DE2056472C - Einrichtung zum Identifizieren des Benutzers einer Kreditkarte oder dergleichen bei Verwendung in einer Verkaufsmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Identifizieren des Benutzers einer Kreditkarte oder dergleichen bei Verwendung in einer Verkaufsmaschine

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DE2056472C
DE2056472C DE19702056472 DE2056472A DE2056472C DE 2056472 C DE2056472 C DE 2056472C DE 19702056472 DE19702056472 DE 19702056472 DE 2056472 A DE2056472 A DE 2056472A DE 2056472 C DE2056472 C DE 2056472C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE19702056472
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English (en)
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DE2056472B2 (de
DE2056472A1 (de
Inventor
Hiroshi Chiba Sonomura Masahiro Yaida Koichi Osaka Ano Shizuya Kyoto Okubo, (Japan)
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Omron Corp
Original Assignee
Omron Tateisi Electronics Co
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Publication of DE2056472B2 publication Critical patent/DE2056472B2/de
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Description

Torschaltung zur Erzeugung eines Ausgangssignals beschrieben, in denen bevorzugte Ausführungsbei-
abgibt. spiele ,jer Erfindung dargestellt sind.
Auf diese Weise laßt sich feststellen, ob der einge- F i g 1 stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfin-
führte Gegenstand lebt oder nicht. Eine Irreführung dung dar, bei dem ein Fingerabdruck des Benutzers
mittels einer Nachbildung des vorbestimmten Kör- 5 einer Kreditkarte od dgl. auf einen dnickempfindli-
perteils ist mithin ausgeschlossen. chen Papierstreifen als Nachweis für eine Transak-
Durch die Abtastung eines Körperkennzeichens tion übertragen wird;
des Benutzers bei Eingabe der Kreditkarte ist eine F i g. 2 ist eine Draufsicht auf das Loch in dem praktisch eindeutige Identifizierung des Benutzers Ausführungsbeispiel nach Fig. I, in das ein vorbeder Kreditkart» möglich. Die Identifizierung kann 10 stimmter Finger des Benutzers einer Kreditkarte einspäter an Hand einer Aufzeichnung des abgetasteten geführt werden muß;
natürlichen Kennzeichens, z. B. bei einer späteren F i g. 3 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Abrechnung, erfolgen. Vorzugsweise erfolgt die Ab- Erfindung dar, bei dem der Benutzer einer Karte an
tastung des Körperteils jedoch selbsttätig auf das Hand der Größe der Handfläche einer Hand identifi-
Vorhandenseins eines auf der Kreditkarte aufgezeich- 15 ziert wird;
neten Kennzeichens. Hierbei wird das auf der Kredit- F i g. 4 ' stellt ein ausführliches Schaltbild eines
karte aufgezeichnete Kennzeichen mittels einer Lese- Blocks nach F i g. 3 dar und
Vorrichtung abgelesen und mit dem vom Körperteil F i g. 5 stellt ein drittes Ausführungsbeispiel der
abgetasteten natürlichen Kennzeichen verglichen. Erfindung dar, das dem nach F i g. 3 ähnelt.
Das Ausgangssignal der Torschaltung kann auf ao Bei dem Alisführungsbeispiel nach Fig. 1 enthält verschiedene Weise ausgewertet werden. Es kann eine Gehäusewand 11 eines S-lbstverkäufers ein z. B. einfach als Ausgabesignal für den Sel'^stverkäu- kreisförmiges Fenster oder Loch 12 mit einem der fer wrwendet werden. Bei selbsttätigem Vergleich Dicke der Fingerspitze eines Menschen, die in dieses des auf der Kreditkarte aufgezeichneten Kennzei- Loch gesteckt werden muß, entsprechenden Durchchens und des vom Körperteil abgetasteten Kennzei- 35 messe*. In dem Loch 12 sind zwei sich diametral gechen^ kann es in einer Vergleichsvorrichtung mit genüberliegende Elektroden 13 angeordnet, unter dederr, Ausgangssignal der Lesevorrichtung verglichen nen eine den Boden des Loches 12 bildende, druckwerden Doch braucht es nicht einer Vergleichsvor- empfindliche Platte 14 angeordnet ist Ein druckrichsung zugeführt zu werden, sondern es könnte empfindlicher Papierstreifen 15 wird von einer auch umgekehrt das Ausgangssignal der Vergleichs- 30 Rolle 16 abgewickelt, unter den Elektroden 13 und Vorrichtung mit dem Ausgangssignal der Prüfvorrich- über der Platte 14 entlanggeführt und auf eine Rolle tuni '.erknüpft werden, so daß das Ausgangssignal 21 gewickelt.
