitzbrett oder Sitzrahmen D durch Scharnier B unter Anwendung des federnden Widerhakens e in Com-' bination mit einem ähnlichen Scharnier H und Widerhaken i zum Befestigen des Vordertheiles G, im wesentlichen wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt.
2. Die Anwendung von Stiften α und d, in welche die federnden Widerhaken e und i einschnappen, und deren Ersatz durch Winkeleisen K mit Ausschnitt L oder durch Bandeisen M, angenietet an dem Scharnierstück B, wesentlich wie Fig. 5 bis 8 zeigen.
3. Die eigenthümliche Art der Zusammenlegbarkeit der Stühle, selbst von sehr complicirter Form, welche durch diese unter 1. und 2. genannten Einrichtungen ermöglicht wird.
4. Bei zusammenlegbaren Stühlen die Anwendung hammerförmiger (B, Fig. 12) und hakenförmiger [H, Fig. 11), in die Stuhlfüfse eingeschraubter Eisentheile, die sowohl als Scharniere für die drehbaren Theile als zur Aufnahme der Widerhaken der Federn dienen, und die Anordnung, dafs die Aussparungen der innen liegenden Theile nur in den Seitenleisten und dem Sitzbrett sich befinden.
5. Bei zusammenlegbaren Tischen die Scharnierstücke D1 das Anschlageblech C, die Feder G und das Gleitstück H.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20655D Zusammenlegbare Stühle und Tische Active DE20655C (de)

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