der Vergleichsvorrichtung nur dann durchgeschaltet Wenn der Benutzer der Maschine die Spitze seines
wird wenn auch die Prüfung, ob es sich bei dem ein- Fingers in das Loch 12 steckt, berührt sie die beiden
gegebenen Gegenstand um einen lebenden oder leb- 35 Elektroden 13, so daß die beiden Elektroden über
lose.-. Gegenstand handelt, positiv ausgefallen ist den Widerstand des Fingers verbunden sind. Dieser
Ferner kann das Ausgangssignal der Prüfvorrichtung Widerstand wird durch eine Meßschaltung 17 gemes-
z. B auch dadurch ausgewertet werden, daß es un- sen. Wenn sich kein Finger zwischen den Elektroden
mittelbar zu Abschaltung der Maschine verwendet 13 befindet, ist der Widerstand zwischen den EIek- \
wird. 40 troden größer als ein Megaohm, und wenn sich ein J
Die Prüfvorrichtung kann derart ausgebildet sein, metallischer Gegenstand zwischen den Elektroden (
daß sie zwei auseinanderliegende Elektroden, die befindet, liegt der Widerstand unterhalb von |
durch den in die Aufnahmevorrichtung eingeführten 5000hm. Wenn daher ein Widerstand gemessen j
Gegenstand verbunden werden, und eine den elektri- wird, der größer als ein Megaohm ist, bedeutet dies,
sehen Widerstand zwischen den Elektroden mes- 45 daß sich kein Finger in dem Loch 12 befindet, wäh-
sende Vorrichtung enthält. rend dann, wenn der Widerstand unter 5000hm i
Eine andere Weiterbilaung besteht darin, daß die liegt, dies auf die Anwesenheit eines metallischen Prüfvorrichtung eine Lichtquelle zum Bestrahlen des Gegenstands zwischen den Elektroden 13 schließen j in die Aufnahmevorrichtung eingeführten Gegen- läßt. Wenn dagegen ein in der Größenordnung des stands, ein^n Lichtfühler zum Empfangen des von 50 Widerstands eines menschlichen Fingers liegender dem Gegenstand reflektierten Lichtes und zur Erzeu- Widerstand gemessen wird, gibt die Schaltung 17 ein ( gung eines Ausgangssignals, das die empfangene Signal ab, das einer Torschaltung 18 und einer Mo-Lichtmenge darstellt, und eine eine pulsierende An- torantriebsschaltung 20 zugeführt wird ! derung, die dem Puls eines lebenden Menschen ent- Wenn der Benutzer mit seiner Fingerspitze gegen j spricht, in diesem Ausgangssignal feststellende Vor- 55 das druckempfindliche Papier 15 drückt, wird der richtung enthält. Fingerabdruck auf dem Papier aufgezeichnet. Gleich- !
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht zeitig wird der Jruck auf das druckempfindliche EIe- I
darin, daß die Aufnahmevorrichtung eine Vertiefung ment 14 ausgeübt, so daß dieses Element 14 ein Si- '
zur Aufnahme einer Hand des Benutzers der Karte gnal erzeugt, das der Torschaltung 18 zugeführt
und die Prüfvorrichtung eine Vorrichtung zum Mes- 60 wird. Wenn die Torschaltung 18 das Signal von der [
sen der Handfläche dieser Hand sowie eine Vorrich- Schaltung 17 und das Signal vom Element 14 gleich-
tu ng zum Vergleichen der gemessenen Handfläche mit zeitig erhält, erzeugt es ein Ausgangssignal. Dieses ,
der auf der Karte zuvor aufgezeichneten Handfläche Ausgangssignal kann zur Betätigung beispielsweise
des rechtmäßigen Besitrers der benutzten Karte und einer nicht dargestellten Steuerschaltung verwendet '
zur Abgabe eines Signals bei Gleichheit beider Flä- 65 werden, die in einem Selbstverkäufer zur Steuerung
chen enthält. der Warenausgabe vorgesehen ist.
Die Erfindung und ih:e Weiterbildung werden im Wenn der Finger aus dem Loch 12 zurückgezogen
folgenden an Hand von Zeichnungen ausführlicher wird, verschwindet das Ausgangssignal der Schaltung
17, woraufhin die Motorantriebsschaltung 20 einen Motor 19 einschaltet, der die Rolle 21 soweit dreht, daß selbsttätig ein Abschnitt des druckempfindlichen Papierstreifens 15 mit einer Länge, die gleich der eines Belegs ist, auf der Rolle 21 aufgewickelt wird.
Vor dem Einführen seines Fingers in das Loch 12 steckt der Benutzer seine Karte 25 in einen nicht dargestellten Einlaßschlitz der Maschine, von wo die Karte zu einem Datcndruckgerät 22 befördert wird. In der Karte sind Informationen oder Daten in erhabener Form eingeprägt, und die Prägung wird durch ein an sich bekanntes Gerät, das nicht dargestellt ist, auf das druckempfindliche Papier 15 gedrückt, um die Daten auf das Papier zu übertragen. In dem Gerät 22 ist ein Datendrucker 23 enthalten, dem über eine Leitung 24 ein Signal zugeführt wird, das bewirkt, daß der Drucker 23 das Datum desjenigen Tages auf dem Papierstreifen 15 aufdruckt, an dem die Karte benutzt wird. Auf dem Papierstreifen 15 sind daher der Fingerabdruck des Benutzers der Karte als Nachweis dafür, daß der Benutzer die Karte tatsächlich benutzt hat, und das Datum der Transaktion sowie andere erforderliche Daten aufgezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3, bei dem der Besitzer der Karte an Hand der Größe der Handfläche seiner Hand identifiziert wird, ist in einer Vorderwand 31 der Maschine ein Schlitz oder eine Vertiefung 33 ausgebildet. Bei der Benutzung der Maschine muß der Benutzer seine Hand in die Vertiefung 33 einführen, über der Vertiefung 33 isi eine Lichtquelle 35 angeordnet, und die Bodenwand der Vertiefung ist durch eine lichtempfindliche Vorrichtung 36 gebildet. Normalerweise bestrahlt die Lichtquelle 35 die gesamte Oberfläche der Vorrichtung 36. Wenn jedoch eine Hand auf der Vorrichtung liegt, wird ein Teil des Lichtes durch die Hand abgeschirmt, so daß es möglich ist, als Maß für die Größe der Handfläche die von der Vorrichtung 36 empfangene Lichtmenge zu messen. Das Ausgangssignal der Vorrichtung 36, das ein Maß für die empfangene Lichtmenge darstellt, wird durch einen Analog/Digital-Umsetzer 39 in eine digitale Größe umgesetzt, die einer Torschaltung 41 zugeführt wird.
Jenseits des inneren Endes der Vertiefung 33 ist eine weitere Lichtquelle 37 derart angeordnet, daß sic Licht auf die Spitze eines Fingers der Hand wirft. Das von der Fingerspitze reflektierte Licht wird von einem Lichtfühler 38 aufgefangen, dessen Ausgangssignal einem Fühler 49 für einen lebenden Körper zuführt. Wenn der Fühler 4f festgestellt bat, daß es sich bei dem Gegenstand in der Vertiefung 33 um einen lebenden Körper handelt, erzeugt er ein Signal, das einer Torschaltung 41 als Durchschaltsignal zugeführt wird, so daß das Ausgangssignal des Umsetzers 39 von der Torschaltung 41 durchgelassen und einem Eingang eines Vergleichers 42 zugeführt wird. Ein Kartenleser 43 liest die Information von der in die Maschine eingegebenen Karte ab. Die auf der Karte aufgezeichnete Information umfaßt die Handfläche einer vorbestimmten Hand des rechtmäßigen Besitzers der Karte, und der Kartenleser führt dem anderen Hingang des Vcrglcichcrs 42 einen digitalen Wert /u, der der von der Karte abgelesenen Handfläche entspricht. Der Vergleich« vergleicht diesen digitalen Wert mit der digitalen Ausgangsgröße des Umscl/crs 39, und wenn die beiden Werte gleich sind, wird eine Person, die ihre Hand in die Vertiefυημ 33 eingeführt hai, als rechtmäßiger Besitzer der Karte anerkannt, und der Vergleicher 42 erzeugt ein entsprechendes Ausgangssignal.
Da die in die Vertiefung 33 eingeführte Hand ein Teil eines lebenden menschlichen Körpers ist, ist der Puls auch an der Hand feststellbar, so daß sich die von der Fingerspitze reflektierte Lichtmenge mit einer Frequenz ändert, die der Pulsfrequenz entspricht. Wenn an Stelle eines lebenden Körperteils ein lebloser Gegenstand in die Vertiefung 33 cingeführt wird, erfolgt keine periodische Änderung der vom Fühler 38 aufgefangenen Lichtmenge. Wenn man daher überprüft, ob sich das Ausgangssignal des Fühlers 38 in vorbestimmter Weise periodisch ändert oder nicht, ist es möglich festzustellen, ob es sich bei
is dem in die Vertiefung 33 eingeführten Gegenstand um einen lebenden Körperteil handelt oder nicht. Bei dem Fühler 40 handelt es sich um eine Pulsfühlerschaltung, die auf eine periodische Änderung'des Ausgangssignals des Lichtfühlers 38 anspricht.
ao F i g. 4 stellt eine ausführliche Schaltungsanordung des Fühlers 40 dar. Der Lichtfühler 38 ist über eine Stromquelle 44 mit einem ohmschen Widerstand 45 verbunden. Der Spannungsabfall an dem Widerstand 45 ändert sich entsprechend der periodischen Ände-
a$ rung der vom Lichtfühler 38 aufgefangenen Lichtmenge. Die periodische Änderung dieses Spannungsabfalls wird durch einen Wechselstromverstärker 46 verstärkt. Das Ausgangssignal d^s Verstärkers wird durch eine Diode 47 gleichgerichtet und durch eine Giäüungssdiaüung 4s geglättet und dann einem Schaltkreis 49 zugeführt. Wenn sich die vom Lichtfühler 38 aufgefangene Lichtmenge nicht pulsierend ändert, erfolgt auch keine entsprechende pulsierende Änderung des Ausgangssignals des Verstärkers 46.
so daß der Schaltkreis 49 kein Ausgangssignal abgibt. Wenn sich dagegen die vom Lichtfühler 38 aufgefangene Lichtmenge pulsierend ändert, dann gibt der Verstärker 46 ein entsprechend pulsierendes Ausgangssignal ab, so daß der Schaltkreis 49 ein Signal erzeugt, das der Torschaltung (Fig. 3) als Durchschaltsignal zugeführt wird. Auf diese Weise läßt sich feststellen, ob der in die Vertiefung 33 eingeführte Gegenstand eine Hand eines lebenden menschlichen Körpers ist oder nicht.
An Stelle der Handfläche kann auch das Charakteristikum des Fingerabdrucks eines vorbestimmten Fingers des Benutzers einer Karte zur Identifizicaing des Benutzers verwendet werden, indem man das Element 36 nach F i g. 3 durch einen an sich bekann-
ten Fingerabdruckfühler ersetzt
F i g. S stellt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach Fig.3 dar. Daher sind diejenigen Teile, die bei den Ausführungsbeispielen nach F i g. 3 und Fig.5 gleich sind, mit gleichen Bezugszahlen
bezeichnet. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 der Pulsschlag zum Nachweis dafür herangezogen wird, daß es sich um einen lebenden menschlichen Körper handelt, wird bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 der elektrische Widerstand des Fingers für denselben Zweck herangezogen. Zu diesem Zweck sind in der Nähe des inneren Endes der Vertiefung 33 zwei auseinanderliegende Elektroden 13 auf der oberen Oberfläche der lichtempfindlichen Vorrichtung 36 angeordnet, so daß die Spitze
beispielsweise des Mittelfingers die beiden Elektroden 13 berührt, wenn die Hand auf die Vorrichtung 36 gelegt wird. Dei Widerstand zwischen den Elektroden wird, ebenso wie bei dem Ausftiiirungsbcispicl
nach Fig. 1, durch die Widerstandsmeßschaltung 17 gemessen, und wenn der Widerstand zwischen 5000hm und ein Megaohm liegt, dann erzeugt die Schaltung 17 ein Signal, das der Torschaltung 41 als Durchschaltsignal zugeführt wird. Die Wirkungsweise der anderen Bauteile nach Fig.5 ist die gleiche wie die nach F i g. 3, so daß sie nicht nochmals beschrieben zu werden braucht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 kann das Ausgangssignal der Torschaltung 18 in der gleichen Weise wie bei den Ausfuhrungsbeispielen nach den F i g. 3 und 5 verarbeitet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
ζ. B. einem Selbstverkäufer oder einer automatischen
Patentansprüche· Bargeldausgabemaschine, mit einer Vorrichtung, mittels der ein natürliches Kennzeichen zwecks Überprüfung von einem vorbestimmten Körperteil des Be-
1. Einrichtung zum Identifizieren des Benut- 5 nutzere der Kreditkarte abtastbar ist.
zers einer Kreditkarte od. dgl. bei Verwendung in Zum Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen
einer Verkaufsmaschine, z. B. einem Selbstver- oder zum Einzahlen oder Abheben von Geld auf eine
käufer oder einer automatischen Bargeldausgabe- oder von einer Bank, geben Händler, Dienstlei-
maschine, mit einer Vorrichtung, mittels der ein stungsunternehmen oder Banken häufig Kreditkarten
natürliches Kennzeichen zwecks Überprüfung io an Kunden aus. Wenn die Kreditkarte dann zur bar-
von einem vorbestimmten Körperteil des Benut- geldlosen Bezahlung, zur Einzahlung von Bargeld
zers der Kreditkarte abtastbar ist, dadurch oder zum Abheben von Bargeld benutzt wird, läßt
gekennzeichnet, daß die Abtastvorrich- man den Benutzer der Kreditkarte gewöhnlich einen
tung als Aufnahmevorrichtung (12; 33) ausgebil- Beleg über diese Transaktion unterzeichnen/ Wenn
det ist und eine Prüfvorrichtung (13, 17, 37; 38, 15 die Karte jedoch in einer automatischen Verkaufs-
40) aufweist, die den elektrischen Widerstand maschine, einem sogenannten Selbstverkäufer, oder
und'oder das Auftreten von Pulsschlägen des in einer automatischen Bargeldausgabemaschine ver-
dic Aufnahmevorrichtung eingeführten Gegen- wendet werden soll, läßt sich unmöglich überprüfen,
Standes mißt und bei Vorlieger des vorbestimm- ob der Benutzer einer Karte einen Beleg mit einem
ten Körperteils eines lebenden Menschen ein ao falschen Namen unterzeichnet oder nicht. An Stelle
elektrisches Signal an eine Torschaltung (18; 41) einer Unterschrift kann ein Fingerabdruck des Be-
zur Erzeugung eines Ausgangssignals abgibt. nutzers einer Karte als Nachweis über eine mit der
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Karte durchgeführte Transaktion verwendet werden, kennzeichnet, daß die Abtastung des Körperteils Um zu prüfen, ob die Karte vom rechtmäßigen Beselbsttätig auf das Vorn ndensein eines auf der 35 nutzer benutzt wird oder nicht, ist es möglich, den Kreditkarte aufgezeichneten Kennzeichens er- Benutzer emei Karte an Hand der Handfläche oder folgt. der Charakteristik eines Fingerabdrucks des Benut-
3. Einrichiun^ nach Anspruch 1 oder 2. da- zers zu identifizieren. Dabei kann auf jeder Karte die durch gekennzeichnet, daß die Prüfvorrichtung Handfläche oder das charakteristische Merkmal des (13, 17) zwei auseinanJerlieg.nde Elektroden 30 Fingerabdrucks eines vorbestimmten Fingers des (13), die durch den in die Aufnahmevorrichtung rechtmäßigen Benutzers der Karte aufgezeichnet (12) eingeführten Gegenstand verbunden werden, werden und der Selbstverkäufer oder die Bargeldaus- und eine den elektrischen Widerstand zwischen gabemaschine mit einer Vorrichtung versehen sein, den Elektroden messende Vorrichtung (17) ent- die die Größe der Handfläche mißt oder das Chahält. 35 rakteristikum des Fingerabdrucks jedes Benutzers
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 der Maschine prüft, so daß, wenn eine Karte in der bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfvor- Maschine benutzt wird, die Größe der Handfläche richtung eine Lichtquelle (37) zum Bestrahlen oder das Charakteristikum des Fingerabdrucks, die des in die Aufnahmevorrichtung eingeführten Ge- bzw. der auf der Karte aufgezeichnet ist, mit der tatgenstands, einen Lichtfühler (38) zum Empfan- 40 sächlichen Größe der Handfläche oder dem tatsachgen des von dem Gegenstand reflektierten Lieh- liehen Charakteristikum des Fingerabdrucks des jetes und zur Erzeugung eines Ausgangssignals, das weiligen Benutzers der Karte verglichen wird, um die empfangene Lichtmenge darstellt, und eine festzustellen, ob der Benutzer der Karte der rechtmäeine pulsierende Änderung, die dem Puls eines ßige Besitzer ist. So ist eine Kreditkarte mit dem Fin-Iebenden Menschen entspricht, in diesem Aus- 45 gerabdruck des rechtmäßigen Besitzers, dessen Idengangssignal feststellende Vorrichtung (40) ent- tität durch Vergleichen mit dem Fingerabdruck des hält. Benutzers bei der Benutzung überprüft wird, bekannt
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 (USA.-Patentschrift 3 245 697).
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnah- Bei diesem Verfahren ergibt sich jedoch die
mevorrichtung eine Vertiefung (33) zur Auf- 5° Schwierigkeit, daß bei Verwendung eines Gegenstan-
nahme einer Hand (H) des Benutzers der Karte des, der der Handfläche oder dem Fingerabdruck des
und die Prüfvorrichtung eine Vorrichtung (35, Besitzers einer Karte nachgebildet ist, auch ein Beleg
36, 39) zum Messen der Handfläche dieser Hand über die Transaktion ausgestellt oder der unrechtmä-
sowie eine Vorrichtung (42) zum Vergleichen der ßige Benutzer der Karte zu Unrecht als rechtmäßiger
gemessenen Handfläche mit der ?uf der Karte zu- 55 Besitzer der Karte anerkannt wird,
vor aufgezeichneten Handfläche des rechtmäßi- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
gen Besitzers der benutzten Karte und zur Ab- den Benutzer einer Kreditkarte od. dgl., der diese für
gäbe eines Signals bei Gleichheit beider Flächen eine Verkaufsmaschine, z. B. einen Selbstverkäufer
enthält. oder eine automatische Bargeldausgabemaschine, be-
60 nutzt, eindeutig zu identifizieren.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
gelöst, daß die Abtastvorrichtung als Aufnahmevorrichtung ausgebildet ist und eine Prüfvorrichtung aufweist, die den elektrischen Widerstand und/odei 65 das Auftreten von Pulsschlägen des in die Aufnah·
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum mevorrichtung eingeführten Gegenstandes mißt unc
Identifizieren des Benutzers einer Kreditkarte bei Vorliegen des vorbestimmten Körperteils eine;
od. 1JgI. bei Verwendung in einer Verkaufsmaschine, lebenden Menschen ein elektrisches Signal an eint
DE19702056472 1969-11-20 1970-11-17 Einrichtung zum Identifizieren des Benutzers einer Kreditkarte oder dergleichen bei Verwendung in einer Verkaufsmaschine Expired DE2056472C (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9308769 1969-11-20
JP9308769 1969-11-20
JP453670 1970-01-17
JP453670 1970-01-17

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2056472A1 DE2056472A1 (de) 1971-06-03
DE2056472B2 DE2056472B2 (de) 1972-11-09
DE2056472C true DE2056472C (de) 1973-05-24

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